A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn (DVD) Testberichte
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Pro & Kontra
Vorteile
- Geschichte interessant Schauspieler (Crowe vor allem)
- spannend, menschlich bewegend, mysteriös, toll fotografiert und gespielt, Crowe & Connelly, Bonusmaterial
- alles
- Drehbuch, Schauspieler, Regie, 2 Stunden Extras
- interessantes Filmthema
Nachteile / Kritik
- Für einige vielleicht langweilig
- Bonusmaterial könnte umfangreicher sein (= man muss mehr dafür zahlen)
- nichts
- Etwas langatmiger Anfang
- nur zum "einmal anschauen"
Tests und Erfahrungsberichte
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GENIE UND WAHNSINN LIEGEN DICHT BEIEINANDER!
5Pro:
alles
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
***Zur Intention des Kaufes:***
Viele Filme kaufen wir, da sie preisgekrönt sind. Meistens haben sie mind. einen Oscar gewonnen. Oder aber min. ein Lieblingsschauspieler spielt eine große (oder kleine) Rolle im Film. „A beautiful mind“ haben wir gekauft, nachdem wir die Academy Awards 2001 gesehen haben, und der Film hierbei ganze 4 Academy Awards einsackte. Von Golden Globes und anderen Auszeichnungen will ich gar nicht erst reden. Das dauert sonst zu lange. :-)
***Zur Basis der Geschichte:***
Die Story basiert auf der Biografie des amerikanischen Mathematikers John Forbes Nash jr., der die Spieltheorie und Differentialgeometrie revolutioniert hat.
Er ist einer der wenigen Mathematiker, die mit dem Nobelpreis geehrt wurden, da es keinen Nobelpreis für Mathematik gibt.
Sein Leben ist von einer großen Tragik geprägt: Kurz nach seinem Karrierestart erkrankte er im Alter von 30 Jahren an Schizophrenie und erholte sich erst wieder in den 90ern davon. Größtenteils erzählt der Film von seiner tragischen Krankheit.
***Zum Film an sich:***
Im Jahre 1947 an der Princeton Universität versucht der junge, aber sehr eigenbrötlerische Mathematik-Student John Nash beinahe krankhaft besessen die Mathematik zu revolutionieren und sucht nach neuen Theorien.
Schnell macht er sich bei Professoren und Studenten durch seine eigenwillige Art unbeliebt. Er kümmert sich darum kaum. Eines Tages macht er die alles entscheidende Entdeckung.
Seine Karriere geht bergauf: Nash bekommt eine Stelle als Forscher und Dozent an der Universität. Während seiner Arbeit verliebt er sich in eine seiner Studentinnen und heiratet sie letztenendes.
Aber er arbeitet zu viel und stürzt sich so bis in die Geisteskrankheit, die letztendlich zur Schizophrenie wird: Nash glaubt, dass er geheime Codes für den US-Geheimdienst entschlüsseln muss und steigert sich immer mehr in seinen Wahn hinein. Nashs andere Welt ist bevölkert von einem wahnsinnigen Agenten des US-Verteidigungsministeriums (Ed Harris), einem Zimmergenossen auf dem College, sowie einem elternlosen Mädchen, das nie erwachsen wird.
Der Stress, die Gefahr und die Geheimhaltung seiner imaginären Tätigkeit fordern ihren Tribut: John leidet immer mehr unter Verfolgungswahn und wittert ständig Verschwörungen.
Fast droht er alles zu verlieren: seine Arbeit, seinen Mut zum Leben und seine Frau, der es letztenendes doch zu viel wird.
Er willigt ein sich heilen zu lassen: ein langer und qualvoller Heilungsprozess beginnt. Mithilfe von Medizin und seinem eigenen, starken Willen gelingt ihm der Triumph über die Krankheit, er findet seinen Weg ins Leben zurück, wird für sein Lebenswerk und seine bahnbrechenden Erkenntnisse in der Mathematik durch den Nobelpreis geehrt und findet seinen Frieden.
***Preis:***
Gebraucht und Neu bei amazon.de ab 5,49 €.
***formale Details und Extras:***
• Darsteller: Russell Crowe, Jennifer Connelly, Ed Harris
• Regisseur(e): Ron Howard
• Format: Dolby, PAL, Surround Sound
• Sprache: Deutsch, Englisch
• Region: Region 2
• Bildseitenformat: 16:9
• FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
• Studio: Universal/DVD
• DVD-Erscheinungstermin: 3. Februar 2005
• Spieldauer: 130 Minuten
• DVD Features:
• Audiokommentar Ron Howard (Regie) und Akiva Goldsman (Drehbuch), unveröffentlichte Szenen (optional mit Audiokommentar)
***Zum Regisseur:***
Die Wahnvorstellungen Nashs haben den Regisseur Ron Howard am meisten fasziniert, das merkt man auch durch und durch im gesamten Film. Er konnte aus der Lebensgeschichte des begabten Mathematikers genug Pathos herauszaubern. Ihm ist ein gutes Werk gelungen, das einen ganzen Kinoabend füllt und lange bestehen bleiben wird.
***Andere Werke des Regisseurs:***
• 1977: Gib Gas... und laßt euch nicht erwischen (Grand Theft Auto)
• 1980: Julie erobert den Himmel (Skyward)
• 1981: Das Geheimnis der Pyramide (Through the magic pyramid)
• 1982: Nightshift – Das Leichenhaus flippt völlig aus (Night Shift)
• 1984: Splash – Eine Jungfrau am Haken (Splash)
• 1985: Cocoon
• 1985: Gung Ho
• 1988: Willow
• 1989: Eine Wahnsinnsfamilie (Parenthood)
• 1990: Backdraft – Männer, die durchs Feuer gehen (Backdraft)
• 1992: In einem fernen Land (Far and away)
• 1994: Schlagzeilen (Paper)
• 1995: Apollo 13
• 1996: Kopfgeld (Ransom)
• 1999: EDtv
• 2000: Der Grinch (How the Grinch stole Christmas)
• 2001: A Beautiful Mind - Oscar für beste Regie
• 2003: The Missing
• 2005: Das Comeback (Cinderella Man)
• 2006: The Da Vinci Code – Sakrileg (The Da Vinci Code)
***Zu den Darstellern:***
Russel Crowe: spielt den brillianten Mathematiker John Nash
Jenniffer Connelly: spielt Nashs Ehefrau
Ed Harris: spielt einen imaginären Agenten in Nashs „anderer Welt“
usw.
***Zur eigenen Meinung:***
Genie und Wahnsinn liegen eng beieinander und es wird oftmals nicht so ganz klar, was nun Realität und was Fiktion ist. Die Grenzen zwischen den Realitäten verschwimmen, man muss nachdenken um mitkommen zu können.
Also kein Film mit dahinplätschernden, hübschen Bildern, sondern etwas für das anspruchsvolle Gemüt, das sich nicht mit seichten US-Komödien zufrieden gibt.
Mir hat der Film persönlich sehr gut gefallen, meiner Mutter auch. Russel Crowe spielt so authentisch und beeindruckend, dass man ihm gerade abnehmen könnte, er leide selbst an dieser außerordentlich tragischen Krankheit.
Jennifer Connelly hat den Oscar verdient für ihre einfühlsame Darstellung von Nashs Ehefrau, die ihn in der schweren Zeit der Krankheit und Genesung unterstützt. Der Oscar für den „besten Film“ ist absolut gerechtfertigt. Dieser Film hätte mehr als 4 Oscars verdient! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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Wer hat die Lösung?
20.07.2005, 12:29 Uhr von
Skywalkeratwork
Hauptsächlich bei Ciao zu finden, aber auch hier werden meine Berichte natürlich gepostet und mei...Pro:
Eigentlich alle Schauspieler ! Bonus - Material reicht mir aus ! Günstig erhalten ! Zum Teil eine wahre Begebenheit, auch wenn der Regisseur viele Freiheiten hatte ! Dramatisch und einfach ein schöner Film !
Kontra:
Gar nichts, beim Zweiten oder Dritten ansehen immer noch genauso schön !
Empfehlung:
Ja
Vorwort
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Ein Film den ich damals schon ich glaube zweimal auf Premiere mir angeschaut habe, ist A beautiful Mind mit Russell Crowe. Den wollte ich schon immer haben und als es ihn letztlich für 9,99 Euro beim Saturn gab, musste ich einfach zugreifen, denn davor kostete er immer noch weit über 10 Euro. Nun ist er also in meiner Sammlung dieses Meisterwerk und ich sage direkt, wieder mal einer meiner Lieblingsfilme. Heute also mein DVD Bericht zu diesem Film!
Kurze Infos zum Film bzw. zur DVD
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Also sogar bei Amazon.de zahlt man noch für die einfache DVD wie ich sie habe 12,99 Euro, daher habe ich doch ein kleines Schnäppchen gemacht. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren und er gehört in das Genre Drama und das ist der Film auch, zumindest konnte selbst ich mir eine Träne nicht verdrücken an einigen Stellen. Die Laufzeit beträgt stolze 130 Minuten und trotzdem ist er keineswegs langatmig, sondern ständig interessant und man möchte wissen wie es weitergeht. Zu den besonderen Specials dieser DVD kommen wir später noch, Regie hat hier Ron Howard geführt, der auch schon für Filme wie In einem fernen Land oder Apollo 13 zuständig war. Der DVD Erscheinungstermin war gerade mal im Februar diesen Jahres und die Produktion des Films war schon etwas länger her, nämlich 2001. Ansonsten einfach auch ein Genre was ich gerne schaue, vor allem da es eine wahre Begebenheit ist soviel ich weiß. Dazu trägt er noch den Untertitel Genie und Wahnsinn und zudem wurde er ich glaube mit 4 Oscars ausgezeichnet!
Die Schauspieler
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Russell Crowe spielt John Forbes Nash
Ed Harris spielt William Parcher
Jennifer Connelly spielt Alicia Nash
Paul Bettany spielt Charles
Vivien Cardone spielt Marcee
Christopher Plummer spielt Dr. Rosen
Also als Erstes schon mal richtig klasse Schauspieler sind hier mit dabei, vor allem der Hauptcharakter John Nash kann überzeugen, ihn spielt auch niemand Geringeres als Russell Crowe, den man ja spätestens aus dem Film Gladiator her kennt. Aber auch sonst ein richtig bekannter und gefragter Mann als Schauspieler und in diesem Film sowie auch in Gladiator, stellt er dies eindrucksvoll unter Beweis, vor allem das er auch vollkommen andere Rollen spielen kann. Ed Harris spielt hier auch noch mit und zwar vorher auch schon in Filmen wie Lost in Space, The Rock oder The Abyss. Auch ein sehr bekannter Darsteller, der mir vor allem aus The Rock in Erinnerung geblieben ist, aber im Grunde ist es recht still um ihn geworden. Dazu spielt noch Christopher Plummer am Ende mit als Psychiater und er behandelt John Nash. Vom Sehen her alleine schon ein bekannter Schauspieler und er war in Filmen wie 12 Monkeys oder Waterloo dabei. Nicht zu vergessen ist da noch die wunderschöne Jennifer Connelly, die wahrhaft traumhaft ist und John Nash kann sich glücklich schätzen solch eine Frau zu haben :-) Ne, mal Spaß beiseite, sie ist einfach klasse und hat dies unter anderem schon in Hulk oder Requiem for a Dream deutlich gezeigt. Ansonsten ist mir nur noch Paul Bettany in Erinnerung geblieben, denn er ist John Nash´s imaginärer Zimmernachbar und er kam mir direkt beim ersten Mal bekannt vor, nämlich aus Ritter aus Leidenschaft. Dort war er schon sehr präsent und auch hier spielt er wieder klasse und irgendwie mag ich ihn auch sehr als Schauspieler, seit dem Film Ritter aus Leidenschaft. Nun denn, alles in allem eine traumhafte Besetzung für einen wahrhaft traumhaften Film meiner Meinung nach!
Die Handlung
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Grundlegend geht es um die Geschichte des Mathematik-Genies John Nash, der 30 Jahre seines Lebens in Schizophrenie gelebt hat. Allerdings scheint es doch keine wahre Begebenheit zu sein, denn Ron Howard inszenierte diesen Film sehr frei und ließ einige Fakten direkt weg. Aber grundlegend stimmt es schon wie er gelebt hat, denn erst in den 90ern bekam er seine Krankheit einigermaßen in den Griff. Dieser Film zeigt also auf beeindruckende Weise, wie man mit solch einer Krankheit leben kann bzw. muss...
John Nash steckt noch in seinen Anfängen und denkt nur über seine Arbeit nach, denn er möchte irgendwann etwas Bahnbrechendes herausfinden und veröffentlichen. Dafür lebt er und zusammen mit seinem Zimmernachbarn möchte er dies verwirklichen. Doch irgendwas stimmt nicht mit Nash, das wird schnell klar, denn er ist ein Einzelgänger, lernt keine Frauen kennen, bis er eines Tages etwas Großes schafft. Er schafft es etwas Bahnbrechendes vorzulegen und bekommt sogar später einen Job im Pentagon. Doch dies ist nicht die Realität, genauso wenig wie sein Zimmernachbar. Er übernimmt von nun an Aufträge für das Pentagon und außerdem tritt eine Frau in sein Leben...
