Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs (VHS) Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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Die Reise der Gefährten nähert sich dem Ende!
22.12.2003, 23:19 Uhr von
Skywalkeratwork
Hauptsächlich bei Ciao zu finden, aber auch hier werden meine Berichte natürlich gepostet und mei...5Pro:
Riesige Schlachten und atemberaubende Special-Effects!Die gewohnt tollen Schauspieler!Recht humorvoll, jedoch hauptsächlich spannend, dramatisch und sogar traurig!Einfach ein Muss für Fantasy-Fans!Bester Teil der Trilogie aus meiner Sicht!
Kontra:
Ende etwas langatmig!Handlung tritt etwas in den Hintergrund durch die tollen Aufnahmen und Special-Effects!
Empfehlung:
Ja
Vorwort
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Ich als Science-Fiction oder auch Fantasy-Fan darf natürlich nicht fehlen in Sachen Herr der Ringe. So habe ich mir heute auch diesen letzten Teil der Trilogie angesehen zusammen mit meinem Bruder. Die Karten haben uns im Cinedom 6,50 Euro gekostet und ob sie sich gelohnt haben, erfahrt Ihr wie gewohnt in meinem Bericht. Der Titel des 3. Teils ist „Die Rückkehr des Königs“!
Kurze Infos zum Film
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Freigegeben ist der Film ab 12 Jahren, wenn auch etwas fragwürdig in manchen Szenen. Die Spielzeit ist ungefähr so wie bei den beiden ersten Teilen, liegt diesmal bei genau 210 Minuten. Auch hier führte natürlich Peter Jackson Regie und im Original nennt sich dieser Teil „The Return of the King“. Weitere Infos zum Film gibt es ansonsten noch unter www.herrderringe-film.de!
Die Schauspieler
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Elijah Wood spielt Frodo
Sean Astin spielt Sam
Viggo Mortensen spielt Aragorn
Sir Ian McKellen spielt Gandalf
Orlando Bloom spielt Legolas
John Rhys-Davis spielt Gimli
Liv Tyler spielt Arwen
Bernard Hill spielt König Theoden
Miranda Otto spielt Eowyn
Sehr viel brauche ich doch über die Schauspieler nicht zu sagen, denn man kennt sie ja bereits aus den ersten beiden Teilen. Bekannt dürfte unter anderem Sir Ian McKellen sein, der ja auch schon in den beiden X-Men-Teilen eine Hauptrolle inne hatte. Orlando Bloom spielte so viel ich mitbekommen habe auch schon in „Fluch der Karibik“ mit und John Rhys-Davis spielte auch schon in einigen guten Filmen mit und spielt hier den Zwerg Gimli. Liv Tyler ist hier wunderhübsch in Szene gesetzt und sieht richtig wie ein Engel aus, obwohl sie ja nur eine Elfe ist. Ansonsten hat wieder einmal der sehr junge Hobbit Elijah Wood die Hauptrolle, denn er ist ja immerhin der Ringträger. Alles in allem haben sie mich mal wieder als Team sehr überzeugt und vor allem Orlando Bloom protzt in einer bestimmten Szene wie auch schon im zweiten Teil mit dem „Snowboard“. Hier erlegt er mal kurz einen riesigen Elefanten und klettert spektakulär an ihm hoch. Aber dies ist leider nur eine der übertriebenen Szenen, die man allerdings nicht so ernst nehmen sollte, da es sich ja auch um einen Fantasy-Film handelt. Also zu den Schauspielern kann man nur sagen Top und nun bleibt noch die Handlung und natürlich die Special-Effects, wobei ich nichts verrate wenn ich sage, das die Effekte wieder einmal atemberaubend sind!
Die Handlung
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Frodo trägt immer noch den Ring bei sich und an seiner Seite ist zum einen Smiagorn und sein guter alter Freund Sam. Zu dritt nehmen sie das letzte Stück ihrer Reise nach Mordor in Angriff, um dort den Ring endlich zu zerstören. Dazu muss dieser in die Flammen Mordors geschmissen werden und das Böse wäre vernichtet. Doch bis dahin ist es noch ein steiniger und weiter Weg...
Währenddessen formiert sich eine weitere und größere Armee der Finsternis um die gesamte Menschheit zu vernichten. Die Truppen der Orks sind aber in hoher Überzahl und deshalb stehen die Chancen sehr schlecht diesen Kampf am Ende zu gewinnen. Deshalb müssen ungewöhnliche Maßnahmen her und ungewöhnliche Freunde gefunden werden...
Bis es letztendlich zur großen Schlacht kommt zwischen den Menschen und den Orks. Doch wer am Ende gewinnen wird, verrate ich wie gewohnt nicht!
Auf jeden Fall ist eines klar, nämlich das die Handlung diesmal eher durch große Schlachten geschrieben ist. Hier gibt es Kampfszenen die es auch im zweiten Teil nur bedingt zu sehen gab, aber trotzdem wird Wert darauf gelegt, die Geschichte romantisch und schön zu Ende zu bringen!
Meine Meinung
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Alles in allem bin ich einfach ein Fan von Fantasy und diese Trilogie hat von mir nur ein „Sehr gut“ verdient und nicht weniger. Der dritte Teil gehört für mich zum besten Teil der Trilogie, obwohl das Ende doch ein wenig langatmig ist und die Handlung vielleicht einen Tick zu sehr in den Hintergrund gerät. Hauptsächlich wird hier Wert darauf gelegt, die riesigen Armeen zu zeigen und den Kampf der Beiden. Das ist aus meiner Sicht super gelungen und da ist auch nichts dran auszusetzen was mich angeht. Das mögen vielleicht nicht alle denken, aber das verleiht dem Teil die besondere Spannung und Dramatik. Natürlich auch deshalb, das der Gegner die Orks viel zu überlegen sind und nur durch Mut können die Menschen diesen entgegentreten. Er ist wirklich absolut empfehlenswert, aber wie immer gibt es halt verschiedene Geschmäcker. Die Special-Effects sind aber wirklich atemberaubend und so etwas habe ich bislang noch nicht gesehen. Bin schon sehr gespannt wie Star Wars Episode III das am Ende noch übertrumpfen möchte. In Zeiten der Riesenschlachten jedoch, hat Herr der Ringe eindeutig die Nase ganz weit vorne und muss sich vor niemandem verstecken. Die Schauspieler geben dem Film natürlich auch etwas ganz Besonderes und vor allem bieten diese auch wieder ab und zu zumindest eine Menge Humor. Hauptsächlich ist dieser Teil aber spannend, romantisch und ein wenig traurig, denn der Abschied fällt immer sehr schwer. Aber ich bin schon froh, wenn ich alle drei Teile in der Extended Version im nächsten Jahr zu meiner Sammlung zählen darf. Heißt also, ansehen ist Pflicht für Fantasy-Fans!
Somit hoffe ich, das ich euch einen kurzen Einblick in diesen letzten Teil der Herr der Ringe Trilogie geben konnte und ich wünsche allen Lesern noch einen schönen Abend. Vielen Dank fürs Lesen und Bewerten und ich freue mich wie gewohnt auf alle Kommentare. Bis zu meinem nächsten Bericht, euer Sky!
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Vorwort
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Auf Premiere lief zuletzt der 3. Teil der Herr der Ringe Trilogie und da ich bis jetzt jeden Teil mindestens 2x gesehen habe, kam dieser Teil gerade Recht. Denn zuletzt hatte ich diesen Teil der Reihe im Kino gesehen und daher musste ein zweites Mal noch her. Diese Trilogie will ich sowieso irgendwann noch mal haben als Komplett-Box in der Extended Version, doch nun habe ich erstmal die normale Version gesehen, die auch schon von 20:15 Uhr bis 23:30 Uhr ging :-) Daher heute mein Beitrag zu "Die Rückkehr des Königs", viel Spaß!
Kurze Infos zum Film
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Also bei Amazon.de zahlt man für eine Doppel-DVD dieses 3. Teils sogar nur noch ca. 8 Euro, das nenne ich schon mehr als günstig. Doch leider kostet die Box mit allen 3 Teilen in der Extended Version noch stolze 80 Euro und die will ich irgendwann mal haben :-) Nun denn, freigegeben ist dieser Teil ab 12 Jahren und hat eine lange Spielzeit von satten 192 Minuten. Erschienen ist die DVD im August diesen Jahres, es gab ihn aber vorher schon in verschiedenen anderen Versionen, denn die Produktion war ja schon im Jahr 2003 und wenn ich mich nicht irre kam er auch im Dezember 2003 in die Kinos. Regisseur ist hier wie bei der ganzen Trilogie Peter Jackson und er sorgt Ende diesen Jahres wieder für Schlagzeilen, denn dann kommt King Kong in die Kinos. Die Musik stammt von Howard Shore und Annie Lennox und das Buch von J. R. R. Tolkien. Dazu gehört er in das Genre Fantasy und er wurde mitunter in den USA und in Neuseeland gedreht!
Die Schauspieler
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Elijah Wood spielt Frodo
Sean Astin spielt Sam
Viggo Mortensen spielt Aragorn
Sir Ian McKellen spielt Gandalf
Orlando Bloom spielt Legolas
John Rhys-Davis spielt Gimli
Liv Tyler spielt Arwen
Bernard Hill spielt König Theoden
Miranda Otto spielt Eowyn
Cate Blanchett
Ian Holm
Billy Boyd
Andy Serkis
Hugo Weaving
Dominic Monaghan
Schon eine ganze Reihe an super Schauspielern, manche wurden aber auch erst richtig bekannt durch diese Trilogie, so z. B. der kleine Frodo, nämlich Elijah Wood, der danach ziemlich angesagt war. Aber auch davor war er schon in Deep Impact oder in Faculty zu sehen oder letztes Mal auf Premiere in All I Want. Er ist quasi eine der "großen" Hauptfiguren, nämlich quasi der Ring-Träger, zusammen mit seinen Hobbit-Freunden Billy Boyd usw. Alle Schauspieler jetzt aufzuzählen würde den Rahmen dieser Rubrik wohl sprengen, aber Ian McKellen als Gandalf wäre da zu erwähnen, der auch schon in X-Men mitgespielt hat. Dazu Viggo Mortenson aus Daylight oder Hidalgo und Liv Taylor aus Armageddon. Orlando Bloom wäre da noch zu erwähnen, der in Königreich der Himmel die Hauptrolle hatte und Cate Blanchett ist sicherlich auch ein Begriff, Banditen oder Aviator. Sean Astin kommt dann noch aus 50 erste Dates oder John Rhys-Davis aus Indiana Jones oder Quatermain. Alles in allem lässt sich die Liste doch super lesen, hauptsächlich sind es bekannte Darsteller, aber auch einige noch nicht so bekannte Darsteller, die durch diesen Film aber weltberühmt geworden sind. Also kurz gesagt, besser geht nicht :-)
Die Handlung
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Ich denke zur Vorgeschichte brauche ich nicht mehr viel zu sagen, denn normalerweise wer Teil 3 schaut, sollte auch die ersten beiden Teile gesehen haben, um auch wirklich alles von der Handlung her zu verstehen. Sam, Frodo und Gollum sind immer noch unterwegs nach Mordor zusammen mit dem Ring, um diesen letztlich dorthin zu bringen, wo er damals geschmiedet wurde. Nur wenn der Ring zerstört ist, kann Sauron aufgehalten werden. Denn die Kräfte schwinden so langsam und man ist ganz klar in der Unterzahl. Es sieht nicht gut aus und daher versucht Gandalf jeden verfügbaren Mann um sich zu scharen, damit Sauron von den Ringträgern abgelenkt ist. Denn die einzige Hoffnung scheint bei den Beiden zu liegen...
