A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn (DVD) Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Schizophrenie ist ein Problem ohne Lösung
5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
und das muß auch der geniale Mathematiker John Nash lernen.
Mit Absicht habe ich den Film "A Beautiful Mind" im Kino an mir vorbeiziehen lassen, denn mir war klar, diesem Film will ich unbedingt auf DVD. Außerdem ist dies ja auch ein Film, den man nicht unbedingt auf der großen Leinwand sehen muß. Die DVD wollte ich wegen des Bonusmaterials, und am 19.September ist sie ja nun auch erschienen. Die DVD-Kritik hätte ich gerne eher geschrieben, aber bol.de hat sage und schreibe einen Monat gebraucht, um die DVD zu besorgen und zu versenden.
Handlung
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Es ist das Jahr 1947 - John Forbes Nash (Russell Crowe) beginnt sein Promotionsstudium in Princeton, inmitten der Mathematiker-Elite des Landes. Er ist hochbegabt, aber er kann weder sozial noch erfolgsmäßig mit den anderen mithalten. Nash geht einen anderen Weg, er nimmt nicht an den Vorlesungen teil, sondern er will mit einer genialen Idee den Durchbruch schaffen. Sein Einzelgängertum wird nur durch seinen Mitbewohner Charles (Paul Bettany) durchbrochen, der ihn immer wieder zum Kontakt mit anderen Menschen animiert. Eines Tages, bei dem Besuch einer Bar, kommt Nash ein genialer Einfall, den er in seiner Promotion ausbaut - diese Entdeckung der Spieletheorie bringt ihn Anerkennung unter seinen Lehrern und Kollegen.
Jahre später ist er als Professor am MIT tätig, wo er in einem Seminar die wunderschöne Alicia (Jennifer Connelly) kennenlernt. Sie drängt ihn zu einem Date, und die beiden verlieben sich. Schließlich kommt es sogar zu einer Hochzeit. Während privat also alles perfekt ist, wurde das berufliche Leben schon lange in eine Bahn gedrängt, die Nash nicht mehr unter Kontrolle hat. Von dem Agenten William Parcher (Ed Harris) wurde er für den Geheimdienst angeworben, wo Nash in Zeitungen einen Code finden soll, womit sich die Russen verständigen. Er findet auch immer wieder solche Codes, die er in einem Briefkasten an Parcher weiterleitet. Doch die Dinge geraten außer Kontrolle, als er und Parcher von Agenten verfolgt werden, und dies schließlich in einem Mord endet.
Nash füllt sich jetzt verfolgt, und bei einer Vorlesung, wo auch Charles und seine kleine Nichte Marcee (Vivien Cardone) anwesend sind, ergreift er die Flucht. Er wird von dem Psychiater Dr.Rosen (Christopher Plummer) gestellt und in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Man diagnostiziert Schizophrenie...
Meine Meinung
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"A Beautiful Mind" ist ein beeindruckender Film, welcher auf Tatsachen beruht. Das Leben des Mathematikers John Nash wurde von Sylvia Nasar in einem Buch beschrieben, und der Drehbuchautor Akiva Goldsman hat aus dem Stoff ein Drehbuch gemacht. Irgendwie ist diese Realitätsnähe auch der Knackpunkt des Films, denn ansonsten würde man das wohl alles als Unsinn abstempeln. Realitätsnähe müßte ich allerdings in Anführungszeichen setzen, denn natürlich wurde für Hollywood die Story doch ein wenig geebnet. U.a. wird nicht auf Nash´s Affären mit Männern eingegangen, außerdem hatte er vor Alicia schon ein Kind mit einer anderen Frau, und schließlich ist die Beziehung von Nash mit Alicia nicht ganz so reibungslos verlaufen (sie waren zwischenzeitlich geschieden). Ja, aber wie schwierig darf ein Film fürs Publikum werden? Da ist die Antwort leicht - natürlich dard er nicht zu schwierig werden, denn ansonsten nimmt ihn das große Publikum nicht an. Deshalb hat man hier wohl auch etliche Kanten abgeschliffen, so daß ein Nash entstand, mit dem man sich identifizieren kann. Und ich glaube, das war für diesem Film auch nötig. Schließlich sieht man alles durch die Augen von Nash, und man bekommt dadurch ein gewisses Verständnis für die Krankheit Schizophrenie. Andernfalls wäre man zu der Person vielleicht zu distanziert. Und der Plot von der Rettung Nash´s durch die Liebe ist fragwürdig, aber durchaus verständlich. Schließlich kann man sich dadurch den Zuschauer einfangen. Nun gut, man hat also viel von der Story auf eine Linie zugeschnitten, aber manches bleibt doch unverständlich. Da der Film über einen großen Mathematiker handelt, hätte man doch dem Zuschauer wenigstens seine Spieltheorie etwas näher bringen können. Ansätze sind zwar im Film vorhanden, aber meiner Meinung nach zu wenig. Leider findet sich auch im Bonusmaterial der DVD kein Feature zu diesem Thema. Ansonsten hat mich auch die Blaßheit von Alicia gestört - natürlich war sie in jeder Szene durch ihre Schönheit präsent, aber was ist z.B. aus ihrem Studium geworden? Nach ihrer Hochzeit mit Nash wird auf ihr Leben nicht weiter eingegangen, was mich ziemlich gestört hat. Jennifer Connelly hat wirklich eine tolle Leistung abgeliefert, aber irgendwie wurde der Charakter Alicia doch ein wenig ins Abseits gedrängt.
