The White Pony - Deftones Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro & Kontra
Vorteile
- Sehr facettenreich in musikalischer Hinsicht, tiefgründige Texte
Nachteile / Kritik
- Nix!
Tests und Erfahrungsberichte
-
Mein musikalisches Juwel!
5- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro:
Sehr facettenreich in musikalischer Hinsicht, tiefgründige Texte
Kontra:
Nix!
Empfehlung:
Ja
In diesem Bericht geht es um mein Lieblingsalbum, mein Allerheiligstes in Sachen Akkustik auf Datenträger; ich schreibe über das Album
>>>>> "White Pony" <<<<<
der Band "Deftones"!
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Inhalte:
1.) Einleitung
2.) Die Songs des Albums "White Pony" im Überblick
3.) Weitere Informationen zu diesem Album und nen bisschen mehr
4.) Wie bin ich zu dieser Musik gekommen bzw. zu diesem Album?
5.) Meine Meinung zu einzelnen Songs / Wirkung des Albums
6.) Mein Fazit
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1.) Einleitung:
Mein Einstieg in rockige Gefilde gestaltete sich folgendermaßen;
Meine ersten Erfahrungen mit Musikalben oder einzelnen Songs habe ich mit dem Alter von 13 Jahren in der siebten Klasse gehabt. Es fing an mit Grunge, z.B. "Nirvana´s" phantastischem Album "Nevermind" und unvergessenen Songs wie "Polly", "On a plain" oder selbstverständlich ebenso "Smells like teen spirit", durchquerte gar den Death Metal Bereich (u.a. Werke von "Obituary", Death" oder auch "Unleashed", wurde mal punkiger dank "Green Day" oder auch "NOFX". Dann wurde es wieder etwas rauher wegen Werken wie "Spheres" von "Pestilence" Mitte der Neunziger. Nu Metal war zwischendurch dann auch angesagt dank "Limp Bizkit" (unvergessen der Song "Re-arranged") oder auch "Korn" und "Linkin Park´s" tollem Debüt "Hybrid Theory". Zuletzt hatte ich mir dann das neue Album der Metal-Ikonen "Metallica" zugelegt. Ich deute damit an, dass mich Metal und Rock-Musik in vielen gängigen Variationen immer und immer wieder begleitet hat. Mich werden gegebenfalls die vielen unterschiedlichen Musikalben verraten, die ich bisher veröffentlicht habe. Viele furiose Alben durchkreuzten also meine Gehörgänge, vile (auch hier noch ungerühmte haben auch den weiteren Weg begehen können, in mein Gedächtnis in positiver Art und Weise zu gelangen und / oder mein Herz zu berühren...
Das nun im Folgenden beschriebene Album einer vielleicht nicht ganz so bekannten Band wie die Mehrzahl der oben erwähnten Acts ist in der Tat mein Favorit. Dieses Album hat sich markant positiv hervorgetan hatte, bereits selbstverständlich beim Kauf vor mittlerweile nun acht Jahren, wurde bei mir immer beliebter und notweniger und hat sich schliesslich als mein Lieblingsalbum hervorgetan!.
Im Nachhinein möchte ich nun auf Geschichtliches der Band eingehen, auf die Entwicklung, einige Fakten zu diesem Album bringen; des Weiteren natürlich nahe bringen, warum mir das Album nach und nach an´s Herz und Ohr gewachsen ist und warum es einfach etwas Besonderes ist. Dieses Album ist kein "Ponyhof", aber für mich bedeutet dieses Album sehr viel, es ist ein Stern am Musikhimmel.
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Wer sind denn bitte die "Deftones"? Wo kommen die denn her? Haben die überhaupt etwas geleistet?
Auf alle Fragen und noch mehr versuche ich nun etwas einzugehen...
Diese Musikband stammt aus Sacramento in den USA. Gegründet worden ist die Band bereits im Jahre 1988, sie gibt es nun bereits seit 20 Jahren.
Man kann sie schon getrost beschreiben als Pioniere des neueren Rockgenres ab den Neunziger Jahren. Sie wurden als "Mitbegründer" der Rockform "Nu Metal" gekennzeichnet, jedoch entfernten sie sich ab ihrem dritten Album "White Pony" nach und nach aus diesem Schema. Die ersten beiden Alben "Adrenaline" aus dem Jahr 1997 sowie ihr Zweitwerk "Around the fur" zeigten noch eindeutigere Spuren des "Nu Metal" auf. Parallelen waren noch erkennbar mit anderen Vertretern dieses neueren Genres. Gewisse Ähnlichkeiten zu Soundstrukturen von Bands wie zum Beispiel "Coal Chamber", "Drowning Pool", "Korn", "Limp Bizkit", "Linkin Park", "Papa Roach" oder auch "P.O.D." waren schon zu erkennen! Das sind allesamt Bands, die ich natürlich kenne, deren Alben ich zum Teil besitze und schätzen gelernt habe oder wovon ich auch noch einige Lieder auf diversen Samplern habe.
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Der eigentliche Ursprung:
Diese Musikrichtung des "Nu Metal" hat Elemente aus "Hip Hop", "Heavy Metal" sowie elektronischen Einflüssen. Diese Elemente traten eher in den beiden Vorgängern auf, das Album "White Pony" klingt einfach anders. Es hat zwar gewisse leichte Elemente auf dem Album aufzuweisen, kann aber nicht unbedingt als definitives "New Metal" Album bezeichnet werden. Wer´s will, den kann ich nicht daran hindern. Ich bleibe im Folgenden bei meiner Meinung. Später noch mehr dazu...
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Kurz Einiges zur Geschichte bzw. im Speziellen der Werdegang bis zu diesem besonderen Album "White Pony"...
... In den späten Achtzigern lernten sich der Sänger Chino Moreno, Abe Cunningham sowie Stephen Carpenter kennen und gründeten mit dem damaligen Bassisten Dominic Garcia die Band "Deftones".
Als aber dann Abe Cunningham und Dominic Garcia in anderen Bandprojekten ihre primäre Bestimmung sahen, kam es zunächst bei den "Deftones" zu einem kleinen Break, so konnte es ja nicht vorangehen.
Im Nachhinein ging es voran: sie wurden durch den Schlagzeuger John Taylor sowie durch den Bassisten Chi Cheng ersetzt.
Nach einiger Zeit verließ aber wiederum Drummer John Taylor die Band und Abe Cunningham wurde setzte seine Arbeit (aka: brachte seine Leidenschaft zur Musik wieder bei den "Deftones" ein) bei den "Deftones" fort.
Genau mit diesem Team fingen dann die "Deftones" im Jahre 1989 an, ihre Musik in die Öffentlichkeit zu transportieren und zunächst sich in der näheren Umgebung rund um Sacramento und Umgebung positiv Ihre Art von Musik an die Leute zu transportieren. Das ging zunächst über drei, vier Jahre so weiter. Einiger Erfolg war regional zu verzeichnen, mehr aber war zunächst nicht drin...
Von ihrer Musik konnten sie nach wie vor nicht (noch) leben, aber mit ihrer Musik natürlich!
Erst nach zahllosen Auftritten und Demotapes gab es für die "Deftones" einen Plattendeal bei Madonnas (!) "Label Maverick". Zwar hatten die "Deftones" schon in regelmäßigen Abständen Angebote von kleineren Plattenlabels erhalten, nahmen diese aber nicht an. Woran lag es? Am großen Anspruch? Waren sie nicht ganz bei sich? Sie machten auf jeden Fall so ihren Weg, konnten so mit diesem größeren Plattendeal ihre bisherigen Jobs an den Nagel hängen und waren bereit für ein Debütalbum.
Im September 1995 wurde dann ihr Debütalbum "Adrenaline" veröffentlicht. Es kam relativ gut an. Aber erst durch ihr zweites Album Around the Fur (1997) gelang ihnen der große Durchbruch. Es kam bei Presse und bei Musikfans einfach gut an. Vielleicht war es massenkompatibler und entscheidend war ein wichtiger Support:
Den ersten und wohl wichtigsten Gastauftritt bei den "Deftones" hatte kein Geringerer als der große Max Cavalera (ehem. Mitglied von "Sepultura" die vor allem wenige Jahre zuvor mit ihren beiden Alben "Chaos A.D." sowie "Roots" in aller Munde waren und riesige kommerzielle Erfolge feiern konnte).
Drei Jahre nach "Around the Fur" erschien "WHITE PONY", ihr bisher bestes, ansprechendstes sowie ihr bisher erfolgreichstes Album. Auf
dem befindet sich ein gemeinsamer Track namens "Passenger" mit Maynard James Keenan (Mitglied von "Tool" sowie "A Perfect Circle") befindet.
Erst seit diesem Album ist Frank Delgado offizielles Mitglied, doch
dieser hat bereits an den ersten beiden Alben zuvor entscheidend mitgewirkt, war nur nicht offiziell in der Stammbesetzung.
Sagenhaft: Für den atemberaubenden Song "Elite", der sich nun mal auf dem Album "White Pony" befindet, erhielten die "Deftones" im Jahre 2001 einen Grammy!
Im Jahr 2003 wurde das Album "Deftones" veröffentlicht, welches ich aber widerum in nicht bestechender Qualität sehe. Es ist ein gutes Album. Die Schwierigkeit an sich war wahrscheinlich das bestechende Album vom "weissen Pferd", das einfach nicht mehr zu überbieten ist.
Die "Deftones" werkelten auch von da an bei so manchem Nebenprojekt mit.
So sind Chino Moreno und Frank Delgado an dem Projekt "Team
Sleep" beteiligt, Abe Cunningham bei "Phallucy" und "Stephen
Carpenter" bei "Kush" dabei. Chi Cheng sogar nimmt CDs mit eigenen Gedichten auf. Aber alles für gute Zwecke in´s Leben gerufen. Kaum zu glauben, aber wahr!
Im Oktober 2005 wurde dann "B-sides and Rarities" auf den Markt gebracht: darauf befinden sich u. a. Cover von "Duran Duran" und "Lynyrd Skynyrd" sowie eben wie das Album auch angibt, bisher rares Material. Insgesamt sind diese Songs auf zwei datenträgern enthalten.
Am 27. Oktober 2006 war es soweit; es erschien das neueste Album namens "Saturday
Night Wrist".
Gastmusiker sind hierbei der charismatische Serj Tankian (System of a Down) und Annie Hardy (Giant Drag). Vor allem Serj Tankian glänzt in dem hammermäßigen Song "Mein".
2010 erschien dann das bis dato letzte Album "Diamond Eyes".