Doch Gollum versucht Sam und Frodo gegeneinander aufzuhetzen, damit er am Ende den Ring bekommt. Doch gelingt ihm das oder nimmt er sich den Ring am Ende am Schicksalsberg?! Fragen über Fragen, die alle am Ende beantwortet werden, doch zuviel verraten werde ich sicherlich nicht. Auch nicht, ob die Hobbits am Ende wieder zurück ins Auenland können. Denn vorher ziehen sie in den Kampf gegen die Streitmacht von Sauron, die eindeutig die Oberhand hat. Sie marschiert geradewegs auf die Festung von Gondor zu und dort kommt es zur finalen Schlacht...
Doch die Menschen alleine können diesen Kampf nicht gewinnen, dazu benötigt es die Hilfe der Hobbits sowie alle Völker, die Leute haben die kämpfen können. Nur der Zusammenhalt kann sie nun noch retten und vor allem würde es sie retten, wenn der Ring zerstört werden würde...
Alles in allem will ich ja wie schon erwähnt nicht zuviel verraten, ich könnte natürlich noch jede Menge erzählen, immerhin dauert der Film ja auch über 3 Stunden. Grundsätzlich bietet er sehr ruhige Momente, bis natürlich die finale Schlacht beginnt und die ist an Action und Special-Effects überhaupt nicht zu überbieten. Wie die Teile im Einzelnen, überbieten sie sich immer mehr von den Schlachtszenen und alleine schon die Streitmacht Saurons vor den Toren Gondor´s zu sehen ist überwältigend!
Meine Meinung
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Alles in allem ist doch klar, welche Bewertung ich hier vergebe, denn es kann nichts Anderes als ein "Sehr gut" für diesen Teil bzw. direkt für die gesamte Trilogie geben. Einfach die beste Trilogie überhaupt, die es in dem Genre Fantasy gibt und daher kann man höchstens was auszusetzen haben, wenn man dieses Genre nicht mag oder das Buch kennt, denn das soll ja noch viel besser sein. Aber bei den Büchern kann ich nicht mitreden und da bleibe ich auch lieber doch bei Star Wars. Absolut empfehlenswert kann ich diesen Teil der Trilogie nur finden, der den Abschluss bietet und das mehr als würdig. Über 3 Stunden gibt es hier neben ruhigen Stellen auch romantische Stellen sowie jede Menge Action und tolle Special-Effects, die alles übertreffen, außer vielleicht Star Wars :-) Die Schauspieler sind natürlich erste Sahne und man hat vor allem beim 3. Teil einen riesigen Bezug zu Ihnen, denn man kennt sie ja bereits aus Teil 1 und 2, sowie sind hier ja neben jungen frischen Gesichtern auch bekannte Darsteller dabei. Zumindest sind alle Schauspieler sehr viel Bekannter geworden durch diese Trilogie, da haben sich die langen Dreharbeiten doch gelohnt, denn alle 3 Teile wurden in einem Stück produziert. Also im Grunde stimmt hier ja einfach alles, die Handlung hätte ausführlicher nicht sein können, siehe auch letztlich die Extended Versions und die Umsetzung des Buches ist mehr als gelungen wie ich finde, obwohl ich mich dazu gar nicht äußern darf, denn ich habe es ja noch gar nicht gelesen :-) Doch ich denke man hätte den Film nicht besser machen können, hier ist alles bis ins kleinste Detail gemacht worden und alleine die Effekte sind ja schon grandios und man hat hier keine Kosten gescheut. Dazu wechselt der Film ständig zwischen Action und ruhiger Handlung, einfach ein richtig schöner Fantasy-Film für Jedermann. Daher wünsche ich viel Spaß beim Beenden dieser Trilogie und ich freue mich jetzt schon, auf die Extended Versions, die ich hoffentlich bald mein Eigen nennen kann :-) Daher sage ich danke fürs Lesen, euer Ringträger Sky! weiterlesen schließen -
Highlights bis zum Ende
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Dass Mehrteiler, auf Leinwand wie auch Mattscheibe, nicht immer mit High End trotz Happy End enden, werden zahlreiche Besucher von Matrix III, Matrix Revolution, sicherlich bestätigen können. Zwar ist dort, storymäßig, „Ende gut alles gut“, nur war der dritte Teil inhaltlich wie auch von seiner Ausgestaltung her, eines eigentlich nicht: „gut“.
Anders ist dies, gottlob, bei „Der Herr der Ringe, Die Rückkehr des Königs“. Im dritten Teil, der mit einer Rekordlänge zugeschlagen hat, gibt es meines Erachtens keinerlei inhaltliche oder qualitative Einbrüche, die zu einem auch nur partiell abwertenden Ergebnis führen müssten. Alles andere wäre ja auch beinahe schon Verrat an Zuschauer und, nicht zu vergessen, dem Vater von „Der Herr der Ringe“, J.R.R. Tolkien, gewesen.
So aber überzeugt auch Teil Drei des Fantasy-Epos, ebenso wie die beiden vorherigen Teile, auf so ziemlich allen Ebenen der cinematischen Präsentation: Schauspieler, Effekte, Story, Musik etc. pp.
Kurz zum Inhalt, der allen, die Tolkiens Superwerk schon gelesen haben, ohnehin bekannt sein dürfte:
Die von Bruchtal aufgebrochene Gemeinschaft um den Ringträger Frodo hat sich in Isengart wieder zusammen gefunden: Merry und Pippin, die beiden Hobbits, die am Ende von Teil II die Ents gegen Saruman, den abtrünnigen „Weißen Zauberer“ mobilisieren konnten, werden von Gandalf, Aragorn, Legolas und Gimli wiedergefunden.
Doch der Sieg über Isengart und Saruman ist nur ein vorläufiger, ebenso wie die Schlacht bei Helms Klamm, die den Truppen Sarumans eine vernichtende Niederlage zugefügt hat. Von Mordor aus, dem Schwarzen Land des Dunklen Herrschers Sauron, droht ein mächtiges Heer gegen Minas Tirith, der Stadt Gondors und Sitz des Königs von Gondor und damit von Mittelerde, zu ziehen. Ein Heer, dem weder die Besatzung von Minas Tirith noch die zu Hilfe gerufenen Reiter Rhodans stand halten werden.
Während dessen dringen Frodo und Sam, geführt von Gollum, immer näher nach Mordor vor. Gollum, einstmals über Jahrhunderte hinweg Besitzer des Rings, wird zunehmend von seiner bösen Seite überwältigt und trachtet nach Frodos Tod, um wieder den Ring, „seinen Schatz“ zu erlangen. Hierzu soll Frodo Sam als seinen Feind betrachten, worauf Gollum beharrlich hinarbeitet. Bei Minas Morgul, dem Sitz des Fürsten der Nazgul, kommt es schließlich auch zum Bruch zwischen Sam und Frodo.
Mehr will ich nicht hierzu nicht schreiben, da diejenigen, die den Roman kennen, ohnehin um sein Ende wissen und den Verlauf mehr oder weniger im Gedächtnis haben werden, alle anderen aber angesichts Tolkiens komplexer Handlungsverflechtungen und gestreuten Handlungsorten kaum alleine aufgrund einer „breiteren“ Beschreibung großen Durchblick erhalten dürften.
Eines jedenfalls ist gewiss: auch Teil III ist ein absolutes Muss für alle Tolkien-Fans, die aber sicherlich auch nicht enttäuscht sein werden. So sind die Schauspieler in dem wohl actionreichsten Teil – warum der allerdings schon für Zwölfjährige freigegeben ist, wundert mich dann doch etwas – auch hier wieder in Bestform, und insbesondere Gimli, der etwas grummelige Zwerg, begeistert die Zuschauer und regt zu Lachsalven an. Aber auch Legolas, der Elf, und Aragorn, der neue König von Gondor, überzeugen wie bereits in den vorangegangenen Teilen.
In puncto Effekte kann „Die Rückkehr des Königs“ meines Erachtens mit Matrix Revolution im positiven Sinne gleichziehen. So werden auch hier Schlachten mit gigantischen Zahlen an Statisten und Komparsen, unter Zuhilfenahme moderner Digitaltechnik, gezeigt, die weiße Stadt „Minas Tirith“, die wohl über vier Monate aufgebaut worden ist, begeistert ebenso.
Auch in Sachen Musik und dem mehrfach auftretenden „Hintergrundgesang“ steht der dritte Teil seinen Vorgängern in nichts nach. Dramatik und Spannung sind dabei, nicht nur für Tolkien-Unkundige, gewahrt, denn obgleich ich als Leser des Romans das Ende noch gut in Erinnerung hatte und insoweit wusste, dass an dieser oder jener Stelle dieser oder jener Gegner irgendwie doch noch überwunden werden musste, war es doch kribbelig und stimmungsvoll. Zudem gibt es einen mehrminütigen Filmabschnitt, in dem sich Frodo, Sam und Gollum mehrere hundert Meter über Minas Morgul auf einem Felsplateau befinden und dessen perspektivischer Eindruck realistisch genug ist, um einem die Gänsehaut zu bescheren.
Ein Wort vielleicht noch zum Ende: obwohl es auch hier im Großen und Ganzen ein Happy End gibt, ist dieses doch, anders als bei vielen anderen Filmen gleich welcher Genre, trotz seiner Abgeschlossenheit keineswegs platt oder unbefriedigend. Wer etwa Matrix III gesehen hat, wird wissen, was ich mit einem „offenen Ende“ meine: hier hatte man den Eindruck, es müsse demnächst noch Matrix IV geben. Hingegen sind Filme wie „Luther“ vom Ende her geschlossen, d.h. das die Handlung als solche einfach ihr Ende gefunden hat und keine offenen Fragen oder ähnliches mehr übrig bleiben, aber auch kein unerwarteter Bruch im Handlungsverlauf entsteht. „Die Rückkehr des Königs“ ist insoweit ebenfalls „geschlossen“, denn, ebenso wie im Roman, sind eigentlich alle Handlungsstränge in befriedigender Weise abgeschlossen. Und dennoch ist es kein plattes „Ende gut alles Gut“, insbesondere endet es nicht, wie man zunächst befürchten könnte, wenige Minuten vor dem eigentlichen Ende, als die letzte Schlacht geschlagen wurde, sondern es existiert ein sehr stimmungsvoller und anrührender „Abspann“, der von den Regisseuren hervorragend nach der Romanvorlage ausgestaltet und in den Filmverlauf implementiert worden ist.
