Pro:
Nach der Rasur zarte & glatte Haut, spendet Feuchtigkeit, leicht zu Händeln
Kontra:
geringer Duft
Empfehlung:
Ja
Hallo Zusammen,
wieder einmal ist es soweit. Ich bin im Gesicht regelrecht „zugewachsen“! Wow, was können doch zwei faule „Ich – rasier – mich – später - Tage“ anrichten? Es wird also höchste Zeit, überflüssige Haare loszuwerden. Ansonsten brauche ich heute wohl lieber nicht zur Arbeit fahren…schmunzel…
Mag sein, dass die Rasier – Faulheit daher stammt, dass mein „alter“ Rasierschaum sich vorgestern in Hülle und Fülle von mir mit einem „Psssssssssss“ verabschiedet hat und ich tatsächlich noch nicht belustigt schien, eine neue Dose „aufzureißen“, obwohl das Gel doch schon seit geraumer Zeit auf dem Badezimmer – Board steht.
Nun gut, ein Mann muss tun, was getan werden muss! Packen wir es an, rasieren wir los…
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>>> Um was für ein Rasiergel geht es eigentlich? <<<
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Meine Rasur wird ab heute mit dem „Wilkinson Rasier – Gel für empfindliche Haut“ durchgeführt. Die blau – weiße 200 Milliliter – Sprühdose habe ich bei EDEKA für knapp € 2,50 bekommen.
Laut Hersteller soll sich meine empfindliche Haut durch die enthaltene Kakaobutter und des Vitamins E bei der Nassrasur besonders wohl fühlen. Zudem wird sie auch noch gepflegt – ich schmelze dahin! Was braucht die empfindliche Männerhaut denn noch mehr?
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>>> Was gibt’s über den Hersteller zu erzählen? <<<
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Jeder kennt die Firma „Wilkinson Sword“, das Logo, mit den sich überschneidenden Schwertern.
Gegründet 1772 durch den britischen Waffenschmied Henry Nock. Das Unternehmen schmiedet Schwerter und Musketen für den königlichen Hof. Als 1805 (nach dem Tod Nocks) James Wilkinson das Unternehmen übernimmt, kommt der heutige Name ins Spiel. „Wilkinson Sword“.
1889 wird der erste Nassrasierer durch „Wilkinson Sword“ erfunden, man nennt in „Pall Mall“. Um 1905 entwickelt man den Rasierer weiter, in dem man eine Spirale vor die Klinge setzt, um die Haut zu straffen und die Bartstoppeln aufzurichten.
Nach und nach entwickelt sich die Erfolgsgeschichte der Firma. Auch hier in Deutschland. Man produziert die Klingen in Solingen, bringt ein Rasiersystem heraus, dann Pflegeprodukte, der Schwingkopf wird erfunden und die Sicherheiten der Rasierer werden ergänzt. Die Rasierer werden schärfer, die Rasur geht einfacher und schneller von statten.
Wie fast alle geschichtsträchtigen Firmen wurde „Wilkinson Sword“ zig Mal hin und her verkauft. Als sich das Pharmaunternehmen Pfizer 2003 von der Rasierersparte trennte, wurde „Wilkinson“ an den Batteriehersteller „Energizer“ verkauft.
Genug der Firmengeschichte, zurück zum Ursprung, dem Gel….
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>>> Welche Stoffe sind enthalten <<<
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Auf der Dosen – Rückseite sind neben der verschiedensprachigen Wirkung des Rasiergels (und den Warnhinweisen was die Behandlung der Dose betrifft) auch die Inhaltsstoffe aufgeführt.
Ein paar sind es schon und sie klingen sehr, sehr merkwürdig. Ich kann diese nicht einmal aussprechen, geschweige sie korrekt schreiben. Wahrscheinlich liegt es an der internationalen Bezeichnung, damit es auch alle europäischen Länder mitraten können.
Ok, was ist also alles drin?
Aqua (Wasser), TEA – Palmite, Oleth-20, TEA-Stearate, Isoentane, Laureth-23, Sorbitol, Propylene Glycol, Isubutane,Triethanolamine, Celeth-2, Cocamide, DEA (huch, ich dachte, das wäre eine Tankstelle…), Isopropyl, Palmiate, Hydroxethylcellulose, Polyquaternium-7, Persa Gratissima, Theobroma, Cacao, Methylparaben, Tocopheryl Acetate, Propylparaben, Polyisonutene, BHT, Hydroxyproylcellulose und CI 42053.