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Wichtiges in Kurzform:
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* Die Gründung erfolgte im Jahr 1988
* Genre Alternative Rock, Alternative Metal
* Internetseite: http://www.deftones.de/
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* Die Gründungsmitglieder waren:
- Gesang, Gitarre Camillo "Chino" Wong Moreno
- Gitarre Stephen Carpenter
- Bass Dominic Garcia
- Schlagzeug Abe Cunningham
* Die aktuelle Besetzung besteht aus:
- Gesang, Gitarre Camillo "Chino" Wong Moreno
- Gitarre Stephen Carpenter
- Bass Chi Ling Dai Cheng
- Schlagzeug Abe Cunningham
- Turntables, Samples, Keyboard Frank Delgado (offiziell ist er
seit 2000 fest bei den "Deftones" dabei)
* Ehemalige Mitglieder:
- Schlagzeug John Taylor
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Diskografie (Gesamtdarstellung):
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* Alben:
# (Like) Linus (das war nen Demotape) (1993)
# Adrenaline (1995)
# Around the Fur (1997)
# White Pony (2000)
# Deftones (2003)
# B-Sides & Rarities (2005)
# Saturday Night Wrist (2006)
__________
* EPs:
# Live (1998)
# Back to school (Mini Maggit) (2001)
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* Singles:
# 7 Words (1995)
# Bored (1996)
# My Own Summer (Shove It) (1998)
# Be Quiet and Drive (Far Away) (1998)
# Change (In the House of Flies) (2000)
# Back To School (Mini Maggit) (2001)
# Digital Bath (2001)
# Minerva (2003)
# Hexagram (2003)
# Hole In The Earth (2006)
# Mein (2007)
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2.) Die Songs des Albums "White Pony" nun im Überblick nebst der jeweiligen Spielzeit:
1. Feiticeira -3:09 Minuten
2. Digital Bath - 4:15 Minuten
3. Elite - 4:01 Minuten
4. Rx Queen - 4:27 Minuten
5. Street Carp - 2:41 Minuten
6. Teenager - 3:20 Minuten
7. Knife Prty - 4:49 Minuten
8. Korea - 3:23 Minuten
9. Passenger - 6:08 Minuten
10. Change (In The House Of Flies) - 5:01 Minuten
11. Pink Maggit - 7:38 Minuten
12. The Boy's Republic - 4:40 Minuten (Anmerkung: Der BONUS SONG der "roten Ausgabe")
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3.) Weitere Informationen zu diesem Album und nen bisschen mehr:
Deftones - White Pony
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* Veröffentlicht wurde das Album am 19. Juni 2000
* Label: Warner Brothers
* Vertrieb: Warner Music
* EAN: 093624770527
* Format: Compact Disc; 1 Datenträger
* Genre: Alternative Rock, New Metal
* Anzahl der Titel = 11 (plus Bonussong bei dieser Edition)
* Die Spieldauer des Albums beträgt ca. 53 Minuten
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* Zur Besetzung bei diesem Album:
- Gesang, Gitarre: Chino Moreno
- Schlagzeug: Abe Cunningham
- Bass:Chi Cheng
- Gitarre: Stephen Carpenter
- DJ, Keyboard: Frank Delgado
* Das Album "White Pony" ist insgesamt das dritte und auch das erfolgreichste Album der Deftones( das ergeben Verkaufszahlen, das zeigten Kritiken sowie die "Grammy"- Auszeichnung"!)
* Das Album "White Pony" wurde in vier verschiedenen Versionen veröffentlicht:
- Limitierte Erstauflage mit rotem Cover (dazu gehört mein Exemplar!)
- Limitierte Erstauflage mit schwarzem Cover
- die reguläre Ausgabe mit silbergrauem Cover
- eine Neuauflage mit weißem Cover und "Back to School" als enthaltenen Bonussong
* Dieses Album verkaufte sich schon in der ersten Woche in den USA etwa 180.000 Mal (!) und stieg somit auf den dritten Platz der amerikanischen, der "Billboard Charts", ein. Über die Millionenmarke sind sie schon lange vorbeigezogen...
Auch in hier in Europa war das Album sehr erfolgreich. Ebenso natürlich an den guten Chartplatzierungen zu sehen, ebenso waren sie Headliner bei diversen Festivals auf dem europäischem Kontinent!
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Noch kurz etwas zu den Bonustracks:
* "The Boys Republic" (bei der Erstauflage mit rotem oder schwarzem Cover enthalten)
* "Back to School" (Mini Maggit) (bei einer anderen Version enthalten: der Neuauflage mit weißem Cover)
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* Die Produktion erfolgte durch Terry Date, er war unter anderem schon zuständig für folgende Alben:
- Deftones - Adrenaline (1995)
- Deftones - Around the Fur (1997) mit Einsatz in Produktion sowie Engineering,
als Produzent war er tätig zum Beispiel bei
- Soundgarden - Louder than Love (1989)
- Pantera - Cowboys from Hell (1990)
- Pantera - Vulgar Display of Power (1992)
- Pantera - Far Beyond Driven (1994)
- Pantera - The Great Southern Trendkill (1996)
- Limp Bizkit - Significant Other (1999)
- Limp Bizkit - Chocolate Starfish and the Hot Dog Flavoured Water (2000)
Den Mix erledigte er für:
- Soundgarden - Badmotorfinger (1991)
- Limp Bizkit - New Old Songs (2001)
- Matrix Reloaded Soundtrack (2003)
- Tony Hawk's Pro Skater 3: Soundtrack (2003)
- Ozzy Osbourne - Prince of Darkness (2005)
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Die rote Sonderedition enthält noch die Möglichkeit, via PC an weitere Features zu gelangen:
- Fotos
- ein Video einer Studiosession des Songs "Elite": zwar relativ kurz, aber eindrucksvoll
- ein Videospiel im Stile von "Pacman". Ziel ist es, alle Pfede zu sammeln, ohne von den "fiesen" Bandmitgliedern entdeckt und "gefressen" zu werden! Das kann man spielen, muss man aber nicht: aber in jedem Falle nicht uninteressant.
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4.) Wie bin ich zu dieser Musik gekommen bzw. zu diesem Album?
Schätzen gelernt hatte ich bereits in den Neunziger Jahren die beiden ersten Werke, nämlich "Adrenaline" sowie "Around the fur". Geschwommen bin ich auf dieser "Nu-Metal-Welle" und habe vor allem Bands schätzen gelernt wie "Korn" oder "Limp Bizkit", die mich mit ihren ersten Alben vor allem überzeugen konnten, so dass ich auch auf Konzerten in Düsseldorf sowie auch in Bremen gewesen bin.
Da ich beide Alben der "Deftones" schon besessen hatte und von diesem Musikstil besessen gewesen bin, war ich im Jahre 2000 sehr auf das dritte Werk "White Pony" gespannt:
Gekauft hatte ich sie mir voller (Neu-) Gier am Veröffentlichungstag. Dank hilfreicher Rezensionen hatte ich mir das Album angeschafft in einem Laden in der nächsten Kleinstadt Einbeck. Bezahlt haben müsste ich um die 30 Mark. Sie hat seinerzeit nicht mehr gekostet als die Standardversion dieses Albums.
Motive des Kaufes waren speziell Vorberichte des Albums über die Katalogversion des Mailorders "EMP" aus Lingen, deren fachkundige Berichte über (Neu-) Veröffentlichungen zum Großteil hilfreich gewesen sind. Darüberhinaus suchte ich mir Artikel aus diversen Fachmagazinen wie der "Visions". Es wurde berichtet über einen etwas anderen Weg, der mit Veröffentlichung dieses Albums "White Pony" eingeschlagen worden ist. Es wurde berichtet von einem etwas sperrigen Album, von etwas dunklerer Stimmung, sehr viel Leidenschaft, einem wehmütigen, zum Teil aber auch kraftvollen Gesang, von musikalischer besonderer metallischer Ausdrucksfähigkeit, von Tiefe, von Weiterentwicklung, von einem Stück Erwachsenwerdens.
Einige Punkte beweisen, dass dieses Album sich von den Vorgängern unterscheidet. Es ist dann die Frage, ob bisherige Leidenschaft des Fans weiterhin bestehen bleibt, oder ob dieses Album eine Leidenschaft bringt, die Leiden schafft.
Mir ist alles im Nachhinein gut bekommen: der leichte Kurswechsel der Band mit diesem Album, dieses Erwachsenwerden, die vorgehaltene "New Metal"-Attitüde, die dezent im Hintergrund verschwand. Dabei muss erwähnt werden, dass die "Deftones" sich noch nie wirklich mit dieser "New Metal" Gedanken anfreunden konnten. Sollte ich selbst dieses Album in ein Genre eintauchen, würde ich es einordnen als alternatives metallisches Werk, dass insgeheim schon "New Metall-Einflüsse inne hat, aber die hier nicht so herborzuheben sind. Man erkennt diese zwar, aber sind diese nicht so offensichtlich dargestellt,. Ich würde höchstens anmerken, dass sich diese Bestandteile verschmelzen, aber dennoch von der Wirkung auf mich anders sind.
Nun bist du geliebte Compact Disc wie gehabt bereits seit dem ersten Veröffentlichungstag anno 2000 an meiner Seite. Leider hast du schon gewaltige Gebrauchsspren aufzuweisen dank mir. Obwohl ich mich stets bemüht habe, auf dich aufzupassen. Leider hat diese limitierte Edition tatsächlich gewaltige Gebrauchsspuren aufzuweisen: Ich habe das gute Stück auf dem Weg zum Auto mal auf Pflasterstein fallen lassen. Nun ist sie dabei so "gut" auf den Boden gefallen, dass die Hülle lädiert ist und die rote spezielle Fronthülle nicht mehr verschliessbar ist. Da diese Edition sich von den Standardhüllen abesetzt, habe ich ein echt schlechtes Gefühl... Auch ist die CD an sich mit vielen Kratzern übersät. Das tat nicht nur der CD weh, sondern auch mir. Tatsache ist einfach, dass dieses CD einen sehr ideelen Wert für mich hat neben der Tatsache, dass es an sich eine "Limited Edition" ist.
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5.) Meine Meinung zu einzelnen Songs / Wirkung des Albums:
1. Feiticeira:
Das Album startet in Form des Songs "Feiticeira" mit vorgeschobenen Gitarrenrythmen. Nach einigen Sekunden werden diese durch das Schlagzeug unterstützt. Der Song ist in einem durchgehend mittlerem Tempo angelegt, bietet einige ruhigere Elemente durch abgesetzte Abschnitte. Aufgrund dieser Konzeption ist der Song metallisch mit einem gewissen Hauch Melancholie und Tiefe. Dies ist der furiose Beginn eines bewegenden Albums, dass einerseits den gewissen Grad Sensibilität durch Text und Gesang entfaltet, andererseits zum Teil äusserst hart ist. Dieser Song ist schon für mich fast der Grund, um zu erkennen, dass es besser gar nicht ginge, nach diesem Song den CD-Player ausmachen könnte. "Feiticiera" bedeutet für mich Power und Intensität mit der nötigen Würze an Emotionalität.
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2. Digital Bath:
- "Digital Bath" ist ein etwas ruhigerer Vertreter in diesem Reigen. Kompakt gesehen finde ich es gelungen, dass man nach dem dynamischeren ersten Song einen ruhigen Song ausgwählt hat als zweiten Song. Der Song besticht durch diesen ruhigen Unterton, der sich durch das gesamte Lied zieht. Der bestechendste Punkt ist hierbei die stimmliche Darbietung von Herrn Moreno: dieses gängig vorgetragene "Tonight - I feel like more" geht mir nicht so schnell aus meinem Kopf!
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3. Elite:
- "Elite" ist der ausgezeichnete Song, der mit einem "Grammy" ausgezeichnet worden ist. Und das, obwohl der Song in musikalischer als auch in stimmlicher Hinsicht, der härteste Song des ganzen Albums ist! Oder gerade, weil er so metallisch und roh ist!?!