Alle Darsteller haben eine hervorragende Leistung abgeliefert. Jennifer Connelly wurde dafür auch mit dem Oscar für die Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet, wobei Russell Crowe dieses Mal leer ausging (meiner Meinung nach hätte er den Oscar mehr verdient als Denzel Washington für "Training Day"). Russell Crowe hat wirklich eine tolle Darstellung des Nash abgeliefert. Die Mimik und die Worte paßten zu jeder Szene (die Sprache geht ein wenig bei der Synchronisation verloren, weshalb man sich lieber die englische Orignalfassung anschauen sollte). Als Nebendarsteller sollte man auch noch Christopher Plummer erwähnen, der leider nicht so viele Szenen im Film hatte, und natürlich auch Ed Harris als Agent.
Die Inszenierung des Films ist auch hervorragend gemacht. Diese Idee, die Welt mit Nash´s Augen zu sehen, ist echt genial, so daß man anfangs gar nicht wahrnimmt, was schon alles dem Wahnsinn entsprungen ist. Das war ein guter Ausgangspunkt, um den Zuschauer mit der Krankheit Schizophrenie vertraut zu machen. Der Film ist einfach sehenswert, schon wegen der beiden Hauptdarsteller. Das am Ende doch wieder alles etwas schmalzig wurde, konnte scheinbar nicht vermieden werden, aber man hätte auch die Nobelpreisverleihung etwas weniger tränenreich gestalten können. Was also bleibt, ist ein mitreißender Film über Schizophrenie, der Dank eines tollen Hauptdarstellers den Kampf und den Sieg von Nash über die Krankheit dem einzelnen Zuscahuer näherbringt.
Die DVD
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Das Bonusmaterial auf der DVD von Universal kann sich sehen lassen. Hier wurde ausnahmsweise mal nicht gespart, und man bekommt eine Vielzahl von Featuretten zu sehen, die einem einen Eindruck von den Dreharbeiten und der Arbeit am Film geben. Es gibt auch zwei Audiokommentare, die das Bonusmaterial hervorragend ergänzen. Vom Bonusmaterial bin ich vollkommen überzeugt, da gibt es keinerlei Punktabzüge von mir.
Das Bild und der Ton sind sehr gut. Zwar wirkt das Bild in einigen Szenen etwas unscharf, aber im Rest des Films kann es durch perfekte Schärfe und Kontrast überzeugen. Auch der Ton ist nicht schlecht. Zwar lebt der Film durch die Dialoge, was den Center hauptsächlich beschäftigt, aber in einigen Szenen kommen die Surroundboxen zum Einsatz - gerade bei der Verfolgungsjagd oder bei dem Einsatz von Musik.
Zur DVD gibt es leider kein Booklet, das scheint neuerdings Standard zu werden. Das Hauptmenü ist animiert und msuikalisch unterlegt. Die Untermenüs müssen mit statischen Bildern auskommen, aber wenigstens hat es die Musik bis hier hin geschafft.
# Audiokommentar von Regisseur Ron Howard
Es gibt zwei Audiokommentare auf der DVD, wobei der Regiekommentar der bessere von beiden ist. Ron Howard beschreibt sehr interessant und mitreißend die Filmentstehung, die Dreharbeiten, die Locations usw. Hier erfährt man wirklich sehr viel über die Hintergründe des Films. Wer also den Film schon mal gesehen hat, sollte sich in einem zweiten Anlauf den Film mit diesem Audiokommentar anschauen.
# Audiokommentar von Drehbuchautor Akiva Goldsman
Der zweite Kommentar von dem Drehbuchautor ist leider nicht so interessant wie der Kommentar von Ron Howard. Leider ist er einfach zu langweilig erzählt, und so viele interessante Dinge bekommt man auch nicht zu hören. Häufig beschränkt sich Goldsman auf eine Beschreibung der Szene, aber die kann man ja auch auf dem Bildschirm sehen. Wer sich also einen Kommentar zum Film anhören will, sollte den von Ron Howard wählen.
# Entfallene Szenen (~27min)
Die entfallenen Szenen beginnen schon im Menü mit einem Kommentar von Regisseur Ron Howard, wo er kurz erklärt, wieso die entfallenen Szenen so interessant sind. Es folgt dann eine recht große Auswahl von entfallenen Szenen, die man sich wahlweise mit einem Kommentar von Ron Howard anschauen kann. Die viele Szenen aus Zeitgründen entfernt wurden, handelt es sich hier nicht um sinnlose Szenen, die nichtssagend sind und deshalb nicht in den Film gekommen sind. Ron Howard erklärt dies auch schön in dem Kommentar, den man sich auf jeden Fall zu den Szenen anhören sollte. Mir haben die Szenen gut gefallen, da sie auch chronologisch geordnet waren, und durch den Kommentar konnte man sie auch gut in den Film einordnen.
# Featurette - Eine wunderbare Partnerschaft (~5min)
Dieser Clip beinhaltet die langjährige Zusammenarbeit von Ron Howard mit Produzent Brian Grazer. Prinzipiell hört man hier nur Lobeshymnen, aber zwischendurch bekommt man nochmals Einblicke in die Entstehung des Films, wodurch der Clip nicht ganz so uninteressant wird. Untermalt ist das Interview mit Bildern vom Film und von den Dreharbeiten.
# Featurette - Entwicklung des Drehbuchs (~8min)
Wie der Titel schon verrät, dreht sich der Clip um das Drehbuch. In dem Interview mit dem Drehbuchautor Akiva Goldsman merkt man auch zum ersten Mal die Begeisterung von ihm für das Thema (im Gegensatz zum Audiokommentar). Er zählt über die erste Fassung des Drehbuches, über die Änderungen, das Hinzufügen einzelner Szenen und schließlich die Zusammenarbeit mit dem Regisseur und den Darstellern. Ich fand den Clip sehr interessant, da man ja ansonsten nicht so viel über die Drehbuchautoren hört.
# Featurette - Treffen mit John Nash (~8min)
Diesen Clip fand ich sehr spannend. Der Regisseur Ron Howard hat sich mit dem richtigen John Nash getroffen, und dieses Interview aufgezeichnet. Nash erklärt hier seine Spieletheorie und seine aktuellen Forschungen. Ehrlich gesagt, habe ich diese Theorie immer noch nicht verstanden, aber diesen John Nash mal "live" zu sehen, war doch sehr interessant.
