Pro:
gute Stimme, einige gute und fröhliche Songs
Kontra:
die HipHop-Lieder
Empfehlung:
Ja
So, vor ein paar Tagen war ich mal wieder in der Bücherei und habe gleich 3 gute Alben gefunden, unter diesen war auch das Debütalbum von Nelly Furtado „Whoa, Nelly!“. Natürlich hab ich’s sofort mitgenommen, weil ich ihre Musik einfach nur toll finde (auch wenn ich viel eher auf Rock stehe). Auf dem Album sind 13 Tracks mit einer Gesamtlänge von 53:29min., ist ja durchschnittlich. Wenn ich jetzt gerade reinhöre, fällt mir auf, sie macht eher fröhliche Musik, was auch nicht weiter schlimm ist ;-). Jetzt aber mal schnell zur Gliederung:
A: Cover & Booklet
B: Die Songs im einzelnen
C: Fazit
Über sie selbst kann ich leider recht wenig sagen, ich weiß nur, dass sie schon Mutter ist, aber doch noch recht jung (schätzungsweise Mitte oder Anfang 20).
A: Cover & Booklet:
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Auf der Vorderseite sieht man Nelly, wie sie auf einer Seite auf einer Wiese liegt, sie trägt ein orange Top. Darüber steht in Grün ganz groß ihr Name in ihrem Schriftzug und darunter in Blau etwas kleiner der des Albums. Auf der Rückseite ist sie wieder liegend abgebildet, nur diesmal sieht man eher ihren Bauch und Oberkörper. Rechts steht in Weiß die Trackliste. Das Booklet ist zum aufklappen und enthält sämtliche Songtexte und einige Bilder von ihr. Es ist alles wieder sehr bunt und fröhlich gestaltet, das macht einen wirklich netten und schönen Eindruck. Hier steht auch, dass sie alle Songs selbst geschrieben hat, was ich immer sehr gut finde, weil man ja dann umso besser seine Gefühle ausdrücken kann. Die Fotos finde ich auch toll, vor allem, weil sie eine so wunderschöne Frau ist (ich beneide sie wirklich sehr) und auch die „Naturbilder“ sind sehr schön. Hinter der CD versteckt sich noch ein Bild von ihr, sie sitzt auf der Wiese und ist glaube mal ein Eis oder so.
B: Die Songs im einzelnen:
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1.Hey, Man!:
Das Album fängt schon mal sehr fröhlich mit Geigen oder so ganz schnell an, dann folgen auch schon die Bandinstrumente und wenig später auch der Gesang, dieser ist ein bisschen ruhiger, die Melodie ist etwas schneller und sehr fetzig. Hört sich schon echt voll gut an, man hört sehr schön ihre Stimme heraus, beim Refrain ist es schon fast Sprechgesang, dieser unterscheidet sich aber von der Lautstärke nur recht wenig vom Rest des Songs. Es geht auch so weiter, später wird es ein bisschen ruhiger, aber nicht arg lange. Der Song dauert 4:10min.
2.Sh*t On The Radio (Remember The Days):
Dies ist die dritte und letzte Singleauskopplung des Albums. Beginnt mit ruhigerer Musik aus den Turntables, ist ein komischer, aber gut klingender Takt, schon bald setzt der Gesang ein, es wird eher gerappt als gesungen, beim Refrain wird es lauter und es wird richtig gesungen, der hört sich echt voll geil an. Ist schon eher HipHop, aber man hört trotzdem ihre atemberaubende Stimme sehr gut heraus, die Melodie ist gar nicht mal so schlecht zum Tanzen, aber dann halt schon eher HipHop. Es gibt auch später eine Stelle, in der es ruhiger wird und sie ganz normal singt, nach kurzer Zeit kommt aber auch schon wieder der Refrain, halt auch ein recht fröhlicher Song, der 3:54min. dauert.
3.Baby Girl:
Fängt mit ihrer Stimme an, was sie sagt, habe ich leider nicht verstanden, nun folgen ganz komische Geräusche (wahrscheinlich wieder von den Turntables), dann kommt auch der Gesang hinzu. Die Melodie ist eher zum Rappen, man hört nicht so gut ihre Stimme heraus, wenig später, beim Refrain, wird es viel eher wie Pop, man hört sie dann besser. Hier ist der Gesang viel länger hingezogen, sonst ist er schon schneller, ist jetzt nicht so der Brenner, aber nach ein paar Mal hören kann man sich daran gewöhnen. Es gibt auch eine Stelle mit einer Trompete, hier singt sie recht hoch, eigentlich das ganze Lied durch, danach geht es wieder wie gewohnt weiter. Der Song dauert 3:46min.
