Pro:
Spannung, gute Handlung, Gute Charaktere, ein mir bisher unbekannter Autor
Kontra:
Rechtschreibfehler
Empfehlung:
Nein
Hi liebe Leute,
so nun endlich hat meine Leselust mich wieder gepackt und ich habe wieder einen Schwung Bücher weg gelesen, für Nachschub wurde aber auch schon wieder gesorgt, aber heute soll es erst mal um eines der gelesenen Werke gehen, und zwar um
Koji Suzukis Werk “The Ring”
Wie immer wünsche ich viel Spaß beim Lesen!
Eckdaten zum Autor
Koji Suzuki ist ein japanischer Autor und 1957 in Hamamatsu geboren, wo er auch später an der Keio Universität studierte. Im Jahr 1990 gewann er mit dem Roman “Rakuen“ den japanischen Fantasy Novel Award, bevor er 1991 mit “Ring“ den Durchbruch schaffte.
Drei weitere Werke aus der Mystery – Saga um das geheimnisvolle Videoband machten ihn in Japan zum Bestseller und Erneuerer des Psycho – Horrors.
Mittlerweile hat er mehr als acht Millionen Bücher von seiner Saga verkauft.
Auf Basis der Ring Romane entstanden in Japan schon drei sehr erfolgreiche Kinofilme, Steven Spielberg sicherte sich mit seiner Dream Works Produktionsfirma die amerikanischen Filmrechte und brachte den ersten Teil der Saga im Herbst 2002 erfolgreich in die Kinos.
Leider lässt sich nicht ausmachen, was in heutiger Zeit neues vom Autor gibt.
Weitere Werke :
The Ring 0 , Spiral , Ring III , Ring II , ….
Eckdaten zum Buch
Originaltitel: RING (erschien bei Kadokawa Shoten Publishing Co. / Japan)
Titel: The Ring (erschien 2003 im Wilhelm Heyne Verlag)
Übersetzer: Aus dem Amerikanischen von Bernhard Liesen und Katrin Marburger
Seitenzahl: 301
Genre: Horror
ISBN: 3-453-86679-7
Preis: 8,95€ (Taschenbuchausgabe)
Inhaltliches
Mitten in einer Großstadt in Japan, der Journalist Kazuyuki Asakawa erfährt, dass seine Nichte an einem plötzlichen Herztod gestorben ist, was er allerdings nicht weiß, dass noch drei weitere – ebenfalls plötzlich – und zugleich auch rätselhafte Todesfälle gibt.
Von einem weiteren Todesfall erfährt er, als er mit einem Taxi von der Arbeit nac Hause fährt und er Taxifahrer ihm davon erzählt, wie er mitbekommen hat, als ein junger Motorradfahrer neben ihm an der roten Ampel mit seinem Motorrad umgefallen ist, und sich gleichzeitig vor Schmerzen versucht hat, den Helm vom Kopf zu zerren. Der Taxifahrer wollte ihm noch helfen, aber die von ihm herbeigerufenen Sanitäter konnten nur noch den Tod durch Herzversagen feststellen.
Asakawas journalistisches Interesse ist geweckt, denn Todestag, Todesursache sowie auch die Symptome decken sich mit dem Tod seiner Nichte.
So wittert Asakawa eine Geschichte und fängt an Nachforschungen zu betreiben, bis ihn die Nachricht ereilt, dass am selben Tag – wie der Motorradfahrer und seine Nichte – noch zwei weitere Jugendliche an plötzlichem Herzversagen gestorben sind. Für den Journalisten ist es nun klar, dass hinter diesen mysteriösen Todesfällen eine Gemeinsamkeit Stecken muss und intensiviert seine Nachforschungen….bis er eine interessante Entdeckung macht, alle viel Jugendlichen kannten sich und haben eine gemeinsames Wochenende in der Pazifikland – Ferienanlage verbracht, und genau eine Woche später wären sie alle tot.
Asakawa vermutet, dass er dort eine Lösung finden wird und macht sich auf den Weg dorthin, um genau in der Blockhütte zu nächtigen, wie es die Jugendlichen getan haben.
Gesagt, Getan, anfänglich kann der Journalist nichts auffälliges entdecken, außer den Videorekorder….beim zuständigen Verwalter der Ferienanlage fragt er nach Filmen und entdeckt hinter der Theke ein benutztes aber unbeschriftetes Videoband, welche – wie er auf Nachfragen erfährt – in der Hütte der Jugendlichen gefunden wurde. Asakawa will nur diese eine Kassette haben, denn ihn beschleicht eine gewisse Unruhe, dass er auf dem Videoband eine wichtige Entdeckung machen könnte.
Eine wirre Abfolge von Bildern, welche den Betrachter so in den Band ziehen, zumal es zum Ende des kurzen Videoclips zu einer äußerst mysteriösen Aussage kommt:
“Wer diese Bilder sieht, ist dazu verdammt, exakt eine Woche nach diesen Augenblick zu sterben. Wenn Du nicht sterben willst, musst Du den Anweisungen genau folgen…..“
Und dann hört das Band abrupt auf, Asakawa sitzt schweißgebadet, angstergriffen und mit starrem Blick vor dem Fernseher und kann keinen klaren Gedanken fassen…. Ist er etwa der nächste, der sterben muss?
