The Chronicles of Life and Death - Good Charlotte Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 04/2005
- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro & Kontra
Vorteile
- tolles Album, klasse Sound, cooles Cover, große Songvielfalt
- Good Charlotte machen ihre neue Sache gut. Das Design und die Lyrics sind wie immer exzellent. =)
Nachteile / Kritik
- ungewöhnlicher, nicht typischer Good Charlotte Sound
- Der neue Sound ist nichts für alle, die Good Charlotte auch schon vorher gehört haben! Kann echt entäuschen! =(
Tests und Erfahrungsberichte
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Good Charlotte - Chronicles of Life and Death
08.02.2006, 20:49 Uhr von
Hoffi
Hallo liebe Yopianer, ich bin ab Donnerstag 1 Woche lang weg in meinem geliebten Ungarn. Bitte wu...5- Cover-Design: gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro:
--
Kontra:
--
Empfehlung:
Ja
In diesem Bericht möchte ich meine Meinung über das Album Chronicles of Life & Death der Band Good Charlotte vertreten.
Zunächst muss ich sagen, dass ich vorher nie Punk oder Ähnliches gehört habe, nein, ich habe strikt Iron Maiden, Metallica und wie sie alle heißen, gehört, durch meine Sturheit war ich schlicht auf dem Metal beschränkt. Als ich sehr, sehr liebe Menschen kennengelernt habe, (die Lieblingsband von einem davon ist eben Good Charlotte), wurden mir die Augen geöffnet, und ich begann, grundsätzlich keine Vorurteile gegen jeder Art von Musik zu haben, sondern einem Song erstmal eine Chance zu geben, anstatt nur die ersten 4 Sekunden davon anzuhören, und zu sagen: Diese Musik taugt nichts - eine Einstellung die heutzutage viele Menschen haben.
Ich habe mich nach und nach in das Album hineingehört, Song für Song, und immer wieder fand ich einen neuen "Schatz" auf dem Album. Als begeisterter Mozart-Fan verstehe ich einiges an Musik - das soll jetzt nicht geprahlt sein - und eins kann ich sagen:
Wer denkt, Good Charlotte können nichts und machen keine gute Musik, der irrt!
Wo wir schon beim Begriff "gute Musik" sind. Was verstehen Sie eigentlich darunter? Verstehen Sie darunter, dass eine Musik etwa "in den Arsch treten soll", oder "geil" sein soll?
Wenn ich einen Song höre, und dabei in einer Passage 10 mal "DIE! DIE! DIE!" hintereinander höre, wo kann man da noch von einem guten Song sprechen? Na gut, jeder wie er denkt.
Nun aber zu den einzelnen Liedern:
1. Once upon a time: The battle of Life and Death:
Eine Art Ouvertüre, an die man sich vielleicht ein wenig gewöhnen muss, jedoch nach einiger Zeit durchaus gefallen mag, und perfekt ins Album passt. Es handelt sich dabei um ein mit Orchester hinterlegtes Stück, das wirklich sehr gut gemacht ist, auf mich wirkt es sehr, sehr traumhaft: Die Seele des Menschen der gleich geboren werden soll, also auf die Welt kommen soll, schwebt noch außerhalb von Raum und Zeit, befindet sich noch in der Hand Gottes. Genial! Als dann erfolgt der Übergang ins Bewusstsein, zu dem Zeitpunkt, als der Mensch geboren wird, mit dem letzten Paukenschlag:
2. The Chronicles of Life and Death
Der Mensch wird geboren, ein Piepen, dass wohl jeder schonmal gehört hat, leitet den Song ein: Piep.......Piep......Piep......Piep
Es handelt sich dabei natürlich um den Pulsschlag; Das kleine Baby ist soeben auf die Welt gekommen. Und danach wird die Geschichte des Lebens eines Menschen, was er alles erlebt, mit wirklich wunderschönen Harmonien hinterlegt. Die Geschichte wird erzählt bis an sein Lebensende, bis er schließlich stirbt. Bitte unbedingt das Video dazu anschauen!
3. Walk away
Nach dieser traumhaften Einleitung folgt eine Reihe von Songs über Themen, die uns Menschen im Leben begegnen, Themen die jeden angehen. Good Charlotte versuchen die Menschen anzusprechen, ihnen mitzuteilen, was sie selbst im Leben erfahren haben, und ihre Erfahrung weiter zu geben. In diesem Song wird dazu aufgefordert, dass man sich einer Hürde im Leben stellen soll. Das Lied will sagen: Kämpfe weiter, du darfst niemals immer nur den leichteren Weg nehmen. Denn es ist einfacher, vor allem davonzulaufen ("It´s just easier to walk away from everything" Refrain). Er ist eher rockig gestaltet, als "punkig". Eigentlich das ganze Album wirkt für mich eher wie Rock, damit unterscheidet es sich deutlich von den ersten zwei Alben.
4. SOS
"Is anybody listening, can you hear me, when I call"
Dieser wunderschöne Song, wirklich WUNDERSCHÖN! - beschäftigt sich mit der Mitmenschlichkeit. Für Menschen, die alleine gelassen worden sind, Menschen denen niemand zuhört, ist dieser Song ein "SOS". Es will sagen: Bitte, schau einmal auf die Menschen, die um dich herum sind, bitte beachte die Unauffälligen, die allein gelassen worden sind. Bitte, hab mich lieb.
Das Lied wird mit akustischer Gitarre und der wirklich sehr schönen Stimme von Benji Madden eingeleitet.
5. I just wanna live
Ein Song, der ein bisschen an R&B erinnert. Dieser Song sticht etwas aus dem Album heraus, da eben der Stil der Musik sich etwas von den anderen unterscheidet. Für viele jedoch der Song von Good Charlotte, und der Ohrwurm. Mir persönlich gefallen eher die stillen Songs, mit ihren stillen Botschaften. Dieser Song ist quasi als ein Ausschrei zu betrachten, "einfach nur leben zu wollen", sich nicht von allen bevormunden zu lassen. Der Refrain ist wirklich ein großer Ohrwurm! ;-)
6.Ghost of you
Ein Song mit einem wunderschönen Refrain, der von einer großen verflossen Liebe erzählt: Zwei sich liebende Seelen sind auseinandergerissen worden, und suchen sich verzweifelt im Dunklen...