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4. Rx Queen:
- Wieder wechselt die Gangart von harten Tönen in leichtere, sanftere Melodien und "zarterem" Gesang, der hier etwas flehend wirkt. Der Song ist mal wieder etwas ganz besonderes, ohne an der anmutigen und im Gesamten wirkenden Homogenität zu kratzen!
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5. Street Carp:
- "Street Carp" strotzt vor Dynamik, ähnlich wie der noch folgende Song "Korea"! in der Kürze liegt die Würze" - mit 2:41 Minuten der kürzeste Song, aber fast nicht zu überbieten an Impulsivität. Der Song klingt recht spontan!
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6. Teenager:
- "Teenager" ist der zarteste Song des gesamten Albums. Eine ureigene Stimmung wird erzeugt mit Hilfe des ruhigen Gesangs, der angenehmen Spielweise der gesamten Instrumente. Und dann sind da noch diese langgezogenen Samples auf der anderen Seite und geben dem Ganzen eine sehr kontrastreiche Stimmung. So etwas habe ich noch nicht gehört, auch nichts Vergleichbares. Interessant auf jeden Fall. Aber interessant kann auch "OK", nächster Song bedeuten. Aber hier trifft vollkommen zu, dass sich das experimentelle Vorgehen sehr gelohnt hat.
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7. Knife Prty:
- Mit "Knife Prty" wird die Gangart wieder hochgezogen. Unvermindert wirkt der Song dynamisch (vor allem durch den Gesang), die Spielweise des Schlagzeuges steuert etwas dagegen meiner Meinung nach, und verschleppt das Ganze auf interessante Art und Weise. Nach absolvierten 2/3 des Songs setzt eine flehende, wehmütige weibliche Stimme ein, die immer mehr ausartet. Chino Moreno setzt dann auch wieder nach kurzer Auszeit ein und ergänzt dieses musikalisch auf Hochglanz wirkende Stück, bis es nach fast 5 Minuten dem Ende zugeht!
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8. Korea:
- "Korea" ist DER SONG schlechthin, was Dynamik betrifft. Hier wird ein richtig guter "Mitgeh"- Faktor erzeugt, der sich besonders im letzten Drittel ganz groß auswirkt. Der Song macht riesigen Spaß. Ein kleineres Intro kann noch nicht andeuten, wohin die musikalische Reise dieses Mal hingehen wird. Aber dann wird durch den Einsatz der Instrumente die dynamische Vorgehensweise schon deutlich, die in den Refrains durch härteren Gesang noch intensiver wird und dann ab dem beschriebenen letzten Drittel ein wahnsinniges Feuer entfachen wird. Das ist einer meiner absoluten Favoriten auf dem Album neben den anderen 11 Songs:-) ... (Nun gut, ein Lied wird letzten Endes noch alle bisherigen Songs toppen)...
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9. Passenger:
- War das Album mit den bisherigen 8 Songs schon sehr gut, so fehlt mir nun normalerweise die entsprechende Einordnung. Das konkrete Ansinnen: ab dem neunten Song wird das Album noch besser, die Songs noch einen Tick intensiver.
Das liegt auch an diesem fantastischen Song namens "Passenger".
"Passenger" ist in Zusammenarbeit mit Maynard James Keenan, dem Frontmann der Band "TOOL" entstanden. Das ist diesbezüglich eine ganz entscheidende "Zutat", das Ergebnis ist einfach *P*E*R*F*E*K*T*! Zunächst ist die Stimmung anhand der Instrumentalisierung sehr entscheidend. Das schleppende Tempo ist bei diesem Song auch ein mehr als entscheidendes postitives Instrument an sich.
Ich habe das Video dazu mal angeschaut. An sich nur ein Aufnahme aus einem Automobil, dass durch die Nacht wahllos umherfährt, mit dieser Melodie wird es noch so viel mehr... Das transportiert den Song rein emotional in noch weitaus sentimentalere Etagen. Dadurch, dank dieser Bilder im Hintergrund, wird das Lied ein bewegender Moment und ich fühle mich als "Passenger First class".
Ein Textauszug:
"Mh, I'm your passenger (x2)
Drop
These down
Then
Put them on me
Nice
Cool
Seats there
To cushion your knees
Now
To calm me
Take me around again
Don't pull over
This time would you please
Drive
Faster"
Die Stimmung, der Song an sich ist kaum noch anders zu beschreiben; schade, das der Song nach einer Spielzeit von knapp über sechs Minuten beendet ist: ich hätte noch gern mehr davon gehört und wäre noch gerne auf einer längeren musikalischen Riese in diesem Format an Bord gewesen!
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10. Change (In The House Of Flies):
Hier ein kleiner Textauszug:
...
"Change (In The House Of Flies)
Ive watched you change
into a flie
i looked away
you were on fire
i watched a change"
...
Dieser Song steht dem Vorgänger nicht unbedingt in Etwas nach!
Der Text, die Musik: als Gesamtwerk widerum ganz besonders stimmungsgeladene musikalische Unterhaltung. Ein ganz besonderes Flair, was hier entfacht wird: der Song besticht durch eine tolle Abwechslung, den hätte ich auch gleich für den "Grammy" mitnominiert! In den Refrains betont ruhig, entfaltet dieser sich durch kompaktes Gitarrenspiel, beherbergt aber dennoch eine gewisse Leichtigkeit und Lässigkeit. Ich bin überwältigt.
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11. Pink Maggit:
* Dieser Song namens "Pink Maggit" ist aus meiner Sicht das absolute "Vorzeigestück" emotionaler Härte, so möchte ich es zunächst grob darstellen. Ich habe natürlich schon so manches Lied angehört, bin so viele Alben durchgegangen: ich habe keinen vergleichbaren Song gefunden; keinen, der mir so viel bedeutet und mir so viel gute Empfindungen wiedergibt wie eben dieser Song "Pink Maggit".
Als ich mir dieses Album vor langer Zeit zum ersten Mal vollständig ganz anhörte, vernahm ich diesen Song zunächst noch als "schwächsten Song" aller auf diesem Album enthaltenen Titel. Kaum zu fassen. Es hatte zunächst noch etwas mit meinem damaligen musikalischen Geschmack zu tun.
Nach bestimmt ca. drei bis vier Jahren habe ich mir das Album aus einer Laune heraus mal wieder vollständig angehört: Vom ersten Klang an, vom ersten Wort von Chi Moreno an hatte ich eine besondere Empfindung beim Anhören dieses Stückes. Ich habe diesen Song ganz anders wahrgenommen...
Warum die Bewertung dieses Songs so dermaßen im positiven Wandel gewesen ist und was seine besondere Stärke ist, versuche ich im Einzelnen nachfolgend anzugeben:
Der Song beginnt sehr ruhig, sehr entspannt mit einer einleitender, begleitender Gitarre zum folgenden Gesang.
Einige Zeit ist man zunächst in diesen Soundgebahren aufgehoben. Es ist furios. Ich weiss nicht, wie mir bei diesem Song geschieht. Es kommt gewissermassen zu einer Aufladung und nach ca. 2:45 Minuten will sich dieser Song vollständig entladen. Lange Zeit ist es so, als ob ich in einem Tunnel sei, dann kommt es zur Entladung, so umschreibe ich es mal. Von da an geht es dynamisch, rockig, aber auch angenehm flehend und melancholisch immer weiter und weiter...
Ich habe es bei keinem Song erlebt, durch Himmel und Hölle zu gehen. Ein Song, bei dem ich so gerührt bin, dass ehrlicherweise den Tränen nah bin, bei dem ich aber andererseits so viel reine positive Energie tanke. Das ist schon sehr bizarr. So reagiere ich aber bei jedem Durchgang dieses Liedes.
Fortwährend geht es von diesem Zeitpunkt an in vollständiger musikalischer Begleitung weiter:
_
Der Text zu diesem Song (Das ist der komplette Text, nach dem Motto "manchmal ist weniger eben mehr!"):
Ill stick you a little
enough to take your
oxygen away
then Ill set you on fire
cause I´m on fire
and Im with you alone
Im so into this whore
be afraid
I might lose her so forget about me
because Ill stick you
pushed back to square
now that youve kneed her
in the throat
well there you go
cause back in school
we are the leaders
of all so transpose
or stop you life is what you do
all you are to me is meat
now pass the flask
_
Dank "Pink Maggit" ist mir kalt und doch heiss, durchlebe ich eine Berg-und Talfahrt, bin ich emotional durchgeschüttelt nach den vergangenen 7:38 Spieldauer des Songs. Vielleicht erwarten Leser eher plausiblere Begründungen, ich umschreibe das eher in emotionaler Form. Warum? Weil es einfach so ist:-)!
Eine Info am Rande -> Den Song gibt es in einer ganz anderen Version: eher einem Format, was gut auf die Vorgängeralben hätte passen können. Denn dieser Song ist mit oben wiedergegebenem Text in einer "Nu Metal" entsprechenden Version mit vorgetragenen Raps und sehr flüssig noch am Start: hier heisst der Song "Mini Maggit", der auf der gleichbetitelten EP neben sieben weiteren Songs enthalten ist.
Die völlig unterschiedliche Darstellung eines Textes in ganz unterschiedlichen Rythmen und eben differenzierten Darstellungsweisen ist für mich sehr faszinierend. Wer beide Versionen kennt, weiss, wovon ich schreibe.
Dieser Song sollte doch niemals enden, und nun ist es "schon" nach 7:38 Minuten soweit, ehe ich aus diesem Song mit Herzpucken entlassen werde.
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12. The Boy's Republic:
* "The Boy´s Republic" ist ein Bonus Song meiner roten Albumversion. Dieser Song ist kein Beiwerk, keine halbgare Zugabe für einen besonderen Kaufanreiz. Dieser Song passt hervorragend in das Gesamtgebilde dieses Albums und meiner Meinung nach könnte der Song der verlorene zwölfte Song dieses Albums "White Pony" sein! Rein emotional eine etwas undankbare Aufgabe für diesen Song nach dem mit vollstem Lob beschriebenen vorausgegangenem Song "Pink Maggit", aber dennoch sehr wertvoll meinem Empfinden nach.
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6.) Mein Fazit:
Vorweg: Dieses Album ist aus meiner Sicht sehr ansprechend und mittlerweile für mich persönlich einfach unverzichtbar geworden.
Trafen die "Deftones" noch als Vorreiter dieser "Nu Metal"-Generation meinen Geschmack mit ihren beiden Alben "Adrenaline" und "Around the fur" in den Neunziger Jahren, so enttäuschten sie mich eher mit dem für ihre Ansprüche mittelmäßigen Album "Deftones". Nach diesem Album hatten sie sich letzten Endes meiner Meinung nach wieder mit der Veröffentlichung des, wie ich finde, zweitbesten Albums der Band-Historie namens "Saturday night wrist" und überragender Songs wie zum Beispiel "Mein" wieder gefangen, so ist "White Pony" nicht nur mein absoluter Favorit der "Deftones"-Alben, sondern auch eben im Allgemeinen mein Lieblingsalbum aus den oben beschriebenen Gründen.
