Über Themen mit W Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
-
°^° Wundschutz nicht nur ür kleine Popochen°^°
5Pro:
guter Schutz vor Wundsein, hält relativ lange
Kontra:
fällt mir auch heute noch nichts zu ein. Kein Kontra gefunden
Empfehlung:
Nein
*°* Hallochen, Ihr Lieben *°*
Das ich mich schon heute entschlossen habe, wieder einen Bericht zu schreiben, habe ich nur einem Gespräch mit einem Ciao-Mitglied zu verdanken. Ich hoffe, das Sie mir nicht böse ist, wenn ich Ihren Mitgliedsnamen hier mal nenne. Sie heißt Retzmann. Da meine OP im Krankenhaus nicht sehr erfreulich war, hat Sie mich wieder aufgebaut und gute Tipps für mich gehabt. Danke schön!!!!
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Aber nun zu meinem eigentlichen Bericht
Wer mich kennt und mein User-Bild sieht, weiß das ich Mutter zweier Kinder bin. Das Sie im Babyalter besonders viel Pflege brauchten ist auch kein Thema. Besonders wichtig ist da wohl die Körperpflege, also auch der Windelbereich. Wenn Babys einen wunden Popo haben, weiß wohl jede Mutti und auch Vati, das es nicht sehr angenehm ist für das Baby. Da empfiehlt sich doch eine Wundschutzcreme zu verwenden. Aber genau da spalten sich die Meinungen, welche Creme es sein soll. Die einen schwören auf „Bübchen“ und andere wiederum schwören auf „Penaten“. Ich allerdings habe bei beiden, meiner Kinder „Sanosan“ genommen, weil sie zum einen erheblich billiger ist und auch immer Ihren Zweck zur besten Zufriedenheit erfüllt hat. Ein zweiter, aber nicht wesendlicher Grund war, das ich diese Wegwerfwindeln nutzte und die nicht immer das hielten was sie eigentlich sollten. Babys Popo vor Nässe schützen.
Nun aber, zum Produkt selbst.
*°* Das Aussehen *°*
Die Sanosandose hat eine hellblaue Farbe mit einem weißen Deckel. Das Etikett ist rosa mit blauer Aufschrift. Die Dose selbst ist rund. Auf der Rückseite sind wieder Angaben über Inhaltsstoffe und Verträglichkeit und wie viel Creme in einer Dose ist.
*°* Der Inhalt *°*
Einige Inhaltsstoffe möchte ich hier mal nennen, die jedem ein Begriff sein dürften. Es sind hauptsächlich Panthenol und Avocado enthalten. Aber auch unter anderem Zink Oxide, Sorbitol, Lanolin, Parfüm, Aqua usw.
Da ich immer gleich eine Vorratsdose kaufte, sind in dieser Dose 500 ml Creme enthalten. Die Creme selbst ist weiß und sehr dickflüssig. Sie lässt sich aber sehr leicht wieder mit einem Öltuch wieder entfernen.
*°* Der Geruch *°*
Nun ja, dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Man richt zwar ein wenig die Avocado, aber an sonnten richt man, meiner Meinung nach nichts.
*°* Anwendung *°*
.....für Babys Popo. Keine Frage, bei jedem Windelwechsel muß die Creme neu aufgetragen werden und die Reste der alten Creme mit einem Öltuch zu entfernen, wegen der Rückstände am Popo, die eigentlich in der Windel sind *lol*. Aber nicht nach dem Motto „viel hilft viel“. Man sollte die Creme so auf Babys Popo bringen, das eine dünne Cremeschicht bleibt.
Weitere Anwendungsmöglichkeiten
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Man kann diese Creme aber auch nutzten, wenn man schon Wund ist, auch bei Erwachsenen. Oder bei Sonnenbrand, ist aber momentan wohl nicht so aktuell mehr. Aber auch, so wie bei mir im Moment. Da ich in meinem Arm eine Kanüle hatte, Thrombosespritzen bekam und mehrere Blutentnahmen hatte, sind hauptsächlich meine Arme, an der Stelle wo die Kanüle war, etwas rot und auch entzündet. Das sind nur einige Beispiele für die Nutzung der Sanosan-Wundschutzcreme.
*°* Die Wirkung *°*
....laut Hersteller. Sanosan schützt Babys Popo vor Reizungen und Wundwerden. Weil die Creme sehr dickflüssig ist, verbleibt sie auch einige Stunden am Popo trotz der Nässeeinwirkung. Ein relativ langer Schutz ist gegeben. Diese Creme empfiehlt sich auch für sehr empfindliche Haut durch den Panthenolanteil sind andere Reizungen ausgeschlossen.
*°* Der Preis *°*
Was ich vor 3 Jahren bezahlt habe kann ich Euch leider nicht mehr sagen, aber jetzt bezahlt man für eine 500 ml Dose 2, 92 €...in etwa. Da ich meine ganzen Pflegeprodukte bei Rosmann kaufe, habe ich Sie mir auch immer von dort geholt.
*°* Meine Meinung *°*
Solange wie ich diese Wundschutzcreme genommen habe, für meine Kinder, hatten sie nie einen wunden Popo. Sollte es aber doch mal passiert sein durch Krankheit oder so, war es spätestens nach zwei Tagen wieder vorbei. Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn ich die Windel nach etwa 4 Stunden gewechselt hatte, das immer noch ein Rest der Creme auf dem Popo war. Auch bei längeren Ausflügen brauchte ich mir keine Gedanken zu machen.
Ich kann mich daran erinnern, das ich die Windel mal etwa 6 Stunden drum lassen musste, weil wir eine längere Autofahrt gemacht hatten. Selbst in diesem Fall hat die Creme Ihren Dienst erfüllt. Gut, ja ich hätte die Windel auch im Auto wechseln können. Selbst auf der Autobahn gibt es da viele Möglichkeiten zu halten. Aber da mein Kind so friedlich und ruhig geschlafen hat, wollte ich Sie nun auch nicht unbedingt wecken. Ihr Popo hat jedenfalls nicht darunter gelitten. Cremeresten waren selbst nach den 6 Stunden noch vorhanden.
Ich kann jede werdende Mutti und vielleicht gerade erst frisch gewordene Mutti, diese Creme nur empfehlen. Denn hier stimmt das Preis- Leistungsverhältnis und man reicht auch relativ lange mit einer 500 ml Dose. Das hangt aber nun auch wieder vom Baby ab. *Zwinker*
So, das soll es von meiner Seite her gewesen sein. Ich hoffe sehr, das ich den Muttis und auch werdenden Muttis unter Euch, ein wenig helfen konnte in der Auswahl der Popopflege.
Bye, bye
Eure Sandra
Sonnabend, der 14. Sep. 2002 weiterlesen schließen -
Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Museum mal anders!!!!!!!!
13.09.2002, 18:50 Uhr von
Rioja
Also ... ich jetzt über mich ... ;-)) ... ist ja nicht so ganz einfach. Beruflich schreibe ich .....Pro:
sh. Bericht
Kontra:
gar nichts
Empfehlung:
Nein
Jemand hatte mal die Idee, alte Häuser - egal woher sie kamen - an einem Ort konzentriert auszustellen. Nicht nur die Fronten, sondern auch das, was sich drinnen befand. Gute Idee!
Zudem sollte das nicht nur als Publikumsmagnet ziehen, sondern auch der Denkmalpflege nützlich sein. So kam es, dass in dem Freilichtmuseum in Detmold Objekte der ländlichen Kultur wieder aufgebaut wurden. Zum Verständnis für alle: Originalhäuser aus verschiedenen Epochen wurden in ganz Deutschland demontiert, um dann später im Museum wieder montiert zu werden.
Völkerkundliche Baudenkmale, die es sonst in der Formation in ganz Deutschland (ich nehme es einfach mal an, ohne zu wissen, ob es vergleichbares noch irgendwo sonst gibt, nicht mehr gibt).
Bei den vielen Gängen durch das Museumsdorf (ein Besuch reicht gar nicht aus, um alles zu sehen) stellten sich für mich immer wieder Überraschungen dar. Das Dorf wächst, wächst und wächst. Der besondere Punkt der Geschichte ist, das man überall in beinah allen Häusern sogenannte "Einwohner" vorfindet. Befindet man sich in einer Schmiede, ist der Schmied gerade dabei, irgendwelche Dinge zu behauen. Befindet man sich bei einem Bäcker, backt eine Frau gerade Brote.
Das ist nicht nur ein Erlebnis für die Augen, sondern in jedem Fall auch für die Augen und ganz besonders für die Ohren und die Nase. Gerüche, die man sonst nirgends mehr wahrnimmt, werden wieder real und eben auch ganz neu.
Wunderschön finde ich persönlich, dass man nicht einfach durch ein "totes" Museum läuft, sondern wirklich unsere eigene Geschichte präsentiert bekommt. Ansehlich, anschaulich und spannend. Gerade für Kinder, und ich will die Erwachsenen gar nicht ausschließen, ist das ein Erlebnis, das sicherlich lange Zeit unvergesslich bleibt.
Die Fragen, die einem manchmal selbst auf der Zunge brennen wie etwa "wie wurde gewaschen, bevor es eine Waschmaschine gab" oder "wie lebten die Menschen, die drei Generationen älter sind als wir" oder auch "wie bauten die Leute damals ohne Bagger und Beton" bleiben einfach nicht unbeantwortet.
Ich meine, dieses Erlebnis ist einfach genial und es lohnt sich auch - meine wirkliche Meinung - dafür einen etwa weiteren Anfahrtsweg in Kauf zu nehmen. Zum einen ist es möglich, wirklich den ganzen Tag dort zu verbringen und zum anderen ersetzt dank der Angebote, einen Eiscafebesuch locker! Für Kinder lehrreich, für Erwachsene manchmal auch eine Spur Nostalgie.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-19 00:51:54 mit dem Titel Obstzeit - Wein selbstgemacht
Als wir neulich die Plaumen vom Baum gepflückt haben und uns Gedanken darüber machten, wie wir die am besten verwerten, kam ich darauf, einmal Wein selbst zu machen. Dazu fiel mir ein, dass ich noch ein kleines Bücklein im Bücherschrank stehen habe, das dabei sehr hilfreich sein konnte:
Kitzinger Weinbuch - kleine Weinfibel
Und das möchte ich allen Interessierten gern einmal vorstellen. Es liegt mir besonders am Herzen, weil es kein professionell gestaltetes Buch ist, sondern eines in der Machart der 60er Jahre und im Selbstverlag erschienen. Auch ich glaubte zunächst wieder, ich hätte ein asbach uraltes Heft in der Hand und besonders bestechend ist der Werbeaufdruck auf der Titelseite: Ein Winzer (auch wieder der Stil der 60er) reitet auf einem Weinballon und hält fröhlich lachend ein Glas in die Höhe.
