The Crow - Die Krähe (VHS) Testberichte

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Auf yopi.de gelistet seit 10/2004

5 Sterne
(11)
4 Sterne
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3 Sterne
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2 Sterne
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1 Stern
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Pro & Kontra

Vorteile

  • ...einzigartige Atmosphäre, gutes Bonusmaterial...
  • Schön düsterer, solider Film mit guter Mystery-Handlung und Darstellern, Bonusmaterial
  • fast alles
  • Dramatik, Brandon Lee, Story, Soundtrack

Nachteile / Kritik

  • ...technisch "nur" gut, der Film ist wohl generell Geschmackssache...
  • Bildzittern der DVD, FSK 18 übertrieben, hält sich nicht an die Vorlage
  • † der reale Tod von Brandon Lee †
  • Brandon Lees Tod

Tests und Erfahrungsberichte

  • paint your face in shadow smile

    Pro:

    -

    Kontra:

    -

    Empfehlung:

    Ja

    "Aber manchmal, nur manchmal, wenn es etwas gut zumachen gilt, bringt die Krähe die Seele zurück . . . "

    Ich komme nun heute zu einem meiner absoluten Lieblingsfilme aus dem Jahr 1994, den ich insgesamt acht mal im Kino und ungezählte Male auf Video gesehen habe:

    Die Geschichte des Films ist ziemlich trivial und wurde bestimmt schon vom Grunde her in 83 Western verfilmt (natürlich ohne den Aspekt des Übernatürlichen):

    Shelley Webster und Eric Draven wollen an Halloween heiraten. Da sie die „Unverschämtheit“ besessen hatten, sich bei ihrem Vermieter Top-Dollar über die Wohnung zu beschweren, schickt dieser den beiden aber 4 ziemlich abgedrehte, teils

    Kommentare & Bewertungen

    • celes

      celes, 24.10.2004, 00:17 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      ich fand die serie sowie den film einfach klasse ^-^

    • Sorsha

      Sorsha, 10.06.2002, 14:57 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      Mal sehen, ob ich es schaffe mir den Film noch in diesem Leben anzuschauen. Gruß ...

    • Sellina

      Sellina, 18.02.2002, 00:14 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      hi VL *g*, sauberer Bericht, muss die anderen auch noch schnell lesen. Gute Nacht, Selli

    • SirBenny

      SirBenny, 17.02.2002, 23:32 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      guter Beitrag! *peace*

  • Damit die Seele Frieden findet

    Pro:

    sehr sehr intensiv und bewegend

    Kontra:

    nix

    Empfehlung:

    Ja

    Der Hauptgrund das ich damals ins Kino gegangen bin war glaub ich der Tod von Brandon Lee während der Dreharbeiten.
    Es wurde vergessen eine echte Kugel aus einer Waffe herauszunehmen, und als dann damit auf Brandon abgedrückt wurde war das Unglück geschehen. So hab ichs zumindest gehört...
    Der Film wurde dann dennoch fertig gestellt, es war zu vernehmen Brandon hätte das so gewollt.


    The Crow, USA 1994
    Regie: Alex Proyas
    Laufzeit: 102 Minuten
    FSK: 18


    Story
    ******
    Der Rocker Eric Draven (Brandon Lee) und seine Frau Shelly (Sofia Shinas) sind glücklich verliebt und planen bereits die Heirat.
    In der Nacht zu Halloween wird

    Kommentare & Bewertungen

    • April

      April, 10.01.2005, 23:14 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      Obwohl ich normalerweise kein Fan von düsteren Filmen bin, war ich von "The Crow" begeistert und damals mehrfach in diesem Film im Kino. Die Story ist wirklich hervorragend umgesetzt und auch die Musikpassagen faszinierten mich damals sehr!

