Pro:
gute Gesamtausstattung
elegantes Äußeres
individuell
Allrad serienmäßig
gute ADAC-Pannenstatistik
Kontra:
kein Diesel
nachlässige Verarbeitung
recht teuer
lahmer Motor
Empfehlung:
Ja
Hallo Yopi-Freunde!
Auch heute möchte ich Euch nicht mit meinen Berichten verschonen. Wie auch schon in einem meiner vorigen Berichte über den Volvo S60 erwähnt, bin ich noch immer unterwegs um mir neue Wagen anzusehen für den eventuellen Kauf. Dabei stieß ich auch auf den Subaru Legacy. Doch lest im folgenden etwas genaueres darüber.
Warum Subaru?
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Auf die Marke Subaru (übrigens der größte Allradhersteller der Welt) kam ich eigentlich mehr durch Werbung in Autozeitungen, denn auf den Straßen sieht man die Wagen ja nicht so häufig. Mir gefiel die Optik des Wagens ganz gut. Also bestellte ich mir erstmal einige Infomappen zum studieren, die auch prompt kamen. Weil ich dann noch neugieriger auf den Subaru Legacy war, ging ich also ins nächste Subaru-Autohaus, was garnicht so leicht war, denn das Händlernetz ist recht dünn (erster Minuspunkt). Dort lieh ich mir einen Wagen für eine Probefahrt um ihn mal genauer unter die Lupe nehmen zu können.
Das Äußere
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Der Subaru Legacy Kombi ist eine stattliche Kombilimosine mit einem fast sportlich dynamischen Aussehen. Die Linienführung ist sehr gelungen und das Design sehr gefällig. Der Wagen erstreckt sich über eine Länge von 4,72 m. Dadurch wirkt er sehr geräumig.
Zum Interieur und Verarbeitung
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Beim einsteigen fällt zunächst einmal auf, dass der Wagen keine Scheibenrahmen hat. Das kannte ich bisher nur von Coupés und fand es sehr gut. Einmal Platz genommen, kann man feststellen, dass der Innenraum recht geräumig ist, wobei man sagen muß, dass es größere Mobile gibt in dieser Klasse (Beispiel Opel Vectra Caravan). Das Cockpit sieht sehr gut aus auf den ersten Blick mit seinem Touchscreanbildschirm in der Mitte, wo man Klima, Radio, Bordcomputer usw. drüber bedienen kann. Nicht gut fand ich dabei aber, dass zum einen alles in englisch war und des weiteren die Ablesbarkeit des Radios und der Klimaanlage bei Sonnenschein und gleichzeitig eingeschalteten Licht (dabei verdunkelt sich die Armaturenbeleuchtung)stark abnahm und man kaum was sehen konnte. Hier sollte Subaru nachbessern und einen Lichtsensor für die Instrumente einführen (bei BMW seit über 10 Jahren Serie). Die Sitze saßen sich recht bequem, aber nicht überragend gut. Eine Lordosenstütze gab es nicht in dem von mir getesteten 2,5 Liter Modell. Es gab zahlreiche Ablagen an Bord. Was mir aber sehr mißfiel waren die verwendeten Materialen. Es kann doch nicht angehen, dass bei einem Wagen für 30.000 EUR die Sonnenblende so billig wie in einem Fiat Punto ist und ohne beleuchteten Make-Up Spiegel. Weiter waren hier und da kleine Schlampereien bzw. nachlässige Verarbeitung festzustellen. Spürbar durch kleine Klappergeräusche. Das hat mir den bislang guten Eindruck schwer verdorben.
Die Ausstattungen
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Der von mir getestete Wagen trat an in der Serienversion plus optionalen Comfortpaket, was eigentlich alles hat, was man so braucht, über Bordcomputer, Lederlenkrad, Fernbedienung, CD-Radio, Sitzheizung, 4 elektr. Fensterheber. Was mich allerdings störte, war, dass es weder Xenonlicht, noch Schiebedach gab. Auch war der Tempomat ungünstig hinter dem Lenkrad angebracht. Besser wären hier Tasten am Lenkrad, wo man Radio, Tempomat und Telefon steuern kann (Beispiel Multifunktionslenkrad ala BMW). Ansonsten gibt es wenig zu bemängeln, da die Aufpreisliste doch eher gering ausfällt. Nur sehr individuell kann der Kunde sein Auto nicht bestellen. Man muß immer ganze Ausstattungspakete nehmen, wenn man etwas haben will, was es so nicht gibt, egal ob man den Rest braucht oder nicht.
Der Motor und das Fahrwerk
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Vom Motor habe ich mir ehrlich gesagt mehr erwartet. Der Wagen hatte einen 165 PS starken Benziner-Boxermotor, welcher weder durch einen kräftigen Antritt oder Durchzug, noch durch kleinen Verbrauch und noch nicht einmal durch guten Sound begeistern konnte. Er wirkte immer sehr angestrengt während der Fahrt. Schnelle Überholmanöver waren kaum möglich. Das kann mein 320d mit 136 PS deutlich schneller und besser (das mußte ich hier einfach sagen). Ein Beitrag dessen kann aber auch das langf übersetzte Automatikgetriebe sein, was dem Wagen jegliche Dynamik raubt, die er sonst ausstrahlt. Der Verbrauch lag immer um 10 Liter, was nicht gerade wenig ist. Das größte motorische Manko ist aber meiner Meinung, dass es keinen Diesel gibt bei Subaru. So fällt der Wagen letzlich bei mir durch, denn ich fahre locker 30 tkm im Jahr und da brauche ich einen Diesel.
Das Fahrwerk konnte mich auch nicht unbedingt überzeugen, da der Wagen nicht so satt auf der Starße lag und die Lenkung etwas schwammig wirkte. Für gemütliches Gleiten langt es aber allemal.
Kosten
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Bei den Kosten kann der Subaru leider auch nicht punkten, denn mit knapp 30.000 EUR gehört er nicht zu den billigen im Lande. Zudem trägt der lahme und spritfressende Motor nicht gerade zu einem günstigen Unterhalt bei. Gut dagegen die 3jährige Vollgarantie. Das bieten die Deutschen nicht an.
Mein persönliches Fazit
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Wer einen gemütlichen Gleiter möchte und nicht im automobilen Straßenbild unter all den VW´s, Opels usw. untergehen möchte, ist mit dem Subaru Legacy gut bedient. Er ist eine Bereicherung für das Straßenbild. Für mich fällt der Wagen aber aus, denn es gibt zum einen keinen Diesel, zum anderen hapert es bei dem Preis an der Verarbeitung. Und ehrlich gesagt, wer braucht einen Allrad-PKW in der Satdt? Der nimmt dem Wagen nur Dynamik und frißt Sprit. Für Jäger sieht die Sache schon anders aus. Ich empfehle aber trotzdem jedem Interessierten sich den Wagen einmal näher anzuschauen.
Trotzdem gesamt 3 von 5 Sternen von meiner Seite dazu. weiterlesen schließen
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