Der Herr der Ringe - Die zwei Türme (VHS) Testberichte
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Tests und Erfahrungsberichte
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EINFACH NUR GIGANTISCH !
5Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
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##Herr der Ringe: Die zwei Türme ##
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Meinen heutigen Bericht widme ich dem Herr der Ringe-Film, die zwei Türme. Als ich letztes Jahr im Dezember die Gefährten sah, wusste ich genau, dass ich alle 3 Teile wollte. Weil der Film mir unglaublich gut gefallen hatte. So lief also Die Zwei Türme am 18. Dezember an. Von Freunden hörte ich, dass der Film noch besser sei als sein Vorgänger, was ich mir eigentlich nicht vorstellen konnte. Also ging ich ein Tag nach Premiere ins Stadtkino, ließ mich überraschen, hoffte auf Gutes und wurde nicht enttäuscht!
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Filmdaten
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Kinostart: 18.12.2002
Land: USA 2002
Originaltitel: The Lord of the Rings: The Two Towers
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Viggo Mortensen (Aragorn), Liv Tyler (Arwen), Ian McKellen (Gandalf), Elijah Wood (Frodo), Sean Astin (Sam), Bernard Hill (König Theoden), Orlando Bloom (Legolas), Billy Boyd
(Pippin), Dominic Monaghan (Merry), John Rhys-Davis (Gimli)
FSK: ab 12
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Der Film
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Die 9 Gefährten haben sich getrennt und so musste sich der Ressiguer Peter Jackson etwas einfallen lassen, um den Kompliziertesten Teil zu verfilmen. So hat er den Film in „Soap-Manier“ aufgebaut. Das heißt er schwenkt zwischen den Handlungen von Merry und Pippin, Frodo und Sam, sowie Aragorn, Legolas und Gimli, dabei geht er in chronologischer Reihenfolge vor. Ich werde die Handlung aus den verschiedenen Sichtweisen versuchen niederzuschreiben.
Merry und Pippin
Im ersten Teil hat man gesehen, wie die Orks die beiden Auenländer gefangen genommen und mitgenommen haben. So rennt eine Gruppe Orks durchs Königreich Rohan, mit dem Ziel die Hobbits zu Saruman nach Mordor zu bringen. Doch sie werden vom Menschen Aragorn, dem Elben Legolas und dem Zwerg Gimli verfolgt, so müssen sie die ganze Zeit rennen um nicht eingeholt zu werden. Vor lauter Erschöpfung und Hunger weigern sich die Orks, dem Anführer zu folgen und machen eine Rast. Da überkommt sie der Hunger und wollen Merry und Pippin fressen. Doch eine andere Gruppe Orks hält dagegen, sie müssen die Hobbits ja schließlich Saruman bringen. Die Situation eskaliert, die Orks beginnen gegeneinander zu kämpfen. In diesem Augenblick kommen die Reiter Rohans, die ihnen tagelang nachgelaufen sind. Und es beginnt ein kleiner Kampf, in dem alle Orks getötet und verbrannt werden. Während des Gemätzels können Merry und Pippin sich losreißen und flüchten in den Fangorn-Wald. Dort werden sie vom letzten noch überlebenden Ork verfolgt. Beide klettern auf einen Baum um ihn zu entkommen. Doch der vermutliche entpuppt sich als Ent, eine baumähnliche Kreaturen die den Wald vor Eindringlingen schützen. Dieser wacht aus einem Schlaf auf und schüttelt Pippin vom Baum und ist sich mit Ork auf sich alleine gestellt, doch der Ent erkennt die Gefahr und stampft den Ork du Tode. Zuerst hält er die beiden auch für Orks, doch nach gutem Zureden Merry und Pippins, bringt der Ent die beiden zu einem Weisen, der entscheiden soll, was mit den beiden passiert.
Der Weise stellt sich als Gandalf heraus. Was mit eigentlich wunderte, denn Gandalf war mit einem Feuergeist in eine Schlucht gefallen! Doch er hat noch im Fall durch die Schlucht gegen den Geist gekämpft, wobei beide starben. Doch seine Aufgabe auf der Erde wurde noch nicht erfüllt. So kehrte er als Gandalf, der Weiße zurück. (Zuerst Gandalf, der Graue) Er beauftragt den Ent die Hobbits ins Auenland zurück zu bringen. Doch die beiden wollen nach Süden, an Mordor vorbei. Da sich während dessen die Erde im Krieg befindet, verhandeln die Ents, ob sich die „Baumkultur“ im Krieg gegen Saruman und seine Streitmacht einbringt. Doch sie lehnen ab. Als Merry und Pippin am Ziel angekommen sind, macht Baumbart eine schreckliche Entdeckung. Seine Freunde im Urwald wurden alle von den Urukais abgeholzt. Er ruft nach vielen weiteren Ents und begibt sich doch noch nach Isengard, der Produktionsstätte der Orks und Urukais. Ihre riesigen, kräftigen und wuchtigen Körper zerstören alles, was ihnen in den Weg kommt. So können sie dort alles vernichten, was der Welt hätte schaden können. So erleben Merry und Pippin die Geschichte …
Aragorn, Leoglas, Gimli
Am Anfang des Filmes verfolgen sie die Orks, welche Merry und Pippin gefangen halten. Während Aragorn und Legolas immer neue Spuren aufnehmen, ist Gimli damit beschäftigt, den beiden folgen zu können (Zwerge sind zum rennen nicht geschaffen). Als sie durch die Ebene Rohans gingen, wurden sie von den Reitern Rohans umzingelt, man hält sie zuerst für Eindringlinge, doch sie sagen, dass sie Orks verfolgten, wobei zwei Freunde von ihnen Gefangen geworden waren. Mit Bedauern müssen sie Feststellen, dass alle bei dem Kampf getötet wurden. Die Drei reiten zum Schlachtplatz, wobei Aragaron eine Spur verfolgt, die genau in den Fangorn Wald führt. Dort treffen sie zu ihrem Erstaunen Gandalf, der ihnen erzählt, dass Merry und Pippin in Sicherheit sind!
Sie reiten gemeinsam nach Theoden, dem König von Rohan. Dieser aber, ist vom einem Zauber Sarumans bedeckt und sieht schon wie eine Leiche aus, Er nimmt nur noch Ratschläge von seinem Diener Schlangenzunge an, der von Saruman beauftragt wurde, dem König gut zuzureden. Gandalf schafft es dem Zauber zu besiegen. Der König wird wieder normal und muss realisieren, dass die Erde von einer Streitmacht von 10.000 Urukais angegriffen wird. Gandalf versucht Hilfe zu holen und reitet davon. Theoden muss handeln, er befördert seine Bewohner nach Hellms Klamm einer Festung, die zuvor noch nie gestürmt wurde. Doch damit rechnet Schlangenzunge und schickt eine Horde von hyänenartigen Tieren auf den Weg dorthin. Ein Kampf beginnt, indem sich der König höchtpersönlich mit einbringt. Der Kampf ist gewonnen. Aber Arargorn ist verschwunden. Er ist mit einem Hyänentier die Klippe heruntergestürzt und treibt nun in einem Fluss. Sein treues Pferd bringt ihn nach Hellms Klamm, wo er schon sehnsüchtig erwartet wird. Denn die Nichte des Königs Eowyn hat sich in ihn verliebt und in der Schlacht gegen die Streitmacht braucht man schließlich jeden Mann.
So ist auch das Motto auf der Burg, in der sich schon auf den mächtigen Kampf vorbereitet wird. Sogar Kinder müssen sich im Kampf mit einbringen, jeder „Mann wird gebraucht“ Zu Hilfe kommen ihn auch noch die Elben, die auf der Burg eintreffen. So stehen kurz vor dem Kampf auf der Burg 2.000 Menschen und Elben gegen 10.000 Urukais und Orks. Die Streitmacht marschiert ein, geboren für den einen Zweck: Das ganze Leben auf der Erde auszulöschen! Die Schlacht beginnt. Zuerst konnten sie noch gut gegenhalten, aber dann wurden die Urukais zu stark und die Festung musste als verloren hingenommen werden. In einem Unterschlupf treffen Aragorn und der König noch eine Entscheidung: Kampf für das Volk und die Erde. Sie reiten noch mit einigen aus der Festung und versuchen gegen die Urukais etwas anzurichten, doch sie sind zahlenmäßig überlegen. So wirken wie Ameisen im Getümmel. Die Sonne geht auf und Gandalf steht auf einmal auf einem Berg. Hinter ihn einige tausend Reitkämpfer, sie reiten den Steilen Anstieg hinunter, stürzen sich in die Schlacht (Gandalf an der Front) und können gegen die Orks gewinnen.