Das Buch bezeichnet sich selber als "Ein Ratgeber für die Selbstbereitung von Fruchtgetränken" und wurde geschrieben von dem Apotheker Paul Arauner, später überarbeitet von Kellerei-Ing. Martin Voit.
Sehr detalliert gestaltet sich das Inhaltsverzeichnis:
von A wie z.B. Agar-Agar Schönung, über D Dampfentsaftung bis hin zu Z wie Zwetschgen. Womit ich ja schon das richtige Thema für mich getroffen hatte.
Das Buch gebinnt mit dem praktischen Teil der Weinbereitung. Darin werden Rezepte vorgestellt und die einzelnen Obstsorten beschrieben. Dann die Verarbeitung, also wie man den Gäransatz im Glasballon oder Holzfaß behandelt.
Etwas theoretischer wird das Büchlein im Kapitel "Einzelthemen zur Vertiefung der praktischen Kenntnisse". Dort werden z.B. Säuren behandelt oder organische Stoffe beschrieben.
Als drittes folgt das "kleine Weinlabor". Hier werden die Gerätschaften vorgestellt und der Umgang mit ihnen. Abbildungen komplettieren die Texte und sind sehr hilfreich beim Einkauf.
Das Buch widmet sich nicht nur den Alkoholfreunden, sonder bietet in einem Extrakapitel die Zubereitung von alkoholfreien Fruchtsäften an.
Lecker hören sich auch die Likörrezepte an, die zunächst etwas exotisch klingen, wie etwa: Pfefferminz- und Orangenlikör. Auch der gute alte Eierlikör ist beschrieben. Selbst Schaumweine bleiben nicht unbeschrieben.
Am Ende des Buches findet sich eine kleine Bestellabteilung, in der man nach den Gebrauchsartikeln fahnden kann. Kitzinger bietet hier eine Grundausstattung für den Anfang an. Somit könnte es ja rein theoretisch schon einmal losgehen.
Wo ist nun dieses Büchlein zu erhalten?
Am Ende schreibt der Verleger: Der Verkauf erfolgt über Drogerien und Apotheken, also nicht durch Direktversand. Da nicht alle Drogerien und Apotheken diese Artikel führen, erhalten Sie Bezugsnachweise durch uns. Das lässt mich annehmen, dass dieses Buch kostenfrei ist. Ich meine, es würde sich in jedem Fall lohnen, einmal nachzufragen. Erschienen ist es also im Selbstverlag der Firma Paul Arauner mit Sitz in Kitzingen/Main. Tel.: 09321-8001-8002.
Nun denn, da ich ja jetzt wieder weiss, wie es geht, können die Äpfel ja ruhig reif werden.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-09-13 16:50:42 mit dem Titel WOK - Des Deutschen liebstes Chinesenkind
Was man wissen sollte:
Das passende Gerät
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In einem Wok kann man alles kochen, egal ob man vorher einen normalen Topf oder eine Bratpfanne benutzt hat. Sogar frittieren ist kein Problem. Das Besondere an diesem asiatischen Kochgerät ist die runde Form, der leicht nach oben verlaufende Rand. Bei der Anschaffung sollte man darauf achten oder nachfragen, ob der Wok für Gas- und Elektroherd gleichermaßen geeignet ist. Empfehlenswert ist es, bei der Anschaffung nicht so genau auf den Preis zu achten. Gute Qualität verspricht immer ein Gusseisenmodell. Diese Modelle sind nicht so massiv gearbeitet, wie die uns bekannte Gusseisenpfanne. Außerdem sollte der Wok mit Holzgriffen ausgestattet sein und über einiges Zubehör verfügen. Meist bekommt man eine Art Sieb zum Einhängen dazu oder einen aus Bambus gefertigten Korb zur Dampfgarung.
Der Gusseisenwok ist für Cerankochfelder wenig geeignet, weil er durch den nie glatt geschliffenen Boden leicht Kratzer auf der Glasplatte hinterlassen kann.
Hier empfiehlt sich ein Wok aus Edelstahl. Er kann auf jeder Herdart genutzt werden und hat einen verdickten Boden. Bei günstigeren Ausführungen verbiegt sich der Boden, wenn er nicht dicker als die Wände des Geräts sind. Bei Gasherden macht das nichts, weil dort keine "Standfestigkeit" gefordert wird.
Die günstigste Ausführung des Woks ist die aus Eisen. Leider ist er nicht rostfrei und daher nicht von langer Lebensdauer.
Inbetriebnahme
Ein Wok muss vor der ersten Nutzung "eingebrannt" werden. Man sollte vor dem ersten Kochgang Wasser mit etwas Natron darin aufkochen, gründlich reinigen und dann abtrocknen. Dann nimmt man einen kleinen Küchenschwamm, taucht ihn in etwas Öl und reibt den noch warmen Wok im Inneren damit ab. Dann wieder mit Spüli abwaschen und gründlich trocknen. Schon fertig.
Und nun geht es los
Das Geheimnis des Woks liegt in der Art der Zubereitung. Durch die Form entsteht innerhalb kürzester Zeit eine sehr große Hitze, die dafür sorgt, dass das Kochgut schonend behandelt wird (da keine lange Garungszeit erforderlich ist). Fleisch, Gemüse und alles andere wird in wenigen Minuten unter ständigem Rühren angebraten und behält so Saft und Vitamine. Beim Frittieren sollte man darauf achten, das der Wok niemals bis über die Hälfte mit Öl gefüllt ist. Immer sollte der bei allen Geräten mitgelieferte Deckel zum Frittieren benutzt werden. Das Frittiergut nach dem Waschen (bei Gemüse) gründlich trocknen, da es spritzt, wenn es ins Öl gegeben wird! Ist das Gut gar, kann es auf dem mitgelieferten Drahtsieb zum Abtropfen abgelegt werden.
Die Lebensmittel sollten "der Reihe nach" in den Wok gegeben werden. Was als längstes braucht, um gar zu werden, kommt als erstes in den Topf. So ist immer das gleichmäßige Garwerden gewährleistet.
Nach meiner Erfahrung eignet sich für jedes Kochen im Wok am besten das Erdnüssöl. Leider ist es nicht ganz so günstig, wie andere Öle, verbrennt aber auch bei hohen Temperaturen nicht. Wichtig ist es auch, immer nur soviel Öl zu verwenden, wie unbedingt notwendig ist. Das Kochen mit dem Wok eignet sich hervorragend, um sich kalorienbewusst zu ernähren.
Damit es auch gleich losgehen kann, hier ein besonders leckeres und kalorienarmes Rezept:
Zutaten:
3 Möhren
1/8 l Geflügelbrühe
0,1 l Sahne
½ TL Speisestärke
Salz
Weißer Pfeffer
4 Hähnchenbrustfilets
Erdnussöl
Für die Soße die Möhren zunächst waschen, abschälen und raspeln. Zusammen mit der Brühe aufkochen und um die Hälfte reduzieren. Danach durch ein feinmaschiges Sieb drücken und dem Sud die Sahne beigeben und kräftig aufkochen. Mit der Speisestärke den Sud binden und mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Das Hähnchenfilet waschen und gut abtrocknen. In der Zwischenzeit ca. 2 Eßlöffel Öl im Wok erhitzen. Das Filet in den Wok geben und erst dort mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Goldbraun anbraten.
Besonders lecker dazu ist loser Basmatireis (Duftreis). Die Kochanleitung für meinen Lieblingsreis findet ihr auf der Verpackung.
Guten Hunger und viel Genuss. Als Getränk empfehle ich einen leichten Lycheewein dazu. Genuss pur!!!!!!!! weiterlesen schließen -
LeaMom gärt
10.09.2002, 02:59 Uhr von
LeaofRafiki
Ich lebe mit acht Katzen (2 blaue Somali-Mädchen, 1 Somali-variant Kastrat, 1 Aby-variant-Mädchen...Pro:
lecker und gesund, sehr einfach selber herzustellen
Kontra:
Wasserkefirkristalle und Milchkefirknollen werden meist von Hand zu Hand weitergegeben
Empfehlung:
Nein
Nachdem ich schon eine ganze Weile mit einem Kombucha-Teepilz eigene Getränke herstelle, wagte ich mich auch an einen ähnlichen Gesellen, den ich heute vorstellen möchte: den Wasserkefir.
Ich bekam ihn vor einiger Zeit von einer Freundin geschenkt und seitdem läuft er dem Kombucha den Rang ab. Aus zwei Gründen:
er läßt sich wesentlich leichter und schneller ansetzen und ist gerade bei (noch) sommerlichen Temperaturen ein idealer Durstlöscher.
Der Wasserkefir, der auch unter als "Japanische Meeresalge", "Japanische Kristallalge", "Japankristall" oder "Tibi" bezeichnet wird sieht zwar etwas seltsam aus, das tut aber seiner Wirkung keinen Abbruch. Wie an den Bezeichnungen schon zu erkennen ist, hat er eine relative Kristallform. Relativ deswegen, weil die einzelnen Körnchen doch recht weich sind, wohingegen man bei einem Kristall normalerweise an spröde Härte denkt. Andere haben ihn als wie zerkochten Reis aussehend beschrieben, aber das klingt mir zu unappetitlich.
Wenn man einige wenige Spielregeln beachtet, ist der Ansatz dessen, was anschließend ein Getränk, das geschmacklich zwischen Bitterlemon und frischem Most liegt, kinderleicht:
Die wichtigste Regel lautet: Wasserkefir und Metall vertragen sich nicht!
Daher also nur solche Gerätschaften benutzen, die aus ihm genehmen Material sind:
ein hohes, 1-2 liter fassendes Glas- oder Kunststoffgefäß, mit Deckel oder ohne
ein Plastiksieb zum Abgießen und Abbrausen
einen Holz- oder Plastiklöffel zum Umrühren
In das Gärgefäß kommt pro Liter
ca. 3 Eßlöffel Zucker, am besten einfacher weißer Haushaltszucker
ca. 1-2 Eßlöffel Wasserkefirkristalle
½ Zitrusfrucht (ich nehme am liebsten Limetten, Zitrone geht aber auch)
ca. 1 Eßlöffel ungeschwefeltes Trockenobst (ich nehme am liebsten 1-2 getrocknete Apfelringe)
Wie bei meinem Kombucha verwende ich ein Gefäß ohne Deckel, den Ansatz nur mittels eines Tuches, das mit einem Gummi befestigt wird, gegen neugierige Fliegengeschützt und stelle es anschließend ins Regal. Fertig.
In den verschiedenen Anleitungen, die ich bislang gelesen habe, wird immer wieder gesagt, daß man diese Mischung einmal umrühren sollte, nach weiteren 24 Stunden noch einmal und daß sie nach 48 Stunden fertig ist, vorausgesetzt die Raumtemperatur lag über 20 Grad.