Wer jemanden sehr liebt auf dieser Welt, den wird dieser Song bei näherer Zuwendung bestimmt ergreifen!
7. Predictable
8. Secrets
Diese beiden Songs unterscheiden sich meiner Meinung nach nicht zu sehr voneinander. Ich höre diese zwei Songs immer, wenn ich die anderen wirklich herausragenden Lieder schon zu oft gehört habe. Aber wirklich auch schön gemachte Lieder!
9. The Truth
Ein - meiner Meinung nach zu Unrecht - verschrieener Song....dreimal dürfen Sie raten warum: Na?
Natürlich weil er zu schnulzig und zu ruhig ist. Na und wen kümmerts? Dem Song mag vielleicht die Energie fehlen, jedoch ist er meiner Meinung nach keineswegs unter zu bewerten. Es handelt von einer Liebe, die offensichtlich Schmerzen bereitet, und alles was der Sänger wissen will, ist "die Wahrheit" vom Gegenüber (the Truth), auch wenn es ihn verletzen könnte. Das sei immer noch besser, als nichts zu wissen.
10. The world is black
Ein Song, mit dessen musikalischer Gestaltung ich anfangs etwas Probleme hatte. Etwas seltsam meiner Meinung nach. Der Refrain jedoch macht alles wieder gut. Man muss eben ein Lied manchmal öfters hören, damit es gut wird!
"The world is black, the hearts are cold, and there´s no hope". Ein Thema, an dem durchaus etwas dran ist.
11. Mountain
Der erste Song, den ich gehört habe. Recht hart gestaltet. Wieder ein Song, bei dem einem an manchen Stellen richtig warm ums Herz wird, was wirklich an der so passenden und treffenden Musik liegt, die Harmonien und Melodien sind so gewählt, dass sie ins Innere dringen.
12. We believe
Mein Favorit auf dem Album. "We believe .... in this love". Das gesamte Lied an sich wirkt, wie wenn alles passt, Text und Musik gehen eine derart glückliche Verbindung ein, dass ein sensibler Mensch gezwungen ist, vielleicht sogar das Weinen anzufangen.
Man soll an die Liebe glauben, aber nicht etwa dieLiebe zwischen zwei Menschen oder so, sondern damit ist alles gemeint. Eine allgegenwärtige Liebe, die die Menschen trägt, und sie beschützt. D.h. Vater-Sohn Liebe, Kind-Eltern Liebe, Mann-Frau Liebe, alles was es gibt, wird hier unter einem Oberbegriff vereinigt. Sehr schön!
13. It wasn´t enough
14. In this world
15. Meet my maker
Diese drei Songs sind Bonussongs, die auf allen Alben zu finden sind. Ich fasse sie zu Recht zusammen, denn ich habe mich noch nicht gründlich mit ihnen beschäftigt, jedoch was ich bis jetzt gehört habe, unterscheiden sie sich nicht mehr großartig von den vorangegangen Songs.
Good Charlotte´s Musik und die absolut passenden Texte haben mich teilweise seelisch sehr ergriffen, bei dem Song "We believe" habe ich fast das Weinen angefangen. Ein wirklich musikalisch schöner Song, und wenn man die Botschaft des Liedes durch den Körper fließen lässt, merkt man: Man kann hier keineswegs von schlechter Musik sprechen, Good Charlotte wollen Gutes bewirken!
Und solange Musik GUT ist, kann sie meinetwegen Punk oder weiß der Geier was heißen, hauptsache sie IST gut.
Ich war letztes Jahr im Oktober auf einem Motörhead-Konzert. Die Leute haben sich teilweise geschlagen, am Schluss war eine große Blutlache vor der Bühne. Ja warum? Die Musik verbreitet ja schon keine andere Stimmung als Aggression.
Somit kann ich nur sagen: Good Charlottes Musik gehört in diese Welt. Sie wollen rüberbringen, dass man nicht aufgeben soll, wenn man "down" ist, dass man weiterkämpfen soll, sie wollen den orientierungslosen Menschen aufbauen, so empfinde ich das jedenfalls. Mit ihrem dritten Album "Chronicles of Life and Death" sind sie reifer geworden und beweisen, dass sie in die Tiefe gehen können, sie wollen das ansprechen, was uns Menschen eigentlich berührt.
Jeder kann es anders empfinden, ich für meinen Teil empfinde es jedenfalls so. Gut, bei mir ist dazu gekommen, dass ich durch einen sehr, sehr lieben Menschen erst drauf gekommen bin, vielleicht wäre ich sonst nie drauf gekommen, wer weiß? Vielleicht kommen Sie ja auch mal drauf! ;-))))
Dominik Hoffmann weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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moniseiki, 26.03.2006, 16:51 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
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Connector, 13.03.2006, 15:02 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Danke für deine Lesung und zur Belohnung folgt auch gleich eine Gegenlesung. LG an Dich!
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***The Chronicles of Life and Death***
5- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro:
tolles Album, klasse Sound, cooles Cover, große Songvielfalt
Kontra:
ungewöhnlicher, nicht typischer Good Charlotte Sound
Empfehlung:
Ja
***Good Charlotte – The Chronicles of life and death (death-version) ***
Hallo liebe yopi-Leser!
Heute möchte ich euch mein Lieblingsalbum von Good Charlotte vorstellen:
THE CHRONICLES OF LIFE AND DEATH !!!
Vorab erst mal eine kleine Info:
Dieses Album gibt es in zwei Versionen.
Die „Life-Version“ und die „Death-Version“.
Ich möchte aber nur über die „Death-Version“ berichten.
Als erstes mal ein paar Infos zur Band
Joel Madden (Vocals)
Benji Madden (Gitarre)
Billy Martin (Gitarre)
Paul Thomas (Bass)
Chris Wilson (Schlagzeug)
***Good Charlotte-Bandgeschichte****
Die Zwillingsbrüder Benji und Joel (geboren am 11.03.1979) wuchsen in einer Familie der Mittelklasse in Waldorf, Maryland auf. Doch der Haussegen hing schief im Hause Madden und so trennten sich die Eltern der eineiigen Zwillinge.
Benji begann sich im Alter von sechzehn Jahren selbst das Gitarrenspielen beizubringen. Joel richtete sich eher in Richtung Leadsänger aus. Jeden Tag nach der Schule schrieben sie zusammen erste Songs. Sie spielten in einer Schulband und lernten auch so den heutigen Bassist Paul Thomas und den Gitarrist Billy Martin kennen.