Frodo und Sam
Am Anfang des Filmes sehen wir Frodo und Sam auf einem Gebirgszug, sie versuchen nach Mordor zu gelangen, doch sie haben sich verlaufen und ihre Verpflegung neigt sich dem Ende zu. Sie merken, dass sie verfolgt werden. Es ist Gollum, ein ziemlich hässliches, rattenähnliches Etwas, welches vom Ring besessen ist und sich seinen Schatz wiederhaben will. Jedoch versucht sein gutes Ego die Machtbesessenheit zu lindern, deshalb diskutiert er immer mit sich selbst, ob er die beiden Hobbits töten oder helfen soll. Als Gollum sie schließlich doch angreift, können sie ihn überwinden, er zeigte ihn den Weg nach Mordor. Um nicht von Orks verfolgt werden zu können, wählen sie den Sumpfweg. Im Sumpf jedoch liegen viele tote Elben und Menschen, die im Krieg vor vielen Jahren gefallen sind. Man merkt, dass es Frodo nicht gut zu gehen scheint, denn der Ring macht ihn langsam auch machtbesessen, so fällt er orientierungslos in den Sumpf, doch Gollums gutes Ego fischt ihn wieder heraus. Nun stehen sie vor dem riesigen Tor Mordors, Frodo und Sam wollten gerade mit durchs Tor rennen, als gerade eine Herde Urukais durchmarschierte, doch Gollum hielt die beiden auf. Er sagte, dass es einen sichereren Tunnelweg gäbe. Sam sieht das jedoch wieder skeptisch gegenüber. Als sie sich auf dem Weg machen, wurden sie von Faramir, Boromirs Bruder gefangen genommen, als dieser mitkriegt, dass die Hobbits seinen Bruder kennen. Weiß er genau, dass Frodo den Ring besitzt. Er will den Ring natürlich auch haben, aber Sam verhindert, dass er den Ring an sich reisst. Sie kommen in einer Stadt an, wo sie auch sofort von Dunklen Gestalten auf Flugsaurierähnlichen Tieren angegriffen werden. Als Frodo sich von ihnen magisch Angezogen fühlt, reißt Sam ihn noch in letzter Sekunde zur Seite, sonst hätte Das Tier ihn mit seinen Krallen zerschmettert. Anstatt sich zu bedanken greift Frodo Sam mit einem Schwert an. Dieser kommt aber sofort wieder zur Vernunft. Der Ring hat ihn wieder so reagieren lassen, weil er Frodo kontrollieren kann. Faramir sieht jetzt ein, dass der Ring zerstört werden muss, und lässt die beiden Hobbits laufen. Zum Schluss gehen Sam und Frodo durch einen Wald und schwäemen von ihrem Abenteuern. Am Ende des Film sieht man Gollum etwas aushecken: Er will die beiden Hobbits den Ring wegnehemen, wenn sie es am allerwenigsten Erwarten …
Das war eine ausführliche Inhaltsangabe vom Film, ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe ;)
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Meine Meinung
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Meiner Meinung nach ein Film der Extraklasse. Viele sagen, das der Film sich nicht an das Buch orientiert. Ich muss ehrlich sagen, dass ich das Buch noch nicht gelesen habe, und somit keine Schlüsse ziehen kann, ob etwas vergessen oder verändert wurde. Ich denke jedoch, dass die Handlung von Frodo und Sam etwas zu kurz gekommen ist, die beiden wurden von Legolas, Aragron und Gimli regelrecht an die Wand gespielt. Jedoch muss ich dazu sagen, das die Schauspielerische Leistung von Frodo und Sam sehr gut war, man kann richtig nachvollziehen, wie der Ring langsam Besitz von Frodo ergreift und ihn sogar seinen besten Freund auf die andere Seite stellt. Also gut umgesetzt!
Hier noch zu sagen die animatorische Glanzleisung von Gollum. Wenn man nicht wüsste, dass dieser animiert wäre, würde man denke er wäre echt. Seine Bewegungen sind originalgetreu, Seine Gesichtszüge sind sehr gut gelungen und auch Aussehen lässt keine Fragen offen. Die Tricktechnik ist bei diesem Tier großartig gelungen! Und auch die Umsetzung von Baumbart, den Ent und seinen Artgenossen ist sehr, sehr gut gelungen, wenn sie sich nicht bewegen würden, hielt ich sie für Bäume!
Atemberaubend waren auch wieder die Landschaftspanoramen wie zum Beipiel über die Rohan-ebene und die Kamerafahrten durch die Höhlen Isengards, sie vermitteln einem direkt beim Abenteuer dabei zu sein. Genauso begeistert war ich von der Audio-Umsetzung. Die genialen Soundtracks passten wieder zum Handlungsstrang und die Soundeffekte waren phenomenal. So auch als die Urukais vor Hellms Klamm standen und mit ihren Äxten und Speeren im Takt stampften. Mir lief es kalt den Rücken runter, bekam Gänsehaut. Es war einfach nur düster und unheimlich. Man denkt, dass man mitten im Geschehen ist, wegen den realistischen Geräuschen. Klar ist halt Dolby Sorround :) Hier wäre noch gesagt: Geht unbedingt ins Kino, da kommt die Athmosphäre viel besser rüber als zu hause im Wohnzimmer. Man fühlt richtig mit den Schauspielern mit.
Gut hat mir diesmal auch gefallen, das Gimli einige witzige Parts übernommen hat. So steht er auf der Festung Hellm Klamms und kann das Geschehen nicht beobachten, weil er so klein ist. So lässt er sich von den Leuten drumherum erklären was passiert. Oder er will beweisen, wie gut er reiten kann, fällt sofort vom Pferd und sagt: War alles eingeplant. Er stellt eine Art Witzbold im Film da, der aber sofort wieder ins Ernste zurückkommt. Das finde ich gut, er lockert die ernsten Stellen immer mit etwas Humor auf, im soll zwar nicht drinstehen, dass er die witzigen Parts übernimmt, aber es schadet den Film nicht.
Auch gut, was den Film realistischer macht, war die Sprache! Da wir uns in eine Art Mittelalter befinden, sprechen auch die Schauspieler etwas altertümlich. Und auch, dass sich Aragorn und Legolas oftmals in Elbisch unterhalten finde ich realistisch.
Am besten jedoch hat mir die langersehnte, gigantische Schlacht um Hellms Klamm gefallen. Es war die längste Schlacht in der Filmgeschichte (ca. 45 min.). Die Specialeffects sind einfach absolut klasse. Es fliegen aus Allen Seiten Pfeile, Äxte und Schwerter. Die Schlacht ist unbeschreiblich, man muss sie selbst gesehen haben, kann sie nämlich nicht beschreiben. Ich konnte an manchen Stellen nur noch den Kopf schütteln, so faszinierend war ich von der Schlacht! So auch die gute Umsetzung vom Kampf im freien Fall zwischen Gandalf und dem Feuergeist. Dieser Kampf ist effketemäßig vielen aktuellen Filmen weit voraus und ist einfach, auf Deutsch gesagt GEIL!
Was mir aber nicht so gut gefallen hat, waren die Liebesszenen zwischen Arven und Aragorn, die während der Schlachten eingeblendet wurden. Aragorn träumt oder erinnert zuück, was er mit ihr erlebt hat. Klar soll eine kleine Pause zwischen den Schlachten bringen, aber nach einer Weile wird es nervig und langatmig.
Noch zu sagen wäre, dass die Altersbegrenzung ab 12 Jahren nicht zu verstehen ist. Es hängt ein Ork-Kopf auf einem Spieß, es werden Arme abgemetzelt, Pfeile durch den Kopf geschossen und weitere Sachen gemacht, die ein relativ unerfahrener Kinogänger zu viel wären. Ich würde die Altersbegrenzung auf 14 aufstocken, wenn das gehen würde, sonst ab 16!
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Kulturen
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Hobbits
Die Hobbits leben im Auenland. Die friedliche, grüne und ruhige Heimat der Halblinge, wie sie auch von den Menschen genannt werden, liegt im Nordwesten von Mittelerde. Die Hobbits sind friedliebende, gemütliche und nicht selten müßige Leute, ein altes Volk, welches früher zahlreicher war als heute. Sie leben in nett eingerichteten Höhlenwohnungen. Sie lieben die Stille, haben eine feines Gehör und meiden scheu das Große Volk, denn sehr flink und geschickt im Verstecken sind sie trotz der gemütlich dicklichen Figur. Frodo, der Ringträger, Sam, sein treuester Freund und Begleiter, sowie Merry und Pippin, die alle zu den Gefährten gehören, sind Hobbits von verschiedenen Stämmen: Falbhäute, die Starren, die Harfüße (dazu gehören Frodo und Sam)
Zauberer
Es gibt nur wenige Zauberer auf Mittelerde. Zu ihnen gehörte vor dem Ringkrieg auch Saruman, der einst einmal weiser war als Gandalf und auf einer höheren Stufe stand. Vom Bösen verführt wechselt er auf Saurons Seite! Die Zauberer sind erschaffen wurden um in Gestalt von Menschen den Widerstand gegen Saruman zu organisieren. Gandalf ist der mächtigste Gegner von Sauron, dem dunklen Herrscher. Es ist seine Aufgabe, Mittelerde von den Schatten des Bösen in Mordor zu befreien.
Elben
Die Elben sind elegante, magische Wesen. Bei den Gefährten ist Legolas der Vertreter des Elbenvolkes. Sie sind ein geheimnisvolles Volk. Sie leben in Wäldern, können lautlos umherwandeln und haben sehr gute Augen, so dass sie auch in der Dunkelheit in weiter Ferne jegliche Bewegung ausmachen können. Elben können, wenn sie in ihrer Umgebung wohnen mehrere tausend Jahre alt werden.
Zwerge
Gimli vertritt die Sippe der Zwerge auf der Reise nach Mordor. Die Zwerge sind ein zähes, starkes und oft eigensinniges Volk. Die fleißigen Wesen sind besonders begabt im Umgang mit Steinen und Juwelen und sie schaffen große Kunstwerke. Sie wurden aus ihrer alten Heimat Moria vetrieben und mussten sich ins Graue Gebirge umsiedeln.
Orks
Die von Grund auf schlechten Wesen hausen in den Höhlen jeglicher Gebirge und sind generell sehr lichtscheu, so dass sie am Tage selten gesehen werden und tagsüber auch nicht außerhalb ihrer Höhlen angreifen. Sie sind starke Krieger und nur für den Kampf ausgebildet. Orks sind häßliche, gewalttätige und hinterhältige Kreaturen. Ihre naive Falschheit führt nicht selten auch untereinander zu Streitigkeiten und so kann es sein, dass sie vor Habgier und Rachegelüsten selbst ihre Verwandten oder Mitglieder der Sippe töten
Ents
Die Ents sind die Bewacher und Hüter der Bäume im Fangornwald, dem Wald nördlich von Rohan, der am südöstlichen Ende vom Nebelgebirge gelegen ist. Sie sind große, langsame, baumähnliche Gestalten, die in den Tiefen des Waldes kaum zu erkennen sind. Ihre Stärke und Macht ist riesig, doch sie sind zu alt, steif und faul, um sich viel zu bewegen. Doch einmal wütend, können sie ungeheuere Kräfte entwickeln.
Menschen
Die Menschen werden unter den Gefährten von Aragorn und Boromir repräsentiert. Es gibt verschiedene Stämme der Menschen. Aragorn gehört zu den Dunedain, die als Elbenfreunde gelten. Gondor, dieses Land ist das größte Reich der Menschen. Von dort stammt auch Boromir. Es gibt auch noch viele andere Menschenvölker geben, die sich auf ganz Mittelerde in Wäldern und Gebirgen verstecken.
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Wo wurde gedreht Kosten
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Grundvoraussetzung für die Verfilmung des Meisterwerks "Der Herr der Ringe" war ein Drehort, der die vielen völlig unterschiedlichen, fantastischen Landschaften von Mittelerde abdeckt und auch im technischen Bereich genügend Potential für ein solches Projekt bietet. Schon bevor bekannt wurde, dass Peter Jackson die Trilogie auf Leinwand bannen würde, plädierten Fans für Neuseeland als Drehort einer möglichen "Der Herr der Ringe"-Verfilmung. Neuseeland, Traumreiseziel jedes Naturfreaks, birgt wundervolle Landschaften voller Kontraste: Seen, grasgrüne Hügel, sonnige Strände, schneeweiße Bergspitzen, Wüsten und aktive Vulkane finden sich auf der verhältnismäßig kleinen Fläche des Inselreichs. So begannen am 11. Oktober 1999 die Dreharbeiten und endeten am 22.Dezember 2000.