Auch war die Rede von allen möglichen Trockenobstsorten in den verschiedenesten Gewichtsangaben, komisch, ich hab das von Anfang an so gemacht wie oben beschrieben und auch das klappt wunderbar...
Nach ein paar Stunden sieht man die Wasserkefirkristalle arbeiten, d.h. es steigen kleine Bläschen an die Oberfläche, ein Zeichen dafür, daß der Zucker durch den Gärprozeß in Alkohol umgewandelt wird, die Flüssigkeit selber trübt sich ein und das Trockenobst quillt bis zur Unansehnlichkeit auf.
Nach gut zwei Tagen (plus/minus ein paar Stunden) ist es soweit:
Ich entferne das schützende Tuch, fische das nasse Trockenobst und die halbe Limette heraus, ersteres wandert in den Kompost, zweitere wird ausgepresst und in das Vorratsgefäß gegossen. Über ein Plastiksieb gieße ich das fertige Getränk ebenfalls in das Vorratsgefäß, die Wasserkristalle werden unter lauwarmem Wasser abgespült und wandern direkt in den nächsten
Ansatz.
Das Schöne daran ist, daß die Wasserkefirkristalle im Gegensatz zum Kombucha sehr robust und recht unempfindlich sind, d.h. es reicht wirklich, alle verwendeten Küchenutensilien einfach mit heißem Wasser ab- bzw. auszuspülen,
Wozu nun aber soll Wasserkefir gut sein, oder wogegen?
Nun, darüber gibt es im Internet jede Menge Angaben. Wie immer, wenn etwas aus der Heil- und Esoterikecke kommt. Zum einen ist es reich an Milchsäurebakterien, die den Darm unterstützen, speziell nach Einnahme von Antibiotika, zum anderen regen Milchsäurebakterien und Hefen aber auch insgesamt den gesamten Verdauungsstoffwechsel an (weshalb ja auch Yoghurt und Milchkefir so gesund sind).
Darüber hinaus aber soll das Getränk auch nervenstärkend wirken, den Blutdruck regulieren, einen positiven Einfluß auf die Harnorgane haben, ja selbst macherorts im Leitungswasser enthaltenes Nitrit soll dadurch eliminiert werden können.
Generell gilt: je jünger der Ansatz, desto abführender, je älter, desto stopfender.
Ob und wieviel davon wirklich wahr ist, hab ich bislang weder nachgeprüft oder angezweifelt, ich trinke ihn einfach deswegen, weil er mir schmeckt.
Die am weitesten interessante Seite im Internet war meiner Meinung nach www.kefir.at
Hier findet sich neben einer Anleitung zum Ansatz auch eine Menge Rezepte, ja sogar zu kosmetischen Anwendungen, dies nun nicht nur auf den Wasserkefir bezogen, sondern auch auf den Milchkefir.
Dies ist nämlich der Dritte im Bunde der Helferlein für den Hausgebrauch, und mangels einer eigenen Rubrik möchte ich in hier ebenfalls kurz beschreiben:
Wer wie ich keine Lust hat, dauernd für das Mülelrsche Produkt "Kalinka Kefir" im Supermarkt Geld auszugeben, kann nämlich auch diesen ganz leicht selber herstellen.
Benötigt werden dafür nur Milch und pro Liter ca. 2-3 Eßlöffel Milchkefirknollen, die nun nicht klar-milchig-trüb wie beim Wasserkefir, sondern weiß, aber falls "knolliger" sind.
Beides kommt in ein Gefäß mit Deckel und soll nun bei 20-25 Grad ca. 24 Stunden ruhen. Nach dieser Zeit ist die Flüssigkeit etwas cremiger geworden und von leicht säuerlichem, prickelnden Geschmack. Läßt man sie länger stehen, werden die Caseinflocken dicker und scheiden sich von einer klaren Restflüssigkeit ab. Genau wie beim Wasserkefir wird alles anschließend durch ein Plastiksieb (!) gegossen, und ist, nach einer lauwarmen Dusche bereit für den nächsten Ansatz.
Wer nun allerdings seinen Helferlein einmal eine Arbeitspause, oder sich selbst eine Verzehrpause, gönnen will, kann auch dies problemlos tun.
Die Wasserkefirkristalle halten sich mit ihrer eigenen Flüssigkeit bedeckt im Kühlschrank einige Wochen, die Milchkefirknöllchen sollten allerdings mit H-Milch bedeckt dort Urlaub machen.
Angeblich soll man beide auch einfrieren können, aber dies hab ich noch nicht ausprobiert.
Wichtig noch der Hinweis für Diabetiker und trockene Alkoholiker: beide sollten diese Getränke meiden! Erstere wegen des Restzuckergehalts, letztere wegen des Alkoholgehalts (wenn er auch nur bei knapp 1% liegt).
Zum Schluß nur noch einige Verwendungsanregungen:
Klar, als allererstes kann man natürlich beide Gärgetränke pur trinken.
Der Wasserkefir nun läßt sich gut mit Obstsäften wie Apfelsaft oderTraubensaft mischen.
Der Milchkefir hingegen kann in der gesamten Küche eingesetzt werden, als Grundlage für eine Salatsoße, für fruchtige Mixgetränke oder auch als Treibmittel für Backwaren wie Pfannkuchen etc.
Wer weitere Anregungen oder gar fertige Rezepte braucht, sollte mal unter www.kefir.at lünkern.
Wer nun so neugierig geworden ist, daß er dies selber mal ausprobieren möchte, einfach mal bei ebay reinschauen - oder mich fragen.
weitere Infos unter:
www.kefir.at
www.kombu.de
http://www.infodienst-mlr.bwl.de/ernaehrung/lebensmittel/waren/getraenke/alkohol/wasserkefi r.htm
© LeaofRafiki 07.09.2002
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ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Dooyoo und doch wieder Yopi, seltener bei Ecomments und Griasdi, und so gut wie gar nicht mehr bei Hitwin *grins* weiterlesen schließen -
So eine Schweinerei
08.09.2002, 14:07 Uhr von
Charley
Videoaufzeichnungen von Ereignissen im Umfeld und im Urlaub. Tauchen in tropischen Gewässern. ...Pro:
Wer kann schon zu Hause Wildschweine bewundern?
Kontra:
Aber wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung
Empfehlung:
Nein
Gestern erzählte mir ein Kamerad im Schützenverein, er habe mit einem Bekannten letztens die ganze Nacht auf dem Anstand gesessen, um ein Wildschwein zu schießen. Es kam aber keines vorbei.
So ein Schmarren. Als ich vor ein paar Tagen Nachts mal aufs Töpfchen musste, im Alter wird eben bei viel Biergenuss die Blase auch mal schwach, da sah ich, dass auf der Rückseite meines Hauses Licht brannte. Ich habe da so etwas neumodernes, einen Bewegungsmelder, der immer das Licht anschaltet, wenn sich etwas rührt.
Mein erster Gedanke, ein Einbrecher, oder ein streunender Hund? Nein es waren zwei Wildschweine, eine fette Bache und ein Frischling im teeny Alter. Also schon etwas groß aber noch nicht ausgewachsen. Sie beschnüffelten mein ganzes Grundstück auf der Suche nach etwas fressbaren.
Ihr werdet es nicht glauben, aber es ist in unserem Ort nichts außergewöhnliches, dass nachts die Wildschweine spazieren gehen. Sie trotten dann durch die Straßen und suchen nach Nahrung, geeigneten Grundstücken für die Geburt und Aufzucht ihrer Jungen oder gehen einfach mal so rum. Unsere Einwohner sind daran gewöhnt und ärgern sich nur, wenn wieder einmal ihr Gartenzaun im Weg stand und einfach weggeräumt werden musste.
Es gibt nur ein großes Problem: die Schweine suchen offenbar nach Trüffeln, aber die gibt es bei uns nicht. So endet die Suche immer erfolglos, es sei denn, ein paar Würmer mussten daran glauben, aber es bleibt eine verwüstete Landschaft zurück.
Solange es sich um die Bankette an der Straße handelt, betrifft es „nur“ die Verwaltung, die sich etwas einfallen lassen muss, wie sie das wieder in Ordnung bringt, ohne dass es viel kostet, denn welche Gemeinde hat schon Geld? Ist aber die Suche auf ein Grundstück ausgeweitet, vielleicht eins mit englischem Zierrasen Marke Wimbledon, dann rauft sich der Grundstücksbesitzer die Haare, aber was hilft es.
Zurück zu meinem Besuch.
Auf dem Grundstück befinden sich mehrere Apfelbäume, die wegen der lange anhaltenden Trockenheit einen großen Teil ihrer Früchte abgeworfen haben. Ein gefundenes Fressen für meine Gäste. Am anderen Morgen musste ich zu meiner Freude feststellen, dass ich mir das Aufsammeln des Fallobstes sparen kann, es war nicht mehr da. Und die beiden Kumpel haben keinen Schaden angerichtet.
Einen Tag später, besser eine Nacht später hatte ich wieder Besuch. Da kein Fallobst mehr vorhanden war, Haben sich die Genossen das Obst nun vom Baum gepflückt, jedenfalls so weit es erreichbar war. Dabei sind dann auch gleich mal ein paar Äste mit abgebrochen, aber alles nicht so schlimm. Gemein war nur, dass sich die lieben Tierchen so darüber geärgert haben, dass sie auch noch Anstrengungen hatten, dass sie dann noch nach Trüffeln suchten. Aber ich habe keinen englischen Zierrasen sonder nur eine naturbelassene Wiese, die gelegentlich mal gemäht wird. Daher ist auch dieser Umstand zu verkraften. Außerdem bin ich ja selbst schuld, denn ich habe zur Straße keinen Zaun, ich kann Zäune nicht leiden aber ich bin in der Umgegend der Einzige.
Ja mein lieber Schützenkamerad, da sitzt du nun und schlägst dir die Nacht um die Ohren ohne ein einziges Wildschwein zu sehen und bei mir gehen sie spazieren, aber da darfst du nicht schießen.
Welche Ungerechtigkeit. weiterlesen schließen -
Tipps für Wetterfühlige
Pro:
helfen ein wenig das Problem zu lindern
Kontra:
da gibt es nichts
Empfehlung:
Nein
Das Wetter macht mich krankl So geht es nicht nur mir, nein, so klagt in Deutschland rund jeder drit-te Erwachsene. Dabei ist es genau genommen nicht das Wetter, son-dern die Wetterveränderung, die uns, den Wetterfühligen, zu schaffen macht. Wir fühlen uns gereizt, abge-schlagen, unkonzentriert, haben Kopfschmerzen oder Probleme mit dem Kreislauf.