Ein Psychiater stellt fest, das John unter Schizophrenie leidet und das unerkannt schon seit einigen Jahren. Mit Medikamenten wird versucht, die Krankheit im Zaum zu halten, doch für seine jetzige Frau, setzt er die Medikamente heimlich ab. Doch die Wahnvorstellungen kehren damit zurück und er fällt wieder in den alten Trott. Doch er möchte keinesfalls wieder ins Krankenhaus zurück, denn von dort würde er niemals wieder herauskommen. Aus dem Grund bittet er seine Frau, ihm zu helfen und dies zusammen durchzustehen. Doch gelingt ihm das auch ohne Medikamente, ein einigermaßen normales Leben zu führen?
Mehr wird wie gewohnt nicht verraten, auf jeden Fall wurde das Leben des John Nash wirklich auf beeindruckende Weise inszeniert, zudem sehr dramatisch und auch traurig am Ende. Doch vielleicht gibt es ja doch ein Happy End und er zeigt zudem, wieviel Zusammenhalt bringt in einer Ehe. Wirklich ein Film zwischen Genie und Wahnsinn!
Das Bonus-Material
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Es gibt wohl noch eine sogenannte Oscar Edition mit 2 DVD´s, ich habe die einfache, wahrscheinlich war sie deshalb so günstig, aber mir reicht sie auch vollkommen aus, denn mir kommt es immer nur auf den Film an. Diesen kann man hier sogar in Deutsch und Englisch genießen und zwar beides Mal im Tonformat Dolby Digital 5.1. Außerdem gibt es diese beiden Sprachen auch als Untertitel, sowie zusätzlich noch die Sprache Hebräisch und natürlich das Standard-Bildformat 16:9. Ansonsten gibt es ehrlich gesagt nicht viel Bonus-Material zu bewundern, denn es fängt an mit dem Audiokommentar des Regisseurs sowie des Drehbuchautors und als Letztes Special kommen dann noch die unveröffentlichten Szenen und das war es auch schon. Aber diese ungeschnittenen Szenen sind ganz 16 und gehen stolze 26 Minuten lang und das noch mit Kommentar des Regisseurs. Also zwar nur ein großes Special, das aber sehr ausführlich und daher nur zu empfehlen. Unterteilt ist dann der Film noch in 20 einzelne Kapitel und alles in allem reicht es mal wieder an Bonus, wer mehr möchte kann sich die Oscar Edition zulegen!
Meine Meinung
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Wie ihr euch ja bestimmt denken könnt wenn ihr bis hierhin gelesen habt, dann werde ich diesem Film natürlich ein "Exzellent" verpassen und je öfter ich ihn sehe, desto mehr Kleinigkeiten fallen mir hier auf, denn man merkt ja erst zur Hälfte des Films, das er an Schizophrenie leidet und beim zweiten oder dritten Mal ansehen, geht man schon ganz anders an den Anfang des Films heran und achtet halt auf Kleinigkeiten. Ich finde ihn einfach nur klasse und das liegt einerseits an den super Schauspielern, allen voran Russell Crowe zeigt hier neben Gladiator das er auch andere schwierige Rollen spielen kann, wenn man auch erfährt, das er nicht gut pfeifen kann im Bonus-Material :-) Dieses ist auch ausreichend, auch wenn es hauptsächlich nur aus geschnittenen Szenen besteht und ursprünglich sollte der Film sogar 2:40 Minuten gehen, bis halt auf 2:10 Minuten gekürzt wurde. Es gibt wenn man mehr Bonus möchte ja noch eine Oscar Edition mit 2 DVD´s, die ist halt dann auch etwas teurer wohlgemerkt. Ansonsten ist vor allem die Handlung super inszeniert, richtig schön dramatisch und selbst mir kommen dort manchmal die Tränchen. Er ist wirklich sehr emotional, zu einem gewissen Grad auch etwas spannend, aber das nur sehr kurzlebig, das ist aber auch nicht die Art dieses Dramas. Es soll die Geschichte von John Nash erzählt werden, auch wenn wichtige Punkte vom Regisseur bewusst weggelassen worden sind, er hatte also recht freie Hand, hat dies aus meiner Sicht auch sehr gut genutzt. Aber zum Teil ist es halt eine wahre Begebenheit und alleine das macht diesen Film für mich so sehenswert. Wer ihn also noch nicht gesehen hat, hat was verpasst und das muss unbedingt nachgeholt werden. Nicht umsonst hat er auch einen Oscar erhalten für den besten Film. Daher schnell zugreifen, teilweise kriegt man ihn halt schon unter 10 Euro oder er lief sogar letztes Mal im TV auf Pro 7 wenn ich mich nicht irre. Daher viel Spaß beim Ansehen, aber nicht nur so nebenbei, dafür ist er zu schön. Bis dann, euer Mathematiker Sky! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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StarlightII, 20.07.2005, 19:05 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
der Film ist einfach wunderbar faszinierend...
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Genie und Wahnsinn
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Story:
In Princeton ist die Mathematik das übergreifende Etwas, welches sowohl für die Erfindung der Atombombe als auch für grundlegenden Wirtschaftstheorien verantwortlich ist. Es kommt also auf die jungen Menschen auf diesem Campus an, etwas aus der Zukunft zu machen. John Nash ist einer dieser auserwählten, die Princeton durch ein Stipendium besuchen dürfen. Doch er kann sich nicht so wirklich in die Clique der Fachkollegen einleben. Er mag keine anderen Menschen und sie mögen ihn ebenso wenig. Der einzige mit dem er sich gut versteht ist sein zugeteilter Zimmergenosse, obwohl dieser der absolute Gegensatz zu ihm ist. Diesem konträren Partner öffnet er sich allerdings und erzählt ihm von seiner Sorgen, dass seine Kollegen bereits mehrere Facharbeiten veröffentlicht haben, wohingegen er selbst nicht mal weiß über was er schreiben soll. Er steigert sich so sehr in den Gedanken eine Auszeichnung zu bekommen, dass er sich selbst dabei blockiert.
Als Nash aufgrund mangelnder Resultate die angestrebte Arbeitsstelle im Wheeler Labor zu entwischen droht, findet er durch die hübsche Alicia den richtigen Gedankengang. Er schreibt seine Facharbeit über "regulierende Dynamik", die für ihn selbst den Durchbruch in die Welt der Spitzenmathematiker bedeutet und furch die er letztendlich doch noch den Job im Wheeler Labor bekommt. Doch es wächst auch der Druck, der auf John lastet, was sich für die Zukunft seiner Psyche sehr negativ auswirkt. Er bekommt das Anfangsstadium seiner psychischen Krankheit gar nicht mit …
Meinung zum Film:
John Nash wird von Russell Crowe hervorragend in Szene gesetzt und zeigt gerade am Anfang des Films seine Charaktereigenschaften deutlich auf. Redefaul aber direkt sagt er den Leuten was er denkt, obwohl er ansonsten eher skeptisch und beobachtend ist. Dies bekommt auch die Frauenwelt zu spüren, was für ihn selbst nicht gerade von Vorteil ist. Anhand der einzelnen Szenen kann sich der Zuschauer ganz genau vorstellen was in Nash vorgehen mag. Die Lebensgeschichte, die sich daraus ergibt, ist interessante und gefühlsbetont. Das Auf und Ab seiner einzelnen Lebensphasen lässt den Zuschauer stark an den Gefühlen teilhaben. So sehr es bei den Freuden seines Lebens Spaß macht diese zu teilen, schmerzt es wenn wieder eine Talfahrt angesagt ist.
Das vielleicht Schlimmste an diesen Schwankungen ist, dass sie keinen Lebensbereich auslassen. Seine Freunde, die Arbeit, seine Liebe und eigentlich alles was eine Schnittmenge mit ihm bildet wird in Mitleidenschaft gezogen. Daher ist der deutschen Zusatztitel "Genie und Wahnsinn" sehr treffend. Wer nah am Wasser gebaut hat sollte sich schon mal mit Taschentüchern eindecken
Fazit:
Ein Film mit realem Hintergrund, wie man ihn selten gesehen hat. Die gesamte Leistung der Schauspieler ist erstklassig und kann den Zuschauer mit Leichtigkeit in den Bann der Lebensgeschichte von John Nash ziehen. Ein Film den man gesehen haben muss. weiterlesen schließen -
OSCAR-gekrönt: Von Mathe und Monstern
Pro:
spannend, menschlich bewegend, mysteriös, toll fotografiert und gespielt, Crowe & Connelly, Bonusmaterial
Kontra:
Bonusmaterial könnte umfangreicher sein (= man muss mehr dafür zahlen)
Empfehlung:
Ja
In "Fluch der Karibik" wundert sich Will Turner darüber, dass Genie und Dummheit oft nahe beieinander liegen. Doch auch Genie und Wahnsinn sind zwei Seiten einer Medaille. Dass man Geisteskrankheit überwinden und schließlich den Nobelpreis gewinnen kann, zeigt "A beautiful mind". (Es gibt also auch noch Hoffnung für mich.'fg')
Filminfos
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O-Titel: A beautiful mind (USA, 2001; 4 OSCARs), DVD: 2002
FSK: ab 12
Länge: ca. 130 Min.
Regisseur: Ron Howard
Drehbuch: Akiva Goldsman
Musik: James Horner
Darsteller: Russell Crowe, Jennifer Connelly, Paul Bettany, Ed Harris, Christopher Plummer u.a.
Handlung
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Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Nobelpreisträgers John Nash (Crowe). Zunächst lernen wir ihn als unbeholfenen, antisozialen Mathestudenten kennen, der mit Hilfe eines Stipendiums aus dem provinziellen West Virginia herauskommt und an der renommierten Uni von Princeton darf, wo ja auch Einstein lehrte. Sein Mentor Helinger meint allerdings, dass Nashs Forschungsthema "Governing Dynamics" dem seines Stipendiums-Konkurrenten Wendell (Josh Lucas) nicht das Wasser reichen könne.
Infolge dieser Zurücksetzung fühlt sich Nash schwer unter psychischen Druck gesetzt. Der Druck lässt nach, als ein Stubenkamerad namens Charles (großartig: Paul Bettany) bei ihm einzieht, denn Charles bringt ihn wieder mit dem echten Leben in Verbindung (und sorgt für mehrere Lacher). Charles allerdings ist eine Einbildung Nashs. Allerdings bleibt der Zuschauer sehr lange im Unklaren über diesen Sachverhalt. Ein Tipp: Bevor die eingebildete Person im Bild auftaucht, hört man sie zuerst. Und der grund, warum Nash sie nicht als Einbildung wahrnimmt, ist der, dass sie ihm auf derselben Ebene begegnen, auf der er seine Ideen und Einfälle erhält. Und auf letztere will er keinesfalls verzichten. (Das wird später während der Rückfallphase relevant.)
Dann hat Nash eines Tages in der Studentenbar die Erleuchtung: kooperativer Wettbewerb, den seine Kollegen um ein wunderschönes weibliches Wesen eingehen. Das Dumme ist nur, dass er mit dieser These ungefähr 150 Jahre Wirtschaftstheorie seit Adam Smith über den Haufen wirft. Nachdem es ihm aber gelungen ist, eine wasserdichte Theorie daraus zu machen, kann ihm niemand den Doktorhut verweigern, ja sogar den Professorentitel.
Vier Jahre später tritt er zwei lukrative Stellen an: eine am berühmten Massachusetts Institute of Technology (MIT), die andere im Pentagon, wo er als Codebrecher arbeitet. Diese Fähigkeit wird eindrucksvoll demonstriert. Allerdings fühlt er sich lediglich benutzt, nicht aber eingebunden. Wiederum hilft er sich mit einer Einbildung aus der seelischen Klemme. Erstmals erblickt Nash Agent Parcher (Harris). Mathematiker haben sich in den Fünfzigern angeblich sehr für ihr Land eingesetzt. Parcher rekrutiert ihn, um gegen russische Spione zu kämpfen. Nash hat eine Vision von einem Atomangriff der Russen auf die USA - zumindest in einer unveröffentlichten Szene.
In den Lehrstunden, die er ebenfalls geben muss, lernt er in der Physikerin Alicia Larde (Connelly) nicht nur eine reizende junge Frau, sondern auch seine spätere Gattin und Lebensretterin kennen. Denn der Agent Parcher zieht Nash in eine aufreibende Cold-War-Verschwörungsgeschichte, die Nash total an die Nieren geht. Schon bald leidet Alicia unter Nashs Verfolgungswahn und konsultiert einen Nervenarzt: Dr. Rosen (Plummer). Rosens Diagnose lautet Schizophrenie. Alicia ist zunächst nur verwundert. Und auch wir zweifeln immer noch: Ist Dr. Rosen ein Psychiater oder ein Spion der Russen?
Aber wenn Charles und seine kleine Nichte Marcee eingebildet sind, auf welcher Ebene agiert dann Agent Parcher? Und falls dieser ebenfalls eingebildet sein sollte, gibt es dann jemals wieder eine Chance für Nash, seine Krankheit zu überwinden? Schließlich ist dies eine Geschichte über einen Nobelpreisträger. Zunächst sieht es nicht so aus, als ob Nash je in der Lage sein würde, diesen Preis entgegenzunehmen.
(Wie der Regisseur sagt, überleben 75 Prozent der an Schizophrenie Erkranken nicht. Sie sterben aufgrund von Unfällen, Selbstmord oder Krankheiten, die auf schlechte oder falsche Pflege zurückzuführen sind.)
Mein Eindruck: der Film
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Der Drehbuchautor macht es an einer Stelle seines Kommentars deutlich: Dies ist ein (auch) ein Horrorfilm über Ungeheuer. Nur mit dem Unterschied, dass die Ungeheuer genauso aussehen wie normale Menschen und sogar im Falle von Charles und Marcee sehr liebenswert sind - wohingegen Parcher eine Vaterfigur ist, die Nash in die Gesellschaft einbindet.