Die Produktionskosten belaufen sich für alle drei Filme zusammen auf ca. 300 Millionen Euro. Das Geld für die Produktion wurde schon mit dem ersten Teil „Die Gefährten“ gedeckt. Der Film spielte ca. 860 Millionen Euro ein.
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Peter Jackson
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Peter Jackson wurde 1961 in Neuseeland in der Halloween-Nacht geboren. Schon im Kindesalter begann der aufgeweckte Junge mit der Super-8-Kamera seiner Eltern erste Filme zu drehen. Im Alter von 17 Jahren brach er die Schule ab. Als es ihm nicht gelang, einen Job in der neuseeländischen Filmindustrie zu bekommen, begann er eine Lehre als Fotograveur. Mit dem ersten Geld kaufte sich Jackson eine 16-mm-Kamera. Seine ersten Filme floppten jedoch. Er war schon früher dem Ring verfallen und wollte mit der Romanvorlage von Tolkien einen Film drehen. So hätte niemand gedacht, dass die Verfilmung zu Herr der Ringe so erfolgreich wird …
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J.R.R. Tolkien
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J. R. R. Tolkien kam in Südafrika zur Welt, wo sein Vater eine Stellung als Bankangestellter übernommen hatte. Bereits 1895 kehrte die Familie in ihre englische Heimat in der Nähe von Birmingham zurück. Ein Jahr später starb sein Vater, 1904 seine Mutter, worauf der Waisenjunge von einer Tante und einem katholischen Geistlichen erzogen wurde. Seine herausragende Sprachbegabung wurde schon früh entdeckt. Nach Abschluß der Schule beherrschte er neun Fremdsprachen (Latein, Griechisch, Spanisch, Deutsch, Französisch, Altenglisch, Altnordisch, Isländisch und Finnisch). 15 Jahre lang schrieb Tolkien am 1.200 Seiten langen Epos Der Herr der Ringe (Lord of the Rings • 1954/55). Das Werk erschien aufgeteilt in die Bände Die Gefährten (The Fellowship of the Ring • 1954), Die zwei Türme (The Two Towers • 1954) und Die Rückkehr des Königs (The Return of the King • 1955). Tolkien starb 1973 in England.
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Fazit des Films
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Der Film ist einfach phenomenal oder gigantisch in allen Belangen! Auch wenn der Film nicht ganz dem Buch entspricht, eine 1:1 Version ist niemals möglich! Die atemberaubenden Panoramen, die aufregenden Landschaftsbilder und die gigantischen Schlachten sollte jeder gesehen haben. Auch wenn Arven manchmal nervt und der Film an manchen Stellen etwas langatmig ist, bekommt er von mir natürlich 5von5 ***** Sternen. Den Film sollte sich jedoch jeder im Kino angeschaut haben, den Dolby Sorround und Riesenleinwand hat nicht jeder zur Verfügung. Außerdem ist die Kino-Atmosphäre viel düsterer und unheimlicher. Ein 3stünder Kinobesuch der sich auf jeden Fall lohnt!!
Onlinestellung: 20.12.2002
Bericht verfasst: 20.12.2002
Zuletzt bearbeitet: 22.12.2002
Wörter: 3249
In diesem Sinne Ciao! © By Ballack007
PS: Noch 2 Tage, dann ist Weihnachten ;) weiterlesen schließen -
Kann Mittelerde gerettet werden?!
Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich euch vom zweiten Teil von J. R. R. Tolkiens Trilogie „Der Herr der Ringe – Die zwei Türme“ berichten. Da er erst seit dem 19. Dezember bei uns in den Kinos läuft, hatte ich das „Vergnügen“ mir diesen Film aus der zweiten Reihe anzusehen. Obwohl dies etwas unbequem war, bin ich von diesem Teil der Trilogie noch begeisterter, als vom Ersten.
Nun möchte ich euch aber erst von dem Film selbst erzählen.
Die Handlung:
Der Film knüpft direkt an den ersten Teil an, es gibt keine kurze Zusammenfassung oder Rückblick auf das Geschehene, deshalb denke ich, dass es empfehlenswert ist, wenn man den ersten Teil schon kennt, damit man den Film versteht.
Er beginnt mit dem Sturz Gandalfs, bei dem er mit einem Monster kämpft. Gandalf der Graue gewinnt diesen Kampf schließlich auch, aber danach stirbt er. Allerdings ist das nicht sein Ende, denn er wird zurück nach Mittelerde als Gandalf der Weise geschickt, damit er sein Werk, den Kampf gegen das Böse, vollenden kann.
In der Zwischenzeit sind Frodo, der den Ring besitzt, und Sam auf dem Weg nach Mordor, um dort den Ring zu vernichten. Doch sie sind nicht allein, sie werden von Gollum verfolgt, der den Ring wieder haben will. Deshalb überfällt er die beiden, wird von ihnen aber überwältigt. Um nicht wie ein Hund an der Kette den beiden folgen zu müssen, schwört er beim Ring, seinem Schatz, sie nicht mehr anzugreifen und ihnen den Weg nach Mordor zu zeigen.
Als sie dort schließlich ankommen, und Sam und Frodo durch das „Schwarze Tor“ wollen, rettet Gollum sie vor dem sicheren Tod, indem er sie zurück hält und ihnen verspricht, einen sicheren Weg zu zeigen. Frodo, der Vertrauen zu Gollum gefasst hat, glaubt ihm, nicht so Sam. Gollum Wesen besteht aus einer guten und einer bösen Seite, wobei die Gute die Böse irgendwann besiegt und dadurch das Vertrauen zu Frodo ebenfalls wächst.
Kurze Zeit später werden Frodo und Sam von Faramir gefangen genommen, der gegen die Orks kämpft. Er sieht den Ring und beschließt, diesen an sich zu nehmen, damit er den Krieg gewinnen kann. Er wird jedoch von den beiden überzeugt, dass dies der falsche Weg wäre. So sieht Faramir auch, wie Frodo unter der Last des Ringes leidet und immer mehr in Besitz von ihm genommen wird. Deshalb folgt er auch dem Ruf des Schwarzen Reiters und übergibt ihm beinahe den Ring. Sam kann dies aber im letzten Moment noch verhindern.
Gollum, der nicht gefangen genommen worden ist, wird in der Heiligen Quelle entdeckt. Frodo setzt sich für ihn ein, damit er nicht getötet wird und lockt ihn aus der Quelle. Dort wird er von den Männern Faramir gefasst und angekettet. Wieder streiten sein gutes und böses Wesen miteinander, diesmal gewinnt das Böse. Gollum beschließt Sam und Frodo zu töten, um den Ring wieder an sich nehmen zu können.
Merry und Pippin, die von den Orks verschleppt worden sind, können bei einem Kampf in einen Wald flüchten. Allerdings gibt es in diesem Ents, baumartige Wesen. Von einem Elb, Baumbart werden sie gefangen und zu Gandalf dem Weisen gebracht. Dieser gibt dem Elb den Auftrag auf die beiden aufzupassen.
Aragon, Legolas und Gimli verfolgen die Orks, die Merry und Pippin entführt haben. Als sie auf die Verstoßenen Krieger von König Theoden treffen, sagen diese ihnen, dass sie alle Orks und so auch die beiden Hobbits getötet haben.
Kurze Zeit später treffen die Drei auf Gandalf, mit dem sie zu König Theoden reiten. König Theoden wird von Sarumans Gehilfen Schlangenzuge beeinflusst und steht unter einem bösen Zauber. Gandalf kann diesen Zauber lösen und König Theoden erkennt, dass sein Königreich in Gefahr ist. Er stellt zusammen mit Aragon, Legolas und Gimli einen Plan auf, während Gandalf Hilfe holt. Aber Sauron und Saruman haben ein Heer von mehreren Zehntausend Männern, Theodens Krieger haben dagegen keine Chance. Können Sie diesen Krieg gewinnen?
Mehr möchte ich nun nicht mehr verraten, denn sonst wisst ihr ja schon wie der Film ausgeht. Obwohl ich nun schon mehr von dem Film verraten habe, als ich eigentlich geplant hatte, lohnt es sich immer noch, ihn im Kino anzusehen.
Allgemeines:
Der Aufwand, der für diesen Film betrieben wurde ist enorm. Dafür gibt es auch keine riesigen Abweichungen vom Buch. So z. B. stand das Filmteam vor einem Problem, als es in Neuseeland plötzlich in der Nacht zu schneien begann. Am nächsten Morgen sollte die Szene gedreht werden, als Gollum in der Heiligen Quelle einen Fisch fängt. Dazu wurde der ganze Schnee entfernt und das Eis auf dem See aufgehackt.
Fazit:
Wer den ersten Teil gesehen hatte, sollte den Zweiten auch unbedingt ansehen. Der Film ist einfach gigantisch. Obwohl er eigentlich einen ziemlich ernsten Charakter hat, kann man immer wieder über Zwerg Gimli lachen. Der Film hat mich sehr beeindruckt, allein schon die Landschaft Neuseelands passt perfekt. Es gibt auch keinen Moment in dem Film, wo Langeweile aufkommt. Oft ist im Voraus auch nicht zu erkennen, was als nächstes passieren wird. Trotz dem, dass der Film recht lange dauert (179 Minuten) ist man überrascht, wenn er aus ist.
Das einzige was vielleicht zu bemängeln wäre, ist, dass der Kampf zwischen den Orks und Theodens Krieger etwas lang und grausam ist. Aber ich glaube, dass in anderen Filmen oft größere Brutalität gezeigt wird.
Ich bin immer noch ganz hingerissen von Peter Jacksons Verfilmung „Der Herr der Ringe – Die zwei Türme“.
Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren
Lucky(xl)250 weiterlesen schließen -
von URUK-HAI ORKS und ENTS
28.12.2002, 17:43 Uhr von
MOFFt
Hallo ... ich bin bereits ein "alter Yopi-User" ... zumindest war ich bereits einige Monate dabei...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
handelt unter anderem Herr der Ringe Teil2 - die zwei Türme. Du weißt nicht was Ents sind? Na dann ließ schnell weiter ...
