Pro:
guter Mix aus Rap und Crossover
Kontra:
leider verhältnismäßig zu viele schwache Songs
Empfehlung:
Ja
Liebe LeserInnen,
heute möchte ich einen weiteren Teil zu meiner kleinen Reihe schreiben, über die mich prägende Musik der frühen 90er Jahre. Heute möchte ich also fortfahren mit dem Album Time to Move von den H-Blockx.
Inhalt:
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1. kurze Biografie
2. Tracklist
3. Fazit / Eigene Meinung
1. kurze Biografie:
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Die H-Blockx gibt nun seit nunmehr 10 Jahren, sprich sie haben sich 1993 gegründet. Sie bestehen aus:
Henning Wehland, vocals
David Gappa, vocals
Stefan "Gudze" Hinz, bass
Tim Tenambergen, gitarre
Christop "Mason" Maass, drums
Time to Move war ihr Debütalbum, welches im Jahre 1994 erschienen ist und nur in kürzester Zeit weltweit über 750.000 mal verkauft wurde und somit auch das erfolgreichste Album der jungs ist.
2. Tracklist:
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Das Album Time to Move besteht aus insgesamt 13 Songs, welche ich hier mal unter die Lupe nehmen möchte:
1. Pour me a Glass
Die ersten knappen 20 Sekunden des Songs fangen sehr ruhig mit einem tiefen Bass und leichten Drums an. Nach dieser harmonischen Einlage geht es aber richtig los. Eine Mischung aus Rap, Crossover und Punk wird den Zuhörer die nächsten 4 Minuten erwarten. Der Song ist als Opener echt gut gewählt, da man hier schon erfährt, was einen die nächsten 12 Songs erwarten wird.
Note: 2+
2. Revolution
Revolution geht ebenfalls mit harten Drums und Bässen los. Der Gesang, welcher nach knapp 30 Sekunden beginnt, wirkt ziemlich klar und zurückhaltend. Absoluter Pluspunkt für diesen Song ist sein unzweifelhafter Ohrwurmcharakter. Die Melodie ist mehr als einprägsam. Hier passt echt alles zusammen.
Note: 1
3. Say Baby
Gitarre und Drums leiten Say Baby ein. Es folgt ein sehr gitarrenlastiger Song, welchen ich persönlich aber nicht ganz so stark finde, wie einige andere auf der Platte. Stimmlich gesehen ist der Song zwar gut gelungen, jedoch finde ich die Bridge, sowie auch den gesamten Text nicht sonderlich gut.
Note: 3-
4. Move
Move werden sicher die meisten hier kennen. Es war eine der ersten Singleauskopplungen aus diesem Album. Er besitzt, ähnlich wie „Revolution“ eine sehr signifikante Melodie, welche zum mitsingen einlädt. Auch die Rapeinlagen sind ziemlich gut gelungen, was diesen Song zu einem der wirklich starken auf dem Album werden lässt.
Note: 1
5. Fight the Force
Hier kommt der Crossover endlich wieder zum Vorschein. Harte Bässe, aufdringliche Drums und eine eher „unruhige“ Stimme sind Markenzeichen von Fight the Force. Zwar haben wir hier mal keine so schöne Melodie, aber dennoch zählt der Song für mich ganz klar zu den Besseren.
Note: 2
6. Little Girl
Die Ballade auf diesem Album. Das merkt man schon allein am Anfang an den ziemlich dezent gehaltenen Instrumenten und natürlich auch an der sehr ruhigen Stimme von Henning. Den Song kann man fast gar nicht beschreiben, so gut ist er. Absoluter Anspieltipp von mir.
Note: 1+
7. Risin’ High
Auch Risin’ High dürfte den meisten ein Begriff sein, weil auch hierzu ein Musikvideo erschienen ist. Das Auffällige an diesem Song ist der Gesang. Die Strophen werden hier durch ein Megaphon gesungen, was sich zunächst sehr gewöhnungsbedürftig anhört, nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber dran. Alles in Allem ist der Song zwar gut, es gibt jedoch bessere.
