Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (VHS) Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 10/2004
Tests und Erfahrungsberichte
-
KANN MAN SO TOLKIENS WERK GERECHT WERDEN?
5Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
1.Einleitung
Ganz genau am 23.12.2002 war es also endlich soweit: Ich war im Kino und haben mir den zweiten Teil der Herr der Ringe Saga angesehen, der den Untertitel „Die zwei Türme“ trägt. Der erste Teil, den ich fast auf den Tag genau ein Jahr davor sah, konnte mich schon vollends überzeugen und inzwischen habe ich auch alle Bücher gelesen, umso gespannter war ich also auf Teil 2, welcher von der Buchvorlage her normalerweise mit einigen wichtigen und spannenden Ereignissen aufwarten müsste.
2.Die Vorgeschichte
In grauer Vorzeit wurden Ringe für die Menschen, die Elben und die Zwerge geschmiedet, aber Sauron, der dunkle Herrscher von Mordor, schmiedete einen Ring, der alle anderen beherrschte und mit dem er die Welt beherrschen konnte. Isildur konnte ihm den Ring entwenden, allerdings wurde der Ring nicht zerstört und so konnte Sauron weiterexistieren. Eines Tages fand ein Mensch namens Smeagol den Ring, der ihn viele Jahrhunderte behielt und durch ihn verdorben und somit zum Wesen Gollum wurde. Durch einen Zufall gelangte der Ring in die Hände des Hobbits Bilbo Beutlin. Hier setzt der erste Film ein.
Bilbo vererbt den Ring seinem Neffen Frodo. Kurze Zeit später merkt Gandalf der Graue, ein weiser Zauberer, dass es der eine Ring ist, der alles andere beherrschen kann. Sauron hat bereits seine Fühler nach dem Ring ausgestreckt und hat seine Späher ausgeschickt. Frodo macht sich auf nach Bruchtal, wo eine neunköpfige Gemeinschaft gebildet wird, die den Ring nach Mordor bringen und dort in den Flammen des Schicksalsberges zerstören soll. Frodo meldet sich freiwillig als Ringträger, allerdings misslingt dieser Auftrag: Gandalf stirbt in den Minen Morias, Boromir, der Sohn des Herrschers von Gondor wird getötet, Merry und Pippin, die beiden Hobbits, werden von Orks verschleppt. Ihre Fährte nehmen der Zwerg Gimli, der Elb Legolas und der Erbe Isildurs, Aragorn auf. Frodo, der Ringträger hat sich zusammen mit seinem treuen Diener Sam Gamdschie nach Mordor aufgemacht. Mit dem Zauberer Saruman von Isengart hat Sauron einen starken Verbündeten. Für den Kontinent Mittelerde und dessen Bewohner steht eine düstere Zeit bevor.
3.Die zwei Türme
Aragorn, Legolas und Gimli nehmen die Fährte von Merry und Pippin auf, kommen den Orks, welche die beiden Hobbits nach Isengart bringen wollen allerdings nicht hinterher. Auf ihrem Weg durchstreifen die drei Verfolger Rohan, das Land der Reiter, wo sie erfahren, dass die Orkbande getötet und verbrannt wurde. Die drei haben wenig Hoffnung, finden dann aber heraus, dass Merry und Pippin in den alten Wald Fangorn fliehen konnten. Im Wald treffen Legolas, Aragorn und Gimli auf Gandalf, der als Gandalf der Weisse wiedergeboren wurde. Zu viert suchen sie Theoden, den König von Rohan, auf, welcher von Schlangenzunge, einem Diener Sarumans, gedanklich vergiftet wird. Gandalf schafft es, Theoden von diesem Fluch zu befreien, sodass er endlich die Gefahr für sein Land erkennt. Rohan ist beinahe schutzlos und Saruman hat schon einen Angriff auf Edoras, die Hauptstadt Rohans geplant. Theoden beschließt nach Helms Klamm zu fliehen, während Gandalf versucht den vorher ausgestoßenen Eomer und seine Reiter zurückzuholen. Als Saruman von diesem Plan erfährt, schickt er ein riesiges Heer nach Helms Klamm um Rohan niederzuwerfen, eine riesige Schlacht entbrennt.
Merry und Pippin sind im Wald auf Baumbart, einen Ent getroffen. Die Ents sind eine schon fast vergessene Rasse, die als Schäfer des Waldes bezeichnet werden und selber aussehen wie Bäume. Merry und Pippin versuchen den Widerstand und die Hilfe der Ents zu wecken um einen Angriff auf Isengart zu starten.
Frodo und Sam treffen in einem großen Gebirge auf Gollum, der unbedingt den Ring, seinen Schatz, zurückhaben will. Nachdem sie ihn überwältigen können, schwört er ihnen die Treue und will sie zum Tor von Mordor bringen. Dieses Vorhaben gelingt auch, aber am Tor ist kein Durchkommen möglich. Zum Glück kennt Gollum noch einen zweiten Weg nach Mordor, welchen Frodo, Sam und Gollum auch einschlagen. Auf diesem Weg werden die drei ergriffen und lernen Faramir, Boromirs Bruder kennen, welcher sie vorerst festnimmt und den Ring für sich und Gondor beansprucht.
4.Meine Meinung
Zuallererst möchte ich erst mal Peter Jackson loben, dass er nicht vollkommen an der Handlung des Buches klebt, sondern sich ein bisschen davon entfernt, eigene Ideen und Interpretationen in seinen Film hereinbringt, sich aber trotzdem nicht meilenweit vom Inhalt des Buches entfernt. Teilweise sind es nur kleine Abänderungen, die schon beinahe als Ungenauigkeiten abgetan werden könnten, teilweise aber auch neue Zweige, so zum Beispiel die Trennung Aragorns von den Reitern Rohans auf dem Weg zu Helms Klamm. Auch die Gefangennahme von Frodo und Sam ist im Buch nur ansatzweise vorhanden, die beiden werden schnell wieder freigelassen, im Film werden die beiden noch nach Osgiliath mitgenommen und werden dann erst freigelassen. Das Verhältnis ist im Film eher schlecht, wirkt es im Buch hingegen schon fast freundschaftlich, aber ich finde es wie gesagt, recht gut, dass sich Jackson ein bisschen vom Buch getrennt hat und nicht stur alles wiedergibt, was Tolkien geschrieben hat.
Vergleiche zwischen Buch und Film sind eigentlich nie gut und Tolkiens Werk ist auch mit 9 Stunden Film nicht gerecht zu werden, dafür ist es einfach zu umfangreich. Auch hier sieht man wieder ein großes Problem: Die Zeitabstände und Wanderungen wirken viel zu kurz, trotzdem ist es filmisch nicht anders zu lösen, wenn man noch in einem angemessenen Zeitrahmen bleiben will.
Die meisten Charaktere sind sehr gut dargestellt und bringen ihre „Vorbilder“ aus den Büchern sehr gut auf die Leinwand, allerdings muss ich eine Ausnahme machen: Faramir wirkt in den Büchern sehr reif, sogar ein bisschen weise, während er im Film einen habgierigen, ein bisschen selbstverliebten Eindruck macht. Aus meiner Sicht sollten die Charaktere schon ungefähr mit ihren Facetten und Eigenschaften so bestehen bleiben, wie sie in der Vorlage sind. Daher finde ich es auch nicht so gut, dass Gimli, der Zwerg ein bisschen zur Witzfigur gemacht wird: Einmal stürzt er vom Pferd, dann wiederum kann er nicht über die Mauer sehen. Besonders letzteres finde ich genau vor der Schlacht um Helms Klamm unpassend, da so ein bisschen die Ernsthaftigkeit vor dieser wichtigen Schlacht verloren geht. Die anderen Charaktere sind wirklich sehr gut dargestellt, Aragorn zeigt sich tapfer und edel, aber eben auch freundschaftlich, während Sam sich sehr um seinen Herren Frodo sorgt und sich ihm völlig unterordnet.
Sehr herauszuheben sind natürlich auch die tollen Animationen und Special Effects. Als erstes fällt dem Zuschauer natürlich Gollum auf, der wirklich toll aussieht und fast schon perfekt gestaltet ist. Zudem stellt Gollum einen der wahrscheinlich interessantesten Charaktere dar. Dieses Wesen führt ständig einen inneren Konflikt: Auf der einen Seite ist da der durchtriebene Gollum, der es nur auf den Ring, seinen Schatz abgesehen hat, und dann ist da wieder der zerbrechliche, weinerliche, menschliche Smeagol, der Frodo als Freund und Beschützer ansieht. Smeagol scheint im Laufe des Filmes zu siegen, wird dann aber doch erdrückt, weil er enttäuscht und hintergangen wird, zumindest scheint es für ihn so. Diese Wandlung während des Filmes ist toll zu beobachten und in einem Selbstgespräch von Gollum sieht man diesen inneren Konflikt, diese Last, die Gollum immer noch trägt. Sehr interessant sind auch die Parallelen zwischen Frodo und Gollum, die sich langsam und in Ansätzen aufzeigen. Auch Frodo hängt schon sehr an dem Ring, will ihn nicht wieder hergeben und ist bereit jeden zu töten, der dem Ring zu nahe kommt. Zudem vollzieht Frodo hier den Wandel des naiven Jungen, der blauäugig durch die Welt läuft, zum gezeichneten, echten Mann, der die Gefahr sieht und merkt was für eine Last er sich selbst auferlegt hat. Dieser Wandel ist anfangs nur unterschwellig festzustellen, zeigt sich später aber umso deutlicher.
Eine große Animationsarbeit waren auch die riesigen Ents, die lange von der restlichen Welt abgeschnitten waren. Diese sehen aus meiner Sicht sehr gut aus, allerdings wirkt ihr Gang etwas sehr staksig, wahrscheinlich ist das aber auch so geplant, denn ein geschmeidiger Gang wäre diesen Wesen wohl kaum zuzutrauen. Auch die tollen Special Effects sind ansonsten wieder hervorzuheben. Wann immer es eine Explosion, eine Schlacht oder auch nur einen kleinen Kampf gibt, alles sieht fantastisch aus. Man betrachte alleine die riesigen Wesen an Mordors Tor, die das selbige aufmachen oder an die Schlacht um Helms Klamm, welche einen der Höhepunkte des Filmes darstellt. Dieses riesige Heer von Orks, welches auf die Festung zumarschiert ist toll anzusehen und wirkt richtig furchteinflössend. Der Angriff auf Helms Klamm und die ganze Schlacht ist dann sowieso nur noch faszinierend. Die Kämpfe sind einfach toll und haben viele Facetten. Die Stimmung der Burginsassen schwankt ständig. Anfangs ist die Überraschung über die Schwäche von Sarumans Heer vorhanden, die sich dann in Niedergeschlagenheit umwandelt, als der richtige Angriff folgt und die Orks die Übermacht gewinnen. Erst als die Kämpfer wieder aufgemuntert und motiviert werden von Aragorn und ihrem König Theoden, schöpfen sie wieder Mut und ziehen in den Kampf.