=ALLGEMEINES===
Nachdem ich mir voriges Jahr, ebenfalls etwa zur selben Zeit, mit Begeisterung den ersten Teil des Dreiteilers Herr der Ringe angesehen habe, ließ ich mir natürlich auch den zweiten Teil - die zwei Türme nicht entgehen. Gerade recht zum Weihnachtsgeschäft wurden die Kinos förmlich überrannt und ich sah in mir in den Weihnachtsfeiertagen an (reservieren sehr von Vorteil)
Wie schon der erste Teil dauert auch der zweite etwa drei Stunden die, mit einer kleinen Pause, vorbei waren wie im Fluge.
=STORY===
Frodo Beutlin, der kleine Hobbit ist bekanntlich einer der Hauptdarsteller von Herr der Ringe (HDR). Seine Aufgabe ist es den Ring Saurons zu vernichten, damit nicht er wieder in die Macht diesen kommen kann und somit das Böse siegen würde. Leider kann der Ring nur im Feuer vernichtet werden, wo er entstanden ist und das ist nun mal mitten in Mordor, dem Reich Saurons.
Der Ring selbst hat schon starke Macht, der Frodo widerstehen muss um dieser nicht so zu verfallen wie einst Smeagol/Gollom der auch in diesem Teil eine große Rolle spielt da er die beiden Hobbits auf dessen schweren Weg zu Mordor begleitet bzw. weist.
Brach er im ersten Teil mit einer Handvoll Beschützer auf, wurden sie zu Ende des ersten Teiles auseinandergesprengt in einem Kampf mit bösartigen Orks, dummen aber brutalen und grausamen Kämpfer die vom bösen Zauberer Saruman geschaffen wurden der sich mit Sauron verbündete.
So haben im zweiten Teil verschiedene kleinere Truppen von 2-3 Mann/Zwerge/Hobbits gegen allerlei bösartiger Orks, Zauberer, Dämonen, dunklen Reiter usw. zu kämpfen. Natürlich erhalten sie auch Unterstützung von verschiedenen Kämpfern, so ist auch wieder der damals verloren geglaubte Zauberer Gandalf mit von der Partie wie auch die Ents, Bäume und Beschützer der Wälder.
Eine weitere große Bedrohung stellt die 10.000 Ork starke Armee Sarumans dar, mit der er Mittelerde und die gesamte Menschheit ausrotten will, mit denen hauptsächlich der menschliche Krieger Aragorn, der Zwerg Gimli und der Elben Krieger Legolas zu kämpfen haben.
Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten sondern etwas meine Eindrücke schildern die ich erhalten habe in den drei Stunden Filmgenuß.
=EINDRUCK===
Um es kurz zu sagen ... Genial, obwohl der erste Teil vielleicht noch einen Tick besser war. Der erste Teil stellte einfach die verschiedensten Charaktere und Personen besser und ausführlicher dar, auch auf einzelne Orks wurde intensiver eingegangen. Der zweite Teil bietet dialogmässig sicherlich weniger und beinhaltet dafür mehr Kämpfe und Gemetzel. Eine spezielle Software wurde hier verwendet um die unzähligen Krieger, Uruk-Hai Orks in den Film zu bringen, ganze Armeen wurden damit gezaubert.
Besonderer Leckerbissen ist hier der Angriff der Orks auf die Festung zum Ende des Filmes hin.
Auch einige neue Kreaturen wurden eingebracht wie die Bestien auf denen die Orks teilweise reiten.
Die drei Stunden vergingen wie gesagt wie im Fluge, der Film wird nie langweilig und man verfolgt gespannt was als nächstes folgt. Ich selbst habe das Buch nicht gelesen, einige haben mir gesagt das Buch sei im Film sehr gut umgesetzt, andere sagten mir das Buch sei um Längen besser.
Zwar schon im ersten Teil teilweise erwähnt, der verwunschene Wald mit sprechenden Bäumen, kommen diese im zweiten Teil verstärkt zum Einsatz. Die Ents, sprechende bzw. bewegte Bäume sind die Hüter des Waldes und werden von zwei kleinen Hobits überredet ihren Wald gegen die bösen Orks zu verteidigen. Eine nette Auflockerung und irgendwie drängte sich bei mir der Gedanke rein dass auch in real die Natur einmal derart zurückschlagen müsste.
Gollum, ehemalst ein Hobbit Smeagol ist eine gespaltene Persönlichkeit wie Dr. Jeckyl und Mr. Hyde. Der böse Gollum versucht ständig die beiden Hobbits zu töten um den Ring wieder an sich zu reißen, während Smeagol in Frodo eher seinen Herr und Beschützer sieht. Eine sehr explosive Kombination wenn man bedenkt dass deren Leben im Prinzip vom Gollum abhängt, da er ihnen den Weg zu Mordor leitet.
=ZUSAMMENFASSUNG===
Am Ende des Filmes ging dachte ich mir (wie beim ersten auch) ... verdammt - wieder ein Jahr warten - insgesamt kann ich Euch den Film nahtlos weiterempfehlen, vor allem wenn dir schon der erste Teil gefallen hat. Müsste man beide Teile vergleichen bekäme der erste ein leichtes Plus gegenüber dem zweiten, dennoch vergebe ich auch beim zweiten ohne zu überlegen alle Punkte.
Der erste Teil beinhaltet etwas mehr Dialoge, Vorstellungen der einzelnen Personen und Charaktäre, im zweiten Teil wird mehr auf Massen, Orks und Kämpfe Wert gelegt ... ein spannender zweiter Teil, der natürlich zu Ende alle Türen wieder offen lässt, die in Form eines Abschlusswortes von Gandalf gesprochen werden. Das Feuerreich Saurons im Abblend lässt auf einen spannenden dritten Teil hoffen, den ich mir in einem Jahr wieder mit Sicherheit ansehen werde ...
in diesem Sinne ... sehr empfehlenswert ... heute schon geMOFFt? weiterlesen schließen -
Filmkritik und Meinung zu: Herr der Ringe - Die zwei Türme ( die längste Filmkritik die ic
27.12.2002, 11:40 Uhr von
Tuvok
ich bin Christ, mag keinen Rassismus und halte nicht viel von PollitikPro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Herr der Ringe – Die zwei Türme
Also ich habe 1 Jahr gewartet, habe 1 Jahr auf diesen Film gespart, und habe 1 Jahr gebibbert, was wohl aus dem 2. Teil wird, ob er auch so perfekt umgesetzt wird, wie der 1. Teil, und dann kam der lang ersehnte Augenblick. Vor genau einem Jahr hatte ich mir „ Die Gefährten „ angesehen, und nun einen Film, dessen 2. Teil zwar Vorläufer in „ Die Braut und Ihr Prinz „ oder „ Willow „ oder „ Die unendliche Geschichte „ hat, aber um vieles besser war als man erwartet hat. Nun die Geschichte die sich im 1. Teil abspielte ist überall nachzulesen, und wer sie nicht kennt, der hat was verpasst. Jetzt folgen dann 181 Min. Kinounterhaltung und Spannung vom Feinsten was die Leinwand je gesehen hat, wenn sie nicht gerade dicke Sonnenbrillen auf hatte.
Egal, was auch irgendwelche Kritiker sagen, der Streifen ist es einfach wert, ihn mehrere Male im Kino anzusehen, da auch einige Fragen vom 1. Teil die unbeantwortet blieben, beantwortet werden, was auch hier der Fall ist, da man ja dann 1 Jahr warten muss, um den 2. Teil zu sehen.
Die Geschichte hat einige neue Charaktere die hier eingeführt werden, und auf die sehr gut eingegangen ist.
Elijah Wood als FRODO BEUTLIN: Eine sehr wichtige Gestalt in der Filmliteratur. Was früher Charlie Chaplin in den Stummfilmen war, ist hier die Gestalt von FRODO. Sie kennt man eben aus dem 1. Teil und man braucht nicht näher darauf eingehen. Nur ein wenig sei gesagt. Die Gestalt hier die der Schauspieler spielt, wird ihm wohl immer auf den Leib geschrieben sein, ein Fluch und ein Segen den schon vor ihm Mark Hamill als Luke Skywalker in Star Wars geteilt hat. Nie wird diese Gestalt je von ihm weichen, es sei denn er stirbt. Nun Elijah spielt die Rolle mehr als hervorragend, und alleine schon seine Ausstrahlung, seine Schauspielerische Leistung sollte auf alle Fälle mit einem Oscar ausgezeichnet werden, weil sie einfach mehr als paßt. Aber leider wird sie bei der Oscarverleihung 2003 an einen anderen ausgeteilt werden, die Oscarauszeichnung. Er taucht einfach auf und da ist er, er spielt einfach und er ist es einfach. Im 1. Teil war er noch der Kindliche Typ, der nett war, der lieb war, und der nichts wusste, hier sieht man einen FRODO der schon sehr viel dazu gelernt hat, in den letzten Wochen seiner Reise, die lange andauert. Anfangs ist FRODO mit seinem Freund SAM zu sehen wie er sich auf dem Wege nach Mordor verirrt hat, wie er den Weg sucht, und wie er das Problem hat das er die richtige Straße findet, er findet sie nämlich nicht, denn sie ist nicht da, sie sind immer im Kreis gegangen. Doch anstatt durchzudrehen, hört er lieber auf seinen Freund SAM der ihm nie von der Seite weicht. Wie eine Fee. FRODO erlebt hier sehr viel, wird von den Gefährten getrennt was ja schon im 1. Teil passiert ist und weiß auch nicht das BOROMIR längst tot ist. Denn er hat keinen Kontakt mit den anderen, er ist nur auf sein Ziel gerichtet. Wood spielt die Rolle wirklich vorzüglich, er scheint nie in seinem Leben was anderes gemacht zu haben als sich auf diesen Film vorzubereiten. Er trägt die ganze Geschichte und ist somit auch ein Sinnbild für die Tatsache, das selbst der kleinste Mensch was weiterbringen kann, wenn man ihn nur läßt und ihm ein Schwert in die Hand gibt. Das Schicksal wird es weiter entscheiden was aus diesem Menschen wird. Man sieht ihn hier gegenüber dem 1. Teil sehr wenig, weil eben diese Geschichte mit 3 Geschichten verpflanzt ist, die der 1. Teil eben nicht hat. Gegenüber dem 1. Teil hat er seine Kindlichkeit verloren, trotz dieser herrlichen Schön und Weichzeichnerei, die so jedes Mädchenherz im Kinosaal von hier bis Papua Neuguinea berührt hat. Er sieht einfach so wie ein Aquarell von Mozart aus, einfach sanft wie die Nachtmusik von Edison, und gutmütig wie Lassie. Er paßt mehr als richtig in die Rolle und es ist ein Wunder das er nicht schon früher entdeckt wurde Er hat auch das gewisse Aussehen, alleine schon seine Spitzbübische Frisur. Was so gut ist an dem kleinen Hobbit aus dem Auenland ist, das er einfach weiß wo seine Grenzen sind, und er versucht sie trotzdem zu überschreiten weil er eben einen Auftrag hat, die Welt zu retten. Einen Moment sieht man ihn so richtig wütend, auch ein Hobbit kann das werden, und das ist mehr als ungewohnt denn Hobbits sind ja bekannt als gutmütige und sehr gut erzogene Menschen, so halt wie die Schüler vom Sacre Coeur, der Katholischen Privatschule.