Dass diese Einbildungen in der Tat Horror verbreiten und uns das Fürchten lehren können, zeigt sich spätestens in der Szene, als Nash beinahe seinen kleinen Sohn ertränkt, weil er glaubt, Charles kümmere sich um ihn - während das Wasser in die Badewanne läuft und das Baby zu ertrinken droht. Selbst dann noch wird Nash nicht klar, was diese Gefahr für sein Leben bedeutet. Wenn er anschließend versucht, seine Familie vor den Personen zu bewahren, die er sich einbildet, erscheint dies wie ein Angriff. Die einzige Rettung - und das ist das Geniale an der Story - besteht für ihn darin, selbst mit Logik zu deduzieren, dass sie Einbildungen sind: "Marcee wird nicht älter." Erst da kann Alicia ihm eine Chance geben.
Es gibt später, als es so aussieht, dass sie ihn verlässt, eine weiteren solchen Moment. Einen Moment, der so voll Pathos und intensiven Emotionen ist, dass man sich wundert, warum der Regisseur ihn im Film gelassen hat. Einzig und allein aufgrund der Leistung der beiden fabelhaften Hauptdarsteller.
Es soll Zuschauer gegeben haben, die selbst noch zu dem Zeitpunkt, als Alicia in Nashs Rückfallphase (die er aus Liebe zu ihr provozierte) seine Geheimnis entdeckt, an die Story von der russischen Verschwörung geglaubt haben. Das spricht nur für die sorgfältige Vorbereitung dieser Zuschauertäuschung durch Autor und Regisseur. Die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass ein weiser alter Mann (Dr. Rosen o.ä.) aufsteht und uns die Wahrheit erzählt. Da dies nicht passiert, ohne dass wir diesen Zeugen anzweifeln können, hat der Regisseur weiterhin freie Hand. Erst als wir es selbst merken (müssen), dämmert es uns, dass wir von Anfang an getäuscht worden sind. Dieser Effekt ist ziemlich umwerfend und stellt uns auf eine Stufe mit Alicia, die ja ebenfalls diesen Prozess durchlaufen musste. In dieser Position lässt sich dann der Rest des Film mit verständnisvollen Augen betrachten. Nicht Nash ist das geistes-kranke Ungeheuer, sondern die Krankheit ist das Ungeheuer. Und Alicia ist keine Heilige, was auch sehr wichtig ist. Connelly trug viel dazu bei, Alicia nicht aufs Podest der Heldin zu stellen - auch Alicia hat ihre "moments of doubt and pain".
Fazit: Es ist schön, ein "beautiful mind" zu haben, wichtiger aber ist ein "beautiful heart".
Die DVD
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Technische Infos
Bildformate:1,78:1 anamorph, widescreen
Tonformate: DD 5.1
Sprachen:D, GB
Untertitel: D, GB, Hebräisch
Extras:
- Audiokommentar von Regisseur Ron Howard (Untertitel in D, GB)
- Audiokommentar von Autor Akiva Goldsman (Untertitel in D, GB)
- Unveröffentlichte Szenen (Regiekommentar optional, mit Untertiteln)
Mein Eindruck: die DVD
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Der Audiokommentar des Regisseurs ist wirklich hervorragend, wenn man erfahren möchte, welches Ziel mit einzelnen Szenen und Darstellungen verfolgt wurde und wie es bei den Dreharbeiten zuging. So waren beispielsweise die beiden Hauptdarsteller ziemlich erschöpft wegen ihres enormen emotionalen Einsatzes bei vielen Szenen, insbesondere im Mittelteil, als es um die Bewältigung der Krise Nashs geht. Connelly war sogar heiser nach ihrer Badezimmerszene, in der sie schreien und ein Glas an die Wand werfen musste. Insgesamt kann man nicht anders als dem Regisseur in seiner aufrichtigen Bewunderung für die beiden beizupflichten.
Aber Howard ist erstaunlicherweise auch ehrlich. So weist er uns auf mehrere sachliche Fehler hin, die zu der Zeit, als sein Kommentar aufgenommen wurde, noch gar nicht entdeckt moniert worden, was wirklich auf den Eindruck der Glaubwürdigkeit, den der Film erweckt, hinweist. So ist etwa die Idee, einem Mann eine Leuchtdiode mit zerfallenden Isotopen unter die Haut zu setzen, wohl eher dem Reich des Comics zuzuordnen als der Welt realer Geheimdienste. Die Fernseher und Monitore, die der eingebildete Agent Parcher verwendet, standen zu der Zeit, zu der der Film spielt, noch gar nicht zur Verfügung - sondern erst 10 bis 12 Jahre später. Dass Senator McCarthy zitiert wird, ist den Kritikern ebenfalls nicht aufgefallen. Die Aufrichtigkeit, mit der Howard seine Karten aufdeckt, muss man ihm hoch anrechnen.
Der Audiokommentar des Drehbuchautors befasst sich viel mehr als Howard mit den Dreharbeiten. Goldsman erklärt aber auch, welche Unterschiede bestanden zwischen der literarischen Biografie Silvia Nasars und dem Drehbuch. Außerdem wird klar, wieviel des Dialogs der Improvisationskunst der Darsteller zu verdanken sind, allen voran R. Crowe. Goldsman weist mehrmals auf die Rolle des bestickten Taschentuchs hin, das als Dingsymbol für die Liebe zwischen Alicia und Nash steht und stets an psychologischen Wendepunkten auftaucht.
Ansonsten scheint dies ein Familienfilm zu sein: Goldsmans Mutter ist eine der Nobelpreisträgerinnen. Howards Vater taucht in der Irrenanstalt Dr. Rosens auf, allerdings nur in einer geschnittenen Szene. Und Howards Frau Sheryl ist vor, während und nach Nashs Vortrag zu sehen, nach dem er Dr. Rosens Männern in die Hände fällt.
Die DVD enthält ungefähr 18 unveröffentlichte Szenen (je nach Zählweise) von insgesamt 27 Minuten Länge. Vorangestellt ist ein Prolog Ron Howards von einer Minute Länge, in dem er erklärt, worauf es bei den Schnitten ankam. Der Film war zu lang und an etlichen Stellen zu langsam, nicht fließend und kohärent genug. Vieles dieses Szenematerial sieht im Vergleich zum fertigen Film minderwertig aus, so als ob man es vom Boden des Schneideraums geklaubt hätte. Manches ist interessant, das meiste aber nicht.
Die OSCAR-Edition der DVD bietet noch wesentlich mehr Extras, vor allem Interviews mit den Darstellern.
Ton und Bild sind, wie es sich für einen OSCAR-Film gehört, ausgezeichnet. Die Kamerarbeit und Ausleuchtung von Roger Deakins ist unglaublich feinfühlig, ausgetüftelt und stilsicher. Die Szene, in der Parcher (perfekt: Ed Harris) Nash anspricht und rekrutiert, ist beleuchtet wie in einem Batman-Film, sagt Autor Goldsman. Er hat ebenso Recht wie der Regisseur, der meint, dies sehe aus wie in einem jener Films noirs mit Bogart oder Cagney.
Unterm Strich
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Wer hätte gedacht, dass die Welt der Mathematik so spannend und bewegend sein könnte?! "A beautiful mind" ist Romanze, Agententhriller, Wissenschaftsabenteuer, Psychokrimi und Horrorfilm in einem. Die Szene, in der Nash der Insulintherapie unterzogen wird, ist purer Frankensteinhorror.
Dass Crowe, der auch diese Szene ohne Spezialeffekte spielte, keinen Oscar für seine überragende Leistung bekam, ist nur durch die Politik, die im Vorfeld der Verleihung (u.a. von Julia Roberts) gemacht wurde, zu verstehen, sonst aber nicht. Allerdings wäre Crowes Filmauftritt nur halb so gut geworden, hätte es nicht Jennifer Connelly gegeben. Und sie erhielt die begehrte Trophäe denn auch völlig zu Recht.
Die DVD wird dem Film selbst in der Standardversion durchaus gerecht, umso mehr noch in der Fassung der OSCAR Edition, die aus zwei Discs besteht. Leider fehlt der Standardversion ein Making-of und behind-the-scenes. Für dieses Dokus muss man mehr hinblättern, obwohl auf der DVD wohl noch Platz dafür gewesen wäre. Selbst ein einfacher Booklet fehlt der Standard-DVD.
Dennoch ist dies ein Film, den man sich immer wieder ansehen kann und mag. Es ist einer meiner Lieblinge in der DVD-Sammlung.
Michael Matzer (c) 2004ff
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-01-07 18:39:54 mit dem Titel Von Mathe und Monstern
In "Fluch der Karibik" wundert sich Will Turner darüber, dass Genie und Dummheit oft so nahe beieinander liegen. Doch auch Genie und Wahnsinn sind zwei Seiten einer Medaille. Dass man Geisteskrankheit überwinden und schließlich den Nobelpreis gewinnen kann, zeigt "A beautiful mind". (Es gibt also auch noch Hoffnung für mich.'fg')
Filminfos
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O-Titel: A beautiful mind (USA, 2001; 4 OSCARs), DVD: 2002
FSK: ab 12
Länge: ca. 130 Min.
Regisseur: Ron Howard
Drehbuch: Akiva Goldsman
Musik: James Horner
Darsteller: Russell Crowe, Jennifer Connelly, Paul Bettany, Ed Harris, Christopher Plummer u.a.
Handlung
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Der Film erzählt die Lebensgeschichte des Nobelpreisträgers John Nash (Crowe). Zunächst lernen wir ihn als unbeholfenen, antisozialen Mathestudenten kennen, der mit Hilfe eines Stipendiums aus dem provinziellen West Virginia herauskommt und an der renommierten Uni von Princeton darf, wo ja auch Einstein lehrte. Sein Mentor Helinger meint allerdings, dass Nashs Forschungsthema "Governing Dynamics" dem seines Stipendiums-Konkurrenten Wendell (Josh Lucas) nicht das Wasser reichen könne.
Infolge dieser Zurücksetzung fühlt sich Nash schwer unter psychischen Druck gesetzt. Der Druck lässt nach, als ein Stubenkamerad namens Charles (großartig: Paul Bettany) bei ihm einzieht, denn Charles bringt ihn wieder mit dem echten Leben in Verbindung (und sorgt für mehrere Lacher). Charles allerdings ist eine Einbildung Nashs. Allerdings bleibt der Zuschauer sehr lange im Unklaren über diesen Sachverhalt. Ein Tipp: Bevor die eingebildete Person im Bild auftaucht, hört man sie zuerst. Und der grund, warum Nash sie nicht als Einbildung wahrnimmt, ist der, dass sie ihm auf derselben Ebene begegnen, auf der er seine Ideen und Einfälle erhält. Und auf letztere will er keinesfalls verzichten. (Das wird später während der Rückfallphase relevant.)
Dann hat Nash eines Tages in der Studentenbar die Erleuchtung: kooperativer Wettbewerb, den seine Kollegen um ein wunderschönes weibliches Wesen eingehen. Das Dumme ist nur, dass er mit dieser These ungefähr 150 Jahre Wirtschaftstheorie seit Adam Smith über den Haufen wirft. Nachdem es ihm aber gelungen ist, eine wasserdichte Theorie daraus zu machen, kann ihm niemand den Doktorhut verweigern, ja sogar den Professorentitel.
Vier Jahre später tritt er zwei lukrative Stellen an: eine am berühmten Massachusetts Institute of Technology (MIT), die andere im Pentagon, wo er als Codebrecher arbeitet. Diese Fähigkeit wird eindrucksvoll demonstriert. Allerdings fühlt er sich lediglich benutzt, nicht aber eingebunden. Wiederum hilft er sich mit einer Einbildung aus der seelischen Klemme. Erstmals erblickt Nash Agent Parcher (Harris). Mathematiker haben sich in den Fünfzigern angeblich sehr für ihr Land eingesetzt. Parcher rekrutiert ihn, um gegen russische Spione zu kämpfen. Nash hat eine Vision von einem Atomangriff der Russen auf die USA - zumindest in einer unveröffentlichten Szene.
In den Lehrstunden, die er ebenfalls geben muss, lernt er in der Physikerin Alicia Larde (Connelly) nicht nur eine reizende junge Frau, sondern auch seine spätere Gattin und Lebensretterin kennen. Denn der Agent Parcher zieht Nash in eine aufreibende Cold-War-Verschwörungsgeschichte, die Nash total an die Nieren geht. Schon bald leidet Alicia unter Nashs Verfolgungswahn und konsultiert einen Nervenarzt: Dr. Rosen (Plummer). Rosens Diagnose lautet Schizophrenie. Alicia ist zunächst nur verwundert. Und auch wir zweifeln immer noch: Ist Dr. Rosen ein Psychiater oder ein Spion der Russen?
Aber wenn Charles und seine kleine Nichte Marcee eingebildet sind, auf welcher Ebene agiert dann Agent Parcher? Und falls dieser ebenfalls eingebildet sein sollte, gibt es dann jemals wieder eine Chance für Nash, seine Krankheit zu überwinden? Schließlich ist dies eine Geschichte über einen Nobelpreisträger. Zunächst sieht es nicht so aus, als ob Nash je in der Lage sein würde, diesen Preis entgegenzunehmen.
(Wie der Regisseur sagt, überleben 75 Prozent der an Schizophrenie Erkranken nicht. Sie sterben aufgrund von Unfällen, Selbstmord oder Krankheiten, die auf schlechte oder falsche Pflege zurückzuführen sind.)
