Pro:
interessante Story, noch nie zuvor etwas in der Art gelesen
Kontra:
es gebut phasen, die zu lange ausgeschmückt sind und somit etwas langweilig
Empfehlung:
Ja
ehm, ich will euch heute mal ein bisschen was über ein Buch berichten, was wir vor einer Woche in der Schule abgeschlossen haben zu lesen. Und zwar:
DAS PARFUM von PATRICK SÜßKIND
Wir haben das Buch recht gegen unseren Willen gelesen, 40% meines Kurses war für das Buch Leonce und Lena, doch wie schon gesagt nur 40%. Ich musste mich also auch dazu quälen, das Buch zu lesen. Nun ja am Anfang war dies wirklich der Fall, doch nach und nach gefiel es mir immer besser...
Aber von der Resonanz der Klasse hat man gemerkt, dass dies von Person zu Person unterschiedlich war, also ich hoffe, dass ich euch im folgenden Abschnitt das Buch etwas näher ans Herz bringen und sowieso, eigentlich muss man das Buch gelesen haben...
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Die Geschichte (aber Alles wird natürlich nicht verraten...)
Jean-Baptiste Grenouille wird am 17. Juli 1738 in Paris, am Verkaufsstand seiner Mutter, einer Fischhändlerin, geboren. Seine Mutter will den Kleinen jedoch, zwischen den Fischresten sterben lassen. Er wird unter dem Marktstand aufgefunden und in die Obhut einer Amme gegeben.
Die ersten Tage eines Lebens verbringt Grenouille bei der Amme Jeanne Bussie, die sich jedoch weigert, dieses Kind weiterhin zu stillen. Sie schaudert vor ihm, da er keinen Geruch besitzt. Er riecht nicht nach einem Baby, er riecht überhaupt nicht.
Nach längerem Drängen der Amme Jeanne Bussie nimmt Pater Terrier den Säugling Grenouille in sein Kloster auf. Aber schon nach kurzer Zeit schaudert es auch den Pater. Das geruchlose Kind, so kam es ihm vor, riecht ihn schamlos ab mit seinem kleinen, ausgeprägten Riecher, entblößt ihn mit seiner Schnüffelei bis auf die nackte Seele. Grenouille wird ihm so unheimlich, dass er das Ding möglichst schnell loshaben will.
So bringt er Grenouille weit weg nach Osten zu Madame Gaillard, welche jegliches Gefühl für menschliche Wärme und Leidenschaft verloren hat und keinen Geruchsinn mehr besitzt. Hier, unter der Aufsicht einer innerlich toten Frau, fällt Grenouille mehreren Mordanschlägen durch seine Mitzöglinge zum Opfer. Die anderen Kinder hassen sein seltsames Äußeres und seine Zurückhaltung, aber als er größer wird, geben sie ihre Tötungsversuche auf, da er nicht zu zerstören ist. Grenouille übersteht mehrere Krankheiten und Unglücksfälle, er ist genügsam wie ein Zeck. Während seiner Zeit bei Madame Gaillard lernt Jean-Baptiste die menschliche Sprache nur unzureichend, konzentriert sich aber voll und ganz darauf, seine Umgebung geruchlich zu erfassen und die gesammelten Gerüche in seinem Gedächtnis zu speichern. Er erbringt Höchstleistungen, indem er Leute durch Mauern hindurch erriechen kann und sämtliche homogenen Duftgemische in ihre Duftelemente zerlegt.
Als das Kloster von Pater Terrier die Zahlungen einstellt, verkauft Madame Gaillard ihren achtjährigen Zögling Grenouille an den Gerber Grimal, bei dem er unter unmenschlichen Bedingungen arbeiten und leben muss. Als Jean-Baptiste die tödliche Gerberkrankheit Milzbrand übersteht wird er für Grimal ein wertvoller Mitarbeiter. Die ihm allmählich gewährten Freiräume nutzt Grenouille, um Paris olfaktorisch zu ergreifen. Nun war die Zeit des Überwinterns vorüber. Der "Zeck" Jean-Baptiste Grenouille regt sich wieder, ihn packt Jagdlust.
Als Jean-Baptiste am 1. September 1753 gerade auf dem Heimweg ist, steigt ihm plötzlich eine noch nie gerochene Duftkombination in die Nase. Von dem Geruch besessen folgt er ihm bis zu seinem Ausgangspunkt, einem jungen Mädchen. Um ihn zu besitzen, tötet er das Mädchen sie empfindungslos und saugt ihren Duft in sich ein. Dank dieses Geruches ist Grenouille nun imstande, seine bisher gesammelten Düfte systematisch zu ordnen und Kombinationen von Gerüchen anzufertigen. Nun hat Grenouille den Plan vor Augen: er will der größte Parfumeur aller Zeiten werden.
...