Ich freue mich jetzt schon wie es weitergeht im 3. Teil der leider erst nächstes Jahr kommt.
Sean Astin als SAMWISE GAMGEE: Vom 1. Teil weiß man noch wie gut ein Gärtner sein kann hier wird auch der Witz gemacht, wie gut er hier passt. Im 1. Teil hat er GANDALF dem Grauen versprochen auf FRODO aufzupassen, und obwohl er ihn als Hobbit zwar kennt und kannte, und nicht sein Busenkumpel war, macht er hier mehr als seinen Job, denn er paßt hier in jeder Situation auf. Nicht einmal das er ihn gerettet hat, und er hat mehr als ein gutes Herz. Vor allem eines ist wichtig, er denkt nach, und man kann ihm einfach vertrauen. Besser als Flipper ist er dazu geeignet, auf einen anderen aufzupassen, und wirklich darauf zu schauen, das es einem gut geht. Astin spielt die Rolle wirklich wunderbar. Diese Zerbrechlichkeit in der er in seiner Rolle aufgeht, und in der agiert, ist einfach schon Beschreibung genug. Man muss sich den Film so wieso auf der Zunge zergehen lassen. Von den Effekte Machern kleiner gemacht, auf die Größe eines 12 Jährigen spielt er hier wie auch schon im 1. Teil den Part des wohlüberlegten Retters, der in jeder Not dir beisteht. Und auch wenn er einmal wütend wird, er ist nicht so gemein das er einfach einen fallen läßt. Sehr gut paßt es ihm, das er immer seine Schlafrolle oder seinen Schlafsack auf dem Rücken trägt, wie ein Junger Marinesoldat. Er ist einfach ständig bereit der Gefahr ins Auge zu trotzen, auch wenn sie sehr oft flüchten müssen. Man sieht ihn aber hier im Film eigentlich nicht richtig kämpfen, da er ein gutmütiger und einfacher Hobbit ist und kein Kämpfer. Der könnte eigentlich den Part als Priester übernehmen. Er denkt oft nach, mehr als sein Freund FRODO, und hat einfach ein Gespür für gefährliche Situationen. Einmal hat er FRODO gerettet, als er den Moorlichtern nachgejagt ist, in den Sümpfen, die sie durchstreifen mussten, und als FRODO hineinfällt ist er sofort bereit zur Stelle, um durch den kurzen aber sehr gefährlichen und unbekannten Weg zu FRODO zu eilen und ihn aus dem Wasser zu ziehen. Ansonsten bleibt er auch eher im Hintergrund, da ihm hier im kämpferischen 2. Teil der Trilogie ein anderer Part zuteil wurde. 168 cm groß, 60 Kg leicht und 33 Filme hat er gedreht.
Ian McKellen als GANDALF: Woher kommt er ? Wie ist er auf den Planten gekommen ? Wie alt ist er und was hat er vorher gemacht ? Anfangs im Film sieht man gleich eine Szene die einem dem Atem stocken läßt und ohne viel zu verraten, GANDALF hat überlebt, er hat den Absturz überlebt den er im 1. Teil hatte. Als ich damals den 1. Teil sah, und GANDALF in den Minen von Moria abstürzen sah auf der Brücke von Kazad Doom, mussten wir eigentlich alle weinen, weil das so eine ergreifende Szene war. Und 1 Jahr habe ich warten müssen, um zu erfahren wie es weitergeht. GANDALF wurde von der Flammenpeitsche des Balrog überrascht und in die Tiefe gezogen. Er verabschiedete sich mit den Worten „ Flieht Ihr Narren „und somit stürzte er in die Tiefe, was aber niemand weiß, er ist dem Balrog absichtlich nachgestürzt, er musste es machen, denn er musste ihn ja besiegen. Dieses Monster das von seinem Lehrer MORGOTH geschaffen wurde, und den er auch soviel ich weiß, laut Buch besiegt hat, ist er mit seinen ganzen Kräften und Waffen auf dem Leib gerückt. In der tiefsten Tiefe der Höhle und am höchsten Punkt des Gebirges hat er ihn bekämpft und danach an Erschöpfung zu sterben. Er ist aber wieder geboren worden. Wo er war ist für mich schleierhaft aber ich schätze er war in einer anderen Dimension, und wurde auf die Erde zurückgeschickt. Die Erscheinung die er dann hatte war die schönste Erscheinung eines Wesens in den letzten Jahrzehnten in einem Film. Wie sehr haben wir alle auf ihn gewartet, gehofft und gebibbert das er doch zurück kommt, weil man ja die Vorschau auf den 2. Teil schon sah.
Gegenüber dem 1. Teil hat er sich nicht viel geändert, außer das er von
GANDALF GRAUROCK, in GANDALF DEN WEISSEN umgeändert wurde, und nach anfänglichen Schwierigkeiten ist er mehr als in seiner Rolle aufgegangen, außerdem hat er eine sehr wichtige Rolle mit König THÈODEN zu tun gehabt. Er ist einfach der strahlende Held des ganzen, und alleine schon seine Ausstrahlung das er dann auftaucht als man ihn am meisten braucht ist eine Überraschung die seines gleichen sucht. Killt Sauron, und lasst keinen Ork leben, ertönt es durch den vollen Kinosaal, von meiner leisen 140 Dezibelstimme, und laut erhobenen Hauptes und stark erhobenen Armes habe ich ihm zugejubelt das er seinen Auftrag erledigen kann.
Viggo Mortensen als ARAGORN: Eigentlich ein sehr alter Mann, wenn man dem Buch Glauben schenken darf. Eines vorweg, Viggo ist für die Rolle einfach hervorragend, alleine seine herrlichen schönen Augen, sein kurzlanges fliehendes und wackelndes Haar, seine wilde Mähne die im Sturmwind daherweht, und einem an die Freiheitsstatue erinnert, die wehend Ihr Banner in den Ozean hält, um dem letzten Ankömmling ins gelobte Land den Weg zu weisen. Er ist einfach fantastisch. Er kämpft mit mehr als Leibeskräften, ein Mensch dem man bedingungslos sein Leben anvertrauen kann, und der einfach ein Politiker sein sollte. Er kämpft mehr als im 1. Teil, er ist die eigentliche Hauptfigur im Film, und um ihn dreht sich alles. Es gibt auch Neuigkeiten zu seiner Geliebten ARWEN die leider nur kurz auftaucht. Aber dafür ist er da, man muss mehr als einmal um sein Leben zittern und wimmern, und hoffen das er alles überlebt. Er ist der strahlende Recke, bei dem jedes Mädchenherz höher schlägt. Das meiner Freundin auch, die will ihn haben und sonst keinen anderen, und schob mich immer beiseite, als ich sie sanft unsittlich darauf hinwies, das er nur eine Gestalt einer Fantasie ist und in Hollywood lebt. Jedenfalls ist seine Rolle eine hervorragende Steigerung zu den Rollen seiner vergangen Filmlaufbahn. Er hat eine sehr wichtige Aufgabe, er ist nämlich für die Rettung verantwortlich und muss sogar als Berater für eine sehr wichtige Person dienen. Er ist mit Herz dabei und mit Mut, und den kann er aufbringen, er kämpft wie kein anderer und ein Samurai ist gegen ihn ein Schas. Er ist der Sohn ARATHORNS, wohl eines Menschenkönigs von frühem Geschlecht. Er ist eigentlich als König vorherbestimmt und ist als Waldläufer geboren. Er beherrscht die Elfensprache und sein Freund ist auch HALDIR VON LOTHRIEN der hier auch einen sehr wichtigen Auftritt hat. Er ist geboren für die rauhe Umwelt, und für die Natur die mehr als zerstörerisch ist. Der Schauspieler hat mehr als 1 Jahr für die Rolle trainiert, er hat absolut nichts anderes gemacht und hat 1 Jahr in Neuseeland gelebt. Er ist 44 Jahre alt und in der Rolle hat er sich in die Schildmaid ÈOWYN verliebt. Er ist sowas wie der Erroll Flynn der 40er Jahre und das im 21. Jahrhundert. Er sieht genauso aus, und könnte eigentlich auch sein Leben spielen, oder einen Pirat, er ist einfach dafür geeignet, und sollte für solche Rollen auf alle Fälle nicht außer Acht gelassen werden. Der Schauspieler hat sich die Zahl 9 in Elbensprache tätowieren lassen, als Erinnerung an die 18 Monate lange Drehzeit.
John Rhys-Davis als GIMLI GLEUNSON:
Man kennt den 58 Jährigen Mimen und Recken bereits aus ner
Menge Filme die er bereits früher gemacht hat. Am bekanntesten war
„ Shogun “ Und genauso wie damals paßt er hervorragend in die Rolle
des Zwerges. Im 1. Teil war er noch ein bisschen spröde, hat die Elben
gehasst, und wollte mit den Elben nichts zu tun haben genauso wenig wie
mit den Menschen. Einfach ein Zwerg über den sehr viele schimpfen,
weil er nicht besonders groß ist und lange in den Höhlen gelebt hat wo er
nach Erz geschürft hat. Der Schauspieler hat sich ein Stunt Double
schicken lassen und ist in Wirklichkeit eigentlich gar nicht so klein wie
hier im Film, wie die das gemacht haben entzieht sich meiner Kenntnis.