Die Orks sehen wirklich faszinierend und erschreckend zugleich aus. Diese scheinbar nicht sehr intelligenten Wesen kämpfen bis zum Schluss und geben nie auf, sind aber auch in der Lage sich gegenseitig zu zerfleischen und da liegt ihre große Schwäche und der wohl größte Fehler: Ihnen fehlt der Zusammenhalt, sie kämpfen nicht zusammen und keiner stirbt für den anderen, wo der große Vorteil der Menschen liegt.
Sogar in dem Film, der keinen Bezug zur Realität hat, sondern ein Film für sich ist, der die Menschen einfach verzaubern soll, gibt es eine große Parallele, die auch in der Realität zum Verderben führen kann: nämlich der Wille nach Macht. Meistens ist es so, dass der größte Hass entbrennt und Menschen bereit sind, alles für die Macht zu tun. Zudem ist zu beobachten, dass jeder seine Anhänger hat, die als Marionetten missbraucht werden, ohne dass diese es merken. Saruman sieht sich als Verbündeten Saurons, dabei wird er nur benutzt, um Mittelerde schneller zu unterjochen und zu besiegen. Ähnlich ist es mit Schlangenzunge, der jeden Befehl Sarumans ausführt, aber dennoch nur benutzt wird und in Sarumans Augen nichts wert ist.
Bei den Schauspielern möchte ich als erstes Elijah Wood nennen, der Frodo verkörpert. Dieser hat zwar nicht die größte Rolle in „Die zwei Türme“, hat aber insgesamt die größte Bedeutung für die Geschichte. Elijah Wood spielt die Rolle des Frodo wirklich toll, besonders der Wandel des naiven Jungen zum echten Mann, der auch die negativen Seiten der Welt sieht, hat mir sehr gefallen. Seine Last wird immer schwerer und man merkt die ersten Veränderungen an seiner Person, welche sehr glaubhaft und gut dargestellt werden. Auch die Verspieltheit und Leichtigkeit verfliegt, es fällt Frodo immer schwerer zu lachen. Das Gegenteil hiervon ist wohl Sam, der durch Sean Astin dargestellt wird. Sam findet auch den schlechtesten Situationen etwas gutes ab und kann Frodo zumindest manchmal erheitern. Sam würde alles für Frodo tun und stellt sich jedem in den Weg, der gegen Frodo ist. Astin verkörpert diese Rolle wirklich gut und glaubhaft und weiß auf jeden Fall zu überzeugen.
Ian McKellen, der Gandalf spielt, kann auch in „Die zwei Türme“, wieder seine Väterlichkeit und Fürsorge zum Ausdruck bringen und weiß damit jeden Zuschauer zu berühren. Allerdings kann er auch anders sein, seine harte Seite zeigen und sich durchsetzen, wenn er meint es wäre das beste. Er wandelt sich von Gandalf dem Grauen zu Gandalf dem Weissen und wird zu einer echten Lichtgestalt, die von jedem bewundert wird. Ian McKellen spielt seine Rolle einzigartig und hat aus meiner Sicht leider viel zu wenig Szenen, in denen er sein Können unter Beweis stellen kann.
Aragorn, der von Viggo Mortensen verkörpert wird, zeigt vor allem seine Tugendhaftigkeit und sein Ehrgefühl, allerdings ist er dabei nicht unantastbar, sondern entwickelt auch eine gute Freundschaft zu Gimli und Legolas. Ich muss Mortensen ein großes Kompliment aussprechen, denn er spielt seine Rolle sehr überzeugend. Das gleiche gilt für Orlando Bloom in der Rolle von Legolas, der die Reinheit, Treue und Ehrlichkeit der Elben sehr gut darstellt. Nicht so gut fand ich hingegen John Rhys-Davies, der Gimli spielt, was nicht mal an seinen schauspielerischen Fähigkeiten liegt, sondern vielmehr daran, dass seine Figur ein bisschen lächerlich gemacht wird, was so gar nicht passen will. Auch die Synchronstimme fand ich nicht sehr glücklich gewählt.
Überzeugend waren hingegen die Rollen von Dominic Monaghan und Billy Boyd, welche Merry und Pippin darstellen. Die beiden machen ihre Rolle gut und stellen die Flucht vor den Orks und die Begegnung mit Baumbart sehr gut dar. Anfangs haben sie Angst vor Baumbart, trotzdem bleibt ihr freches Mundwerk erhalten und sie zeigen auch großen Mut und Willen, die Ents zum Widerstand gegen Saruman zu bewegen.
Auch die übrigen Schauspieler wissen zu überzeugen, alle spielen sehr gut und überzeugend, kaum ein Statist wirkt fehl am Platze und wirklich alle machen einen guten Job.
5.Fazit
In den knapp 3 Stunden des Filmes habe ich mich nie gelangweilt. Der Film ist durchweg spannend, wartet mit tollen Schauspielern, interessanten Charakteren und grandiosen Special Effects und Schlachten auf. Über die minimalen Schwächen kann ich hinweg sehen, sodass ich hier eine klare 1 und eine Empfehlung vergebe.
Danke für das Lesen meines Berichtes. Über Kommentare und Gästebucheinträge freue ich mich immer.
Gruss, euer Stefan (Klops). weiterlesen schließen -
Unmögliches wird wahr!
07.02.2003, 17:16 Uhr von
DerSupertyp
Bitte fragt erst gar nicht, ich kann mich nur schlecht selbst beschreiben. Am besten sollte das m...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo YOPIaner und YOPIanerinnen,
Anfang 2003 war ich in Herr der Ringe - Die zwei Türme. Ich muss zugeben, ich war einfach nur enttäuscht! Das lag aber nicht an dem Film, sondern daran das ich das Buch vorher größtenteils gelesen hatte.
Es ist unglaublich Spannend auf den Film zu warten wenn man schön den Inhalt kennt, aus dem einfachen Grund weil man fast bescheuert wird, wenn man versucht sich vorzustellen wie werden die das wohl im Film darstellen!
Der Film aber, ist für mich enttäuschent gewesen, wil soviel verändert wurde, nicht weil es kürzer wäre, sondern weil es so einfach in die Filmgeschichte besser passt.
Aber naja, der Film an sich war nicht im allergeringsten toll oder spannend oder so, nee, er war einfach nur genial, brilliant und niemals zu toppen!
==============================
Review:
==============================
Im ersten Teil der Trilogy "Herr der Ringe" wurde der Ring des mächtigen Herrschers Sauron gefunden. Der Ring der die gesamte Menschheit und auch alle anderen Lebewesen in Mittelerde versklaven soll.
Der Ring wurde gefunden von einem Hobbit, einem kleinen Lebewesen aus dem Auenland. Sauron verlor den Ring in einer Schlacht, in der ein Bündnis der Menschen und der Elben gegen sein mächtiges Heer angetreten.
Nun, wo der kleine Frodo den Ring von seinem Onkel Bilbo bekommen hat, wird er von Gandalf dem Grauen gewahr, das es "der eine Ring" ist.
Frodo macht sich also auf nach Bruchtal, wo eine Beratung der Elben, den Zwergen, den Menschen und natürlich auch mit Gandalf und Frodo abgehalten werden soll. Trotz vieler Gefahren und brenzlichen Situationen schafft Frodo den Weg nach Bruchtal.
dort werden die Gefährten gewählt und der Weg führt Sie durch Moria, Lorien und anschließend verloren sich die Gefährten in einer Schlacht mit Orks.
Gandalf stürzte in Moria von einer Brücke und Boromir starb als er die Hobbits im letzten Kampf vor den Orks beschützen wollte. Frodo und Sam gingen alleine nach Mordor und Merry und Pippin wurden von den Orks entführt nachdem Boromir gefallen war.
Tja, das war der erste Teil von Herr der Ringe im schnelldurchlauf. Nun die Story des zweiten Teils.
=============================
Die Story:
=============================
Der zweite Teil beginnt gleich mit Frodo und Sam, wie Sie sich alleine auf den Weg nach Mordor machen. Dort treffen Sie dann auch Gollum wieder den Sie nach einem Kampf mit ihm gefangen nehmen.
Merry und Pippin werden von den Orks verschleppt, dicht gefolgt von Arragron, Legolas und Gimmli. Doch als die Orks in der Nacht Rast machen kommen Ritter, die Ritter der Mark, und schlachten alles ab was sich bewegt und nicht zu Ihnen gehört. Merry und Pippin können sich allerdings befreien und laufen in den Fangorn Wald, einen der schrecklichsten Wälder in Mittelerde. Als die Ritter der Mark den drei Gefährten entgegenkommen, erzählen die ritter von dem Geschehenen. die Drei sind untröstlich und laufen so schnell sie können zum Schlachtfeld um nach den beiden Hobbits zu suchen, doch sie finden sie nicht. Arragorn weiß allerdings das sie noch leben, denn er weiß durch spurenlesen was passiert ist.
Die drei Gefährten laufen in den Fangorn Wald und begegnen dort Gandalf, den weißen. Die Freude über das Wiedersehen ist natürlich groß. Zusammen reiten sie nach Edoras.
Währenddessen werden Merry und Pippin von Baumbart gefunden, einem Ent. Ents sind Waldgeister. Merry und Pippin klären ihn über die aktuelle Situation auf und dadurch halten die Ents eine Versammlung ab um zu beraten ob sie den Menschen helfen. Sie entscheiden auf Nein!
Frodo und Sam lassen sich von Gollum nach Mordor bringen, doch vor dem schwarzen Tor müssen sie kapitulieren. Bei einem Überfall auf Menschen die Sauron den Eid geleistet haben, werden Frodo und Sam nach Gondor verschleppt. Der Anführer dieser Leute, die die beiden nach Gondor verschleppt haben, ist Faramir, Boromirs Bruder. Als Faramir von Frodo erfährt das sein Bruder im Kampf gefallen ist, ist er untröstlich und will erst diesen Schmerz an Frodo und Sam auslassen, weil er der Meinung ist, das die Beiden Schuld tragen. Als er erfährt das Frodo der Ringträger ist, will er ihn besitzen um Gondor vor dem Fall zu bewahren. Doch plötzlich greifen Naz-gul, Ringgeister, an.
Nach einer weile kann Gandalf den König Theodén davon überzeugen das es wichtig ist sein Volk nach Helms Klamm zu bringen, weil Sie Helms Klamm besser verteidigen können als Edoras.
Theodén ziht mit seinem Volk also nach Helms Klamm und Gandalf reitet fort um die ritter der Mark zu suchen.
Als sie in Helms Klamm ankommen, erfahren sie das Saruman, sein gesammtes Heer gegen Helms Klamm geschickt hat. Alle bereiten sich auf einen schirr unhaltbaren Kampf vor. Im letzten moment kommen noch einige Elben zu Hilfe.
Die Schlacht beginnt und Helms Klamm steht kurz vor dem Fall als Gandalf mit der Rittermark zurück kommt. Dadurch gewinnen sie letztendlich die Schlacht.