Ich denke bis hierhin ist es soweit gut, wenn ihr euch für das Buch entscheiden wollt, nehm ich euch jetzt lieber nicht vor weg... sonst wird es sehr uninteressant, was ich letzen Endes noch sagen kann ist folgendes, lasst euch beim Lesen nicht erntmutigen, wenn mal einige Phasen kommen wo es langweilig wird, kann schon mal 2-3 Kapitel dauern, ach ja und das Buch hat 320 Seiten und ist insgesamt in 51 Kapitel aufgeteilt.
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Kleine Leseprobe:
Kapitel 1 Seite 5
Zu der Zeit, von der wir reden, herrschte in den Städten ein für uns moderne Menschen kaum vorstellbarer Gestank. Es stanken die Straßen nach Mist, es stanken die Hinterhöfe nach Urin, es stanken die Hinterhöfe nach Urin, es stanken die Treppenhäuser nach fauligem Holz und nach Rattendreck, die Küchen nach verdorbenem Kohl und Hammelfett; die ungelüfteten Stuben stanken nach muffigem Staub, die Schlafzimmer nach fettigen Laken, nach feuchten Federbetten und nach dem stechend süßen Duft der Nachttöpfe. Aus den Kaminen stank der Schwefel, aus den Gerbereien stanken die ätzenden Laugen, aus den Schlachtöfen stank das geronnene Blut. Die Menschen stanken nach Schweiß und nach ungewaschenen Kleidern; aus dem Mund stanken sie nach verrotteten Zähnen, aus ihren Mägen nach Zwiebelsaft und an den Körpern, wenn sie nicht mehr ganz jung waren, nach altem Käse und nach saurer Milch und nach Geschwulstkrankheiten...
Wenn euch diese kleinen Leseprobe gefallen hat, dann kauft es euch... ihr werdet es nicht bereuen..
Es kostet 9,90€ , vom Diogenes Verlag.
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Kurze Biografie von Patrick Süskind
Patrick Süskind wurde am 26. März in Ambach am Starnberger See geboren. Er ist als Dramatiker, Prosaschreiber, Hörspiel- und Drehbuchautor gleichermaßen bekannt. Sein Vater hieß Wilhelm Emanuel Süskind und war Schriftsteller.
Nach Abschluss des Abiturs und des Zivildienstes studierte P. Süskind von 1968 bis 1974 in München wie sein Vater Geschichte. Dieses Studium schloss er mit einem Magisterexamen ab, wobei er gleichzeitig kleine Prosastücke und Drehbücher schrieb, die aber zu der Zeit nicht veröffentlicht wurden.
Nach dem Studium ging er nach Frankreich, nach Aix-en Provence, wo er sich mit der französischen Kultur und Sprache vertraut machte.
Wie sein Vater arbeitet er als freier Schriftsteller, übernimmt redaktionelle Arbeiten, schreibt Kurzgeschichten und kleine Drehbücher wie für die TV- Serien "Monaco France" und "Kir Royal".
Durchaus selbstironisch hat Patrick Süskind einmal angemerkt, er habe sich zunächst "als Autor von kürzeren unveröffentlichten Prosastücken und längeren unverfilmten Drehbüchern" einen Namen gemacht.
Mittlerweile werden Süskind Bücher millionenfach gelesen und etliche Bücher sind verfilmt worden. Außer einer kurzen, ironisch- distanzierten Selbstbiographie ist über Patrick Süskinds Leben wenig bekannt. Er lebt zurückgezogen in München, Paris und Montolieu (Südfrankreich), meidet öffentliche Auftritte und entzieht sich dem Medienrummels des Literaturbetriebs.
Mit der Uraufführung seines einaktigen Monologs "Der Kontrabass" gelingt ihm im Münchner Cuvilliee 1981 schlagartig der Durchbruch. Sein Roman "Das Parfum" machte ihn 1985 endgültig zu einem der weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Schriftsteller der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Dieser Roman ist nicht nur ein Bestseller, sondern auch ein Longseller: Neun Jahre hielt er sich auf der Spiegel- Bestsellerliste. Sein Verlag startete die erste Auflage mit über 100.000 Exemplaren, die bereits nach wenigen Wochen vergriffen waren. Inzwischen ist der Roman in 33 Sprachen übersetzt worden und über 8 Millionen Mal verkauft worden.
Von Süskind stammen unter anderem auch "Rossini" und "Die Geschichte von Herrn Sommer" (1991).
Heute lebt Süskind zurückgezogen vorwiegend am Starnberger See.
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Joah natürlich habe ich noch vergessen, euch meine eigene Meinung bezüglich des Buches vorzustellen, also ich persönlich finde es sehr interessant, weil ich die Idee, die Story einfach komplett neu finde, nichts überholtes, worüber fast jeder schreibt... Was ich etwas schade finde ist, dass das Buch Stellen hat, die ich las sehr lang empfunden habe, teilweise etwas langweilig, doch trotzdem ist das Buch empfehlenswert.
Mir gefällt es trotz kleiner Macken ganz gut!!!
Gut viel Spoooss beim Lesen...
LG dat Ostfreesenkind weiterlesen schließen
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