# Featurette - Empfang des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften (~2min)
Dieses Clip beinhaltet das Original-Filmmaterial von der Nobelpreisverleihung aus dem Jahr 1994. Ganz nett anzuschauen, aber dann doch ein wenig kurz. Und eine Dankesrede wie im Film gab es auch nicht zu sehen.
# Featurette - Die Besetzung von Russell Crowe und Jennifer Connelly (~6min)
Was mir diese Featurette sagen will, weiß ich immer noch nicht. Eigentlich wollte hier ja der Prozeß des Castings beschrieben werden, aber es wurde nicht weiter auf Probleme eingegangen, sondern Lobeshymnen auf Connelly und Crowe gesungen. Welche anderen Schauspieler/innen noch im Gespräch waren, erfährt man auch nicht. Insgesamt ist dieser Clip also recht nichtssagend.
# Featurette - Der Alterungsprozess (~7min)
Diese Featurette ist schon klasse. Was man im Film vielleicht nur als Nebensache betrachtet hat - die Masken - wird hier nochmals vorgestellt. Und nun wird auch klar, wieso der Film für den Oscar für das Beste Make-Up nominiert war. Nash altert in neun Stufen, wofür jeweils extra ein Gesicht gestaltet wurde. Es wird auch das Material vorgestellt, aus dem die Masken gemacht wurden, damit diese noch natürlich wie möglich aussehen.
# Featurette - Storyboard-Film-Vergleich (~8min)
Storyboards sind normalerweise doch recht langweilig, aber in diesem Clip haben sie durchaus seinen Reiz. zuerst erklärt Ron Howard kurz die Verwendung für Storybords, dann kommt man in das Menü mit den Szenen. Insgesamt kann man sich fünf Szenen im Storyboard-Film-Vergleich anschauen (drei Filmszenen und zwei Szenen aus unveröffentlichten Material). Da man dies im direkten Vergleich sieht, ist es auch nicht so langweilig, da man eben den direkten Szenenbezug hat.
# Featurette - Die Spezialeffekte (~11min)
Hier bekommt man einen interessanten Einblick in die Specialeffekte des Films. Ehrlich gesagt, war mir gar nicht klar, was alles Special Effects im Film waren. Das Aufblitzen der Zahlen und Buchstaben war klar, aber z.B. das Baby in der Wanne, die Tauben auf der Wiese oder die Szene in der Bar, wo er seine Entdeckung macht, hatte ich nicht als computergenerierte Elemente erkannt. So war dieser Clip also sehr interessant.
# Featurette - Das Komponieren der Filmmusik (~6min)
Dieser Clip ist nicht so interessant. Diese Featurette gibt einen Einblick in die Arbeit von Ron Howard mit dem Komponisten der Filmmusik James Horner. Er erzählt über die Verbindung der Mathematik mit der Musik, und die Aufnahmen mit der Sängerin, die man den ganzen Film über hört.
# Making Of - Einblick in A Beautiful Mind (~23min)
Eigentlich ist dieses Making Of darauf gezielt, einem potentiellen Zuschauer ins Kino zu locken. Deshalb ist dieser Clip auch eher ein Werbefilm, der die Handlung des Films erklärt. Man erfährt einiges über die Hintergründe und es gibt Interviews mit Cast & Crew, auch mit dem richtigen Nash. Wenn man die vorangegangenen Clips gesehen hat, wird man hier nicht mehr viel Neues finden. Man kann es höchstens als Zusammenfassung sehen. Wenn man den Film noch nicht gesehen hat, sollte man sich dieses Making Of noch nicht anschauen, denn meiner Meinung nach nimmt es zu viel vorweg. Eigentlich erfährt man schon alles über die Illusionen von Nash, so daß viel vom Film genommen wird.
# Trailer (~2min)
Der obligatorische Trailer zum Film.
# Werbeclip für den Soundtrack (~1min)
Zum Abschluß noch einen Werbeclip für den Soundtrack.
# Featurette - Oscar-Verleihung (~6min)
Der Film erhielt insgesamt vier Oscars: den Oscar für den Besten Film, Beste Regie, Beste Nebendarstellerin und Beste Drehbuchbearbeitung. Bei diesem Feature kann man sich bei dem Oscar für den Besten Film direkt die Verleihung anschauen, bei den anderen drei Oscars Bilder von den anschließenden Interviews mit den Gewinnern.
Sprachen : Deutsch, Englisch
Untertitel : Deutsch, Englisch, Hebräisch
Bildformat : 1,85:1 (anamorph)
Audiokanäle : Dolby Digital 5.1
Spielzeit : 130 min
FSK : ab 12 Jahre
Fazit
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Zusammenfassend kann man sagen, daß "A Beautiful Mind" ein wunderbarer Film ist, der zu keiner Zeit langweilig oder durchsichtig wird. Außerdem wird er auf einer tollen DVD präsentiert, die wirklich sehenswertes Bonusmaterial enthält. weiterlesen schließen -
Nor more Drama? No, more!
11.10.2002, 12:36 Uhr von
Kuhli
Hauptsächlich bzw. sogar fast ausschließlich schreibe ich hier über Filme quer durch alle Genres,...Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mein Russell zeigt’s mal wieder allen als semi-realer Genie nahe dem Oscar-Wahnsinn.
`````` DER FILM ´´´´´´
Story:
1947 startet der noch junge und unbekannte John Nash (Russell Crowe) seine schicksalhafte Karriere mit einem Studium an der Princeton University.