Als (durchgehend) sanft kann man Alben der Band nun zwar bestimmt nicht beschreiben. Hier geht es eher nach dem Motto "Das Leben ist kein Ponyhof"! Aber die enthaltenen Songs wie zum "Passenger", "Pink Maggit, "Change (In the house of flies" oder auch "Digital Bath" sind von ihrer unfassbaren emotionalen Erscheinung her kaum zu begreifen. Dieses Album ist im Vergleich zu den Vorgängern nicht zu vergleichen mit den vorhergehenden Alben "Adrenaline" und "Around The Fur" (ohne diese Alben nur etwas Negatives zu wollen - ganz und gar nicht; sie hatten bzw haben nach wie vor eben ihren Anreiz, aber eben in anderer Form). Diese Härte, diese Melancholie, diese tollen Texte: "White Pony" spielt in einer eigenen Liga. Ganz wenige Alben von Acts haben mich so wahnsinnig berührt. Am ehesten fällt mir hier noch "Album of the year" von "Faith No More" ein.
"White Pony" ist für mich zum Sinnbild eines akkustischen Schatzes geworden.
"White Pony" ist für mich ein sehr bindendes, emotionales, vielschichtiges, kluges, vielseitiges, dynamisches , aber auch Gott sein Dank etwas ungestümes und ein wenig rohes Album -> schön, dass es so ist, wie es ist.
Das Album ist von der Grundstimmung düsterer und für Musikkonsumenten nicht so leicht zugänglich wie die beiden Vorgänger. Auch von den Nachfolgern unterscheidet sich das Album sehr in dieser Art und Weise. Was die prinzipielle Einordnung in Musikgenres betrifft, befinden sich auf dem Album
"White Pony" vorrangig Elemente aus Industrial sowie Noise. Neben richtig schön krachenden, lauten und (zum Teil auch sehr) aggressiven Stücken gibt es aber auch auch balladeske Songs wie zum Beispiel das Lied "Teenager" auf diesem Album. Ausgezeichnet an sich meinem Empfinden nach das Merkmal von so manchem gelungenen Tempowechsel sowohl in der generellen Songabfolge als auch in den hier enthaltenen Songs selbst.
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In diesem Album zeigen die Deftones" gekonnt ein bewegendes Spannungsfeld zwischen Melancholie / Emotionalität und auch härteren Strukturen. Beschreiben kann ich dieses Album als mit weiteren nun folgenden Grundelementen in diesem Spannungsfeld:
- es ist ehrlich
- es ist anmutig
- es ist herausfordernd
- sanft und doch brutal
- erzeugt Stille und ist doch mit sehr viel Dynamik angereichert
- wirkt gnadenlos, aber doch mit sanften Zügen behaftet
- es ist irgendwie sperrig, aber auf anderer Seite einfach "nur" experimentell
"White Pony" garantiert im Nachhinein einen abwechslungsreichen und strapaziösen, aber dennoch sehr gelungenen akkustischen Ausritt!
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Allein die Stimme des Frontmannes Chino Moreno ist äusserst vielseitig. Kann man unter Umständen noch bei der ersten Hörprobe denken, der schreit ja nur, kann sich das Ganze ändern. Generell bin ich der Meinung, dass die ganze Spannbreite des Gesangs hier vertreten ist. Anmutiger, ruhiger, klagender, aufregender, kreischender und auch wütender Gesang. Alles ist mit dabei.
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* Insgesamt reicht das aus meiner Sicht ganz, ganz, ganz locker für eine besondere Empfehlung und somit für die Vergabe von > 5 Sternen < !
Das Album ist mein besonderes Juwel in meiner CD-Sammlung.
"Tonight - I feel like more" /// "Everytime I Listen to this record - I feel like more"!
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Herzlichen Dank für das Lesen, Kommentieren und / oder das Bewerten von Eurer Seite aus :-)!
Insgeheim hoffe ich natürlich, dass Euch mein Bericht gefallen hat.
Gruss,
®ene´
PS: Der Bericht ist ebenso auf Dooyoo und Ciao erschienen! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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jazzyjazz1082, 30.11.2010, 23:19 Uhr
Bewertung: besonders wertvoll
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Lakisha_1, 29.05.2010, 23:31 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
schöner Bericht, würd mich über deine Lesungen sehr freuen. lg
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Die pure Gänsehautmusik...
5- Cover-Design: sehr gut
- Klangqualität: sehr gut
Pro:
Sound, Preis, Dynamik, Cover
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
Hier mein zweiter Bericht zu einer Gruppe die ich persönlich besonders mag, zu den „Deftones“! Das Album worüber ich schreiben will heisst White Pony und ich fange jetzt einfach mal an!
Das Cover
Es ist ein sehr neutrales und kühles Cover in silberner Farbe und unten rechts findet man ein kleines weißes Pony vor. Hinten ist alles sehr weiß gehalten und in einer sehr kleinen Schrift die Playlist abgebildet. Im Inlay sind die Songtexte und Bilder von der Band vorzufinden.
Wie komme ich zu den Deftones?
Gute Frage – ich weis es selber nicht mehr so genau. Ich glaube durch den Song „My own summer (shove it!)“ der unter anderem Filmmusik bei Matrix war. Seitdem habe ich mir alle Alben gekauft (an der Zahl 4 Stück) und habe es nicht bereut. Die Deftones Musik ist genau das richtige um sich zu entspannen und zu träumen oder aber mal seine Wut rauszuschreien –für beides bietet das Album jede Menge Spielraum.
Die Playlist
01. feiticeira [3.09]
Dieses Lied beginnt mit sehr harten „kratzenden“ Gitarrenriffs. Dann kommt ein rhytmisches Schlagzeug hinzu. Sofort setzt der unvergleichbare Gesang ein – alles klingt etwas gezogen und melancholisch. Alles in allem ein Song bei dem man so richtig abschalten kann, der aber von der etwas härteren Sorte ist.
Bewertung: ****
2. digital bath [4.15]
Der Song ist wirklich geil! Wieder setzt ein Schlagzeug ein. Dazu ein das ganze Lied begleitendes „Klimpern“ im Hintergrund. Der Gesang ist ein Hauch… wenn man erschöpft ist und das hört schläft man sofort ein – was bei dem Song aber auch ein Genuss ist. Der Refrain haut wieder etwas mehr rein und ist lauter und klarer. Alles in allem Kling der Song wie er heisst – so richtig zum chillen und glücklich sein. Zum Schluss hin wird es immer lauter und schneller. Gut gelungen!
Bewertung: *****
3. Elite [4.01]
Der brutalste Song des Albums. Mit verstörtem Geschrei geht’s los und man ist sofort wach! Begleitet von energischem Gitarrensturm! [When you’re ripe you bleed out of control]! Im Song gehts es darum dass sich jemand wohl besonders groß aufführt es aber nicht ist und es sein lassen soll, bzw. die Abhängigkeit dieses Individuums von den Mitmenschen [Stop this faux to be famous!]! Hier wird man alle Aggressionen los!
Bewertung: *****
4. rx queen [4.27]
Wieder was zum abkühlen… sehr harmonischer Bass und langsames Schlagzeug laden ein. Es geht um eine Liebe von einem Mann zu einer Frau. Der Refrain ist wieder etwas lauter aber klingt traurig und trocken.
Bewertung: ****
5. street carp [2.41]
Die pure Energie! Eine wellenhafte Gitarre bannt den Hörer an diesen Song. Der Gesang ist wieder gewohnt „cool“ – Relativ schnell wir hier gespielt aber nicht sonderlich laut. Es ist einfach nur gute – Laune – Musik! Abgeschlossen wird es durch ein „Schlagzeuggeschepper“ ,eine laute Gitarre und eine einschneidende Stimme.
Bewertung: *****
6. teenager [3.20]
Ein sehr gemäßigter, leiser Song der von einem Klavier begleitet wird… die Stimme säuselt nur ganz müde… das ist auch die komplette Laune des Songs. Für meinen Geschmack etwas zu müde für diese CD…
Bewertung: ***
7. knife party [4.49]
Hammermäßig. Ganz leise mystische Gitarren fangen an, gefolgt vom Bass und dem Schlagzeug. Enorme Gänsehautmusik, die auch relativ ausgeglichen ist. Besonders im späteren Verlauf wenn eine Frau beginnt zu singen ist das Lied einfach nur Luxus… die Stimme verschmilzt praktisch mit den kreischenden Gitarren, später wechselt der Gesang der Frau in ein Geschrei – einfach nur gewaltig!
Bewertung: *****
8. korea [3.23]
Wieder ein sehr lauter Song vergleichbar mit Elite – da gibt’s nicht viel dazu zu sagen – passt aber hervorragend rein nach diesem Ausflug in das Dynamikmeer von knife party!
Bewertung: ****
9. passenger [6.07]
Mein persönliches Lieblingslied. Nach einigen sekunden Stille setzt das Gitarrengewitter ein und hypnotisiert den Hörer – dann diese kühle Stimme die im Duett besetzt ist! Wahnsinn! Man fühlt sich praktisch an einem kühlen Feierabend in einem Cabrio in der Innenstadt [roll the windows down this cool night air is curios] – [please, drive faster] ! Mein Anspieltip!
Bewertung: *****
10. change (in the house of flies) [4.59]
Vergleichbar mit knife party – schafft dieselbe energische Stimmung und Atmosphäre. Absolute Entspannmusik die aber auch einige härtere Riffs zu bieten hat. Besonders mit Kopfhörern zu empfehlen weil man nur damit den gewaltigen Dynamikumfang erhören kann.
Bewertung: *****
11.pink maggit [7.32]
Ist die ganze Zeit sehr ruhig und still… doch wer denkt das bleibt so wird nach einigen Minuten erschrecken weil es urplötzlich ein Einsetzen aller Instrumente in hoher Lautstärke gibt die einen erschrecken wenn man sich bei der Einleitung entspannt hat. Der Refrain ist genial und Ohrwurmverdächtig – sehr empfehlenswert!
Bewertung: *****
[Dieser Bericht ist in ähnlicher Form von MIR auch bei ciao.de veröffentlicht worden. Ich versichere dass er MEIN geistiges Eigentum ist, und ich diesen nicht von einer 3. Quelle bezogen habe.] weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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vergesst KoRn!! ...hier ist die Platte des Jahres 2000!
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nun haben wir es überstanden. Nach tausend und einer Verschiebung des Releases der neuen Deftones-Scheibe ist nun die Wartezeit vorbei. Endlich können wir mit eigenen Ohren hören, was sich die Mannen um Chino in den letzten Jahren ausgedacht haben.
"White Pony" ist das dritte Album, das Deftones auf Maverick veröffentlichen. Wie schon beide Vorgänger ist auch diese Platte wieder ein Wechselbad der Gefühle geworden. Von knisternder Erotik bis hin zur brutalen Wut über grenzenlose Stille und tiefe Traurigkeit, alles ist irgendwie in diesem Meisterwerk verwoben. Wer behaupten kann von dieser Musik nicht berührt worden zu sein, der lügt !!
Nur ganz wenige Bands schaffen es, mit ihrer Musik eine Atmosphäre zu erzeugen, die ein ganzes Album lang den Hörer gefangen nimmt und emotional so verwirrt.
