Pro:
spannendes mysteriöses Verwirrspiel
Kontra:
teilweise sehr kompliziert
Empfehlung:
Ja
Autorin des Buches zum Film ist die Schriftstellerin Daphne du Maurier.
Biographie:
Die große Dame und Meisterin des psychologischen Schicksalsromanes wurde am 13. Mai 1907 in London geboren. Ihre künstlerische Begabung wurde ihr in die Wiege gelegt, schon ihr Großvater war ein berühmter Schriftsteller, ihr Vater ein großer Schauspieler. Sie wuchs in einer wohlhabenden Familie auf und verbrachte einige Zeit in St. Moritz und später in Paris. Mit 23 schrieb sie ihren ersten Roman, der „Geist von Plyn“, damit wurde sie über Nacht berühmt. 1932 wurde sie Lady Browning.
Der breiten Masse wurde sie auch wegen der unzähligen Verfilmungen ihrer Bücher durch Alfred Hitchcock bekannt. Ihre Bücher sind bekannt für sehr viel Spannung und unerwartete Wendungen. 1989 starb die Schriftstellerin.
Andere Werke von Daphne du Maurier:
„Gasthaus Jamaica“
„Meine Cousine Rachel“
„Die Vögel“
„Das Geheimnis des Falken“
„Rebecca“
Hauptpersonen:
John Baxter(Vater, gespielt von Donald Sutherland)
Laura Baxter(Mutter, gespielt von Julie Christie)
Christine Baxter(Tochter)
Johnny Baxter(Sohn)
Inhalt:
Die Story beginnt in einer idyllischen Landschaft in England, Christine und Johnny spielen in der Wiese, Johnny fährt mit einem Rad, Christine hat einen roten Mantel an und spielt mit einem kleinen Ball in der Nähe eines Teiches.
Der Vater John sieht sich gerade Dias an und kippt unabsichtlich eine Flüssigkeit über ein Dia, auf dem Christine ebenfalls angezogen mit einem roten Mantel zu sehen war. Die rote Farbe des Mantels verläuft und es sieht aus wie Blut. Der Vater ahnt Böses, rennt raus zu Christine, sie ist aber bereits in den Teich gefallen und ertrunken, sie hat den Ball wiederholen wollen.
Die Geschichte geht weiter in Venedig, Laura und John sind in einem Restaurant eingekehrt, zwei alte Frauen starren dauernd zu ihnen herüber, eine davon ist blind. Später erfährt Laura, dass die Blinde ihr Kind Christine im roten Mantel zwischen Laura und John sitzen hätte gesehen, und dass sie glücklich war. Daraufhin bricht Laura zusammen.
Als sie im Krankenhaus wieder bei Bewusstsein ist, ist sie überglücklich, dass Christine’s Geist noch bei ihnen war.
Bei der Bootsfahrt weg vom Spital müssen sie ausweichen, weil die normale Strecke wegen eines Mordfalles gesperrt ist. Sie kehren in eine Kirche ein um zu beten, dort treffen sie die zwei merkwürdigen alten Frauen wieder. John versteckt sich vor ihnen, er scheint ihnen nicht zu trauen.
John ist im Moment für die Restaurierung einer Kirche verantwortlich.
Als sie am Abend ausgehen wollen, verlaufen sie sich und John sieht eine Frau, die ihr Fenster aufreißt und irgendetwas schreit, er dreht sich um und sieht Christine in ihrem roten Mantel davonlaufen. Am nächsten Tag bei der Arbeit von John, trifft Laura die zwei Damen wieder, sie erzählt ihnen wie Christine gestorben war, die blinde Dame merkt sofort das John die gleiche hellseherische Gabe hat wie sie, sonst hätte er nicht ahnen können, dass das Kind ertrinkt.
Laura ist bei den zwei alten Frauen zum Tee eingeladen, die blinde verfällt in einen Trancezustand und erzählt Laura einige Dinge, zum Beispiel, dass John in Lebensgefahr ist, solange er sich in Venedig aufhält, sie sagt nicht aus welchem Grund. John glaubt noch immer kein Wort von dem was die blinde Frau erzählt. Er hält Laura für verrückt, aber ist nach langer Debatte bereit sich ein paar Wochen frei zu nehmen und weg zu gehen aus Venedig.