Schließlich gründeten die Vier „Good Charlotte“. Den Bandnamen entnahmen sie einfach einem englischen Kinderbuch.
Nun gaben sie erste Konzerte vor nicht mehr als zwanzig Leuten in Kellerräumen von Nachbarn oder kleineren Bühnen.
Die Brüder widmeten sich ausschließlich ihrer Musik und machten eine Menge Demotapes, die sie an verschiedene Plattenfirmen schickten, deren Adressen sie in Musikzeitschriften fanden.
Benji und Joel beendeten ihre Highschool im Juni 1997. Sie unternahmen nach ihrem Schulabschluss eine Reise nach Kalifornien zum East Bay Club, namens 924 Gilman Street.
Die Brüder kehrten voller neuer Inspirationen nach Maryland zurück. Sie verließen ihr Zuhause, zogen nach Anapolis und gaben dort noch mehrere Konzerte.
Die Band gewann einen lokalen Wettbewerb und zogen damit das Interesse des Managers auf sich und die Gruppe Lit Bot als Vorgruppe ihrer Konzerte auf.
Als sie mit Lit Bot 1999 in New York spielten, schauten sich gerade alle Labels nach neuen Gruppen um.
Im Mai 2000 unterschrieben sie ihren ersten Vertrag und bereits im September kam ihr erstes Studioalbum namens „Good Charlotte“ heraus.
Von da an waren die vier Jungs ständig auf Tour.
Durch diese Tour bauten sie eine ungemein große Fangemeinde auf und Musiksender, wie MTV wurden auf Good Charlotte aufmerksam.
Sie spielten die Videos der Band im Fernsehen, sodass sie noch bekannter wurden. Wenig später brachten sie ihr zweites Album „The Young and the Hopeless“ heraus und gingen erneut auf Tour. Diesmal war auch der neue Drummer Chris Wilson dabei, der ab sofort fest mit in die Band integriert war. Im Oktober 2004 kam das dritte Album der Jungs aus Maryland heraus und im Frühling dieses Jahres gehen sie wieder auf Tour.
Man kann also noch einiges von Good Charlotte erwarten und die Zeit wird es bringen, ob sie weiterhin im harten Musikbusiness bestehen können.
***ALGEMEIN ZUM ALBUM***
Auf dem Album sind 14 Songs + dem Bonustrack der Death-Version, also insgesamt 15 Lieder. Bei 15 Songs finden sich natürlich hier und da auch mal Füllstücke, das ist selten zu vermeiden. Die einzelnen Titel sind sehr unterschiedlich, von Balladen wie „The Truth“ bis zum Disco-Angehauchten „I just wanna life“ ist alles vorhanden.
Bei dieser Platte haben die Jungs mal was Soundmößig neues ausprobiert, was zwar von ihrem bisherigen Stil etwas abeicht, aber immer noch GC's unverwechselbaren Style widerspiegelt und trotzdem super Musik ist!
Alle Tracks haben ein gewisses Etwas und Mitsing-Refrains, die die Songs zu super Ohrwürmern machen!!!
Ihre Texte sind nachdenklicher und bewegender geworden, was man vor allem bei "The World is black" und "We believe" merkt!! Das macht ihre Musik noch eindringlicher, finde ich und es ist aber immer noch GC's Punkrockstil, und das wird auch so bleiben!!!
The Chronicles of life and death ist das dritte Studioalbum der 5 Jungs aus Maryland. Es ist zwar ein relativ ungewöhnlicher Sound, der mich aber trotzdem überzeugt und begeistert.
***SONGLISTE***
1. Once Upon A Time: The Battle for Life And Death (Instrumental) (2:24)
2. The Chronicles of Life And Death (3:03)
3. Walk Away (Maybe) (3:20)
4. S.O.S. (3:41)
5. I Just Wanna Life (2:45)
6. Ghost Of You (4:50)
7. Predictable (3:11)
8. Secrets (3:53)
9. The Truth (3:56)
10. The World Is Black (3:05)
11. Mountain (4:33)
12. We Belive (3:50)
13. It Wasn`t Enough (3:23)
14. In this World (Murder) (5:27)
15. Meet My Maker (Bonustrack) (3:40)
***SONGANALYSE***
1. Once Upon A Time: The Battle for Life And Death (Instrumental)
Das erste Lied ist typisch für Good Charlotte Platten ein Intro.
Dieses Intro des Albums ist ein eher ungewöhnliches, seltsames Lied.
Man hört einen Frauenchor, der sich etwas japanisch anhört.
Sie singen „She say, she say, she say. She knew, she knew, she knew“. Später kommt dann noch eine Strophe, die anderssprachig klingt. Man versteht sie dadurch nur sehr schlecht. Good Charlotte singen bei diesen Lied nicht selber, sondern ausschließlich nur der Chor. Begleitet wird dieser von Streichern und dem Piano.
Das Lied deutet ziemlich zum Schluss einen Höhepunkt mit allen Instrumenten an, bis dann schließlich das Lied schlagartig beendet wird.
2. The Chronicles of Life And Death
Der Titelsong des Albums ist eine schnelle Rocknummer mit dem typischen Good Charlotte-Sound. Er ist ein richtiger Ohrwurm.
Wie der Name schon sagt, stimmt dieses Lied direkt auf das Album ein. Meiner Meinung nach ist es der perfekte Einstieg. Es geht dabei um das tägliche Leben, in dass man einfach so hineingeworfen wird, aber auch genauso schnell wieder heraustreten kann.
Man soll also das Leben in vollen Zügen genießen. Das Leben kann mal schlecht und mal gut laufen, dass beschreibt das Lied eigentlich ganz gut.
3. Walk Away (Maybe)
In diesem Song erinnern Good Charlotte an ihre Kollegen von Hot Water Music.
Es geht darum, dass man keine Angst haben soll, Gefühle zu zeigen. Es ist immer einfach vor allem wegzulaufen. Das soll man aber gerade nicht tun.
Der Gesang von Frontsänger Joel ist in diesen Lied sehr gut zu hören.
Es geht einfach darum, nicht vor allem wegzulaufen, was einem im ersten Moment vielleicht als schwierig vorkommt.