Die Scheibe wird eingeläutet mit einer Gitarre, die an eine Sirene erinnert("Feiticeira") und Mark und Bein erzittern lässt. Mnn denkt kaum, dass diese Stimmung noch zu toppen ist. Jedoch kommt im Anschluss ein Doppelpack an Wut und Entladung "Digital Bath" als auch "Elite" erinnern an Naturkatastrophen und haben das Flair einer Verfolgungsjagd bei Tempo 200.
Aber es gibt auch eine ruhige, besinnliche Seite bei den Deftones. "Teenager" ist das Paradestück dieser Richtung. Sanft sprudeln Loops durch den Song mit fast TripHop-artigen Beats gespickt mit einer launigen Akustikgitarre. Wunderschön ! Fast perfekt eingewoben ist Chinos Gesangspart der hier doch sehr hoffnungsvoll und positiv rüberkommt.
Einer meiner Favoriten der Platte (obwohl das ständig wechselt) ist sicherlich der Titel "Passenger". Hier treffen zwei der wichtigsten und besten Sänger der gepflegten, modernen Rockmusik aufeinander. Das Duett besteht aus Chino und Tool-A Perfect Circle-Frontmann Maynard. Ein hervoragendes Wechselspiel entsteht, niemand kann genau sagen wo Chino aufhört und wo Maynard beginnt. Resultat ist ein Meilenstein der Rockmusik.
Hier geht es nicht um Effekte, nicht um Hits. Die Deftones sind und wollen wohl nie Trendsetter sein. Das ist wohl auf der große Unterschied zu den uns allen bekannten Korn-Mannen. Nicht das ich hier falsch verstanden werde, Korn sind immer noch Klasse, jedoch haben Sie mit dieser Platte von Deftones eine neue Messlatte vorgelegt bekommen.
"White Pony" ist keine leichte Kost, nein im Gegenteil die Scheibe fordert die volle Aufmerksamkeit des Zuhörers. Dafür belohnt sie aber mit einer emotionalen Tiefe, ungezähmter Energie und musikalischer Leidenschaft. Stephen Carpenters Gitarre ist einzigartig im modernen Rock, seine Vielfalt ist fast unerreicht. Der I-Punkt wird jedoch von Chris' Bass-läufen gesetzt, welche in der Magengegend regelrecht einschlagen. Cunnighams Drums dagegen decken von zart bis hart das ganze Spektrum ab.
Über den Gesang von Chino braucht man mittlerweile kein Wort mehr verlieren. Genau wie seine Texte bietet er Spielraum für Interpretationen. Und eine Wertung wird einem hier nicht aufgedrängt, nein jeder wird zu Meinungsbildung gezwungen. Meine Meinung steht, wie ihr seht felsenfest!
Meine Favoriten:
- Passenger
- rx queen (schon auf dem Visions-Sampler zu finden)
- Knife Prty
Fazit: Jetzt liegt es an euch: Kauft "White Pony" - oder geht mir aus den Augen. Die Scheibe wurde übrigens von Terry Date produziert.
Tip: Es gibt die CD in verschiedenen Versionen .. also vorher informieren. Auf der "Red Edition" ist zB. ein Bonustrack drauf !!
Online: http://www.deftones.com weiterlesen schließen -
Es vollzieht sich ein Wandel im Haus der Fliegen
Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Zuerst eine Frage an Euch: Wie würde Euch regelmäßiger Antidepressiva- und Alkoholkonsum beeinflussen? Nicht unbedingt positiv, oder? Wahrscheinlich wärt Ihr auch nicht in der Lage zur Schule/Arbeit zu gehen oder irgendeinen klaren Gedanken zu fassen. Ihr würdet Eure Zeit zu Hause oder im nahe gelegenen Park verbringen - aber als „Leben“ würdet ihr das Ganze wohl eher nicht mehr bezeichnen...
Könntet Ihr Euch aber auch vorstellen, dass Ihr in so einem Zustand eines der besten Metalalben der letzten Jahre schreibt? - Nein? Nun ja, dann sei euch gesagt: Chino Moreno von den Deftones hat genau DAS geschafft!
Ich kann Euch zwar nicht sagen, was ihn in zu diesen -legalen- Drogen führte, (vielleicht hat er den Starrummel nicht verkraftet, vielleicht hatte er aber auch Schwierigkeiten im Privaten) doch trotzdem zog er sich nicht zurück, sondern ging mit seiner Band ins Studio, um ein unglaubliches Album fertig zu stellen...
„White Pony“ beinhaltet nicht nur 11 tolle Tracks, sondern verfügt gleichzeitig über einen sehr unterhaltsamen Multimediateil mit Bildern der Band, einem Live-Video und einem kleinen Game à la „Pacman“, das von einem Fan erstellt wurde.
Vom CD-Cover gibt es mehrere Ausführungen (silbern, schwarz...): ich besitze die Standard-Form in Silber mit einem kleinen galoppierenden Pferd -„the white pony“- in der rechten unteren Ecke.
Das Booklet ist in schwarz-weiß gehalten und enthält alle Texte zu den Songs, sowie sehr interessante, teils wirklich künstlerische Fotomontagen der einzelnen Bandmitglieder.
Lasst mich nun zu den Titeln kommen...
~~ # 01 FEITICEIRA ~~
Männer stellt Euch vor, Ihr werdet von einer fremden, recht attraktiven, Frau gekidnappt, gefesselt und im Kofferraum ihres Wagens verstaut!!! Für manche von Euch vielleicht eine ganz reizvolle Vorstellung ;-), für andere (wie Sänger Chino) ein Horrortrip!
Mal unschuldig, mal kreischend ängstlich und dann wieder herausfordernd, so präsentiert sich der Sänger im ersten Stück des Albums. Und ebenso geben sich die Gitarren: ständig wechseln sie zwischen heftig, zart und sehnsüchtig. Ich glaube, da wünscht sich jeder Mal entführt zu werden. ;-)
~~ # 02 DIGITAL BATH ~~
Bei diesem Lied habe ich eigentlich nur ein Bild vor Augen: nachts in einer mit heißem Wasser gefüllten Badewanne zu sitzen und sich die Seele aus dem Halse zu schreien!!! Pure Leidenschaft gepaart mit einer zerbrechlich wirkenden Stimme. Jeder Refrain dieses Stück ist ein großartiger Höhepunkt! Die Melodie besteht nur aus einigen wenigen, aber dennoch sehr beeindruckenden Akkorden. Im letzten Drittel hören wir dann ein leichtes Geplätscher im Hintergrund, daher auch meine Assoziation zur Badewanne am Anfang.
Für mich ist dieses Stück eines der besten des ganzen Albums.
~~ # 03 ELITE ~~
And the winner is... 2001 erhielt die Band genau für diesen Song einen Grammy für die „Best Metal Performance“ auf einem Album. Chino schreit mehr, als das er singt, aber bei diesem Song wäre alles Andere als Brüllen wirklich unpassend. Gitarrengeschrammel vom Feinsten, hin und wieder ein paar Akzente setzen, dazu eine ordentliche Portion Drums und schon habt ihr Euren Grammy-Gewinner. ;-) Ein wirklich sehr einfach konzipierter Song, der aber genau dadurch eine so „einschlagende“ Wirkung erhält.
~~ # 04 RX QUEEN ~~
Schleppendes Tempo, starke Gitarren, emotionale Stimme, aber irgendwie sehr kurzweilig. Ich kann mich einfach nicht mit diesem Song anfreunden, obwohl er gar nicht mal so schlecht ist. Daher nun ja, also, tja, ich sag’s mal so: ein guter Song, den ich nicht wirklich leiden kann.;-)
~~ # 05 STREET CARP ~~
Tiefpunkt. Nette Schrammelgitarren, Wechsel zwischen starker und schwacher Stimme, schöne Drums - aber das Lied bleibt einem nur recht kurz, wenn überhaupt, im Gedächtnis. Das gewisse Etwas, das i-Tüpfelchen fehlt einfach, um das Prädikat „guter Metalsong“ zu bekommen. Vielleicht klappt’s ja beim nächsten Mal. ;-)
~~ # 06 TEENAGER ~~
Sphärische Klänge, der Rhythmus von einer Drummachine (Drum’n’Bass-mäßig), eine sanfte Akustikgitarrenmelodie und eine zartbeseelte Stimme, die von den längst vergangenen Teenagerzeiten erzählt. Herrlich melancholisch und wunderbar zum Abschalten. Kaum zu glauben, dass dieser Song wirklich von einer Metalband stammt... denn eigentlich ist es eher ein Chill-out Stück und würde wohl mehr in einen Club passen.
~~ # 07 KNIFE P(A)RTY ~~
Im Booklet nennt sich das Stück einfach nur „Knife prty“ - bitte fragt mich nicht, ob dieser Rechtschreibfehler beabsichtigt war oder nicht, denn das habe ich bis heute nicht herausgefunden. ;-) Was ist zu hören? Eine eindringlich Gitarrenmelodie, die sich erst in den Übergängen und Refrains völlig entfaltet, dazu fette Drums und eine fordernde Stimme, die vor Verlangen nach [?]... -ja nach was eigentlich?- nur so strotzt. Ich möchte mich hier jetzt nicht zu irgendwelchen -falschen- Interpretationen hinreißen lassen, daher lasse ich die folgenden Textpassagen, mal ganz unkommentiert stehen:
My knife it’s sharp and chrome
Come see inside my bones […]
In here we are all anaemic
In here anaemic and sweet
So go get your knife […]
Lay down […]
Now kiss me
Besonders bemerkenswert bei diesem Song ist das Zwischenstück im letzten Drittel des Stückes. Denn hier gibt es eine unglaublich tolle Symbiose von Stimme und Gitarre: wir hören eine Frau, die so laut und schrill schreit, als würde sie Todesängste erleben müssen und als ihre vermeintlich letzten Schreie ertönen, geht das Ganze plötzlich in das schrille Fiepen der Gitarre über! Einfach unglaublich, und somit eines meiner Lieblingsstücke.
~~ # 08 KOREA ~~
Bei diesem Song kann ich mich echt nicht entscheiden, ob ich ihn für „gut“ oder „weniger gut“ halten soll. Er beinhaltet zwar alle typischen Metalkomponenten -fette Gitarren, harte Drums und eine herrlich grölende Stimme- aber das Tempo ist etwas langsam ausgefallen. Chino erinnert mich im Refrain irgendwie an einen Drill-Sergeant, der seine Soldaten anschreit. ;-)
(Ist nur eine Vermutung, aber na ja, hmm... könnte das vielleicht eine Anspielung auf den Korea-Krieg sein?)
~~ # 09 PASSENGER ~~
Bei diesem Stück bekommt die Band Unterstützung von Maynard James Keenan (von Tool bzw. A Perfect Circle), dem Mann mit der wohl unvergleichlichsten und sehnsuchtsvollsten Stimme der Musikszene. Der Song ist eine Mischung aus Tragik, Sehnsucht, Leidenschaft und purer Lebensenergie. Maynard und Chino stehen in ständiger Konversation zueinander, wobei Maynard als eine Art „Echo“ von Chino fungiert. Mal zart, mal zügellos leidenschaftlich, so geben sich nicht nur die Stimmen, nein. auch die Gitarren haben sich dem Gesang angepasst. Im Text wird die nächtliche Fahrt zwei sich nahe stehenden Personen beschrieben:
Take me around again
Drive faster
Roll the windows down
This cool night air is curious
Let the whole world look in
Who cares who sees anything?