Als Merry und Pippin zusammen mit Baumbart nach Isengart kommt, und Baumbart die Verwüstung sieht, wird er wahnsinnig traurig und sauer zugleich. Die Bäume die Saruman hat aureißen lassen, wahren Baumbarts Freunde. Nun entschließen sich die Ents wenigstens Isengart dem Erdboden gleich zum machen. Sie dringen ein und zerstören den Staudamm den Saruman hat bauen lassen um den Isen trocken zu legen. Isengart wird somit überflutet und so endet der Film.
Also ich muss mich entschuldigen, aber ich hätte es glaube ich nicht besser schreiben können, denn ich wollte das ganze schon chronologisch dem Film nach schreiben und so ungefähr waren die Übergänge. Es ist oft sehr verwirrend, aber wie schon gesagt, ich hätte es glaube ich nicht besser machen können.
Also alles in allem war dieser Film die Wucht überhaupt. Ich muss allerdings ehrlich zugeben das ich mich auf den dritten Teil nicht freue. Vielleicht geht es euch ja auch so, also mir geht es so, weil ich weiß, das danach alles vorbei ist und es keine weiteren Filme von Herr der Ringe geben wird, vielleicht noch weitere Einzelgeschichten, wovon es Bücher gibt, wie z.B. der kleien Hobbit oder Feanors Fluch, aber trotzdessen ist das nicht das Herr der Ringe was ich im Kino sehen will! *g*
Naja, nun mal genug gequatscht. Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen...
Man liest sich...Gruß
DerSupertyp weiterlesen schließen -
Der Kampf um Mittelerde hat begonnen !!
29.01.2003, 17:35 Uhr von
MichaelW97614
Hi. Mein Name ist Michael, ich bin ein 25jähriger Student ind wohne in Marburg.Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nachdem schon der erste Teil von Herr der Ringe eingeschlagen hat wie eine Bombe, waren alle auf die Vorsetzung gespannt. Auch ich war gespannt, doch hatte ich es bisher nicht geschafft in den Film zu gehen. Gestern Abend nun habe ich es endlich geschafft mir diesen 3 Stunden Film anzusehen und wie ich ihn fand, dazu mehr nach dem Inhalt.
Vorgeschichte:
Wenn ich euch die ganze Vorgeschichte erzählen müsste, würde ich den rahmen hier sprengen, also, seid mir nicht böse, wer aber den ersten Teil nicht kenn, bitte meine Meinung darüber lesen.
Story von Die zwei Türme
Die drei Gefährten Legolas, Aragorn und Gimli sind auf der Suche nach den beiden, von den Orks gefangen genommenen Hobbitts Merry und Pippin.
Auf ihrer Suche kommen sie in das Land der Reiter, Rohan genannt, und erfahren von den Einwohnern, dass die Orkgruppe getötet und verbrannt wurde. Sie finden heraus, dass sich die beiden Hobbitts in den Wald retten konnten. Auf der Suche im Wald treffen sie auf Gandalf, der im ersten Teil umgekommen ist und jetzt als Gandalf der Weisse wiedergeboren wurde. Zu viert machen sie sich auf zum König von Rohan, Theoden, dessen Geist alleridngs von Saruman besessen ist.
Gandalf befreit Theodens Geist von diesem Fluch und erklärt ihm die schreckliche Lage seines Landes. Das Land Rohan ist absolut schutzlos und somit Saruman so gut wie ausgeliefert. Theoden will nicht gegen Saruman kämpfen und befiehlt seinem Volk in eine Bergfestung namens Helms Klamm zu fliehen in der man sich sicher fühlt. Gandalf ist sich der enormen Gefahr bewusst und reitet aus um der verstoßenen Sohn Theodens, Eomer und seine Leute zurück zu holen. Saruman erfährt durch Schlangenzunge von diesem Plan und der einzigen Schwachstelle von Helms Klamm. Daraufhin schickt Saruman sein gesamtes Heer von über 10000 Kriegern nach Helms Klamm um das Land Rohan zu erobern.
Die beiden Hobbits Merry und Pippin sind im Wald auf eine seltsame Gestalt getroffen. Ein vermeidlicher Baum beginnt zu laufen und zu sprechen, er heißt Baumbart und ist ein Ent. Die Ents sind Schäfer des und sehen selber wie Bäume aus. Merry und Pippin bitten die Ents ihnen und Frodo zu helfen, den Ring zu zerstören, doch die Ents wollen nicht. Erst als sie sehen, dass Saruman einen Großteil der Wälder abgeholzt hat, werden sie böse und greifen Isengart, den Ort an dem die Orks entstehen und ihre Waffen geschmiedet werden , an.
Frodo und Sam sind immer noch allein auf ihrem Weg nach Mordor, doch sie haben sich offensichtlich verlaufen und der Einfluß des Ringes auf Frodo nimmt stetig zu. Im Gebirge treffen sie auf eine hässliche Gestalt namens Gollum, der unbedingt den Ring haben möchte.Sie schaffen es ihn zu überwältigen und in der Angst um sein Leben schwört Gollum ihnen, sie nach Mordor zu bringen. Gollum führt die beiden durchs Gebirge an das Tor Mordors. Da dieses Tor für die drei unpassierbar ist, schlagen sie einen neuen Weg, über ein Moor ein. Auf diesem Weg werden die drei festgenommen und lernen Faramir, Boromirs Bruder kennen, welcher sie vorerst festnimmt und den Ring für sich und Gondor beansprucht. In dieser Gefangenschaft erkennt der Zuschauer, dass Gollum paranoid ist. In ihm gibt es eine Stimme, die den Ring unbedingt will und Frodo töten will, der sich der ansonsten recht gutmütige Gollum oftmals unterwirft.
In Helms Klamm wird jeder, der eine Waffe halten kann auf den Krieg vorbereitet, doch die Hoffnung schwindet, da sie nicht viele sind. Die Truppen Sarumans sind schon in sicht, als plötzlich eine Armee Elben kommt um das Bündnis zwischen Menschen und Elben zu erneuern.
Die Elben sind mit ihren Pfeil und Bogen eine enorme Hilfe in der riesigen Schlacht gegen tausende Krieger Sarumans. Die Kampfkraft der Orks scheint unbesiegbar und selbst als Gandalf mit den Kriegern von Eomer kommt und hilft, schaffen die Orks es die Bürg zu stürmen, werden allerdings dann zurückgeschlagen und ziehen sich zurück.
Bei den Menschen und Elben bricht Siegesstimmung aus, doch Gandalf gibt allen zu denken, indem er sagt, dass dieser Kampf um Rohan zwar gewonnen ist, doch der Kampf um Mittelerde beginnt erst noch.
Die einzelnen Charaktere
Frodo
Während Frodo ( Elija Wood)im ersten Teil noch die absolute Hauptfigur ist, ist er in diesem Film zwar nicht zu Nebenfigur geworden, doch er tritt etwas in den Hintergrund, da er weg von den eigentlichen Geschehnissen, nämlich den Kämpfen ist. Auffallend ist auch der Wandel Frodos, vom lustigen Hobbitjungen zum angestrengten und zähen Mann
Gimli
Der Zwerg ( John Rhys-Davies) hat mir im ersten Teil nicht sonderlich gut gefallen, da er oftmals sehr schroff daherkam und in Verbindung mit seiner geringen Größe nicht wirklich glaubwürdig war. In diesem Teil allerdings fand ich ihn super, da er jetzt mehr als Witzfigur dargestellt wird. Es fällt ihm nicht nur extrem schwer den beiden anderen Gefährten auf dem Weg durchs Gebirge zu folgen, sondern er kommt auch nicht allein auf sein Pferd und beim angriff der Orks sieht er nichts, da er nicht über den Burgvorsatz schauen kann.
Aragorn ( Viggo Mortensen)
In diesem Film ist er die heimliche Hauptrolle, denn er kämpft die Schlachten und wird von der Liebe zerrüttet. Die Liebe mit der Elbe wird nur kurz angedeutet, da sie ihn aufgibt und in die unsterbliche Welt flieht. Er zeigt Mut und Tapferkeit, eben alles, was ein Held haben muss. Würde mich nicht wundern, wenn es einen Oscar gibt für diese Rolle.
Legolas
Der Schönling ist vor allem wegen seinen Pfeilen wichtig und schlägt sich ebenfalls tapfer durch den Kampf.
Spezial Effects
In diesem Film gibt es jede Menge von Animationen, doch die Animation von Gollum ist mit Abstand die beste.
Gollum sieht fantastisch echt aus und bewegt sich perfekt. Dies wurde dadurch erreicht, dass Gollum nicht ganz am PC erschaffen wurde, sondern ein Schauspieler in einem speziellen Anzug alle Bewegungen vorspielte, die Gollum zu tun hatte.
Weiter interessant sind die riesigen Ents. Hier war jedoch eher das Problem des Aussehens, denn wie gibt man einem Baum ein Gesicht und eine Stimme, ohne das es kitschig oder total unrealistisch aussieht? Auch dies wurde meiner Meinung sehr gut gelöst.
Fazit
Ich hatte schon befürchtet, dass ich die 179 Minuten des Filmes nicht überleben werde, doch trotz des recht unspektakulären Anfangs wurde dieser Film nicht langweilig. In den ersten, langsameren Momenten des Filmes kann man die fantastische Landschaft genießen und sich an den ersten Teil erinnern. Da ich das Buch nicht gelesen habe, fiel es mir zwischendurch sehr schwer, die Personen mit den teilweise sehr ähnlichen Namen auseinander zu halten, doch dafür kann ja der Film nichts! *g*
Die Schauspieler waren alle samt fantastisch, die Special Effects ließen einen nur staunen und auch die Handlung, die einige im ersten Teil vermissten, lies nichts zu wünschen übrig! Wer den Film noch nicht gesehen hat, muss unbedingt noch ins Kino, denn hier wird ein Stück Geschichte geschrieben !!!
Ich bin schon jetzt auf den dritten Teil gespannt, der leider erst ende diesen Jahres in unsere Kinos kommt.
Vielen Dank für eure Lesung und Bewertung (!). Ich hoffe ich konnte euch den Film näher bringen und habe euch damit geholfen.
Bye, Michael weiterlesen schließen -
Spiegelbild unserer Welt?
18.01.2003, 18:58 Uhr von
gabriel
Hallo Freunde! Bin jetzt schon seit langer Zeit hier und habe immer noch Freude daran. In meiner ...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo an alle Yopianer!
Vor ein paar Wochen ging ich endlich mal den zweiten Teil der Herr der Ringe schauen.
Die Premiere war am 18. Dezember und das lange warten hat sich schlussendlich gelohnt...für mich mindestens schon.
Die Geschichte dreht sich um einen Ring, der Sauron selbst geschaffen hatte. Er schuf ihn, um die ganze Macht für sich zu gewinnen. Er wollte damit alle Lebewesen herrschen.
