Schweden - Senegal 1:2 n.V. (Achtelfinale) Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Die TOP 10 der Fußball-WM-Finals
13.07.2002, 19:45 Uhr von
Fhrink
Ich bin ein sportbegeisterter Typ (Fußball, Tennis, Basketball und mehr), lese gerne Science Fic...5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Die WM 2002 gehört nun der Vergangenheit an. Zeit für ein
neues Ranking der WM-Finals seit 1930.
Zu den Infos folgendes: Die Finals von 1966 - 2002 habe ich alle in voller Länge gesehen, nicht wenige mehrfach.
Vom 1962er Finale gibt es eine längere Aufzeichnung, von den Finals davor jeweils mehrminütige.
Durch zeitgenössische Fußball-Literatur erhält man einen
guten Eindruck über den Verlauf der Finalpartien vor 1950,
so dass ich dieses Ranking hier guten Gewissens abliefern
kann.
1. England - BRD 4:2 n. V. (1966)
Urteil: 1000 Fußball-Punkte, 1 Extra-Punkt für das Drama.
Dramatik, Atmosphäre im englischen Fußball-Mekka Wembley
bei Regen und Sonnenschein. Unvergessene Spielertypen auf
beiden Seiten wie die Gebr. Charlton, Banks, Hurst, Moore,
Stiles, Seeler, Beckenbauer, Overath, Schnellinger, Held,
Höttges, Weber und Haller.
Spektakuläre Torfolge, überraschende deutsche Führung,
Rückstand, Ausgleich der Deutschen durch Weber, der kollek-
tiven Jubel auslöste. Die Verlängerung mit einem England,
das sich beispielhaft vom 2:2 kurz vor dem Ende erholte
und dann "jenes" Tor erzielte, das dieses Match alleine
schon so unvergessen macht. Auch das 4:2, die letzte Aktion
der Partie war regelwidrig, denn es liefen bereits Zu-
schauer über das Feld.
Auch wenn man das Match heute in voller Länge sieht, kommt
in kaum einer Phase Langeweile auf. Man spürt jederzeit
die unvergleichliche Spannung, die damals über diesem
Duell lag, das natürlich von der englischen Presse vorher
in deren unnachahmlicher Manier angeheizt worden ist.
Noch lange danach wurde die Partie diskutiert und ist auch
heute noch ein unvergessener Aufreger.
2. Schweden - Brasilien 2:5 (1958)
Urteil: 1000 Fußball-Punkte
Die wahre Geburtsstunde des brasilianischen Fußballs, der
zwar schon zuvor große Erfolge feierte und bemerkenswerte
Spieler hervor brachte, doch erst bei dieser WM, speziell
in diesem Finale "Zauberfußball" praktizierte.
Dazu die Legendenbildung. Der 17jährige Pèle, erst im 3.
Match beim 2:0 gegen die UdSSR erstmals eingesetzt, sollte
den Weg zum 1. WM-Titel Brasiliens' nachhaltig und insge-
samt 6 Toren frei machen.
Schweden war keinesfalls ein schwacher Gegner. Ausgebuffte
Italien-Profis wie Liedholm und Hamrin standen im Team,
zudem wog der Heimvorteil schwer. Nicht zuletzt mit ihm
hatten sie den deutschen Titelverteidiger im Halbfinale
mit 3:1 ausgebootet. Es gelang sogar der Führungstreffer,
doch je länger die Partie dauerte, desto deutlicher wurde
die Überlegenheit Brasiliens'. Vava, Didi, Pèle, Garrincha
wirbelten was das Zeug hielt und schließlich fiel ein
Treffer nach dem anderen.
Schweden gab nie auf und kam am Ende zum 2. Treffer, mußte
aber eingestehen, daß der beste Fußball der Welt in dieser
Zeit von diesen Südamerikanern mit diesem "Kind" im Team
gespielt wurde.
3. BRD - Ungarn 3:2 (1954)
Urteil: 999 Fußball-Punkte, Ungarn nicht in Bestform
Viele werden dieses Finale für das beste halten und man
kann sie verstehen.
Trotzdem muß eingeschränkt werden, da Ungarn vielleicht
etwas überheblich (wohl bewußt von Herberger provoziert)
in die Partie gingen und sie auch nicht ihren besten Tag
hatten. Beweisen kann man das an der Tatsache, daß Ungarn
vorher über 4 Jahre unbesiegt war und auch nach dem Finale
noch über 2 Jahre unbesiegt bleiben sollte, ehe dann durch
die politischen Ereignisse 1956 Ungarn's Fußball einbrach
und sich bis heute nicht mehr recht davon erholt hat.