Falls ihr in nächster Zeit also wieder mal nachts mit dem Auto unterwegs seid und die Welt um Euch herum vergessen wollt, sei Euch dieser Song ganz besonders ans Herz gelegt. ;-)
~~ # 10 CHANGE (IN THE HOUSE OF FLIES) ~~
Der Titel ist maßgebend. Die Strophenteile bestehen aus mystischen Klängen, einer feingliedrigen Gitarrenmelodie und einer verletzlichen Stimme. Im Refrain erhebt sich nun plötzlich die Band zu voller Größe und das Lied erhält einen unglaublich mitreißenden Charakter. Auch hier spielt die Melancholie wieder eine bedeutende Rolle. Ein fünfminütiges Meisterwerk - anders kann ich es nicht beschreiben. Der „Wandel, der sich im Haus der Fliegen vollzieht“ ist der absolute Höhepunkt des Albums.
~~ # 11 PINK MAGGIT ~~
Wer jemals den Song „Back to school“ von den Deftones gehört hat, wird sofort eine auffallend große Ähnlichkeit mit „Pink Maggit“ erkennen. Der Grund dafür ist, dass die Band während den Aufnahmen zu diesem Track so voller Ideen und Tatendrang war, dass sie einen weiteren Song schrieb, der auf dem Refrain dieses Songs basiert. Getreu dem Prinzip: aus eins mach’ zwei. ;-)
Das Lied beginnt mit vereinzelten Gitarrentönen und dazu singt Chino mit zerbrechlicher Stimme von der Hass-Liebe zu einer Frau. Dann erlöschen plötzlich alle Instrumente und man denkt schon, dass nun Schluss sei, aber jetzt beginnt der Song erst richtig. Von nun an erwartet uns eine einprägsame Melodie mit wundervollen Gitarren von der wir uns wünschten, dass sie nie enden möge. Und wenn es nicht so unmöglich aussehen würde, könnte man doch glatt sein Feuerzeug herausholen. ;-)
Schließlich klingt der Song wieder so aus, wie er auch schon begann - hinzu kommt jedoch das Hintergrundgeräusch eines (menschlichen?) Herzens, das immer langsamer schlägt und schließlich ganz aussetzt.
FAZIT:
Also ich empfinde dieses Album wirklich als eine sehr große Bereicherung für meine -doch recht große- CD-Sammlung. Für alle Leute, die schon die vorherigen Alben der Band besitzen, sei gesagt: miteinander vergleichen ist hier wirklich nicht angebracht! Mit dieser CD hat sich die Gruppe einfach noch mal selbst erfunden.
Auch wenn die Jungs nicht unbedingt zu den härtesten Musikern der Branche gehören, wahrscheinlich wollen sie das auch gar nicht ;-), ist ihnen mit diesem Album wirklich eine tolle Metal-Platte gelungen, die ich mir immer wieder gerne -zur großen „Freude“ meiner Eltern (von meinem Freund mal ganz zu schweigen *g*) ;-)- zu Gemüte führe.
In diesem Sinne: ROCK ON!!!
Widmen möchte ich diese Meinung GrEnE! ;-)
Du kennst ja meine Vorliebe für kleine symbolische Geschenke... *lach* ...ich hoffe, Du weißt dies auch zu würdigen! *g* weiterlesen schließen -
Tonight I feel like more!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
MEINE LIEBLINGSBAND: THE DEFTONES
Vor ca. 3 Jahren machte mich ein Freund von mir auf diese karlifornische Band aufmerksam! Ich watschelte also los zu meinem lokalen Musicstore; fragte nach den Deftones; der Verkäufer legte die CD in den Spieler und ich setzte mir die Kopfhörer aus. Und *PAMM* da war es, (ich glaube es kennt jeder) diese Gänsehaut die den ganzen Körper runtergeht wenn man verdammt gute Musik hört. Von nun an war ich hin und weg von den Deftones. Hier eine kleine Biograpfie:
Die Deftones stammen aus Sacramento (Kalifornien). Chino, Stephen und Chi kannten sich von der Highschool und übten öfters zusammen. Damals gehörte noch ein anderer Drummer dazu, John Taylor. Die Deftones wurden von Chino und Stef gegründet, als Stef in einen Unfall mit Fahrerflucht verwickelt wurde und von dem Schadensersatz die Ausrüstung für die Band kaufte. Ein paar Jahre nachdem die Band anfing, stieg John Taylor aus und wurde Mitglied bei der Band "Prayer Wheel". Also mussten die Deftones sich schließlich nach einem neuen Drummer umsehen. Ihre Wahl fiel auf Abe, der vorher bei der Band "Phallucy" gespielt hatte. Bald tourten sie mit KoRn, L7 und anderen Bands aus der Umgebung. 1995 schlossen sie einen Vertrag mit Maverick Records ab und veröffentlichten ihr vielgerühmtes Debütalbum "Adrenaline". Ihr zweites Album "Around The Fur" erschien 1997. Die Deftones waren außerdem an vielen Filmsoundtracks wie z.B. "The Matrix" oder "The Crow 2" beteiligt; in "The Crow 2" haben sie sogar einen kurzen Gastauftritt als Kneipenband. Ihr neues Album "White Pony" erschien im Mai 2000!
Das Album White Pony ist um einiges ruhiger als seine Vorgänger! Chino (Sänger) wollte die Platte viel ruhiger haben. Stephen (Gitarre) mag aber lieber die harten Giffs, deshalb (laut Presseberichten) kam es zum häufigen Streit zwischen den beiden! Trotzdem ist ein verdammt gutes Werk entstanden. Keine Band kann so emotional spielen wie die Deftones. Wer sie kennt, kann das bestätigen!
Bei dieser Musik steckt so viel Kraft, Energie und trotzdem Feingefühl dahinter und wirkt somit für mich unvergleichbar! Und das Album "White Pony" spiegelt das ganz klar!
Falls Dir der Name "deftones" nichts sagt .... ALSO: Ja, es ist mal wieder eine NuMetal Band aus Karlifornien. Dem gleichen Ursprungsort wie Linkin Park oder Limp Bizkit. Aber trotzdem ist diese Musik nicht mit den gerade genannten Bands vergleichbar. Genau wie "System of a down" bleiben die 4 Jungs hier ihrem eigenen Stil treu und machen Musik deutlich ohne Hinsicht auf Kommerz und Erfolg.
Meiner Meinung nach ist der beste Track: "Digital Bath"!
Einfach mal reinhören ... und wohlfühlen!
Tracklist:
1. Feiticeira
2. Digital bath
3. Elite
4. rx queen
5. Street carp
6. Teenager
7. Knife prty
8. Korea
9. Passenger
10. Change
11. Pink maggit weiterlesen schließen -
MTV-Mode bei Adessa
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich denke,dass die MTV-Mode bei Adessa voll genial aussieht. Es ist mal etwas anderes als die sonst manchmal ziemlich langweilige Mode in anderen Läden. Allerdings ist sie für Jugendliche viel zu überteuert, ich meine wer kann schon für eine Jeanshose einfach mal so 29,99 Euro ausgeben?? Da diese Mode doch ziemlich ausgefallen ist, werden sie mit Sicherheit keine Luxus-Damen kaufen, die sie sich aber als einzigstes leisten könnten. Naja, vielleicht wird sich ja irgendwann mal was an diesen Teuro-Preisen ändern! -
Die Pferdeflüsterer
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Pferdeflüsterer
Groß, düster und wütend. Das sind die passenden Attribute für das neue Deftones-Album. Vergeßt alles, was im Vorfeld über das Album gesagt wurde: die unendlichen Querelen bis das Ding endlich erhältlich war, die Debatten über Stil- und Namenswechsel. "White pony" ist da und alles wird gut oder besser gesagt, alles ist schlecht. Denn genau so klingt das Album. Chino Moreno muss es wirklich dreckig gehen, sonst hätte er nicht ein solches Album schreiben können. Schon immer war es das Markenzeichen der Deftones, daß man sich in deren Psyche versetzen konnte, jeder Ton und jeder Schrei zum eigenen wurde. Doch diesmal gehen sie besonders weit: man glaubt, die Schmerzen und die brodelnde Wut, die Chino beim Schreiben der Songs gefühlt haben muß, in jeder Sekunde am eigenen Körper zu spüren. Die beschwörenden, verlorenen Gesänge über Erfahrungen und Emotionen, in denen man die stark unterdrückte Wut über die Schattenseiten des Leben fühlen kann, kanalisieren sich zu noisigen Ausbrüchen. Chino schreit sich die ganze Wut vom Leib, pusht nach vorne und läßt einen schließlich wieder völlig entkräftet zurück.
Der Opener "Feitceira" ist noch das Stück, das am stärksten stark an das Vorgängeralbum "Around the fur" erinnert. Im weiteren Verlauf der Platte wird es immer düsterer und hoffnungsloser. Die Stücke werden länger und lassen auch mal Platz für ausuferndes Gitarrenspiel. Aggressive Parts stehen neben beeindruckender Melidösität, Wut und Verzweiflung verschmelzen zu einem kompakten Ganzen. Auch wurde die Kunst des Tempowechsels perfektioniert. Nahezu jeder Song verfügt über einen extremen Spannungsbogen und entwickelt sich während des Spiels. Abwechslung wird ganz groß geschrieben. Kaum eine andere Band versteht es in einem einzelnen Song so viele Wechselbäder zu durchlaufen, so viele Emotionen zu verpacken und dabei trotzdem immer auf den Punkt zu kommen. Vom wütenden Angriff auf die "Big Brother"-artige Kontrolle als Schattenseite des moderenen Lebens im genialen "Digital bath" über die Veränderungen an einem Kind in der wohl ersten echten Deftones-Ballade "Teenager" bis hin zu Beziehungsproblemen wird alles verarbeitet. Keineswegs bleiben die Deftones dabei immer durchschaubar. Vieles wirkt verschlüsselt oder abstrakt, doch die Texte leben von ihrer Intelligenz und Emotionalität, die ihre Bedeutung bereits im Klang zum Ausdruck bringt. Einen der absoluten Höhepunkte findet "White pony" im Teamwork mit Tool- und A-Perfect-Circle-Frontmann Maynard James Keenan in "Passenger", wo die wahrscheinlich wichtigsten Köpfe intelligenter und harter Musik in einem Duett zusammenfinden und wahrhaft Großes herauskommt. Das Beste aus beiden Welten findet hier eine wunderbare Melange.
Das von Terry Date produzierte Album stellt endgültig den Durchbruch für diese absolute Überband dar. War "Around the fur" ein Achtungserfolg, der die Freunde harter Musik auf die Fähigkeiten der Band aufmerksam machte, stellt "White pony" die Vervollkommenung des Bandstils dar. Die Deftones haben sich ihrer Musik mit Haut und Haaren verschrieben, leben und atmen sie und lassen jeden an ihrer Gefühlswelt teilhaben. Eben diese Offenheit verhindert, daß die Band an den eigenen Problemen kaputtgeht, ermöglicht eine Verteilung der Wut auf viele Schultern und erklärt Faszination und Abhängigkeit gleichermaßen. Man selbst wird Teil der Band, versteht ihre Gefühle, kämpft mit und drückt wie ferngesteuert nach jedem Durchlauf erneut den Play-Knopf. Waren auf dem letzten Album noch viele gute Songs hintereinander gereiht und sogar einzelne Singlehits enthalten, stellt diese Platte vielmehr eine Einheit dar. Man sollte "White pony" als homogenes Ganzes begreifen. Die Atmosphäre entfaltet sich erst, wenn man sich vollständig auf das Album einläßt und Teil des Gesamtkunstwerks Deftones wird.