Abschließend kann ich daher nur höchstes Lob für den dritten Teil der Ring-Trilogie finden. Persönlich sehne ich schon das Erscheinen der „Special Extended DVD Edition“ herbei, in der sich so manche Zusatzszene wie bei den beiden vorherigen Teilen, „Die Gefährten“ und „Die zwei Türme“ finden dürften, denn ein oder zwei „Lücken“ im Vergleich zum Roman gibt es auch in diesem Streifen. Aber auch als Heimerlebnis ist „Die Rückkehr des Königs“ ein absolut sehenswerter Film, der keinesfalls im Schatten der beiden anderen Teile steht und auch oder gerade nicht durch die wesentlich schlachtenreicheren Abschnitte, die entsprechend dem Roman diesen Teil kennzeichnen, leidet. Ansehen, ansehen, ansehen, kann ich da nur empfehlen, zumal, zumindest in dem Kino, in dem ich gewesen bin, zur Kompensation der beinahe vierstündigen Vorstellung eine Pause eingelegt worden ist; war zwar beinahe etwas nervig und störend, im Nachhinein allerdings gar nicht so unpassend, denn auch der bequemste Kinosessel wird nach über drei Stunden einfach unbequem, wenn erst einmal die Beine einschlafen oder ein leichter Krampf die Wadenmuskulatur herauf zieht. weiterlesen schließen -
Herr der Ringe : Die Rückkehr des Königs
Pro:
Der Film ist das Highlight dieses Jahres!Vorallem die Schlachten überzeugen durch ihre Atmosphäre und die realistischen Animationen
Kontra:
Der Schluss zieht sich sehr dahin. Sonst gibt es nichts zu bemängeln
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Yopi-freunde,
Ich habe mir den dritten Teil von Herr der Ringe angeschaut und bin begeistert.Nicht nur das die Spezialeffekte genial aussehen und man fast die ganze zeit Gänsehaut hat,nein,es ist für jeden der Fantasie-Flme mag und für jeden anderen genauso ein muss!
Hier meine meinung:
Spezialeffekte:1
Action:1
Gänsehautfaktor:super hoch
und der rest ist auch fast alles 1 denn wer diesen Film nicht guckt hat selber schuld.
PS:Nach dem Film haben alle geklatscht und gejubelt und alle waren froh das es.........tja wie ging es wohl aus? -
Grandioser Abschluss einer phantastischen Trilogie
Pro:
Schauspieler, Handlung sehr nah am Buch erzählt, Special Effects, Spannung
Kontra:
FSK 12 zu wenig, Charaktere haben nicht so viel Tiefe wie im Buch
Empfehlung:
Ja
Vor zwei Jahren, also 2001, war es soweit: Bereits sehr früh machten Kinotrailer Lust auf „Herr der Ringe – Die Gefährten“ und zum Ende des Jahres kam der Film in die Kinos. Vorher schon von vielen als monumentales Meisterwerk gefeiert, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, mir diesen Film anzusehen. „Gut wird er sein“, dachte ich, obwohl ich vorher eigentlich nichts von Tolkiens Geschichten aus Mittelerde wusste. Gut, ich wusste, dass es Fantasy-Romane namens „Herr der Ringe“ und „Der kleine Hobbit“ gibt, aber so etwas lese ich ungern... 2001 wurde ich innerhalb der 3 Stunden, die „Die Gefährten“ dauern, eines Besseren belehrt und ließ mir die „Herr der Ringe“-Romane gleich zum Geburtstag schenken. Und seit dem Winter 2001 warte ich nun immer ein quälend langes Jahr auf den nächsten Teil dieser Trilogie. Nun endlich, im Winter 2003, ist es soweit und der letzte Teil „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“ läuft in den Kinos. Also, schnell ein paar Freunde geschnappt (für DIESEN Film musste ich nicht lange Fragen um mein Auto voll zu bekommen) und am ersten Tag rein ins Kino...
-----STORY:-----
Frodo (Elijah Wood), Sam (Sean Astin) und Gollum/Smeagol (Andy Serkis) sind mit dem Einen Ring auf dem Weg nach Mordor. Gollum führt die beiden Hobbits dabei über einen geheimen Pfad in das Land des bösen Sauron, trachtet aber weiterhin nach dem Ring. Schizophren erzählt er sich selbst, während die Hobbits schlafen, dass er den Ring zurückbekommen wird, wenn „sie“ erst einmal die Hobbits gefressen und deren Kleidung weggeschmissen hat. „Sie“ ist Kankra, eine Riesenspinne, der Frodo wortwörtlich ins Netz gehen soll. Und dann schafft es Gollum sogar einen Keil zwischen die Hobbits zu treiben, sodass Frodo, der Ringträger, Gollum vertraut und ihm blind in Kankras Höhle folgt. Ob nun alles aus ist...?
Während dessen stecken Aragorn (Viggo Mortensen), der Zauberer Gandalf (Ian McKellan), Elbe Legolas (Orlando Bloom) und der Zwerg Gimli (John Rhys-Davis) in anderen Problemen. Sauron hat seine Streitkräfte formiert und beginnt mit dem Krieg gegen die Stadt Minas Tirith. Um diese zu verteidigen ist Eile geboten. Aragorn, Gimli und Legolas müssen den Pfad der Toten beschreiten um die Armee der Toten zu rekrutieren, damit der Kampf gegen Saurons Truppen Aussicht auf Erfolg hat. Kann Aragorn die Armee der Toten wirklich auf seine Seite ziehen? Kann Minas Tirith wirklich gegen die schier übermächtigen Truppen Saurons verteidigt werden...?
-----KOMMENTAR:-----
Wie gesagt: Ich habe die „Herr der Ringe“-Romane gelesen und gehöre damit zu den kritischen Zuschauern bei den Filmen, denn zwangsläufig vergleicht man Film mit Romanvorlage. Daher fand ich den zweiten Teil dieser Trilogie auch nicht so sehr gelungen, weil er eben zu stark von der Vorlage abweicht und so hatte ich so meine Sorgen, was den letzten Film dieser Reihe angeht. Aber alle Sorgen sind nun wie weggeblasen! Klar, Regisseur Peter Jackson musste wieder hier und da kleine Änderungen vornehmen um die Handlung auf „nur“ 210 Minuten zu kürzen und um den Film auch überschaubar zu halten, was bei so vielen Handlungssträngen nicht leicht ist. Aber außer kleinen Änderungen und der Tatsache, dass auf die „Säuberung des Auenlandes“ komplett verzichtet wurde, hat sich Jackson dieses Mal sehr nah an J.R.R. Tolkiens Vorlage gehalten.
Großer Respekt geht natürlich auch wieder an das Team, das die Special Effects schuf. Grandios, was hier gemacht wurde. Sei es nun, dass am Anfang direkt gezeigt wird, wie aus Smeagol langsam Gollum – dieses hässliche, kleine, total ausgezehrte und bemitleidenswerte Geschöpf – wurde, oder einfach die großartig inszenierten Schlachten (besonders um Minas Tirith) wo wieder tausende von Orks, Trollen und Olifanten auf tausende Menschen treffen und das wohl größte Gemetzel der Filmgeschichte zu sehen ist. Bemerkenswert dargestellt ist auch die Riesenspinne Kankra: Ekelig, riesengroß und trotzdem absolut authentisch.
Toll sind auch die Leistungen der Schauspieler, wobei ich hier besonders Elijah Wood hervorheben muss. Er spielt die Rolle des Ringträgers perfekt. Man sieht im von der ersten Minute an, dass er mit dem Ring um den Hals eine schwere Last zu tragen hat, die, umso näher er dem Schicksalsberg kommt, immer schwerer wird. Auch sehr gut dargestellt ist, dass er im Verlauf der Handlung immer mehr dem Ring verfällt, was im zweiten Film nicht sooo gut rüberkam, wie ich finde. Nun ist es schon soweit, dass Frodo seinen besten Freund Sam nach Hause schickt und die weitere Reise lieber allein mit Gollum auf sich nimmt, aus Angst, er könnte den Ring haben wollen. Aber auch die anderen Schauspieler haben großes geleistet. Orlando Bloom, als Elbe Legolas, hat dabei zwar die undankbarste Rolle, da sein Charakter bei Peter Jackson wirklich jeder Tiefgang genommen wurde. Aber dass er mehr kann als den schönen Elben zu mimen, bewies er mir bereits mit Filmen wie „Fluch der Karibik“. Schade ist, dass einer der interessantesten Charaktere von „Die Rückkehr des Königs“ komplett weggeschnitten wurde – der besiegte und nun in Isengard gefangene Zauberer Saruman. Christopher Lee war im Vorfeld bereits wenig davon begeistert, dann im nächsten Jahr einzig und allein in der Special Extended Edition auf DVD (Version, die ca. 45 Minuten länger ist als die Kinofassung) zu sehen zu sein und ich teile diesen Ärger.
Auf dieser Extended Edition werden sowieso einige Dinge zu sehen sein, die in der Kinofassung fehlten. Warum Eowyn (Miranda Otto) bei Aragorns Krönung zum König von Gondor Faramir (David Wenham) so verliebt anlächelt, ist bisher nämlich für all diejenigen, die die Romane nicht kennen ein Rätsel, genau wie die Umstände, durch die die Armee der Toten urplötzlich auf die Korsarenschiffe von Saurons Gefolge kommt. Beides wird jemandem, der die Vorlage nicht kennt, vielleicht kurz auffallen, es dann aber schnell vergessen, weil wieder ein neuer Handlungsstrang gezeigt wird oder es zu einer Schlacht kommt, die man unbedingt bewundern muss. Nicht fehlen darf eigentlich auch die Säuberung des Auenlandes, weil darauf im Film „Die Gefährten“ bereits angespielt wurde, als Frodo in Galadriels Spiegel sieht und erblickt, wie sein Auenland in Flammen steht... Man darf also auf die DVDs gespannt sein.
Auf die Frage, was nun besser ist – Buch oder Film – müsste ich kurz überlegen. Und das allein zeigt schon, wie gut die Filme sein müssen, denn normalerweise sagt man bei solchen Fragen wie aus der Pistole geschossen: „Das Buch natürlich!!!“ Allerdings würde ich – nach kurzem Überlegen – auch in diesem Fall sagen, dass die Romane besser sind, als die Filme. J.R.R. Tolkien hätte zwar schriftstellerisch einiges mehr bieten können (oh, nun mache ich mir Feinde), denn besonders die Art und Weise, wie er Dialoge beschreibt, triebt den Leser doch sehr bald vor Langeweile wegen dauernder Wiederholung diverser Phrasen (sagte er, antwortete er....) zu Verzweiflung. Aber Tolkiens Geschichten sind vor allem wegen der vielen, detaillierten Beschreibungen von Orten, Handlungen und der Charaktere so großartig. Die Charaktere haben bei Tolkien deutlich mehr Tiefe, die Handlung ist bei Tolkien in sich um Längen stimmiger (besonders bei „Die zwei Türme“) und die Filme sind ohne die Lektüre der Romane, auch nicht 100%ig verständlich, weil man viele Begriffe und die Romane einfach nicht versteht. Trotzdem: Peter Jackson ist ein Meisterwerk gelungen, dass bisher in der Filmgeschichte einmalig ist und den bis dahin eher unbekannten Regisseur zurecht auf Schlag berühmt machte.
Um am Ende auch einmal Kritik zu äußern: „Die Rückkehr des König“ ist ab 12 Jahren freigegeben. Klar, die drei Herr der Ringe-Filme haben 300 Millionen Dollar gekostet und das muss eingespielt werden. Aber bitte nicht auf dem Rücken von Kindern, die nach diesem Film garantiert keine ruhige Nacht mehr haben werden. Ob nun die Riesenspinne Kankra, oder aber die Tatsache, dass das Orkheer die abgeschlagenen Köpfe seiner Opfer per Katapult in die Stadt Minas Tirith schleudert, um die Moral der Stadtbewohner zu senken – das ist nichts für 12-Jährige. FSK 16 wäre hier auf jeden Fall angebracht...
