Pro:
die Tierchen
Kontra:
der Preis, die Räumlichkeiten, der Parkplatzverweis
Empfehlung:
Nein
Hallo, meine lieben Leser, Freunde und Bewerter,
da ich gesehen habe, dass es über das Sealife Speyer noch keinen Bericht gibt, wir aber schon 2 x dort waren, werde ich euch darüber mal ein wenig berichten. Zuerst einmal die Fakten und dann meine Erfahrungen.
Öffnungszeiten:
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Die Speyerer Attraktion ist täglich geöffnet.
364 Tage im Jahr (außer Heiligabend)
April, Mai, Juni, September, Oktober:
Mo-Fr: 10:00 - 17:00 Uhr*
Sa, So, Feiertage und Schulferien Rheinland-Pfalz: 10:00 - 18:00 Uhr*
Juli & August: täglich 10:00 - 19:00 Uhr*
November-März: täglich 10:00 - 17:00*
* Letzer Einlass jeweils eine Stunde vor Schluss
Das Mitbringen von Hunden ist aus veterinäramtlichen Gründen nicht gestattet.
Preise:
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- Erwachsene: 12,95 EUR (Gruppen ab 15 Personen 10,95 EUR)
- Kinder (3 bis 14 Jahre) 9,50 EUR (Kinder in der Gruppe 8,- EUR)
- Schüler, Studenten, Senioren (ab 60 Jahren), Behinderte 11,95 EUR (Gruppe 10,- EUR)
- Schüler im Schulklassenverband 5,50 EUR
Für Kinder bekommt ihr bei einem voolzahlenden Erwachsenen freinen Eintritt, wenn ihr ADAC Mitglied seid und die ADAC Karte vorzeigt. Ausserdem liegen oft Kinderfreikarten in verschiedenen Einrichtungen aus (Toy` r´us, Mac Donald´s) Auch in einigen Spongebob DVDs hatte ich schon Frei-Kinderkarten liegen gehabt.
Adresse:
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Im Hafenbecken 5
67346 Speyer (in unmittelbarer Nähe des Kaiserdomes)
Telefon 06232 / 6978 - 0
Telefax 06232 / 6978 - 27
Internet www.sealife.de
Bei der Anfahrt mit dem Auto folgt man der Beschilderung Speyer-Zentrum, Dom, Museen. Parken kann man auf den Parkplätzen Festplatz, am Naturfreundehaus oder am Technikmuseum.
Bei der Anfahrt mit der Bahn kann man vor dem Bahnhof in den City-Shuttle einsteigen (bis zur Haltestelle Festplatz). Der kurze Fußweg von dort ist ausgeschildert.
Dazu muss ich sagen, dass am Sealife Parkplatz darauf hingewiesen wird, dass es die letzte Parkmöglichkeit zum Sealife ist. Als wir das erste mal dort waren, war das wenige Wochen nach meinem Notkaiserschnitt. Ich dachte den "Kurzen" Weg werde ich schon schaffen. Aber das zog sich und zog sich und zog sich bis wird dort waren. Als wir ankamen entdeckten wir viele freie Parkplätze, die zwar nicht exklusiv für das Sealife gedacht waren, aber jedermann zur Verfügung standen. Da haben wir uns schon ganz schön geärgert, dass wir so lange laufen sollten. Beim nächsten Besuch parkten wir direkt hinter dem Sealife und hatten nur etwa 1 Minute Fußweg, was so aber nicht ausgeschildert ist.
Die Ausstellung:
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1700 Quadratmeter auf zwei Ebenen - außer den Aquarien, laden ein SOS-Artenschutzraum, der "Botschafter der Meere"-Raum und das Berührbecken große und kleine Besucher zum Mitmachen und Kennenlernen der Lebewesen und ihrer Lebensräume ein. Das Kinderspieleland mit Ballbad ist der perfekte Ausklang des SEA LIFE Besuchs für die kleineren Gäste, während das Restaurant mit Rheinterasse auf einen Kaffee oder einen kleinen Snack zur Entspannung einlädt.
Becken:
30 Süß- und Salzwassertanks mit rund 450 000 Litern Fassungsvermögen.
Bewohner:
3000 Tiere, mehr als 100 verschiedene Arten - darunter Schwarzspitzenriff-, Ammen-, Zebra- und Katzenhaie, Rochen, Dorsche, Doktorfische, Kaiserfische, Clownfische, Drückerfische, Langusten, Hummer, Seepferdchen, Markrelen, Krebse, Seesterne, Seeigel,Anemonen.