Jedoch wie man im ersten Teil, am Anfang des Filmes, sah, gab es eine unglaubliche, riesige Schlacht, bei der Sauron den Ring und somit die Macht verlor. Leider war die Menschheit zu egoistisch um ihn zu zerstören und behielt ihn. Nach vielen kleinen Geschichte kam er schlussendlich zu Bilbo, ein Hobbit!
Jedoch das grösste Problem an diesem Ring war, dass er seinen Besitzer langsam zum Sklaven machte, denn der Ring wollte gefunden werden und zu seinem Herrscher Sauron zurückgebracht werden.
Bilbo übergab ihn, nach Gandalfs (ein guter Magier, der an der Seite der Menschen, Elben und Zwergen kämpfte) Rat, an Frodo, sein Neffe.
Frodo verstand sehr schnell um was es ging, denn die Jagd nach ihm begann schon nach ein paar Monaten, nachdem er den Ring bekommen hatte.
Mit hilfe seiner drei Freunden, natürlich auch Hobbits, und später auf dem Weg noch manche anderen, konnte er flüchten, jedoch, die Jagd nach dem Ring hatte erst begonnen. Nun machte er sich mit acht anderen Gefährten, darunter waren Hobbits, Menschen, Elben und Zwergen, auf dem Weg, der ihn zur Vernichtung des Ringes führen würde.
Am Ende des ersten Teils, trennten sich die Gefährten...was im zweiten Teil geschieht werde ich euch ganz knapp erzählen, damit die Leute, die den Film noch sehen wollen, nicht schon alles im Voraus wissen.
Frodo geht weiter mit Sam, aber auf ihrem Weg ist auch Gollum, zuerst Feind und dann fast "Freund", bis er sich nicht von Frodo im Stich gelassen fühlt und von Sam ständig schlecht behandelt wird.
Aragorn, Legolas und Gimmli suchen Merry und Pippin, jedoch ihre Suche führt sie dann in einer Schlacht. Mindestens treffen sie wieder ihren alten Freund Gandalf :-)
Merry und Pippin stossen auf einem komische Wesen, die Ents.
Nun, wieso habe ich diesen Titel gewählt. Ich habe das Gefühl, dass dieser Film unsere Welt wiederspiegelt. Ich werde euch ein paar Beispiele geben.
Gollum ist auf dem Wege einen besseren Wesen zu werden, jedoch er wird wieder der "alte" Gollum am Ende, weil er sich gehasst fühlt. Sam ist immer gemein zu ihm, und wenn man das Buch gelesen hat, dann weisst man, dass er sein ganzes Leben immer schlecht behandelt worden ist. Er traut keinem, jedoch als er dann das Gefühl hat, Frodo würde ihn lieben, beginnt er lieb zu sein. Leider aber, muss ihn Frodo ihn verraten, um ihn beschützen zu können. Gollum versteht das nicht und seine Traurigkeit beginnt wieder das Böse hervorzurufen.
Es ist genau wie heutzutage. Menschen die immer schlecht behandelt werden, keine Liebe spüren, werden zu "schlechte" Menschen, jedoch es ist nur um sich schützen zu können, angreifen ist halt eine Art, sich zu verteidigen. Diese Menschen würden gewisse Taten nicht angehen wenn man sie mehr lieben würde, versuchen würde sie zu verstehen, ihnen zu helfen.
Im Film zeigt Sam, dass er sich nur von Vorurteilen gegenüber Gollum führen lässt, er versucht nicht zu verstehen wieso Gollum so ist, sondern er macht ihn einfach fertig.
Das zweite Beispiel sind die Ents...also die Natur. Zuerst sind sie sehr ruhig, nehmen sich sehr viel Zeit zum Denken und wollen sich eigentlich in das Leben der anderen Lebewesen nicht einmischen, jedoch, als Saruman, ein böser Magier, die Bäume, seine Freunde, zerstört, braucht er keine Zeit mehr, um zu denken, nein, es ist klar was er machen muss: Saruman zerstören. Alle Ents kommen zur Hilfe und es gibt eine gewaltige Zerstörung inntert weniger Minuten.
Das geschieht genau gleich mit unserer Natur. Der Mensch vernichtet und beschädigt ohne sich grosse Sorgen zu machen. Am Anfang war es nie ein grosses Problem, jedoch seit einiger Jahren, hat man das Gefühl, dass die Natur uns zerstören will. Es gibt starke Erdbeben, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen und noch vieles mehr...ist es einen Zufall? Ich denke nicht!
Also, ich habe halt mal ein wenig einen anderen Aspekt des Films gebracht, aber auf jedem Fall, kann ich euch sagen, geht ihn schauen. weiterlesen schließen -
FANTASY AKTION AUF HÖCHSTEM NIVEAU - "HERR DER RINGE DIE ZWEI TÜRME"
16.01.2003, 13:13 Uhr von
Schlingel62
Liebe Leserinnen und Leser! Also hier soll ich etwas über mich hineinschreiben. Tja also ich...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Liebe Filmfreunde,
„Diesmal war es nicht ganz so schlimm, wie das erste mal“, war der treffende Kommentar meiner Freundin“. Die Rede ist von dem Film „Herr der Ringe - Die zwei Türme“. Die ganz Zeit hab ich schon hingefiebert auf den Film, jetzt habe ich es endlich geschafft Peter Jacksons monumentale Verfilmung des Kultbuches im Kino anzusehen. Ich muss sagen, ich würde nicht enttäuscht. Meine Freundin „zerquetsche diesmal auch meine Hand nicht so arg, wie im ersten Teil, nicht nur das hat mich überrascht.
„Es ist Fantasy-Action auf höchstem Niveau“, damit möchte ich dies auf einen Nenner bringen. Sehenswert machen den Film eine ganze Menge Gründe. Sprechende und wandernde Bäume, gigantische Kampfelefanten und natürlich Frodo und seine Gefährten.
Der heimliche Star:
*****************
Ganz klar ist aber der „geifernde Gollum“ nicht nur für mich der heimliche Star im zweiten Teil von „Herr der Ringe- Die zwei Türme“. Der Schauspieler Andy Serkins ist für Taylor „Herz und Seele von Gollum“. Das künstliche Wesen bewegt sich so realistisch, dass man einfach nicht glauben mag, dass die ganzen Szenerie noch einmal ohne den Schauspieler digital aufgenommen wurde. Hut ab vor dem was hier in den Spezialeffekte-Studio geleistet wurde. So blieb von Serkins selbst am Ende nur Gollums Stimme übrig.
Markstein in der Filmgeschichte
*************************
Es gibt einfach keinen Zweifel mehr, der neuseeländische Filmemacher Peter Jackson hat mit der Verfilmung des Kultbuches „Der Herr der Ringe“ einen neuen Markstein in der Filmgeschichte gesetzt. Nicht nur die Dramatik, Bilder und Szenen sind einfach überwältigend.
Meine Freundin hat zu Beginn gleich wieder angefangen, ganz langsam meine Hand fast zu zerquetschen. Schuld daran war wohl die atemberaubende Sturzfahrt des Zauberers Gandalf am Anfang. Wirklich klasse, muss ich schon sagen, es ist irgendwie ein „Leinwandzauber“, was hier umgesetzt wurde.
Für mich steht ganz klar fest, dass Peter Jackson mit dem zweiten Teil „Die zwei Türme“ gezeigt welche Möglichkeiten man heutzutage hat einen Film zu produzieren. Es ist fast alles möglich.. Heut, fast zwei Wochen nachdem ich im Kino war erinnere ich mich gerne an die sprechenden Bäume, die auch noch umherwandern. Auch die außergewöhnlichen Kampfszenen, die Heere gleich in Massen, Krieger, sehr blutrünstig, und mittendrin Gollum, Frodo und seine Freunde für die kein Abenteuer zu gefährlich ist.
Vor allem die visualen Effekte sind es die mich beeindruckten. Frodo Beutlin , den der 21 jährige Elijah Wood spielt trägt schon recht schwer an dem kleinen Goldring um den sich alles dreht. Wie könnts anders sein, hilft ihm sein getreuer Freund und Gefährte Sam (Sean Astin, ebenfalls Amerikaner).
Gandalf ist auch eine besondere Erwähung wert. Mit richtiger Würde und großer Güte spielt dies Ian Mc Kellen. Christopher Lee ist sein Gegenspieler, gibt der Rolle als „böser Zauberer“ die passende Bösartigkeit und Dämonie. In der Triologie hat diesmal auch der Held Aragon (Viggo Mortensen) eine große Rolle. Markant, männlich muss auch er einige Abenteuer überstehen. Natürlich spielen auch einige Frauen mit. Liv Tyler, Miranda Otto und sehr kurz sind auch Cate Blachett mit dabei, hübsch anzusehen. Doch ganz klar und dick unterstrichen werden muss, dass „Der Herr der Ringe“ eine Männerdomäne ist.
Helms Klamm, was passiert hier?
*******************************
Eindeutiger Höhepunkt ist die Schlacht in Helms Klamm. Die Uruk-hai erleben hier obwohl sie ganz klar überlegen sind eine Schlappe, die es in sich hat. Das alles wurde in Neuseeland gedreht. So kann es auch nicht verwundern, dass es grandiose Naturlandschaften sind, die stark beeindruckten. Der Regisseur hat auch damit für sein Heimatland ein Markenstein gesetzt. Wahrscheinlich pilgern demnächst Touristen zu den Schauplätzen, an dem „Herr der Ringe“ gedreht wurde.
Fazit
*****
„Herr der Ringe- Die zwei Türme“ wird sicherlich den einen oder anderen Oskar einhamsen. Das hat dieser Film auch redlich verdient. Rund 270 Million Dollar soll der Film gekostet haben. Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn es in diesem Jahr, kurz vor Weihnachten wohl wieder spannend auf der Leinwand wird und der dritte Teil von „Herr der Ringe“ auf der Leinwand erscheinen wird. Hut ab jedenfalls vor der Leistung die hier gezeigt wurde.
Also wer es noch nicht gesehen hat sollte sich dies nicht entgehen lassen.
Viel Spass wünscht Euch
©schlingel62
geschrieben für yopi und CIAO weiterlesen schließen -
Oscar für Gollum
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Als mir während meinem Wehrdienst, bei einer Nachtwache „Der Herr der Ringe“ in die Hände fiel, konnte ich damals nicht ahnen mit welchem Virus ich mich da anstecken würde.
Schon nach den ersten Seiten hatte mich dieses Buch total fasziniert und ich verschlang nach und nach alle Teile und habe das Buch über die Jahre hinweg noch einige Male gelesen und entdeckte dabei meine Liebe zu Fantasy Rollenspielen.
Dementsprechend groß war natürlich die Erwartung, als der erste Teil, vor zwei Jahren, in die Kinos kam und ich wurde nicht enttäuscht, der Film war absolut klasse und hatte nur einen Wermutstropfen, man musste wieder ein Jahr warten bis der zweite Teil in die Kinos kam.
