Pro:
einfache Handhabung, leichte Anwendung, 2-Phasen-System, Wirkung
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Hallo Ihr Lieben,
wie meine treuen Vertrauten und Leser bereits wissen, bin ich beruflich und privat viel auf den Beinen, was bisher auch immer ohne Probleme funktioniert hat. In der letzten Zeit allerdings waren meine Füße doppelt belastet und haben es mir bitter übel genommen. An allen erdenklichen Stellen stellte sich Hornhaut ein, die ich anfangs ignorierte. Dann kam der Zeitpunkt, wo die Hornhaut wohl bemerkt werden wollte und anfing beim Laufen bereits so zu schmerzen, dass ich nur noch humpeln konnte...
Jetzt musste ich mir schnell etwas einfallen lassen. Und das tat ich auch. Was, das möchte ich Euch gerne hier und jetzt verraten, denn vielleicht geht es ja dem einen oder anderen von euch auch mal so wie mir...
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Scholl Hornhaut-Pflaster
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Der Fundort und der Preis
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Trotz ramponierten Füßen musste ich natürlich einkaufen und somit besorgte ich mir das Pflaster in diesem Zuge auch gleich. Fündig wurde in unserem hiesigen Marktkauf und bezahlte für vier Pflaster 3,89 Euro.
Die Verpackung
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Das Pflaster ist in einer kleinen Pappschachtel zu finden, die im Hintergrund weiß und ansonsten vorrangig in Blau gehalten ist. Eine Abbildung des Pflasters und des Lösungspflasters strahlt neben der bildhaften Erklärung auf der linken Seite.
Auf der Rückseite befinden sich nützliche Hinweise.
EAN 4006671002011
Der Hersteller
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SSL Healthcare Deutschland GmbH & Co. KG
Edisonstr. 5
63477 Maintal
Tel.: 06181-408-0
Fax. 06181-408-250
Der Lieferumfang
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Nach dem Öffnen habe ich in der Pappschachtel die vier wirkstoffhaltigen Pflaster mit hornhautlösendem Mittel, die dazugehörigen vier Druckschutzpflaster und einen Beipackzettel mit weiteren wichtigen Infos und Warnungen gefunden.
Das Aussehen
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Das Wirkstoff haltige runde Pflaster ist ca. 1,5 cm im Durchmesser und in dunklem Beige gehalten. Die Kanten sind glatt abgeschnitten und die Stärke ist kaum der Rede wert. Es ist sehr dünn, damit es nicht noch mehr Schmerzen durch Drücken verursachen kann.
Das Druckschutzpflaster, das darüber geklebt wird, sieht auf den ersten Blick aus wie ein großer, hellbeiger Tropfen. In der Mitte ist ein Loch in der Größe des Wirkstoffpfalsters ausgestanzt, welches mit einer Art weichem Filz, der an den Rändern gezackt ist, überzogen wurde. Der Teil des Pflasters, der auf die Haut geklebt wird, ist wegen der Verträglichkeit mit dermatologisch getestetem, starkem Kleber versehen, relativ dick und trotzdem sehr angenehm zu tragen.
Die Anwendung
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Als erstes muss die zu behandelnde Stelle gründlich, in meinem Fall durch ein angenehmes Fußbad, gereinigt und abgetrocknet werden.
Wenn die Stelle richtig trocken ist, nimmt man das kleine, runde, wirkstoffhaltige Pflaster aus der Klarsichtfolie, zieht es von der festeren Folie, auf die es geklebt wurde, ab und klebt es mit der Klebeseite nach unten auf die verhornte Hautstelle.
Jetzt zieht man auch das Druckschutzpflaster von der Folie und klebt es punktgenau über das Wirkstoffpflaster, das täglich gewechselt werden sollte.
Die Wirkung
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Da das wirkstoffhaltige Pflaster mit Salicylsäure angereichert ist, weicht es die Hornhaut auf. Das Druckschutzpflaster verhindert das Übergreifen des Mittels auf die nicht mit Hornhaut befallenen Stellen rings herum, so dass die ganze Wirkung des runden Pflasters sich auf die Stelle konzentriert, auf die es geklebt worden ist.
Nach ca. 3 bis 4 Tagen kann die aufgeweichte Hornhaut nach einem Fußbad entfernt werden. Sollte sie dennoch noch nicht richtig beseitigt worden sein, kann man die Behandlung bedenkenlos wiederholen.
Die Inhaltstoffe
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Ein Wirkstoffpflaster enthält:
38,00 mg Salicylsäure (Ph.Eur.), 4,4`- Sulfandiylbis (2-tert-butyl-5-methylphenol), Poly (1-ethoxyethylen), Titanoxid, dickflüssiges Paraffin, Eisen (II, III)-oxid, Eisen (III, II)-oxid.
Die Gegenanzeigen
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Wer eine Überempfindlichkeit gegen Salicylsäure, Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile der beinhalteten Arzneimittel hat oder eine vorgeschädigte Haut, Entzündungen und Wunden aufweisen kann, sollte dieses Pflaster genau so wenig benutzen wie Säuglinge oder Menschen, die eine eingeschränkte Nierenfunktion (Niereninsuffizienz) haben.
In der Schwangerschaft, genau so wie bei Kindern, sollte man jeweils nur ein Pflaster und höchstens auf eine Fläche von 5 cm² anwenden. Berücksichtigt man diese Warnung, darf man ganz normal stillen, muss aber darauf achten, dass der Säugling nicht in direkten Kontakt mit dem Pflaster oder der behandelten Stelle kommt!