4. S.O.S.
Das vierte Lied des Albums, S.O.S. ist für mich eine Art Hilfeschrei. Joel sing fragend, ob jemand da wäre, der ihm helfen kann.
Er sendet Hilfeschreie aus und fragt sich ob ihn jemand hört doch es scheint nicht so zu sein.
Das Highlight dieses Liedes ist eindeutig Billys Gitarrensolo ungefähr in der Mitte des Titels. Es hört sich einfach nur genial an.
Darauf folgt noch einmal der Refrain, begleitet von der Gitarre. Im letzten Satz fragt der Leadsänger noch einmal, ob ihn denn jemand hört. Das ist meiner Meinung nach ein sehr schönes Ende.
5. I Just Wanna Life
Sie zweite Singleauskopplung “I just wanna life” ist ein R&B-Disco-Track und hört sich so gar nicht nach Good Charlotte an.
Wie der Titel schon sagt, geht es darum, einfach nur zu leben.
Man soll sich nicht um Dinge kümmern, die andere von einem halten, sondern einfach sein eigenes Ding durchziehen. Die Band räumt mit diesem Titel die Vorurteile aus der Welt, sie seien eine „Pop-Punk-Band“.
Das sind sie nämlich gar nicht, sondern eine waschechte Rockgruppe.
Und das soll in diesem Lied auch deutlich werden.
6. Ghost Of You
Jetzt folgt ein eher düsterer Titel. Mit „Ghost of you“ beweisen Good Charlotte, dass sie sich auf jeden Fall weiterentwickelt haben und jetzt viel ernster zu nehmende Texte schreiben.
In diesem Lied geht es um jemanden, der wahrscheinlich einen wichtigen Menschen verloren hat. Es ist nur noch der Geist da, der jetzt im Haus umhergeht.
Ziemlich in der Mitte sing Sänger Joel eine sehr schöne Passage, auch das Ende des Liedes ist sehr schön.
Es endet ganz ruhig mit einem sehr tief gesungenem Stück. Der Text ist schon sehr düster und gruselig. Aber ich finde, dass dieses Image auch gut zu Good Charlotte passt.
7. Predictable
Predictable ist am 27.9.04 bei uns in Deutschland erschienen.
Als nächstes folgt die erste Singleauskopplung des Albums.
Dieses Lied spiegelt die Botschaft des Albums meiner Meinung nach am besten wieder.
Es geht um etwas, dass man voraussehen kann und hört sich an, als ob es um das
längst schon entschiedene Ende einer Beziehung geht.
Der Text ist auch sehr traurig und wirkt verletzend. Begleitet wird das Lied wie immer von Schlagzeug und Gitarren.
8. Secrets
In diesem Lied geht es darum, dass jeder kleine dreckige Geheimnisse hat, die man niemanden anvertraut, geschweige denn verrät.
Der Text ist wie alle anderen ebenfalls sehr dunkel.
Es geht auch darum, dass man gegen etwas ankämpfen soll und das es in Ordnung ist mit aller macht etwas erreichen zu wollen.
Auch dieses Lied wird wieder von Schlagzeug und E-Gitarren begleitet.
9. The Truth
Der neunte Titel ist das bewegendste und traurigste Lied des Albums.
In der Piano-Ballade „The Truth“ geht es darum, dass jemand unbedingt die Wahrheit erfahren will, auch wenn diese einen zerstört und sehr wehtun kann.
Es klingt wieder wie eine Beziehungskrise zwischen zwei Menschen. Der Sänger Joel singt sich in dieser Ballade wortwörtlich die Stimme aus der Kehle.
Es wirkt sehr überzeugend und echt. Begleitet wird das Lied nur vom Piano.
Das ist mit Abstand die schönste und bewegendste Ballade, die Good Charlotte jemals auf einem Album hatten. „The Truth“ ist auf jeden Fall mein Lieblingslied des Albums.
10. The World Is Black
Dieses Lied hat den dunkelsten Text. Joel klingt in diesem Lied sehr fragend und traurig.
Er weiß nicht, warum alles in der Welt gerade so und nicht anders abläuft. Es geht um eine dunkle schwarze Welt in der alle Menschen gleich sind.
Er wünscht sich die Welt sollte sterben und fragt sich, ob Gott das alles hört.
Nichts ist in dieser Welt perfekt und es gibt keine Hoffnungen mehr.
Es ist schon ein trauriger Text, aber ich finde durch die etwas schnellere Begleitung wird dieser Song wieder etwas aufgemuntert.
Er sagt aber auch, dass es nur kalte Herzen auf der Welt gibt. Ich finde dieser text regt schon irgendwie zu nachdenken. Trotz alldem ist es ein sehr schöner Song.
11. Mountain
Das Lied ist mal wieder ein richtiges Rocklied.
Der Sänger Joel fordert darin eine Person auf, zu sagen was diese verlangt und braucht,
denn er würde alles für sie machen. Manchmal erschrickt man in diesem Lied etwas.
Der Sänger singt in einem Moment ganz langsam und ruhig.
Aber schon im nächsten Moment schreit er sich die Seele aus dem Leib.
Meiner Meinung nach ist dieses Lied etwas merkwürdig.
Es zählt auch nicht unbedingt zu meinen Lieblingsliedern, aber es passt sehr gut zum Style des Albums.
12. We Belive
Dieses Lied ist sehr melancholisch.
Das Lied handelt von einer Frau, die ihren Sohn verloren hat, ihre Tochter weint und sie kann nicht schlafen.
Es geht wieder darum, dass alle nur Menschen sind und somit gleich.
Wenn man sich den Text durchliest wird man schon sehr traurig und betroffen. Das Lied ist auch sehr traurig. Besonders der Anfang ist sehr langsam und traurig.
„We belive in this love“ singen sie immer wieder.
Das heißt sie glauben an die Liebe auf der Welt. Das Lied zählt auf jeden Fall mit zu meinen Lieblingsliedern des Albums auch wenn es so traurig ist.
13. It Wasn`t Enough
Dieses Lied ist sehr merkwürdig.
Es zählt auch nicht unbedingt zu meinen Favoriten.
Es ist oft laut und schnell und in der nächsten Sekunde gleich wieder langsam und ruhig. Ein richtiges Auf und Ab. Darum gefällt es mir nicht so gut.
Vielleicht wollten Good Charlotte damit etwas neues ausprobieren.