-----FAZIT:-----
Was für ein Film! Tolle Schauspieler, Special Effects auf höchstem Niveau, eine tolle Handlung und die Tatsache, dass Regisseur Peter Jackson sich sehr stark an die Romanvorlage gehalten hat – Was will man mehr? Man kann diesen Film, trotz kleiner Mängel, nicht genug loben: Meisterwerk, Geniestreich, krönender Abschluss einer phantastischen Trilogie... Ich könnte ewig weiter loben. weiterlesen schließen -
Ring frei für den genialen dritten Teil!
21.12.2003, 21:06 Uhr von
filmorama.de
Bin ein absoluter Film-Freak. Und deshalb schreibe ich auch nur über Filme. Mit gleichem User-Nam...Pro:
Interessante und sympathische Figuren, Dramatik, Spannung, Effekte
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
= STORY =
Nachdem das von Gandalf (Ian McKellen) gerufene Heer bei der Schlacht von Helms Klamm die Orktruppen Sarumans (Christopher Lee) vernichtend geschlagen hat, fällt den Truppen um Aragorn (Viggo Mortensen) und König Theoden ein Palantir, ein sehender Stein in die Hände, mit dem Saruman mit Sauron Kontakt aufgenommen hat. Ein baldiger Angriff auf die weiße Stadt der Menschen von Gondor, Minas Tirith steht zu befürchten und Gandalf begibt sich zu dem dort herrschenden Truchsessen Denethor, um alle Kräfte zu mobilisieren. Während Aragorn, der rechtmäßige Anwärter auf den Thron von Gondor bemüht ist, auf ungewöhnliche Weise Truppen zu sammeln und Theoden die Reiter von Rohan zur Unterstützung zusammensucht, ist die Verteidigung der Stadt jedoch geschwächt, da Denethor dem Wahn verfallen scheint. Und tatsächlich schickt der dunkle Herrscher Sauron ein mächtiges Heer unter der Leitung des obersten Ringgeistes, des Hexenkönigs von Morgul aus. Auf den Pelennorfeldern kommt es zu einer großen Entscheidungsschlacht, in dem Aragorn sich endlich zu seiner Königswürde bekennen muß, ausgestattet mit dem wiedergeschmiedeten Schwert Narsil.
Währenddessen lockt das Geschöpf Gollum (Andy Serkis) den Ringträger Frodo (Elijah Wood) und seinen Diener Sam (Sean Astin) im Paß von Cirith Ungol in einen Hinterhalt der Riesenspinne Kankra...
= KRITIK =
Ungefähr drei Jahre ist es jetzt her, dass ich vom Produktionsstart von „Der Herr der Ringe“ gehört habe. Ein weiteres Jahre darauf sah ich „Die Gefährten“ das erste mal und wurde sofort in den Bann des Ringes gezogen. Letztes Jahr sah ich dann „Die zwei Türme“ und verspürte immer mehr das Verlangen endlich zu erfahren wie das Schicksal von Mittelerde aussehen wird. Am Freitag den 19. Dezember dann (alle drei Teile sah ich übrigens immer am ersten Freitag nach Kinostart) durfte ich dann den letzten und entscheidenden Teil des Filmes sehen auf den ich im Grunde schon drei Jahre gewartet habe: „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“.
So riesig die Spannung war, so groß waren auch meine Erwartungen.
Wurde ich enttäuscht? Nein, sie wurden sogar noch übertroffen.
Der Film ist im Grunde eine Mischung aus „Die Gefährten“ und „Die zwei Türme“.
Wo in „Die Gefährten“ die Einleitung der Charaktere, die künstlerische Darstellung der Landschaft und die Macht des Ringes im Vordergrund steht, findet man in „Die zwei Türme“ die erste große Schlacht und das Verwirrspiel von Gollum wieder.
Und genau das hat mir besonders an dem Streifen von Regisseur Peter Jackson gefallen. Die ausgewogenheit von spektakulären Schlachtsequenzen und die Dramatik, die sich bis zum Ende hin immer mehr steigert. Natürlich wird der ein oder andere Fan der Tolkien-Bücher sagen, dass viele Sachen gefehlt haben oder zu Vieles umgeschrieben wurde, doch wenn man bedenkt, dass der Film satte 201 Minuten dauert muss man doch zugeben, dass es die richtige Entscheidung war. Außerdem kommt ja auch noch die Special Extended Version, die um mindestens 30 Minuten länger sein wird. Also kann dies nicht wirklich ein Kritikpunkt sein.
Und genau nach diesen Punkten habe ich nachdem der Film endete gesucht - vergebens. Lag es nun daran, dass ich im Kino dieses Jahr sehr oft enttäuscht wurde oder liegt es einfach daran, dass es ein „Herr der Ringe“ Film ist und ich in Folge der beiden ersten Teile total überzeugt von der Geschichte war? Ich denke kaum. Bei dem Film passt einfach alles und er besitzt auch alles was ein wirklich guter und sehenswerter Film haben muss: Interessante und sympathische Figuren, Dramatik, Spannung und nicht zuletzt eine rührende Handlung, die bis zur letzten Minute fesselt. In Folge dessen mussich zugeben und ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals sagen würde, aber mit „Die Rückkehr des Königs“ hat Peter Jackson einen Film gemacht, der ohne Zweifel perfekt ist.
Positiv überrascht war ich auch von den darstellerischen Leistungen der Akteure, die auch in ernsten Szenen realistisch spielten. Besonders gefallen haben mir Sir Ian McKellen als Gandalf, Sean Astin als Sam, Billy Boyd als Pippin und Bernard Hill als König Théoden. Elijah Wood schwächelt meiner Meinung nach in traurigen Szenen ein bisschen, aber nicht so sehr, dass ich das als Minuspunkt werten würde. Dafür ist seine Leistung als „Besessener des Ringes“ einfach zu genial.
Howard Shore, der den Film mit seinen abwechslungsreichen und heroischen Kompositionen sehr gut untermalt und vielen Themen des Filmes eine eigene, unverkennbare Melodie gibt, war ein weiteres Mal genial und Oscar-reif. Genauso wie die exzellenten Spezial-Effekte, die bei mir das eine und andere Mal das Gefühl gab mitten in der Handlung zu sein – besonders in den Schlachtsequenzen.
= FAZIT =
„Die Rückkehr des Königs“ ist die perfekte Synthese aus Mainstream und anspruchsvollem Kunstkino für Genießer und Cineasten. Peter Jackson schuf mit dem Projekt ein geniales Stück Filmgeschichte, an dem sich weitere Blockbuster messen müssen und werden. Nicht zuletzt die erstklassigen darstellerischen Leistungen, die Kamerafahrten, die Effekte, die klasse atmosphäre von Neuseelands, die Kulissen und die mehr als traurige, rührende Story macht „Der Herr der Ringe“ zu einer Trilogie, die perfekt beendet wurde.
„Die Rückkehr des Königs“ ist ein Film über wahre Helden und Freundschaft und über Liebe und Hoffnung, die keine Grenzen und Hindernisse kennt. Und somit nicht nur der beste Film des Jahres, sondern auch einer der besten Filme aller Zeiten!
= Filmdaten =
Weitere Infos gibt es auf:
http://www.moviemaniaxx.de/show_film_kurzinfos.php?film_id=52 weiterlesen schließen -
Mega-eindrucksvoll & grandios: Film-Meisterwerk mit Mängeln
Pro:
mega-eindrucksvoll und grandios, spannend, unterhaltsam, humorvoll, tolle Musik und Effekte
Kontra:
so vieles fehlt - nicht nur im Film selbst, sondern auch gegenüber dem Buch
Empfehlung:
Ja
Dieser lang erwartete Film hat mich sowohl begeistert als auch tierisch geärgert. Denn ich weiß zuviel: vor allem über das, was in der Kinofassung nicht gezeigt wird. Ich weiß das nicht nur - wie viele andere - aus dem Internet, sondern auch aus den bereits darüber veröffentlichten vier Büchern.
Filminfos
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O-Titel: The Lord of the Rings: The Return of the King (USA/NZ 2003)
FSK: ab 12
Länge: 201 Min.
Regisseur: Peter Jackson u.a. (auch Andy Serkis!)
Drehbuch: Peter Jackson, Fran Walsh, Philippa Bpyens
Musik: Howard Shore
Kamera: Andrew Lesnie u.a.
Darsteller: Elijah Wood, Sean Astin, Viggo Mortensen, Orlando Bloom, Liv Tyler, Cate Blanchett, Hugo Weaving, Ian McKellen, John Rhys-Davies, John Noble, Miranda Otto, David Wenham, Bernard Hill u.a.
Handlung
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Das Heer Sarumans, das Helms Klamm erobern wollte, ist geschlagen, und sogar Isengart selbst wurde zerstört. Die Getreuen um Gandalf sehen es mit Genugtuung: Die Ents haben ganze Arbeit geleistet. Was aus Saruman und Schlangenzunge wurde, erfahren wir nicht - die Szene wurde zwar gedreht, aber gekürzt. Aber anscheinend befindet sich der Zauberer in Baumbarts Obhut. Zeit also, weiterzuziehen und in Edoras einen draufzumachen.
Doch weil der vorwitzige Pippin den Feind mit Hilfe eines der Sehenden Steine informiert und alarmiert, muss Gandalf pronto nach Minas Tirith, um in Gondor nach dem Rechten zu sehen: Denn dort wird Sauron als erstes zuschlagen. Vor seiner Abreise drängt er jedoch König Théoden, Gondor mit seinen Rohirrim zu Hilfe zu eilen. Der denkt aber im Traum nicht daran, da er ja von Gondor im Stich gelassen (die Westfold!) und zudem gerade selbst eine Schlacht erfolgreich geschlagen hat.
In Minas Tirith stehen die Dinge nicht zum Besten, wie Gandalf und Pippin bald erkennen müssen. Der Statthalter der Könige, Truchsess Denethor (John Noble), denkt gar nicht daran, einem dahergelaufenen, abgerissenen Waldläufer, der Anspruch auf den Königsthron erhebt, die Machtstellung dieses uralten Reiches zu überlassen. Doch um die Festung zu verteidigen, opfert er gerne seinen einzigen, ihm nach Borormirs Tod noch verbliebenen Sohn, Faramir (Wenham).
Osgiliath, die alte Stadt im Strom Anduin, ist den Orks und Uruk-hai, in die Hände gefallen, nachdem angreifende Nazgul auf ihren Flugbestien die Menschen in Angst und Schrecken versetzt haben. Wie Stukas fallen sie auch über die nach Minas Tirith Fliehenden her, bevor Gandalf sie mit seinem Zauberstab und dem Licht Anors vertreiben kann. Doch das ist nur die Vorhut Saurons, und schon bald ist Minas Tirith eingeschlossen und belagert.