  • Die wahre Liebe hält ewig

    Pro:

    -

    Kontra:

    -

    Empfehlung:

    Ja

    " Wenn uns die Menschen die wir lieben genommen werden,können wir sie trotzdem behalten, indem wir nie aufhören, sie zu lieben. Gebäude brennen und Menschen sterben, aber die wahre Liebe hält ewig." Eine schöne Liebesgeschichte über zeronnenes und rücksichtslos zerstörtes Glück, das Shelly Webster an ihrem Hochzeitstag auf grausame und bestialische Weise zusammen mit ihrem Verlobten Eric Draven zu Tode kommen lässt. Dieser düstere Film mit seiner morbiden Ästhetik lässt wohl kaum einen unberührt, der sich der Endgültigkeit und Unwiderruflichkeit des Tod bewusst ist. Und wer wäre nicht gerührt von der Idee eines Rächers, der mit Hilfe einer Krähe aus dem Totenreich nochmals zu den Lebenden
  • Wenn die Krähe Tote zurück holt...

    Pro:

    Dramatik, Brandon Lee, Story, Soundtrack

    Kontra:

    Brandon Lees Tod

    Empfehlung:

    Ja

    Halle liebe Leserinnen und Leser!

    Da ich gestern Abend den dritten Teil von „The Crow“ im TV gesehen habe und ihn zwar besser als den Zweiten, aber bei weitem nicht so toll wie den ersten fand, dachte ich mir, wage ich mich doch mal an einen Filmbericht und schreibe selbigen über „The Crow- die Krähe“.

    Ich hoffe, der Bericht gelingt einigermaßen, da ich mich bisher noch net an so was rangewagt habe.

    o Handlung

    ... Eine Legende besagt, dass wenn durch ein großes Unrecht Menschen sterben müssen und diese nicht zur Ruhe kommen, hilft ihnen eine Krähe aus dem Jenseits zurück in die reale Welt um ihren oder den Tod ihrer Geliebten zu

    Kommentare & Bewertungen

    • hjid55

      hjid55, 25.02.2007, 20:00 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      SH & lg Sarah

  • Mordopfer, sind wir das nicht alle?

    Pro:

    fast alles

    Kontra:

    † der reale Tod von Brandon Lee †

    Empfehlung:

    Ja

    Die Story:

    In einer düsteren amerikanischen Großstadt wird jedes Jahr in der Nacht vom 30. Oktober, dem Vortag von Halloween, die "Nacht des Teufels" zelebriert. Dabei ziehen allerlei Kreaturen der Nacht durch die Stadt, welche Brände legen und Chaos verbreiten. Diese Nacht soll auch zum verhängnisvollen Schicksal von Eric Draven (Brandon Lee) und seiner Verlobten Shelly Webster (Sofia Shinas) werden. Denn diese beiden werden am Vortag ihrer Hochzeit von T-Bird (David Patrick Kelly) und seiner Gang, bestehend aus Tin Tin (Laurence Mason), Funboy (Michael Massee) und Skank (Angel David) auf bestialische Weise umgebracht, da sie ihren Vermieter verklagten.

    Genau 1
  • Es kann ja nicht immer regnen...

    Pro:

    ...einzigartige Atmosphäre, gutes Bonusmaterial...

    Kontra:

    ...technisch "nur" gut, der Film ist wohl generell Geschmackssache...

    Empfehlung:

    Ja

    Hallo liebe Leserinnen und Leser!



    Vor Jahren bereits hat mich ein Film unweigerlich in seinen Bann gezogen: "The Crow - Die Krähe". Als der Streifen mit Brandon Lee in unseren Kinos lief, durfte ich mir solche Streifen noch nicht ansehen, aber der Ausstrahlung im TV habe ich entgegen gefiebert, den Film aufgezeichnet und mindestens zwei Dutzend Mal gekuckt. Mit dem Siegeszug der DVD lechzte ich die ganze Zeit nach einem Silberling zu diesem Streifen, aber eine deutsche Version wollte es nicht geben und unser Player war nicht frü den Einsatz von ausländischen Scheibchen geeignet, mit bliebt also nichts anderes übrig als zu warten. In der Januar-Ausgabe der Zeitschrift

    Kommentare & Bewertungen

    • LittleSparko

      LittleSparko, 11.01.2007, 12:16 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      lg, daniela