Mein Eindruck: der Film
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Der Drehbuchautor macht es an einer Stelle seines Kommentars deutlich: Dies ist ein (auch) ein Horrorfilm über Ungeheuer. Nur mit dem Unterschied, dass die Ungeheuer genauso aussehen wie normale Menschen und sogar im Falle von Charles und Marcee sehr liebenswert sind - wohingegen Parcher eine Vaterfigur ist, die Nash in die Gesellschaft einbindet.
Dass diese Einbildungen in der Tat Horror verbreiten und uns das Fürchten lehren können, zeigt sich spätestens in der Szene, als Nash beinahe seinen kleinen Sohn ertränkt, weil er glaubt, Charles kümmere sich um ihn - während das Wasser in die Badewanne läuft und das Baby zu ertrinken droht. Selbst dann noch wird Nash nicht klar, was diese Gefahr für sein Leben bedeutet. Wenn er anschließend versucht, seine Familie vor den Personen zu bewahren, die er sich einbildet, erscheint dies wie ein Angriff. Die einzige Rettung - und das ist das Geniale an der Story - besteht für ihn darin, selbst mit Logik zu deduzieren, dass sie Einbildungen sind: "Marcee wird nicht älter." Erst da kann Alicia ihm eine Chance geben.
Es gibt später, als es so aussieht, dass sie ihn verlässt, eine weiteren solchen Moment. Einen Moment, der so voll Pathos und intensiven Emotionen ist, dass man sich wundert, warum der Regisseur ihn im Film gelassen hat. Einzig und allein aufgrund der Leistung der beiden fabelhaften Hauptdarsteller.
Es soll Zuschauer gegeben haben, die selbst noch zu dem Zeitpunkt, als Alicia in Nashs Rückfallphase (die er aus Liebe zu ihr provozierte) seine Geheimnis entdeckt, an die Story von der russischen Verschwörung geglaubt haben. Das spricht nur für die sorgfältige Vorbereitung dieser Zuschauertäuschung durch Autor und Regisseur. Die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass ein weiser alter Mann (Dr. Rosen o.ä.) aufsteht und uns die Wahrheit erzählt. Da dies nicht passiert, ohne dass wir diesen Zeugen anzweifeln können, hat der Regisseur weiterhin freie Hand. Erst als wir es selbst merken (müssen), dämmert es uns, dass wir von Anfang an getäuscht worden sind. Dieser Effekt ist ziemlich umwerfend und stellt uns auf eine Stufe mit Alicia, die ja ebenfalls diesen Prozess durchlaufen musste. In dieser Position lässt sich dann der Rest des Film mit verständnisvollen Augen betrachten. Nicht Nash ist das geistes-kranke Ungeheuer, sondern die Krankheit ist das Ungeheuer. Und Alicia ist keine Heilige, was auch sehr wichtig ist. Connelly trug viel dazu bei, Alicia nicht aufs Podest der Heldin zu stellen - auch Alicia hat ihre "moments of doubt and pain".
Fazit: Es ist schön, ein "beautiful mind" zu haben, wichtiger aber ist ein "beautiful heart".
Die DVD
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Technische Infos
Bildformate:1,78:1 anamorph, widescreen
Tonformate: DD 5.1
Sprachen:D, GB
Untertitel: D, GB, Hebräisch
Extras:
- Audiokommentar von Regisseur Ron Howard (Untertitel in D, GB)
- Audiokommentar von Autor Akiva Goldsman (Untertitel in D, GB)
- Unveröffentlichte Szenen (Regiekommentar optional, mit Untertiteln)
Mein Eindruck: die DVD
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Der Audiokommentar des Regisseurs ist wirklich hervorragend, wenn man erfahren möchte, welches Ziel mit einzelnen Szenen und Darstellungen verfolgt wurde und wie es bei den Dreharbeiten zuging. So waren beispielsweise die beiden Hauptdarsteller ziemlich erschöpft wegen ihres enormen emotionalen Einsatzes bei vielen Szenen, insbesondere im Mittelteil, als es um die Bewältigung der Krise Nashs geht. Connelly war sogar heiser nach ihrer Badezimmerszene, in der sie schreien und ein Glas an die Wand werfen musste. Insgesamt kann man nicht anders als dem Regisseur in seiner aufrichtigen Bewunderung für die beiden beizupflichten.
Aber Howard ist erstaunlicherweise auch ehrlich. So weist er uns auf mehrere sachliche Fehler hin, die zu der Zeit, als sein Kommentar aufgenommen wurde, noch gar nicht entdeckt moniert worden, was wirklich auf den Eindruck der Glaubwürdigkeit, den der Film erweckt, hinweist. So ist etwa die Idee, einem Mann eine Leuchtdiode mit zerfallenden Isotopen unter die Haut zu setzen, wohl eher dem Reich des Comics zuzuordnen als der Welt realer Geheimdienste. Die Fernseher und Monitore, die der eingebildete Agent Parcher verwendet, standen zu der Zeit, zu der der Film spielt, noch gar nicht zur Verfügung - sondern erst 10 bis 12 Jahre später. Dass Senator McCarthy zitiert wird, ist den Kritikern ebenfalls nicht aufgefallen. Die Aufrichtigkeit, mit der Howard seine Karten aufdeckt, muss man ihm hoch anrechnen.
Der Audiokommentar des Drehbuchautors befasst sich viel mehr als Howard mit den Dreharbeiten. Goldsman erklärt aber auch, welche Unterschiede bestanden zwischen der literarischen Biografie Silvia Nasars und dem Drehbuch. Außerdem wird klar, wieviel des Dialogs der Improvisationskunst der Darsteller zu verdanken sind, allen voran R. Crowe. Goldsman weist mehrmals auf die Rolle des bestickten Taschentuchs hin, das als Dingsymbol für die Liebe zwischen Alicia und Nash steht und stets an psychologischen Wendepunkten auftaucht.
Ansonsten scheint dies ein Familienfilm zu sein: Goldsmans Mutter ist eine der Nobelpreisträgerinnen. Howards Vater taucht in der Irrenanstalt Dr. Rosens auf, allerdings nur in einer geschnittenen Szene. Und Howards Frau Sheryl ist vor, während und nach Nashs Vortrag zu sehen, nach dem er Dr. Rosens Männern in die Hände fällt.
Die DVD enthält ungefähr 18 unveröffentlichte Szenen (je nach Zählweise) von insgesamt 27 Minuten Länge. Vorangestellt ist ein Prolog Ron Howards von einer Minute Länge, in dem er erklärt, worauf es bei den Schnitten ankam. Der Film war zu lang und an etlichen Stellen zu langsam, nicht fließend und kohärent genug. Vieles dieses Szenematerial sieht im Vergleich zum fertigen Film minderwertig aus, so als ob man es vom Boden des Schneideraums geklaubt hätte. Manches ist interessant, das meiste aber nicht.
Die OSCAR-Edition der DVD bietet noch wesentlich mehr Extras, vor allem Interviews mit den Darstellern.
Ton und Bild sind, wie es sich für einen OSCAR-Film gehört, ausgezeichnet. Die Kamerarbeit und Ausleuchtung von Roger Deakins ist unglaublich feinfühlig, ausgetüftelt und stilsicher. Die Szene, in der Parcher (perfekt: Ed Harris) Nash anspricht und rekrutiert, ist beleuchtet wie in einem Batman-Film, sagt Autor Goldsman. Er hat ebenso Recht wie der Regisseur, der meint, dies sehe aus wie in einem jener Films noirs mit Bogart oder Cagney.
Unterm Strich
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Wer hätte gedacht, dass die Welt der Mathematik so spannend und bewegend sein könnte?! "A beautiful mind" ist Romanze, Agententhriller, Wissenschaftsabenteuer, Psychokrimi und Horrorfilm in einem. Die Szene, in der Nash der Insulintherapie unterzogen wird, ist purer Frankensteinhorror.
Dass Crowe, der auch diese Szene ohne Spezialeffekte spielte, keinen Oscar für seine überragende Leistung bekam, ist nur durch die Politik, die im Vorfeld der Verleihung (u.a. von Julia Roberts) gemacht wurde, zu verstehen, sonst aber nicht. Allerdings wäre Crowes Filmauftritt nur halb so gut geworden, hätte es nicht Jennifer Connelly gegeben. Und sie erhielt die begehrte Trophäe denn auch völlig zu Recht.
Die DVD wird dem Film selbst in der Standardversion durchaus gerecht, umso mehr noch in der Fassung der OSCAR Edition, die aus zwei Discs besteht. Leider fehlt der Standardversion ein Making-of und behind-the-scenes. Für dieses Dokus muss man mehr hinblättern, obwohl auf der DVD wohl noch Platz dafür gewesen wäre. Selbst ein einfacher Booklet fehlt der Standard-DVD.
Dennoch ist dies ein Film, den man sich immer wieder ansehen kann und mag. Es ist einer meiner Lieblinge in der DVD-Sammlung.
Michael Matzer (c) 2005ff weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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redwomen, 07.01.2005, 20:04 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
welcher mir persönlich sehr gut gefallen hat. LG maria
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Gehirnwäsche garantiert!
Pro:
Spannend, Kein voraussehbares Ende
Kontra:
Leute die nicht gerne irren sollten diesen Film nicht sehen.
Empfehlung:
Ja
Noch nie vorher hat mich ein Film so reingelegt wie es dieser getan hat. „A beautiful mind“ ist ein Film der seinen Oscar als Besten Film wirklich verdient hat. Meine Warnung für diesen Film ist, sich vorher nichts erzählen zu lassen. Es hätte fast den gleichen Effekt wie bei „The Sixth Sense“ zu wissen, dass Bruce Willis ein Geist ist. Die Auflösung ist nicht nur überraschend, sondern erschreckend. Es gibt Momente in diesem Film, wo einem der Atem wegbleibt. Aber nicht, weil grüne Monster über den Bildschirm laufen, sondern weil man bei diesem Film mitkämpft. Für ihn, für seine Frau für die Psychatrie, für den Mann und das Mädchen... Nachdem ich ihn zweimal im Kino gesehen habe musste ich ihn mir trotzdem nochmal auf Video kaufen. Wenn ich ihn mit Freunden sehe sind sie hinterher jedesmal aufgewühlt, weil der Film mit der Psyche des Zuschauers spielt. Danach ist man schon ein bißchen erstaunt darüber wie anstrengend es sein kann einen Film zu sehen. Aber denkt jetzt nicht, dass er schwer zu verstehen ist. Jeder normale Mensch versteht diesen Film spätestens am Ende. Das man in der Mitte verwirrt ist, ist ganz normal. Auch wenn ich mich nicht mehr überraschen lasse, so bin ich doch immer wieder von diesem Film begeistert. Leute, seht ihn euch an und lasst euch mitreissen! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 25.08.2004, 15:01 Uhr
Bewertung: weniger hilfreich
das klingt mir alles leider viel zu pauschal.
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Ein wirklich genialer Film
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Ron Howards Film A Beautiful Mind erzählt das Leben des 1928 geborenen Mathematikers John Nash, der 1994 für seine Erweiterung der Spieltheorie, die auf Neumann und Morgenstern zurückgeht, den Nobelpreis erhalten hat. Nash leidet unter paranoider Schizophrenie, deren erste Anzeichen bereits während seines Studiums in Princeton zutage treten. Die Krankheit, die jahrelang unerkannt und unbehandelt bleibt, verschlimmert sich nach seiner Hochzeit mit der Studentin Alicia und der Geburt ihres gemeinsamen Sohnes so sehr, dass Nash schließlich in der Nervenheilanstalt landet. Sein weiteres Leben ist ein auf und ab, bis er schließlich in den achtziger Jahren wieder arbeiten kann und sich in Princeton erneut der Mathematik zuwendet.
Es sei dahingestellt, was an diesem Film den Tatsachen entspricht und was aus dramaturgischen Gründen hinzugedichtet wurde. Dies ist keine Dokumentation, sondern Unterhaltungskino, und zwar vom Feinsten. Die Besetzung ist großartig gewählt, und Russell Crowe in der Hauptrolle des schizophrenen Mathematikers hat durchaus eine oskarreife Leistung erbracht. Es ist nicht ganz fair, dass man ihm vorgeworfen hat, er wäre nur deshalb nominiert worden, weil es keine ernsthafte Konkurrenz gegeben hätte.
Besonders gut gefiel mir Ron Howards Geschick, Wirklichkeit und Illusion so miteinander zu verschmelzen, dass es mir als Zuschauerin erst nach weit mehr als der Hälfte des Films gelungen ist zu unterscheiden, was real und was nicht real war, obwohl ich wusste, dass Nash unter Wahnvorstellungen litt. Beim Anblick der damals üblichen, barbarischen Behandlungsmethoden der Schizophrenie konnte es einem außerdem kalt den Rücken herunterlaufen. Alles in allem ist A Beautiful Mind ein Film, für den der Kinobesuch sich wirklich gelohnt hat, was ich in den letzten vier Jahren nicht allzu oft sagen konnte. weiterlesen schließen -
Der Film ist einfach Wahnsinn!
Pro:
anspruchsvoll
Kontra:
nix
Empfehlung:
Ja
Schon vor längerem habe ich mir die DVD „A beautiful mind“ gekauft. Im Kino habe ich mir den Film damals zwar nicht gekauft, aber von allen Seiten habe ich damals schon gehört, dass er wirklich sehr gut sein sollte.