Aber ich finde, dass ist nicht so toll gelungen. Anfangs schläft man fast ein und sofort wird man durch das Einsetzen von lauten Gitarren wieder wach gerüttelt.
14. In this World (Murder)
Dieser Song ist meiner Meinung nach auch nicht wirklich gut gelungen.
Er erinnert wirklich sehr stark an Linkin Park. Aber das ist nicht so schlimm.
Schlimmer ist, dass man den Text, auch nach mehreren anhören nicht versteht.
Das Lied verwirrt mich auch ein bisschen.
Es wechselt auch ständig zwischen laut und leise. Dieses Lied ist zwar nicht direkt schlecht, aber gehört auch nicht mit zu meinen Lieblingsstücken des Albums.
15. Meet My Maker (Bonustrack)
Wie anfangs schon gesagt besteht dieses Lied aus 2 „Teilen“. Das erste Stück ist der typische Good Charlotte Sound. Sehr rockig. Das gefällt mir. Text und Melodie passen hier perfekt zusammen. Der Song handelt vom Leben nach dem Tod. Joel überlegt in diesem Lied, was nach seinem Tod aus ihm wird. Ich finde das sehr beeindruckend.
Nach ungefähr 2 Minuten beginnt nun der zweite Teil des Liedes. Es ist eine Akustikversion mit leiser Gitarrenbegleitung. Joel singt hier sehr langsam und gefühlvoll. Das Lied ist sehr ruhig und gefühlvoll. Ich finde das ist ein sehr guter Abschluss für dieses fassettenreiche Album.
***KAUFGRUND***
Als ein langjähriger, treuer Good Charlotte-Fan war es für mich natürlich ein absolutes Muss die beiden Versionen des neuen GC Albums zu besitzen.
Es ist ziemlich abwechslungsreich, sodass man von recht harten Rocksongs wie "Walk away", "Preditable" oder "Mountain" über Balladen wie "The Truth" oder Hiddentrack "Wounded" bis hin zu Düster-Songs wie "Ghost of you" oder "In this world" alles findet.
Gewohnten GC-Sound, nur mit nachdenklicheren Texten, findet man auf "The world is black" und dem Titelsong "The chronicles of life and death".
Ich finde also, für allen den der Sound von Good Charlotte gefällt, ist das Album das Richtige.
***ALLGEMEINE INFOS***
Preis: 15,99 €
Erscheinungsdatum: 4. Oktober 2004
Label: Epic/SONY
Genre: Rock
Gesamtdauer: 1:00:40 h
Für Fans von: Green Day, Sum 41, Blink 182,
New Found Glory, Papa Roach
oder Simple Plan
***AUSSEHEN / COVER***
Das Cover der CD ist in einem dunklen rot-braun gehalten und erinnert an ein Deckblatt eines Tagebuchs oder eines alten Notizbuchs. In der Mitte des Covers ist ein goldenes Siegel, auf dem man zwei verschlungene Figuren erkennt, die an Fledermäuse oder Engel erinnern. Im Booklet sind die Songtexte aller Lieder enthalten. Außerdem noch sehr viele Zeichnungen, die der Gittarist Billy gezeichnet hat.
Außerdem steht natürlich der Name der Band „GOOD CHARLOTTE“ in einer alten, goldenen Schrift auf dem Cover. Im unteren Teil ist dann noch der Name des Albums
„The Chronicles of Life and Death“, ebenfalls in einer alten, gelb-goldenen Schrift angebracht.
***2 VERSIONEN***
Das Album ist in zwei Versionen erschienen. Einmal die „Death-Version“ und die „Life-Version“. Die beiden Alben unterscheiden sich nur vom letzten Lied.
Bei der Life-Version ist das „Falling Away“ und bei der Death-Version „Meet my Maker“.
Die zwei Songs unterscheiden sich nicht groß voneinander.
„Falling Away“ und „Meet my Maker“ sind etwas schnellere Rocknummer mit sehr eingängigen Refrain.
Wenn man (bei beiden Liedern) ungefähr 2 Minuten nach Ende des Songs abwartet, kommt noch eine circa 2-minütige Zugabe. Diese ist eine Akustikversion und klingt wirklich sehr schön und man hört die wundervolle klare Stimme des Sängers Joel.
***FAVORITEN***
Meine Favoriten, und damit auch der Kaufgrund für dieses Album sind:
4. S.O.S. – eingängige Melodie, schöner Text, tolles E-Gitarrensolo von Billy,
Mitsing-Refrain
5. I just wanna life – lustiges Video, aber ernstzunehmender Text
7. Predictable – erste Singleauskopplung, klasse Video, eingängige Melodie
9. The Truth – Hammerballade, etwas trauriger Text, sehr schöne Vocals von Joel
10. The World is Black – sehr düsterer text, eingängiger Refrain
12. We belive – super Ohrwurm, vor allem der außergewöhnliche Refrain, sehr schöner, aber etwas trauriger Text
***FAZIT / EIGENE MEINUNG***
Meine Meinung ist eigentlich im kompletten Bericht verteilt, aber hier noch einmal eine kleine Zusammenfassung.
Die Vorwürfe, von wegen GC seien nicht mehr echt und nur noch kommerzgeil,
kann ich nicht verstehen.
Das Album ist einfach nur anders, aber auf keinen Fall schlechter oder unrealer.
Ich würde es sogar als etwas besser bezeichnen.
Wem Good Charlotte wirklich am Herzen liegen,
die lieben auch diese, wenn auch etwas ruhigere, Platte und bleiben der Band treu!
Das Album ist genau das Richtige für Fans von Green Day
oder Papa Roach und Sum 41.
Jedem, der auf gute Musik aus Rock und einem Schuss Punk steht,
kann ich dieses Album nur empfehlen. Meine Meinung nach ist auch der Preis von knapp 16 € annehmbar.
Ich habe diesen Kauf nicht bereut und finde das Album einfach nur genial! Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Album und bin gespannt wie sich Good Charlotte musikalisch noch weiterentwickeln.
Einen schönen Tag noch und
viel Spaß beim Bewerten und Kommentieren!!!
Lg Franzi
P.S. bei ciao, yopi und dooyoo weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Hoffi, 08.02.2006, 20:57 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
wirklich sehr guter Bericht. Du schilderst sehr schön die Kernaussagen der Lieder, und versuchst, dass ein anderer, der das Album noch nicht kennt, mitfühlen kann.