  • Untoter Flattermann

    Pro:

    Schön düsterer, solider Film mit guter Mystery-Handlung und Darstellern, Bonusmaterial

    Kontra:

    Bildzittern der DVD, FSK 18 übertrieben, hält sich nicht an die Vorlage

    Empfehlung:

    Ja

    Endlich hat der sklavisch malochende Pharao mal ein langes Wochenende, dass es ihm ermöglicht ein paar angestaubte DVDs vom mittlerweile recht hoch gewordenen Stapel im Regal in aller Ruhe rein zu pfeifen...und was passiert?...Der der schiesswütige Texaner versaut mir auch noch meine freien Tage. Mir geht die „Kriegsberichterstattung“ (man könnte auch sagen: volksverdummende Propaganda) langsam dermassen auf den Senkel, dass ich mich entschlossen habe lieber doch nen Film anzusehen, passend zu meiner Stimmung: Düster. The Crow – Die Krähe – hab ich damals bereits im Kino besucht, zu dieser Zeit war ich zwar noch nicht unbedingt ein Freund des Düster-Genres was Filme angeht, doch hatte ich
  • Original-Titel: „The Crow“
    Nach den Comics von James O'Barr
  • Erscheinungsjahr: 1994 (SE-DVD 2002)
  • Vertrieb: Touchstone Home Entertainment
  • FSK: 18
  • Genre: Comic-Adaption / Mystery Drama
  • DVD-Art: Typ 9 (zweischichtig einseitig)
  • Spieldauer: ca. 98 Min. + ca. 65 Min. Bonusmaterial
  • Sektorisierung: 24 Kapitel
  • Menü: teilanimiert / musikuntermalt
  • Bildformat: 16 : 9 Widescreen (1,85 : 1 anamorph)
  • Ton: DD 5.1 (Englisch, Deutsch)
  • Sprachen: 2 (Deutsch, Englisch)
  • Untertitel: 5 (Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Griechisch)
  • Regie: Alex Proyas
  • Drehbuch: David J. Schow und John Shirley
  • Produktion: Edward R. Pressman und Jeff Most
  • Ausführender Produzent: Robert L. Rosen
  • Kamera: Dariusz Wolski
  • Musik: Graeme Revell / diverse Interpreten (u.a. „Burn“ von The Cure)
  • Darsteller: Brandon Lee, Ernie Hudson, Michael Wincott, Rochelle Davis

    Die Story
    -----------
    Der Rockmusiker Eric Draven und seine Verlobte Shelly Webster werden in der Nacht vor Helloween aufgrund einer Lappalie grausam getötet: Shelly hatte einen Beschwerdebrief an die Wohnungsgesellschaft verfasst und einige Missstände angeprangert – dummerweise gehört diese Gesellschaft eigentlich einem tyrannischen, beinahe allmächtigen Verbrechersyndikat, dass jedes Jahr insbesondere zu Helloween in Detroit (einer düsteren, nahen Zukunftsversion dieser Stadt) die Puppen tanzen lässt und spasseshalber Brände legt, daher hat diese Nacht auch den Beinamen: „Nacht des Teufels“ erhalten. Um die aufmüpfige Mieterin zum Schweigen zu bringen und an ihr ein Exempel zu statuieren, damit dieses Beispiel keine Schule macht, wird ihr eine marodierende Strassengang aus lauter durchgeknallten und nichtsdestoweniger brutalen Typen frei Haus geschickt. Was dort abgeht, kann man sich denken...Eric (Brandon Lee) kommt von einem Auftritt erst später heim und platzt in die brutale gerade stattfindende Vergewaltigung herein, wird aber beinahe sofort überwältigt und kurzerhand mit zwei Kugeln im Rücken aus dem Fenster des Dachgeschoss-Lofts befördert. Gnädigerweise findet er fast sofort den Tod, während die Tortur für Shelly noch weitergeht, sie soll von ihrem Leid erst sehr viel später, nach 30 Stündigem Todeskampf im Krankenhaus erlöst werden. Gemeinsam werden sie nebeneinander begraben...aber...