Ich habe da ein paar Tipps, wie man Beschwerden bei Wetterum-schlagen lindern kann; ich komme damit gut zurecht und überstehe diese schlimmen Tage ganz gut.
Bewegung und Sport sind immer gut für die Stärkung der Muskulatur, eine bessere Durch-blutung, zur Stabilisierung des Kreis-laufs und zum Abbau von Stress.
Re-gelmäßige Bewegung, vor allem an der frischen Luft, hellt auch die Stim-mung auf und trägt somit zum Wohlbefin-den bei. Entspannungsübungen helfen mir außerdem, die Symptome von Wetterfühligkeit zu mildern. Bei mir persönlich hilft schon ein halbstündiger Spaziergang und wirkt oftmals Wunder. Allerdings sollten Wetterfühlige das weder bei großer Hitze noch bei Regen oder Sturm tun. Oft beruhigen sich extreme Wetterschwankungen gegen Abend. Ein Abendspaziergang hat zudem noch den Vorteil, vor dem Schlafen-gehen besser abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. An den Tagen mit belastenden Wetterlagen sollte nur leichte Kost auf dem Speiseplan ste-hen, so wird der Körper nicht zusätz-lich mit vermehrter Verdauungsar-beit belastet.
Wasser leistet gute Dienste gegen Wetterfühligkeit:
Wechselwarme Duschen, am besten mit anschließender Bürstenmassage, bringen den Kreislauf auf Trab. Auch regelmäßige Saunabesuche können helfen, den Kreislauf zu stabilisieren.
Probiert es einfach mal aus. weiterlesen schließen -
Wie praktisch!
Pro:
praktisch, platzsparend
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Wir wohnen zur Zeit noch in einer relativ kleinen Wohnung mit einem Kinderzimmer - naja, vielleicht sollte ich es eher Kinderzelle nennen - von 2x3 Metern. Das ist unserem Zwerg zwar im Moment noch vollkommen egal, da er ohnehin die komplette Wohnung als Spielplatz sieht, aber möbelmäßig war es nicht ganz einfach. Denn man braucht ja ein Bettchen, einen Kleiderschrank und einen Wickeltisch. Dachte ich zumindest. Durch Zufall entdeckten wir dann aber in einem Fachgeschäft eine ganz toller Alternative für kleine Kinderzimmer:
DAS WICKELBRETT
Ich habe das Thema unter "alles mit W" eingestellt, weil ich keine Ahnung habe, wer der Hersteller dieses Teils ist, von daher kann ich keine anständige Kategorie eröffnen.
So, nun zu dem Teil selbst:
Das Wickelbrett ist - wie der Name schon sagt - einfach nur ein Brett, das man auf das Gitter des Bettchens auflegt, um einen Platz zum Wickeln zu haben. Die Maße sind 82x52cm. An der Unterseite sind im Holz Vertiefungen, durch die man das Brett sicher auf das Gitter auflegen kann. Am hinteren Ende eine recht schmale Aussparung, damit das Brett nicht verrutschen kann, auf der anderen Seite eine recht lange, damit man das Brett auch auf verschiedenen Bettgrößen benutzen kann. Die Seiten des Brettes sind ein bißchen hochgezogen, aber nur minimal. Passend zu dem Teil gibt es natürlich auch Wickelauflagen, soweit ich weiß allerdings nur die dünneren Ausführungen, nicht die schönen dicken kuscheligen.
Was ich an dem Brett so vorteilhaft finde:
Zum einen ist es natürlich toll, daß ich einen Wickelplatz in Yannicks Kinderzimmer habe ohne dieses mit einer wuchtigen Wickelkommode komplett zuzustellen. Als er noch klein war und sich nicht im Bett aufrichten konnte, lag es immer auf dem Bett. Seit er sich hinstellt und das Brett hochdrücken kann, nehme ich es immer ab, wenn ich ihn zum schlafen hinlege. Da es nicht schwer ist, ist dies kein Problem. Das Auf- und Abnehmen geht sogar mit einer Hand und Kind auf dem Arm!
Zum anderen bietet dieses Brett ein hohes Maß an Sicherheit. Wie denn, bei den Maßen? Diese Frage werden sich einige von Euch jetzt mit Sicherheit stellen. Da man das Brett auf dem Bett so positionieren kann wie man will, kann man es natürlich auch in die Mitte legen. Wenn die Matratze dann auch noch auf höchster Stufe steht, kann das Baby nicht weit fallen. Ich habe schon von vielen Bekannten gehört, daß ihnen das Kind vom Wickeltisch gefallen ist, und das ist natürlich für so kleine Würmchen eine ganz schöne Höhe. Das passiert hierbei nicht, zumindest nicht, wenn sie zur Seite runterfallen, aber vornüber ist wohl auch eher selten. Aber selbst später, wenn das Lattenrost weiter unten liegt, ist es auch nicht dramatisch, wenn das Kind mal runterfallen sollte, es fällt ja weich. Natürlich sollte man es nicht darauf ankommen lassen, schließlich kann es trotzdem noch passieren, daß es unglücklich fällt und sich den Kopf am Gitter anstößt. Aber es ist halt nicht so gefährlich wie bei einem Wickeltisch.
Ich finde dieses Teil wirklich sehr praktisch und denke, daß es noch relativ wenig bekannt ist. Deswegen wollte ich es Euch heute mal vorstellen. Schönen Abend noch! weiterlesen schließen -
Wie feiert man Weihnachten in anderen europäischen Ländern?
Pro:
viele Informationen
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Nein
Wie feiert man Weihnachten in anderen europäischen Ländern?
Wir die Klasse 6A,Frau Kampmiller und Frau Nikitopoulos wollten erfahren, wie man in anderen europäischen Ländern Weihnachten feiert. Wir gingen in den Mehrzweckraum, setzten uns in Gruppen an einen Tisch und bekamen Weihnachtskarten, die aus verschiedenen europäischen Ländern kamen, z.B.: aus England, Niederlande, Spanien usw.
Dieses Projekt startete eine Woche vor Weihnachten.
Frau Kampmiller zeigte uns den Tisch, an dem wir die Dinge für unser Land holen durften.
Unsere Gruppe hatte das Land : „ Niederlande“ . Aus der Karte, die wir bekamen, erfuhren wir, dass die Kinder in den Niederlanden gerne Orangenplätzchen essen.
Orangenplätzchen waren auch auf dem Materialtisch. Der Weihnachtsgruß bei den Niederlanden heißt übrigens
„ Gelukking Kerstfest“.
Dieses Projekt dauerte ca. 4-5 Stunden.
Einer oder zwei in der Gruppe mussten etwas zu dem Land basteln. Bei uns musste ich etwas basteln. Ich holte mir die Anleitung und bastelte ein Art Katze. In den Niederlanden nennt man das Schummelpaket. Es heißt Schummelpaket, weil es eine riesige Verpackung mit kleinem Inhalt ist. Der Zwarte Pitt bringt die Geschenke, und der Sinta Claas reitet auf einem Schimmel. Der Zwarte Pitt wirft übrigens die Geschenke durch den Kamin. Die Menschen in
den Niederlanden feiern wie wir am 24.Dezember. Dabei singen sie auch schöne Lieder.
Als wir dass Projekt endlich fertig hatten, erzählte jede Gruppe etwas über ihr Land.
Die Plakate und wir wurden von Frau Nikitopoulos fotografiert. Wir machten auch noch eine Ausstellung in der Pausenhalle über unser Projekt. weiterlesen schließen -
Witze!!!!!!!!
24.08.2002, 21:12 Uhr von
Iverson
Hallo Ich spiele gerne Basketball und Fußball.Meine lieblingsvereine sind:Borussia Dortmund,Da...Pro:
sie sind gut!
Kontra:
lange lesen
Empfehlung:
Nein
Hiehr habe ich alle meine Witze mal aufgeschrieben,ich hoffe sie gefallen euch!
Kommt ein Japaner mit einer Blondine aus einer Bäckerei. Was hat der Japaner bestellt?
"Ein Blödchen, bitte"
Ein Ire geht in sein Stammlokal und bestellt drei Bier. Die trinkt er aus und bestellt nochmal drei. Der Barkeeper: "Warum denn immer drei auf einmal ?
"Der Ire: "Ich und meine drei Freunde haben eine Tradition: Wir treffen uns jeden Mittwoch um die Zeit und trinken zusammen. Aber meine beiden Freunde sind weggezogen, also trinke ich für sie gleich mit." Der Barkeeper
respektiert das und gibt ihm nochmal drei. Am nächsten Mittwoch kommt der Ire wieder in das Lokal und bestellt nur zwei Bier. Der Barkeeper: "Ist einer deiner Freunde gestorben ?" Der Ire erwiedert: "Nö, ich hab nur das Trinken aufgegeben!"
Unterhalten sich Wolf und Fuchs:
Sagt der Wolf zum Fuchs:"Hey,mir is stink langweilig!"
Sagt der Fuchs:"Dann lass und doch den Hasen verkloppen!"
"Super Idee!" antwortet der Wolf "aber wir brauchen doch einen Grund oder nicht?" Nunja,dann gehen wir zu ihm und wenn er eine Mütze aufhat, verkloppen wir ihn,weil er so scheisse aussieht und wenn er keine aufhat fragen wir ihn ob
er sich erkälten will und verhauen ihn dann!" Der Hase hat keine Mütze auf und die beiden verkloppen ihn. Am nächsten Tag ist ihnen wieder langweilig.
Der Wolf:"Du Fuchs, gehen wir wieder zu dem Hasen und verkloppen ihn?
Aber diesmal brauchen wir einen anderen Grund!" "Okay!" sagt der Fuchs "dann gehen wir hin und fragen ihn nach einer Zigarretten. Wenn er uns eine ohne Filter anbietet, fragen wir ihn,ob er uns vergiften will und wenn er uns eine mit
Filter anbietet, dann wollen wir die auch nicht. Gesagt, getan. Fragt der Hase: "Wollt ihr mit oder ohne Filter?" Gucken sich die beiden an:"Ey,Wolf, der hat schon wieder keine Mütze auf!"
Ein Weißer geht zum Pool und hebt sein Schwänzchen hinein, schaut zum Schwarzen der neben ihm steht: "MMhh, 23 Grad!".
Der Schwarze darauf hin: "Tzia, und 1,80 tief!".
Ein Elefant tritt in einen Ameisenhaufen.Erst große
Verwirrung-dann beschließen die Ameisen,sich zu rächen.Auf einen Startruf hin stürmen alle Ameisen den Elefanten.
Der Elefant schüttelt sich nur einmal
gemütlich,da purzeln sie alle herab. Alle-bis auf eine,
die sich noch am Hals festklammert.Tönt von unten der Chor der Gefallenen:,,Emil,würg ihn!''
Was ist gelb und kann nicht schwimmen?