4.Legend:
Anfangs hört man ein Klavier, das recht hoch gespielt hört, vereinzelt singt sie etwas, dann setzt glaube ein Bass und eine Gitarre ein, auf jeden Fall wird die Melodie viel relaxter und sie singt dann richtig. Hört sich doch ganz nett an, man hört wieder besser ihre „normale“ Stimme, ein bisschen wie Norah Jones, aber die mag ich ja auch ;-). Es bleibt dann auch so, die Turntables werden auch mal wieder eingesetzt. Später wird es ein bisschen lauter und schneller, hört sich aber trotzdem sehr schön an, nach diesem Part wird es auch ganz schnell wieder ganz langsam, es wird mehrstimmig gesungen. Dann geht es normal weiter, der Song dauert 3:35min.
5.I’m Like A Bird:
Tja, die erste Singleauskopplung, brachte ihr auch gleich den Durchbruch, ist aber auch ein ganz toller Song. Fängt schon so traumhaft schön mit Violinen an, echt klasse, dann folgt langsam ein Schlagzeug, nun wird dies lauter und der Gesang setzt ein, auch ein Bass. Die Melodie ist eher ruhig, das Tempo ist auch nicht zu hoch, beim Refrain singt sie viel lauter und die Musik wird auch lauter, aber nicht schneller. Auch wieder ein sehr fröhlicher Song, es ändert sich auch nicht mehr viel, es wird halt lauter und sie bringt immer mehr Gefühle in den Song, der 4:03min. dauert.
6.Turn Off The Light:
Die zweite Singleauskopplung und auch gleich ein ganz toller Song, der mit Geräuschen von den Turntables her anfängt, ist bis jetzt ganz ruhig, aber schön fröhlicher. Nach einer Weile werden diese Geräusche lauter, man hört Schlagzeug und Bass besser heraus, nun wird es ein bisschen ruhiger, der Gesang setzt recht ruhig ein. Man hört ihn aber sehr gut, beim Refrain wird die Melodie viel schneller, aber auch der Gesang wird lauter und schneller, hier kann man wirklich sehr gut dazu Tanzen. Also ich finde den Song einfach nur toll, er ist so fröhlich und man singt gleich mit, lässt sich einfach mitreißen. Es gibt auch einen kleinen Rappart, der aber echt voll gut ist, es geht dann auch ganz schnell in ein cooles Solo über. Der Song dauert 4:36min.
7.Trynna Finda Way:
Beginnt mit einem Typen, der durch ein Megaphon etwas sagt, es geht ganz im HipHop-Stil mit ihrem Part weiter, hört sich nicht so toll an, aber dann kommt schon der Refrain, es wird ein bisschen lauter und sie singt auch mal richtig, aber danach geht es leider wieder mit dem Gerappe weiter. Hier sind meine Gefühle so gemischt, es gibt sowohl gute, als auch schlechte Parts bei dem Song, es wechselt sich auch ständig, es gibt mal ein Solo, dann rappt sie wieder rum, dann singt sie richtig und man hört ihre Stimme endlich mal richtig. Bei einem schnellen Part, in dem sie singt, finde ich den Song klasse, wenn er doch nur so bleiben würde... Der Song dauert 3:32min.
8.Party:
Fängt auch mit einer komischen Stimme an, dann kommt so leisere Musik, ein bisschen wie Soul oder so, mit Gitarren, aber schon ein bisschen schneller. Dann setzt auch der Gesang ein, es bleibt bei dem Tempo, man hört den Gesang wieder deutlich besser. Es geht auch so weiter in dem mittelmäßig schnellen Tempo, langsam wird es ein bisschen lauter, der Refrain unterscheidet sich recht wenig vom Rest des Songs. Okay, ich muss mal weniger bei den Songs schreiben, das Lied erwacht förmlich zum Leben und wird immer lauter und schneller, aber nach kurzer Zeit geht es auch wieder wie gewohnt weiter. Also ist schon ein fetziger Song, aber auch ein bisschen fröhlich, er dauert 4:02min.
9.Well, Well:
Fängt auch mit ruhigerer Melodie ein, fast wie ein Einschlaflied, dann ertönt kurzzeitig eine Trompete und nun folgt auch der Gesang, es bleibt vorerst bei der Melodie, beim Refrain wird es viel lauter und schneller, auch fröhlicher. Später wird es auch noch viel lauter und ganz fröhlich, die Trompete ertönt nun auch öfters, aber nach kurzer Zeit wird es ganz ruhig, man hört verstärkt den Gesang, dies hält aber nicht lange an, schon bald wird wieder die gewohnte Lautstärke erreicht. Okay, es ändert sich nun weiter auch nichts, der Song dauert 2:59min.