Die Vorsichtsmaßnahmen
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Natürlich darf dieses Hornhautpflaster nicht in Kinderhände gelangen! Auch muss man darauf achten, dass es nicht mit den Schleimhäuten in Berührung kommt und in keinen Kontakt mit den Augen gerät!
Wer starke Durchblutungsstörungen oder Diabetes hat, darf das Scholl Hornhautpflaster nur nach Rücksprache mit seinem Arzt benutzen.
Die Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
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Wenn man andere Medikamente zu sich nehmen muss, sollte man darauf achten, dass die hier beinhaltete Salicylsäure die Durchlässigkeit der Haut für lokal angewendete Medikamente verstärken. Die durch die Haut aufgenommene Säure kann die Wirkung von Methotrexat (ein Wirkstoff gegen bestimmte Krebsarten) und die blutzuckersenkende Wirkung oraler Antidiabetika vom Sulfonylharnstoff-Typ verändern.
Das kann auch für vor kurzem eingenommene Medikamente gelten!
Die Nebenwirkungen
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In seltenen Fällen kann das Scholl Hornhautpflaster zu Hautreizungen, Brennen der Haut oder Rötungen führen. In Einzelfällen hat man in der Vergangenheit auch allergische Reaktionen beobachten können.
Die Anwendungsfehler
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Bei äußerlicher Anwendung von Salicylsäurepräparaten kann es bei kurzzeitiger Überschreitung der Höchstmenge, ob nun durch Zufall oder sonstigen Gründen, zu keiner toxischen Reaktion kommen. Lediglich Hautreizungen können die Folge sein, die allerdings sofort nachlassen, sobald das Pflaster entfernt wird.
Meine Meinung
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Wie bereits beschrieben, hatte ich nicht wirklich viel Wahl... Es musste ein Gegenmittel gegen Hornhaut her! Meine Wahl fiel auf das Scholl Hornhaut-Pflaster, weil nichts anderes zu finden war und ich habe es nicht bereut!
Zu Hause angekommen, packte ich meinen Einkauf aus, nachdem ich die Schuhe in die Ecke geschmissen hatte :0). Dann machte ich mir ein nettes Fußbad und reinigte so meine Füße gründlich. Einen Kaffee bekam ich von meiner anderen Hälfte serviert...
Nachdem meine Füße richtig trocken waren, klebte ich das Wirkstoffpflaster ganz vorsichtig auf meinen rechten Fußballen, dann punktgenau das Druckschutzpflaster darüber und machte einen vorsichtigen Schritt... wow, der Schmerz war kaum noch zu spüren. Jetzt kam noch der andere Fußballen mit der gleichen Behandlung an die Reihe und alles war gut. Zwei Stunden später spielte ich bereits mit meiner Tochter eine Runde Federball :0)
Am nächsten Tag, nach der Arbeit, zog ich das Pflaster komplett wieder ab und wunderte mich über die niedlichen, kleinen, kreisrunden weißen Punkte unter meinem Ballen. So also wirkt das Pflaster! An der Stelle, wo das Wirkstoffpflaster festgeklebt war, konnte man die Wirkung deutlich sehen. Daneben war nichts...
Schwupps ein neues Pflaster wieder auf die selbe Stelle geklebt und weiter ging es im Takt. Keine Schmerzen mehr, egal, was ich mit meinen Füßen anstellte. Der Druck war genommen und das gehen war wie mit hornhautlosen Füßen...
Am dritten Tag ging ich, wiederum nach der Arbeit, in die Badewanne. Ich nahm das Pflaster :0) mit und wollte es aufweichen um es dann zu entfernen. Das klappte auch hervorragend. Das Pflaster ließ sich ganz leicht vom Fuß abziehen und meine Füße entspannten sich...
Als ich nun aus der Badewanne ging und das Wasser ablaufen ließ, bekam ich fast einen Schock! In meiner eisgrünen, hellen, wunderschönen Badewanne prankerten lauter kleine, runde, beigefarbige Kreise, die beim darüber fahren mit dem Finger einfach nicht abgehen wollten. Es war fast so, als wären sie in den Kunststoff eingebrannt!!!
Mit den verschiedensten Mitteln behandelte ich nun diese Flecken, bis ich sie schließlich doch noch ab bekam... Glück gehabt!!!
Meine Hornhaut war allerdings noch nicht richtig weich, also wiederholte ich die Prozedur noch einmal. Dann konnte ich sie nach einem weiteren Fußbad abziehen und jetzt geht es meinen Füßen bis auf Weiteres wieder gut...
Meine Empfehlung an Euch: Wartet nicht so lange wie ich, bis Ihr etwas gegen Eure Hornhaut macht... es tut sauweh!!! Ich hatte das Gefühl statt Fußballen Steine unter meinen Füßen zu haben...
Dieses Hornhautpflaster von Scholl ist bei kleineren Hornhaut befallenen Stellen natürlich einfacher anzuwenden als bei meinen, fast den ganzen Ballen betreffenden Stellen. Es wirkt auf jeden Fall sofort und beseitigt die Hornhaut schonend und ohne Weiteres. Die Handhabung ist denkbar einfach und, wenn man nicht gerade wie ich die Badewanne in Mitleidenschaft zieht :0), ist es auch eine saubere Sache. Vorher habe ich nichts gemerkt von wegen färbt ab oder so...
In diesem Sinne wünsche ich Euch schmerzfreie Füße ohne Hornhaut, sollte es aber anders sein, empfehle ich Euch dieses Pflaster sehr gerne weiter.
Viel Spaß beim Lesen, Bewerten und Kommentieren.
LG Bea weiterlesen schließen
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