Note: 3+
8. H-Blockx
„H-Blockx“ gehört zu den etwas düsteren Songs, oder sagen wir besser, härteren. Der Song ist ganz klar auf Instrumente ausgerichtet, d.h. die Instrumente übertönen sehr deutlich die Stimme, was das Verständnis teilweise etwas schwer macht. Dennoch ist der Song, eben aufgrund der guten Instrumente ein echt guter.
Note: 2
9. Real Love
Real Love ist eher unspektakulär finde ich. Er hat ähnliche Züge wie „H-Blockx“, sprich eine eher instrumentelle Ausrichtung, was ja an sich nicht verkehrt ist, allerdings ist der Gesang hier auch eher schwach, weshalb ich leider keine so gute Benotung verteilen kann.
Note: 4+
10. Do What You Wanna Do (Dave Don't Like It)
Der Song hat auch den gleichen Anfangsrythmus wie die anderen Songs, also Gitarre, Bass und Drums, doch als der Gesang losgeht, wird man schon etwas überrascht. Er ist ruhig, harmonisch und zurückhaltend. Hat demnach auch einen Balladencharakter, was ich natürlich nur begrüßen kann. Der Song ist gut, einfach sehr gut.
Note: 2+
11. Go Freaky
Selbes Bild, Gitarre, Bass und Drums leiten diesen Song ein. So weit nichts verwunderliches. Nach knappen 30 Sekunden beginnt der Gesang, welcher hier eigentlich eher wieder Rap ist. Die Mischung aus Crossover von den Instrumenten und Rap als Gesang kann hier wieder überzeugen. Toll.
Note: 2
12. F*** the Facts
Diesmal sind es eher verzerrende Gitarren, die diesen Song beginnen lassen. Der Gesang ist hier auch eher wieder Rap, zumindest in der Strophe, im Refrain ist es dann altgewohnter Rock. Zwar ist auch dieser Song nicht sonderlich spektakulär, allerdings ist er auch nicht wirklich schlecht. Man kann ihn getrost hören.
Note: 3+
13. Time to Fight
Dieser relativ kurze Song, er geht gerade mal 2:15, besteht fast nur aus Rap, welcher sogar sehr sicher wirkt. Instrumente sind nicht sonderlich auffällig, dennoch ist der Song ein sehr schöner Ausklang eines wirklich guten Albums.
Note: 2
3. Fazit / Eigene Meinung:
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Als ich mir die „Time to Move“ gekauft habe, hatte ich keine Ahnung, auf was ich mich einlassen würde, da ich gerade mal 1 Lied kannte. Ich wurde jedoch nicht enttäuscht. Das Album hat mich, zumal es das Debütalbum der H-Blockx war, wirklich überzeugt. Es hat eine gute Mischung aus Rap, Punk und Crossover. Auf der einen Seite härtere Sachen wie die Songs „Fight the Force“ oder „Risin’ High“, auf der anderen Seite schon fast Balladen wie „Little Girl“ und „ Do what you wanna do“.
Die H-Blockx haben mir mit diesem Album jedenfalls gezeigt, dass auch wirklich guter Crossover aus deutschen Landen kommen kann und wir uns da den Bands aus den USA in nichts nachstehen.
Ich kann dieses Album jedenfalls auch gerne nur empfehlen, da es ein wirklich gutes ist.
Leider haben die H-Blockx es bis dato nicht geschafft, sowohl musikalisch, als auch erfolgsmäßig mit einem ihrer Nachfolgealben an „Time to Move“ heranzukommen.
Ich vergebe, da es meiner Meinung nach leider zu viele schwächere Songs auf dem Album gibt, nur eine 2.
Frohes Hören
Mit freundlichen Grüßen
CokeMan21 weiterlesen schließen
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