Über das Match selbst muß man nicht viel sagen. Jeder kennt die Ereignisse, jeder kennt die reportage von
Herbert Zimmermann, der das "Vater unser" des deutschen
Fußballs für alle Zeiten in den Äther schrie.
4. Uruguay - Argentinien 4:2 (1930)
Urteil: 990 Fußball-Punkte. Argentinien nicht der best-
mögliche Finalist, da viele starke Europäer
noch nicht dabei waren. Doch die Saat ging auf..
In Europa fast unbemerkt lieferten sich die beiden Kontrahenten im 1. WM-Finale ein großes Match. Sie absol-
vierten eine erbitterte Partie, der kleine gegen den gro-
ßen Nachbarn.
Uruguay bestätigte seine Olympia-Siege von 1924 + 1928.
Der Gastgeber, der in Josè Nasazzi bereits eine Art "Li-
bero" hatte, ging durch Dorado in Führung. Peucelle glich
für Argentinien aus und WM-Goalgetter Stabile brachte die
Gauchos in Front. Nach einer Stunde aber setzte sich Uru-
guays' Spielkunst durch. Cea, Iriarte und Castro sicherten
den Urus den 1. WM-Titel der Fußball-Geschichte.
Bereits damals war die stimmung durch Zeitungsberichte
angeheizt. Schiedsrichter Langenus ließ hinter jedem Tor
eine Leibwache für sich postieren. Die Parole für das
Finale hieß: "Kein argentinischer Revolver im Stadion..."
Viele der Uru-Weltmeister sind noch heute große Idole in
ihrem Land wie die "schwarze Perle" Andrade.
Argentinien hatte in Stabile den 1. WM-Torschützenkönig,
der Ende 1966 starb und wie ein großer Staatsmann begraben
wurde.
5. Italien - Ungarn 4:2 (1938)
Urteil: 950 Fußball-Punkte. War Italien wirklich das
beste Team? Wie 1934 blieb Uruguay auch dies-
mal der WM fern.
Das 1. WM-Finale mit ausschließlich europäischer Beteili-
gung steht in der Liste ganz oben, da beide Mannschaften,
auf dem Höhepunkt ihrese Könnens, die bedingungslose
Offensive suchten.
Zudem gelang Italien eine eindrucksvolle Bestätigung des
ersten, wenig glanzvollen WM-Titels 4 Jahre zuvor.
Sieht man heute die Tore der alten Aufzeicchnung, gerät man
ins Schwärmen. Auf italienischer Seite erlangten Spieler
wie Meazza (der einem berühmten Stadion seinen Namen gab),
Piola, Colaussi und Trainer Pozzo Weltruhm, für Ungarn
machten sich Szabo und Dr. Szengeller einen Namen.
6. Brasilien - Italien 4:1 (1970)
Urteil: 930 Fußball-Punkte. Brasilien Weltmeister mit
Glanz und Gloria, gegen einen allerdings ge-
schwächten Gegner.
Der angemessenes Schlußpunkt der WM 1970 in Mexiko, der oft
als besten aller Zeiten bezeichneten.
Die Aera Pèle auf ihrem Höhepunkt. Brasilien dominierte
das Turnier souverän und erzielte Traumtor auf Traumtor.
Der Treffer zum 4:1 durch Carlos Alberto gilt, da alle Mit-
spieler zuvor am Ball waren, als eine der schönsten Kombi-
nationen im Fußball. Der Treffer setzte den Schlußpunkt
der Aera Pèle, dessen eher rustikale Nachfolger nie wirk-
lich vergleichbare fußballerische Attraktivität erreichten.
Italien hielt eine Halbzeit gut mit, ehe es dem Halbfinale
gegen die BRD Tribut zollen mußte. Einem Match, das mit
seiner Dramatik, seinen unbeschreiblichen Torraumszenen als
Finale gute Chancen für Platz 1 hätte.
7. BRD - Niederlande 2:1 (1974)
Urteil: 920 Fußball-Punkte. Ungeheuer spannend. Spie-
lerisch hatte die BRD jedoch schon 1972 ihren
höchsten Level erreicht. Die Niederlande agierte
zu überheblich und wurde bestraft.
Die BRD-generation der 60er/70er Jahre auf ihrem Höhepunkt.
Helmut Schön besaß eine Mannschaft, die eine perfekte Mi-
schung aus Kampf und Technik produzierte.