10.My Love Grows Deeper Part 1:
Beginnt mit schnelleren Geräuschen, der Gesang setzt schon recht früh ein, hört sich wieder in Richtung HipHop an, gefällt mir also nicht gerade gut, aber es bessert sich auch schon bald, sie singt richtig und es kommen Bandinstrumente hinzu, die Melodie wird flüssiger und auch viel besser. So halb fröhlich, man hört ihre Stimme dann nicht ganz so gut, aber es reicht durchaus aus. Beim Refrain ändert sich nun auch nicht so arg viel, sie rappt noch ein bisschen herum, wie könnte ich das denn noch beschreiben... also es ist auf jeden Fall ein besserer HipHop-Song, das ist sicher. Hier singt sie öfters und die Melodie ist auch recht gut, der Song dauert 4:21min.
11.I Will Make U Cry:
Anfangs hört man schon recht fetzige Musik mit Bandinstrumenten, dann setzt auch recht früh der Gesang mit ein bisschen Gelaber ein, die Melodie ist schneller, sie rappt nun ein bisschen rum. Beim Refrain wird mehrstimmig gesprochen, die Melodie bleibt aber gleich. Danach rappt sie weiter und zwar doch recht schnell, es erinnert mich irgendwie ein bisschen immer an Lil’ Kim, weiß auch nicht, warum. Aber den Song finde ich auch nicht gerade berauschend, es gibt dann noch einen schnelleren Part, der aber nicht von langer Dauer ist. Alles in allem dauert dieser Song 3:57min.
12.Scared Of You:
Das ist jetzt der längste Song auf dem Album, er fängt mit glaube einer Zither mehr oder weniger schnell an, aber doch schon eine recht fröhliche Melodie, nun setzt der Gesang ganz sacht und gefühlvoll ein, es wird nur ein Klavier ein paar Mal angespielt, man hört hier sehr, sehr gut ihre Stimme, sie bringt auch ganz viele Gefühle mit rein. Dann kommen die Bandinstrumente leiser hinzu, sie singt in der Lautstärke und bei dem Tempo weiter, es gibt aber dem Song noch den gewissen Touch, ist jetzt zwar nicht so fröhlich, aber dennoch sehr schön. Es bleibt vorerst auch so, sie singt nun ein bisschen schneller und lauter, aber die Gefühle bleiben drin, mit Backgroundsängerinnen arbeitet sie hier nun auch noch. Es kommt ein ganz langes, aber schönes Solo mit einer Gitarre im Vordergrund, die gezupft wird. Ist glaub ein Vibraphon (oder was ist das?). Sie singt nach einer Weile ganz hoch weiter, fast wie eine Opernsängerin. Der Song dauert 6:09min.
13.Onde Estás:
Fängt mit einer Gitarre schon recht ruhig und langsam an, die Melodie wird ein bisschen schneller, dann setzt auch der Gesang ein, es müsste glaube auf Portugiesisch sein, weil sie ist ja zumindest eine halbe Portugiesin. Die Musik bleibt auch so ruhig, sie singt mal lauter, mal leiser. Also wer Spanisch kann, versteht auch hier zumindest einen Großteil oder kann ihn ableiten, der Titel heißt höchstwahrscheinlich auf Spanisch „Dónde estás?“. Das heißt „Wo bis du?“. Aber es hört sich wirklich sehr schön an, es ändert sich auch nichts weiter, eine wirklich schöne Sprache. Im Booklet findet man dann auch gleich darunter eine Übersetzung ins Englische, also lernt man gleich ein bisschen Portugiesisch ;-). Der Song endet recht schlagartig nach 4:10min.
C: Fazit:
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Das ist doch ein ganz gelungenes Album, ihre Stimme ist der Wahnsinn und bis auf die paar HipHop-Lieder ist es auch ein ganz tolles Album, aber leider muss ich gerade wegen den bestimmten Songs einen Stern abziehen. Ich kann es aber trotzdem durchaus weiterempfehlen, es gibt ja auch ganz tolle Songs drauf, die einen auf gute Gedanken bringen. Hm, mehr kann ich dazu nicht sagen, es werden auf jeden Fall ganz verschiedene Instrumente gespielt, was auch mal für Abwechslung sorgt! So, dann noch Danke fürs Durchlesen, hoffentlich hattet Ihr Spaß dabei ;-)! weiterlesen schließen
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