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try_or_die87, 22.11.2005, 18:26 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
hätte man nicht besser machen können! LG
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feldhase, 21.05.2005, 02:02 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
ist klasse!!! Alles drin - supi! Gruß vom Feldhasen
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Whiteghost, 20.05.2005, 23:30 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Wow, das ist ein prima Bericht! Mit Songanalyse etc. , einfach spitze !!! Ich würde dir gerne ein Super-Hilfreich geben, aber sowas gibt es nicht !
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§§§°°°!i!Let\'s Rock!i!°°°§§§
Pro:
Tolle Stimme, eigener Style, gute Musik, man kann halt richtig abrocken :D
Kontra:
--
Empfehlung:
Ja
Hallo ihr!!
Schön, das ihr den Weg zu meinem Testbericht gefunden habt! Heute möchte ich euch das neuste Album der Erfolgsband Good Charlotte vorstellen, nämlich „the Chronicles of Life and Death“. Ich kaufte die CD eigentlich aus purer Neugier. Meine Kollegin schwärmte von der Band, sie seien wirklich sagenhaft, sie würden richtig abrocken, usw. Da musste ich mir die CD doch kaufen, und ich danke ihr, dass sie mich dazu getrieben hat! Das Album finde ich wirklich klasse! Doch dazu später!
Hier mal eine Inhaltsangabe zu meinem Bericht:
1. kleine Biographie der Band
2. Die Band
3. Diskographie
4. Homepages
5. Cover
6. Booklet
7. Songs
8. Anspieltipps
9. Kritiken
10. Fazit
Gut, dann kann’s ja losgehen!
1. kleine Biographie der Band
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Die Zwillingsbrüder Benji und Joel Madden gründeten in der High School ihre erste eigene Band, welche sie nach dem Kindermärchen „Good Charlotte“ benannten. Ihre Kindheit jedoch verlief nicht ganz wie erwünscht.
Der Vater ist abgehauen, und die Mutter war alleine für die Kids verantwortlich. In der Schule lief es auch nicht immer so rosig. Sie wussten schnell was es bedeutet, Aussenseiter zu sein. Vielleicht war genau dies der Auslöser, weshalb sie sich so gut verstehen. Nach der Schule gingen sie auf ihr Zimmer und machten Musik.
Während der High School taten sie sich mit ihren zwei Kumpels Paul und Billy zusammen und traten dann 1996 erstmals vor 20 Leuten auf, wo sie bloss ihre eigenen Songs spielten. „Wir spielten nur unsere eigenen Lieder- wir waren einfach nicht gut genug, um die Lieder anderer zu lernen.“ Wie das allerdings so ist, sprach sich das Talent der Jungs schnell herum und sie erkämpften sich treue Fans. Sie gewannen ein Nachwuchsfestival, und veröffentlichten dank Hilfe der lokalen Radiosender bald ihr erstes Album, welche sie nach sich selbst, „Good Charlotte“ benannten.
Ihr erster Hit war „Little Things“ und soll eine Abrechnung mit der Schulzeit sein, und den damit verbundenen Ereignissen. Wahrscheinlich kommen auch aus dieser Zeit die oft deprimierten Texte.
Sie sind Rebellen, sie sagen was sie denken, sie singen was sie fühlen. Egal ob es um ihre beschissene Schulzeit, die zerstrittene und kaputte Familie, Politik oder die amerikanische Gesellschaft geht. Damit sind sie allerdings nicht alleine- sie werden oft verglichen mit „Green Day“, oder „Blink 182“.
Good Charlotte rockt richtig ab, Punk, einige Metal- Szenen und grandiose Texte- dafür lieben sie die Fans.
Nach zahlreichen Platinauszeichnungen, einer Welttournee sowie 2 Alben ist nun „The Chronicles of Life and Death“ ab Oktober 2004 in den Läden erhältlich.
2. Die Band
°°°°°°°°°°°°
- Benji Madden: Bildet zusammen mit seinem Zwillingsbruder Joel das Urgestein der Band. Er wurde am 11. März 1979 geboren, in Waldorf/ Maryland. Seine Freundin ist ein japanisches Model, und er hat 3 Geschwister- Josh, Joel und Sarah. In der Band übernimmt Benji (Benjamin) den Gesang sowie Gitarre.
- Joel Madden: Joel ist der Frontsänger der Band, und hat logischer Weise die gleichen persönlichen Daten wie Benji! Es wird gemunkelt, dass er was mit Hillary Duff hat.
- Paul Thomas: Wird beschrieben als ein „netter, Musikbegeisterter Zeitgenosse“. (Ein Interview mit Paul ist zu finden unter http://www.alternativenation.de/
- Billy Martin: Billy verdanken wir die wundervollen Gitarrenklänge sowie die Zeichnungen auf der CD und im Booklet. Das Licht der Welt erblickte er am 15. Juni 1981 in Naptown.
- Chris Wilson: Chris ist der Schlagzeuger der Band und am 5. Mai 1981 geboren, in Provo. Er ist neu zu der Band gekommen am 7. November. Die anderen Bandmitglieder waren zu erst nicht sicher, ob Chris der Richtige wäre, doch, er ist es!
3. Diskographie
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- Good Charlotte (2000)
- The Young and the Hopeless (2003)
4. Homepages
°°°°°°°°°°°°°°°
goodcharlotterocks.com
goodcharlotte.com
hardplace.de/goodcharlotte
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5. Cover
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Das Cover zeigt ein altes Märchenbuch, welches in Leder eingefasst ist. Darauf ist im alten, goldenen Schriftzug „Good Charlotte“ und „The Chronicles Of Life And Death“ zu sehen. In der Mitte des Covers befindet sich ein ebenfalls goldenes Siegel.
Auf der Rückseite sind alle Tracks aufgelistet.
6. Booklet
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Die Seiten im Booklet sind jeweils weiss gehalten und schwarz umrandet. Es sieht dann aus wie alte Seiten, da die Ränder jeweils leicht eingerissen sind. Die Texte von allen Songs sind jeweils enthalten, jedoch nicht wie üblich in Spalten gegliedert, sondern sie nehmen die ganze Seitenbreite für sich in Anspruch und sie sind nicht gegliedert. Das ganze Booklet ist gespickt mit Zeichnungen, meistens leichte Karikaturen, welche Billy gezeichnet hat. Mir gefallen diese Zeichnungen sehr gut, sie sind so persönlich und doch sehr gut gelungen.