    Genau 1 Jahr nach diesen Vorfällen – wiederum in der Nacht des Teufels – bringt eine Krähe (seit Alters her ein mystisches Symbol für die Seelen der Toten, insbesondere denen, die keine Rast & Ruhe finden) Eric aus seinem Grab zurück. Der vermeintliche Leichnam ist unversehrt und weist nur die Narben auf, die ihm seine Peiniger damals beigebracht haben – mehr noch: Eric ist als faktischer Untoter beinahe unverwundbar und überirdisch schnellen Reflexen ausgestattet. Zunächst leidet er an Gedächtnisverlust, kann sich nur fragmentarisch, zusammenhangslos an seine Vergangenheit erinnern und ahnt auch nichts von seinen neuen Kräften, er streunt geführt von der Krähe durch seine alte Heimatstadt und erst, als er in sein altes, verwaistes Loft betritt und durch seine (und Shellys Sachen) stöbert trifft ihn die Erinnerung, wie ein Schlag. Fortan zieht er als auffällig geschminkter Racheengel durch das nächtliche Detroit, auf der Suche nach den Killern der Bande, um sie einer nach dem anderen ins Jenseits zu befördern.. Unterstützt wird er von dem damals an seinem Fall arbeitenden Cop Albrecht (Ernie Hudson), der wegen unangenehmer Ermittlungen für einige wichtige Leute zur Strafe auf Streife laufen muss, und einem befreundeten Teenie-Mädchen – Sarah (Rochelle Davis) - um das sich er und Shelly zu Lebzeiten gekümmert haben, wie um eine Tochter, weil die Mutter des Mädels stark abgerutscht und drogensüchtig ist. Den Obermacker „Top Dollar“ (Michael Wincott) des finsteren Syndikats will er natürlich auch haben und so arbeitet er sich durch die Reihen der Fieslinge langsam nach oben durch, um Schlussendlich dem Verantwortlichen für die ganzen brutalen Verbrechen (insbesondere dem an ihm und seiner Shelly) die Lampe auszupusten, wobei er immer wieder das Symbol der Krähe als sein Markenzeichen hinterlässt...

    Umsetzung
    --------------
    Dieser Film hat eine sehr düstere Stimmung, das zukünftige Detroit ist schmuddelig, verwahrlost und brutal, noch dazu regnet es fast in einer Tour. Die meiste Zeit der Handlung findet Nachts statt, was das dunkel-triste Flair noch weiter unterstreicht, dicht gefolgt vom sinistren und teils schwermütigen Soundtrack, in welchem sich nicht nur „The Cure“, sondern auch „Stone Temple Pilots“, „Rage against the Machine“ und auch „Pantera“ sowie andere mehr oder weniger namhafte Wave bzw. Metal Interpreten finden. Dieser exzellente Soundtrack war seinerzeit auch mitentscheidend für den Kinobesuch gewesen und als damaliger Leser diverser (Ami-)Comics waren mir auch die Story und Figuren rudimentär bekannt. Der Kinofilm wurde 1994 auch zur Inspiration zur gleichnamigen, späteren TV-Serie, in welcher man allerdings die Geschichte aus den Strips getreuer umgesetzt hat, in der Leinwandversion weiss Eric zuallererst nämlich nicht, warum er zurückgekehrt ist – in der TV-Serie ist das jedoch anders bzw. richtig dargestellt (er weiss dass er ein Racheengel ist, der in die Welt der Lebenden zurückgeschickt wird) und somit viel näher an der Vorlage.