Der Gegner Niederlande, ähnlich spielend, jedoch defensiv
schwächer, schockte die BRD in der 2. MIn. durch ein Elf-
meter-Tor. Doch "Kaiser" Franz Beckenbauer trieb seine
Mannen zum Sieg über "König" Johann Cruyffs' Untertanen.
Nicht unerwartet gelang ausgerechnet dem besten Stürmer der
Welt nach Pèle, Gerd Müller, der Siegtreffer.
Sein insgesamt 14. WM-Tor. Bis zum heutigen Tage Rekord.
8. Frankreich - Brasilien 3:0 (1998)
Urteil: 900 Fußball-Punkte. Keine Nation der Welt hätte
an diesem Tag Frankreich besiegen können. Zu
perfekt liefen die Rädchen ineinander.
Großen spielerischen Glanz verbreitete die "Equipe Tricolore" im `98er Finale. Nur selten gewann eine Nation
so souverän ein Endspiel. Ein genuß, Zinedine Zidane zuzu-
sehen, der für ein paar Jahre im verhätnismäßig hohem Alter
zum weltbesten Spieler werden sollte.
Brasilien eliminierte seine Gegenwehr selbst, da durch bis
heute ungeklärte Ungereimtheiten der Top-Spieler Ronaldo
verletzt/krank eingesetzt wurde.
9. Argentinien - BRD 3:2 (1986)
Urteil: 885 Fußball-Punkte. Die Unberechenbarkeit des
Fußballs macht aus einem faden Finale noch
einen Klassiker.
DAS Jahr des Diego Maradonna. Selten wurde ein WM-Sieg so
an einem einzigen Spieler fest gemacht. Im Finale blieb er eher blaß. Bis auf eine entscheidende Ausnahme, seinem Paß
zum 3:2 durch Burruchaga.
Zuvor hatte die BRD, wieder einmal, ein 0:2 ausgeglichen,
durch der ihr eigenen Mentalität, sich nie mit einer Nie-
derlage abzufinden. Das machte ein lange Zeit einseitiges
Endspiel in der letzten Viertelstunde zum großen Drama mit
Happy End für die Gauchos.
10. Brasilien - BRD 2:0 (2002)
Urteil: 860 Fußball-Punkte. Von den guten WM-Finals
das schwächste. Brasilien eiskalt auf den Feh-
ler wartend. Die BRD genauso mutig wie naiv
agierend. Schönes Duell: Torwart-Titan vs.
Zauber-Stürmer.
Seit ca. 1974 war BRD - Brasilien ein oft gennater Final-
tip. Nie traf er ein. Ausgerechnet, als ihn kaum jemand auf
der Pfanne hatte, ergibt sich das "Traumfinale" der beiden
weltbesten Fußball-Nationen.
Die spielerisch verhältnismäßig limitierte, aber mutige
BRD liefert der "Selecao" ein offenes Match und wird just in dem Moment abgefangen, als ein Sieg möglich scheint.
Brasiliens' Ronaldo, 1998 noch Frankreichs' Zidane unter-
legen, triumphiert über "King Kahn" und setzt Rekorde:
12. WM-Treffer, Pèle eingeholt, 5. WM-Triumph Brasiliens'.
Man wird sehr alt werden müssen, um den Tag zu erleben, an
dem eine andere Nation als Brasilien WM-Rekordsieger
sein wird. weiterlesen schließen -
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Senegal schafft erneut die Sensation, und besiegt die glücklosen Schweden !!!
16.06.2002, 19:28 Uhr von
Sandi
Hallo Yopi Leser !!! Ich bin 17 Jahre und komme aus der schönen Medienstadt München aber ürspr...Pro:
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Ja
Vorwort
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Wer hätte vor der WM gedacht das die beiden Mannschaften die sich heute gegenüber stehen überhaupt die Vorrunde überstehen, da in der Schweden Gruppe keine geringeren Mannschaften wie England, Argentinien und Nigeria standen und Schweden als totaler Außenseiter war. In der Gruppe von Senegal waren auch Mannschaften die auf dem Papier Klassen besser wie sie waren. Dazu gehörten Frankreich, Uruguay und Dänemark. Trotz alledem setzten sich beide Mannschaften sich durch und kämpften nun heute um den Einzug ins Viertelfinale bei der WM-2002 in Japan und Südkorea.