Bei seiner Reise in die Unterwasserwelt folgt der Besucher dem Verlauf des Rheins, von seiner Quelle in den Bergen bis in die Tiefen des Ozeans und lernt dabei die natürlichen Lebensräume der verschiedenen Etappen seiner Reise, die ihn durch die Schweiz, Deutschland und die Niederlande führt, kennen. Im Bereich der Alpen verfolgt der Besucher Gebirgsbäche und Wildwasser, die später in den "Vater Rhein" führen und den Bodensee durchqueren. Danach erhält der Besucher Einblicke in den weiteren Verlauf des Rheines, mit Blick auf die Loreley, bis in den Küstenbereich, wo der Rhein in die offene See mündet. Anschließend wandert der Besucher über den Nordseegrund immer tiefer in den Atlantik und als Höhepunkt wird er auf eine Reise weit weg in ein tropisches Unterwasserparadies entführt. In dem acht Meter langen Unterwassertunnel durchschreitet der Besucher die "tropische Lagune der Haie" und sieht Hunderte farbenprächtiger Fische und majestätische Haie nur weniger Zentimeter vor seinen Augen vorbeiziehen.
Bei der Gestaltung der verschiedenen Bereiche wie z B. den Gebirgsbächen, des Rochenbeckens und dem Tunnel am Grund des Ozeanbeckens, geht moderne Aquariumstechnologie Hand in Hand mit liebevollem Design und interaktiven Erkundungsspielen.
Ergänzt wird das Programm darüber hinaus durch Vorträge und Präsentationen, in denen Wissenswertes über das Leben unter Wasser auf anschauliche Art vermittelt wird.
Mit allen Sinnen (Sehen, Hören und Fühlen) kann der Besucher die Unterwasserlebensräume erkunden und sich von ihren Bewohnern begeistern lassen.
quelle: www.speyer.de
Erfahrungen:
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Als wir das erste Mal dort waren, war Felipe ja gerade erst ein paar Tage alt, da waren wir nur wegen uns da. Ich fand es damals schon recht unattraktiv. Wenn man ankommt, steht man erst einmal eine Weile an. Rollstuhlfahrer kommen zwar bis an die Kasse via Rollstuhlrampe, aber alles andere wird super schwierig, da es treppauf und treppab geht. Die Gänge sind dunkel, eng und man sieht auch sehr wenig, weil man durch die Gänge geschupsst und gestoßen wird. Berührungsängste darf man hier nicht haben. Mit Kinderwagen war es eine reine Katastrophe, da kamen wir sogut wie niergendwo dran vorbei. Beim zweiten Male hatten wir unseren Felipe dabei der damals etwa 2,5 Jahre alt war. Wir dachten, wenn es uns schon nicht zusagt, vielleicht aber finden es Kinder toll. Es gibt auch an den Aquarien Fragen zu den Meeresbewohnern, die man mit Lösungshilfestellungen A B oder C lösen kann, das können Kinder dann auf einer Quizkarte eintragen und eine Jahreskarte gewinnen, das ist vielleicht ganz lehrreich aber eher für Ältere. Ein Mini-Kino gibt es auch noch, ich glaube da lief etwas über Greenpeace, Walfängerei oder so ähnlich. Von einer Führung haben wir aber weit und breit nie etwas gesehen. Im Rochenbecken sollte wohl eine Vorführung statt finden, aber die zog sich hinaus und als wir nach langem Warten fast erdrückt wurden, gingen wir weiter ohne auf die Vorstellung zu warten. Man solte nicht denken, dass das Sealife zu überfüllt ist. So viele Leute sind es gar nicht, aber alle sstaut sich auf zu engem Raum zusammen. Als wir endlich oben angekommen waren sahen wir das Restaurant. Da herrschte gähnende Leere. Ausser ein paar Imbiß-Kleinigkeiten gab es dort nichts zu essen. Ein Bällebad, wie im Text beschrieben - habe ich auch nicht entdeckt. Dafür wenigstens Toiletten mit Wickelgelegenheit. Dann kam der Clou: Wenn man zum Ausgang möchte muss man durch eine Spielzeugabteilung, anders kann man nicht hinaus gelangen. Zuerst passten wir mit dem Kinderwagen nicht durch das Drehkreuz und es war niemand aufzufinden, der die mit einem Spezialschlüssel öffnen konnte. Dann hoben wir den Kinderwagen kurzerhand darüber. Geht das auch mit einem Rollstuhlfahrer? Ich glaube, eher nicht. Beim zweiten Besuch dann ging die Quengelei los: Felipe wollte dies und wollte das. Normalerweise kaufen wir Felipe gerne in paar Andenken, aber dort gab es nur billgen und überteuerten Kitsch und Quatsch.
Fazit:
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Um die Zeit tot zu schlagen, wenn es draußen regnet, ist es vom Prinzip her gar nicht so schlecht gedacht. Aber bei den Eintrittspreisen und aufgrund der Räumlichkeiten artet ein Besuch dort eher zu einer Zumutung aus, denn als Erholung.
Danke für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren!
by esposa1969 weiterlesen schließen
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