    Der während der Dreharbeiten tödlich verunglückte Brandon Lee steuert entgegen seiner sonstigen Neigungen nur wenig spektakuläre Martial Arts Einlagen bei und konzentriert sich mehr auf die Umsetzung seines Charakters als tragische Figur, was ihm durchweg sehr gut gelingt. Über mangelnde Action kann man sich dennoch nicht beschweren, nur dass Kung-Fu dabei kaum eine Rolle spielt, was sich zwar in manchen eleganten Bewegungsabläufen manifestiert, aber ansonsten eher unterordnet. Zu sehen gibt's dafür fulminante Kamerafahrten, Explosionen und auch vor häufigen Schusswaffengebrauch wird nicht zurückgeschreckt, wobei ich die 18er FSK nicht ganz nachvollziehen kann, so blutig ist das Ganze dann auch wieder nicht. Die gesamte Atmosphäre erinnert mich ein wenig an Werke, wie „Spawn“ oder ähnlich endzeitlich-düster eingestellte Filme, wenngleich The Crow etwas älter ist und das merkt man streckenweise an den nicht ganz so perfekten Tricks und Blue-Screen Effekten. Richtig störend macht sich das kleine Manko, dank der mystischen und temporeich gut erzählten Story, aber nicht bemerkbar.

    Da Brandon Lee mitten in den Dreharbeiten nicht mehr zur Verfügung stand, musste seine Figur durch Tricktechnik und Stuntdoubles vertreten werden, wirklich merken kann man das indes nicht. Später in der Serie übernimmt Mark Dacascos seinen Part, er ist Brandon nicht nur ebenbürtig sondern sieht fast genauso aus. Ernie Hudson ist der freundliche und geschasste Polizist von nebenan und einigen vielleicht als Winston Ceddemore aus Ivan Reitmans „Ghostbusters“ ein Begriff, er liefert ebenso wie das toughe Girlie Sarah (Rochelle Davis) eine solide, glaubwürdige Leistung. Der Rest des Casts ist sehr stereotyp überdreht dargestellt und entpuppt sich als ziemliches Kanonenfutter, mit Ausnahme von Oberfiesling-Darsteller Michael Wincott, der (mit den langen Haaren und seinem Outfit von der Titelseite eines Edel-Metaller Magazins stammen könnte) wenigstens so tut, als wäre er eine echte Gefahr und Gegner für unseren Helden. Dass auch ein Untoter aus dramaturgischen Gründen auch eine Schwachstelle haben muss, die der potentielle Antagonist weidlich auszunutzen versucht, ist ja klar...so gerät der Showdown dann etwas arg theatralisch und ein klitzekleines Bisschen Kitsch darf da natürlich auch nicht fehlen ;-)

    DVD & Bonusmaterial
    ----------------------------
    Die Qualität der DVD ist durchwachsen, auf der einen Seite hab ich guten Dolby Surround Sound in 5.1 Abmischung zu vermelden und das trotz des Alters auch bei der deutschen Tonspur, auf der anderen Seite steht ein leichtes Bildzittern, welches sich gerade auf meinem Rechnermonitor unangenehm ins Blickfeld nervt – Auf dem TV im Wohnzimmer (immerhin ein respektierlicher 100Hz Kamerad *g*) fällt das lediglich im Vor- und Abspann auf, was daran liegen mag, dass man dort per se weiter weg vom Bildschirm sitzt. Überdies scheint man das Grundmaterial nicht noch einmal für die SE remastered zu haben, dank des ansonsten doch klaren und artefaktfreien Bildes kann man die schlechter gemachten Tricks als solche sehr schnell identifizieren. Farbkompression habe ich trotz grosser, dunkler Flächen, die im Film auftauchen nicht bemerkt, zumindest in diesen letzten Punkten ist der visuelle Eindruck ungetrübt. Die Synchronisation geht in Ordnung und ist sinngemäss gut getroffen, wenngleich ich – wie immer an dieser Stelle – die Originaltonspur empfehle, diese ist aber seltsamerweise diesmal obwohl 5.1 recht dumpf, was den Centerspeaker (speziell Stimmenwiedergabe) angeht. Alles in Allem verdient dieser Abschnitt über die Bild- und Tonqualität die Bewertung Befriedigend bis Gut...von einem Sehr Gut sind wir hier eine ganze Ecke entfernt.