Im Dezember 2002 war es dann endlich soweit, der Zweite Teil, „Die Zwei Türme“ kam in die Kinos und meine Freunde und ich sahen uns den Film, in den ersten Tagen nach dem Kinostart an.
Wieder vergingen die fast 3 Stunden Film wie im Flug, zum einem wegen der spannenden Story und zum anderen wegen der atemberaubenden Bilder die geboten wurden.
Schon durch den Inhalt des 2.Teils ist die Story viel Aktionseicher als noch der erste Teil und es gibt nun auch mehrere Handlungsstränge, zwischen denen im Film hin und hergeschalten wird. Auch im zweiten Teil hat man es wieder wunderbar geschafft ganz Nahe an der Romanvorlage zu bleiben.
Dieses mal setzt man auch verstärkt den Faktor Humor ein, damit der Zuschauer vor lauter Spannung nicht vergisst Atem zu holen. Und das ist auch nötig, denn man kommt beim Anschauen wirklich nicht aus dem Staunen heraus, Fantastische Landschaften, Figuren und Gebäude, dazu gigantische Schlachtszenen, die den Zuschauer in ihren Bann ziehen.
Doch der eigentliche Star dieses Superfilms, der alles andere an die Wand spielt ist......
Nein nicht Frodo der arme kleine Hobbit der mit seiner schweren Aufgabe, ganz allein eine ganze Welt zu retten, zu kämpfen hat,
auch nicht Gandalf , Aragon oder einer der anderen Gefährten, die alle Ihren wesentlichen Anteil am Ausgang der Geschichte haben....
Für mich ist der absolute Star des Films, der oder das Gollum, der bedauernswerte, ehemalige Besitzer des Rings. Und ich bin der Meinung, das er einen Oscar für den besten Nebendarsteller verdient hätte obwohl er kein real existierender Schauspieler ist. Ich habe noch nie eine solch perfekt animierte, total lebendig wirkende „Trickfigur“ gesehen. Eigentlich gehört Gollum ja eher zu den „Bösen“ da er immer noch bemüht ist Frodo den Ring wegzunehmen, um ihn wieder für sich zu haben, doch wenn er dann in einer seiner Selbstmitleidsphasen, mit seinen großen, traurigen Kulleraugen in die Kamera blickt und sich selber sein Leid erzählt ist man fast versucht diesen Armen Kerl in die Arme zu schließen.
Wer sich „Die zwei Türme“ bisher noch nicht angesehen hat, sollte das in den nächsten Tagen nachholen, den bessere Unterhaltung wird einem nicht oft geboten. Und wundert Euch dann nicht, wenn ihr dann auch plötzlich von diesem seltsamen Virus befallen werdet und ihr anfangt die Tage bis zum Dezember zu zählen, wenn der dritte und leider letzte Teil in die Kinos kommt. weiterlesen schließen -
Epochales Kino, zweiter Teil
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Scheinbar wird das zur Regel, dass der Kinobesucher auf die Fortsetzung diverser Filme ein Jahr warten muss und seine Ungeduld zähmen muss. Bei Harry Potter mag das auch noch angehen, bei den beiden Filmen der Trilogie des Herrn des Ringes war das Warten aber extrem, denn die zwischenzeitlich aufgetauchten Ausschnitte waren Folter pur. Man, bzw. ich wollte diesen Film unbedingt sehen. Und nachdem der zweite Teil nun schon läuft, dauert´ s wieder ein verdammt langes Jahr, bis man wieder den denn letzten Teil sehen kann.
Frodo und Sam, die beiden Hobbits, wurden am En de des ersten Filmteils von den restlichen Gefährten getrennt und sind auf den Weg nach Mordor, wo Frodo den Ring in den Feuern Mordors vernichten muss, damit die Bedrohung durch Sauron, der Mittelerde mit seinen Orks unterjochen will, abgewendet wird. Auf dem Weg dorthin lauert ihnen Gollom auf, der seinen Schatz wieder haben möchte. Den beiden Hobbits gelingt es aber, Gollom zu überwältigen und ihn dazu zu bringen, ihnen den Weg nach Mordor zu zeigen und um Schwarzen Tor zu gelangen.
Derweil überfallen Orks im Namen Mordor die angrenzenden Königreiche Gondor und Rohan ………..
Die Lage der Menschen wird immer bedrohlicher, denn die schier unüberblickbare Masse der Orks, gezüchtet um zu töten, und Dunländer, haben fast schon Helms Klamm; der letzte Rückzugsort der Menschen aus Rohan überwältigt, auch wenn den Verteidigern eine Elbenarmee zur Hilfe geeilt ist.
Als wichtige Helfer entpuppen sich die Ents, Baumwesen, die bei Isengard den Tot vieler Artgenossen entdecken mussten. Denn diese entschließen sich, in den Kampf einzugreifen, auch wenn es ihr Untergang sein könnte. Und sie schaffen das nie geahnte, sie vernichten Isengard.
Doch noch immer ist Frodo dem Ziel, den Ring zu vernichten, keinen Deut näher gekommen. Und die Menschen sind sich darüber im Klaren, dass Sauron erst begonnen hat mit seinem Krieg gegen die Menschen.
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Effekte und Tricktechnik
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Auch wenn mittlerweile auf fast allen Fernsehsendern Make Of´s des zweiten Teils der Trilogie zu sehen sind: Die Summe aller Teil ist weniger als die Wirkung des Ganzen. Auch wenn man erklärt bekommt, wie dieser oder jener Effekt gemacht worden ist. Die Wirkung im Film ist vor allem bei den Zwei Türmen gigantisch.
Gewaltige Orkarmeen bis an den Horizont, animierte und teilanimierte Wesen wie Gollom oder die Ents, die auf technisch höchsten Niveau umgesetzt worden sind. Das spricht für den Film, der den Kinobesucher vor einer atemberaubend inszenierten und animierten Kulisse in die Welt der Fantasy eintauchen lässt. Da mag der eine oder andere auch mokieren, dass sich Jackson nicht genau an die Vorlage der Bücher gehalten hat. Dennoch, der Regisseur hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass seine Verfilmung seine Interpretation des Stoffes ist und keine 100% Umsetzung.
Und sicher, der Film von der Machart wird eher der männlichen Kinogänger ansprechen, zu sehr dominieren Schlachtgetümmel und Intrigen, Lovestorys findet man nur am Rande. Dennoch: Denn Umfragen zu folge sind auch einige Darsteller Grund für die Damen, dennoch in diesen Film zu gehen.
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Darsteller
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Bei einem solchen Film hat man Schwierigkeiten, die Leistung der Darsteller ausreichend zu würdigen, denn durch den Wechsel der Handlungsorte hat dieser Film eine Großzahl an Hauptrollen. Und auch ist die technische Seite ein dominierender Aspekt.
Und dennoch: Ohne die ausgezeichnete Auswahl und die Leistung der Darsteller wäre trotz ggantsichen technischen Aufwandes der Film bei weitem nicht so ein Kassenerfolg, wie er es derzeit ist.
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Fazit
_/_/_/_/_/_/_/_/_/
Der Wert der Kinokarte betrug effektiv 6 Euro. Selten aber war die Leistung dafür deutlich mehr wert, als der gezahlte Kartenpreis.
Dieser Film ist ein absolutes High Light nicht nur für die männlichen Kinobesucher, sondern in Qualität und Leistung epochal. weiterlesen schließen -
Der Film des Jahres 2002
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Am 18. Dezember des Jahres 2002 kam jetzt der Film in die Kinos, auf den ich mich seit einem Jahr gefreut habe. Denn im Dezember letzten Jahres war ein Meisterwerk auf der Leinwand zu sehen. Actionreiche Schlachten, tolle Hintergrundmusik und vor allem eine atemberaubende Story machten den Film aus. Die Rede ist von Der Herr der Ringe.
Story:
Die ganze Geschichte dreht sich um einen kleinen goldenen Ring, den der dunkle Herrscher Sauron einst in den Feuern des Schicksalsberges geschmiedet hat. In den Ring floss all seine Bosheit und Macht. Er schaffte es fast, die ganze Welt Mittelerde zu beherrschen, aber in der letzten großen Schlacht, einem Bündnis von Elben und Menschen, wurde ihm vom Sohn des Königs, Isildur, der Ring vom Finger geschlagen. Anstatt den Ring zu zerstören, nahm er ihn sich und der Geist Saurons lebte weiter. Später wurde er vom ring verraten, der Ring geriet in Vergessenheit und viele Jahre später wurde er vom Geschöpf Gollum gefunden. Der nächste Träger des Rings war der Hobbit Bilbo Beutlin und dieser vererbte ihn Frodo. Doch dieser wusste nicht, welcher Macht der Ring hat. Nachdem Gandalf, ein Zauberer, herausgefunden hatte, das es nur der ´´Eine Ring´´ seien kann, schickt er Frodo mit seinem besten Freund und Gärtner Sam nach Bree. In Bree erscheint Gandalf nicht, sondern die beiden treffen auf Aragorn. Mit ihm gehen sie, verfolgt von den schwarzen Reitern nach Bruchtal. Dort wird die Gemeinschafft des Rings bestimmt. Diese besteht aus neun Leuten. Vier Hobbits(Frodo, Sam, Merry und Pippin), zwei Menschen(Boromir und Aragorn), einem Elben(Legolas), einem Zwerg(Gimli) und einem Zauberer(Gandalf). Diese neun machen sich auf, den Ring in den Feuern des Schicksalsberges zu zerstören. Der Weg ist aber sehr gefährlich, Gandalf wird von der Gemeinschaft getrennt und Boromir stirbt im Kampf.
Am Ende des ersten Films wird die Gemeinschafft getrennt. Frodo und Sam machen sich auf den Weg nach Mordor. Merry und Pippin werden von Uruk-Hai gefangen genommen. Legolas, Gimli und Aragorn versuchen diese zu befreien.
Im Film Der Herr der Ringe: Die zwei Türme werden diese drei verschiedenen Wege gezeigt.
Frodo und Sam nehmen auf ihrem Weg Gollum gefangen. Dieser soll ihnen den Weg nach Mordor zeigen. Später treffen die drei auf Faramir, den Bruder Boromirs. Genau wie sein Bruder versucht er den Ring an sich zu nehmen. Gollum verfällt immer wieder dem Ring und versucht ihn sich zu nehmen. Seine zwei Persönlichkeiten werden sehr gut dargestellt.
Merry und Pippin schaffen es, sich aus der Gefangenschaft zu befreien und treffen auf Baumbart. Baumbart ist ein Ent und lebt im Fangorn Wald. Die Ents sind Baumwesen, und zusammen mit den zwei Hobbits greifen sie Isengart an, mit dem Turm Orthanc, dem Zusause Saruman. Wie die Schlacht ausgeht, möchte ich aber noch nicht verraten.