Anfangs wegen seines fast autistisch wirkenden Einzelgänger-Verhaltens und seiner „Gabe“ in allem und jedem mathematische Formen zu sehen von seinen Kommilitonen ausgelacht, entwickelt er durch einen Geistesblitz während eines Kneipenaufenthaltes eine neue Studie, die 150 Jahre Spieltheorie auf den Kopf stellt und ihm dadurch Anerkennung und einen hochrangigen Platz im MIT einbringt.
Dort lernt er nicht nur seine zukünftige Frau Alicia (Jennifer Connely) kennen, sondern auch einen mysteriösen Mann namens William Parcher (Ed Harris). Dieser ist ein im Geheimen arbeitender Regierungsbeamter der in den noch immer anhaltenden Zeiten des kalten Krieges mit einem Anschlag aus Russland rechnet und Nashs geniales, mathematisches Verständnis dafür einsetzen will einen Geheimcode der Russen zu knacken. Doch je mehr Nash sich in diese Regierungsarbeiten vertieft, desto gefährlicher scheint diese Arbeit für ihn zu werden bis auf einmal Schüsse fallen…
Das größte Problem für Nash bleibt jedoch, das weder seine Frau noch seine Kollegen ihm glauben und ihn für verrückt halten und er in eine Psychiatrie eingeliefert wird und bei ihm schizophrene Paranoia festgestellt wird.
Oder ist das alles nur ein Trick der Russen ihn aus dem Verkehr zu ziehen?
Kritik:
Ich bin richtig verärgert über Ron Howard, den Regisseur von „a beautiful mind“, denn eigentlich hatte ich mir damals vor der ersten „Begutachtung“ des Films fest vorgenommen den Film nicht so gut zu mögen. Erstens weil er in direkter und starker Konkurrenz mit „Herr der Ringe“ bei der Oscar-Verleihung stand und ihm ja dann auch die wichtigsten Trophäen weggeschnappt hat und zweitens weil dieser Film mal wieder nach Hollywood roch.
Bekanntermaßen basiert dieser Film ja auf dem Leben des tatsächlich lebenden John Nash, da „basiert“ in Hollywood aber wohl in den meisten Filmen lediglich „inspiriert von“ heißt muss man sich bei der Verfilmung von authentischen Geschichten doch immer überschwängliche Emotionen und Dramatik gefallen lassen. In diesem Film ist das nicht anders. Die Hauptfigur John Nash wird politisch korrekt glorifiziert und der Film lässt keinen Raum für Kritik, da dem wahren Nash jedoch in seiner Schizophrenie homosexuelle Neigungen und Antisemitismus unterstellt wurden, die im Film noch nicht mal angedeutet werden, kann man von einer objektiven Erfassung diesen Lebens, die für einen authentischen Film eigentlich sinnvoll wäre, nicht mehr sprechen. Auch die in den Film eingeflochtene für amerikanisches Dramakino unausweichliche Liebesgeschichte strotzt nur so vor theatralischer Romantik. Das Nashs Frau in seinem wahren Leben nicht über den ganzen Weg der Krankheit an seiner Seite verweilte ignoriert man hier auch mal.
Aber warum bin ich denn so sauer, das die Lebensgeschichte eines Mannes „verpfuscht“ wurde über den ich vorher nichts wusste und somit diese „Schönheitsoperationen“ an der Story mich eigentlich nicht kümmern sollten. Ganz einfach. Ich bin sauer auf Ron Howard, weil ich dank ihm nicht konsequent sein kann, denn obwohl der Film oben genannte Glättungen durchgemacht hat und wenig authentisch wirkt, finde ich diesen Film genial. Und das stört mich, wieso kann ich den Film nicht doof finden, wie ich es mir vorgenommen habe. Menno. *schmoll*
So viel ich auch suche, aber bis auf das unkritische betrachten von Nash gibt’s kein bisschen andere negative Kritik, denn der Film ist einfach nur umwerfend.
Also wo fange ich mit dem Loben an? Also ich starte mal mit den guten Seiten des Drehbuchs. Da Nash selbst wenig von seiner Krankheit mitbekommen bzw. behalten hat, nahm der oscargekrönte Drehbuchautor Akiva Goldsmith eine Biographie über Nash zum Vorbild. Und da der Film über mehrere Jahrzehnte (1947-`94) geht musste Goldsmith sich einige Punkte seines Lebens heraus picken und daraus eine konstante Geschichte kreieren und ich muss wirklich sagen: Ich hätte es nicht besser machen könne *g*
Obwohl der Film oft über lange Sequenzen in einer Zeit spielt und dann wieder etliche Jahre überspringt verliert man nie den Bezug und obwohl sehr wichtige Dinge weggelassen wurden, erklären sich diese von selbst, so z.B. springt der Film in der Liebesgeschichte vom ersten Rendezvous mit einem großen Sprung zu einer Zeit wo die Zwei schon längst verheiratet sind. Die Hochzeit, die Zeugung des Kindes oder gar dessen Geburt wurden im Film komplett ausgelassen und auch das heranwachsende Kind hat im Film kaum platz. Man sieht es kurz als Baby, dann mal für Sekunden als Junge und letztendlich dann ebenfalls sehr kurz als erwachsener Mann. Aber durch die clevere Auswahl und Verknüpfung der Szenen vermisst man hier keine genauen Erklärungen, auch ohne Bilder fühlt man Nash als Ehemann und Vater.