Dann habe ich ihn bei irgendeinem Bekannten mal gesehen und kurz danach habe ich mir auch die DVD geholt, weil ich einfach begeistert war.
Der Film hat mich einfach so sehr in den Bann gezogen – Wahnsinn! Erst kürzlich habe ich dann die DVD wieder mit meinem Freund angesehen, weil der den Film auch noch sehen wollte. Der redet heute auch noch davon, weil er genauso begeistert ist ;)
Aber nun mal zur DVD selbst...
+++Story+++
John Forbes Nash – Russell Crowe
Charles - Paul Bettany
Alicia – Jennifer Connelly
Dr.Rosen - Christopher Plummer
John Nash ist nicht gerade der Mensch, der sonderlich gut mit Menschen umgehen kann. Wenn er mit ihnen redet, dann nur sehr abgehakt und überhaupt nicht mit Gefühl. Er denkt, ihn kann niemand leiden und verhält sich genauso gegenüber jedem. Er hat keine besonderen Freunde oder Bekannte, auch als er nach Princeton kommt, wo er zur Elite gehört.
Es geht sogar soweit, dass er die Vorlesungen nicht besucht, weil er denkt, dass diese Zeit vergeudet wäre und nur den Verstand eindämmen würde. Er sucht lieber nach seiner persönlichen Idee, die ihm einmal den Durchbruch verschaffen soll. So grübelt er Tag für Tag, wird immer agressiver und fühlt sich überhaupt nicht mehr wohl. Nur sein Mitbewohner Charles versteht ihn von Zeit zu Zeit und holt ihn meist wieder auf den Boden. Eines Tages hat John aber einen genialen Einfall, wodurch ihm dann der Durchbruch gelingt. Später gilt er als bester Codeknacker überhaupt.
Auch gibt er dann Seminare, wo er dann auch Alicia kennen lernt. Wie es kommen soll, verlieben sich die beiden natürlich ineinander. Die beiden heiraten und sie sind wirklich glücklich.
Derzeit wird aber John von William Parcher als Geheimdienstler angelockt, wo er mit Hilfe seines Codeknackens dem Geheimdienst helfen soll. Das Ganze artet aber mit einem Mal aus und ein Psychater, Dr. Rosen, erkennt, das John an Schizophrenie erkrankt ist.
Die Situation eskaliert oft, er geht sogar auf seine Frau und das Kind los, weil er denkt, dass Parcher seiner Familie etwas antut. Die Familie klafft immer weiter auseinander und John findet nicht mehr zu sich, so meint man anfangs. Doch zusammen meistern sie diese Aufgabe und ein neues Leben beginnt für die beiden...
+++Eigene Meinung+++
Ich war schon damals, als ich den Film das erste mal gesehen habe, hin und weg, weil einfach die ganze Darstellung der Schizophrenie und deren Umstände so faszinierend dargestellt wurden. Es kommt einem wirklich total nah vor, man denkt fast, dass man das miterlebt, weil man von den Geschehnissen richtig mitbewegt wird. Wenn John wieder mal am Boden ist und nicht mehr weiter weiß, genau wie seine Frau auch, dann fühlt man die Verzweiflung, die Hoffnungslosigkeit, die man in dem ganzen sieht.
Auch die Tatsache, dass das ja alles wirklich passiert ist, bringt zumindest mir die Geschichte noch etwas näher. Sonst würde das Ganze etwas „weiter weg“ wirken, man könnte nicht glauben, dass es so etwas gibt, außer man hat so etwas in nächster Umgebung mal erlebt.
Insgesamt einfach eine Thematik, die wunderbar und eindrucksvoll vom Buch (von Sylvia Nasar) auf den Film (Drehbuch von Akiva Goldsman) übertragen wurde. Ich war geschockt und fasziniert zugleich.
Besonders gut ist die Idee, dass man das, was John sich einbildet, z.B. den Kumpel aus Princeton, als real annimmt. Doch ist der genauso aus der Schizophrenie entsprungen, nur wird das für den Betrachter erst viel später klar. Den ganzen Film über lauscht und schaut man nach solchen Stolperfallen und ich war richtig gespannt, was als nächstes passieren würde usw. Einfach packend!
+++Schauspieler+++
Die Schauspielerleistungen haben mich in diesem Film auch zum Staunen gebracht.
Russell Crowe fand ich natürlich sehr gut. Gleich zu Anfang bemerkte ich für mich, dass er wirklich gut war, als er nach Princeton kam und total schüchtern und auch irgendwie verstört wirkte. Ich denke, das kann nicht jeder Schauspieler... so wirklich und echt spielen.
Natürlich auch, als er dann schizophren war. Die ganzen Gefühlsausbrüche, Verzweiflungsausdrücke usw. waren unglaublich gut in Gestik und Mimik verpackt, einfach genial. Man wusste immer, was er fühlt, alleine schon an dem Blick, an seinen Bewegungen.
Seine Frau, Jennifer Connelly war auch total gut in ihrer Rolle. Wie sie mit Situationen umgegangen ist usw. man merkte deutlich die Stimmung im Film, wie sie um ihren Mann gekämpft hat und nicht aufgeben wollte. Man konnte richtig mit ihr mitfühlen! Jennifer Connelly hat für ihre Schauspielerrolle sogar einen Oscar für die beste Nebendarstellerin bekommen.
+++Sonstiges+++
Die Bild – und Tonqualität hat mich durchaus überzeugen können. Das Bild war immer scharf, man hat alles gut erkennen können und auch der Ton hat mich nicht enttäuscht. Er war sauber aber nicht hallend. Schön weich eben. Freigegeben ist der Film ab 12 Jahre. Die DVD ist seit dem 12. September 2002 zu haben.
Wenn man durch das Menü der DVD drückt, merkt man auch, dass es musikunterlegt ist. Macht sich ganz gut, auch die Fotos dazu sind recht nett.
Sprachen : Deutsch, Englisch
Untertitel : Deutsch, Englisch, Hebräisch
Bildformat : 1,85:1 (anamorph)
Audiokanäle : Dolby Digital 5.1
Spielzeit : 130 min
Gekostet hat mich diese DVD 9,99€, was es auf jeden Fall wert war. Ich würde sie mir sofort wieder kaufen.
Das Äußere der DVD wirkt traurig und dunkel, eben wie auch der Film. Leider gibt es kein Booklet, schade drum, wäre sicherlich auch interessant gewesen.
Noch dazu findet man auf der DVD zwei Audiokommentare (von Regisseur Ron Howard und Drehbuchautor Akiva Goldsmith). Ersterer erzählt davon, wie der Film genau entstanden ist und wie die Arbeiten vor Ort abliefen. Hier erfährt man wirklich viel über den Film, wie bestimmte Szenen usw. gemeint sind. Wirklich interessant für diejenigen, die den Film kennen/mögen.
Zweiter Audiokommentar hat mir nicht sonderlich viel gebracht. Es werden einige Szenen erklärt aber wirklich schlauer als vorher war ich nicht, den muss man also nicht unbedingt gehört haben.
Noch dazu findet man auf der DVD einige entfallene Szenen. Die sind wirklich interessant anzuschauen, wenn man sich vorstellt, dass die evtl. noch mit drauf gekommen wären ;) Insgesamt etwa 27 Minuten dauern die.
+++Fazit+++
Ich kann euch diese DVD nur empfehlen. Für richtige Fans gibt es auch noch eine Doppel – DVD – Box mit noch mehr Features, die habe ich leider nicht. Aber das sieht man sich ja auch nur einmal an und dann war es das. Da bin ich mit meiner Version auch zufrieden.
Ich werde den Film auf jeden Fall noch einmal anschauen, wenn sie die Gelegenheit bietet und kann es euch auch wärmstens empfehlen ;))
Viel Spaß beim Anschauen wünscht dani ;)
+++ weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
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anonym, 05.02.2007, 22:54 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
sh :o)
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Schizophrenie ist ein Problem ohne Lösung
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
und das muß auch der geniale Mathematiker John Nash lernen.
Mit Absicht habe ich den Film "A Beautiful Mind" im Kino an mir vorbeiziehen lassen, denn mir war klar, diesem Film will ich unbedingt auf DVD. Außerdem ist dies ja auch ein Film, den man nicht unbedingt auf der großen Leinwand sehen muß. Die DVD wollte ich wegen des Bonusmaterials, und am 19.September ist sie ja nun auch erschienen. Die DVD-Kritik hätte ich gerne eher geschrieben, aber bol.de hat sage und schreibe einen Monat gebraucht, um die DVD zu besorgen und zu versenden.
Handlung
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Es ist das Jahr 1947 - John Forbes Nash (Russell Crowe) beginnt sein Promotionsstudium in Princeton, inmitten der Mathematiker-Elite des Landes. Er ist hochbegabt, aber er kann weder sozial noch erfolgsmäßig mit den anderen mithalten. Nash geht einen anderen Weg, er nimmt nicht an den Vorlesungen teil, sondern er will mit einer genialen Idee den Durchbruch schaffen. Sein Einzelgängertum wird nur durch seinen Mitbewohner Charles (Paul Bettany) durchbrochen, der ihn immer wieder zum Kontakt mit anderen Menschen animiert. Eines Tages, bei dem Besuch einer Bar, kommt Nash ein genialer Einfall, den er in seiner Promotion ausbaut - diese Entdeckung der Spieletheorie bringt ihn Anerkennung unter seinen Lehrern und Kollegen.
Jahre später ist er als Professor am MIT tätig, wo er in einem Seminar die wunderschöne Alicia (Jennifer Connelly) kennenlernt. Sie drängt ihn zu einem Date, und die beiden verlieben sich. Schließlich kommt es sogar zu einer Hochzeit. Während privat also alles perfekt ist, wurde das berufliche Leben schon lange in eine Bahn gedrängt, die Nash nicht mehr unter Kontrolle hat. Von dem Agenten William Parcher (Ed Harris) wurde er für den Geheimdienst angeworben, wo Nash in Zeitungen einen Code finden soll, womit sich die Russen verständigen. Er findet auch immer wieder solche Codes, die er in einem Briefkasten an Parcher weiterleitet. Doch die Dinge geraten außer Kontrolle, als er und Parcher von Agenten verfolgt werden, und dies schließlich in einem Mord endet.
Nash füllt sich jetzt verfolgt, und bei einer Vorlesung, wo auch Charles und seine kleine Nichte Marcee (Vivien Cardone) anwesend sind, ergreift er die Flucht. Er wird von dem Psychiater Dr.Rosen (Christopher Plummer) gestellt und in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Man diagnostiziert Schizophrenie...
Meine Meinung
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"A Beautiful Mind" ist ein beeindruckender Film, welcher auf Tatsachen beruht. Das Leben des Mathematikers John Nash wurde von Sylvia Nasar in einem Buch beschrieben, und der Drehbuchautor Akiva Goldsman hat aus dem Stoff ein Drehbuch gemacht. Irgendwie ist diese Realitätsnähe auch der Knackpunkt des Films, denn ansonsten würde man das wohl alles als Unsinn abstempeln. Realitätsnähe müßte ich allerdings in Anführungszeichen setzen, denn natürlich wurde für Hollywood die Story doch ein wenig geebnet. U.a. wird nicht auf Nash´s Affären mit Männern eingegangen, außerdem hatte er vor Alicia schon ein Kind mit einer anderen Frau, und schließlich ist die Beziehung von Nash mit Alicia nicht ganz so reibungslos verlaufen (sie waren zwischenzeitlich geschieden). Ja, aber wie schwierig darf ein Film fürs Publikum werden? Da ist die Antwort leicht - natürlich dard er nicht zu schwierig werden, denn ansonsten nimmt ihn das große Publikum nicht an. Deshalb hat man hier wohl auch etliche Kanten abgeschliffen, so daß ein Nash entstand, mit dem man sich identifizieren kann. Und ich glaube, das war für diesem Film auch nötig. Schließlich sieht man alles durch die Augen von Nash, und man bekommt dadurch ein gewisses Verständnis für die Krankheit Schizophrenie. Andernfalls wäre man zu der Person vielleicht zu distanziert. Und der Plot von der Rettung Nash´s durch die Liebe ist fragwürdig, aber durchaus verständlich. Schließlich kann man sich dadurch den Zuschauer einfangen. Nun gut, man hat also viel von der Story auf eine Linie zugeschnitten, aber manches bleibt doch unverständlich. Da der Film über einen großen Mathematiker handelt, hätte man doch dem Zuschauer wenigstens seine Spieltheorie etwas näher bringen können. Ansätze sind zwar im Film vorhanden, aber meiner Meinung nach zu wenig. Leider findet sich auch im Bonusmaterial der DVD kein Feature zu diesem Thema. Ansonsten hat mich auch die Blaßheit von Alicia gestört - natürlich war sie in jeder Szene durch ihre Schönheit präsent, aber was ist z.B. aus ihrem Studium geworden? Nach ihrer Hochzeit mit Nash wird auf ihr Leben nicht weiter eingegangen, was mich ziemlich gestört hat. Jennifer Connelly hat wirklich eine tolle Leistung abgeliefert, aber irgendwie wurde der Charakter Alicia doch ein wenig ins Abseits gedrängt.