Ein Bagger!!!
Treffen sich 2 Fische,sagt der eine _hy_ und der andere _wo_?
Warum klettert eine Blondine über eine Glaswand?
Weil sie wissen will,was auf der anderen seite ist.
Geht ein Blinder, einer ohne Arme, und einer ohne Beine in ein Aufzug. Sagt der ohne Arme :"Ich drücke jetzt denn Knopf zum 3 Stockwerk! Sagt der ohne Beine :"Wenn du das machst trete ich dir in denn Hintern!" Sagt der blinde." Das muss ich sehen!!!
Steht 'ne Oma im Supermarkt an der Kasse. Nach dem bezahlen fragt die Verkäuferin: "Soll ich Ihnen eine Tüte geben?" Sagt die Oma: "Nein, danke. Wenn ich jetzt kiffe, vergesse ich wieder die Hälfte!"
Was hört man wenn man sich einen Döner ans Ohr hält?
Das Schweigen der Lämmer!!!!!
Gehen zwei Bondinen Schach spielen frägt die eine die andere hast du die Regel im Kopf frägt die andere warum blute ich aus der Nase?
Wie bringt man die Augen einer Blondine zum leuchten?
Man hält ihr eine Taschenlampe ans Ohr.
Warum könne Frauen nicht Ski fahren?
Weil es in der Küche nicht schneit!!
Kommt ein Lilliputaner in eine Kneipe, schwingt sich elegant auf den viel zu hohen Tresenhocker und bestellt sich`n doppelten Köm und`n Bier! Er schlürft das Bier hastig aus und haut sich den Schnaps hinter die Binde... plötzlich schüttelt er sich und ruft dem Barkeeper vorwurfsvoll zu: " Man, dass Zeug zieht einem ja alles zusammen!" Darauf der Wirt: " Nur keene Reklamationen hier- Du bist schon so kurz rinnjekomm`n!"
Ein Mann ruft sein Kind an.
Mann: Gib mir mal deine Mutter.
Sohn: Die ist mit einem schwarzen Mann ins Schlafzimmer gegangen.
Mann: Waaaaaaas???!!! Also pass auf, nimm das Beil aus dem Garten hack
Mama und dem schwarzen Mann den Kopf ab und komm wieder ans Telefon.
Sohn: OK (nach 5 min) So bin fertig.
Mann: Gut gemacht . Jetzt wirf die beiden in den Pool.
Sohn: Aber Vati wir haben doch keinen Pool?
Mann: Oopss, Entschuldigung hab mich verwählt
Geht ein Deutscher nach Saudi-Arabien. Heiratet und hat eine Tochter. Als er wieder nach Deutschland kommt stellt er seine Familie vor: Das ist meine Saudi-Arabische Frau, meine Saudi-Arabische Tochter und das meine Schwiegermutter die Sau di Arabische.
Warum haben Elefanten kirschrote Augen ? Damit man sie nicht sehen kann wenn sie im Kirschbaum sitzen!! Oder schon mal einen im Baum gesehen?
Kommt ´ne dicke Frau in die Bäckerei und sagt zur Verkäuferin: "Ich möcht´ gern Rumkugeln." Da sagt die Verkäuferin: "Aber nicht hier drin, hier ist viel zu wenig Platz!!!"
Fährt ein U-Boot durch die Wüste. Plötzlich fällt ein Rad ab! Jetzt die Preisfrage: Wieviele Pfannkuchen passen in eine Hundehütte??? Ätsch, ein Apfel hat garkeine Gräten !!!
Ich hoffe sie haben euch gefallen! weiterlesen schließen -
WOLPERTINGER - CIAOTREFFEN IN DER PROVINZ ! ! ! !
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Das Wolpertinger in Kassel hatten wir als Ziel für den Stammtisch ausgesucht, und wurden alles in allem nicht enttäuscht. Das Ambiente war außergewöhnlich, die Speisen schmackhaft und üppig, die Bedienungen freundlich und regelmäßig präsent, die Cocktails trinkbar und auch die Preise nicht zu hoch.
Lage:
Das Wolpertinger befindet sich in der Hafenstrasse, direkt an der Hafenbrücke, in der ehemaligen Binding Brauerei. Wer mit dem Auto kommt, kann sich sehr gut
an dem großen weißen Brauturm orientieren, den sieht man von weitem schon sehr deutlich.
Wir sind mit der Straßenbahn vom Stadtzentrum aus gefahren, mit der Linie 4 Richtung Platz der deutschen Einheit und haben nach ca. 5 Minuten Fußweg relativ leicht dieses Lokal am großen Biergarten erkannt, und einem großen Blauen Schild, das an der Hauptstraße angebracht war. Den Brauturm kann man schon vom Weiten sehen, kurz davor ist eine BMW-Niederlassung.
Einrichtung:
Ich war wirklich fasziniert von der Inneneinrichtung und der sehr eigenwilligen Atmosphäre, die im Wolpertinger herrschte.
Wir kamen gegen 18:30 durch den langen Biergarten geschlendert, und ich ärgerte mich ein wenig über das feuchte Wetter, ansonsten wäre eine solche Gesellschaft hier sicher gut aufgehoben. Überdachte einzelne Holztische und ein Kinderspielplatz säumte uns den Weg Richtung Eingang.
Im Inneren des Wolpertinger war dann das Staunen groß: Direkt am Eingang eine runde dunkle Theke und viel Holz auf dem Fußboden. Dieses ehemalige Brauhaus der Binding-Brauerei wurde in ein kleines Schmuckkästchen verwandelt.
Einzelne abgetrennte Parzellen und liebevoll gestaltete Sitzmöglichkeiten auf 3 Stockwerken ließ den Betrachter entzückt aufschauen. Für Gruppen sind diese Räumlichkeiten hervorragend geeignet, denn jede noch so verwinkelte Sitzecke präsentiert sich ungewöhnlich und mit der verspieltem Charme.
Die größte Aufmerksamkeit erlangten natürlich die alten Sudkessel, die als Sitzecke umfunktioniert wurden, und ca. 15 Personen aufnehmen konnten.
Wir liefen durch das Erdgeschoß direkt auf den sogenannten „Ballsaal“ zu, wo unsere Tische reserviert waren und erreichten einen hellen Raum mit freundlichem modernen Charakter. Der größte Saal im Brauhaus wird heute zu Feiern genutzt und war ehemals ein kleines Kino. Heute sind die Wände sehr kunstvoll angemalt und sollen ein Zirkuszelt darstellen. Die Decke ist recht hoch, und es Raum strahlt eine sehr warme wohlige Atmosphäre aus.
Wir hatten 2 geräumige Tischreihen, mit genügend Platz in den Zwischenräumen.
Publikum:
Das Wolpertinger ist wirklich für alle Altersklassen geeignet. Große Gruppen werden hier genauso ihren Spaß haben, wie kleine Grüppchen oder Paare. Der Flirtfaktor ist etwas begrenzt, weil viele Tische sehr verwinkelt sind, aber jemanden wie mich würde das natürlich nicht davon abhalten und einige Räume geben grade hier die besten Möglichkeiten, jemandem Näher zu kommen. Da vor dem Wolpertinger ein moderner und sauberer Spielplatz angelegt ist, eignet sich dieses Lokal auch für Familien und Kindergeburtstage.
Speisen:
Ich für meinen Teil war wirklich zufrieden mit dem Essen. Mein Salat für 6,60 € war nur ein Standardsalat, mit Käse und Schinken, dafür war die Portion angenehm groß und das Gemüse sah frisch aus. Jedes Angebot wird nett umschrieben und fallen auf der Karte schnell ins Auge. Wer Fleisch mag, kommt hier genauso auf seine Kosten, Rippchen soviel wie man Essen kann für 15 € oder diverse Schnitzelkombinationen erfreuen die hungrigen Mäuler. Die hessische Spezialität „rodde worscht“ (rote Wurst) mit Brot fehlte ebenso wenig wie einige Ofenkartoffeln mit Kräuterquark auf der übersichtlichen Speisekarte, welche man auch auf Englisch übersetzt hat.
Das Preis- Leistungsverhältnis ist für mich in Ordnung und schont den Geldbeutel für das Getränkeangebot.
Getränke:
Auch in der Auswahl der Getränke hat man sich Mühe gegeben. Neben üblichen Softdrinks und einem ausgewogenem Biersortiment, wurden Cocktails und klassische Spirituosenmarken in durchschnittlichem Preisniveau angeboten. Es fehlten weder die Klassiker und den Bitterlikören und nicht die Werbenummern wie „Desperados-Bier“ und eine sehr dezente Weinauswahl.
Die Cocktails waren mir vielleicht etwas süß, aber insgesamt erfrischend und gut abgestimmt in ausreichenden Mengen und sehr dezenten Dekorationen. Man hat sich hauptsächlich bekannte Drinks wie den Caipirinha und Pina Colada ausgesucht und die Gläser immer korrekt aufgefüllt. Mein „Long Island Iced Tea“ hatte auch in der Happy-Hour zum Preis von 4,90 € noch genügend Prozente intus. In der Hauptzeit fehlten die Bierkronen hin und wieder, aber die Getränke schmeckten insgesamt gut.
Einen Wolpertinger-Meter kommt man für 13,50 € erwerben.
Außerdem gab es eine ansprechende Auswahl an Rauchwaren.
Preise:
Die Preise liegen alle im Durchschnitt und für den Preis wird dann auch einiges geboten. 2 € für ein 0,3 l Bier ist angenehm preiswert und auch die Speisen finde ich nicht günstig, aber auch nicht überteuert.
Service:
Wir hatten drei recht freundliche und manchmal auch aufmerksame Bedienungen an den Tischen. Alle haben sich wirklich geduldig um unsere Leib und Wohl gekümmert. Zum Teil haben sie etwas den Überblick verloren, aber die Fehler haben sie mit Charme wieder weg gemacht und in Stressmomenten recht flexibel reagiert. Ich bekam zwar meine Getränke fast schon grundsätzlich nicht richtig und merkwürdiger Weise auch gleich Jägersoße die ich nie bestellt habe zu meinen Pommes, aber man hat sich Mühe gegeben und manchmal zählt eben schon der Wille allein etwas gutmachen zu wollen.
Nach einer Bestellung erhält man ebenso ein nettes Lächeln, wie beim Bezahlen und es war fast selbstverständlich erschien uns ein Taxi zu bestellen.
Ich hatte gegen Ende den Eindruck, als wären wir gerngesehene Gäste gewesen.
Vor 2 Wochen war ich als der Homepage vom Wolpertinger-Brauhaus und bekam auf Anfrage einige Tage später reichhaltiges Infomaterial mit der Post zugeschickt.
www.wolpertinger-brauhaus.de
Dort bekommt man zwar in erster Linie Informationen aus der Zweigstelle in Goslar/Hessen, erhält aber auf Anfrage auch Informationen über das Lokal in Kassel.