So „sprunghaft“ wie das Drehbuch auch ist, genauso abwechslungsreich und spannend ist es auch. Die Abwechslung kommt wohl daher, dass der Film dreigeteilt ist. Im ersten Drittel fiebert man mit Nash wie er sich verliebt und seine Genialität endlich auch auffällt und aus dem naiv und nicht alleine überlebensfähig scheinenden Mann, doch noch ein erfolgreicher Lektor wird. Neben dieser „vom Tellerwäscher zum Millionär“-ähnelnden Story, verfügt dieser Teil aber auch über guten Humor, nämlich immer dann wenn Nash mit seiner direkten und kindischen Art mit anderen Menschen interagiert und z.B. einer schönen Dame keine Komplimente macht, sondern ihr Vorrechnet wie wahrschienlich es ist, das die Beidne im Bett landen und er ihr sagt, dass er sich darum keine Mühe macht sie mit Komplimenten anzulügen. Nur so viel sei gesagt, Nash hat sie nicht ins Bett sondern eine Ohrfeige ins Gesicht bekommen. Hat man das alles hinter sich gelassen, fängt der Film im zweiten Drittel an, seine verschwörerische Spionagegeschichte zu entfalten und obwohl man als informierter Filmkenner schon vorher weiß, das der Protagonist schizophren ist, bleibt noch immer ein Gedanke daran, dass das vielleicht doch real sein könnte und die Schizophrenie sich doch anders zeigen könnte.
Wenn das Drehbuch dann die Auflösung dann gibt und das letzte Drittel anbricht, das sich mit der Heilung Nashs befasst, ist man einerseits weniger überrascht, was nicht zur Realität gehört, andererseits war ich aber doch sehr überrascht und schockiert was aber dazu noch alles zur Fiktion gehört. Kompliziert? Einfach mal anschauen.
Es gibt Filme, die haben wirklich kein schlechtes Drehbuch wurden aber so stümperhaft und einfallslos inszeniert, das die gute Story gnadenlos untergeht und uns der Beweis geliefert wird, das manchmal die Bilder stärker sind als die Story. Glücklicherweise gibt es hier aber sowohl eine bewegende Story als auch eine (ich möchte mich mal soweit hinauslegen und sagen) perfekte Inszenierung.
Ron Howards Filme (Cocoon, Apollo 13, Grinch) waren für mich immer Filme die ich durchaus gerne und oft gesehen habe, aber immer der letzte Kick zum wirklich Schwärmen gefehlt hat. „A beautiful mind“ bietet da die erste Ausnahme. Zwar ist der Film auf meiner „Innovationsskala“ hinter dem experimentierfreudigen „PI“ von Darren Arranofsky, der sich ja mit demselben Thema beschäftigt, aber auf der Blockbuster-Innovationsskala“ steht er doch sehr weit vorne. Wie Howard mit Special Effects dem Mathelaien Nashs Gedanken und Matheverständnis zeigt, grenzt wirklich an Genialität. Eine Szene die mich sehr beeindruckt hat finden wir direkt schon am Anfang. Nash nimmt ein Glas auf und auf einmal gehen die Spiegelreflexe des Glases zu einer Schale mit aufgeschnittenen Zitronen, so wird aus den Glasreflexen und den Zitronenrändern eine mathematische Zeichnung, die sich dann wieder in der Krawatte eines Kommilitonen wiederspiegelt. Schon wieder kompliziert? Einfach mal anschauen.
Aber auch sonst gefällt der Film. Die Liebesbeziehung ist romantisch und überraschenderweise sehr bewegend und wenig kitschig umgesetzt, die Spionageszenen sind so unreal aber nicht surreal und sind somit spannend wie in jedem „normalen“ Spionagefilm und die dramatischen Szenen überzeugen weniger durch symbolschwangere Bilder als durch groß agierende Schauspieler.
Gefallen findet bei mir auch die farbliche Gestaltung des Films. Ich stehe sowieso auf „einfarbige“ Filme, denen mittels Kamerafilter Farben entnommen wurden. In diesem Film sind auch kräftige Signalfarben ein Fremdwort. Hier dominieren je nach Stimmung warme Braun- und Orangetöne, sowie ein kühles blau.
Nachtragend muss ich wohl noch mal speziell auf die Special Effects eingehen, da diese so sinnvoll in den Film eingeflochten sind, dass man sie manchmal gar nicht als Effekte erkennt. Denn ähnlich wie bei „Forrest Gump“ dienen diese Szenen nicht zur Effekthascherei sondern zum erzählen der Geschichte und zum Erklären der Gedanken Nashs. Perfekt, einfach perfekt.
Sehen sie Herr Lucas, Effekte müssen nicht unbedingt penetrant und selbstherrlich eingesetzt werden, um damit zu protzen.
Wenn man Schauspieler will die groß agieren braucht man große Schauspieler und die findet man hier genug. Allen voran Russel Crowe, der wohl in jedem Film spielt als wär’s die Rolle seines Lebens, doch hier gibt er wirklich eine Glanzleistung ab, die sowohl „The Insider“, „Gladiator“ als auch „L.A. Confidential“ noch übertrifft. Mich erinnert er hier ein wenig an eine abgeschwächte Darstellung von Dustin Hoffman in „Rain Man“ was ich als großes Lob ansehe.
Für Jennifer Connelly ist das aber doch wohl die bisherige Rolle ihres Lebens, da sie nach doch vielen guten Performances in der Vergangenheit wie z.B. in „Rocketeer“ oder „Die Resie ins Labyrinth“ endlich der breiten Masse bekannt ist und für ihre Darstellung mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.
Besonders beeindruckt war ich auch von Paul Bettany, der Nashs Unifreund spielt, der ein „dunkles Gheimnis“ hat. Weiterhin erwähnenswert für mich sind noch Adam Goldberg (Soldat James Ryan), Josh Lucas (American Psycho) und Christopher Plummer, die wie eh und je gut in ihren Nebenrollen aufgehen und mitleiden.
Normalerweise gehe ich bei meinen Filmberichten sparsam mit Filmmusik um, hier muss ich die aber erwähnen, da sie eine der besten Scores ist, die ich je gehört habe und die Bilder des Films nicht nur perfekt untermalt, sondern auch noch unterstütz. Vor allem in „mathematischen Szenen“ kann man anhand der Musik Nashs „ratterndes“ Gehirn erleben. Einfach grandios was James Horner (Titanic) hier komponiert hat.