Das 3. von Insgesamt 8 Achtelfinalen stand heute Früh 8.30 Uhr in Oita / Japan auf dem Programm. Es war vor dem Anpfiff kein richtiger Favorit auszumachen, da beide Teams einige Stärken und Schwächen zu haben. Senegal hat Stärken im Offensiv bereich und eher Defizite im Defensiven besonders der Torwart Silva ist ein Unsicherheitsfaktor, da er nicht immer auf dem Posten ist und nicht immer einen der sichersten Eindrücke macht. Bei den Schweden ist es so, daß sie im Abwehr sehr Stark besetzt sind wie mit Mjällby der ein sicherer Rückhalt ist, Jakobsson von Hansa Rostock der im Turnier bis jetzt der beste Zweikämpfer ist, aber auch Mellberg und Keeper Hedman bilden eine Sicherheit. Beide Mannschaften mußten aber Umstellen bei Senegal war Fadiga, Diao nicht dabei, dafür spielten Bouba Diop, Amdy Faye in der Anfangself`s . Die Schweden mußten auf ihren Mittelfeld Star Ljungberg verzichten, da er Verletzungsbedingt nur auf der Tribüne saß, mußte für ihn Magnus Svensson einspringen. Der Sengal ist um es vor ab schon zu sagen die Spielstärkere Mannschaft die Technisch klare bessere Mannschaft ist und Schweden kommt mehr durch den Kampf und ist Konterstark. Welches Prinzip setzt sich durch ???
Aufstellungen / Einwechselungen / Statistik
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Schweden: Hedman , Mellberg, Jakobsson, Mjällberg, Lucic, Lindenroth, A. Svensson
M. Svensson, Alexandersson, Allbäck, Larsson
Senegal: Silva,Coly, Cissè, Diatta, P.M Diop, Daf B. Diop, Faye.H. Camera, Thiaw,
Diouf
Tore: 1:0 (11 M.) Larsson , 1:1 (37 M.) H. Camera , 1:2 (104 M.) H. Camera
Einwechselung : 65. A. Andersson für Allbäck, 76. Ibramhimovic für Alexandersson
99. Jonsson für M. Svensson – 66. Beye für P. M. Dioup
Schiedsrichter : Ubaldo Aquino ( Paraguay )
Er machte einen guten Eindruck und machte eigentlich keine grobe Fehlentscheidung und viel auf beiden Seiten nicht auf die Schwalben rein Kompiment !!! Note: 2
Statistik : Schweden Senegal
Tore: 1 (2)
Ecken: 3 (9)
Ballbesitz: 42 % (58 %)
Gew. Zweikämpfe: 137 (128)
Fouls: 21 (23)
Abseits: 3 (2)
Flanken: 17 (26)
In den Klammern seht ihr die Statistik der Mannschaft von Senegal.
Hier zeigt sich schon eine leichte Tendenz das Senegal das Spiel einwenig bestimmt hat, aber Schweden gemessen an den Zweikampfwerten dominierend waren trotz alle dem war die Begegnung größten teils ausgeglichen.
1. Halbzeit
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Das Spiel begann zunächst mit klaren Feldvorteilen für die Schwedischen Spielern. Sie machten von der ersten Minute viel Druck und kamen schon in der ersten Minute zu einer großen Chance durch Anders Svensson der den Ball nur knapp am Tor vorbei Schoß voraus ging ein Schuß von Larsson der am Keeper Silva scheiterte und der Ball abprallte und Svensson zur Schußchance kam. Aber Schweden wollte seine Druckphase nicht beenden und kam immer wieder über Linderoth und Svensson die meistens Larsson suchten. Nach sehr gutem Beginn der Partie ging Schweden auch hochverdient in Führung. Elfte Minute gab es einen Eckball getreten von Svensson und Larsson kommt frei zum Kopfball und nickt das Leder zum 1: 0 ins Tor. Bei dem Tor sah Senegals Keeper Silva nicht sehr gut auch, da er bei seinem herauslaufen sich verschätzte und den Ball nicht fangen konnte und Larsson dies eiskalt ausnutzte.
Man dachte nach dieser Führung das Schweden so weiter machen würde, aber da hat man sich gewaltig getäuscht, denn so ungefähr zehn Minuten nach der Führung für die Schweden hatten die Senegalspieler den Rückstand verarbeitet und spielten dann einen wunderschönen Offensivfußball und Schweden zog sich komplett in die eigene Hälfte zurück. Nur Stürmer Larsson befand sich noch im Strafraum der Senegaler, aber er kam auch bei Standards mit zurück um mit seiner Kopfballstärke zu klären. Nun ab der 25. Minute bestimmte nur Senegal das Spiel. Es waren immer wieder Camera, Diouf und Coly die Druck nach vorne machten und sich etliche Torchancen erarbeiteten. Aber entweder scheiterten sie an der Abwehr der Schweden, oder sie fanden in Keeper Hedman ihren Meister.