Happy-hour:
Wir hatten Glück, das wir genau in die Happy-Hour eintraten. In der Zeit von 18-19 Uhr kosteten markierte Cocktails einen Einheitspreis. Komischer Weise waren die Gläser auch nur halb so groß.
Sonntags wird ein Bruch zu ordentlichen Preisen angeboten, wie ich auf der Speisekarte erkennen konnte.
Brauhaus - Wolpertinger -
Hafenstraße 54
34125 Kassel
Tel: 0561/577557
Fax: 0561/576443
Das Reservieren der Tische hat problemlos geklappt, am Telefon bekam ich freundlich Auskunft und schon dort einen recht positiven Eindruck von diesem Brauhaus.
Fazit:
Ich war sehr positiv überrascht als ich das Wolpertinger-Brauhaus besuchte. Mit Brauhäusern hab ich auch schon andere Erfahrungen gemacht. Man hat klassische Elemente gekonnt und spielerisch verbunden und einen echten Anziehungspunkt für Kassel geschaffen.
Die Zielgruppen sind sehr verteilt, aber im Grunde sollte man jedem Raten, sich diesen Ort einmal anzuschauen.
Was etwas stört ist die Distanz zum Stadtzentrum und die leichten Ausfälle der Bedienungen und die sehr parfümierte Herrentoilette. Unterm Strich kann ich jedem nur empfehlen, sich selber ein Bild von dieser außergewöhnlichen Location in Nordhessen machen, und sich von dem rustikalen Charme der Provinz verzaubern lassen.
Bei einem meiner nächsten Abstecher nach Nordhessen, würde ich das Lokal bestimmt wieder aufsuchen, denn unterm Strich hat man sich Mühe mit uns gegeben.
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-19 20:05:37 mit dem Titel Wrigley's Orbit Sweet Mint - Dich kaue ich bis zum Abwinken ! ! !
Ohne Kaugummi traue ich persönlich mich kaum noch aus dem Hause, denn es kann ja immer zum Einsatz meiner Kunst des Küssen kommen, und da ich Raucher bin und die Folgen dieses Lasters so gut wie möglich verstecken möchte, ist es inzwischen schon an der Regel, das ich mit regelmäßig ein Gummi einwerfe.
Ich brauche eigentlich immer etwas im Mund, ob es Schokolade ist, oder andere Leckereien, das ist mir soweit eigentlich nicht wichtig. Nach dem Essen und zwischendurch greife ich in der Vergangenheit immer häufiger zum Kaugummi, um einen angenehm frischen Atem zu behalten und so frisch, frech und frei meine unangenehmen Düfte aus meinem Mund zu vertreiben.
Da ich offen und flexibel für Neuerungen bin, habe ich es mir nicht nehmen lassen das Wigleys-Produkt Sweet Mint , natürlich ohne Zucker zu testen.
Süß und ohne Zucker frage ich mich auch schnell...das kann so ja kaum funktionieren, dachte ich mir.
Da ich soweit schon die gesamte Produktpalette dieser Marke getestet habe, wurde es nun Zeit für dieses Gummi, welches ich am Kiosk nebenan direkt an der Kasse entdeckt habe.
Das Produkt:
Orbit ohne Zucker ist inzwischen wohl jedem ein Begriff. Zur Markteinführung vor einigen Jahren überfiel Wrigleys die Konsumenten mit einer auffallend coolen Produktpromotion, die an das Frischegefühl der zumeist jungen Konsumenten appellieren sollte. Wer heutzutage aus dem Mund stinkt, ist nun mal völlig out, wer frisch riecht, der hat auch sonst gute Karten.
Die weiß blaue rote Verpackung geht in der Vielzahl der angebotenen Kaugummis in Neonfarben ein wenig unter, meinem geschultem Auge entgeht jedoch nichts, daher greife ich mir fast täglich eine neue Packung, wenn ich mir meine Glimmstengel einkaufe.
Geschmack:
Ich erwartete ein übersüßtest Kinderkaugummi mit überflüssig künstlichem Aroma, aber schon die ersten Momente in meinem Mund vertrieben diese Gedanken und überraschte mich gründlichst.
Dieser zuckerfreie Kaugummi mit Süßungsmitteln schmeckt dezent süßlich und angenehm frisch ohne sich negativ mit Aromastoffen in meinem Mund breit zumachen. Bei jedem intensiven Kauerlebnis wird ein kleies Frischeerlebnis freigesetzt und unterstützt die Atmung anregend. Zu meiner Verwunderung hält dieses Kaugummi auffällig lang seine Frische, so das man nicht sofort nachlegen muss. Eine gute halbe Stunde kann ich schon darauf herumkauen, ohne das sich das Geschmackserlebnis auffällig verändert. Nein, dieser Orbit ohne Zucker - SWEET MINT behält lange seine Frische und ist auch daher inzwischen mein Favorit, weil ich meine, das alle anderen Produkte dieser Marke schneller ihren „Geist“ aufgeben. Ohne Zweifel ist dieser Orbit in meinen Augen der wohlschmeckendste und vom Aroma einfach unschlagbar.
Gesundheit:
Sicher, dieses Chewing Gum soll natürlich die Zähne pflegen, dies tut es auch, weil er ohne die gefürchteten Zuckerzusätze auskommt. Laut Herstellerangaben kann dieser Orbit bei übermäßigem Verzehr abführend wirken, was bei mir bislang aber noch nicht vorgekommen ist. Verwirrend finde ich die Angaben von 61g mehrwertige Alkohole bei 100g, ansonsten ist in diesem Kauvergnügen weder Ballaststoffe, noch Eisweiß, oder Fett enthalten, aber 61g Kohlenhydrate - und das ist auch gut so. Das hier aber Alkohol enthalten ist, verwundert mich schon ein wenig, aber da werde ich ja meinem Image wiedereinmal gerecht...;-)
Preis:
Ich bin ja schon jemand, der genau auf die Preise schaut, aber bei Kaugummi kann man keine Kompromisse eingehen. Für 7 Streifen bezahle ich beim Kiosk um die Ecke glatt 0,70€, was bedeutet, das ich locker eben mal 10 Cent für einen Streifen berappen darf. Das ist es mir wert, denn ich schaue genau, was in meinem Mund verschwindet und kräftig durchgekaut wird. Im Supermarkt zahlt man sicher etwas weniger, aber ich bin sowieso mehr der Impulseinkäufer und lege da gern mal ein paar Cent drauf...
Fazit:
Es spricht eigentlich nichts gegen dieses Kaugummi. Der Preis ist annehmbar, auch der Süßegrad hat mich überzeugt, und besonders der ewig anhaltende Frischegrad in meinem hübschen Mund ist nahezu unschlagbar. Wenn ich erst mal eines dieser Streifen im Mund untergebracht habe, dann kann ich für nichts garantieren. Leider bekommt man diese Sorte nicht überall im Handel, aber das wird sich sicher nach diesem Bericht ändern. weiterlesen schließen -
So war das Wochenende nicht geplant.
19.08.2002, 00:16 Uhr von
dreamweb
*Momentan im Home-Office* - Derzeit schreibe ich für Yopi, Ciao, Mymeinung und X-Zine. Liebe Grüß...Pro:
mir wurde geholfen, zumindestens mal wieder kurzfristig
Kontra:
langfristige Behandlung und Ausgleich notwendig, nicht sehr angenehm
Empfehlung:
Nein
Mein Samstag:
Ich sitze vor dem PC, freue mich über die Unterhaltung hier und bin auch gleichzeitig gefrustet.
Denn eigentlich wollte ich heute zu meinen Eltern in den Westerwald fahren und dort ein wenig entspannen. Zudem verwöhnt mich meine Mutter dann auch mit gutem Essen. Aber leider ist das Leben nicht immer so, wie man es gerne hätte.
Gestern fing es an. Gestern morgen ganz genau. Nur habe ich da leider nicht schnell genug reagiert. Denn gestern morgen bekam ich schon Kopfschmerzen. Die waren allerdings noch ganz gut zu ertragen. Zu gut wohl, wenn ich ehrlich bin. Denn dadurch habe ich nichts unternommen. Und als die Kopfschmerzen und stark merkbare Rücken bzw. Nackenschmerzen dann gegen Mittag sehr stark waren, da war ich dann zu spät für meinen Arztbesuch. Denn mein Orthopäde hat die Praxis nur morgens geöffent. Und somit bekam ich dann eine freundliche Abfuhr gegen 13.00 Uhr von der Angestellten.
Nun denn, dachte ich mir. Du schaffst das auch so. Und nahm dann die erste 600er Ibuprofen. Die wirkte dann leider gar nicht. Und so nahm ich nach 30 Minuten die zweite und legte mich hin. Meine Projekte sind soweit zu Ende, dass ich nur auf Abruf überhaupt etwas zu tun habe. Leider ist das bei mir mit einem schlechten Gewissen verbunden, anstatt ich diese Zeit nutze, mich auszuruehen und zu regenerieren. Klar dass mich dann auch ein Kollege weckte und ich so den Tag weiter mit Schmerzen erleben durfte. Am Abend beschloss ich dann, das Fitness-Center aufzusuchen. Manche Übungen sind ja gut bei Verspannungen und ich wollte alles, nur kein Schlaf-Schmerz-Wochenende.
Die Chefin war anwesend und sagte mir direkt, welche Geräte bzw. Übungen ich jetzt nicht machen dürfe. Ich war dann 1 1/2 Stunden im Fitness-Center, aber die Schmerzen gingen leider nicht weg. Am Abend habe ich dann nur noch in Hitwin Fotos eingestellt, aber wegen der Kopfschmerzen brachte ich keinen Beitrag mehr hin. Denn für mein Leben schreibe ich ja gerne Testwinbeiträge, am liebsten über Bücher. Ins Bett wollte ich aber auch noch nicht. Also habe ich noch ne Schmerztablette genommen (Buscopan Plus) und habe ein wenig Fernsehen geschaut.
Ziemlich zerschlagen bin ich dann ins Bett gegangen. Und k0onnte doch nicht einschlafen. Tausend Dinge sind mir durch den Kopf gegangen, der mich immer noch strapapzierte. Und glaubt mir, man hat manchmal Gefühl, als spüre man jeden schmerzenden Nerven im Rücken, wenn man so liegt.
Heute morgen dann die nächste "Freude" Kopfschmerzen und zwar tierische, also noch stärkere als am Vortag. Ich habe mir direkt ein Bad einlaufen lassen und mein Kneipp Rheumabad Spezial genommen. Aber das nutzte nichts. Und da ich nicht nur jammern wollte, aber auch ein Wochenende, wie kürzlich erst erfolgt, verhindern wollte, habe ich dann den Notarzt angerufen. Denn vor kurzem habe ich trotz über 10 Tabletten täglich von Freitag bis Montag im Bett gelegen und hatt nur eines - Schmerzen.