Ganald und Pippin entzünden das Leuchtfeuer, das die Hilfe Rohans herbeirufen soll. Das Signal wird über die gesamte Bergkette des Weißen Gebirges gen Westen weitergegeben, bis man es auch in Edoras erblickt: Es ist ausgerechnet Aragorn, der Théoden diese Nachricht bringt und ihn um Beistand für sein eigenes Königreich bittet. Théoden macht einen George-Lucas-Stunt um 180 Grad und befiehlt seinem Heer, auszurücken und nach Minas Tirith zu reiten: Es sind drei Tagesritte vom Sammelpunkt Dunharg aus. Frau Eowyn und Merry sollen zwar daheim bleiben, schaffen es aber irgendwie, unerkannt mitzureiten. Werden sie rechtzeitig eintreffen, um die Festung zu retten?
Aber die zahl der Rohirrim wird nicht ausreichen. Nachdem Aragorn von Elrond das wiederhergestellte Schwert Elendils, das jetzt "Flamme des Westes" (Andúril statt Narsil) heißt, erhalten hat, reitet er mit Legolas und Gimli in die Unterwelt, um dort wie Odysseus Hilfe zu suchen. Anders als der Ithaker jedoch sucht er nicht Rat, sondern den beistand der Untoten, die vor 3400 Jahren seinem Vorfahren die Lehnstreue versagt hatten und dafür den Tod im Leben erdulden müssen. Als Lohn für ihre Gefolgschaft verspricht ihnen Aragorn Erlösung von ihrem Fluch und endlich Seelenfrieden. (Die Reise zum Stein von Erech sowie der Angriff auf die Piratenschiffe aus Umbar werden nicht gezeigt. Daher kommt Aragorn Auftauchen auf dem Schlachtfeld umso überraschender.)
Der wichtigste Handlungsstrang betrifft wohl die gefahrvolle Reise von Frodo und Sam. Denn alle Siege wären nutzlos, wenn dem Feind der Eine Ring in die Hand fiele. Ihr Führer Gollum/Sméagol, den der Prolog gezeigt hat, offenbart nun seine ganze Heimtücke. Erst bringt er die Freunde Frodo und Sam auseinander, weil er Frodos Misstrauen, das ihm der Ring einflößt, nach Kräften schürt. Als Folge eines vermeintlichen verrats schickt Frodo Sam nach Hause. Nun hofft Gollum, dass die Riesenspinne Kankra, die in den bergen hinter Minas Morgul haust, sich Frodo schnappt und er, Gollum, den Einen Ring zurückerobern kann. Gollums Plans scheint aufzugehen.
Mein Eindruck von der Kinofassung
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**Die Effekte
Wurden für den 1. Teil nur 400 Effektaufnahmen angefertigt, waren es im 2. Teil schon an die 800. Für "Die Rückkehr des Königs", den strahlenden Höhepunkt der Trilogie, müssen wohl mindestens 2000 Effektaufnahmen angefertigt worden, denn die Panoramen und Kampfszenen, die dem Zuschauer geboten werden, sind ebenso atemberaubend wie zahlreich. Im Vergleich zu dieser dreistündigen Material-Schlacht nehmen sich die ersten beiden Teile nur wie harmlose Vorgeplänkel aus. Und das ist nur die gekürzte Kinofassung. Die Extended-Fassung auf der DVD, die in einem Jahr auf den Markt kommt, dürfte noch wesentlich mehr solche Aufnahmen vorweisen. (Mehr dazu unter "Was fehlt".)
Absolute Höhepunkte gibt es im Dutzend billiger. Natürlich ist die zentrale Schlacht auf den Pelennor-Feldern vor Minas Tirith gespickt mit solchen Szenen, und auch die finale Apokalypse, die Mordor erleidet, sorgt für etliche offenstehende Münder.
Doch es sind vielleicht die kleinen Vignetten, die am meisten für Begeisterung sorgen. Da ist zum Beispiel jene Szene, in der Legolas im Alleingang einen der riesigen Olifanten der Haradrim (Südländer) in die Knie zwingt und besiegt - dafür gab es Szenenapplaus, obwohl doch schon der Kampf gegen den Höhlentroll in Teil 1 die Vorlage geliefert hatte. Trolle und Warge dringen in das siebenstufige Minas Tirith ein und verbreiten Angst und Schrecken.
Nazgul stoßen mit ihren Flugbestien diesmal durchdringend schrille Schreie aus, dass sich sogar der Zuschauer die Ohren zuhalten muss, aus Furcht, auf der Stelle taub zu werden. Das kann einem glatt das Blut erstarren lassen. (Ein Mädchen im Nachbarsitz versteckte sich unter ihrem Umhang und kuschelte sich an ihren Freund.)
Ganz besonders hart aber wurde es, als Frodo, Sam und Gollum in den Schicksalsklüfen des Mordor-Vulkans stehen und es darum geht, den Einen Ring zu vernichten. Allerdings sorgen hier sowohl Frodo als auch Gollum für Überraschungen. Denn der Eine Ring treibt ja beide in den kompletten Wahnsinn. Im Kampf beißt Gollum dem unsichtbaren Frodo den Finger ab, um an seinen "Schatzzzz" zu gelangen. Beim Angesicht dieses blutigen Fingerstumpfes wandte sich meine Sitznachbarin mit Stöhnen und Grausen ab. Peter Jackson hätte sich ob dieser Wirkung seiner Bilder gefreut.
**Das Grundthema
Die Reiter von Rohan bekommen von ihrem König vor dem Angriff auf das Heer Saurons die Parole ausgegeben: Sie lautet schlicht und ergreifend "Tod!" Das deutet bereits auf das zentrale Thema dieses Kriegsfilms hin: Tod und Erneuerung. Szene um Szene wird das Thema verarbeitet und immer neue Antworten auf die alte Frage geliefert, der sich einst Tolkien selbst auf den Schlachtfeldern Frankreichs gegenübersah: Wofür kämpfen wir überhaupt? Und wenn wir schon sterben müssen, gibt es dann ein Danach, für das es sich zu sterben lohnt und das wir nicht fürchten müssen?
Tolkien liefert Antworten, und Jacksons Drehbuchschreiber sind so rücksichtsvoll, sie fast alle werkgetreu in überzeugende Szenen umzusetzen. Wenn Rohans König stirbt, dann mit Würde und Genugtuung: Rohan hat seine Treuepflicht erfüllt. Wenn der König der Totengeister aus seinem Eid entlassen wird, um endlich "sterben" zu können, dann mit Erleichterung: Er und seine Heer haben ihre Treuepflicht endlich, nach 3400 Jahren (so lange dauert das 3. Zeitalter bereits), erfüllt.
Auch Gandalf hat Antworten zu liefern: Pippin fragt ihn ganz direkt nach dem Jenseits und ob er den Tod fürchten müsse. Gandalf beschreibt Valinor in sehr einfachen Worten. Und wenn die Elben Bilbo und Frodo am Schluss dorthin mitnehmen, wissen ihre Hobbitgefährten, dass es keinen Grund für Furcht gibt, denn dort liegt das Paradies. [Dieses Versprechen erhalten allerdings auch die Kämpfer des Heiligen Krieges Dschihad, die Al-Kaida, Hammas und wie sie alle heißen losschicken.]
**Die Darsteller
Alle Rollen, die wir bislang aus den ersten beiden Teilen kennen, sind nun stark reduziert: Sie sind lediglich Akteure, um die Story voranzutreiben. Und es gibt kaum noch Dialogszenen für sie. Ausnahmen bilden die Konfrontation mit der neuen Figur des Denethor sowie Aragorns Eintreffen in der Stadt der Toten. Selbst Miranda Otto hat nur einen kurzen, wenn auch entscheidenden Auftritt im Zweikampf mit dem Fürsten der Nazgul. Sie sieht dann einfach toll aus.
Am besten und überzeugendsten agieren wieder die Hobbits. Pippin fällt eine einigermaßen wichtige Rolle in Minas Tirith zu, und Frodo findet zu seiner endgültigen Jesus-mäßigen Bestimmung: Er erkennt, dass er seine Mission nicht überleben wird. Dennoch schleppt er sich weiter, oder er wird sogar von Sam getragen (das treibt ihm stets die Tränen in die Augen, sagte Wood im Interview).
Höchst interessant ist die Wandlung der Gollumfigur. Errang er mit der berühmten Shizophrenie-Szene in Teil 2 unser Verständnis und Mitgefühl, so erleben wir nun mit einigem Grausen, wie die böse Gollum-Seite die Oberhand gewonnen hat. In der Mordszene, in der Sméagol in den Besitz des Ringes gelangte, begann der Niedergang dieses Wesens. Erst als Gollum/Sméagol wieder in den Besitz seines Schatzes gelangt ist, ist er vollkommen glücklich. Leider dauert sein höchstes Glück nur etwa zwei oder drei Sekunden. Und darin offenbart sich eben der Verrat, den der Eine Ring, das Symbol höchster Macht, an jedem begeht, der ihn nicht "rechtmäßig" trägt.
**Die Musik
Howard Shore hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Egal, welcher Art Intonierung die jeweilige Szene gerade erfordert, er liefert stets die entsprechende musikalische Untermalung dazu. Geschickt weiß er die in den beiden ersten Teilen eingeführten Leitmotive wiederzuverwenden und abzuwandeln, so etwa das Auenland/Hobbit-Thema, das nun reichlich tragisch-traurig klingt. Solche leisen Töne gehen beinahe unter in dem Schlachtenbombast, den er beim Angriff Rohans auf Saurons Heere entfesselt.
Von besonderer Bedeutung waren bislang stets die Abspannlieder. Sie stellen eigenständige Kunstwerke dar. In Teil 1 war es Enya mit "May it be", in Teil 2 Emiliana Torrini mit "Gollum's Song", die mit ihrem Lied der bedeutung dieser neuen Hauptfigur Rechnung trug. Den dritten Teil beschließt Annie Lennox mit ihrem schönen Lied "Into the West".
Ich fand diesen Song, wiewohl ein wenig leise, so doch sehr passend zur vorletzten Szene des Films: Die Elben, der Maia-Zauberer Gandalf und zwei Hobbits - Bilbo und Frodo - segeln mit dem letzten Elbenschiff von den Grauen Anfurten ab, um die Gestade Mittelerdes hinter sich zu lassen. Sie segeln nach Valinor, in die Unsterblichen Lande.
**Was fehlt: Quellen für Ärger und Verwunderung
Wo ist Saruman abgeblieben? Man wundert sich, reibt sich die Augen - und kann Christopher Lee ganz und gar verstehen. So sang- und klanglos ging noch selten eine Hauptfigur unter. Das ist schon keine "Bauenopfer" mehr zu nennen - um den raschen Fortgang der Handlung zu gewährleisten -, sondern Raubbau.
Auch König Théodens Figur liefert Anlass zu Ärger und Verwunderung. Noch eben war ein standfester Gegner Gondors, eine halbe Stunde später befiehlt er seinen Mannen, Gondor zu Hilfe zu eilen, und am Schluss meint er zufrieden und erleichtert: "Nun kann ich mit Würde [oder etwas Ähnlichem] zu meinen Vätern gehen." Das nenne ich einen George-Lucas-Stunt. Der Regisseur hatte auch behauptet, er würde nie wieder einen Star-Wars-Film drehen - nun macht er deren drei, nämlich die ersten drei Episoden der Saga. (Episode III soll 2005 fertig sein.)