Die Titel der Songs sind ebenfalls in alter Schrift vorhanden. Das ganze Booklet hält sich in schwarz- weiss.
Auf der letzten Seite ist ein englischer Text, welcher Benji verfasst hat. Er erzählt von seiner Kindheit, von seinen Gefühlen, usw. Ausserdem ist eine Dankesliste verhanden.
Die Rückseite des Booklets ist ebenfalls wieder wie die Rückseite eines alten Ledertagebuch und das Siegel von Good Charlotte (GC) ist in der Mitte abgedruckt.
-Mir gefällt das Booklet sehr gut, besonders die Zeichnungen von Billy haben’s mir angetan!!
7. Songs
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Die Songs werde ich in der Reihenfolge vorstellen, wie sie auch auf dem Album zu finden sind! Ich werde jeweils meine Meinung kurz äussern sowie einen kurzen Textauszug einfügen!
Also, los geht’s
1. Once Upon A Time:::
Dieser Song ist ein Instrumentalintro, das mich an einen Historikfiilm irgendwo in der alten verborgenen Zeit erinnert. Ich finde es allerdings toll, es ist kräftig, es ist was anderes, es ist wie ein Märchenbuch! Genau! Es leitet das fantastische Märchen zu den Chronicles of Life and Death hervorragend ein!
Da eigentlich kein richtiger Text vorhanden ist, gibt es auch keinen Textauszug… Sorry!
2. The Chronicles of Life and Death
Der Titel, dem das Album seinen Namen zu verdanken hat! Schlagzeug, Maschinentöne und leichte Gitarre, und dann die Stimme, welche von weit weg erklingt. Kräftiger Rhythmus, einfach guter Punk!
Textauszug:
These are the chronicles of life and death and everything between. These are the stories of our lives, as fictional as thay may seem. You come in this world, and you go out just the same. Today could be the best day of, today could be the worst day, today could be the last day of your life.
3. Walk Away (Maybe)
Der Schlusston von den Chronicles of Life and Death ist zugleich der Anfangston von diesem Song. Es ist also ein richtiger Übergang. Dieser Song ist rockiger als der 2., es wird mehr auf starke Gitarre geachtet als auf Rhythmus. Die Stimme überschlägt sich zum Teil leicht, was mir sehr gut gefällt!
Textauszug:
I made this bed I choose to lie in it. Live with my regrets. Sleep with what I said. Could this be the end I’m standing on the edge of everything. I wanted. Now. I was afraid. I was afraid. Maybe I’m just scared. To face the things.
4. S.O.S
Ein eher ruhiger Song für Good Charlotte, zumindest Anfangs. Nachher kommen starke Beats dazu und man weiss wieder in welchem Märchen man ist! Mir gefällt er sehr gut. Die Stimme kommt hier sehr gut zur Geltung, und wird nicht so stark überdeckt von der Gitarre. Man hört richtig die Verzweiflung die dieser Song vermitteln soll heraus.
Textauszug:
Is anybody listening? Can you hear me when I call? Shooting signals in the air, Cuz I need somebody’s help. I can’t make it on my own, So I’m giving up myself. Is anybody listening?
5. I just wanna live
Am Anfang kommt Gitarre und dann Schlagzeug und dann kommt Xylophon. Es ist wirklich klasse, wie verschieden die Songs auf diesem Album sind. Sie haben zwar ihren Style, doch er ist facettenreich. Und wenn er dann hoch singt und sagt: I just wanna life, bekomme ich jedes Mal Gänsehaut. Auch die Texte der Band sind wirklich gut, sie erzählen jedes Mal ihre eigene Geschichte.
Textauszug:
I need an alarm system in my house. So I know hen people are creepin ybout. These people are freakin me out (these days). It’s getting hectic anywhere that I go. They won’t leave me alone. There’s things they all want to know. I’m paranoid of all the people I meet. Why are they talking to me?
6. Ghost of you
Geistertönen gehört der Anfang, und dann kommt wieder die dominierende Gitarre. Chris macht seinen Job wirklich hervorragend! Der Song hat auch einen ganz klaren Refrain, was ich klasse finde! Man kann wirklich hervorragend abrocken und mitsingen! Die Lautstärke der Gitarre variiert auch ständig während dem Stück, was mir sehr gut gefällt! Das verpasst dem Song die verlangte und benötigte Abwechslung!
Textauszug:
A ghost of you is all that I have left. It’s all that I have left of you to hold. I wake in the night to find there’s no one there but me. There’s nothing left of what we were at all.
7. Predictable
Der Bass leitet das Stück mit der leicht monotonen Stimme ein, bis es dann richtig zu rocken anfängt. Wie bei fast allen GC- Songs spielt die Gitarre auch hier eine wirklich wichtige Rolle. Sie leitet die Songs immer hervorragend über und bestimmt den Rhythmus und untermalt Joels Stimme wirklich gut. Joel klingt auch immer ein wenig verzweifelt, was gut zu den Texten passt, besonders zu diesem.
Textauszug:
Something isn’t right I can feel it again, feel it again. This isn’t the first time that you left me waiting. Sad excuses and false hopes high I saw this coming; still I don’t know why I let you in I knew it all along. It’s so predictable.
8. Secrets
Dieser Song ist ein wenig mehr Pop- Orientiert als die anderen. Die Gitarre lässt Joel diesmal wirklich singen, jedenfalls bei den Strophen. Beim Refrain spielen sie wieder fast die gleichwichtige Rolle. Der Song fühlt richtig die Geheimnisse, welche zu erwarten sind. Er ist ängstlich, und weiss nicht so recht, wie er sich verhalten soll. Diese Stimme mag die Band sehr gut zu vermitteln.
Textauszug:
In the dark, in the darkness you will find dirty little secrets we all hide. Cause we all have a darker side. A place we keep, where no one else can find. Cuz everybody wants to hide their secrets away. Nobody wants to stand up to the pain. But I will stand up to the pain. Wake up and fight again if you could dance with me through this rain.