Fazit:
Ich finde den Film klasse und mir gefällt er auch, ganz abgesehen von meiner Wenigkeit.
Leichte Komik, eine spannende Verschwörung, ein bewegendes Drama, eine schöne Romanze und eine Überraschung in einem einzigen Film, einem Film voller schöner Bilder, berührender Musik und dem Gedanken, dass das so (oder so ähnlich) tatsächlich passiert ist.
Wer allerdings diese Geheimdienst-Geschichte zu sehr an den Haaren herbeigezogen findet, dem kann ich das Gegenteil beweisen, denn auch ich führe ein Doppelleben und arbeite für den Geheimdienst. Wer das hier übrigens liest, den muss ich eliminieren, da das natürlich geheim bleiben muss. Hätte ich diese Warnung etwa vor diesen Absatz setzten sollen? Ups.
`````` DIE DVD ´´´´´´
Die „a beautiful mind“-DVD bekommt man in zwei Versionen, als „normale“ 1-DVD Version und als Oscar-Edition im 2-Disc-Set. Die Versionen unterscheiden sich aber lediglich durch die Extras, dazu aber gleich mehr im Abschnitt über die Extras.
*** Bildqualität ***
Hier kann man nicht meckern. Das Bild ist ruhig und rauscharm. Die Farben wirken sehr kräftig und kontrastreich. Zwar ist das Bild nicht referenzverdächtig aber sehr gut.
Der Film liegt in dem Format 1,78 : 1 vor, also das übliche Widescreenformat, das man auch im Fernsehen sieht. Das normale Kinoformat ist es zwar nicht, da dort die schwarzen Balken fast größer als der Bildausschnitt sind und ich das normalerweise bevorzuge, aber bei einem Drama ist „halbes“ Widescreen völlig akzeptabel.
*** Tonqualität ***
Ein Film der hauptsächlich von Dialogen dominiert wird, bereitet den Boxen natürlich keine große Auslastung, aber wenn die Räumlichkeit gefragt ist, wie z.B. bei den wenigen Actionszenen in der Spionagehandlung oder der Musikunterstreichung, ist sie auch gut.
Der Film liegt sowohl in Deutsch als auch in Englisch in Dolby Digital 5.1 vor.
*** Untertitel ***
Der Film ist in Deutsch, Englisch und Hebräisch Untertitel. Die Audiokommentare sind in Deutsch und Englisch untertitelt und die Extras sind Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Norwegisch und Schwedisch.
Die Untertitel sind in jeder Fassung ausblendbar.
*** Menü ***
Nett dezent animiert und musikunterlegt. Das Hauptmenü gefällt mir sehr gut und erinnert an das „Pearl Harbor“-Menü, die Untermenüs sind allerdings alle statisch, aber immer noch musikuntermalt.
Das Hauptmenü der Zusatz-Disk ist völlig überflüssig, da man hier lediglich die Auswahlmöglichkeiten „Zusatzmaterial“ und „Untertitel“ hat, aber man hätte natürlich auch direkt die Liste der Zusatzfeatures ins Hauptmenü integrieren können, aber darüber kann man wohl mehr streiten, als die technisch überflüssige Sprachabfrage am Anfang beider Disks.
Noch zu erwähnen ist, dass der Film ist in 20 Kapitel unterteilt.
*** Booklet ***
Eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst : Das Booklet ist so konzipiert, das es weder kaputt geht, wenn man die Hülle ins Wasser schmeißst, noch bei extrem großer Hitze. Die schlechte Nachricht: Das Booklet ist so wiederstandsfähig, weil es schlicht und einfach gar nicht existiert. Noch nicht mal ein simples Blättchen mit der Kapitelliste findet man hier.
*** Extras ***
Wie oben angesprochen gibt es von dem Film zwei Versionen, wobei die Disk 1 mit dem Film bei beiden Versionen identisch ist.
#Disk 1#
Neben dem Film finden wir hier zwei untertitelte Audiokommentare, eines mit dem Regisseur Ron Howard und eins mit dem Drehbuchautor Akiva Goldsmith.
Weiterhin findet man hier noch 18 aus der Endfassung geschnittene Szenen mit einer Gesamtlauflänge von 26 Minuten und 53 Sekunden. Zu den Szenen kann man sich wahlweise einen untertitelten Audiokommentar von Ron Howard anhören.
#Disk 2#
* “a beautiful partnership : Ron Howard und Brian Grazer“
5 Minuten und 28 Sekunden unterhalten sich Regisseur und Produzent darüber wie toll sie zusammen arbeiten, war ja auch nicht das erste Mal.
* “Entwicklung des Drehbuchs”
8 Minuten und 19 Sekunden redet Drehbuchautor Akiva goldsmith wie toll sein Drehbuch ist, dazu bekommt er Unterstützung von Ron Howard, der das Drehbuch auch ganz toll findet.
* “Treffen mit John Nash”
8 Minuten und 29 Sekunden sieht man Ron Howard, wie er den echten John Nash trifft und dieser ihn über seine Theorien aufklärt.
* “Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an John Nash”
1 Minute und 58 Sekunden sieht man die originale Übergabe des Nobelpreises 1994 an john Nash in Stockholm. Wer hätte es gedacht, aber die echte Verleihung ist weniger emotional und theatralisch, als die Filmversion.
* „Casting Russell Crowe und Jennifer Connelly“
6 Minuten und eine ganze Sekunde lang schwärmt Ron Howard von seinen beiden Hauptdarstellern. Richtige Castingszenen bekommt man hier nicht zu Gesicht.
* “Darstellung des Alterungsprozesses im Film”
7 Minuten und 15 Sekunden lang erklärt der Maskenbildner wie aus Russell Crowe ein Mann wurde der in zwei Stunden Film von 20 bis irgendwas über 70 altert. Sehr interessant. Wirklich.