Die Ärztin habe ich dann gefragt, ob sie jemanden wisse, der auch Wirbel einrenken kann und Samstags auch erreichbar ist. Sie wies mich dann auf zwei Bonner Kliniken hin. Bei beiden hatte ich dann schlechte Karten. In der einen Klinik war nur die chirurgische Abteilung belegt, in der anderen war zwar jemand in der orthopädischen Praxis da, aber jemand, der noch keine Chiropraktische Erfahrungen hatte und dadurch auch keine Wirbel einrenken würde. Er sagte mir dann, ich solle eben andere chirotherapeutische Kliniken in der Gegend anrufen und einfach nachhören. Außer der Klinik, die ich schon angerufen hatte, konnte er mir auch nichts neues nennen.
Also habe ich mir die gelben Seiten herausgeholt und bin dann da die Praxen durchgegangen. Und auf diese Weise habe ich auch einen Chropraktiker in Rheinbach gefunden. Rheinbach ist zwar 40 km von mir weg, aber das war mir egal. Und dort ging tatsächlich auch ein Mensch und kein Anrufbeantworter ans Telefon. Was habe ich mich gefreut. In diesem Moment waren die Schmerzen schon so stark, dss ich kurz vor der Heulerei war. Der Mann am Telefon klang sympatisch, er sagte, normalerweise habe der Arzt heute keinen Notdienst. Ich habe ihm dann aber schnell meinen Fall erklärt und er sagte, ich möchte einen Moment warten. Erst hinterher habe ich erfahren, dass er der Assistent des Arztes ist. Nach zwei Minuten Wartezeit erklärte er mir, ich könne direkt kommen. Direkt heißt zwar eine halbe Stunde, aber ich machte mich direkt mit dem Auto auf den Weg.
Dort angekommen, durfte ich auch direkt zum Doktor. Er schien mir jung aber auch kompetent zu sein. Als erstes musste ich mich bis auf die Unterwäsche ausziehen. Dann wurde ich kritisch begutachtet und schließlich auch von unten bis oben abgefühlt. Danach in eine andere Richtung stellen und sehen und weiter ging es. Nebenbei bemerkte er auch direkt die Stelle, mit der sich so oft Probleme haben. Irgend ein Halswirbel mit der Nummer 5. Auf eine Liege musste ich mich dann legen, die Beine hoch auf einen ca. 50 cm großen Würfel. Dann hat er mir im liegen und später auch noch im Stehen Wirbel eingerenkt. Denn Miara hatte nicht wie sie sich das dachte, einen Wirbel verrenkt. Nein, über 10 mal knackte es an den verschiedensten Stellen. Einmal dachte ich, der Mensch will dich verlängern oder dir die Zehen ausreißen, auch da knackte es.
Leider haperte es dann bei meiner berühmt-berüchtigten Stelle im Nacken, die mir auch die meisten Schmerzen bereitet. Denn so ein Einrenken funktioniert nur, wenn man dabei mitmacht und sich entspannt. Drei mal hat er es versucht, dann gemeint, es habe jetzt keinen Sinn, da ich mich verspanne, statt entspanne.
Dann durfte ich ihm in einen anderen Raum folgen, wo ich mich wieder hinlegte. Ich bekam dann Akupunktur. Drei Nadeln alleine in den Mittelfinger jeweils, wobei er vorher austestete ob es ja für mich schmerzhafte Stellen sind. Und wenn er mir dann da wehtat und ich bestätigte, dann jagte er mir da eine Nadel rein. Dann bekam ich noch eine Spritze zum Entspannen der Muskulatur und musste wegen der Akupunktur eine Weile liegen bleiben. Total benommen war mir jetzt.
Aber es war immer noch nicht beendet. Denn nachdem ich aufgestanden war, spritzte er mir noch an zwei schmerzende Stellen meines Nackens ein homöopatisches Mittel, das die Schmerzen beheben sollte. Dann sagte mir der Doc noch, er möchte mich morgen noch mal sehen. Ob ich am Sonntag um 11.00 Uhr bei ihm erscheinen könne. Dann würde er sich auch nochmal diesem Wirbel widmen, der jetzt immer noch verrenkt ist. Und somit hatte sich meine Idee verworfen, meine Eltern zu besuchen. Denn Rheinbach ist zwar nur 40 km von mir weg, aber meine Eltern wohnen nochmals 50 km in die Gegenrichtung. Und das Fahren verspannt leider auch wieder.
Anstatt mich im Westerwald ein wenig von meinen Eltern verwöhnen zu lassen, bin ich eben jetzt hier Zuhause und morgen früh dann noch mal beim Arzt. Meine Kopfschmerzen wollen mich nicht verlassen und ich bete momentan darum, dass sie wenigstens nicht noch stärker werden. Neue Medikamente auch zum Entspannen hat er mir übrigens auch aufgeschrieben, aber die waren bei mir nicht vorrätig. Die darf ich dann am Montag abholen.
Gleich werde ich in die Sonne gehen und ausprobieren, ob sich dann die Kopfschmerzen verstärken, wie es leider oft der Fall ist. Dabei bin ich so eine Sonnenanbeterin.
Liebe Grüße und euch ein schönes Wochenende - Miara
Sorry an alle aus Yopi, denn wenn es mir so geht, dann schaue ich hier wenig rein....
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-08-18 22:16:31 mit dem Titel Ich fühl mich Pudelwohl - oder das verpatzte Wochenende zweiter Teil
Glaube mir, lieber Leser - ich fühle mich pudelwohl. Seit heute spätnachmittag habe ich keine Schmerzen. Wie das kommt, ganz einfach?
Heute morgen begann der Morgen, in dem mein Wecker klingelte. Denn ich hatte ja einen Termin bei dem Notarzt-Chiropraktiker, der mich heute noch einmal sehen wollte. Und so düste ich dann um kurz nach 10 Uhr nach Rheinbach, denn eine halbe Stunde braucht man ohne Stau schon dahin.
Um 10.45, also 15 Minuten zur früh war ich dann bei herrlichem Sonnenschein mit noch erträglichen aber leider auch permanent vorhandenen Kopfschmerzen da und wartete dann. Erst ging ich in die Sonne. Vor dem Haus ist ein herrlicher Blumengarten. Wahrscheinlich wegen der Kopfschmerzen dachte ich nicht an ein Foto. Die Zeit verging, die 11 Uhr waren erreicht und ich sass immer noch alleine da.
Ärzte haben schon mal Notfälle, dachte ich mir und beobachtete die Hummeln in dem Lavendel. Jetzt fing ich doch an mich zu ärgern, zu meinem Arzttermin nicht meine Kamera mitgenommen zu haben. Ich atmete den erfrischenden und irgendwie auch beruhigenden Duft der Blüten ein und blickte von Zeit zu Zeit auf die Uhr. Irgendwann hatten wir dann 11.20 und ich fühlte mich doch vergessen. Leider hatte ich nur die Telefonnummer der Klinik.
Ich rief zuerst gelangweilt mit dem Handy meine Eltern an. Dann rief ich die Auskunft an und versuchte die Telefonnummer der Arztes herauszubekommen. Leider ohne Erfolg. Dann setzte ich mich für eine weile in mein Auto, das im Schatten stand und so auch angenehm kühl war. Gut 10 Minuten verbrachte ich so, da kam ein schnittiger Sportwagen auf den Arztparkplatz gefahren und heraus stieg der junge Doktor. Ein Stein fiel mir vom Herzen. Wir hatten jetzt 11.30 vorbei.
Er sagte, er habe zu einem Notfall gemusst und nicht geahnt, dass es so lange dauerte. Und leider habe er auch meine Telefonnummern nicht zur Hand gehabt. Dann gingen wir rein und er wollte wissen, wie es mir ging. Ich sagte ihm die Wahrheit, also erträgliche aber permanent vorhandene Kopfschmerzen und sehr starke Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich. Ich durfte mich dann obenrum wieder bis auf den BH ausziehen und er begutachte dann wieder die Wirbelsäule, die Schulterpartie und auch bestimmte Stellen am Kopf. Dann meinte er, er würde mir heute keine Wirbel einrenken, denn jedes Einrenken bewirkt auch Negatives im Körper beispielsweise Prellungen. Und somit wolle er mich nur anders behandeln heute. Etwas enttäuscht war ich da schon, denn der verrenkte Wirbel im HWS Bereich ist es ja, der bei mir immer die schlimmsten Schmerzen bereitet. Nun denn, er ist der Arzt, dachte ich mir. Der wird schon wissen, was er tut. Und getan hat er dann einiges, so dass ich auch bis 13.30 noch bei ihm in Behandlung war.
Wie die meisten nicht wissen, leide ich seit meiner Kindheit unter eine panischen Angst vor Spritzen, die ich permantent versuche zu bekämpfen. So bin ich regelmäßig nur aus diesem Grund zum Blutspenden gegangen. Und heute versuche ich eben das ganze mit wegzusehen und mir selbst innerlich gut zuzureden zu bekämpfen. Als er meinte, er würde mir jetzt mehrere Spritzen in den Rücken setzen, war ich daher nicht sehr begeistert. Aber was nimmt man nicht in Kauf, um starke Schmerzen loszuwerden. Und so wurde Miara mit einem kalten erfrischenden Mittel auf dem Rücken eingesprüht. Dabei handelte es sich um ein Betäubungsmittel. Die Spritzen merkte ich dann aber doch.
Stellt euch mal vor, jemand tastet euren Rücken nach schmerzenden Stellen ab. Er fühlt dann fest mit dem Finger auf mehrere Stellen und ihr müsst dann sagen, wo es am meisten weh tut. Und genau an dieser am meisten Schmerzenden Stelle wird dann die Spritze gesetzt. Okay, das ging dann 5 oder 6 mal so. Ich habe einfach aufgehört zu zählen und nur gehofft, dass er bald aufhörte. Einmal tat es so weh, dass ich doch zusammenzuckte. Und mich mal wieder ärgerte, weil ich damit ja den Arzt behinderte. Er sagte, das sei nicht schlimm und ich mache das total toll.
Nun denn, als ich dachte er sei jetzt fertig, sagte er irgendwas von besonderen Nadeln und einer Ganglienbehandlung (tolles Wort, nicht wahr) Auf alle Fälle bekam ich dann noch seltsam kribbelnde und sich merkwürdig anfühlende Spritzen an mehreren Stellen die Wirbelsäule entlang. Als ich näher nachfragte erklärte mir der Doc, ich habe einen Kämpfertypus (oder so was ähnliches) Und das, wo ich doch so friedlich bin. Als ich ihm das sagte, meinte er nur, er glaube mir das nicht. Mein Sympaticus sei extrem stark ausgeprägt und mein Parasympaticus dafür sehr schwach. Und er würde jetzt mit diesen Spritzen den Sympaticus blockieren (lahmlegen), so dass der Parsympaticus arbeiten kann. Ich habe die Namen schon mal gehört, aber in welchem Zusammenhang wußte ich in dem Moment nicht.