    Beworben wird diese DVD-Version mit „...nie gezeigten Szenen“ und buhlt samt ihren Trick-3D-Cover und dem stolz darauf prangenden „FSK 18“ - Batch in den Regalen um die Käufergunst. Leider sind die besagten (erweiterten) Szenen nicht in den Film integriert worden, sondern finden sich lediglich im Bonusmaterial wieder – das ist insofern schade, als dass sie zur Storytiefe - nach meiner Meinung jedenfalls - Einiges beigetragen hätten. Ausserdem scheint mir dieses Material der wahre Grund für die hohe FSK Einstufung zu sein, da hier auch etwas mehr gezeigt wird, zwar nicht viel, aber immerhin. Fehlen dürfen selbstverständlich nicht der obligatorische Audiokommentar des Regisseurs, 16 Minuten kurzes MakingOf und die ebenso weit verbreiteten Interviews der Mitwirkenden, wobei hier natürlich verkaufsfördernd hervorgehoben wird, dass es sich um das definitiv letzte Interview mit Brandon Lee handelt...ich weiss nicht, ich hab immer kalte Füsse, wenn man mit solch makabren Argumenten für eine DVD wirbt und finde das ziemlich pietätlos. Richtig interessant hingegen ist das Gespräch mit James O'Barr, dem Erfinder von „The Crow“, dort erfährt man einiges über den ziemlich kaputten Charakter des Zeichners, dessen Werdegang SO eigentlich nur in Amiland ablaufen kann ;-)

    Fazit
    -------
    Technisch gesehen ist der Film heute sicher nicht mehr der Reisser, damals auf der grossen Leinwand war das was anderes *g*. Auf der Haben Seite kann er aber eine gute Story, mit guten Darstellern, teil knackig-sarkastischen Sprüchen, leichtem Drama-Einschlag und einen exzellenten, weil passenden Soundtrack für sich verbuchen. Die düstere Atmosphäre ist der Thematik sehr angemessen und durchaus beabsichtigt, dass weiss ich aber erst jetzt so richtig schätzen, nachdem ich ein Faible für solche Endzeit-Like Streifen entwickelt habe. Leider hält sich der Kinofilm nicht ganz an die Vorlage, was man aber – wenn man den Stoff eh nicht kennt – geflissentlich ignorieren kann, denn er ist immerhin schlüssig angepasst worden. Die Action Szenen geben nach meiner Meinung auch eine FSK 16 Einstufung her, FSK 18 ist eigentlich unnötig, ich unterstelle hier verkaufstechnische Überlegungen, selbst wenn das Bonusmaterial etwas mehr zeigt, als der Film an sich. Das Bonusmaterial ist ordentlich, animiert aber nicht unbedingt zum mehrfachen Schauen – da kann uns der fleissige Werbetexter noch so lange erzählen, dass es das letzte Interview mit Brandon Lee ist...na und? *g*. Bild- und Tontechnik ist akzeptabel sieht man mal vom leichten Bildzittern ab, so bleibt in der Endabrechnung eine GUTE aber keine überragende DVD mit 4 wohlverdienten Sternchen und ner Empfehlung an Freunde des gepflegten Gothic/Düster-Genres mit leicht sozialkritischen Tönen– Alle anderen warten vielleicht mal wieder auf ne Wiederholung im TV und entscheiden dann, ob die Krähe was für sie ist.

    SoLong
    Der Melancholie-Pharao

    PS: Könnte mal bitte jemand HIRN, statt Bomben werfen ?! Danke!

    Hinweis:
    Schnellklicker-Seelen sollen nach ihrem gewaltsamen Ableben nicht von der Krähe zurückgebracht werden, sondern auf ewig in George W. Bushs personal hell schmoren...
  • Es kann ja nicht immer regnen ....