Aragorn verschwindet mit Legolas und Gimli im Dwimmorberg, wo sich die Stadt der Toten bzw. Untoten befindet. Ich habe etliche Bilder gesehen und Zitate gelesen, in denen es vor Totenschädeln wimmelt. Davon ist kaum etwas zu sehen. Vor dem Eintritt hält Aragorn eine rede, doch in der Kinofassung sagt er nur mannhaft: "Ich fürchte den Tod nicht." Sprach's und verschwand im Berg.
Auch seine weitere Reise mit dem Heer der Toten bleibt völlig im Dunkeln. Die Hintergründe der ganzen Aktion blieben im Dunkeln, würde uns nicht ausgerechnet Legolas, der Waldelb, aufklären. Warum er und nicht Aragorn, der doch Gondors Geschichte viel besser kennen müsste? Dass Aragorn mehrtätiger Heeresritt vom Dwimmorberg zum Anduin, seine Gefechte mit den Piraten und die Weiterfahrt den Anduin hinauf nach Minas Tirith nicht dargstellt werden, kann man verstehen: Das wäre zu teuer geworden und hätte nichts Wesentliches zur Story beigetragen.
Von allen Handlungssträngen musste wohl die Frodo-Sam-Gollum-Story die wenigsten Kürzungen hinnehmen, und das sorgt für tiefe Befriedigung beim Zuschauer. Denn wenn diese Story nicht klappt, dann der Rest auch nicht - der erschiene dann reichlich witzlos. Aber nein: Diese drei Schicksalsgenossen sorgen für hohe Spannung. Darunter nimmt die Auseinandersetzung mit Kankra eine Sonderstellung ein. Selten hat man ein so überzeugend auftretendes Monster derart agil in Aktion gesehen. Kankra ist der neuseelandischen Tunnelwebspinnen nachgebildet. Kein Wunder, dass sie so realistisch wirkt.
Es gibt auch am Schuplatz Minas Tirith einiges, das durch Abwesenheit glänzt. Die häufig im Internet zu findende Szene, in der Gandalf dem Früsten der Nazgul gegenübertritt, fehlt in der Kinofassung. Das fand ich ziemlich schade. Daher bleibt die einzige direkte Auseinandersetzung mit diesem Hexenkönig von Angmar jene Eowyns und Merrys auf der Walstatt. Und wie schon in Teil 2 mit dem "Marsch der Ents" gibt es auch diesmal einen deutlichen Hinweis auf Shakespeares Drama "Macbeth", von dem der jugendliche Tolkien bekanntlich maßlos enttäuscht war - in England eine geradezu ketzerische Haltung. Sein "Herr der Ringe" ist nicht zuletzt sein Versuch, es besser zu machen als Shakespeare. Über seinen Erfolg ließe sich trefflich streiten. (Auf der Extended-DVD zu Teil 2 weist der Gelehrte Tom Shippey direkt und leicht amüsiert darauf hin.)
Die stärkste Abweichung vom Buch besteht sicher im Fehlen des Kampfes im Auenland, den die Hobbits gegen Saruman und dessen Raufbolde bestehen müssen und der in der Schlacht um Wasserau gipfelt. Denn dieser Kampf zeigt, dass auch das idyllische Auenland nicht außerhalb der Welt liegt, sondern, wenn es unsere Heimat wäre, sie genauso anfällig für Angriffe und ebenso heftig zu verteidigen wäre. So aber endet der Film mit einer geradezu sprach-losen, um nicht zu sagen hilf-losen Szene, in der Sam Gamdschie zu seiner Frau und seinen zwei (von später sechs) Töchtern zurückkehrt. "Doch der erste Selbstmordattentäter ist bereits auf dem Weg ins Auenland", schrieb ein Journalist in der "Süddeutschen Zeitung". Dem kann ich mich nur anschließen.
Unterm Strich
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Der Abschluss der Trilogie ist ein Höhepunkt des Filmschaffens in diesem Jahr und im Werk Peter Jacksons sowieso. Es ist schwierig, sich einen grandioseren Fantasy- oder Kriegsfilm vorzustellen, der den Zuschauer auf gleiche Weise ergreift, fesselt und zu Tränen rührt. Der Eintrittspreis an der Kinokasse ist zumindest hundertprozentig gerechtfertigt.
Als jemand, der zuviel weiß, bin ich aber nicht zufrieden, was mir hier bislang geboten wird. Ich weiß ja, dass Dutzende von Szenen fehlen, die woanders schon zu sehen waren oder angedeutet wurden. Die Logiklöcher, die die Kürzungen (vergleiche dazu die Normal-DVD von "Die zwei Türme") aufreißen, verwundern nicht nur, sie ärgern nun auch. Gottseidank treten sie fast alle in der ersten Filmhälfte vor der Pause auf, so dass die zweite Hälfte praktisch uneingeschränktes Vergnügen bereitet.
Hinweis zum Kinoerlebnis:
Extrem wichtig ist ein guter Sound der Kinoanlage. Wenn die Nazgul kreischen, Mordor untergeht oder Rohan angreift, muss der Zuschauer mitten ins Geschehen transportiert werden, und das gelingt eben in erster Linie mit dem Sound. Hier kommen Dolby Digital, DTS und THX voll zur Geltung.
Auch die breite Leinwand ist hilfreich, um die Schlachtenpanoramen, die Jackson hier massiert ausbreitet, voll zur Geltung kommen zu lassen. Später, auf einem 16:9-Fernseher, mögen sie zwar auch noch gut dargestellt werden, aber die Frage ist eher, wer schon so ein TV-Gerät besitzt. Meistens schneidet ja die 4:3-Darstellung eine Menge Bild links und rechts weg. Wenn es also einen Film gibt, der als Weihnachtsgeschenk einen 16:9-Fernseher rechtfertigt, so dürfte es unter anderem "Die Rückkehr des Königs" auf der DVD sein.
Michael Matzer (c) 2003ff weiterlesen schließen -
Der Atemberaubende Abschluss der Saga
18.12.2003, 17:13 Uhr von
DrDuke
Derzeit mache ich eine Ausbildung als Kommunikations Elektroniker bei Bosch seit Sept. 01.In mein...Pro:
Spannung Effekte Musik Filmlänge
Kontra:
FSK 12
Empfehlung:
Ja
Heute Nacht war es endlich soweit. Der 3te Teil von Der Herr der Ringe lief um 0:01h in Deutschland an. Die Premieren waren in meiner Region ( Braunschweig ) teilweise schon mitte November restlos ausverkauft.
Teil 1 und 2 :
Wer nur in den 3ten Teil geht, wird daran keine Freude haben. Denn man muss unbedingt Teil 1 und 2 kennen um den 3ten Teil verstehen zu können. Natürlich kann man sich auch das Buch durchlesen, dann ist man auch auf dem aktuellen Stand.
Handlung :
Als erstes wird das Leben von Gollum gezeigt, wie er zu dem Ring gekommen ist damals. Sein Freund fand ihn im Wasser beim Angeln. Gollum war so vernarrt auf diesen Ring das er dafür sogar seinen Freund tötete. Daraufhin folgte ihm die Einsamkeit da er verstoßen wurde. Er war ganz allein und hat nichts anderes mehr als den Ring.
Saruman hat im 3ten Teil keinerlei Macht mehr. Die Ants bewachen seinen Turm und lassen ihn nicht mehr heraus, während sie beginnen die zerstörte Natur wieder aufzubauen.
Nun beginnt auch die Story und Gandalf reitet aus nach Minas Tirith, die Stadt der Könige um den derzeitigen Herrscher dort vor dem anstehenden Angriffen Sarumans zu warnen.
Bloß es gibt es großes Problem, momentan gibt es keinen richtigen König , somit regiert dort Denethor, Truchschess von Gondor und Vater von Boromir und Faramir. Er hat solange die Macht, bis der wahre König zurück kehrt. Dieser möchte aber auf gar keinen Fall seine Macht an einen anderen verlieren und trauert zudem um seinen Lieblingssohn Boromir.
Gandalf schafft es mit Hilfe eines Hobbits das Leuchtfeuer anzuzünden um so Verstärkung zu rufen. Von überall wurden nun Leuchtfeuer angezündet die besagten das sie ihre Hilfe zusagen.
Währenddessen wird im Elben Reich das Schwert des Königs erneut geschmiedet. Denn Aragorn ist der Rechtmäßige König und dieses soll mit Hilfe des Schwertes Symbolisiert werden. Im späteren Filmverlauf spielt es eine sehr wichtige Rolle.
Nicht zu vergessen sind die beiden Hobbits Sam und Frodo die zusammen mit Gollum den Ring zerstören wollen. Gollum ist nur noch von seiner bösen Seite besessen und plant bei seinen Selbstgesprächen wie er die beiden Hobbits umbringen kann. Dieses bekommt Sam mit und will zuerst handeln um Gollum vorher zu töten. Doch Frodo der der Macht des Ringes verfallen ist, sieht nur die gute Seite in Gollum. Dieser nutzt das so aus, um Frodo klar zu machen das Sam hinter dem Ring her ist etc... . Durch ein weiteres hinterhältiges Manöver von Gollum schafft er es, das Frodo sich von Sam trennt und Sam wieder Richtung Auenland geht. Nun läuft Frodo in die Falle von Gollum. In einer Höhle wartet eine sehr gefährliche Spinne der Frodo nicht entkommen konnte. Mit einem riesigen Stachel sticht sie ihn in den Bauch und fängt an den leblosen Körper von Frodo einzuwickeln.
Mehr möchte ich hier nicht verraten.
Kommt der Ring nun in Gollum´s Hände und somit zu Sauron ??
Können die wenigen Verbündeten von Minas Tirtith die Stadt gegen die Übermacht retten?
Wer muss alles sein Leben lassen ??
Ich habe hier nur einen winzigen Teil von der Story vom dritten Teil verraten. Mehr aber dürfte für alle Leser die Teil 3 noch sehen wollen nicht von Interesse sein.
Sound :
Die Musik ist einfach Weltklasse in dem Film. Egal welche Szene die Hintergrund Musik ist sehr schön und absolut passend zu jeder Szene. Auch spielt sich manchmal die Musik in den Vordergrund und lässt dabei einem fast ne Gänsehaut bekommen. Auch sinkt z. B. ein Hobbit ein Lied, welches ich echt schön fand. Kurz gesagt : Besser hätte man die Akustische Unterstützung nicht machen können. Und die Synchronisierung ist absolut Fehlerfrei und perfekt gelungen.
Meine Meinung :
Ich bin absolut begeistert von diesem Film. Ich hatte ehrlich gesagt sehr hohe Ansprüche an diesen Film, doch was mir geboten wurde, kann ich in Worten nicht wiedergeben. Einen Film dieser Perfektion wird es nie wieder geben.
Die Story ist einfach klasse und keinesfalls langweilig, denn sie wurde von trockener Story , über Humor und abwechslungsreichen Kampfszenen prima ergänzt. Man sitzt den ganzen Film über richtig gespannt auf seinen Sitz ohne auch nur eine annäherungs- langweilige Szene zu sehen.
Klasse fand ich auch, das deutlich gezeigt wurde, warum der Ring in Menschenhand nur schlechtes bringen würde. Denn während manche helfen wollten, versuchten andere nur ihre Macht zu erhalten. Auch die Konflikte der älteren Generationen spielten beim überleben immer noch eine Rolle. So wollten einige gar nicht helfen, da sie damals keine Hilfe bekommen haben.