So ging es auch bis zur 37. Minute nur noch eine Mannschaft spielte Munter nach vorne und dies wurde nun endlich auch belohnt. Henri Camara von CS Sedan in Frankreich hieß der Ausgleichsschütze. Er nahm aus ungefähr und würde mal schätzen 17. Metern Anlauf und schoß den Ball vom Schützen aus in die Linke Ecke. Keeper Hedman streckte sich, aber hatte wenig Chance den Ball zu halten und alles schien wieder offen zu sein. Nun machte Schweden ein bißchen mehr, denn man kann sich ja nicht auf einen 1:1 verlassen den Senegal ist immer für ein Tor gut. Aber es blieb in einer größtenteils einseitigen Partie bei einem Unentschieden, wenn man die letzten 30 Minuten der ersten Halbzeit betrachtet sehr Glücklich für die Schweden, da war mehr für Senegal drin, aber es gibt ja auch noch eine 2. Halbzeit es ist für beide noch alles Möglich.
2. Halbzeit
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Nach der Halbzeit begann Schweden ähnlich offensiv wie sie es auch in der ersten Halbzeit taten und hatten auch schon 15 Sekunden nach dem Anstoss Pfiff eine große Chance wenn ich mich richtig erinnere war es Magnus Svensson mit einer Schußchance von der Strafraumgrenze den Silva aber Parieren konnte. Nun war die Partie auch sehr offen, da beide auf ihre Chance lauerten und es hin und her ging. Die Spieler aus Senegal waren , aber im Technischen weit aus besser. Deswegen war es keine Seltenheit das Diouf zwei oder auch drei Schweden einfach ausspielte und dadurch Verunsicherung in die Schwedische Abwehr brachte. Wie ich aber fand war Diouf zu oft zu eigensinnig, da er seine Aktionen meist selbst abschloß und nicht zu den meist besser plazierten Mitspielern paßte.
Die Schweden wurden immer wieder bei Standards gefährlich wie Anders Svensson der einen Freistoß aus ungefähr 20 Metern schoß und Torwart Silva sich schon ganz lang machen mußte und sich das erste mal sein Können aufblitzen ließ. Die Senegalesen kamen immer wieder durch die starken Camara und Diouf zu Torchancen die meist aber über oder neben den Tor landeten. So war es weit aus offener die Partie als in Halbzeit eins, wo Senegal das spiel bestimmte. Schweden kam durch den Eingewechselten Ibrahimovic nur noch zu einer nennenswerten Chance wo er allerdings auch zu eigensinnig war und nach einem schönen Doppelpaß mit Larsson den Ball aus spitzen Winkel versuchte den Ball ins Tor zu befördern, was ihm aber nicht gelang es wäre besser gewesen in die Mitte zu Larsson zu spielen der eine bessere Einschuß Position hatte. Jetzt mischten sich auch oft Fehlpässe auf beiden Seiten ins Spiel ein und man hatte langsam das Gefühl als wären beide Mannschaften nicht dagegen, daß das Spiel in die Verlängerung ginge. Aber ab der 80. Minute spielte Senegal wieder auf und es schien jetzt wieder das sie das wichtige Tor doch noch nicht in der regulären Spielzeit abgeschrieben haben und eröffneten das Muntere „Scheibenschießen“ auf Hedman was dann aber nichts mehr einbrachte und der Schiedsrichter nach 2. Minuten Nachspielzeit in der 2. Hälfe das Spiel beendete.
Nun mußte zum ersten mal bei dieser WM 2002 die Verlängerung über Sieg oder Niederlage entscheiden. Es gibt allerdings auch noch bei der WM die Möglichkeit durch ein Golden Goal die Partie in der Verlängerung vorzeitig zu beenden, das heißt wer das erste Tor schießt der Gewinnt. Wenn dies nicht passiert, dann muß das Elfmeter schießen entscheiden. Wie ihr euch bestimmt noch alle erinnert hatte bei der EM Oliver Bierhoff das Golden Goal gegen die Tschechische Mannschaft im Finale erzielt und Deutschland wurde Europameister, aber das nur am Rande.