Die meiste Zeit des Films handelt jedoch von Aragorn, Gimli und Legolas. Nachdem sie drei den Beweis haben, das die beiden Hobbits noch am Leben sind, versuchen sie mit all ihrer Kraft Rohan zu retten. Sie Folgen den Spuren der Hobbits in den Fangorn Wald und treffen dort Gandalf, der ihnen vom Kampf gegen den Balrog erzählt und wie er ihn besiegt hat. Zusammen gehen die vier dann nach Edoras, wo Gandalf den König von einem Fluch Sarumans befreit. Alle Leute Rohans retten sich mit Aragorn, Gimli und Legolas dann nach Hellms Klamm, wo dann die größte Schlacht der Filmgeschichte stattfindet. 10.000 Uruk-Hais greifen die Festung an, den Menschen kommen eine Armee Elben zur Hilfe, sowie die Reiter Rohans, die Gandalf zur Verstärkung geholt hat. Mehr möchte ich zur Story und zu den Geschehnissen aber nicht verraten, denn dann braucht man sich ja den Film nicht mehr anschauen. Es wird aber auf jeden Fall spannend.
Die wichtigen Personen:
Aragorn:
Aragorn ist der Erbe Isildurs, der Sauron vor langer Zeit den Ring von der Hand geschlagen hat, und ist der direkte Thronfolger Gondors. Anstatt in Gondor zu herrschen hatte er sich aber entschieden, Waldläufer im Norden zu werden. Hier treffen ihn auch die Hobbits auf ihrer Reise. Er ist ein sehr starker und schneller Kämpfer, aber auch sehr waise bei vielen Entscheidungen. Er ist auch der Heerführer bei der Schlacht von Hellms Klamm und befehligt die Kämpfer. In der Gemeinschaft vertritt er nach dem Tod Boromirs als einziger das Volk der Menschen. Im zweiten Teil des Films denkt man schon einmal, das er gestorben sei, aber Arwen rettet ihn. Arwen ist eine Elbin und mit Aragorn verlobt. Sie soll ihn allerdings, weil sie ein Elb und er ein Mensch ist zurücklassen und nach Westen über das Meer segeln. Gespielt wird Aragorn von Viggo Mortensen, der genau den Aragorn verkörpert, den man sich beim Lesen des Buches vorstellt. Die schauspielerische Leistung ist sehr stark. Aragorn spielt auch im dritten Teil wieder eine wichtige Rolle.
Gandalf:
Gandalf ist ein Zauberer und lebt schon sehr lange in Mittelerde. Er ist derjenige, der den Ring als den einen Ring erkennt und als erster Wiederstand gegen die Mächte des Bösen leisten. Selbst der oberste seines Rates, Saruman, ist schon zu Sauron übergegangen. Nach seinem Fall in Moria dachten alle, das er Tod sei, aber er gewann den Kampf und kam als Gandalf der Weiße zurück. Er befreit König Théoden von dem Fluch Sarumans und holt Verstärkung bei der Schlacht um Hellms Klamm. Mit seiner Zauberkraft ist er sehr mächtig. Gespielt wird er von Ian McKellen.
Frodo:
Als der Ringträger hat er die Hauptrolle in Der Herr der Ringe. Seine Rolle geht aber Meiner Meinung nach im zweiten Teil ein bisschen unter. Was aber gut dargestellt wird wird, ist, dass der Ring immer schwerer für ihn wird und er immer agressiver gegenüber seinem Begleiter Sam wird. Gespielt wird er von Elijah Wood.
Gimli:
Gimli ist der einzige Zwerg in der Gemeinschaft des Rings. Aber man sollte sich nicht von seiner Größe täuschen lassen. Er ist mit seiner Axt sehr stark im Kampf. Durch seine Sprüche während des Films bringt er auch noch Humor in den Film hinein, was beim ersten Teil ein wenig fehlte. Es waren bestimmt fünf Szenen, bei denen das ganze Kino lachte. Gespielt wird er von John-Rhys Davies.
Legolas:
Seine Pfeile fliegen so genau wie bei keinem anderen. Ich habe bis jetzt noch nie gesehen, das er nicht das Körperteil getroffen hat, das er treffen wollte. Bei der Schlacht um Hellms Klamm macht er mit Gimli eine Wette, wer mehr angreifende Orks und Uruk-Hais tötet. Die beiden verstehen sich sehr gut, was für Elben und Zwerge eigentlich ungewöhnlich ist. Gespielt wird Legolas von Orlando Bloom.
Sam:
Sam ist der treueste Begleiter von Frodo. Er würde Frodo nie irgendwo alleine hingehen lassen. Er versucht Frodo so gut es gut zu beschützen und schafft das auch sehr gut. Er traut Gollum überhaupt nicht und würde ihn am liebsten direkt töten.
Merry und Pippin:
Die beiden haben sich eher unfreiwillig auf die Reise eingelassen und wussten nicht, was sie erwatet. Sie haben oft unsinn im Kopf, aber auch oft gute Ideen. So lassen sie eine Brosche von ihren Mantel fallen, um Aragorn, Legolas und Gimli ein Lebenszeichen zu geben. Merry wird von Dominic Monaghan gespielt. Er ist völliger Neuling auf der Kinoleinwand, aber Meiner Meinung nach macht er seine Sache sehr gut. Pippin wird von Billy Boyd gespielt.
Baumbart:
Wenn ich schon bei Merry und Pippin bin, kann ich ja auch kurz eben noch Baumbart beschreiben. Er ist ein Ent, diese leben im Fangorn Wald nördlich von Rohan und sind ´´Baumwesen´´. Baumbart ist der älteste und mächtigste Ent. Er ruft alle Ents zusammen, um Isengart zu erobern. Über den Sprecher von Baumbart hab ich leider keine Infos gefunden.
Arwen:
Arwen ist die Tochter von Elrond, dem König der Elben. Elben sind unsterblich, aber dadurch, dass Arwen Aragorn später heiratet wählt sie die Sterblichkeit. Sie erscheint Aragorn in seinen Träumen. Im Film spielt sie eine wichtigere Rolle, als im Buch. Gespielt wird sie von Liv Tyler.
Gollum:
Gollum ist mein persönlicher Lieblingscharakter. Es ist sehr gut gemacht, wie seine zwei Seiten dargestellt werden. So führt er manchmal Selbstgespräche und der vom ring befallene Teil von ihm ist dafür, Frodo zu verraten, der andere will dem ´´Herrn des Rings´´ helfen. Er ist komplett Computeranimiert. Seine Stimme hat Gollum von Andy Serkis. Er macht außerdem die meisten Bewegungen. Gollum war einmal ein Hobbit mit dem Namen Sméagol, aber der Ring hat ihn verdorben. Er führt Frodo nach Mordor und hilft ihm. Manchmal versucht er aber auch den Ring von Frodo zurück zu bekommen. Egal mit welchen Mitteln.
Théoden:
Théoden ist der König von Rohan. Sein Diener Grima Schlangenzunge hat ihn allerdinds verraten und er wäre fast gestorben. Erst nachdem Gandalf ihm von dem Fluch befreit hat, kann er wieder klar denken. Er beschließt, sich nach Hellms Klamm zurückzuziehen, was im nachhinein eine gute Entscheidund war. Gespielt wird er von Bernard Hill.
Saruman:
Saruman war einst der Oberste von einem Rat mit Zauberern, in dem Gandalf ebenfalls Mitglied war. Er schließt sich Sauron im Kampf gegen die freien Völker an und hofft, irgendwann der alleinige Herrscher der Welt zu sein. In Isengart züchtet er eine Armee von Uruk-Hais, insgesamt 10000. Uruk-Hais sind Orks, die bei Tag und Nacht kämpfen. Gespielt wird Saruman von dem mitlerweile 80 Jahre altem Christpher Lee. Er hat schon in über 200 Filmen mitgespielt, unter anderem in James Bond: Der Mann mit dem goldenen Colt und in Star Wars Episode II: Angriff der Klonkrieger. Ich glaube, dass sagt alles über seine schauspielerische Leistung
Musik:
Wie aus dem ersten Teil gewohnt, sind alle Schlachten mit sehr guter Hintergrundmusik unterlegt. Auch wenn die Gefährten durch die Gegenden Mittelerde ziehen, ist schöne Musik im Hintergrund. Die meisten Lieder sind aus dem ersten Teil bekannt. Es wird auch nicht gesungen, sondern die Lieder sind instrumental. Die Melodien passen gut zum Film und lassen einen noch mehr in die Welt Mittelerde eintauchen.
Fazit:
Alles in allem konnte der zweite Teil auf jeden Fall die Erwartungen erfüllen. Durch den ersten Teil wurde die Messlatte hoch gelegt, aber der zweite Teil kann meiner Meinung nach nachziehen. Die guten Schauspieler und die stimmungsvolle Musik sind weitere Plusplunkte. Es gibt zwar ein paar strittige Situationen zur Umsetzung des Buchs aber das meiste hat Peter Jackson gut verfilmt. Mir hat der Film auf jeden Fall gefallen und ich kann nur allen denen raten, die den ersten Teil gesehen haben und ihn gut fanden auch in den zweiten Teil zu gehen. Es bleibt auf jeden Fall spannend und nun darf wieder ein Jahr gewartet werden weiterlesen schließen -
Wie schön ist Neuseeland?
31.12.2002, 12:24 Uhr von
halcion
Ich bin unter dem selbigen Namen auch schon bei ciao tätig, von daher sollte sich niemand wundern...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das fragt man sich, nachdem man diesen Film gesehen hat. Die Antwort? Wunderschön!
Aber jetzt zur eigentlichen Meinung
Was geschah im ersten Teil?
Frodo, ein Hobbit, erhält einen Ring, der sehr mächtig ist. Ein dunkler Herrscher, der ganz Mittelerde mit Schatten überziehen will, versucht mit allen Mitteln, diesen Ring zurück zu bekommen.
Frodo bringt den Ring, mithilfe von Merry, Pippin und natürlich Sam, nach Bruchtal. Dort wird beschlossen, dass Frodo den Ring nach Mordor, die Lande des dunklen Herrschers, bringen soll. Somit gehen alle ein großes Risiko ein, schließlich befindet sich der Ring dann direkt vor Sauron’s [So der Name des dunklen Herrschers...] Nase. Es gibt aber nur eine Möglichkeit den Ring zu zerstören, er muss in den Feuerberg von Mordor geworfen werden, dort war er einst auch entstanden. Doch Frodo kann unmöglich alleine gehen, deshalb bekommt er noch acht Gefährten, Merry, Pippin und Sam kommen sowieso mit, dann natürlich noch Gandalf, der weise Zauberer, ebenfalls Legolas, ein Elb, Gimli, ein Zwerg, Aragorn, der Frodo schon zu Bruchtal geführt hatte und Boromir, ein Mensch. Diese neun machen sich auf den Weg...
Als sie auf einer Insel ankommen, werden sie von Orks überfallen. Boromir wird getötet, Merry und Pippin von den Orks entführt, Frodo und Sam gehen alleine weiter und Gimli, Legolas und Aragorn verfolgen die Entführer von Merry und Pippin.
So viel zum ersten Teil der Herr der Ringe Trilogie...