Auch waren viele andere Konflikte zu sehen. Wie schon im 2ten Teil auf der Extended DVD zu sehen war, gibt es für Denethor nur einen Lieblingssohn und der heißt Boromir und ist bereits im ersten Teil gestorben. Sein anderer Sohn Faramir ist ihm an sich völlig egal.
Faramir versucht alles zu tun um seinen Vater zu zeigen das er auch einiges drauf hat. So schickt ihn der Vater mit wenigen Leuten los um eine völlig aussichtslose Schlacht zu gewinnen. Dies macht er auch, und weiss genau das dies sein Leben kosten wird.
Der Film ist auch sehr Gefühlsvoll , denn gerade das Ende ist sehr traurig. Es muss ja nicht immer ein Happy End geben. Im Kino saßen einige die richtig die Tränen im Gesicht hatten nach dem Film. Hab das bisher noch nicht im Kino gesehen das so viele sich ihre Tränen nicht verkneifen können. Möchte nicht mehr zu dem traurigen Ende sagen, denn vielleicht liest hier jemand diesen Bericht der noch den Film sehen möchte.
In dem Film gab es mehrere Schlachten. Die Schlachten gefielen mir viel besser als die im 2ten Teil. Denn die Orks etc.. waren diesmal mit mehr unterschiedlichen Genossen ihrer Arten unterwegs und auch ihre Waffen sind wesentlich einfallsreicher und Effektiver. Vom Aufmarsch bis hin zum ende sind die Kämpfe perfekt inszeniert .
Womit wir auch schon beim Schwachpunkt sind. Denn die ganzen Kämpfe wurden teilweise sehr realistisch gezeigt. Das FSK 12 dürfte daher völlig daneben sein . Es fließt zwar kein Blut doch auch die ganzen Schwert und Bogenkämpfe sind nicht gerade Gewaltfrei. Immerhin werden unzählige Todesszenen gezeigt. Was ist euere Meinung zu dem FSK 12 ??
Fazit :
Einen solchen Super Hit hätte ich in meinen schönsten Träumen nicht erwartet. Denn egal wie hoch die eigenen Erwartungen sind auf diesen Film, der 3te Teil wird diese um längen übertreffen. Allein die Fesselnde Story und die tollen Kämpfe sind schon einfach umwerfend. Hinzu kommt wohl mit der beste Soundtrack den ein Film überhaupt haben kann. Auch die Filmlänge von 201min merkt man überhaupt nicht, war total überrascht wie schnell der zu ende war. Also ein absolutes muss für alle die schon Teil 1 und 2 kennen ob Film oder Buch.
Bewertungsbegründung :
1 Stern : tolle Story
2 Stern : schöne Effekte
3 Stern : Gefühlvoll
4 Stern : wunderschöne Musik
5 Stern : viel liebe im Detail
6 Stern : Filmlänge von 201min weiterlesen schließen -
Würdiger Abschluss einer großen Verfilmung
Pro:
grandiose Story (diesmal auch nah am Buch); Musik, Kamera, Landschaft, Schauspieler, Spezialeffekte (Ich liebe Gollum...) ...
Kontra:
recht lang... naja, es gibt aber auch viel zu erzählen!
Empfehlung:
Ja
Es ist schon faszinierend, wie gespannt man auf einen Film sein kann. Denn schon nach dem Erscheinen von „Der Herr der Ringe – Die Gefährten“ im Kino und nachdem ich ihn mehrmals gesehen hatte, konnte ich die Zeit bis zum zweiten Teil der Trilogie und gar bis zum dritten kaum abwarten. Die Zwischenzeit versüßte ich mir mit der Lektüre einiger von Tolkiens Werken, wie „Der Hobbit“ und „Der Herr der Ringe“. Doch obwohl ich ja nun wusste, wie die Geschichte ausgeht, musste ich doch zur Mitternachtspremiere von „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“ gehen. Eigentlich bin ich ja nicht so krass drauf und schaue mir um Mitternacht einen über drei Stunden langen Film an, aber ich fand, dass ich mit zwei Jahren schon genug gewartet hatte!
Dabei war ich schon mit der Vorahnung in den Film gegangen, dass ich als Fan des Buches enttäuscht werden würde, wie es schon beim zweiten Teil ein wenig der Fall gewesen war, als Arwen alle Nase lang unnötigerweise auftauchte. Nun ja, doch dann kam alles anders...
Zum Inhalt möchte ich nicht allzu viele Worte verlieren, weil ich, einmal angefangen, sicher Romane darüber schreiben könnte. Also werde ich die Story nur ganz grob umreißen und auch nicht allzu viele Personen einbringen, weil es ansonsten für Nicht-Kenner der Geschichte viel zu verwirrend werden würde. Natürlich gehe ich auch kurz auf die ersten beiden Teile der Trilogie ein.
Einst gab es einige Ringe der Macht in Mittelerde, die auf die Völker der Elben, Menschen und Zwerge verteilt waren. Doch der böse Herrscher Sauron schmiedete einen Ring, der alle anderen beherrschen und die freien Völker Mittelerdes unter seine Herrschaft bringen kann. Doch Elben und Menschen besiegten Sauron und schließlich ging der eine Ring verloren.
Nach Hunderten von Jahren wird er von Gollum gefunden, der ihn fortan trägt, bis der Hobbit Bilbo Beutlin den Ring der Macht findet und an sich nimmt. Bilbo übergibt den Ring schließlich an seinen Neffen Frodo und dieser soll ihn auf Geheiß des Zauberers Gandalf nach Bruchtal zu den Elben zu bringen. Dort werden die Gefährten zusammengestellt, die Frodo auf dem Weg nach Mordor, in das Land Saurons, wo er den Ring zerstören soll. Es sind die Menschen Boromir und Aragorn, der Zwerg Gimli, der Elb Legolas, der Zauberer Gandalf und die Hobbits Frodo, Sam, Merry und Pippin.
Auf ihrem Weg müssen sie natürlich viele Abenteuer bestehen, um am Ende des ersten Teiles getrennt zu werden. Sam und Frodo machen sich allein auf den Weg nach Mordor und Aragorn, Legolas und Gimli gehen auf die Verfolgung von Orks, die Merry und Pippin gefangen genommen haben. Gandalf ist bei dem Kampf mit einem uralten Feuerdämon in die Tiefen der Erde gestürzt und Boromir wurde getötet. Im zweiten Teil wird dann viel gekämpft, denn der böse Zauberer Saruman greift Rohan an, während Frodo und Sam immer näher nach Mordor kommen.
Im dritten und letzten Teil geht es natürlich auch ordentlich zur Sache. Die Gefährten um Aragorn kämpfen in Gondor gegen Saurons Truppen. Dieser droht nämlich die Hauptstadt Minas Tirith zu überrennen und mit ihr das letzte Bollwerk, das noch gegen den dunklen Herrscher bestehen könnte. Gandalf ist inzwischen wieder aufgetaucht und hilft kräftig mit, indem er den Truppen der Stadt neuen Mut gibt und den resignierten Statthalter davon abhält, einige Dummheiten zu begehen. In Gondor gibt es nämlich keinen König, sondern das Reich wird von einem Statthalter regiert. Das Königsgeschlecht starb jedoch nicht aus und Aragorn entstammt diesem Geschlecht und ist somit der rechtmäßige König Gondors. Doch die riesigen Heere Saurons scheinen unbesiegbar, zudem dieser ja auch noch seine Diener, die Nazgul einsetzen kann.
Während dessen schlagen sich Sam und Frodo, von Gollum geführt, nach Mordor durch. Doch sie müssen zum Schicksalsberg, der inmitten des Landes liegt, in dem es von Orks und schlimmeren Kreaturen nur so wimmelt. Außerdem hat es Gollum auch noch auf den Ring abgesehen und Sam und Frodo haben nicht mehr wirklich viel Kraft...
Wer das Buch kennt, wird schon bemerken, dass die Abweichungen des Filmes recht gering sind. Sicher könnte ich einige erwähnen, aber so genau wollen wir es nicht nehmen und außerdem fand ich sie dieses Mal im Vergleich zu dem, was Regisseur Peter Jackson im zweiten Teil macht, sehr geringfügig. Bevor ich den Film sah, hatte ich schon befürchtet, dass sich dessen Handlung noch weiter vom Buch entfernt, weil ich mir nicht so recht vorstellen konnte, wie dieser großartige dritte Teil „Die Rückkehr des Königs“ aus Tolkiens Meisterwerk wohl angemessen auf die Leinwand gebracht werden könnte.
Nach dem Film war ich dann sehr überrascht und hocherfreut. Natürlich ist die Story des Leinwandspektakels bei weitem nicht so ausführlich wie die im Buch, aber man hat an den richtigen Stellen gekürzt. So fehlt gegen Ende ein großes Stück aus dem Buch, aber ich fand es richtig, dass man dies nicht noch mit in den Film gepackt hat, der ja schon so dreieinhalb Stunden gedauert hat. Denn dann hätten andere Stellen leiden müssen, wodurch das Verständnis der Geschichte nicht mehr gewährleistet gewesen wäre. Doch das Ende ist so traurig wie im Buch und schon wenn ich daran denke, steigen mir wieder die Tränen in die Augen. Im Kino musste ich nicht weinen, weil ich ja durch das Buch schon darauf vorbereitet war, aber eine Freundin, die mit mir den Film gesehen hat, hat richtig geweint. Ich finde das Ende einfach nur wunderschön, obwohl es sehr traurig ist, und spreche Peter Jackson mein Kompliment aus, wie er es in Bilder und Musik umgesetzt hat. Die Stimmung ist einfach perfekt.
Ich war also von der Storyline des Filmes überrascht, weil ich dachte, es würde noch mehr auf Hollywood getrimmt sein, was für mich mehr Arwen (also Liv Tyler) bedeutete, die ich in der Trilogie schon zu oft gesehen hatte. Weniger überrascht war ich jedoch von der Qualität des Rests von „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“. Aus den ersten beiden Teilen war man ja schon die großartige Landschaft (ich liebe Neuseeland) und die meisterhafte Kameraführung gewohnt. Viele weite Blicke über die Landschaft drücken eine unglaubliche Unberührtheit und Ruhe aus, die mich ergriff. Natürlich ist dieser dritte Teil der Trilogie wie schon der zweite sehr kampflastig, wobei mich das beim zweiten noch störte, hier sind jedoch auch ausreichende ruhige Phasen vorhanden, so dass man sich während der vielen Kämpfe nicht langweilt. In diese Kampfszenen geht es natürlich rasant zu und die Kamera ist teilweise nah dabei, um die Dramatik zu zeigen, dann werden aber auch wieder weite Rundblicke gezeigt, die dem Zuschauer die immense Größe der Schlacht klarmachen. Es wurde auch in diesem letzten Teil wieder das richtige Maß gefunden, um das Schauen nicht zu anstrengend, aber auch hochspannend zu machen.
Ein weiterer großer Pluspunkt sind die tollen Kulissen und Kostüm sowie die unglaublich guten Spezialeffekte. Vor allem die „weiße Stadt“ Minas Tirith wirkt ungeheuer echt und ich war immer wieder fasziniert, wenn eine Großaufnahme gezeigt wurde. Auch das dunkle Land Mordor war wunderbar düster und man konnte die Atmosphäre des Buches wirklich herausfühlen. Die Kostüme sind sehr fantasievoll und keineswegs Massenware. Die Orks sehen wirklich alle anders aus, auch wenn sie das nicht hübscher macht. Aber auch die Rüstungen der Krieger und die Gewänder der anderen Menschen sind sehr variantenreich, so dass ich obgleich der Vielzahl an Wesen nicht zweimal das selbe Stück entdecken konnte.