Tracklist: Feiticeira; Digital bath; Elite; RX queen; Street carp; Teenager; Knife party; Korea; Passenger; Change (in the house of flies); Pink Maggit; The boy's republic (Bonus track) (12) weiterlesen schließen -
ob hart, ob soft, ob froh, ob traurig .....
04.04.2002, 20:26 Uhr von
derErfahrene
Ich komm vom schönen Bodensee Hör gerne Metall -eigentlich alles von New bis Trash ICQ NR: 105614...Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Huhu Liebe Lesergemeinde
Um meine Reihe nun komplett zu machen, werde ich nun das aktuellste der Deftones Album beschreiben und zwar "white Pony". Um es ganz genau zu sagen, wollte ich mir das Album erst garnicht kaufen, den nach dem ersten mal anhören war ich relativ enttäuscht, relativ heisst in etwa soviel wie, so enttäuscht, das ich es nicht kaufte. Doch zu meinem Glück kamen sie zu Rock am See, und dort durfte ich dann die Tracks vom "White Pony" Album hören und das Live - Wow das hat mich dann doch weggeburnt!! Und darum bin ich einigie Tage darauf wieder in den Laden und habs mir gekauft.
Gliederung des Berichts:
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1. Bandgeschichte
2. Band
3. Tracklist
4. Die Songs...
5. Der "neue Style"
6. Fazit
7. Kaufempfehlung
1. Die Bandgeschichte:
******************
Ein genaues Bandgründungs Datum gibt es bei den Deftones nicht, da sich die Fünf Jungs aus Sacramento in der Schule kennengelernt haben. Bekannt ist jedenfalls dass das Quintett. Anfang der 90er Jahre durch sämtliche Clubs Kaliforniens tourte, und während dieser Zeit (man glaubt es kaum) wurde Madonna auf sie aufmerksam. Und die Jungs bekamen einen Plattenvertrag bei Maverick Records. Als sie dann noch Terry Date als Producer bekamen stand für sie nichts mehr im Weg ein absolutes Hammer Album hinzulegen! Am 29. September ´95 war es dann soweit "Adrenaline" wird Released! Nach dem Release, ging tourten die Deftones, erst mal ne runde durch Amerika. Dann hatten sie einen Gastauftritt im Film "The Crow 2" und am 27.10.1997 wird "around the fur" Re-leased. Auf den Release folgt erst einmal eine ausgedehnte Tour, bei der die Deftones diesmal auch Europa mit ihrem Sound beglücken. Während der Zeit zwischen "around the fur" und "white Pony" hatten die Mitglieder einige Excursionen zu anderen Bands um sich dort umzuschauen/ ein-zwei Tracks auf deren Alben zu machen wie z.B. bei Sevendust, Depeche Mode, auf dem Duran Duran - Tribute Album und sogar auf dem Matrix Soundtrack sind sie vertreten. Nach der Tour kam dann auch erst mal eine Pause, in der sich die Band zurückzog und sich ihrer Familie Zeit beginnen die Deftones an ihrem neuen Album zu schreiben.
Dann kam es immer wieder zu verzögerungen des Veröffentlichungs Termins, da es Gerüchte darüber gab, dass die Band sich zerstritten hatte / ihren Musikstil geändert haben könnte. Und um dies noch anzumerken, auf "White Pony" wird Frank erst als offizielles Bandmitglied aufgenommen, obwohl er schon bei "adrenaline" zum Teil und bei "around the fur" auch schon mitgearbeitet hat.
Des weiteren sollten dieses mal garkeine Gaststars auf das Album kommen, es wurde einer nach dem anderen abgelehnt, bis sich schließlich Maynard James Keenan bei ihnen einschlich um einige Ideen beizusteuern, da diese Stimme sich aber so perfekt mit Chino's ergänzt, wurde er apprupt als Gaststar mitaufgenommen. Des weiteren ist Maynard schon seit längerer Zeit ein Freund Chino's. Des weiteren gibt es noch kleine Parts, wie z.B. bei RX Queen singt Scott Weiland (Stonetemple Pilots) mit. Und es gibt noch einen Auftritt einer "Rodleen" bei "knife Party", diese wird bei many thanks to erwähnt. Und nach harter Arbeit war es dann endlich soweit am 19. Juni 2000 stand das Werk in den Startlöchern. Im Rahmen der Back to school Tour kamen die Jungs dann nach Deutschland. Da hab ich sie auch Live bei Rock am See gesehn ;)). Danach kam dann auch der Release von "change (in the house of flies)" und darauf kam dann die Single zu "back to school".
2. Die Band:
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Chino Moreno (Gitarre/Gesang)
Abe Cunningham (Drummer)
Chi Cheng (Bass-Gitarre)
Stephen Carpenter (Gitarre)
Frank Moreno (Turntables)
3. Die Tracklist:
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1. Feiticiera (3:09)
2. Digital Bath (4:15)
3. Elite (4:01)
4. RX Queen (4:26)
5. Street Carp (2:41)
6. Teenager (3:20)
7. Knife Party (4:49)
8. Korea (3:23)
9. Passenger (6:08)
10. Change(in the house of flies) (5:01)
11. Pink Maggit (7:32)
4. Die Tracklist:
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1. feiticiera:
°°°°°°°°°°°°
Dieser Track beginnt gleich gut melodisch mit klangvollen Gittarren Riffs, die sich langsam ein wenig steigern, dann kommen Abe's Drummkünste hinzu und dann smasht der Track plötzlich richtig los, und Chino beginnt zu singen. Das in einem sehr klangvollen Sound, den auf jedenfall zu Dur einordnen kann, später kühlt dann der Track ein wenig ab. Aber danach gehts gleich wieder richtig zur Sache! Der Track hat weder Strophe noch Refrain es ist mehr ein Text zusammenhängend oder nicht ;). Der klingt dann nach ein paar "soon I'll let you go" relativ langsam ab. Als Opener Single, macht diese schon einen guten Eindruck auf mich, sie ist aufbauend und zugleich muntermachend ;)).
Bewertung: 9/9
2. Digital Bath:
°°°°°°°°°°°°°°°°
Digital Bath ist ein sehr akkustischer und atmosphärischer Track. Er bringt gemischte Gefühle mit sich! An sich ist es eher ein ruhiger Track mit einigen etwas härteren Stellen. Er beginnt mit einigen Drumms zu denen Atmosphärische Klänge und Chino's ruhige Stimme hinzukommt, dieser Part hat eine sehr beruhigende Wirkung wie ich finde. Auch wenn dieser nach von einem "etwas-mehr-action-Part" eingeholt wird, aber dieser ist genau perfekt eingebaut, dass er die Stimmung nicht zerstört. Während, die Strophen Parts eher in Moll waren, so ist der Refrain immer etwas mehr Dur angehaucht. Dieser Track wurde auch veröffentlicht und bei dem Video trennen sich die Welten. Man sieht eigentlich Live Auschnitte und Chino mit einer Art Ski-Brille (soweit ich mich erinnern kann). Die eine Seite sagt so ein schlechtes Video, aber ich fand es schon nach dem ersten mal gut, und je öfter man es anschaut/hört, so besser wird es!!
Bewertung: 8/9
3. Elite:
°°°°°°°°
Für diesen Track bekamen die Deftones einen Award für die "Best Metal Performance" neben ihnen waren noch Pantera und Slipknot nominiert!! Der Song beginnt gleich mit derben Riffs und Hintergrund-Geschreie, im Laufe des Liedes steigert sich Chino's Stimme noch in härteres Geschrei, und auch der Sound ist wirklich derbe hart! Es ist absolut das härteste Lied der CD. Daher gibts hier leider nicht mehr viel zu beschreiben.
Bewertung: 8/9
4. RX Queen:
°°°°°°°°°°°°°°°
Dies ist einer meiner Favoriten der CD. Es ist ein wirklich schöner Track. Er sit sehr ruhig, mit viel langsamen und auch beruhigenden Sounds. Das Lied beginnt mit gedämpftem Schlagzeug, darauf folgt dann gleich die Bassgitarre, die eine etwas unheimliche atmosphäre in den Sound bringt. Der Refrain hingegen ist dagegegen wieder sehr in Dur. Chino bringt hier seine Stimme sehr schön zur Geltung.
Bewertung: 9/9
5. Street Carp:
°°°°°°°°°°°°°°°
Street Carp ist nun wieder ein eher energiegeladener Track. Er beginnt mit einem kurzen Intro, dann schreit Chino: " Noooooow". Und der Track smasht los. Der Anfangspart ist auch gleich schon der Refrain. nach der ersten Strophe ist schon eine kleine Steigerung im Refrain zu erkennen, eigentlich geht dieser Part dann schon in das Ende des Tracks über, das der etwas härtere Part des Refrains ist. Dieser klingt hier aber so aus, dass bei dem harten Sound einfach die Lautstärke immer etwas mehr heruntergeschraubt wird.
Bewertung: 9/9
6. Teenager:
°°°°°°°°°°°°°°
Dies ist wohl der einzige Track, der ganz und pur ruhig gestaltet ist, er hat keine harten, oder eigentlich garkeine E-Gitarren Parts, deswegen ist er aber nicht abzuwerten, es ist ein sehr schöner beruhigender Track. Er beginnt mit langsamen Gitarren Akkoreden, dieeinnen sehr schönen Klang haben, dazu kommt dann Chino's sehr sanfte Stimme. Der Refrain ist bei diesem Lied eigentlich sehr den Strophen ähnlich. Chino:
"the more I scream
the more it seems
that now I'm through
now I'm through
with the new you"
Es ist wohl sozusagen die Ballade der Cd! Und solangsam wie sie begann, so langsam klingt sie auch wieder ab. On the whole ein wirklich sehr schöner gelungener Track.
Bewertung: 9/9
7. knife Party:
°°°°°°°°°°°°°°°
Dieser Track, hat einen etwas schnelleren Anfang, aber trotzdem noch sehr ruhig gehalten. Aber diese Stille wird von nun härteren Part übernommen. Dieser Part besteht aus Gitarren Riffs, bis Chino singt:" my kniiiife...." und der Track kühlt ein wenig ab. Dies ist der Strophen Part, der als Untergrund-Sound den des Intros hat. Der darauffolgende Refrain, ist wieder etwas härter, aber mit einem wirklich sehr schönen Sound. Später hört man eine Art ""Geschrei"" (es ist eigentlich se kein Geschrei eher so ein klangvoller Schmerzesschrei?), danach kommt nocheinmal der Refrain und dann klingt der Song ab.
