Pro:
fürs Lagerfeuer gut geeignet
Kontra:
manchmal etwas krächzend
Empfehlung:
Ja
Was gibt es Schöneres als in lauen Sommernächten, am Grill oder jetzt im Herbst am Lagerfeuer zu sitzen und mit den Nachbarn feucht, fröhliche Lieder zu trällern.
Dazu gehört natürlich eine Klampf, wie wir so ein einfaches Instrument nennen.
Bei meiner einfachen Westernklampf handelt es sich um eine Gitarre der Kennung
Yahama 310 in F
die hauptsächlich aus Meranti Holz hergestellt wurde.
Meranti Holz wird hauptsächlich aus Bolivien oder Madagaskar importiert und steht heutzutage unter schwerer Klage von Robin Wood, weil die Bäume oftmals illegal geschlagen werden. Besonders die Eigenart des Meranti Holzes dass es eine Intensive Maserung und eine gute Verarbeitungsmöglichkeit bietet, hat dieses Holz, dass sich gut leimen, Polieren und schälen lässt gerade für den Instrumentenbau prädestiniert.
Die Gitarre gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, dunkles oder helles Holz, wobei sie zu einem extrem fairen Preis gehandelt wird.
Mich begeisterte bisher die Robustheit meiner Gitarre, die auch Stöße nicht krumm nimmt und der schöne Klang. Den Sound würde ich als erfrischend, lebendig, aufheizend bezeichnen. Klangvoll, leiht zu spielen, dank der kurzen Mensur.und des schmalen Korpus.
Ich habe sie in der hellen Ausführung
Mit Fichtedecke
Maranti Korpus
Brücke und Griffbrett aus Pallisander
und 65 cm langer Mensur.
Mit eingearbeiteter dunkler Dekorplatte beim Resonanzloch.
Glänzend und pflegeleicht.
Was die Gitarre einmal gekostet hat, kann ich nicht sagen, da ich sie von meinen Eltern geschenkt bekam und das ist schon etliche Jahre her. Allerdings habe ich mich mal so rumgeschaut und habe gesehen dass man die Gitarre heute zu einem Preis von 109 Euro bekommt.
Fair – kann ich da nur sagen, auch wenn mich die Aussage von Robin Wood bezüglich des Meranti Holzes doch sehr erschreckt hat.
Meine Erste
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Für mich war die F 30 meine erste Gitarre, mit der ich Gitarren spielen in einem Verein begonnen bzw. spielen gelernt habe. Dies habe ich meinen Eltern zuliebe auch einige Zeit gemacht.
Allerdings hat mich damals das Gitarrenspiel nicht so sehr angesprochen und vor allem meine zerschundenen Fingerkuppen war das Greifen und Schlagen irgendwann so lästig, dass ich mich anderen Instrumenten, die ich weit aus besser spielen kann, widmete.
Aber zum Begleiten am Lagerfeuer reichen meine Künste durchaus aus, zumal ich mir zwischenzeitlich noch eine andere Gitarre und eine E – Gitarre gekauft habe und damit versuche mir in einsamen Nächten das Spielen zu perfektionieren.
Bei dieser Gitarre ist es ein leichtes die Saiten zu stimmen und zu spannen. Entsprechend meiner Laune und meines Spieltriebes ist auch die Lautstärke – von sanft leise bis stürmisch, bewegt. Alles ist möglich. Jedenfalls halten mich meine Nachbarn für eine kleine Künstlerin, was will Frau mehr und so muss ich eben in einsamen Nächte üben, üben, üben um meinen Ruf nicht zu verlieren.
Zu Guter Letzt
es ist eine einfache, robuste Anfänger Gitarre von der man nicht allzu viel erwarten sollte.
Aber für laue Sommernächte oder Lagerfeuer Romantik genügt sie vollkommen und macht ihre Sache gut.
Vom Preis her würde ich der Gitarre 5 Sterne geben, auch der Unterhaltungswert in geselliger Runde verdient diese Sterne, allerdings würde ich dem Klang, aus meiner musikalischen Sicht, höchstens 3 Sterne geben. So dass ich hier zwischen 3 und 4 Sternen schwanke. Besser ist in meinen Augen die Yamaha C40, über die auch noch ein Bericht folgt und die von der Anschaffung her auch im unteren Preissegment angesiedelt ist. Für meine Ohren jedenfalls klingt die Besser.
Also lasst euch von einem Händler beraten und lasst euch die Vorzüge, besonders die Klangqualität genau erklären.
Zum draußen spielen und Freude haben, ist meine Gitarre allerdings gut.
Bedanke mich für s Lesen und Bewerten. weiterlesen schließen
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