Die Spezialeffekte tragen sehr viel zur Stimmung des Filmes bei und tragen ihn ein Stück weiter in Richtung Fantasy. Ich möchte hier nur kurz auf die Flugdrachen der Nazgul sowie auf Gollum eingehen. Die Nazgul fliegen in diesem dritten Teil wie schon im zweiten auf riesigen Drachen herum, die sehr furchterregend und fantastisch aussehen, sich aber wunderbar in diese Welt Mittelerdes, in der sich Orks und Trolle bewegen, einfügen. Und da ist dann noch Gollum, der es mir wie im Buch, so auch im Film besonders angetan hat. Diese Figur ist wirklich wunderbar animiert und hält auch der schärfsten Nahaufnahme ihres Gesichts stand, da Gollums Mimik sehr stark ausgefeilt ist und man den Kampf in ihm, ob er Frodo, der so gut zu ihm gewesen ist, den Ring nehmen soll oder nicht. Dieser Konflikt zeigt sich sehr oft und die Ausdrucksstärke von Gollum übertrifft die vieler Schauspieler.
Und da sind wir auch schon bei den Schauspielern. Hier möchte ihn nicht wirklich viel sagen, da es erstens viel zu viele sind und es ewig dauern würde, wenigstens die wichtigsten (und das sind mehr, als ich im Inhalt erwähnt habe) einzubringen. Die Hobbits werden dargestellt von Elijah Wood (Frodo), Sean Astin (Sam), Merry (Dominic Monaghan) und Pippin (Billy Boyd) und verdeutlichen vor allem die Mentalität dieses Völkchens sehr gut. Frodo, also Elijah Wood, steht natürlich im Vordergrund und macht seine Sache, vor allem, als er der Macht des Ringes verfällt, sehr gut.
Der Zauberer Gandalf wird von Ian McKellen dargestellt und ist eine recht geheimnisvolle Person. Niemand weiß so recht, woher er kommt und doch trägt er eine wichtige Rolle in der Geschichte. Er ist ein wenig so etwas wie ein Über-Wesen. Ian McKellen verleiht ihm dann auch ein besonderes Flair. Ein weiterer mächtiger Mann ist natürlich Viggo Mortensen (Aragorn), der ganz König und Kämpfer ist und seine Rolle gut ausfüllt.
Orlando Bloom alias Legolas sagt zwar nicht viel, aber was er sagt, klingt meist recht tiefsinnig, brachte mich jedoch nur zum Lachen. Aber er ist und bleibt der bestaussehendste im Film. Die weiteren (männlichen) Schauspieler möchte ich hier mal außen vor lassen, doch muss ich sagen, dass sie ihren Charakteren gut Leben einhauchen.
Weibliche Schauspieler gibt es natürlich auch. Da sind zwei, die eine größere Rolle spielen. Zum einen ist das Liv Tyler als Arwen, die ich seit dem zweiten Teil, als ihre Bedeutung zu wichtig genommen wurde, nicht mehr so wirklich leiden kann. Zu sagen hat sie jedoch nicht viel und ihre Rolle beschränkt sich so größtenteils auf gut Aussehen und bedeutsam Gucken.
Anders ist das bei Miranda Otto, die Eowyn die Nichte des Königs von Rohan darstellt. Sie verleiht ihrer Figur einen richtigen Charakter (außerdem finde ich sie sowieso hübscher als Liy Tyler) und macht diese etwas kleinere Rolle zu einem wirklichen Highlight!
Nun möchte ich doch langsam zum Ende kommen. Aber vorher möchte ich noch ein paar Worte zur Musik verlieren, die wie schon die den ersten beiden Teilen monumental ist und die Größe der Geschichte fantastisch unterstützt. In diesem Teil fällt besonders am Ende auf, wie passend sie die Szenerie unterlegt. Ich werde in den Soundtrack zumindest hineinhören!
Doch nun komme ich endlich zum Ende. „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“ bekommt von mir natürlich voll Punktzahl und eine klare Empfehlung. Natürlich sollte man vorher die anderen beiden Teile gesehen haben. Der Film ist einfach nur toll und ließ mich überwältigt zurück. Die dreieinhalb Stunden, die ich in dieser Nacht im Kinosessel verbracht habe, haben sich wirklich gelohnt. Story, Visualisierung und Musik passen wunderbar zusammen und machen diesen Film zu einem Kinoerlebnis allererster Güte! weiterlesen schließen -
Mehr als das Sahnehäubchen oben drauf!
18.12.2003, 12:08 Uhr von
sigde
Bin sehr reisen- und sportbegeistert und ein absoluter Eishockey-Fan von den Hamburg Freezers!Gru...Pro:
Spannung und Dramatik pur, Perfekte Inzenierung
Kontra:
Der Schluß vielleicht etwas langatmig
Empfehlung:
Ja
Ich habe es geschafft! Nach 2 Jahren warten, konnte ich endlich die Triologie "Der Herr der Ringe" komplett sehen. Als ich vor 10 Jahren das Buch gelesen habe, hätte ich nie gedacht, dass man jemals einen Film drehen kann, der auf das Niveau des Buches kommt. Doch ich habe mich getäuscht. Das war großes Kino!
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Vorempfehlung:
Zur Vorgeschichte möchte ich nichts großes Erzählen, aber ich empfehle allen, die sich den dritten Teil anschauen wollen, erst den Teil 1 und 2 anzuschauen. Ansonsten wird man einige Zusammenhänge nicht verstehen.
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Filminhalt:
Zum Auftakt gibt es einen Ausflug in die Vergangenheit und die Geschichte von Gollum, wie er in den Besitz des Ringes kam, wird erzählt. Gollum ist ein Hobbit-ähnliches Wesen, das in den Bann des Ringes gezogen wurde und alles dafür tut, um ihn (sein Schatz) wiederzuerlangen. Dabei soll Gandalf, der "Weiße Zauberer", mit seiner Vorhersehung in den Höhlen von Moria (1. Teil) Recht behalten, denn auch ein Geschöpf wie Gollum wird seine Bestimmung erfüllen. Auf ihn wartet später noch eine wichtige Aufgabe, während er alles unternimmt, um den Ringträger Frodo und seinen treuen Freund Sam gegeneinander auszuspielen und auseinander zu bringen. Schließlich führt er die beiden über einen geheimen Zugang nach Mordor in das Schattenland, wo der dunkle Herscher "Sauron" gebietet und der Ring geschmiedet wurde. Nur dort im Schicksalsberg kann der Ring vernichtet werden, was die Aufgabe der beiden Hobbits ist.
Frodo lässt sich von Gollum überlisten und wird in eine mörderische Falle gelockt. Kankra eine Riesenspinne wartet sehnsüchtig auf ihn...
Während Frodo und Sam's Hoffnung den Schicksalsberg zu erreichen gen Nullpunkt sinken, sieht es für Aragorn (der zukünftige König), Gimli (ein Zwerg) und Legolas (ein Elb) nicht viel besser aus. Sauron greift Minas Tirith mit seinen Truppen (mind. 100.000 Orks und Söldner) an. Minas Tirith ist die Hauptstadt des Königreiches Gondor, das unmittelbar an Mordor angrenzt. Die Streitmacht von Gondor ist klein und der vorübergehende Herrscher verrückt. Die sieben Wälle der Stadt halten dem Ansturm nur kurz stand. Doch dann kommt von unerwarteter Seite Hilfe...
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Meinung:
Ich bin immernoch (nach 10 Stunden) ganz faziniert und erschöpft vom Film. Ich würde ihn gerne sofort nochmal gucken. Ein wirklich begeisternder Film, der alle im Kino mitgerissen hat. Ich habe viele Vorstellungen aus dem Buch gehabt, die Regisseur Peter Jackson perfekt umgesetzt hat.
Da ist z.B. die Spinne Kankra.Sie ist einfach perfekt gelungen, so wie ich sie mir immer vorgestellt habe.
Ein anderes Beispiel ist der Hilferuf von Gondor, den der Hobbit "Pepin" durch das Entzünden eines Feuers ausgelöst hat. In Sekundenschnelle wurde dieses Feuer über Berge bis nach Rohan weitergeleitet, die beschließen Gondor zu helfen. Eigentlich ja nichts besonderes, aber alles war so düster und dann kommt ein Funke Hoffnung, der sich langsam zu einem Feuer entzündet. So war es auch umgesetzt.
Ein letztes Beispiel sei zur Spannung und Dramatik. Als Frodo und Sam vor dem Schicksalsberg stehen und Frodo den Ring nicht vernichten kann, kam mir die Zeit so lange vor. Die Schlacht schien verloren und dann kamen noch die Ringgeister um den Ring zu holen. Zu guter letzt taucht Gollum auf, um sich den Ring unter den Nagel zu reißen. Alle im Kino riefen schon, das Frodo Ring endlich vernichten soll, aber er tat es nicht ...
Nicht unerwähnt möchte ich zum Schluß die große Schlacht lassen, die zwar ziemlich brutal war, aber ... Mir fehlen da die Worte! Schaut es Euch selber an!
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Details zum Film:
Länge: 210 Minuten (die Zeit vergeht schnell!)
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Elijah Wood (Frodo), Sean Astin (Sam), Viggo Mortensen (Aragorn), Sir Ian McKellen (Gandalf), Orlando Bloom (Legolas), John Rhys-Davis (Gimli), Liv Tyler (Arwen), Bernard Hill (König Theoden), Andy Serkis (Smèagol), Miranda Otto (Eowyn), David Wenham (Faramir), etc.
Web Page: http://www.herrderringe-film.de
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Allgemeiner Background:
Herr der Ringe ist eine Triologie der Superlative. Der neuseeländische Regisseur Peter Jackson (42) drehte alle drei Teile zugleich von 1999 bis 2000 in seiner Heimat.
Die Kosten werden auf 310 Millionen Dollar geschätzt.
Sehr waghalsig, aber es hat sich gelohnt, denn
die ersten beiden Folgen haben weltweit bisher insgesamt fast 1,8 Milliarden Dollar eingespielt. Die Weltpremiere des dritten Teils fand in der neuseeländischen Hauptstadt Wellington mit mehr als 100 000 Menschen statt.
In Europa war sie am 10. Dezember in Berlin.
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Fazit:
So ist es endlich geschafft. Die Triologie ist abgeschlossen. Peter Jackson und sein Team haben mit dem dritten Teil, mehr als das Sahnehäubchen oben drauf gesetzt. Ich kann nur jedem empfehlen, der annähernd was mit Fantasie anfangen kann, sich den Film anzuschauen. Es wird sich lohnen! Ich persönlich fand den dritten Teil am Besten. Anmmerken muss ich allerdings, dass der Schluß ein Tick zu langatmig sein könnte. Ich persönlich fand den Schluß schön, nett, eine runde Sache und einfach nur niedlich, aber böse Zungen fanden ihn überflüssig, zu lang und kitschig. Aber sonst waren alle begeistert! Seht selber ... weiterlesen schließen
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