Mitten in der Nacht kommt ein Anruf aus England, Johnny hat sich bei einer Feuerschutzübung in der Schule verletzt. Laura fliegt am Morgen allein sofort nach London zurück.
Bei der Arbeit stürzt John von einem Gerüst, allerdings kommt er mit dem Schrecken davon, als er und der Bischof einen Spaziergang machen, kommen sie an einer Stelle vorbei wo gerade eine Leiche aus dem Wasser geborgen wird, John fühlt sich erinnert an seine Tochter.
Bei einer Bootsfahrt sieht John auf einmal ein Trauerboot vorbeifahren, auf dem Deck stehen die zwei alten Frauen und Laura, zumindest denkt er das.
John geht zum Kommissar und gibt eine Vermisstenmeldung auf, er erzählt auch von den zwei Frauen, der Kommissar scheint über irgendetwas nachzudenken.
John fürchtet sich davor, dass seine Frau in die Hände des Mörders fallen könnte.
John sucht den Ort an dem die beiden Damen wohnen, der Kommissar lässt ihn verfolgen, John findet ihre Wohnung, sie sind allerdings gerade ausgezogen, niemand weiß wohin, dann kommt allerdings der Mann herein der John verfolgt hat und sagt ihm, dass die Beiden bereits verhaftet worden sind.
Als John beim Bischof nach London telefoniert und sich erkundigt, wie es seinem Sohn inzwischen geht, bekommt er gesagt, dass es ihm wieder hervorragend geht, und auf einmal ist seine Frau am Telefon, sie sagt sie ist in England und kommt am Abend wieder nach Venedig.
Danach geht John zum Polizeirevier und entschuldigt sich bei der blinden Dame wegen der Unannehmlichkeiten und bringt sie zurück ins Hotel, die andere Dame war nicht am Revier.
Er brachte also die blinde Frau nach Hause und dort war dann auch die andere Dame.
John verlässt die zwei Damen, die Blinde bekommt einen Anfall und schreit dauernd „Hol in zurück“. Er ist allerdings nicht mehr zu erreichen, wenig später trifft Laura bei den zwei alten Frauen ein, sie rennt John sofort nach, als die Blinde sagt, die beiden müssten sofort Venedig verlassen. John sieht wieder ein Mädchen in einem roten Mantel, dass vor einem Mann flüchtet, er rennt ihr hinterher.
Schließlich findet er das Mädchen mit Gesicht zur Wand stehend.
Er sagt ihr immer wieder er sei ihr Freund, in der Zwischenzeit trifft Laura auf den Mann der das Mädchen verfolgt hatte, er sagt ihr das Mädchen sei vom Teufel besessen, das Mädchen dreht sich um und John sieht dass das Mädchen das Gesicht einer alten Frau hat, sie zieht ein Messer aus ihrer Tasche und schneidet ihm die Kehle durch.
Am Schluss der Geschichte sieht man Laura und die zwei alten Frauen auf einem Trauerboot, genauso wie es John schon mal gesehen hatte, er hatte damals wohl eine Vision.
Eindruck:
Ich habe den Film vor allem am Anfang und am Ende sehr spannend gefunden, in der Mitte der Geschichte plätschert das Geschehen allerdings etwas trostlos vor sich hin.
Alles in allem ist die Geschichte durchaus interessant, aber es ist mir schwer gefallen eine Zusammenfassung über den Film zu verfassen, da er viele versteckte Aussagen und unerwartete Wendungen enthält.
Allerdings genau diese unerwarteten Sachen machen diesen Film spannend sonst wäre er wahrscheinlich nicht sonderlich aufregend.
Ich muss sagen mir hat er gefallen, weil es kein Action-Balla-Balla Film ist sondern es hierbei wirklich um die Story geht, mysteriöse Geschichte und um das gehts auch, ein Verwirrspiel dazu.
Übrigens die Zusammenfassung hab ich einem Referat von mir entnommen also nicht schrecken.
Mfg Spissi weiterlesen schließen
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