GIMLI ist sozusagen der Hofnarr in der Gruppe, er ist ernst, ein sehr
guter Kämpfer, und da er schon lange mit der Truppe mitzieht um
die Welt zu retten ist er auch ein sehr guter Kenner geworden wenn es
um Orks und Urukhais geht. Er läuft mit LEGOLAS und ARAGORN 3
Tage durch die Steppe, verzichtet auf Wasser und Essen, und seit
dem 1. Teil ist er nur unterwegs. Eine sehr gute Szene war als GIMLI
nicht zufrieden war, das man ihn als so klein empfindet, und in einer
anderen Szene wiederum wir das Zwergentum auch etwas
veräppelt. Er und seine Streitaxt, er könnte eigentlich auf der Vater von
Wickie sein, Halva, weil einfach sein Wesen so richtig als Kämpfer
geeignet ist und auch sehr passend dargestellt wurde. Er weicht nie von
der Seite seiner Freunde ab, und ist auf alle Fälle wer auf den man
vertrauen kann in jeder Situation.
Orlando Bloom als LEGOLAS GRÜNLAUB:
Die Gestalt jeder Träume, jeder Träume über Elfen und Feen, über
Kämpfer und über Wesen die von einer anderen überirdischen Schönheit sind. Der Schauspieler darf fortan leben mit dem Gewissen das er immer ein Elb ist und nichts anderes sein wird. Sein blondes Haar weht im Wind, und kein Friseur darf an sein Haupthaar. Er ist leicht wie der Wind, er reitet wie ein GOTT, und ist einfach der beste Kämpfer. Bei der Schlacht von Helms Klamm, ist er ein unersetzlicher Weggefährte. Er schießt jeden seiner Pfeile ins richtige Ziel ab, und ist nie übermütig. Er ist wenig lachend zu sehen und sicher kein so lustiger Typ wie Louis de Funes, aber er ist dafür immer ernst. Was er sagt das hat Gewicht und vor allem sehr wichtig ist, das er seine Fehler und Schwächen genau kennt. Eine herrliche Szene war als er am Wall von Helms Klamm stand und mit Hilfe eines Schildes die Stiegen herunter rutscht, und im Laufe von 3 Metern schießt er wie nichts Urukhais ab und Orks, die, die Burg stürmen wollen. 10.000 Mannen sind unterwegs oder mehr, und ohne LEGOLAS wären die Gefährten nicht mal halb so weit gekommen. Er ist einfach die schillernste Gestalt nach FRODO in dem Film, und wenn man denkt das diese Rolle hier für Orlando die erste große war, ist er mehr als gut besetzt worden. Hervorragend ist auch sein Mut, sein Großmut und seine ständige Hilfsbereitschaft. Er als Schauspieler paßt einfach hervorragend in das ganze Geschehen ein. Sein Pfeil ist es der sie alle retten wird, und sein Bogen der immer ins Schwarze trifft, und manchmal so gut und so zielgenau das ein großer Angriff abgewehrt werden konnte. Er als Schauspieler ist sehr gut gewählt worden, und nicht nur sein schlankes blondes Haar machen das ganze irgendwie reizvoll ihn anzusehen, sondern vor allem sein Mut.
Dominic Monaghan als MERRIADOC MERRY BRANDYBUCK:
Er spielte damals den Part eines Komikers, weil er ein bisschen komisch
eben war, so richtig nett, verspielt und ein bisschen blöde, Aber er war
immer nett. Der Schauspieler ist sehr gut ausgesucht worden, weil man ihm das ganze einfach abnimmt, und nie kommt der Augenblick auf, wo man ihm nicht glaubt das er der Depp ist, der er vorgibt. Doch hier im 2. Teil ist er ein bisschen weiser. Eine sehr gute Szene war, als er auf Baumbart saß, und über die Sinnlosigkeit des Krieges nachdachte spätestens da kam es durch das er sich geändert hat. Bei der Festnahme der Urukhais die ihn nach Isengard führen wollten zu SARUMAN war er nur ein verängstigtes leicht verfressenes Hobbitwesen, das zwar gütig aber dumm war, aber hier hat er sich geändert, und ist weiser geworden. Der Schauspieler ist sehr gut gewählt worden und paßt hervorragend in das ganze Geschehen rein, und alleine schon wie er den Mut aufkommen läßt, das auch der kleinste und wertloseste der Geschöpfe der Erde eine sehr wichtige Aufgabe hat, läßt viele Leute eigentlich wieder hoffen. Nichts ist vergeben oder vergessen, und jede Tat hat einen Sinn. Er spielt dieses mal ernster und besser als im 1. Teil und wenn auch im 1. Teil das ganze freundlicher und eher heimeliger war, Heimatfilmäßiger paßt er hier im 2. Teil der eigentlich der Kampffilm ist, viel besser als im 1. Teil.
Billy Boyd als PEREGRIN PIPPIN TOOK:
Im 1. Teil war er der Vielfrass, hat immer einen Scherz auf Lager gehabt und war unbewusst der, der immer alle ins Unglück reitet. Er ist hier nicht mehr so tollpatschig, und ohne ihn wäre ein sehr wichtiger sehr viel entscheidender Plan vielleicht nicht so glimpflich oder gut für alle ausgegangen. Die 2 Hobbits, er und sein Freund MERRY, können sich gerade noch retten als die Schergen von THÈODENS Hof die Meute Urukhais und Orks töten, die MERRY und PIPPIN entführt haben, und lange haben ARAGORN, GIMLI, LEGOLAS die auf Ihrer Fährte waren geglaubt das sie tot sind. Doch was dann kam, das ist eigentlich keiner Erzählung wert, weil man es nicht einfach so erzählen kann, sondern einfach sehen muss, um es zu glauben und um es zu sehen, sonst wäre es einfach nicht spannend. Jedenfalls spielen sie beide noch einen sehr große Rolle, und obwohl sie wie Kinder fehl am Platz wirken, so tapsig wie junge Hunde sind sie sehr passend gewählt. Der Schauspieler hier ist einfach ein guter Freund, das, das eigene Leben nicht so wichtig ist wie die Welt, die sonst durch SAURON zerstört wird.
Christopher Lee als SARUMAN: Was soll man über den noch sagen, den kennt doch eh schon jeder, hat er doch damals DRACULA gespielt und ist weltberühmt worden doch seit damals ist ihm keine Rolle so gut auf den Leib passend geschrieben worden, wie die hier, und so kann er noch mal sein Comeback des Bösewichtes erleben die sonst in den Filmen entweder untergeht, oder einfach übergangen wird. Man sieht ihn hier werken und werkeln, und im 1. Teil hat er ja schon die Höhlen ausgegraben, hat seine Festung Isengard mehr als tüchtig und fertig gemacht. Er hat es geschafft in kurzer Zeit nicht nur ein halbes Land umzugraben, alle Bäume umzufällen, und Orks zu erschaffen zu beschäftigen, und Urukhais zu machen, sondern vor allem er hat durch die Ungeduld und Angst von SAURON einen regelrechten Krieg am Hals, denn er muss es schaffen vor der Zeit fertig zu werden. Er hat selber Angst, er hat sich seinem Orden widersetzt, er hat sich auf die böse Seite der Macht verschrieben, und ist mit SAURON ständig in Kontakt mit Hilfe eines sehenden Steines. Er paßt hervorragend ebenfalls in die Rolle eines großen hageren alles wissenden mächtigen Zauberers, dem es nie an Ideen ausgeht, und der den Gefährten und allen anderen mehr als massig gefährlich zusetzt. Er ist eine sehr große Gefahr weil er das personifizierte Böse ist, und jede Miene, jede Art von ihm, läßt einfach sehen das er nie und nimmer gut sein kann, und wäre GANDALF nicht dann wäre er schon längst ein größerer Herrscher werden. Er hat auch Besitz von THÈODEN genommen, der nicht mal merkt das sein Sohn THEOKRIT gestorben ist.
Brad Dourif als GRIMMA SCHLANGENZUNGE:
An König THÉODENS Hof ist er als Berater für ihn tätig. Keiner weiß das er durch sein ständiges Gift, durch seine ständige Verleumdung und Lügnerei den gutmütigen einst so guten und jungen König dazu gebracht hat, mehr als Grauen über sein Land Rohan zu bringen, denn er steht im Dienste von SARUMAN und ist dessen Spitzel. Wie immer hat Brad schon einen Bösewicht gespielt, doch dieser hier paßt ihm sehr gut, da er richtig gut in seiner Rolle aufgeht, und so richtig hinterlistig sein kann. Leider ist sein Part viel zu kurz ausgefallen und so bleiben einige Fragen offen wie er eigentlich zu seiner Stelle kam. Man sah leider nie wie er auf den Hof kam, und wer ihn wann geschickt hat, man sieht ihn nur von Rohan flüchten, weil GANDALF da war, und man sieht in an der Seite von SARUMAN.
Sein Wort ist mehr als vergiftet, weil er eben die Gabe hat zu lügen und jeder glaubt ihm. Hoffentlich ist er auch im 3. Teil wieder zu sehen, denn ein Bösewicht mit so schlimmen argen Augen wie er, ist geradezu ein Hochgenuss, da er ihn mit seinem Wahn durchgehend gut spielt.
Sowieso als GOLLUM / SMEAGOL:
Eine neue Gestalt wird eingeführt. Er isst Fisch roh, mag nichts gekocht, und wird von FRODO und SAM überrascht, als er sie überfallen wird. Er ist das Wesen das mehrere Jahrhunderte den Ring gehabt hat, er hat ihn vergiftet bis eben BILBO ihn gefunden hat. Seit dem ist er auf der Suche nach ihm. Er ist mehr als süchtig nach dem Ring, der ihn beherrscht. Ein Schauspieler vor Blue Screen hat mit Tastaturen auf seinem Körper die Rolle gespielt, sehr echt muss man sagen, und im Computer wurde dann aus einem Menschen, dessen Bewegungen übertragen wurden, das Wesen GOLLUM, wo FRODO draufkam das er eigentlich das Wesen SMEAGOL ist das seit langer Zeit schon bekannt und berüchtigt war. Keiner kannte das Wesen, und keiner wusste wo es lebt. Hier wird ihm eine kleine Hauptrolle zu Teil, denn er führt FRODO und seinen Freund SAM zum Schwarzen Tor von Mordor, wo sie fasst entdeckt wurden. SAURON sammelt dort alle Horden von Mittelerde, die ihm helfen sollen, die bekannte Welt zu unterjochen und sie mit einer Finsternis zu überziehen. Doch nach einiger Zeit mit den zwei, als Gefangener, wurde er wieder freigelassen, und reagiert jetzt anders. Er fasst Vertrauen zu FRODO und gibt ihm Ratschläge im Kampf gegen die Bösen Horden, und in die Festung von SAURON. Er hilft Ihnen sogar und sagt Ihnen oft einige Geheimnisse. Sehr gut gespielt und animiert, haben sie diese Figur das man gar nicht glauben könnte das sie nicht echt sei, und ist sie im 1. Teil nur sehr kurz zu sehen ist sie hier im 2. Teil als Fast Hauptrolle zu sehen, und spielt den Part einfach gut. Alleine schon die gut gemachte Bewegung zwischen Gehen und kriechen, sein teilweise leicht zerbrechliches und total schizophrenes Wesen, wo er vom Ring gefangen genommen war, und nicht unterscheiden kann ob er nun böse oder gut ist und FRODO vertraut. Er wurde so gut animiert das man fast keinen Unterschied sah, und mit einer eigenen sehr gut gespielten Persönlichkeit versehen. Er hilft Ihnen noch sehr auf dem Weg zur Lösung, und ist ein unberechenbarer aber wichtiger Zeitgenosse, der sich mit FRODO der sehr freundlich ist anfreundet. SAM misstraut ihm.