* „Vom Storyboard zum Film“
Nach einem 29 sekündigen Einführungsclip von Ron Howard haben wir die Wahl anhand von 5 verschiedenen Szenen die Realisierung des Films im direkten Bild zu Bild-Vergleich zu beobachten. Die einzelnen Szenen sind wie folgt: Die Kneipenszene (0.53), John Nash trifft Dr. Rosen (2:11), Das Baby in der Badewanne (1:17) sowie die zwei geschnittenen Szenen Nash und Parcher im Wagen (1:21) und Alicia und das verschwundene Publikum (1:52)
* „Spezialeffekte“
Mit diesem 10 Minuten und 47 Sekunden lang Video bekommt man alle Spezial Effekte dieses Films erklärt, erstaunlich hier ist, das einige der Szenen im Film gar nicht als Special Effects auffallen und mich sehr begeistert haben.
* „Die Musik im Film“
In 6 Minuten und 59 Sekunden erfahren wir sehr grob von James Horner wie er auf die Msuik gekommen ist. Unterstützung gibt’s wieder von Ron Howard, der alles natürlich super toll findet.
* „Hinter den Kulissen“
In dem „Making of“ das eine Länge von 22 Minuten und 32 Sekunden hat erfährt man nichts was man schon wusste, lediglich die Story wird anhand von Interviewclips und Filmszenen erläutert. Eins der typischen Werbe-Making ofs, die auch schon mal im Fernsehen laufen.
* „Oscar-Verleihung“
Hier gibt’s noch mal einen Ausschnitt während der Verleihung, in dem Ron Howard und Brian Grazer die Statue für den “besten Film” von Tom Hanks überreicht bekommen, natürlich inklusive kurzer Dankesrede (3:55)
Zudem findet man hier noch drei weitere Clips, die sich als offizielle Interviews nach der Oscarverleihung erweisen, mit Ron Howard für die „beste Regie“ (0:43), Jennifer Connelly als „beste Nebendarstellerin“ (0:27) und Akiva Goldsmith für die „beste Drehbuchbearbeitung“ (0:22)
* „Original Kinotrailer“ (2:17)
* „Soundtrack Trailer“ (0:33)
Die Gesamtlauflänge der Zusatzdisk beträgt genau 93 Minuten und 8 Sekunden. Zählt man noch die Zeit der geschnittenen Szenen von Disk 1 dazu kommt man genau auf 2 Stunden und eine klitzekleine Sekunde. Und das war gar nicht so einfach, das zu addieren, eine Minute hat ja immerhin 60 Sekunden aber ein Taschenrechner geht logischerweise ja bis 100. Das erforderte schon mein ganzes mathematisches Verständnis und ich bitte das bitte bei der Bewertung zu beachten.
FAZIT:
Bei der Bewertung des Bonusmaterials habe ich mir wirklich überlegt, ob ich der DVD die Höchstwertung gebe, oder doch ein oder zwei Balken abziehe, ich habe mich aber letztendlich dazu entschlossen, doch die Höchstzahl zu geben und das nur wegen dem eigentlichen Film. Das Bonusmaterial ist sehr reichlich, aber bietet doch eigentlich kaum richtigen Einblick in die Filmproduktion und befasst sich meistens mit Eigenwerbung, aber trotzdem sind einige nette Features darauf, neben den geschnittenen Szenen und der Effektdoku vor allem die zwei kurzen Filme über den echten John Nash. weiterlesen schließen -
Genie und Wahnsinn liegen eng beieinander !!!
29.09.2002, 14:44 Uhr von
elektronaut
Ich bin 30 und arbeite als 3D-Animator im Film- und Videobereich. Bin seit ca. 2 Jahren dabei mei...Pro:
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Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
"Wenn die Realität sich gegen dich verschworen hat, ist nichts mehr sicher..."
Dieses Zitat steht auf dem Cover der DVD und beschreibt am besten das Problem des Mathematikers John Nash. Die authentische Verfilmung einer der Genies des 20. Jahrhunderts war einer der beeindruckendsten Filme des letzten Jahres und zurecht bekam der Film dafür 4 Oscars, unter anderem für den besten Film. Aber nun erstmal zur Story ;-)
Die Story :
John Nash (Russel Crowe) ist eines der vielversprechendsten Mathematik Talente von Amerika und so bekommt er das hochbegehrte
Carnigan-Stipendium für die Universität Princeton. Beseelt von dem Gedanken was Grosses leisten zu müssen, gerät Nash unter Druck eine wirklich einzigartige Idee zu haben und tut sich schnell als Sonderling unter den Studenten hervor.
Die Vorlesungen besucht er nicht, weil sie seiner Meinung nach träge machen und das Potenzial zur authentischen Kreativität zerstören ;-)
So versucht er unter anderem einen Algorithmus für die Bewegungen von Tauben
zu finden und verliert sich nach und nach immer mehr in Panik....bis ihn eines Tages unvermittelt die grosse Idee kommt.
Er erweitert bahnbrechend die Wirtschaftstheorie des legendären Adam Smith um bedeutende Elemente, die auch heute noch grosse Verwendung finden.
Mit seiner Arbeit wird ihm sofort eine hochrenomierte Stelle als Professor am MIT
(Massachusetts Institute of Technology) angeboten und er nimmt dort seine Arbeit auf. Leider ist die Arbeit dort, mit Berechnung des Druckes auf Staudämme etc. , nicht das was seinem Wünschen entsprach. Doch eines Tages klingelt das Pentagon an seiner Tür und bittet ihn für die amerikanische Spionage einen abgefangenen Code der Russen zu entschlüsseln. Dies gelingt ihm und er fühlt sich nun als Teil einer geheimen Verschwörung.
So beginnt er sich immer mehr und mehr in diese Verschwörung zu verstricken....