Aber ich kann ja aufgrund meiner halben Bibliothek sehr gut Recherchieren. Das Vegetative Nervensystem unserers Körpers hat zwei Anteile, den Sympaticus und den Parasympaticus. Der Sympaticus wird beispielsweise hauptsächlich von Adrenalin und Noradrenalin angekurbelt. Er arbeitet oft, wenn man in Stressituationen gerät. Der Parasympaticus steuert vorwiegend die aufbauenden Körperfunktionen wie Erholung, Essen, Verdauung oder Ausscheidung. Also eher friedlichere und für unser Überleben auch sehr wichtige Grundbedürfniss.
Bei mir ist also dieser Teil eher unterdrückt durch den Teil, der für Aggressionen und Stress zuständig ist. Nach den Spritzen kam ich direkt an einen Pulsmesser. Denn bei dieser Methode der Sympatikusblockade kommt es öfters zu Kreislaufproblemen. Und so durfte Miara eine Zeit lang (keine Ahnung wie lange) auf einer Liege liegen und immer zuhören, wie ein Gerät den Pulston weitergab. Von Zeit zu Zeit gab es noch andere, irgendwie alarmierend klingende Geräusche. Diese entpuppten sich aber dann als Signal des Gerätes, dass die Akkus leer werden. Ich merkte auch, dass mein Puls teilweise sehr unterschiedlich ging, der Doc war aber zufrieden. Besonders zufrieden war er, als ich zugabe, dass mir benommen war und als er bemerkte, dass ich schwitze. Irgendwie sind das für mich Symptome, die ich gar nicht mag. Aber er sagte, dass ist ein Zeichen, dass die Behandlung positiv bei mir wirkte und der Parasympaticus verstärkt arbeite. Naja, mir kann er es erzählen dachte ich und fügte mich dann weiter in mein Schicksal mit dem Pulspieper. Irgendwann fragte er, ob es mir gut ginge. Das fragte er übrigens öfters. Und natürlich ging es mir gut. Denn ich wollte da ja langsam weg. Zudem ist es doch langweilig und deprimierend an einem Sonntag bei einem Arzt auf einer Liege zu liegen und darauf zu warten dass man erlöst wird.
Und tatsächlich, als ich es gar nicht erwartete, kapselte er mir den Fingerpulsmesser wieder ab und sagte, ich solle jetzt mit ihm in den anderen Raum kommen. Dort hatte ich schon am Vortag eine Infusion bekommen (die ich aufgrund der vielen Vorkommnisse da einfach vergessen hatte). Daher kommen doch ihre blauen Flecke am Arm, sagte mir dann der Doc. Und piekste mich dann schon mit der Infusionsnadel in die gleiche Stelle. Heute würde er das aber langsamer machen, da ich davon auch am Tag vorher eben mein schwindliges Gefühl gehabt habe. Und nachdem ich dann wieder mit meinen Beinen oben und der Infusionsnadel im Arm auf dieser Liege lag, wurde ich auch noch mit Akupunkturnadeln gepiekt. Auf eine Nachfrage von mir, warum er und mein anderer Orthopäde immer so oft Galle und Leber dabei erwähnten, meinte er, bei mir seien diese Systeme nicht in Ordnung. Wenn man Ärger oder Stress empfindet, oder auch Wut und Zorn, ist das oft der Fall. Der Mann kennt ja meine innersten Gefühle, die ich niemanden so schnell zeige, dachte ich mir. Und so lag ich dann meiner Ansicht nach unendlich lange auf dieser Trage. Von Zeit zu Zeit kam er herein, unterhielt sich mit mir. Aber ich bekam mit, dass er außer mir noch zwei andere Sonntagspatienten hier behandelte. Ganz schön dachte ich mir, der Mann hat auch nicht viel Freizeit.
Interessant fand ich, dass er an Boston und noch einer ausländischen Universität studierte, dort auch schon arbeitete, dann drei Monate in China sein europäisches Akupunkturwissen um deren Kenntnisse erweiterte, um dann wieder in seinem kleinen ländlichen Heimatort eine Praxis zu errichten.
Nun denn, auch diese Zeit mit dem Herumliegen und auf den blöden nicht leer werdenden Tropf zu starren ging irgendwann herum. Ich bekam noch einige Anweisunge, wie ich meine Freizeit verbringen sollte und dass ich ihm, sofern ich mich dafür interessiere, den homöopatischen Fragebogen ausfüllen solle. Denn neben der klassischen Medizin nutzt dieser anerkannte Arzt auch Naturmedizin und die Homöopädie. Er nannte mir noch eine homöopädische Ärztin bei mir in der Nähe und sagte, dass mein Orthopäde die Behandlung weiter machen solle. Er wäre mit 40 km Entfernung eindeutig zu weit weg für mich. Wenn ich aber Probleme haben würde, egal ob Samstag oder Sonntags könne ich ihn jederzeit telefonisch erreichen und auch gerne kommen. Er selbst finde es schrecklich, dass in Deutschland keine Fachleute - jedenfalls in dieser Gegens - Samstags, Sonntags oder manchmal auch Freitags für die Patienten da seien. Und daher handle er anders. Klar, er bekommt so mehr Geld, aber ich finde die Idee sehr gut. Denn ohne diesen Mann hätte ich wieder drei, vier oder fünf Schmerztage gehabt, bei denen nichts mehr gegen die Schmerzen hilft. Das habe ich schon probiert. 10 Iboprofen am Tag, gemischt mit Naproxen, Buskopan, Tramal, oder was mir dann so zwischen die Finger kommt. Nicht gut, das weiß ich selbst, daher habe ich mich auch für den Notarzt entschieden.
Apropo Mittelchen, in der Infusion befand sich übrigens auch Tramal, also ein opiumähnliches Schmerzmittel. Daneben noch die mir unbekannten Mittel Procain, Naroxepin und Volon. Und als ich da lag, meinte dann der Doctor noch, wie tapfer ich gewesen sei. Denn diese letzten Spritzen seien sehr unangenehme Spritzen gewesen. Und dann zeigte er mir die riesen Dinger. Gut dass ich die vorher nicht gesehen habe. Denn am Rücken hat man ja keine Augen.
Die Rechnung hat mir der gute Mann auch mitgegeben. Aber dabei gesagt, dass er nur den Anteil von mir haben wolle, den mir auch die Krankenkasse erstattet. Und dass ich auch erst zahlen soll, wenn ich das Geld erstattet bekommen habe. Ich muss sagen, das ist mir so noch nicht passiert. Ich finde das total super.
Als ich die Praxis verliess, hatte ich nur noch ganz leicht sprübare Schmerzen in der Schulter-Nackenregion. Aber ich konnte durch betasten oder manchmal auch so direkt merken, welche Stelle wirklich schmerzt. Es ist eine interessante Erfahrung, wenn man Schmerz mal so wahrnimmt. Man bemerkt die einzelnen Muskeln/Nerven und es ist angenehmer, als wenn einfach alles nur wehtut und man selbst nicht immer weiß, woran es liegt.
Auch die Kopfschmerzen waren erst mal weg und das freute mich natürlich sehr. Die über 700 Euro hohe Rechnung hatte mich im Moment erschreckt, ganz schön viel Geld für vielleicht vier Stunden an zwei Tagen verteilt. Aber glaubt mir, es ist mir das doch Wert. Ich glaube, dass nur jemand, der selbst mal für ihn fast unerträgliche Schmerzen über mehrere Tage ertragen musste, diese Entscheidung nachvollziehen kann. Oder eben jemand, der ziemlich einfühlsam ist. Ich gönne niemanden diese Schmerzen, nicht einmal meinem stärksten Feind. Manchmal will ich lieber sterben, als so etwas durchzustehen. Aber wie der Arzt sagt, ich bin auch ein Kämpfer, wenn auch meist auch eher auf die unauffällige oder leise Art.
Aber ich schrieb ja zu Anfang, dass ich mich prima fühle. Und das könnte ich sogar laut herumrufen. Und würde mich auch heute dafür nicht schämen, dass ich laut bin. Denn Tramal bewirkt bei mir weniger ein einschläferndes Gefühl als vielleicht ein seltsam bedüdeltes, so als ob man einen Schwipps hat. Und es macht mich sehr euphorisch bzw. lustig. Alles ist schön, besonders weil ich momentan keine Schmerzen hat. Klar im Hinterkopf weiß ich, dass es laut ihm nicht lange anhält und dass ich ab morgen wieder einen sehr teuren Doc aufsuchen muss, meinen Orthopäden. Aber das ändert nicht an meinem momenten Glücks-Hochgefühl.
Denn ich habe es geschafft. Ich habe dieses Wochenende nicht nur gepeinigt im Bett gelegen. Ich kann mich bewegen und ich spüre keine Schmerzen. Und das ist mir dann doch alles Wert.
Liebe Grüße mit diesem Beitrag, der euch hoffentlich trotz der medizinischen Begriffe nicht gelangweilt hat. Ich halte meine Rechnung mit drei Seiten voller interessanter Wörter uüber Stoffe in den Händen, die ich zum Teil noch nie gehört habe, und die alle in mir sind oder an mir angewendet wurden. Auch so kann meinen Horizont erweitern.
In dem Sinne liebe Grüße an alle Leser, ein besonders liebes Danke Schön an Retilein, der mich gestern im Hitwin-Chat so schön trösten und ablenken wollte. Vielen Dank auch an alle, die mir so nette und aufbauende Kommentare bei meinem Beitrag von gestern gegeben. haben.
Aber jetzt - extra auffällig hoffentlich - ein dickes Bussi an Stahlratte, weil ich ihn unwahrscheinlich mag, auch wenn ich das durch meine Art nicht so zeigen kann, wie ich das gerne tun würde. Ich bin da wie eine Rose, die Stacheln hat oder wie ein mal geqältes Tier, das jetzt ganz schnell seine Stacheln ausfährt oder abblockt, wenn ein gewisser Angstpunkt erreicht ist.
Ich freue mich sehr auf eure Kommentare hier und danke gleichzeitig für das Lesen meines drogenaufgeputschen Beitrages. Eine Drogenprobe wäre bei mir wohl heute positiv...
Ich denke, da viele Hitwinler auch in Yopi sind, kann ich die Worte an einzelne Personen auch hier stehen lassen.
Liebe Grüße Miara/Petra weiterlesen schließen
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