Alle Darsteller haben eine hervorragende Leistung abgeliefert. Jennifer Connelly wurde dafür auch mit dem Oscar für die Beste Nebendarstellerin ausgezeichnet, wobei Russell Crowe dieses Mal leer ausging (meiner Meinung nach hätte er den Oscar mehr verdient als Denzel Washington für "Training Day"). Russell Crowe hat wirklich eine tolle Darstellung des Nash abgeliefert. Die Mimik und die Worte paßten zu jeder Szene (die Sprache geht ein wenig bei der Synchronisation verloren, weshalb man sich lieber die englische Orignalfassung anschauen sollte). Als Nebendarsteller sollte man auch noch Christopher Plummer erwähnen, der leider nicht so viele Szenen im Film hatte, und natürlich auch Ed Harris als Agent.
Die Inszenierung des Films ist auch hervorragend gemacht. Diese Idee, die Welt mit Nash´s Augen zu sehen, ist echt genial, so daß man anfangs gar nicht wahrnimmt, was schon alles dem Wahnsinn entsprungen ist. Das war ein guter Ausgangspunkt, um den Zuschauer mit der Krankheit Schizophrenie vertraut zu machen. Der Film ist einfach sehenswert, schon wegen der beiden Hauptdarsteller. Das am Ende doch wieder alles etwas schmalzig wurde, konnte scheinbar nicht vermieden werden, aber man hätte auch die Nobelpreisverleihung etwas weniger tränenreich gestalten können. Was also bleibt, ist ein mitreißender Film über Schizophrenie, der Dank eines tollen Hauptdarstellers den Kampf und den Sieg von Nash über die Krankheit dem einzelnen Zuscahuer näherbringt.
Die DVD
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Das Bonusmaterial auf der DVD von Universal kann sich sehen lassen. Hier wurde ausnahmsweise mal nicht gespart, und man bekommt eine Vielzahl von Featuretten zu sehen, die einem einen Eindruck von den Dreharbeiten und der Arbeit am Film geben. Es gibt auch zwei Audiokommentare, die das Bonusmaterial hervorragend ergänzen. Vom Bonusmaterial bin ich vollkommen überzeugt, da gibt es keinerlei Punktabzüge von mir.
Das Bild und der Ton sind sehr gut. Zwar wirkt das Bild in einigen Szenen etwas unscharf, aber im Rest des Films kann es durch perfekte Schärfe und Kontrast überzeugen. Auch der Ton ist nicht schlecht. Zwar lebt der Film durch die Dialoge, was den Center hauptsächlich beschäftigt, aber in einigen Szenen kommen die Surroundboxen zum Einsatz - gerade bei der Verfolgungsjagd oder bei dem Einsatz von Musik.
Zur DVD gibt es leider kein Booklet, das scheint neuerdings Standard zu werden. Das Hauptmenü ist animiert und msuikalisch unterlegt. Die Untermenüs müssen mit statischen Bildern auskommen, aber wenigstens hat es die Musik bis hier hin geschafft.
# Audiokommentar von Regisseur Ron Howard
Es gibt zwei Audiokommentare auf der DVD, wobei der Regiekommentar der bessere von beiden ist. Ron Howard beschreibt sehr interessant und mitreißend die Filmentstehung, die Dreharbeiten, die Locations usw. Hier erfährt man wirklich sehr viel über die Hintergründe des Films. Wer also den Film schon mal gesehen hat, sollte sich in einem zweiten Anlauf den Film mit diesem Audiokommentar anschauen.
# Audiokommentar von Drehbuchautor Akiva Goldsman
Der zweite Kommentar von dem Drehbuchautor ist leider nicht so interessant wie der Kommentar von Ron Howard. Leider ist er einfach zu langweilig erzählt, und so viele interessante Dinge bekommt man auch nicht zu hören. Häufig beschränkt sich Goldsman auf eine Beschreibung der Szene, aber die kann man ja auch auf dem Bildschirm sehen. Wer sich also einen Kommentar zum Film anhören will, sollte den von Ron Howard wählen.
# Entfallene Szenen (~27min)
Die entfallenen Szenen beginnen schon im Menü mit einem Kommentar von Regisseur Ron Howard, wo er kurz erklärt, wieso die entfallenen Szenen so interessant sind. Es folgt dann eine recht große Auswahl von entfallenen Szenen, die man sich wahlweise mit einem Kommentar von Ron Howard anschauen kann. Die viele Szenen aus Zeitgründen entfernt wurden, handelt es sich hier nicht um sinnlose Szenen, die nichtssagend sind und deshalb nicht in den Film gekommen sind. Ron Howard erklärt dies auch schön in dem Kommentar, den man sich auf jeden Fall zu den Szenen anhören sollte. Mir haben die Szenen gut gefallen, da sie auch chronologisch geordnet waren, und durch den Kommentar konnte man sie auch gut in den Film einordnen.
# Featurette - Eine wunderbare Partnerschaft (~5min)
Dieser Clip beinhaltet die langjährige Zusammenarbeit von Ron Howard mit Produzent Brian Grazer. Prinzipiell hört man hier nur Lobeshymnen, aber zwischendurch bekommt man nochmals Einblicke in die Entstehung des Films, wodurch der Clip nicht ganz so uninteressant wird. Untermalt ist das Interview mit Bildern vom Film und von den Dreharbeiten.
# Featurette - Entwicklung des Drehbuchs (~8min)
Wie der Titel schon verrät, dreht sich der Clip um das Drehbuch. In dem Interview mit dem Drehbuchautor Akiva Goldsman merkt man auch zum ersten Mal die Begeisterung von ihm für das Thema (im Gegensatz zum Audiokommentar). Er zählt über die erste Fassung des Drehbuches, über die Änderungen, das Hinzufügen einzelner Szenen und schließlich die Zusammenarbeit mit dem Regisseur und den Darstellern. Ich fand den Clip sehr interessant, da man ja ansonsten nicht so viel über die Drehbuchautoren hört.
# Featurette - Treffen mit John Nash (~8min)
Diesen Clip fand ich sehr spannend. Der Regisseur Ron Howard hat sich mit dem richtigen John Nash getroffen, und dieses Interview aufgezeichnet. Nash erklärt hier seine Spieletheorie und seine aktuellen Forschungen. Ehrlich gesagt, habe ich diese Theorie immer noch nicht verstanden, aber diesen John Nash mal "live" zu sehen, war doch sehr interessant.
# Featurette - Empfang des Nobelpreises für Wirtschaftswissenschaften (~2min)
Dieses Clip beinhaltet das Original-Filmmaterial von der Nobelpreisverleihung aus dem Jahr 1994. Ganz nett anzuschauen, aber dann doch ein wenig kurz. Und eine Dankesrede wie im Film gab es auch nicht zu sehen.
# Featurette - Die Besetzung von Russell Crowe und Jennifer Connelly (~6min)
Was mir diese Featurette sagen will, weiß ich immer noch nicht. Eigentlich wollte hier ja der Prozeß des Castings beschrieben werden, aber es wurde nicht weiter auf Probleme eingegangen, sondern Lobeshymnen auf Connelly und Crowe gesungen. Welche anderen Schauspieler/innen noch im Gespräch waren, erfährt man auch nicht. Insgesamt ist dieser Clip also recht nichtssagend.
# Featurette - Der Alterungsprozess (~7min)
Diese Featurette ist schon klasse. Was man im Film vielleicht nur als Nebensache betrachtet hat - die Masken - wird hier nochmals vorgestellt. Und nun wird auch klar, wieso der Film für den Oscar für das Beste Make-Up nominiert war. Nash altert in neun Stufen, wofür jeweils extra ein Gesicht gestaltet wurde. Es wird auch das Material vorgestellt, aus dem die Masken gemacht wurden, damit diese noch natürlich wie möglich aussehen.
# Featurette - Storyboard-Film-Vergleich (~8min)
Storyboards sind normalerweise doch recht langweilig, aber in diesem Clip haben sie durchaus seinen Reiz. zuerst erklärt Ron Howard kurz die Verwendung für Storybords, dann kommt man in das Menü mit den Szenen. Insgesamt kann man sich fünf Szenen im Storyboard-Film-Vergleich anschauen (drei Filmszenen und zwei Szenen aus unveröffentlichten Material). Da man dies im direkten Vergleich sieht, ist es auch nicht so langweilig, da man eben den direkten Szenenbezug hat.
# Featurette - Die Spezialeffekte (~11min)
Hier bekommt man einen interessanten Einblick in die Specialeffekte des Films. Ehrlich gesagt, war mir gar nicht klar, was alles Special Effects im Film waren. Das Aufblitzen der Zahlen und Buchstaben war klar, aber z.B. das Baby in der Wanne, die Tauben auf der Wiese oder die Szene in der Bar, wo er seine Entdeckung macht, hatte ich nicht als computergenerierte Elemente erkannt. So war dieser Clip also sehr interessant.
# Featurette - Das Komponieren der Filmmusik (~6min)
Dieser Clip ist nicht so interessant. Diese Featurette gibt einen Einblick in die Arbeit von Ron Howard mit dem Komponisten der Filmmusik James Horner. Er erzählt über die Verbindung der Mathematik mit der Musik, und die Aufnahmen mit der Sängerin, die man den ganzen Film über hört.
# Making Of - Einblick in A Beautiful Mind (~23min)
Eigentlich ist dieses Making Of darauf gezielt, einem potentiellen Zuschauer ins Kino zu locken. Deshalb ist dieser Clip auch eher ein Werbefilm, der die Handlung des Films erklärt. Man erfährt einiges über die Hintergründe und es gibt Interviews mit Cast & Crew, auch mit dem richtigen Nash. Wenn man die vorangegangenen Clips gesehen hat, wird man hier nicht mehr viel Neues finden. Man kann es höchstens als Zusammenfassung sehen. Wenn man den Film noch nicht gesehen hat, sollte man sich dieses Making Of noch nicht anschauen, denn meiner Meinung nach nimmt es zu viel vorweg. Eigentlich erfährt man schon alles über die Illusionen von Nash, so daß viel vom Film genommen wird.
# Trailer (~2min)
Der obligatorische Trailer zum Film.
# Werbeclip für den Soundtrack (~1min)
Zum Abschluß noch einen Werbeclip für den Soundtrack.
# Featurette - Oscar-Verleihung (~6min)
Der Film erhielt insgesamt vier Oscars: den Oscar für den Besten Film, Beste Regie, Beste Nebendarstellerin und Beste Drehbuchbearbeitung. Bei diesem Feature kann man sich bei dem Oscar für den Besten Film direkt die Verleihung anschauen, bei den anderen drei Oscars Bilder von den anschließenden Interviews mit den Gewinnern.
Sprachen : Deutsch, Englisch
Untertitel : Deutsch, Englisch, Hebräisch
Bildformat : 1,85:1 (anamorph)
Audiokanäle : Dolby Digital 5.1
Spielzeit : 130 min
FSK : ab 12 Jahre
Fazit
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Zusammenfassend kann man sagen, daß "A Beautiful Mind" ein wunderbarer Film ist, der zu keiner Zeit langweilig oder durchsichtig wird. Außerdem wird er auf einer tollen DVD präsentiert, die wirklich sehenswertes Bonusmaterial enthält. weiterlesen schließen -
Nor more Drama? No, more!
11.10.2002, 12:36 Uhr von
Kuhli
Hauptsächlich bzw. sogar fast ausschließlich schreibe ich hier über Filme quer durch alle Genres,...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Mein Russell zeigt’s mal wieder allen als semi-realer Genie nahe dem Oscar-Wahnsinn.
`````` DER FILM ´´´´´´
Story:
1947 startet der noch junge und unbekannte John Nash (Russell Crowe) seine schicksalhafte Karriere mit einem Studium an der Princeton University.
Anfangs wegen seines fast autistisch wirkenden Einzelgänger-Verhaltens und seiner „Gabe“ in allem und jedem mathematische Formen zu sehen von seinen Kommilitonen ausgelacht, entwickelt er durch einen Geistesblitz während eines Kneipenaufenthaltes eine neue Studie, die 150 Jahre Spieltheorie auf den Kopf stellt und ihm dadurch Anerkennung und einen hochrangigen Platz im MIT einbringt.
Dort lernt er nicht nur seine zukünftige Frau Alicia (Jennifer Connely) kennen, sondern auch einen mysteriösen Mann namens William Parcher (Ed Harris). Dieser ist ein im Geheimen arbeitender Regierungsbeamter der in den noch immer anhaltenden Zeiten des kalten Krieges mit einem Anschlag aus Russland rechnet und Nashs geniales, mathematisches Verständnis dafür einsetzen will einen Geheimcode der Russen zu knacken. Doch je mehr Nash sich in diese Regierungsarbeiten vertieft, desto gefährlicher scheint diese Arbeit für ihn zu werden bis auf einmal Schüsse fallen…
Das größte Problem für Nash bleibt jedoch, das weder seine Frau noch seine Kollegen ihm glauben und ihn für verrückt halten und er in eine Psychiatrie eingeliefert wird und bei ihm schizophrene Paranoia festgestellt wird.
Oder ist das alles nur ein Trick der Russen ihn aus dem Verkehr zu ziehen?
Kritik:
Ich bin richtig verärgert über Ron Howard, den Regisseur von „a beautiful mind“, denn eigentlich hatte ich mir damals vor der ersten „Begutachtung“ des Films fest vorgenommen den Film nicht so gut zu mögen. Erstens weil er in direkter und starker Konkurrenz mit „Herr der Ringe“ bei der Oscar-Verleihung stand und ihm ja dann auch die wichtigsten Trophäen weggeschnappt hat und zweitens weil dieser Film mal wieder nach Hollywood roch.