Liv Tyler als ARWEN UNDOMIEL: Sie ist in ARAGORN verliebt, sie ist hier sehr kurz zu sehen, sie ist immer nett und freundlich, und irgendwie schafft sie den Sprung von einer Gestalt die für den Film gemacht wurde, und eigentlich nur durch Schminke lebt, zu einer wahrhaft lebendigen lebenden Person, die jeder haben will. Männerherzen sind wegen Ihr schon zerbrochen, und in fast allen Klos hängt ein Bild von Ihr. Sie ist einfach so schön weichgezeichnet, sie ist irre freundlich gemacht, und hat ein gewisses Etwas, nicht das sie eine Elbenfrau, also eine Fee ist, sondern einfach die Tatsache das jede Träne von Ihr dich dazu bringt dich in Sie zu verlieben. Tyler die Tochter des Ärosmith Ikonensängers ist seit langem eine Schauspielerin, aber der romantische Part der zerbrechlichen Frau ist für sie wie geschaffen. Sie hat sich vor langer Zeit in ARAGORN verliebt, und obwohl sie Ihre Unsterblichkeit aufs Spiel setzt, ist sie bereit es zu tun für die Liebe die sie bekommt, doch hier im 2. Teil wird Ihr bewusst was sie alles noch zu fürchten hat. Leider ist sie sehr kurz zu sehen und im Gegensatz zum 1. Teil ist sie nicht so charismatisch dargestellt worden, wahrscheinlich auch weil man sie viel zu wenig sieht, und sie nur kurze Momente genießen kann, doch sie ist einer von den interessanten Personen des Filmes. Sie ist die Person die auf dich aufpasst wie eine Löwenmutter, und während sie 12 Ochsen verteidigt, 10 Krokodile zu Schokoladenmousse verkocht, und 18 Soldaten tötet, 2 Kinderwägen kauft, Scrabble spielt und ein Sonett schreibt das die Schönheit deiner Augen unterstreicht, und in der Zwischenzeit das Indonesische Telefonbuch auf Isländisch übersetzt zeugt sich noch ein paar Kinderchen. Kurz um die Traumfrau schlecht hin. Leider ist sie kurz zu sehen paßt aber hervorragend in die Story rein.
Cate Blanchett als GALADRIEL: Spielt leider nur eine sehr kurze aber wichtige Rolle, nicht so wie im 1. Teil und man sieht und merkt auch nichts von Ihrem Schauspielerischem Können, leider. Aber sie ist und bleibt einfach die Elbenmutter schlechthin.
Hugo Weaving als ELROND: Er spielt eine große rettende Rolle, und der Schauspieler eigentlich ein Australier, der hier auch 18 Monate in Neuseeland drehte, ist hier als allwissender und in die Zukunft sehen könnender König der Elben zu sehen, dessen Tochter ARWEN Liebeskummer hat. Man sieht ihm einfach an das er sehr viel weiß, aber leider wird ihm hier nicht viel gerecht, denn in dem Film hier wird hauptsächlich auf neue Charaktere eingegangen und sehr viel gekämpft, so das auf alte Charaktere völlig vergessen wird. Trotzdem paßt er gut, leider ist er nur selten zu sehen, und somit hat er eine geringe Aufgabe wie seine Tochter, und es ist einfach nur so eine Nebenbeibesetzung, und zwar bei beiden, Hugo und Tyler.
Miranda Otto als ÉOWYN: Sie ist am Hofe von König THÉODEN, Herrscher über Rohan gewesen, bis sie mit ihm nach Helms Klamm flüchtet, weil die Horden von SARUMAN die letzten Stämme der Menschen und der freien Welt besetzen und alle töten wollen. Sie sieht ARAGORN und in kurzer Zeit verliebt sie sich in ihn. Leider lernt sie ihn in einer höchst oftmals dagewesenen leicht kindlichen Lage kennen, sie kämpft mit dem Schwert als Eisberg den nie ein Mann noch gefreit hat, und ARAGORN wehrt den Hieb an, und sie lernt ihn auf einmal kennen und lieben. Na ja wenn die Hormone mit einem durchgehen ist das schon klar, Frauen sind ja hormonell sehr begabt. Sie ist zwar neu, sehr wenig zu sehen, aber irgendwie durch diese spröde Art, sie kann sehr gut kämpfen, und ist wie eine Wikingerfrau, auch wenn sie nicht so ultrahübsch ist, macht sie Appetit auf mehr, denn sie verspricht auch mehr Potential. Sie ist eines der Wunderwerke der Schöpfung die neu sind, und irgendwie sympathisch. Sie hat zwar als Schauspielerin nicht viel Charisma, nicht so viel wie andere, und in der Filmrolle ist sie eher die schweigsame ruhige zurückhaltende, aber sie ist eine treue Seele, was sie sich in den Kopf setzt, das macht sie, und sie kann Befehlen folgen, und weiß wie wichtig das ist. Sie spielt noch eine sehr große Rolle im 2. Teil und das auch als Schwertkämpferin, leider ist sie sehr selten zu sehen, und wenn dann nur als einfache Kämpferin, und sie ist zwar nicht unnötig, aber sie macht in Ihrer Rolle nicht gerade süchtig auf weiteres wie ARWEN. Eigentlich ist sie die Nebenbuhlerin von Ihr, und ist in ARAGORN verliebt ohne das ARWEN es weiß, und ohne das er es mitbekommt.
David Wenham als FARAMIR: Er spielt den Bruder vom BOROMIR. Bis heute hat er nicht gewußt wieso sein Bruder starb, nun verdächtig er FRODO und SAM die er in seine Gewalt bekam, genauso wie GOLLUM in seinem Versteck das sie Orks sind. Sie nehmen sie dann mit als sie die Wahrheit erfahren als Pfand, denn FRODO hat den Ring der Macht, den der Heerführer von Gondor so dringen braucht um die Welt zu beherrschen. Sehr gut spielt er den aufgekratzten Bruder, der traurig ist um seines Bruders Tot, und nicht weiß was gespielt wird. Er ist ständig misstrauisch und etwas zu sanft und leicht unwirklich umgesetzt worden, da hätte man noch etwas feilen können.
Animation als BAUMBART: Im Buch ist es ein Baum, ein Baumhirte um genauer zu sein, er hat noch
eine sehr wichtige Aufgabe zu erledigen und ist unseren Gefährten mehr als eine Hilfe. Er ist groß, und so was von gut geworden, das man glaubt er ist echt. Ein eigenartiges Zauberwesen das fast keiner kennt, gerade noch SARUMAN und GANDALF.
So das waren mal die Hauptcharaktere. Fulminante Kampfszenen die noch niemand gesehen hat, eine lange Schlachtszene und Sequenz die nur durch wenig Handlung unterbrochen ist, und eine Menge an Computer animierten neuen Szenen und Personen, Leuten und Monstern. Alleine schon die Ideen, der Aufwand, 300 Millionen $ Budget, 18 Monate Drehzeit, 20.000 Komparsen, 45.000 Rüstungen, 2.000 Speere, 10.000 Pfeile, und für das Kriegsgeschrei wurde in einem Kricketstadion das Gebrüll von 25.000 Fans aufgenommen. Teil 1 ist ja 13 x für den Oscar nominiert worden, Teil 2 hier wird es nur 3 x werden, wenn überhaupt, weil die Konkurrenz groß ist, und schon wieder ein 2. Teil im Kino. Obwohl das eigentlich ein Monumentalfilm ist. Was ich eigentlich ankreide ist, das der 1. Teil vom Gefühl und von der Romantik, vom neuen und vom unbescholten menschlichen besser war, er hat mehr Unter die Bettdecke Kriech Stimmung verbreitet als der Film hier, was aber egal ist, denn nach einigen Malen ansehen macht das sicher auch mehr Spaß.
Die Handlung:
Ohne das Wissen der Gefährten hat GANDALF überlebt er wird später noch auftauchen in neuer Gestalt. PIPPIN und MERRY wurden von den Urukhais verschleppt. Sie sind auf den Weg nach Mordor um SAURON zu dienen, am besten als Geisel für den Ring der Macht den FRODO trägt. Dieser wiederum ist in höchst unwegsamen Gelände mit SAM unterwegs nach Mordor um den Ring der Macht im Schicksalsberg zu versenken und ein für alle Male den bösen Herrscher SAURON abhalten die Macht über Mittelerde auszuweiten und eine Finsternis über alle Völker zu bringen. Nach vielen Abenteuern finden sie den Kontakt zu GOLLUM, der ihnen die ganze Zeit seit den Höhlen von Moria auf den Fersen ist, da er den Ring der Macht haben will, den er verlor und den fälschlicherweise BILBO fand. FRODO freundet sich im Laufe der Geschichte mit dem höchst eigenartigen Wesen an, und in den Sümpfen vor Moria rettet Ihnen GOLLUM sogar das Leben, dem FRODO jedenfalls. SAM ist dem ganzen höchst skeptisch gegenüber. PIPPIN und MERRY fast getötet von hungrigen Orks, werden wie alle von den verlorenen von THÉODEN getötet und können in den Wald Fangorn fliehen, wo sie nicht nur auf die Wiedergeburt von GANDALF treffen, sondern auch von Baumbart, einem Ent, einem Baumhirten der die Bäume des Waldes mit anderen seinesgleichen beherrscht und bewacht. ARAGORN, LEGOLAS, GIMLI sind in der Zwischenzeit unterwegs auf der Fährte der Urukhais um die 2 Halblinge zu retten kommen aber zu spät und glauben sie sind tot. Sie bekommen aber einen anderen Auftrag und zwar dem König von Rohan, um Hilfe zu bitten, das er seine Truppen befiehlt sich gegen SAURON aufzuheben. Sie erreichen den Hof von THÉODEN um zu sehen das er fast schon tot ist, er ist ein ganz anderer als früher. Und auch die Nazgul sind wieder hinter FRODO her, der seinen Kampf gegen den Unglauben mit seinem Begleiter SAM hat.