Oder gibt es eine Art Zauberformel die diesen Spuk unterbrechen kann?
Kritik
Oh, für mich mal eine ganz neue Erfahrung, dieses war, wenn ich mich recht entsinnen kann, das erste Werk eines japanischen Autors und ich muss sagen ich bin gewissermaßen beeindruckt, mit wie viel Fantasie der Autor diese Geschichte aufgebaut hat. Man merkt, das sich das der Autor viel Mühe in den einzelnen Punkten gegeben hat, auf welche ich nun auch im Einzelnen näher eingehen möchte.
Handlung
Der Autor K. Suzuki hat sich als Hauptgrund für deine Handlung den mysteriösen Tod von vier Jugendlichen im Zusammenhang mit einem noch mysteriöseren Videoband ausgesucht, und daraus eine wirklich atemberaubende Geschichte gestaltet, die den Leser an vielen Stellen mitfiebern und auch mit zittern lässt, auch wenn anfänglich die Spannung erst aufgebaut werden muss, man bekommt anfangs den Eindruck es ist ein normaler Todesfall, aber das ändert sich rasch, als den Journalisten die Meldung erreicht, dass noch weitere drei Jugendliche unter den gleichen Umständen zu Tode gekommen sind. Und ab hier beginnt sich die Spannung stetig zu steigern.
Charaktere
Die einzelnen Charaktere sind allesamt gut dargestellt, allerdings hatte man anfangs doch so einige Probleme, die einzelnen auseinander zu halten, denn es tauchten immer wieder neue Namen auf, die man erst nicht zu zu ordnen wusste, erst nach und nach kristallisierte sich heraus, welchen Bezug diese einzelnen dargestellten Personen zueinander haben.
Allesamt sind die Charaktere gut vorstellbar beschrieben, so dass man sich zu jedem ein eigenes Bild vor dem Auge vorstellen konnte.
Auch die Handlungsorte sind hervorragend und klar beschrieben.
Spannung
Hatte ich schon teilweise erwähnt, von anfänglicher Spannungsschwächen mutiert die Geschichte zu einem spannenden Horror – Roman, wo man nicht nur selber mitfiebert, sondern auch in Angstschweiß ausbricht, wie auch die handelnden Personen.
Gestaltung
Das gesamte Werk der Autors Koji Suzuki erinnert ein wenig an Werke von Stephen King, denn die einzelnen Kapitel sind gut gewählt und mit einer prägnanten Betitelung gezeichnet, welche sich sehr gut vom Text abhebt.
Stil / Ausdruck
Ok, bis auf die Ortsnamen und die Namen der Charaktere ist hier vom Autor ein flüssig und gut lesbarer Stil verwendet worden, welcher durch kurze Sätze unterstrichen wird.
Was mich ab circa Mitte des Buches gestört hatte, waren die immens auftauchenden Fehler, so wurde aus z.B. aus “uns“ “und“, sowie aus einer “Zugfahrt“ eine “Zufahrt“, wo man als Leser dann gleich hängen bleibt und im Lesefluss stockt, dies liegt mit Sicherheit nicht am Autor, sondern an der Übersetzung bzw. der mangelnden Korrekturlesung vor dem Druck. Das finde ich wiederum sehr schade, denn mir ist dieses Manko schon desöfteren aufgefallen, ich kann es nicht so ganz begreifen, in mir erweckt es immer so den Eindruck, der Verlag war in Zeitdruck, ok, den einen oder anderen Rechtschreibfehler kann ich verschmerzen, aber wenn sich das immer mehr häufen tut, dann finde ich das nicht mehr so prickelnd.
Abschließende Meinung
Alles in allem gesehen, war dieses wieder einmal ein Buch ganz nach meinem Geschmack, wurde ich hier doch von einem mir noch unbekannten Autor in den Bann gezogen. Mich hat dieser erste Teil der Saga schon richtig in den Bann gezogen, so dass ich mir auch nach und nach die anderen drei verbleibenden Teile holen werde. Was ich mir allerdings schon bewusst geworden bin, ich könnte nicht alle vier Werke der Saga nacheinander weg lesen, denn die verwendeten japanischen Namen sind recht anstrengend zu lesen, und wenn man sie überliest, dann weiß man nach ein paar Seiten gar nicht mehr, wer denn nun wann von Angst und Schrecken ergriffen wird. Wenn ich mal eine kleine Lesepause gemacht habe, musste ich mich erst mal ein paar Minuten besinnen, denn es war nicht so leicht wieder in die Realität zurück zu finden. Aber umso mehr habe ich mich gefreut, als ich mich wieder mit dem Buch befassen konnte und erfahren konnte, wie es denn nun weiter geht. Nun sitze ich hier und erwarte dann doch die Fortsetzung, welche schon längst im Buchhandel zu bekommen ist.
Bewertung
Eigentlich wollte ich hier die volle Anzahl an Sternen vergeben, aber einen Stern muss ich dann doch wegen der zahlreich auftauchenden Rechtschreib - bzw. Übersetzungsfehler abziehen, somit verbleiben 4 Sterne und eine Empfehlung für Fans von Horror uns Psycho.
Herzlichen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren sagt wie immer
Jansdarling2002 à Chrissy
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