Bekanntermaßen basiert dieser Film ja auf dem Leben des tatsächlich lebenden John Nash, da „basiert“ in Hollywood aber wohl in den meisten Filmen lediglich „inspiriert von“ heißt muss man sich bei der Verfilmung von authentischen Geschichten doch immer überschwängliche Emotionen und Dramatik gefallen lassen. In diesem Film ist das nicht anders. Die Hauptfigur John Nash wird politisch korrekt glorifiziert und der Film lässt keinen Raum für Kritik, da dem wahren Nash jedoch in seiner Schizophrenie homosexuelle Neigungen und Antisemitismus unterstellt wurden, die im Film noch nicht mal angedeutet werden, kann man von einer objektiven Erfassung diesen Lebens, die für einen authentischen Film eigentlich sinnvoll wäre, nicht mehr sprechen. Auch die in den Film eingeflochtene für amerikanisches Dramakino unausweichliche Liebesgeschichte strotzt nur so vor theatralischer Romantik. Das Nashs Frau in seinem wahren Leben nicht über den ganzen Weg der Krankheit an seiner Seite verweilte ignoriert man hier auch mal.
Aber warum bin ich denn so sauer, das die Lebensgeschichte eines Mannes „verpfuscht“ wurde über den ich vorher nichts wusste und somit diese „Schönheitsoperationen“ an der Story mich eigentlich nicht kümmern sollten. Ganz einfach. Ich bin sauer auf Ron Howard, weil ich dank ihm nicht konsequent sein kann, denn obwohl der Film oben genannte Glättungen durchgemacht hat und wenig authentisch wirkt, finde ich diesen Film genial. Und das stört mich, wieso kann ich den Film nicht doof finden, wie ich es mir vorgenommen habe. Menno. *schmoll*
So viel ich auch suche, aber bis auf das unkritische betrachten von Nash gibt’s kein bisschen andere negative Kritik, denn der Film ist einfach nur umwerfend.
Also wo fange ich mit dem Loben an? Also ich starte mal mit den guten Seiten des Drehbuchs. Da Nash selbst wenig von seiner Krankheit mitbekommen bzw. behalten hat, nahm der oscargekrönte Drehbuchautor Akiva Goldsmith eine Biographie über Nash zum Vorbild. Und da der Film über mehrere Jahrzehnte (1947-`94) geht musste Goldsmith sich einige Punkte seines Lebens heraus picken und daraus eine konstante Geschichte kreieren und ich muss wirklich sagen: Ich hätte es nicht besser machen könne *g*
Obwohl der Film oft über lange Sequenzen in einer Zeit spielt und dann wieder etliche Jahre überspringt verliert man nie den Bezug und obwohl sehr wichtige Dinge weggelassen wurden, erklären sich diese von selbst, so z.B. springt der Film in der Liebesgeschichte vom ersten Rendezvous mit einem großen Sprung zu einer Zeit wo die Zwei schon längst verheiratet sind. Die Hochzeit, die Zeugung des Kindes oder gar dessen Geburt wurden im Film komplett ausgelassen und auch das heranwachsende Kind hat im Film kaum platz. Man sieht es kurz als Baby, dann mal für Sekunden als Junge und letztendlich dann ebenfalls sehr kurz als erwachsener Mann. Aber durch die clevere Auswahl und Verknüpfung der Szenen vermisst man hier keine genauen Erklärungen, auch ohne Bilder fühlt man Nash als Ehemann und Vater.
So „sprunghaft“ wie das Drehbuch auch ist, genauso abwechslungsreich und spannend ist es auch. Die Abwechslung kommt wohl daher, dass der Film dreigeteilt ist. Im ersten Drittel fiebert man mit Nash wie er sich verliebt und seine Genialität endlich auch auffällt und aus dem naiv und nicht alleine überlebensfähig scheinenden Mann, doch noch ein erfolgreicher Lektor wird. Neben dieser „vom Tellerwäscher zum Millionär“-ähnelnden Story, verfügt dieser Teil aber auch über guten Humor, nämlich immer dann wenn Nash mit seiner direkten und kindischen Art mit anderen Menschen interagiert und z.B. einer schönen Dame keine Komplimente macht, sondern ihr Vorrechnet wie wahrschienlich es ist, das die Beidne im Bett landen und er ihr sagt, dass er sich darum keine Mühe macht sie mit Komplimenten anzulügen. Nur so viel sei gesagt, Nash hat sie nicht ins Bett sondern eine Ohrfeige ins Gesicht bekommen. Hat man das alles hinter sich gelassen, fängt der Film im zweiten Drittel an, seine verschwörerische Spionagegeschichte zu entfalten und obwohl man als informierter Filmkenner schon vorher weiß, das der Protagonist schizophren ist, bleibt noch immer ein Gedanke daran, dass das vielleicht doch real sein könnte und die Schizophrenie sich doch anders zeigen könnte.
Wenn das Drehbuch dann die Auflösung dann gibt und das letzte Drittel anbricht, das sich mit der Heilung Nashs befasst, ist man einerseits weniger überrascht, was nicht zur Realität gehört, andererseits war ich aber doch sehr überrascht und schockiert was aber dazu noch alles zur Fiktion gehört. Kompliziert? Einfach mal anschauen.
Es gibt Filme, die haben wirklich kein schlechtes Drehbuch wurden aber so stümperhaft und einfallslos inszeniert, das die gute Story gnadenlos untergeht und uns der Beweis geliefert wird, das manchmal die Bilder stärker sind als die Story. Glücklicherweise gibt es hier aber sowohl eine bewegende Story als auch eine (ich möchte mich mal soweit hinauslegen und sagen) perfekte Inszenierung.
Ron Howards Filme (Cocoon, Apollo 13, Grinch) waren für mich immer Filme die ich durchaus gerne und oft gesehen habe, aber immer der letzte Kick zum wirklich Schwärmen gefehlt hat. „A beautiful mind“ bietet da die erste Ausnahme. Zwar ist der Film auf meiner „Innovationsskala“ hinter dem experimentierfreudigen „PI“ von Darren Arranofsky, der sich ja mit demselben Thema beschäftigt, aber auf der Blockbuster-Innovationsskala“ steht er doch sehr weit vorne. Wie Howard mit Special Effects dem Mathelaien Nashs Gedanken und Matheverständnis zeigt, grenzt wirklich an Genialität. Eine Szene die mich sehr beeindruckt hat finden wir direkt schon am Anfang. Nash nimmt ein Glas auf und auf einmal gehen die Spiegelreflexe des Glases zu einer Schale mit aufgeschnittenen Zitronen, so wird aus den Glasreflexen und den Zitronenrändern eine mathematische Zeichnung, die sich dann wieder in der Krawatte eines Kommilitonen wiederspiegelt. Schon wieder kompliziert? Einfach mal anschauen.
Aber auch sonst gefällt der Film. Die Liebesbeziehung ist romantisch und überraschenderweise sehr bewegend und wenig kitschig umgesetzt, die Spionageszenen sind so unreal aber nicht surreal und sind somit spannend wie in jedem „normalen“ Spionagefilm und die dramatischen Szenen überzeugen weniger durch symbolschwangere Bilder als durch groß agierende Schauspieler.
Gefallen findet bei mir auch die farbliche Gestaltung des Films. Ich stehe sowieso auf „einfarbige“ Filme, denen mittels Kamerafilter Farben entnommen wurden. In diesem Film sind auch kräftige Signalfarben ein Fremdwort. Hier dominieren je nach Stimmung warme Braun- und Orangetöne, sowie ein kühles blau.
Nachtragend muss ich wohl noch mal speziell auf die Special Effects eingehen, da diese so sinnvoll in den Film eingeflochten sind, dass man sie manchmal gar nicht als Effekte erkennt. Denn ähnlich wie bei „Forrest Gump“ dienen diese Szenen nicht zur Effekthascherei sondern zum erzählen der Geschichte und zum Erklären der Gedanken Nashs. Perfekt, einfach perfekt.
Sehen sie Herr Lucas, Effekte müssen nicht unbedingt penetrant und selbstherrlich eingesetzt werden, um damit zu protzen.
Wenn man Schauspieler will die groß agieren braucht man große Schauspieler und die findet man hier genug. Allen voran Russel Crowe, der wohl in jedem Film spielt als wär’s die Rolle seines Lebens, doch hier gibt er wirklich eine Glanzleistung ab, die sowohl „The Insider“, „Gladiator“ als auch „L.A. Confidential“ noch übertrifft. Mich erinnert er hier ein wenig an eine abgeschwächte Darstellung von Dustin Hoffman in „Rain Man“ was ich als großes Lob ansehe.
Für Jennifer Connelly ist das aber doch wohl die bisherige Rolle ihres Lebens, da sie nach doch vielen guten Performances in der Vergangenheit wie z.B. in „Rocketeer“ oder „Die Resie ins Labyrinth“ endlich der breiten Masse bekannt ist und für ihre Darstellung mit dem Oscar ausgezeichnet wurde.
Besonders beeindruckt war ich auch von Paul Bettany, der Nashs Unifreund spielt, der ein „dunkles Gheimnis“ hat. Weiterhin erwähnenswert für mich sind noch Adam Goldberg (Soldat James Ryan), Josh Lucas (American Psycho) und Christopher Plummer, die wie eh und je gut in ihren Nebenrollen aufgehen und mitleiden.
Normalerweise gehe ich bei meinen Filmberichten sparsam mit Filmmusik um, hier muss ich die aber erwähnen, da sie eine der besten Scores ist, die ich je gehört habe und die Bilder des Films nicht nur perfekt untermalt, sondern auch noch unterstütz. Vor allem in „mathematischen Szenen“ kann man anhand der Musik Nashs „ratterndes“ Gehirn erleben. Einfach grandios was James Horner (Titanic) hier komponiert hat.
Fazit:
Ich finde den Film klasse und mir gefällt er auch, ganz abgesehen von meiner Wenigkeit.
Leichte Komik, eine spannende Verschwörung, ein bewegendes Drama, eine schöne Romanze und eine Überraschung in einem einzigen Film, einem Film voller schöner Bilder, berührender Musik und dem Gedanken, dass das so (oder so ähnlich) tatsächlich passiert ist.
Wer allerdings diese Geheimdienst-Geschichte zu sehr an den Haaren herbeigezogen findet, dem kann ich das Gegenteil beweisen, denn auch ich führe ein Doppelleben und arbeite für den Geheimdienst. Wer das hier übrigens liest, den muss ich eliminieren, da das natürlich geheim bleiben muss. Hätte ich diese Warnung etwa vor diesen Absatz setzten sollen? Ups.
`````` DIE DVD ´´´´´´
Die „a beautiful mind“-DVD bekommt man in zwei Versionen, als „normale“ 1-DVD Version und als Oscar-Edition im 2-Disc-Set. Die Versionen unterscheiden sich aber lediglich durch die Extras, dazu aber gleich mehr im Abschnitt über die Extras.
*** Bildqualität ***
Hier kann man nicht meckern. Das Bild ist ruhig und rauscharm. Die Farben wirken sehr kräftig und kontrastreich. Zwar ist das Bild nicht referenzverdächtig aber sehr gut.
Der Film liegt in dem Format 1,78 : 1 vor, also das übliche Widescreenformat, das man auch im Fernsehen sieht. Das normale Kinoformat ist es zwar nicht, da dort die schwarzen Balken fast größer als der Bildausschnitt sind und ich das normalerweise bevorzuge, aber bei einem Drama ist „halbes“ Widescreen völlig akzeptabel.
*** Tonqualität ***
Ein Film der hauptsächlich von Dialogen dominiert wird, bereitet den Boxen natürlich keine große Auslastung, aber wenn die Räumlichkeit gefragt ist, wie z.B. bei den wenigen Actionszenen in der Spionagehandlung oder der Musikunterstreichung, ist sie auch gut.
Der Film liegt sowohl in Deutsch als auch in Englisch in Dolby Digital 5.1 vor.
*** Untertitel ***
Der Film ist in Deutsch, Englisch und Hebräisch Untertitel. Die Audiokommentare sind in Deutsch und Englisch untertitelt und die Extras sind Deutsch, Englisch, Französisch, Dänisch, Niederländisch, Finnisch, Norwegisch und Schwedisch.
Die Untertitel sind in jeder Fassung ausblendbar.
*** Menü ***
Nett dezent animiert und musikunterlegt. Das Hauptmenü gefällt mir sehr gut und erinnert an das „Pearl Harbor“-Menü, die Untermenüs sind allerdings alle statisch, aber immer noch musikuntermalt.
Das Hauptmenü der Zusatz-Disk ist völlig überflüssig, da man hier lediglich die Auswahlmöglichkeiten „Zusatzmaterial“ und „Untertitel“ hat, aber man hätte natürlich auch direkt die Liste der Zusatzfeatures ins Hauptmenü integrieren können, aber darüber kann man wohl mehr streiten, als die technisch überflüssige Sprachabfrage am Anfang beider Disks.
Noch zu erwähnen ist, dass der Film ist in 20 Kapitel unterteilt.
*** Booklet ***
Eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst : Das Booklet ist so konzipiert, das es weder kaputt geht, wenn man die Hülle ins Wasser schmeißst, noch bei extrem großer Hitze. Die schlechte Nachricht: Das Booklet ist so wiederstandsfähig, weil es schlicht und einfach gar nicht existiert. Noch nicht mal ein simples Blättchen mit der Kapitelliste findet man hier.
*** Extras ***
Wie oben angesprochen gibt es von dem Film zwei Versionen, wobei die Disk 1 mit dem Film bei beiden Versionen identisch ist.
#Disk 1#
Neben dem Film finden wir hier zwei untertitelte Audiokommentare, eines mit dem Regisseur Ron Howard und eins mit dem Drehbuchautor Akiva Goldsmith.