Wow, all diese Stoffe in´s Verständliche zu übersetzen wäre eine Aufgabe, die mindestens einen neuen Bericht ergeben würde. Meine kleinen Nachforschungen haben zumindest ergeben, dass es sich hierbei um seriöse Zusatzstoffe handelt. Das ist doch schon mal was.
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>>> Möge der Test beginnen! <<<
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Noch immer stehe ich vor dem Badezimmerspiegel und ein im Gesicht „zugewachsenes“ Etwas schaut mich vorwurfsvoll an. Es wird Zeit!
Ich drücke auf die Sprühöffnung und ein gutes Stück weißes, bläuliches Gel springt mir auf die Handfläche. Es ist nicht viel, aber die Erfahrung hat mich gelehrt, etwas sparsamer mit Gels umzugehen, da diese winzigen Mengen sich in großschaumige Mengen verwandeln können. Und siehe da. Der doch relativ winzige Gel - Punkt entwickelt sich beim Auftragen zu relativ viel Schaum. Wow! Dieser wiederum lässt sich einfach und unkompliziert auftragen.
Der Duft lässt mich jetzt nicht unbedingt in die Lüfte springen vor Erregung, aber es schnuppert frisch, mit einer winzig herben Note – nach einem Rasierschaum halt!
Kurz einwirken lassen und nun kommt mein Nassrasierer zum Einsatz. Vorsichtig bei den heiklen Stellen, dann wieder etwas schneller und ruckzuck sind die Stoppeln und Ähnliches verschwunden. Bis hierhin, keine Beanstandungen!
Die Reste des Gel – Schaums werden per Handtuch wegevakuiert und nun kann gefühlt werden. Kann die Kakaobutter und das enthaltene Vitamin E die Versprechen einhalten?
Ja, doch. Im gewissen Sinne schon. Meine Haut fühlt sich geschmeidig an. Auch durchflutet von Feuchtigkeit. Von Hautirritationen keine Spur. Auch ein Brennen scheint nicht auftreten zu wollen. Na so was!
In Verbindung mit einem After Shave kommen dann doch leichte Brände zustande, was aber durch deren Alkoholgehalt völlig normal ist. Tja, fürs „erste Mal“ gar nicht so übel!
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>>> Ein Fazit nach vier Wochen Testphase <<<
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Vier Wochen lang habe ich dem Rasier – Gel weiterhin einer extremen Testphase gewidmet, mal „zugewachsen“, mal im täglichen Zustand meiner Barthaare.
Jegliche Situationen hat das „Wilkinson Rasier – Gel“ sehr gut gemeistert. Wie es für ein Gel gehört, braucht man wirklich nur eine relativ winzige Menge (circa haselnussgroß), die für eine komplette Gesichtsrasur benötigt wird. Diese schäumt sich dann beim Auftragen auf. Mehr wäre reinste Verschwendung.
Die Rasur verlief schnell, sanft und ohne Probleme (ein scharfer Nassrasierer wird trotzdem benötigt…schmunzel…). Nach einer kurzen Einwirkungszeit ließen sich die unerwünschten Stoppeln problemlos entfernen.
Damen aufgepasst!
Wenn ihr hier erwartet, dass eure Männer so richtig männlich durften, mit der typisch herben Note, seid ihr auf dem Holzweg. Wilkinson hat sich hier wohl gedacht: „Och nö, laß uns den Geruch des Gels mal nur auf halbe Größe hinmerkeln!“ Das haben sie auch getan: Das Ganze ist ohne Zusatz von Parfüm, wie gesagt, es schnuppert aber dennoch leicht, frisch mit einer winzigen herben Note.
Während der gesamten Testphase konnte ich ausschließlich eine glatte, gepflegte Haut mit mir herumtragen. Ebenso konnte ich keine Hautrötungen verbuchen. Die Inhaltsstoffe tun der Haut in der Tat gut. Wie viel Prozent nun der Kakaobutter und dem Vitamin E zuzuschreiben sind, keine Ahnung. Sicher ist, sein tun ihr Werk!
Zufriedene fünf Sterne kann ich dem „Wilkinson Rasiergel für empfindliche Haut“ geben und somit eine Kaufempfehlung. Mir persönlich fehlt der Duft etwas, aber das kann kein Punktabzug bedeuten. Auch die Sparsamkeit ist ein Pluspunkt. Selbst nach vier Wochen ist die Dose noch so was von voll, ich denke, ich werde erst an Weihnachten ein neues Gel benötigen.
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>>> Herstellerangaben (Deutschland)<<<
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Wilkinson Sword GmbH
Schützenstraße 110
42659 Solingen
Website: www.wilkinson.de
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