Der Ball lief wieder und keiner wollte zunächst einen Fehler machen und stellten sich mehr defensiv ein, aber das sollte sich bald ändern den Anders Svensson hatte in der 102. Minute die größte Chance den entscheidenden Treffer zu landen. Er verpaßte nur knapp als er sich durch eine Perfekte Drehung Freiraum verschafft hatte und schoß aber sein Schuß ging nur an den Pfosten es fehlten die berühmten Zentimeter zum Torerfolg. Schweden war nun anzumerken das sie der verpaßten Chance noch etwas hinterher trauerten und Camara wußte dies zu nutzen und erzielte durch einen erneuten Torschuß das Spielentscheidene 1:2 für Senegal. Zu seinem Glück traf er den Ball nicht ganz und der Ball sprang an den Innenpfosten und drin war er.
Es war meiner Ansicht nach einwenig unverdient, da Schweden auf jeden Fall gleichwertig war und ein Elfmeterschießen eher verdient gewesen wäre aber wie ja jeder wies ist Elfmeterschießen auch so eine Sache, wo nicht immer die bessere Mannschaft gewinnt sondern die Nerven und das Glück eine sehr große Rolle einnehmen. Aber dies alles nützte nicht mehr und Senegal schaffte wohl die größte Sensation mit ihrem Einzug ins Viertelfinale. Dies ist ihr größter Erfolg, den sie spielen das erste Mal bei einer WM und wer gegen Frankreich gewinnt, muß schon eine gute Mannschaft sein und man gönnt es solchen Exoten, da sie die WM spannend halten und für Abwechselung sorgen. Denn wenn immer nur die besten Mannschaften gewinnen ist es auch noch schön, denn dann kann man immer schon vorher sagen wer das jeweilige Spiel gewinnt !
Die Aussichten
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Jeder Fußball Kenner schätze Senegal nicht so Stark ein um in ein WM-Viertelfinale einzuziehen, aber sie haben durch ihr schönes und effektives Spiel allen Kritikern das Gegenteil bewiesen. Auch ich habe vor der WM bei meinen Tips gegen Senegal getippt und sie ganz und gar als Letzter in der Tabelle gewertet. Nun treffen sie im Viertelfinale in Osaka (Japan) am nächsten Samstag auf den Sieger der Begegnung Japan-Türkei und vielleicht schaffen sie ja die erneute Sensation und ziehen ins WM-Halbfinale, wo keine geringern Mannschaften wie Brasilien oder England warten. Aber bis dahin ist noch ein Spiel gut zu bestreiten und wie das ausgeht, kann man nur Spekulieren. Eins ist aber klar die Spannung wird zu spüren sein gerade wenn Japan weiter kommt.
Schwedens Ziel wird wohl sein sich bei der EM-2004 zu Qualifizieren und dies sollte ihn hoffendlich gelingen. Es wäre ihnen zu wünschen, da sie eine Klasse Vorrunde in diesem Turnier gespielt haben und verdient Gruppen erster geworden sind. Leider drückte ich auch neben dem Deutschen Team auch Schweden die Daumen, da ich die Spielart gut finde, und mit Andreas Jakubsson auch ein Spieler in Reihen der Schweden steht, der bei meinem Lieblingsverein Hansa Rostock spielt. Er hatte das Glück, für den eigentlich gesetzten Patrick Andersson vom FC. Barcelona früher Bayern München und Borussia Möchengladbach ins Team gekommen zu sein, aber war wie ich find und auch die Statistik belegt ein gleichwertiger Ersatz. Schade Schweden.
Fazit
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Mein Fazit wird diesmal nicht sehr groß ausfallen, da ich ja eigentlich alles was wichtig war In und Um das spiel größtenteils schon gesagt habe. Für die WM ist es gut das auch Außenseiter wie Senegal weiterkommen, da es dadurch nicht einseitig wird und ich bin mir eigentlich sicher das sie gute Chancen haben ins Halbfinale zu kommen wenn sie weiter so klasse spielen. Aber ob sie dann, wenn sie es geschafft haben Brasilien oder England schlagen muß bezweifelt werden. Es ist aber dennoch nicht vor ab zusagen , denn alles ist möglich was nicht nur einmal bei dieser WM eingetroffen ist. Es ist auch der Trainer zu nennen der auch ein Teil des Erfolges mit geleistet hat. Sein Name ist Bruno Metsu der seit 2000 die Senegalerspieler Trainiert und die vier Jahre sehr gut nützte und das Team sehr gut auf die WM vorbereitet hat. Respekt Senegal !!! weiterlesen schließen
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