Weiterhin findet man hier noch 18 aus der Endfassung geschnittene Szenen mit einer Gesamtlauflänge von 26 Minuten und 53 Sekunden. Zu den Szenen kann man sich wahlweise einen untertitelten Audiokommentar von Ron Howard anhören.
#Disk 2#
* “a beautiful partnership : Ron Howard und Brian Grazer“
5 Minuten und 28 Sekunden unterhalten sich Regisseur und Produzent darüber wie toll sie zusammen arbeiten, war ja auch nicht das erste Mal.
* “Entwicklung des Drehbuchs”
8 Minuten und 19 Sekunden redet Drehbuchautor Akiva goldsmith wie toll sein Drehbuch ist, dazu bekommt er Unterstützung von Ron Howard, der das Drehbuch auch ganz toll findet.
* “Treffen mit John Nash”
8 Minuten und 29 Sekunden sieht man Ron Howard, wie er den echten John Nash trifft und dieser ihn über seine Theorien aufklärt.
* “Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an John Nash”
1 Minute und 58 Sekunden sieht man die originale Übergabe des Nobelpreises 1994 an john Nash in Stockholm. Wer hätte es gedacht, aber die echte Verleihung ist weniger emotional und theatralisch, als die Filmversion.
* „Casting Russell Crowe und Jennifer Connelly“
6 Minuten und eine ganze Sekunde lang schwärmt Ron Howard von seinen beiden Hauptdarstellern. Richtige Castingszenen bekommt man hier nicht zu Gesicht.
* “Darstellung des Alterungsprozesses im Film”
7 Minuten und 15 Sekunden lang erklärt der Maskenbildner wie aus Russell Crowe ein Mann wurde der in zwei Stunden Film von 20 bis irgendwas über 70 altert. Sehr interessant. Wirklich.
* „Vom Storyboard zum Film“
Nach einem 29 sekündigen Einführungsclip von Ron Howard haben wir die Wahl anhand von 5 verschiedenen Szenen die Realisierung des Films im direkten Bild zu Bild-Vergleich zu beobachten. Die einzelnen Szenen sind wie folgt: Die Kneipenszene (0.53), John Nash trifft Dr. Rosen (2:11), Das Baby in der Badewanne (1:17) sowie die zwei geschnittenen Szenen Nash und Parcher im Wagen (1:21) und Alicia und das verschwundene Publikum (1:52)
* „Spezialeffekte“
Mit diesem 10 Minuten und 47 Sekunden lang Video bekommt man alle Spezial Effekte dieses Films erklärt, erstaunlich hier ist, das einige der Szenen im Film gar nicht als Special Effects auffallen und mich sehr begeistert haben.
* „Die Musik im Film“
In 6 Minuten und 59 Sekunden erfahren wir sehr grob von James Horner wie er auf die Msuik gekommen ist. Unterstützung gibt’s wieder von Ron Howard, der alles natürlich super toll findet.
* „Hinter den Kulissen“
In dem „Making of“ das eine Länge von 22 Minuten und 32 Sekunden hat erfährt man nichts was man schon wusste, lediglich die Story wird anhand von Interviewclips und Filmszenen erläutert. Eins der typischen Werbe-Making ofs, die auch schon mal im Fernsehen laufen.
* „Oscar-Verleihung“
Hier gibt’s noch mal einen Ausschnitt während der Verleihung, in dem Ron Howard und Brian Grazer die Statue für den “besten Film” von Tom Hanks überreicht bekommen, natürlich inklusive kurzer Dankesrede (3:55)
Zudem findet man hier noch drei weitere Clips, die sich als offizielle Interviews nach der Oscarverleihung erweisen, mit Ron Howard für die „beste Regie“ (0:43), Jennifer Connelly als „beste Nebendarstellerin“ (0:27) und Akiva Goldsmith für die „beste Drehbuchbearbeitung“ (0:22)
* „Original Kinotrailer“ (2:17)
* „Soundtrack Trailer“ (0:33)
Die Gesamtlauflänge der Zusatzdisk beträgt genau 93 Minuten und 8 Sekunden. Zählt man noch die Zeit der geschnittenen Szenen von Disk 1 dazu kommt man genau auf 2 Stunden und eine klitzekleine Sekunde. Und das war gar nicht so einfach, das zu addieren, eine Minute hat ja immerhin 60 Sekunden aber ein Taschenrechner geht logischerweise ja bis 100. Das erforderte schon mein ganzes mathematisches Verständnis und ich bitte das bitte bei der Bewertung zu beachten.
FAZIT:
Bei der Bewertung des Bonusmaterials habe ich mir wirklich überlegt, ob ich der DVD die Höchstwertung gebe, oder doch ein oder zwei Balken abziehe, ich habe mich aber letztendlich dazu entschlossen, doch die Höchstzahl zu geben und das nur wegen dem eigentlichen Film. Das Bonusmaterial ist sehr reichlich, aber bietet doch eigentlich kaum richtigen Einblick in die Filmproduktion und befasst sich meistens mit Eigenwerbung, aber trotzdem sind einige nette Features darauf, neben den geschnittenen Szenen und der Effektdoku vor allem die zwei kurzen Filme über den echten John Nash. weiterlesen schließen -
Genie und Wahnsinn liegen eng beieinander !!!
29.09.2002, 14:44 Uhr von
elektronaut
Ich bin 30 und arbeite als 3D-Animator im Film- und Videobereich. Bin seit ca. 2 Jahren dabei mei...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
"Wenn die Realität sich gegen dich verschworen hat, ist nichts mehr sicher..."
Dieses Zitat steht auf dem Cover der DVD und beschreibt am besten das Problem des Mathematikers John Nash. Die authentische Verfilmung einer der Genies des 20. Jahrhunderts war einer der beeindruckendsten Filme des letzten Jahres und zurecht bekam der Film dafür 4 Oscars, unter anderem für den besten Film. Aber nun erstmal zur Story ;-)
Die Story :
John Nash (Russel Crowe) ist eines der vielversprechendsten Mathematik Talente von Amerika und so bekommt er das hochbegehrte
Carnigan-Stipendium für die Universität Princeton. Beseelt von dem Gedanken was Grosses leisten zu müssen, gerät Nash unter Druck eine wirklich einzigartige Idee zu haben und tut sich schnell als Sonderling unter den Studenten hervor.
Die Vorlesungen besucht er nicht, weil sie seiner Meinung nach träge machen und das Potenzial zur authentischen Kreativität zerstören ;-)
So versucht er unter anderem einen Algorithmus für die Bewegungen von Tauben
zu finden und verliert sich nach und nach immer mehr in Panik....bis ihn eines Tages unvermittelt die grosse Idee kommt.
Er erweitert bahnbrechend die Wirtschaftstheorie des legendären Adam Smith um bedeutende Elemente, die auch heute noch grosse Verwendung finden.
Mit seiner Arbeit wird ihm sofort eine hochrenomierte Stelle als Professor am MIT
(Massachusetts Institute of Technology) angeboten und er nimmt dort seine Arbeit auf. Leider ist die Arbeit dort, mit Berechnung des Druckes auf Staudämme etc. , nicht das was seinem Wünschen entsprach. Doch eines Tages klingelt das Pentagon an seiner Tür und bittet ihn für die amerikanische Spionage einen abgefangenen Code der Russen zu entschlüsseln. Dies gelingt ihm und er fühlt sich nun als Teil einer geheimen Verschwörung.
So beginnt er sich immer mehr und mehr in diese Verschwörung zu verstricken....
Bei einer Vorlesung lernt er seine zukünftige Frau Alicia (Jennifer Connely) kennen. Sie entführt ihn in bisher unbekannte Gefilde seines Lebens...die Liebe. Da er charakterlich sehr gewöhnungsbedürftig ist, verwundert es ihn sehr das diese junge hübsche Frau sich so für ihn interessiert.
Die beiden heiraten und das junge Glück scheint ungetrübt. Allerdings fühlt sich John Nash mehr und mehr von russichen Agenten verfolgt, die seine geheimen Arbeiten für den amerikanischen Spionagedienst unterwandern wollen. Dies steigert sich soweit das sich Nash eines Tages nach einem Nervenzusammebruch in einer Psychatrie wiederfindet...
Der Psychiater der Klinik meint das Nash an Schizophrenie leidet, eine häufige Begleiterscheinung derer sind Paranoia, in John Nash´s Fall die Angst vor den Russen.
Die heile konstruierte Welt des John Nash ist nun zerstört...sind die Agenten für die er gearbeitet hat nur Halluzinationen, oder spielen die Russen mit ihm ein übles Spiel ?
Zusammen mit seiner Frau versucht er den Geheimnissen auf den Grund zu gehen, doch es fällt ihm schwer einzelnen Menschen zu trauen...auch seiner Frau.
Trotz dessen schenkt er ihr sein Vertrauen und versucht seine Schizophrenie zu heilen...doch ohne bewährte Medikamente und Behandlungsmethoden...sondern nur mit seiner eigenen Willenskraft...
Mein Fazit :
Ein überaus überzeugender, brillianter und fesselnder Russel Crowe überzeugte mich von den Wahnvorstellungen und dem Denken des Mathematikers John Nash. Wer Crowe aus Gladiator kennt, kann sich kaum vorstellen das dies ein und derselbe Schauspieler ist. Respekt ! Leider bekam er für seine Rolle nicht den Oscar (der ging an Denzel Washington für "Trainig Day").
Beklemmend und einfühlsam wird man in diesem Film durch die Welt der Schizophrenie
geführt, den Alptraum schlechthin...nicht zu wissen was wahr ist. Stellt euch vor ihr müsstet erfahren, das die Menschen, die Orte und die Momente des Lebens die einem bisher so wichtig waren nie existiert hätten ! Was für eine Hölle wäre das...
Die Story die das wahre Leben schrieb scheint mal wieder eine der grausamsten aber gleichzeitg auch interessantesten zu sein.
Was nun noch zu einem wirklich übermässig gutem Film gehören würde wäre die Musik. Was ist aber wenn ich dazu nur einen Namen sage : James Horner. Der ungekrönte König der Filmmusik (u.v.a. "Titanic","Appolo 13") gibt dem Film durch emotional nachdenkliche Musik noch das Sahnehäubchen auf denm i-Tüpfelchen dazu ;).
DVD-Features :
Die DVD bietet umfangreiches Material, für alles was um dem Film herum wissenswert ist.
Was ich mir vielleicht noch gwünscht hätte wären ein paar Hintergrundinfos zu der Wirtschaftstheorie die John Nash aufgestellt hat.
• Making Of, Outtakes, Original Kinotrailer
• "A Beautiful Partnership": Ron Howard und Brian Grazer, Entwicklung des Drehbuchs, Treffen mit John Nash, Die Verleihung des Nobelpreises für Wirtschaft an John Nash, Casting Russell Crow und Jennifer Connelly, Darstellung des Alterungsprozesses im Film - Die Makeup-Herausforderung, Vom Storyboard zum Film (3 Szenen aus der Endfassung, 2 unveröffentlichte Szenen), Die Spezialeffekte, Die Musik zum Film, Inside "A Beautiful Mind"- Hinter den Kulissen, A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn: Die Oscars, Original Kinotrailer
Technische Features :
Die DVD bietet für mich ein gutes Bild- und Klangerlebnis. Die Audiospuren sind im feinsten Doly Digital 5.1 zu geniessen
• Sprache: Deutsch, Englisch
• Untertitel: Deutsch, Englisch, Hebräisch
• Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
• Dolby, Surround Sound, PAL
• Laufzeit: 119 Minuten
• Bildformat: 1.78:1
Hintergrundinfos :
Es gibt ein paar Internetseiten über John Nash, die leider aber alle in englisch verfasst sind. John Nash erhielt 1994 den Nobelpreis für Wirtschaft in Stockholm/Schweden überreicht, für seine Erweiterung der Wirtschaftstheorie von Adam Smith. Der Nobelpreis wurde von Alfred Nobel gestiftet, dem Erfinder des Dynamits.
Da Nobel auf diesem Wege steinreich geworden ist, hat er beschlossen, einen Teil seines Vermögens für die Nobel-Stiftung zu verwenden, damit sollen jedes Jahr renomierte Wissenschaftler auf ihren Fachgebieten ausgezeichnet werden.
Die Internetseiten :
www-gap.dcs.st-and.ac.uk/~history/ Mathematicians/Nash.html
www.nobel.se/economics/laureates/ 1994/nash-autobio.html
www.pbs.org/wgbh/amex/nash/
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Die Schauspieler :
John Nash : Russell Crowe
William Parcher : Ed Harris
Alicia Larde Nash: Jennifer Connelly
Dr. Rosen : Christopher Plummer
Charles Herman : Paul Bettany
Die Crew :
Regie : Ron Howard
Drehbuch : Akiva Goldsman
Kamera : Roger Deakins
Schnitt : Mike Hill, Dan Hanley
Musik : James Horner
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Kaufinfos :
(nein ich bekomme keine Prozente ;) )
Amazon :
Preis : EUR 22,99
wird versendet innerhalb von 1-2 Wochen
BOL :
Preis : € 24,99
wird versendet innerhalb von 1-2 Wochen
Buch.de
Preis : EUR 24,99
wird versendet innerhalb von 3 Werktagen
Über Kommentare oder Kritiken würde ich mich wie immer freuen !!
Bis bald
Marco.
Copyright 2002 elektronaut
Erstveröffentlichung auf dooyoo am 28.9.2002 weiterlesen schließen
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