Die zwei Türme
Frodo und Sam kommen nur schwer vorwärts, der Ring zieht Frodo immer mehr in seinen Bann. Sie verirren sich heillos in den zerklüfteten Felsen, mitten im Nirgendwo. Doch sie sind nicht alleine, Gollum, ein Geschöpf, das den Ring lange Zeit besessen hatte und dadurch völlig entstellt wurde verfolgt sie. Er will den Ring, seinen „Schatz“ unbedingt zurückbekommen. Frodo und Sam nehmen ihn gefangen und zwingen ihn, ihnen den weiteren Weg zum Feuerberg von Mordor zu zeigen...
Merry und Pippin sind am Ende ihrer Kräfte, die Orks tragen sie immer weiter. Doch dann beginnen die Orks zu streiten und plötzlich taucht auch noch eine Schar Reiter auf, die die Orks niedermetzeln. Währenddessen gelingt es Merry und Pippin in den Fangorn-Wald zu fliehen. Dieser Wald ist jedoch kein einfacher Wald, die Bäume leben und können sich bewegen und prompt werden Merry und Pippin von einem Baum, namens Baumbart, gefangen genommen...
Aragorn, Legolas und Gimli verlässt die Hoffnung ihre Freunde noch lebend zu finden immer mehr. Sie kommen ihrem Ziel zwar langsam näher, sie wissen jedoch auch, dass die Orks schneller unterwegs sind, als sie. Schließlich treffen sie auf die Reiter von Rohan, dem „Land“ in dem sie sich befinden. Die Reiter erzählen ihnen, dass sie alle(s) getötet haben, die auch nur in der Nähe der Orks waren. Außerdem schenken sie Aragorn und den zwei anderen zwei Pferde, von einstigen Mitreitern, die der Kampf leider dahingerafft hatte. Die drei Gehfährten reiten schnell zum Waldrand und entdecken Spuren, die darauf hinweisen, dass Merry und Pippin noch leben. Als sie in den Wald gehen treffen sie Gandalf, nun wiederauferstanden in weißer Gestalt. Mit ihm reiten sie zum König von Rohan. Seit Jahren war der König nicht mehr aufgestanden, er vegetierte nur so vor sich hin. Das lag hauptsächlich an Schlangenzunge, seinem Diener, der schon längst dem bösen Zauberer Saruman verfallen war. Schlangenzunge ließ den König keine eigenen Entscheidungen treffen, entschied immer für ihn und natürlich nicht im Sinne des Volkes. Gandalf „befreit“ den König, dessen Lebensgeister langsam zurückkehren. Schon bald ist das Oberhaupt wieder obenauf und verbannt Schlangenzunge.
Die Lande von Rohan werden immer öfter von Orks und Uruk’hai überfallen, deshalb bestimmt er, dass sein Volk in einer Festung, Helms Klamm genannt, Schutz vor den Angreifern suchen soll. Sofort ziehen alle los, doch sie sehen keine Chance für sie zu gewinnen, da die Uruk’hai-Scharen, mit denen Saruman und Sauron angreifen wollen, riesig sind und ihre eigenen Reiter vom König, in seiner geistigen Umnachtung, weggeschickt worden sind.
Noch bevor sie die Festung erreichen, werden sie angegriffen, allerdings nur von einigen Spähern und sie siegen zumindest in dieser kurzen Schlacht.
Gollum führt Frodo und Sam in die Sümpfe der Toten, ein geheimer Weg soll sie zum Tor von Mordor führen. Als sie dann beim Tor ankommen, erkennen sie, dass sie unmöglich dort hineinkomme können, aber Gollum kennt auch noch einen anderen Weg...
Zehntausende von Uruk’hai stehen vor den Mauern der Festung, warten auf den Befehl, anzugreifen. Die Krieger in Helms Klamm haben nicht die geringste Hoffnung, gegen diese übermächtigen Gegner anzukommen, auch wenn noch eine kleine Schar Elben als Hilfe eingetroffen ist.
Der Angriff beginnt, und alle schlagen sich wacker doch die Uruk’hai durchbrechen das Tor der Burg und sprengen ein großes Loch in die Mauer...
Merry und Pippin werden von Baumbart zu einem mächtigen weißen Zauberer gebracht, Saruman, wie sie glauben, doch es ist Gandalf. Er bestätigt Baumbart, dass die beiden Knirpse in seine Krone keine Orks, sondern Hobbits sind. Genau diese Hobbits bitten Baumbart und seine Verwandten und Bekannten (Ents nennt man diese Bäume...) im Krieg zu helfen und Baumbart beruft eine Versammlung heim...
Die Drehorte:
sind wunderschön gewählt. Der ganze Film wurde in Neuseeland gedreht, man glaubt kaum, dass es solche fantastischen Orte wirklich gibt. Ob riesige Berge, deren Spitzen von Schnee bedeckt sind, glasklare Flüsse und Bäche oder weite Ebenen, die dem Buch entsprungen zu sein scheinen, alles kann man finden. Was vor allem auffällt ist, dass fast alle Kulissen in monatelanger Arbeit aufgebaut, und nach zwei Drehtagen wieder abgerissen wurden. Für eine Szene, in der Gollum nach einem Fisch taucht, musste sogar der ganze Schnee weggetaut werden. Man merkt, dass sich alle viel Mühe gegeben haben, um alles realistisch und buchgetreu wirken zu lassen.
Die Schauspieler:
Haben unglaubliche Mühen auf sich genommen. Sie lernten Schwertkämpfe und das Reiten und verbrachten dreieinhalbe Jahre am anderen Ende der Welt. Sie alle spielten ihre Rollen überzeugend, auch wenn manchmal mit Lungenentzündungen oder anderen Verletzungen gekämpft werden musste. So hat sich zum Beispiel , der Schauspieler, der Sam mimt, eine Glasscherbe quer durch den Fuß gelaufen und musste mit dem Helikopter ins nächste Krankenhaus geflogen werden.
Am nerventreibensten für alle war die Schlacht an Helms Klamm. Es wurde immer nur nachts in strömenden Regen gedreht, das hat allen Schauspielern ziemlich viel abverlangt.
Frodo, gespielt von Elijah Wood spielt auch hier seine Rolle wieder recht überzeugend. Immer mehr gerät er in den Bann des Rings und trotzdem hat er Angst, so zu werden, wie Gollum.
Sam, die Rolle von Sean Astin übernommen, spielt den lieben, etwas tollpatschigen Gefährten von Frodo [Du, Herr Frodo...].
Viggo Mortensen, der den Part von Aragorn übernimmt, beweist, dass er gut reiten und auch kämpfen kann. „Er ist Aragorn vielleicht gar nicht so unähnlich“, so sagte es auch schon der Regisseur...
Gimli, gemimt von John Rhys Davies, bringt noch ein wenig Humor in den Film, denn er hat leichte Probleme mit dem Reiten [Die Pferde sind ja sooo groß ;-) ]
Christopher Lee, der Saruman spielt, hat im zweiten Film weniger Parts, als im ersten.
Orlando Bloom, Legolas im Film, kann wohl nur im Film x Kilometer weit gucken und Orks mit dem Pfeil aus zweihundert Metern Entfernung treffen....
Eowin (Miranda Otto), die Tochter von König Theoden (Bernard Hill) verliebt sich in Aragorn, den mutigen Kämpfer.
Schlangenzunge (Brad Dourif) ist kriecherisch und arbeitet für Saruman.
Gandalf (Ian McKellen) hat auch weniger Rolle in diesem Teil der Trilogie. Wie immer spielt er den Gandalf perfekt (man könnte fast sagen, diese Rolle ist ihm auf den Leib geschnitten...)
Noch eine bekannte Persönlichkeit, nämlich die Frau von Aragorn (erschlagt mich, aber ich hab den Namen vergessen...), gespielt von Liv Tyler. Sie tritt im zweiten Teil so gut wie gar nicht auf, dafür aber im ersten und dritten umso mehr...
Mein Urteil:
Ein sehr gelungener Film, fantastisch umgesetzt. Ich habe auch die Bücher gelesen und kann sagen, dass bis auf wenige Details alles reingebracht wurde. Es war sehr aufwendig den Film zu drehen. Anstatt die großartigen Drehorte per Computer zu erstellen, wurde fast alles aufgebaut. Allein die „Hauptstadt“, also der Sitz des Königs von Rohan wurde in 8 Monaten komplett aufgebaut und nach den wenigen Drehtagen wieder abgerissen. Auch die Schauspieler wurden perfekt gewählt, man stellt sie sich, nachdem man das Buch gelesen hat, haargenau so vor. Vor allem kann ich mein Lob über Gollum aussprechen, er ist komplett computeranimiert. Seine Bewegungen wurden lange geprobt, dann nachgespielt und letztendlich wurde die Figur animiert. Sehr gut gemacht...
Die Drehorte sind fantastisch, alles wirkt riesig und wunderschön. Es wurde alles buchgetreu ausgewählt, von riesigen Naturmonumenten bis hin zu den kleinsten Bächen. Auch hier muss ich wieder ein großes Lob aussprechen.
Der Film hat 179 Minuten Spielzeit, manchem vielleicht zu viel, aber in weniger konnte man die Handlung nicht packen. Der Film ist freigegeben ab 12, was, wie ich finde, nicht untertrieben ist Für jüngere ist er noch nicht unbedingt geeignet. Für sie sind es zu schnelle Handlungsabläufe. Für Ältere kein Problem, es gab schon brutalere Filme, die FSK ab zwölf waren...
Was nicht so ganz zur Geltung kommt, ist der Bezug auf de Titel „Die zwei Türme“. Gemeint sind damit der Turm „Orthanc“, der Sitz von Saruman und „Barad Dûr“, der dunkle Turm Saurons mit dem brennenden Auge...
Insgesamt vergebe ich mal wieder die volle Punktzahl, die Gründe lest Ihr ja oben...
Nachwort: Ich wünsche Euch heute Nacht einen guten Rutsch... weiterlesen schließen -
Der Herr der Ringe Teil II
29.12.2002, 16:00 Uhr von
steppo
Lebe für die Gegenwart, dieser Spruch zählt sicherlich teilweise zu meinem Lebensmotto. Denn viel...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Auch mit dem 2. Teil der Herr der Ringe Trilogie schaffte der Regisseur Peter Jackson wieder einmal einen Kassenschlager, der aber auch den Bedürfnissen der Buchfans zu großen Teilen gerecht wird.
Der 2. Teil schließt hierbei direkt an den 1. Teil „Die Gefährten“ an, ohne großartig die Geschehnisse des 1. Teils zu wiederholen (auch ich verzichte darauf, den 1. Teil noch zu beschreiben, könnt ihr ja in den Meinungen zum 1. Teil nachlesen!).
In den 2 Türmen spielen eigentlich drei Geschichten nebeneinander.
Zum Einen geht es um Frodo, den Ringträger und seinen Begleiter Sam, die auf dem Weg zum Schicksalsberg nach Mordor sind, um dort den Ring zu vernichten.