9. The Truth
Dieser Song gefällt mir sehr gut! Die Stimme dominiert hier ganz klar, und es ist ein popiger Song. Man hört hier auch ganz klar die stimmliche Fähigkeit von Joel heraus. Er hat wirklich eine wahnsinns Stimme. Nicht so glatt und nicht so sauber, sondern ein wenig dreckig, das gefällt mir wirklich sehr. Chris kann sich hier mal ein wenig ausruhen, dafür kommt das Klavier hier zum Zug, gemeinsam mit dem Schlagzeug.
Textauszug:
So here we are. We are alone. There’s weight on your mind and I want to know. The truth, if this is how you feel. So it to e. If this was ever real. I want the truth from you. Give me the truth even if it hurts.
10. The World Is Black
Nun geht’s wieder punkig zur Sache. Bei diesem Song harmonieren wirklich alle Bandmitglieder hervorragend miteinander. Auch der Gesang ist nun ein wenig schneller, als z.B. bei The Truth. Der Song ist bestimmt, er ist klar und deutlich.
Textauszug:
Turn on channel 7 at quarter to eight. You see the same damn thing it’s just a different day. And no one really knows why this is happening. And everywhere you go it’s just a different place.
11. Mountain
Bei den ersten paar Tönen denkt man, hier geht es wieder zu einem ruhigeren Song. Doch nix da! Schon bald wird richt los gerockt und die Post geht ab. Die Rhythmen sind dominierend und spielen mit Joels Stimme. Zwischendurch wechselt sich der Gesang mit der Gitarre ab, bis sie dann wieder zusammen loslegen!
Textauszug:
All these dreams and all these plans I built tham all with these two hands. Everything I’ve realized my dreams. City lights shine down and they blind me sometimes. And through it all I was lost but I found my way. Tell me what you want cause I will give you everything.
12. We Believe
Piano leitet das Stück wundervoll ein, und dann kommt die wirklich leise Gitarre und die traurige aber klare Stimme von Joel. Der Refrain ist wirklich ein Refrain, „we believe“ wiederholt sich x- mal, immer ineinander folgend, das gefällt mir. Die Band harmoniert wirklich klasse, man merkt, wie jeder auf den anderen acht gibt und auf dessen Part eingeht. Doch wenn man den Text list, dass der einzige Sohn der Frau gestorben ist, und sie Gott fragt, weshalb ihre Tochter nun weint… Dann könnt’ ich wirklich jedes mal weinen.
Textauszug:
There’s a woman crying out tonight. Her wold has changed. She asked God why her only son has died and now her daughter cries. She can’t cleep at night. Downtown another day for all the suits and ties antoher war to fight there’s no regard for life.
13. It wasn’t enough
Verträumte Gitarre und Joel’s weitweg- Stimme, und dann geht’s richtig los. Joel singt richtig, Chris spielt richtig, und der Rest ist einfach da und alles harmoniert bestens! Man merkt wirklich, welch gute Freunde sie sind. Das Stück ist fetzig und man kann dazu richtig toll abtanzen!
Textauszug:
It wasn’t enough. I would try to believe in the hings I can not see but my faith is shaken. Now like it’s never been before. When I call, you don’t come, I don’t know what I should do. Should I call, should I even count on you?
14. In This World (Murder)*
So, nun noch der letzte Song auf dem Album. Er beginnt auch wieder ruhig, bis dann die Gitarre richtig zu rocken anfängt und leichte Metaltöne einschlägt. Die Gegensätze sind interessant anzuhören- die leicht Monotone Stimme von Joel, die Metalgitarre und das beatangebende Schlagzeug.
Textauszug:
In this world all of our sins are simple. We choose death over innocent life and in this world it’s not our money that’s evil. It’s the ones who choose it over life and in my heart I can not believe in this murder.
Dieser ist bloss auf der Death- Version enthalten! Von dem Album gibt es nämlich eine Lifeversion und eine Deathversion, doch wenn man die CD in den PC schiebt, sind beide Versionen vorhanden!!
Outro:
Am Schluss ist wieder die gleiche Art von Musik vorhanden wie beim Intro. Ein richtiger Märchenabschluss!
Zugabe:
Wenn man ein wenig wartet, bekommt man noch eine Zugabe!! Dies ist ein ruhiger Song, der mir aber auch gefällt! Die Stimme dominiert hier ganz klar und die Gitarre begleitet diesmal „nur“.
8. Anspieltipps
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2- the chronicles of life and death
4- S.O.S.
9- the truth
10- the world is black
12- we believe
9. Kritiken
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„Mit "The Chronicles Of Life And Death" zeigen Good Charlotte ihre künstlerischen Ambitionen, ohne dafür den Spirit, den Style und die Ernsthaftigkeit zu opfern, die die Band in den vergangenen Jahren zu einer der aktuell wichtigen jungen Bands machte.“—POOLTRAX
„Von einigen gehasst, von vielen geliebt – dafür stehen Good Charlotte und ihre Songs. Daran wird auch ein Lied wie „The truth“ nichts ändern. Als eine Art Emo-Core Piano-Ballade wird das Stück die Hörer in zwei Gruppen spalten. Für die einen ist der Song nichts anderes, als eine weinerliche Größenwahn-Ballade, für die anderen ein hoch emotionales Stück moderner Musik. Tja, einen gemeinsamen Nenner wird es bei dieser Band wohl so schnell nicht geben. Und das ist auch gut so, denn so wird ein Restmaß an Spannung erhalten, das in der Musik so dringend benötigt wird. Heute mehr denn je. Fazit: „The Young And The Hopeless“-Käufer können auch bei „The Chronicles Of Life And Death“ bedenkenlos zugreifen. Doch Obacht: Das Album erscheint in zwei Versionen! Die „Life”- und die „Death”-Version enthalten jeweils einen anderen Bonustrack, was die Fans zur Weisglut treiben könnte. Aber gut, das gehört heutzutage zum Geschäft dazu. Schließlich soll das Album in der ersten Woche hoch in die Charts schießen. "---cdstarts.de
10. Fazit
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The Chronicles of Life and Death, ein fantastisches Album. Es ist facettenreich, es ist punk, es ist Musik. Vielleicht macht es das ganze noch besser, dass sie nicht so bekannt sind bei uns. Sie werden nicht ständig am Radio rauf und runter gespielt, so dass es sich gar nicht lohnen würde die CD zu kaufen. Es lohnt sich- dafür kann ich garantieren.
Anmerkung: Ich schreibe für Dooyoo sowie für Ciao!
!!Let’s rock!! weiterlesen schließen
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