    Pro:

    -

    Kontra:

    -

    Empfehlung:

    Ja

    "Angewidert stand der Teufel da und spürte wie grässlich Güte ist und sah die Keuschheit in ihrer Gestalt." (T-Bird, eins der Gangmitglieder)

    // Darsteller:
    - Brandon Lee / Eric Draven
    - Sofia Shinas / Shelly Webster
    - Rochelle Davis / Sarah
    - Ernie Hudson / Officer Albrecht

    // Daten:
    - Titel: The Crow, die Krähe
    - Originaltitel: The Crow : Believe In Angels
    - Die Kinoversion wurde am Freitag dem 13.Mai 1994 released.
    - Das deutsche Video ist ab 18 freigegeben und in fast überall erhältlich. (online, in Märkten usw)
    - Es gibt eine englische DVD-Box mit allen 3 "The Crow"-Teilen
    - Der Film geht ca. 100 Minuten.
    -
  • Ein alter Klassiker wieder ausgekramt

    Pro:

    -

    Kontra:

    -

    Empfehlung:

    Ja

    Halli Hallo
    Ich hab mal wieder einen alten Klassiker ausgekramt, „The Crow“. Sicher dem einen oder anderen bekannt. Wie sicherlich jeder weiß, der den Film kennt, ist der Hauptdarsteller Brandon Lee, der Sohn von Bruce Lee, bei den Dreharbeiten dieses Filmes ums Leben gekommen. Als der Film im Fernseher kam, hat er mich so in den Bann gezogen, dass ich mir ihn darauf hin kaufte. Es war sehr schwer an den Film zu kommen. Nach langer Suche fand ich ihn schließlich. Er kostete mich damals 30 DM und das war sehr teuer, da ich ihn erst nach der Fernsehausstrahlung kaufte und normaler weiße nur neue Filme so teuer sind.

    ++++++++++++++
    Zur

    Kommentare & Bewertungen

    • DocMuellfreak

      DocMuellfreak, 15.01.2004, 00:31 Uhr

      Bewertung: weniger hilfreich

      Nabend! Habe den Film auch gesehen und habe ihn auch auf DVD bei mir stehen. Leider kann ich mit deinem Bericht demnach wenig anfangen, weil du einnfach nur den Inhalt wieder gibst. Das kann man auch rausbekommen, wenn man mal n bischen surft, und sic

    • Trisy

      Trisy, 08.04.2002, 15:42 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      Ich kenn den Film nicht, und nach diesem Bericht muss ich ihn unbedingt anschauen! Blos das Ende hättest du weglassen können! =)

    • |undertaker|

      |undertaker|, 01.04.2002, 00:44 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      sehr gut beschrieben um was es in dem Film geht. Da ich ihn selber auch gesehen habe, kann ich das sehr gut bewerten. Gute Arbeit marciboy

  • Manchmal kommen Tote wieder...

    Pro:

    -

    Kontra:

    -

    Empfehlung:

    Ja

    Es ist wieder einmal so weit: Devil's Night, die Nacht vor Halloween. Wie jedes Jahr werden in L.A. hunderte Feuer gelegt, die Feuerwehr und die Polizei sind im Dauereinsatz.
    So werden sie auch zu einer Dachwohnung eines Hauses gerufen, in der ein junges Pärchen gelebt hat. Er liegt bei der Ankunft der Polizei tot auf der Straße (logisch, er ist aus dem 4. Stockwerk geworfen worden...), sie ist noch am Leben. Natürlich wird sie sofort in Krankenhaus gebracht, dort stirbt sie allerdings nach einigen langen Stunden voller qualvoller Schmerzen.

    Schnitt: Ein Jahr später...

    Ein kleines Mädchen, das immer bei den beiden Toten war, da sie sich um sie gekümmert haben (die

    Kommentare & Bewertungen

    • TerAtoM

      TerAtoM, 15.02.2007, 16:07 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      Werde mir die DVD mal kaufen müssen :)

    • Birgit1957

      Birgit1957, 26.02.2002, 23:18 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      Auch die Serie dazu ist toll.

    • johnnybee

      johnnybee, 17.02.2002, 22:34 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      Einer meiner Lieblingsfilme

    • M@tze

      M@tze, 17.02.2002, 22:31 Uhr

      Bewertung: sehr hilfreich

      Ich finde diesen Film endgenial! Guter Bericht.