Bewertung: 8/9
8. Korea:
°°°°°°°°°°
Dieser Track ist mein absolutes Favorite der CD, denn die Riffs diese Tracks sind so genial, da muss man einfach abgehen!! (ich habe die Deftones ja mit diesem Lied schon Live gesehen und ich sag euch: wenn sie zu euch in die Nähe kommen GEHT HIN/AB ;). Der Track hat ein anfänglich einen wieder etwas "mysteriös klingenden" Untergrundsound, diese werden aber gleich von den harten Riffs umgewalzt, die aus Stephen's Gitarre geradezu rausschreien. Dann beruhigt sich der Track etwas bei dem Strophen Part, aber auch nur bedingt, denn immer an den Ecken des Refrains (wenn Chino eine Zeile fertig hat) kommt ein kurzer Riff hinein. Später dann kommt dann ein etwas melodischerer Part, der Dann in eine Art Gitarren Outro führt, dieses ist ganz im gegensatz zum Rest des Tracks sehr in Dur. Zum Abschluss des Liedes kommt nocheinmal der Refrain, und danach klinmgt der Track leise aus.
Bewertung: 9/9
9. Passenger:
°°°°°°°°°°°°°°°
Der Track hat ein dehr langesames ruhiges, aber sich in der Stimmung steigerndes Intro, es besteht aus merkwürdigen Sounds, die ich hier m,omentan keinem Instrument zuordnen kann ;). Darauf folgt dann ein E-Gitarren-Part, der schon etwas mehr härte zeigt. Dieser Part leitet schön in das Lied ein. Dann beginnt auch schon Chino zu singen und bald kommt Maynards Stimme hinzu, welche den Track wie ich finde wirklich Super ergänzt, da seine sich Stimme garnicht einmal so arg von Chino's abhebt. Mit dem "Ende" der ersten Strophe kommt ein etwas ruhigerer Part, der aber nicht lange anhält. Hierauf folgt dann der Refrain. Gegen Ende des Liedes, kommt dann ein längerer ruhiger GesangsPart, der von eine kurzen E-Gitarren Part unterbrochen wird. Und dann klinngt der Song mit leisen Klängen aus.
Bewertung: 9/9
10. Change (in the House of flies):
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Dieser ist einer der melancholischtesn Tracks der CD, er wurde mit einem, wie ich finde ehct stylischen Video released: In dem Videosieht man eine Party, die sehr ich sage mal "strange" ist, es ist alles in sehr düsterer Atmosphäre gefasst und die Leute dort sind alle zusammen und doch allein, einmal hat eine Frau eine Wolfsmaske(oder so) auf, und man sieht die Band manchaml im hintergrund spielen. Nun zum Lied: Es hat einen ruhigen melancholischen Anfang, der eigentlich nur aus Gitarren Sounds beshteht. Hierzu kommt sogleich die Chino's Stimme:"I've watched you change
Into a fly..." Seine Stimme ist bei diesem ersten Strophen Part noch sehr ruhig, dies ändert sich aber im gleich darauf folgenden Refrain, hier singt Chino schon etwas lauter (mit satter E-Gitarren Untermahlung). Bei diesem Song hat Chino himself mit Gitarre gespielt. Gegen Ende des Liedes wird der Refrain in die Länge gezogen, natürlich mit kontinuirlicher E-Gitarrenbegleitung. Daraufhin klingt der Song auch schon langsam aus.
Bewertung: 8/9
11. Pink Maggit:
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Dies ist der längste Track des Albums, das liegt an dem sehr langen Intro, das dieses Lied hat, das Intro an sich setzt sich aus Chino's traurigem Gesang, und leisen E-Gitarrenklängen zusammen. Dieses Intro ist in etwa ein Drittel des Liedes lang. Daraufhin kommt dann der E-Gitarren Einsatz! Dieser kommt aber nicht hart, sondern melodisch sehr zum Intro passend eher ruhig und klangvoll. während dieses Parts singt Chino immer:
"cause back in school
we are the leaders
of all so transpose
or stop you life is what you do
all you are to me is meat
now pass the flask"
Dieser Part ist wirklich sehr schön und hat trotz des E-Gitarren Sounds eine gewisse Beruhigung. Vorallem das Outro ist noch einmal sehr genial, es ist eine Art Herzschlag, der monoton immer weitergeht, bis er verstummt. Jetzt denkt ihr euch wahrscheinlich nana diese Strophe kenn ich doch, die ist doch von "back to school" und damit habt ihr nicht unrecht, denn "back to school" ist aus diesem Lied entstanden, daher steht auch hinter "back to school" in Klammern mini maggit.
Bewertung: 9/9
5. Der neue Style:
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Der neue Style der Deftones ist igentlich garnicht neu, um es kurz zu sagen, alles was neu ist, ist dass bei idesen Songs eherder Wert darauf gelegt wurde Stimmungswechsel bei dem Hörer zu erzeugen, in etwa in einem Lied mehrere Wechsel von Dur/Moll. Die beiden anderen CD lassen zwar auch schon Anzeichen für solichiges erkennen, doch bei ihnen ist der Wechsel zwischen ruhig und hart / sanft und brutal eher raushörbar.Im allgemeinen sind die Deftones etwas ruhiger geworden, was man vorallem an dem Song "Teenager" sieht, denn dieser ist sozusagen für Metaller eher ein Schlaflied. Ich finde jedoch diese Entwicklung wirklich gut und der neue Sound gefällt mir genausogut, wenn nicht noch mehr ;).
6. Fazit:
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Diese Platte ist schon von den Kritikern dermaßen in den Himmel hochgelobt worden, dass ich mich hier eigentlich nur anschließen kann. Dieses Album ist von vorne bis hinten genial, es ist etwas für jeden Musikgeschmak dabei, naja ok nicht ganz für jeden aber die Sounds sind dermaßen gut angegliedert und aufeinander abgestimmt, dass ich diese Scheibe nur allerwärmstens empfehlen kann!
7. Kaufempfehlung:
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Jo diese Platte ist mehr als nur Kaufenswert, vorallem für alle die gute Musik zu schätzen wissen. Tool-hörer, werden hier voll auf ihre kosten kommen, auch wenn ich sagen muss dass ich einige Sounds der Deftones etwas brutaler finde als die von Tool. Diese CD ist einfach zu gut um weggelassen zu werden! Wenn ihr mal die Möglichkeit habt hört sie euch an!!
Das war's mal wieder von mir
bis denn
euer Erfahrener weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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hui ziemlich gut
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Nach "Adrenaline" und "Around the fur" ist nun auch "White Pony"die neuste CD von Deftones da.
Okay sie gibt es schon länger,aber ist ja auch nicht schlimm...
Tja zu der CD kann ich nur sagen,dass es wirklich ein Knaller ist.
Ich finde der Sänger hört sich echt total ähnlich an wie Jonathan Davis,der Sänger von KoRn.
Das mag ich so an Deftones."feiticeira",das erste Lied auf der CD ist einfach unschlagbar mit den heftigen Beats und der geilen Stimme.
Und so geht es erstmal weiter.Bis zu "teenager"."teenager" ist eins der etwas langsamen Lieder,welches aber auch seinen tiefen Sinn in den Vordergrund zieht.
"Change(in the house of flies)" ist wohl das bekannteste Lied von Deftones.Das Video ist auch nicht schlecht,mal so nebenbei gesagt....
Okay."change" gehört auch zu den etwas langsamen liedern,wobei es erst kurz vorm Schluß zum Höhepunkt kommt.
Das finde ich so gut an Deftones sie bauen alles hintereinander auf und plötzlich kommt alles aufeinmal.
Klingt vielleicht einwenig unverständlich,aber naja....es ist schwer zu beschreiben.
Hört einfach selber rein!! weiterlesen schließen -
Da gibts wat auf die def Ohren
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Die Deftones sind eine Punk Crossover Band, die es geschafft haben mit ihrem rohen, unverfälschten Stil in die Spitze der Metal Bands vorzustoßen. Im Jahr 2000 erschien das dritte Album der New Metal Band mit Namen "White Pony" auf Maverick Records. Die ersten beiden Werke der Deftones waren sehr rohe und schwermütige Alben; zu der Zeit konnte ich mit der Band wenig anfangen. Die Musik war mir einfach zu anstrengend und es fehlte mir einfach der gewisse Groove, der es eben ausmacht. Vom wortgewaltigen Sänger Chino Moreno war ich jedoch von Anfang an beeindruckt. Mittlerweile ist der Sound der Band erwachsen geworden und auch eingängiger. Das neue Album "White Pony" bringt die Veränderung in den Sound deer Deftones, den jede Band von Zeit zu Zeit einmal braucht.
Bei "new murderer" wird es sofort hörbar; der Sound der Band ist nicht mehr ganz so heavy, die Jungs rühren eine eher ruhigere Crossover Suppe an, zwar der Opener, aber gefällt mir nicht so gut. Wohingegen mit "nightrider" der Spass endlich richtig losgeht. Der Songe fegt so ziemlich alles weg.. "..i feel like war..." handelt von Verlorenheit, Einsamkeit. Die hochexplosiven Schlagzeug Einsätze können auch klanglisch überzeugen. "elite" rockt eingentlich ganz gut ab und kommt der Musik, die die Deftones auf früheren Alben aufgenommen haben sehr nahe; übles Gebolze und hemmungsloses Geschrei, nicht ganz so mein Fall. "iceskates" gehört sicherlich wiederum zu den guten Nummern. Was ich mit dem Titelsong "white pony" halten soll, weiß ich nicht so ganz, noch keine Minuten Spielzeit, Crossover Geschrummel; die weißen Ponies und ihre Hengste ???
Danach dürfen wir in das "digital bath" eintauchen. Das Lied gleitet ruhig und sanft ins Ohr des Zuhörers, Mix aus breakbeats und einem eher ruhigen Gesang. "knife party at the niko" handelt von mörderischer Liebe. Sängerin Rodleen kreirt mit den Deftones eine sehr bizarre Komposition. Spätestens "passenger" hat auch mich umgehauen. Die Deftones brauen hier hochenergetischen Bombast mit dem überragend Gesang wird daraus ein Klassiker der neuen Metal Musik. "...who cares who sees anything..", wer will das schon sehen, was in der Nacht passiert..... Mit "change (in the house of flies)" reißt und nervt wieder an den Öhrchen, alles in allem ne coole Nummer. "pink maggit" entwirrt das Deftones Kneuel dann wieder etwas, eine alles in allem harmonisch verlaufende Komposition, die mit einem tiefgehenden Herzschlagaufanhme endet.
Die Texte auf dem neuen Album "white pony" tragen Spuren der Liebe in all ihren Spielarten. Geprägt von aller Melancholie lassen die Texte sehr viel Raum für Interpretation. Auch der Klang der Aufnahme ist nahezu überragend. Die Musik dürfte die Fangemeinde bereichert und auch erweitert haben. Auf "White Pony" präsentieren die Deftones einen neuen, ausgereifteren Sound, der auch mich stellenweise fesseln und begeistern kann. Ich finde nicht alle Songs überragend, doch insgesamt eine alles in allem höresnwerte Komposition.
Linkverweise:
http://www.deftones.com/ Flash Seite, die auch Active X Elemente zur Anzeige benötigt
http://www.wea.de/ sehr interessante deutschsprachige Seite von WEA
www.thedeftones.de // Fotos - Lyrics - Audio/Video - Interviews - Chat - Forum - Downloads
http://www.rockhard.de/home.php3?rubrik=147&grafik=1&inc=detail_54.inc&id=25010 weiterlesen schließen
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