Pro:
garndios gemacht, zum weglachen
Kontra:
Klischees
Empfehlung:
Ja
*~*~Caveman (von Rob Becker)*~*~
Du sammeln, ich jagen........
~~~~~Einleitung~~~~~
Dieses Mal hat es mich ins Theater gelockt- ich gehe gerne ins Theater, aber dieses Mal bin ich auf Anraten einer Freundin gegangen, die mir vor längerer Zeit geraten hatte, mir CAVEMAN ( was so viel wie Höhlenmensch heißt...) anzusehen- leider war ich mal wieder nicht von der schnellen Sorte und habe zu lange gewartet- so lange, daß das Stück in Stuttgart nicht mehr lief, also bin ich ins Internet und habe mich dort umgeschaut....erst wurde ich gar nicht fündig, aber dann sah ich, daß das Stück in Mannheim im Capitol läuft und da ich nicht alleine hin wollte, sondern eine Kollegin mitkommen wollte, fragte ich sie, ob es ihr recht wäre, nach Mannheim zu fahren- als sie zustimmte orderte ich gleich die Karten ( so zwischen 18 und 30 Euro).
Vorweg sei gesagt, daß es eine Internetseite gibt: www.caveman.de, auf der Ihr alle nötigen Daten abfragen könnt, aber damals, als ich suchte, gab es die Seite noch nicht, oder ich war schlichtweg zu blöd und habe sie nicht gefunden......(ich glaube ja an zweiteres Ereignis, weil ich mich kenne, bin oft so hektisch, daß ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann)- mittlerweile läuft CAVEMAN auch wieder in Stuttgart und wird eventuell auch in anderen Städten wieder aufgenommen
*****Städte*****
CAVEMAN läuft in folgenden Städten:
~Augsburg
~Hamburg
~Berlin
~Bonn
~Karlsruhe
~Stuttgart
~Düsseldorf
~Halle
~Leipzig
~München
~Cottbus
~Köln
~Essen
~Nürnberg
~Frankfurt/Main
~Mannheim
~~~~~Inszenierung~~~~~
stammt von Esther Schweins (bekannt aus der Samstag-Nacht-Show: RTL-Samstag-Nacht und aus einigen Filmen) für den deutschsprachigen Raum in Zusammenarbeit mit einem Berliner Theater- in Amerika ist dieses Einmann-Broadway-Stück schon länger ein Riesenerfolg, dazu die N.Y. Times......
*****Presse*****
N.Y.Times: CAVEMAN bringt die gesamte Nation zum Lachen- ein Phänomen (Ralph Blumenthal)
~~~~~Darsteller~~~~~
es gibt verschiedenen Darsteller, alles natürlich Männer, das Stück heißt ja Caveman und nicht Cavewoman:
*Karl Bruchhäuser
*Thomas Rech
*Cyrill Berndt
*Kristian Bader
*Martin Luding
*Felix Theissen
*Karsten Kaie
*Falk Walter
*(Ingolf Lück) taucht auch auf der Website auf, aber ich bin mir nicht ganz sicher?!
Aber nun zu meinen eigenen Erfahrungen mit der Mannheimer Aufführung:
*****BÜHNE*****
die Bretter, die die Welt bedeuten: man sieht Bretter, darauf stehen diverse Utensilien. 2 Koffer, ein blauer Müllsack, ein Werkzeugkasten, ein Speer, ein alter, langer Tierknochen, eine Wandmalerei und die Skulptur einer nackten Frau- alles das vor einer Häuserwand mit Eingangstür und Milchglasfenster, hinter dem ein Licht brennt- eine Diashow beginnt, man sieht Männer und Frauen der verschiedensten Epochen und am Schluß einige Szenen aus ........ich will ja nicht alles verraten
~~~~~Der Jäger und die Sammlerin~~~~~
Tom (einer der Schauspieler, bei uns Karl Buchhäuser) betritt die Bühne- er telefoniert mit seinem Handy und während des Gespräches findet man heraus, daß Tom mit seiner Freundin Heike telefoniert, die ihn offensichtlich vor die Tür gesetzt hat, weil.......? Weil Tom einfach nicht sensibel genug ist und zu seinen *Höhlenkumpeln" gehen soll, wie Heike meint- Tom bittet Heike inbrünstig, ihn reinzulassen, diese läßt sich aber nicht erweichen- da- plötzlich sieht Tom die Zuschauer und fragt sie, was sie hier machen und ob sie es lustig finden, ihn zu beobachten (so fühlt sich das Publikum natürlich gleich voll in das Stück integriert)- und fängt an seine und Heikes Geschichte zu erzählen- was natürlich darauf hinaus läuft, daß Tom dem Zuschauer den Unterschied zwischen Mann und Frau erklärt- Der Mann ist der Jäger, die Frau die Sammlerin und das schon seit Urzeiten, nämlich schon seit den Neandertalern.....Tom sitzt in seinem magischen Unterwäschekreis mittenmang von Chips und Bier und aller seiner *männlichen" Utensilien und grast jedes nur erdenklich archetypische Thema ab- und sollte man Bücher wie: Männer sind vom Mars und Frauen von der Venus oder ähnliche gelesen haben, so kommen einem viele Passagen aus dem Stück bekannt vor, sehr bekannt- nichts desto trotz ist es ein sehr gelungenes Stück, in dem man sich (oder ich mich) eindeutig an manchen Stellen wieder erkennen kann- der Schauspieler erbringt eine Glanzleistung, denn es ist wahrlich nicht einfach 2 ½ Stunden (mit Pause) einen Monolog zu halten und dabei auch noch pausenlos witzig zu sein- doch das ist hier mit Esther Schweins Inszenierung perfekt gelungen und *unser" Schauspieler vollbrachte auch noch eine Höchstleistung im Geräusche nachahmen, was sicher auch nicht ganz einfach ist.....ein großes Lob, trotz vieler Klischees ein witziges, gelungenes Theaterstück, das mir und meiner Kollegin einen kurzweiligen Abend in Mannheim verschafft hat- ich möchte an dieser Stelle nicht allzu sehr auf die Einzelheiten der Themen eingehen, weil a sonst der Spaß verraten wird- geht rein schaut es Euch an, Ihr werdet nicht enttäuscht sein....
Viel Spaß beim Jagen bzw. Sammeln weiterlesen schließen
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