Pro:
Unterhaltsam, spritzig, gewisses Quantum Spannung
Kontra:
Hätte besser ausgebaut werden | Schluss etwas dürftig
Empfehlung:
Ja
DIALOG:
*Wie kann man nur so viel Bücher lesen?..*
*Och, das Buch ließ sich leicht lesen und es hatte nur zwohundertnochwas Seiten.*
´*Wovon handelte dieses Buch diesmal?*
*Och, nix für Männer. Kategorie „Frauenliteratur“ würde ich sagen.*
Fakten
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Titel: Das Lächeln der Sterne
Autorin: Nicholas Sparks
Verlag: Heyne
ISBN (TB): 3-453-87337-8
Preis: 7,95 EUR
Seiten: 235
Inhalt
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Adrienne Willis macht sich Sorgen um ihre Tochter, die sich nach dem Tod ihres Mannes in tiefe Trauer stürzt. Deshalb beschließt sie eines Tages, ihr eine Geschichte zu erzählen. Sie erzählt von ihrem Leben...
Adrienne lebte - so glaubte sie - in glücklichen Verhältnissen. Sie kümmerte sich vorbildlich um ihre drei Kinder, so, wie es jede Mutter tun sollte. Das Verhältnis zu ihrem Mann scheint auch harmonisch zu sein. Familiäre Probleme werden gemeinsam besprochen und aus der Welt geschafft. Im Laufe der Jahre ist das sexuelle Verlangen zwar etwas geringer geworden, aber es hält sich im normalen Rahmen. Nichts Auffälliges eigentlich...
Dass sie ihren Mann mit einer anderen Frau Händchen haltend in einem Café gesehen hat, wird von ihr jedoch über Monate hinweg verdrängt. Doch eines Tages bittet ihr Mann um die Scheidung. Für sie bricht eine Welt zusammen - hat sie doch immer geglaubt, alles sei in bester Ordnung.
Die Kinder sind aus dem Gröbsten raus und werden von ihrem Vater finanziell unterstützt. Doch die Aufwendungen fürs Haus und die Pflegeheimkosten für ihren kranken Vater muss sie selbst auftreiben. Um ihr Leben neu zu überdenken und ein wenig Kraft zu tanken, nimmt sie den Vorschlag ihrer Freundin gerne an. Diese muss für eine Woche zur einer Hochzeit und will ihre Pension in Rodanthe nicht alleine lassen. Deshalb sucht sie jemanden, der für diese kurze Zeit die Aufsicht über das Haus und einen angekündigten Gast übernimmt.
Dieser einzige Pensionsgast ist Paul Flanner. Er hat eine ähnliche Vergangenheit vorzuweisen wie Adrienne. Als Sohn eines Farmers wuchs er ohne Mutter, war ein fleißiger Schüler und erkämpfte sich ein Stipendium. Er studierte Medizin, arbeitete hart und wurde schließlich Arzt für kosmetische Gesichtschirurgie. Auch er glaubte, dass sein Leben in perfekten Bahnen verlief bis seine Frau eines Tages auszog und die Scheidung einreichte. Sie hatte es satt, dass ihr Mann immer so viel arbeitete und selten zu Hause war.
Doch Paul lernt daraus und zieht sich vorerst aus dem Berufsleben zurück. Auslöser war eine Routineoperation, die tödlich verlief. Er trug zwar keine Schuld daran, aber die langanhaltenden Untersuchungen und Gerichtstermine zermürbten ihn. Nun ist er nach Rodanthe gekommen, weil ihn der Ehemann der toten Patientin um ein Gespräch gebeten hat.
Tja, dies ist die Ausgangsposition. In Rodanthe treffen Adrienne und Paul in der kleinen Pension zusammen und erkennen, dass sie sich zueinander hingezogen fühlen... Doch das Buch wäre nur halb so spannend, wenn alles so einfach wäre, wie *frau* sich das denkt....
Schreibstil/Meinung
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Von Anfang an legt Nicholas Sparks ein flottes Tempo vor. So berichtet er in kurzen und prägnanten Sätzen vom Leben der Familie Willis und warum es zum Gespäch zwischen Tochter Amanda und Mutter Adrienne kommt. Und schon ist er bei der Lebensgeschichte des Arztes Paul Flanner, die ebenso schnell erzählt ist. Doch so schnell er diese Themen abhandelt, ich hatte nie das Gefühl, er würde die Story *runterrattern*. Er erzählt ohne Hast - ohne Hektik, aber trotzdem flott...
Natürlich handelt es sich hier um einen Liebesroman. Das kann ich wohl nicht abstreitet. Und obwohl ich eigentlich nicht viel mit solchen Büchern anfangen kann, bin ich erstaunt, wie unterhaltsam das Buch ist. Locker, leicht und flockig - so würde ich die Story bezeichnen - doch mit einem gewissen Quantum an Spannung. Ich wartete immer auf die Auflösung des Beziehungsrätsels. Da die Geschichte einen Zeitsprung macht, weiß der Leser von Anfang an, dass Paul und Adrienne zum Schluss nicht zusammen sind. Schließlich erzählt Adrienne ihrer Tochter Amanda von ihrem Erlebnis, das Jahre zurück liegt und man weiß, dass sie - während sie die Geschichte erzählt - alleine lebt. Also fragte ich mich automatisch, was damals geschehen ist und wo der Arzt abgeblieben ist.
Wie gesagt, ich habe keine Erfahrungen mit Frauenromane und kann deshalb nicht beurteilen, ob alle Bücher so aufgebaut ist. Die wenigen Liebesromane, die ich bis jetzt gelesen habe (meist im Strandurlaub, wo ich leichte Lektüre bevorzuge), waren ziemlich *schnulzig*, weshalb ich jedesmal beschloss: *Das ist definitiv das letzte Buch dieser Art, das ich lese. So ein Mist!* Doch *Das Lächeln der Sterne* von Nicholas Sparks ist wirklich empfehlenswert. Es ist nicht zu seicht und gefällt mir vor allem durch seinen spritzigen Schreibstil.
Die Leserschaft ist eindeutig weiblich! Männer würden sich bei dieser Lektüre sicherlich langweiligen. Ob das Buch ausschließlich für Erwachsene geeignet ist, möchte ich anzweifeln. Ich denke, es ist auch ein Roman für junge Mädchen, da man für diese leichte Lektüre wirklich keine *Lebenserfahrung* braucht.
Fazit
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*Das Lächeln der Sterne* von Nicholas Sparks ist ein spritziger Frauenroman, dessen Schreibstil sehr unterhaltsam und kurzweilig ist. Außerdem ist ein gewisses Quantum an Spannung vorhanden, was mir gut gefiel. Trotzdem ich Liebesromane eigentlich nicht mag, kann ich dieses Buch weiterempfehlen. Warum ich trotzdem *nur* drei Sterne vergebe? Nun, der *Knalleffekt* zum Schluss des Buches bleibt aus und ich hätte viele Vorschläge, um diesen Liebesroman besser ausklingen zu lassen. Außerdem - wie erwähnt - bin ich kein Fan von typischen Frauenromanen, weshalb ich eine Abwertung vornehmen möchte, um dies deutlich zu machen.
In diesem Sinne... alles bleibt anders... Eure Dotti weiterlesen schließen
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