Pro:
- sehr robust
- gut verarbeitetes Material
Kontra:
- wird von Katzen nicht akzeptiert
- Leine ist viel zu kurz
Empfehlung:
Nein
Heute berichte ich mal wieder über ein Produkt, das ich für meine Schmusetiger, also meinen beiden Katzen Mietzi und Zeus; gekauft habe. Mein Bericht handelt von der Trixie Katzengarnitur mit Leine. Als ich vor einem knappen Jahr meinen kleinen Kater Zeus bekam, habe ich ihm diese Garnitur gekauft. Denn Katzenbabys kann man an sowas ja noch gewöhnen. So dachte ich es mir jedenfalls. Als ich ihm das Geschirr und die Leine anlegte, schaute er mich ganz entgeistert an, und legte sofort den Rückwärtsgang ein. Nach einigen Minuten hatte er sich aber wieder beruhigt und den ungewohnten Gegenstand an seinem Körper akzeptiert. Aber an der Leine laufen, wollte er trotzdem nicht. Denn er fand es viel witziger, die Kordeln des Geschirrs als Spielzeug zu benutzen. Bevor er mir das gute Stück zerbeißt, befreite ich meinen Kater wieder von dem Ding. ich habe es noch einige Male versucht, aber immer mit dem gleichen erfolgslosen Ergebnis. Aber ich habe ja noch meine Katze Mietzi. Sie ist zwar schon ausgewachsen, aber ich dachte mir, einen versuch kann ich ja mal starten. Vielleicht mag sie die Leine ja. Und Mietzi käme es ja nur recht, da sie sowieso immer versucht nach draußen zu kommen. Also legte ich ihr das Geschirr und die Leine an. Plötzlich hatte ich aber keine liebe Schmusekatze mehr an der Leine, sondern einen störrischen, bockenden Esel. Sie zerrte wie verrückt an der Leine, sprang mit allen vier Pfoten gleichzeitig hoch und wollte einfach nur noch weg. Trotzdem das Theater der Katze sehr witzig aussah, bekam ich mitleid mit dem Tier und befreite sie von dem Ding. Nun gut, dann müssen sich meine Katzen eben damit abfinden, das sie in der Wohnung bleiben müssen. Die Leine ist außerdem eh viel zu kurz, um mit dem Tier anständig spazieren zu gehen. Inzwischen besitze ich die Leine auch nicht mehr, denn ich habe sie vor zwei Wochen meinem Bruder geschenkt. Er hat Kaninchen, und vielleicht mögen die ja an die Leine genommen werden.
Die Verpackung:
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Die Leine und das Geschirr sind mit Draht an einem Stück Pappe befestigt. Die Pappe ist hellblau und es steht der Firmenname drauf und um welches Produkt es sich handelt. Auf der Rückseite ist die Pappe grau und dort steht drauf, wie man das Geschirr anlegt und für welche Tiere es geeignet ist.
Die Katzengarnitur:
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Meine Katzengarnitur war komplett rot. Sie besteht aus vier Teilen. Einmal ein Gurt, den man dem Tier um den Hals legt, ein weiterer, für den Bauch, ein Band woran die beiden Gurte befstigt sind und eine Leine. Die Leine war sehr kurz, sodass man nicht aufrecht gehen konnte, wenn ein Tier daran hing. Die rote Leine hatte am einen Ende eine Schlaufe und am anderen Ende einen Haken, damit man sie am Geschirr anbringen kann. Das Geschirr ist wie ein Gürtel zu verschließen. Am Hals und am Bauch. Das Material ist aus verflochtenen Hanffasern gemacht.
Anwendung:
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Den einen Gurt der Garnitur legt man der Katze um den Hals und der andere wird um den Bauch rumgezogen. Der Gurt am Bauch, schützt das Tier vor dem erwürgen. Denn wäre nur ein Gurt am Hals befestigt, bestünde die Gefahr, das sich das Tier erdrosselt, wenn es anfängt rumzuzicken. Auf dem Rücken der Katze befindet sich nun ein Band, an dem eine Öse drauf ist. An dieser Öse befestigt man nun den Haken der Leine, und fertig ist das Tier. Nun habt ihr mit sicherheit keine Katze mehr, sondern einen bockenden Esel oder eine störrische Zicke. Wenn das Tier beim Anlegen der Garnitur still hält, geht es recht einfach. Sollte euer Tier schon beim Befestigen des Geschirrs rumzappeln, dann habt ihr ein Problem und solltet es lassen, bevor das Tier euch beist oder kratzt.
Für welche Tiere geeignet:
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Hauptsächlich ist die Garnitur für Katzen gedacht. man kann aber auch kleine Hunde, wie zum Beispiel Yorkshire Terrier, Frettchen oder Kaninchen damit ausführen. Zumindest, wenn das Tier es möchte.
Akzeptanz beim Tier:
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Mein Kater Zeus findet die Garnitur als Spielzeug ganz schön, aber als Ausgehanzug möchte er sie auf keinen Fall haben. Meine Katze Mietzi findet dieses Ding zum weglaufen, oder an die decke springen. Kurz, sie hasst es. Wie es den Kaninchen meines Bruders damit ergeht, weiß ich leider nicht, da ich ihn noch nicht danach gefragt habe. Katzenbesitzer haben es jedenfalls nicht einfach, wenn sie ihren kleinen Tigern das Ding andrehen wollen.
Verträglichkeit:
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Trotzdem meine Katzen wie bekloppt versucht haben das Geschirr von ihrem Körper zu bekommen, hat es keinerlei Hautrötungen, Fellverlust oder Schürfwunden hinterlassen. Das Material ist also nicht scharfkantig oder zu hart.
Stabilität:
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das Geschirr hat das Gezerre meiner Katzen gut ausgehalten und auch Zähne und Krallen hat es zu spüren bekommen. gesehen hat man davon aber nichts. es ist also sehr robust und haltbar.
Was es kostet und wo ihr es bekommt:
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Ich habe das Geschirr in einem Zoofachhandel gekauft und habe circa 6 € dafür bezahlt.
Fazit:
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Solltet ihr Katzen haben, dann sparrt euch das Geld für die Garnitur lieber, denn Katzen haben ihren eigenen Kopf und lassen sich sowas nicht gefallen. Sie haben ihren eigenen Willen. Dieser ist sehr stark und sollte auch nicht durchbrochen werden. Wohnt man in einer Gegend mit wenig Verkehr, kann man sein Schmusetier auch ohne Leine rauslassen. Und die Katzen, die mitten in der Stadt wohnen, müssen sich wohl oder übel damit abfinden, das sie die große weite Welt, nur durch die Scheibe des Wohnzimmerfensters betrachten können. Ich werde meinen beiden das Ding jedenfalls nicht mehr aufzwängen, da ich sie ja auch nicht unnötig quälen möchte. Wie das mit der Garnitur nun bei anderen Tieren funktioniert, weiß ich leider nicht, aber vielleicht ist sie ja für andere Vierbeiner besser geeignet.
So, ich hoffe einer der fleißigen Leser kann mir vielleicht noch verraten wie man nun Tiger richtig schreibt. Tiger oder Tieger??? weiterlesen schließen
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