Bei einer Vorlesung lernt er seine zukünftige Frau Alicia (Jennifer Connely) kennen. Sie entführt ihn in bisher unbekannte Gefilde seines Lebens...die Liebe. Da er charakterlich sehr gewöhnungsbedürftig ist, verwundert es ihn sehr das diese junge hübsche Frau sich so für ihn interessiert.
Die beiden heiraten und das junge Glück scheint ungetrübt. Allerdings fühlt sich John Nash mehr und mehr von russichen Agenten verfolgt, die seine geheimen Arbeiten für den amerikanischen Spionagedienst unterwandern wollen. Dies steigert sich soweit das sich Nash eines Tages nach einem Nervenzusammebruch in einer Psychatrie wiederfindet...
Der Psychiater der Klinik meint das Nash an Schizophrenie leidet, eine häufige Begleiterscheinung derer sind Paranoia, in John Nash´s Fall die Angst vor den Russen.
Die heile konstruierte Welt des John Nash ist nun zerstört...sind die Agenten für die er gearbeitet hat nur Halluzinationen, oder spielen die Russen mit ihm ein übles Spiel ?
Zusammen mit seiner Frau versucht er den Geheimnissen auf den Grund zu gehen, doch es fällt ihm schwer einzelnen Menschen zu trauen...auch seiner Frau.
Trotz dessen schenkt er ihr sein Vertrauen und versucht seine Schizophrenie zu heilen...doch ohne bewährte Medikamente und Behandlungsmethoden...sondern nur mit seiner eigenen Willenskraft...
Mein Fazit :
Ein überaus überzeugender, brillianter und fesselnder Russel Crowe überzeugte mich von den Wahnvorstellungen und dem Denken des Mathematikers John Nash. Wer Crowe aus Gladiator kennt, kann sich kaum vorstellen das dies ein und derselbe Schauspieler ist. Respekt ! Leider bekam er für seine Rolle nicht den Oscar (der ging an Denzel Washington für "Trainig Day").
Beklemmend und einfühlsam wird man in diesem Film durch die Welt der Schizophrenie
geführt, den Alptraum schlechthin...nicht zu wissen was wahr ist. Stellt euch vor ihr müsstet erfahren, das die Menschen, die Orte und die Momente des Lebens die einem bisher so wichtig waren nie existiert hätten ! Was für eine Hölle wäre das...
Die Story die das wahre Leben schrieb scheint mal wieder eine der grausamsten aber gleichzeitg auch interessantesten zu sein.
Was nun noch zu einem wirklich übermässig gutem Film gehören würde wäre die Musik. Was ist aber wenn ich dazu nur einen Namen sage : James Horner. Der ungekrönte König der Filmmusik (u.v.a. "Titanic","Appolo 13") gibt dem Film durch emotional nachdenkliche Musik noch das Sahnehäubchen auf denm i-Tüpfelchen dazu ;).
DVD-Features :
Die DVD bietet umfangreiches Material, für alles was um dem Film herum wissenswert ist.
Was ich mir vielleicht noch gwünscht hätte wären ein paar Hintergrundinfos zu der Wirtschaftstheorie die John Nash aufgestellt hat.
• Making Of, Outtakes, Original Kinotrailer
• "A Beautiful Partnership": Ron Howard und Brian Grazer, Entwicklung des Drehbuchs, Treffen mit John Nash, Die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an John Nash, Casting Russell Crow und Jennifer Connelly, Darstellung des Alterungsprozesses im Film - Die Makeup-Herausforderung, Vom Storyboard zum Film (3 Szenen aus der Endfassung, 2 unveröffentlichte Szenen), Die Spezialeffekte, Die Musik zum Film, Inside "A Beautiful Mind"- Hinter den Kulissen, A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn: Die Oscars, Original Kinotrailer
Technische Features :
Die DVD bietet für mich ein gutes Bild- und Klangerlebnis. Die Audiospuren sind im feinsten Doly Digital 5.1 zu geniessen
• Sprache: Deutsch, Englisch
• Untertitel: Deutsch, Englisch, Hebräisch
• Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
• Dolby, Surround Sound, PAL
• Laufzeit: 119 Minuten
• Bildformat: 1.78:1
Hintergrundinfos :
Es gibt ein paar Internetseiten über John Nash, die leider aber alle in englisch verfasst sind. John Nash erhielt 1994 den Nobelpreis für Wirtschaft in Stockholm/Schweden überreicht, für seine Erweiterung der Wirtschaftstheorie von Adam Smith. Der Nobelpreis wurde von Alfred Nobel gestiftet, dem Erfinder des Dynamits.
Da Nobel auf diesem Wege steinreich geworden ist, hat er beschlossen, einen Teil seines Vermögens für die Nobel-Stiftung zu verwenden, damit sollen jedes Jahr renomierte Wissenschaftler auf ihren Fachgebieten ausgezeichnet werden.
Die Internetseiten :
www-gap.dcs.st-and.ac.uk/~history/ Mathematicians/Nash.html
www.nobel.se/economics/laureates/ 1994/nash-autobio.html
www.pbs.org/wgbh/amex/nash/
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Die Schauspieler :
John Nash : Russell Crowe
William Parcher : Ed Harris
Alicia Larde Nash: Jennifer Connelly
Dr. Rosen : Christopher Plummer
Charles Herman : Paul Bettany
Die Crew :
Regie : Ron Howard
Drehbuch : Akiva Goldsman
Kamera : Roger Deakins
Schnitt : Mike Hill, Dan Hanley
Musik : James Horner
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Kaufinfos :
(nein ich bekomme keine Prozente ;) )
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Preis : EUR 22,99
wird versendet innerhalb von 1-2 Wochen
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Über Kommentare oder Kritiken würde ich mich wie immer freuen !!
Bis bald
Marco.
Copyright 2002 elektronaut
Erstveröffentlichung auf dooyoo am 28.9.2002 weiterlesen schließen
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