Dann geht es um Peregrin Tuk und Meriadoc Brandybock, die anderen beiden Hobbits, die von den Orks von Saruman entführt wurden.
Und die dritte Geschichte handelt um Gimli, den Zwerg, Aragorn und Legolas, der Elb, die die Gruppe Orks verfolgen, um Pippin und Merry zu retten.
Obgleich alle Geschichten während des Films ständig wechseln, beschreibe ich die Geschichten hier einzeln, versuche aber, nicht zuviel zu verraten.
Zuerst zum Ringträger, Herrn Frodo Beutlin und seinem Begleiter Sam, die sich auf den Weg nach Mordor gemacht haben. Die beiden sind alleine unterwegs und haben keinen erfahrenen Begleiter, der sich in den Gebieten nach Mordor auskennt. Und so kommt es, wie es kommen muss, die beiden verirren sich.
Und als sie sich dann schlafen legen, überfällt sie Gollum, der den Ring schon seit den Minen von Moria verfolgt hat. Da Gollum lange Zeit selbst der Ringträger war, ist er dem Ring verfallen, jedoch steckt in ihm auch eine gute Seite, Sméagol, wie sein Name war, bevor er den Ring gefunden (im Buch gestohlen) hatte.
Da Gollum es nicht schafft, die beiden schlafenden Hobbits zu überwältigen, wird er von den Beiden gefesselt. Gollum bietet den beiden dann seinen Dienst als Führer an, was die beiden notgedrungen annehmen müssen.
Sehr gut finde ich persönlich an diesen Szenen, wie der Regisseur Peter Jackson das Schizophrene von Gollum/Sméagol dargestellt hat. Ähnlich wie im Buch hält die Figur hierbei Selbstgespräche, ob er die Hobbits töten soll oder ob er sie weiter begleitet.
(Und an alle Trottel, die den Film im gleichen Kino wie ich geguckt haben; Lingen, 18.12.02, 0:01 Uhr, Kino 1; „Nein, diese Szenen sollten nicht witzig sein, sondern Ernsthaft!!! Schade, dass ihr den Film alle nicht verstanden habt!!!“)
Des weiteren trifft Frodo hier auch noch auf Faramir, den Bruder des Gestorbenen Boromirs. Faramir wird wahrscheinlich im dritten Teil wichtiger werden.
Schlecht finde ich bei der Geschichte mit Frodo übrigens den Kontakt zwischen Frodo und einem Nazgûl. So eine Szene ist mir aus dem Buch nicht annähernd bekannt. Und wer das Buch gelesen hat, der weiß, dass die Ringgeister bei einem direkten Kontakt mit dem Ringträger alle Kraft gegen diesen gerichtet hätten, und nicht wie im Film weggeflogen wären.
Ziemlich nebensächlich gehalten wird im 2. Teil die Geschichte um Pippin und Merry, die von den Orks entführt wurden. Bei einem Angriff von Rohan-Reitern gelingt den beiden Hobbits die Flucht in den Wald. Der letzte Verfolger, ein Ork, wird im Wald dann von Baumbart getötet. Bei Baumbart handelt es sich um einen Ent. Ents sind, um es einfach zu erklären, Bäume die laufen und reden können.
Der Ent nimmt dabei die beiden Hobbits mit, die er fälschlicherweise für Orks hält.
Später versuchen die Hobbits, die Ents dazu zu überreden, gegen die Gefahren aus Isengard und Mordor zu kämpfen, jedoch interessiert dieses die Ents nicht. Erst als Baumbart sieht, wie viele Bäume von Saruman gefällt wurden, mischen sich die Ents in den Krieg ein und stürmen die Festung von Isengard.
Allerdings ist diese ganze Handlung nicht mehr als eine Randerscheinung und Peter Jackson widmet dieser Geschichte sehr wenig Zeit.
Der Hauptteil des 2. Teil der Herr der Ringe ist den anderen Gefährten gewidmet. Diese drei Gefährten folgten den Orks, die Pippin und Merry entführt hatten. Dabei treffen sie auf die Reiter der Rohan, die kurz zuvor die Orks bekämpft und alle auf den Scheiterhaufen verbrannt haben.
Bei der weiteren Suche nach Spuren von Pippin und Merry treffen die Gefährten auf Gandalf den Weißen, der als Gandalf der Graue in den Minen von Moria gefallen ist. Mit ihm machen sich die Gefährten auf den Weg zu Théoden, den König von Rohan, der von Saruman und Schlangenzunge betört wurde und keine Entscheidungen mehr trifft. Erst Gandalf der Weiße bekämpft den Zauber Sarumans und läßt Théoden zu alten Kräften kommen und die Gefahr durch Saruman erkennen.
Zusammen mit dem Volk der Rohan zieht sich Théoden auf Helms Klamm zurück, um sich in der alten Festung gegen die Krieger Sarumans zu verteidigen. Begleitet wird er von den drei Gefährten, Gandalf jedoch reitet wieder ins Land hinaus.
In Helms Klamm angekommen, kommt es kurz danach auch schon zur Schlacht gegen Tausende von Orks aus Isengard. Und die Chance gegen die Orks scheint aussichtslos.
Es folgen daraufhin Tausende von Kampfszenen, die somit auch den Hauptteil des 2. Teils ausmachen. Und die Gefährten kämpfen natürlich übertrieben stark und besiegen einen Ork nach dem Anderen. Im Buch steht es aber auch nicht anders, Tolkien spricht dort von 243 erlegten Orks durch Gimli und 244 getöteten Orks durch Legolas.
Gimli ist unter Peter Jackson im 2. Teil noch schlimmer als im ersten Teil zum Clown mutiert und ist für eine Reihe von schlechten und albernen Witzen zuständig. Na gut, der Rest des Kinos hat immer gelacht, vielleicht waren die Witze doch nicht so schlecht. Allerdings hat der Rest des Kinos auch bei anderen Szenen mit Gimli gelacht, wo dieser eigentlich ernsthaft sein sollte (das waren übrigens die gleichen Kinogäste, die über den schizophrenen Gollum gelacht haben).
Der 2. Teil ist genau wie der 1. Teil mal wieder ein absolut Bildgewaltiger Epos mit grandiosen Landschaftsaufnahmen und tollen Animationen und Effekten.
Zum Beispiel wurde mit Helms Klamm eine grandiose Festung dargestellt. Und die Ents wirken nicht wie Plastikbäume, wie man sie aus so manchem Märchenfilm kennt. Sie wurden komplett animiert und wirken daher sehr echt (so echt, wie ein laufender Baum eben wirken kann).
Aber auch Fangorn, der Alte Wald, wirkte wirklich urig alt mit gigantischen Bäumen. So wurden auch bei Kleinigkeiten die Kulissen perfekt dargestellt.
Komischerweise haben mich die Differenzen zum Buch bei den Zwei Türmen nicht so stark gestört wie beim ersten Teil, die Gefährten, obwohl die Differenzen hier viel deutlicher wurden.
So ist mir im ersten Teil jede noch so kleine Differenz als extrem stören aufgefallen. Bei den Zwei Türmen hingegen haben mich diese Fehler kaum gestört.
Es lag wahrscheinlich daran, dass im 2. Teil bereist im voraus häufig erwähnt wurde, dass sich Peter Jackson hier stärker vom Buch getrennt hat, um die Story als Film erzählen zu können.
Im ersten Teil wurde hingegen im voraus gelobt, dass sich der Regisseur komplett ans Buch gehalten hat.
Trotzdem erwähne ich mal einige Fehler zum Buch, die stark aufgefallen sind. Hierbei erwähne ich nur die Fehler, die mir gerade einfallen. Des weiteren erwähne ich hier auch nur die extremen Fehler. So sind zahlreiche kleinere Fehler im Film, die ich jedoch nicht alle erwähnen will (u.a. dass Baumbart einen Ork tötet usw.).
In der Schlacht um Helms Klamm wurden die flüchtenden Orks durch Ents getötet, die am Ende des Tals standen. Im Film war in der Schlacht kein einziger Ent zu sehen.
Besonders schlimm fand ich den oben schon erwähnten Fehler, dass ein Nazgûl direkt vor Frodo war. Da die Ringgeister ihr Leben dem Ring geopfert haben und mit aller Macht den Ring erobern wollen, hätten in diesem Fall alle Nazgûl Osgiliath angegriffen und versucht, Frodo den Ring zu entreißen. Im Film verschwinden die Nazgûl jedoch schon, weil einige Soldaten diese bekämpfen. Hier kommt auch überhaupt nicht zum Vorschein, dass Faramir zwar der Bruder Boromirs ist, aber eine ganz andere Art hat.
Théoden ist im Film von Saruman verzaubert worden und Gandalf befreit ihn von dem bösen Zauber, woraufhin dieser um viele Jahre verjüngt wird. Im Buch wurde Théoden durch Sarumans Worte betört, jedoch nicht verzaubert. Dadurch hörte er immer auf die schlechten Ratschläge von Schlangenzunge. Er wurde auch nicht alt, sondern verlor nur den Lebensmut. Allerdings ist diese Differenz durchaus zu entschuldigen, da Peter Jackson es ja bildlich darstellen wollte, dass Saruman die Gewalt über Théoden hatte.
Besonders schlimm fand ich mal wieder Arwen. Als Aragorn in einer Schlacht auf dem Weg nach Helms Klamm beinahe fällt, wird er durch die Gedanken an Arwen gerettet. So kommt es zu einer endlos langen Schnulzszene, in der sich Arwen für das Leben mit einem Sterblichen entscheidet.
Sollte es bei den erwähnten Punkten nicht um keinen Fehler handeln, so freue ich mich über Kommentare!!!
Echte Filmfehler sind mir nicht aufgefallen. Allerdings fallen mir solche Filmfehler eh nie auf, habe auch keine Lust, darauf zu achten. So ist mir bei Die Gefährten auch nicht aufgefallen, dass da anscheinend mal ein Auto zu sehen war.
Fazit:
Auf jeden Fall lohnt sich beim 2. Teil auch wieder der Kinobesuch. Atemberaubende Landschaftsbilder ohne Ende. Aber auch sonst tolle Bilder.
Dazu eine tolle Handlung, da eines der besten Bücher verfilmt wurde.
Empfehlenswert ist aber auch im 2. Teil, wenn man das Buch bereits gelesen hat, da im Film vieles nicht näher erläutert wird. Man kann den Film allerdings auch verstehen, wenn man noch nie in die Nähe dieses Buches kam.
Also wenn ihr den Film noch nicht gesehen habt, dann wird es höchste Zeit. weiterlesen schließen
Informationen
Die Erfahrungsberichte in den einzelnen Kategorien stellen keine Meinungsäußerung der Yopi GmbH dar, sondern geben ausschließlich die Ansicht des jeweiligen Verfassers wieder. Beachten Sie weiter, dass bei Medikamenten außerdem gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Bewerten / Kommentar schreiben