Ich hab’s ja schon von Anfang an nicht packen können, der Film ist einfach irre wahnsinnig. Er unterscheidet sich meiner Meinung nach gegenüber dem 1. Teil das er einfach nicht so nett und lieb spannend, neu und vielseitig ist, denn hier wird hauptsächlich gekämpft. Auch wenn das ganze höchst abwechslungsreich ist könnte man eigentlich annehmen das es fade ist denen zu zusehen. Denn im 1. Teil war mehr für Kinder als hier im 2. Teil. Es fehlt einfach eine gewisse Quintessenz die das ganze so gut macht. Es wird hier auf viel neue Charaktere eingegangen die einem eigentlich recht egal sind, und in den ersten 81 Minuten vor der Pause ist es einfach die Landschaft die so schön wirkt, die Farbgebung die überirdisch schön ist und ein Sprung in die jetzige Geschichte. Die 100 Minuten nach der Pause bieten für das Auge so viel erwachsenes neues das es einem mehr als Spaß macht zu zusehen, und 3 oder 4 so coole Szenen die den Film wieder um einige Punkte aufwerten.
Obwohl auf Video zu Hause oder DVD gefällt mir der 1. Teil besser als der 2. weil hier einfach mehr los war, mehr Leute zu sehen waren, und viel mehr von Freundschaft, Ehre und Liebe zu sehen ist. Im 2. Teil ist mehr Gewalt, Kampf, Special Effekte die man nicht als solche erkennt zu sehen, und so viel neues, das man sich ärgert das der Film nicht 4 Stunden dauert. Somit ist er jedem zu empfehlen dem der 1. Teil gefiel, aber der hier ist leider nicht so gut wie der 1. Teil. Den ich schon öfters gesehen haben. Und wieder gibt’s einige Fragen zu dem Film, den man nur dann kennt, wenn man das Buch gelesen hat. Sonst im großen und ganzen hätte ich mir mehr Schlachtsequenzen gewünscht. Man sah jeden Pfeil auch im wildesten Schlachtgetümmel und einiges in dem Film schien so als würde es wegen der recht kurzen 3 Stunden abgewürgt worden sein. Ich warte auf den Directors Cut und friere mich 1 Jahr ein um mich auf die Fortsetzung zu freuen. Beim 2. x anschauen gefällt mir der Film sicher besser.
97,88 von 100 weiterlesen schließen -
****Wie viele Oscars sahnt der wohl ab!?!?!?;)****
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Am letzten Freitag war ich im Kino und habe mir den Herr der Ringe angeschaut. Nun geht der Bericht auch schon online - Wahnsinn, oder?;)Was sich auf den Bericht sicher positiv auswirken wird, ist die Sache, dass ich das Buch [noch] nicht gelesen habe und somit die Bewertung meines Erachtens um einiges besser ausfallen wird. Aber genug rumgelabert, der Bericht fängt jetzt an...
Was geschah überhaupt im ersten Teil „Die Gefährten“?. Der kleine Hobbit Frodo hat den schweren Auftrag den Ring der Macht zu zerstören, was aber nur im Feuer des Schicksalsberges möglich ist. Dieser Berg befindet sich im dem Land Mordon, in dem auch Sauron – DER dunkle Herrscher, welcher versucht den Ring an sich zu reißen und somit die *Menschheit* zu vernichten – an der Macht ist. Bei seinem abenteuerliche Weg durch Mittelerde stehen Frodo ganze 8 Leute bei, die ihn beschützen und zur Seite stehen sollen, was auch ziemlich gut gelingt, bis sie sich am Ende in 3 Gruppen teilen müssen: 2 Hobbits werden von Urukhais entführt, 3 Gefährten machen sich auf die Verfolgung der Entführer und Frodo sowie sein bester Freund Sam setzen ihren Weg nach Mordon fort.
Kommen wir nun zur Handlung des 2ten Teils, über den der Bericht ja eigentlich auch gehen soll!;) Gleich zum Anfang möchte ich sagen, dass es von Anfang an eigentlich 3 Haupthandlungsstränge gibt, die meiner Meinung nach sehr gut umgesetzt wurden. Nämlich den der 2 entführten Hobbits, den der 3 Verfolger [Aragon, Legolas und Gimli] und dem der zwei Hauptprotagonisten Frodo und Sam. Allein schon das ständige Hin- und Herzappen zwischen diesen verschiedenen Handlungen macht den Film zu etwas besonderem, natürlich führen am Ende alle dann zueinander. Der Film beginnt mit einer Rückblende zu der Szene als der gute Zauberer Gandalf beim Kampf gegen ein Feuermonster in einen Abgrund fällt. Das ganze entpuppt sich dann als Traum von Frodo, der so kurz nach diesem Ereignis immer noch sehr betrübt ist. Vielleicht wäre eine richtige ausführliche Rückblende noch besser gewesen, vor allem für Leute, die den ersten Teil nicht gesehen haben – am Anfang des ersten Teils gab es ja schließlich auch eine ausführliche Einleitung.
Die beiden Figuren treffen nun auf Gollum, der ja schon aus dem ersten Teil bekannt sein sollte. Dieser ist eine recht eigenartige Kreatur, allerdings führt er die zwei nach einigen Querelen doch zum strengbewachten Tor von Mordor, wo unsere beiden Helden irgendwie durchkommen wollen. Gollum hält die zwei aber dann doch irgendwie zurück und erzählt erst jetzt von dem einfacheren Weg über ein großes Sumpfgebiet. Man sollte allerdings noch erwähnen, dass sie ständig irgendwelchen Kreaturen begegnen und das dieser Handlungsstrang zu keiner Zeit langweilig ist.
Die zwei entführten Hobbits [leider weiß ich ihre Namen nicht mehr!] sollen von den Urakhais zu irgendeinem Zauberer gebracht werden. Glücklicherweise wird die Horde Urukhais von Kriegern angefallen und getötet, dabei gelingt den beiden Hobbits tatsächlich die Flucht in einen Wald. Dort treffen sie auf einen sprechenden Baum, welcher die beiden erst als Feinde ansieht, später haben sie jedoch fast ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Am Ende steht noch ein große Entscheidung an, nämlich die, ob sich die Bäume endlich mal wehren und beim Krieg gegen Sauron eingreifen.
Aragon, Legolas und Gimli – die Verfolger der 2 entführten Hobbits – folgen den Spuren und merken schließlich, dass die beiden Hobbits in dem geheimnisvollen Wald Unterschlupf gefunden haben. Auf ihrer weiteren Suche treffen sie auf den Gandalf, welcher den Sturz in den Abgrund anscheinend doch irgendwie überlebt hat. Mit ihm geht’s nach Rohan, wo der dortige König von einem Zauber befreit wird. Derweilen hat Sauron eine 10000köpfige Armee aus Urakhais zusammengestellt, die jetzt endgültig alles Leben auf Mittelerde zerstören soll. Der König von Rohan entschließt sich mit seinem Volk auf Helms Klamm zurückzuziehen und sich dort gegen die Urakhai Armee zu verteidigen. Weiter möchte ich noch nicht erzählen, könnte ja sein, ihr wollt euch den Streifen noch angucken und kennt das Buch noch nicht!;)
Den ersten Film fand ich ehrlich gesagt nicht so toll, doch nach dem heutigen Tag hab ich beschlossen unbedingt das Buch zu lesen! Wenn das noch besser ist als der Film [was ich von vielen Leuten gehört habe!], dann werd ich verrückt! ;o) Die Landschaft war echt beeindruckend und wenn sogar ich das sage, dann soll das echt was heißen! Im ersten Teil war sie ja auch schon so toll, aber erst heute ist mir das bewusst geworden. Dann überhaupt die geniale Kameraführung – da war wohl der ein oder andere Heli im Einsatz, gelle? Genial auch die Kämpfe, die zwar manchmal etwas schnell rüberkamen, aber gerade das war das mitreißende. Vor allem die Schlacht am Ende war so was von geil, da fehlen mir echt die Worte und da bin ich auch echt gespannt wie Tolkien das in seinem Buch beschrieben hat! ;D
Auch die Computeranimationen sahen aus wie echt. Beim Blick auf das Herr war das ja noch etwas leichter, aber vor allem die Specialeffects und Gollum waren super umgesetzt. Die Kreatur wirkte wirklich wie richtiges Tier, das kann man eigentlich gar nicht mit Animationen in anderen Filmen vergleichen – einfach eine andere Liga! Auch die Musik wurde sehr gut zu den einzelnen Szenen ausgewählt, auch wenn kein richtiger Ohrwurm dabei ist! Die Kostümierungen einfach einzigartig, wobei alleine die Gesichter mancher Kreaturen das Eintrittsgeld wert sind! ;D
Auch an lustigen Szenen wurde nicht gespart, so nimmt auf jeden Fall der Zwerg Gimli die Rolle des Spaßvogels sehr gut an, aber auch Gollum ist sehr witzig! ;o)
Was mich [und nicht nur mich!] ein bisschen verwundert ist die FSK ab 12! Vor allem die Kriegsszenen am Ende sind hart am Limit und vor allem auch realistisch. Im Vergleich zum zweiten Teil war der erste von der Brutalität her wirklich lächerlich. Den Film werde ich mir sicher irgendwann noch mal anschauen, denn bei vielen Szenen weiß man gar nicht wo man hinschauen soll, weil wirklich soviel verschiedene Sachen passieren!
Abschließend kann ich sagen, dass der Film in meinen Augen wirklich ein Meisterwerk ist. Jeder, der sich für dieses Genre einigermaßen begeistern kann, wird der Streifen in den Kinositz drücken. ;-) ALLES ist sehr gut gelungen und vor allem auch grandios umgesetzt worden – zieht euch das Teil so schnell wie möglich rein...
Greetz keule
PS: Danke für’s Zeit nehmen, Lesen, Bewerten und eure zaaaaaaaaahlreichen Kommentare!;) weiterlesen schließen -
Tolkiens Werk - Er wäre stolz darauf
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Vor kurzem war ich mal wieder im Kino und habe mir "Der Herr der Ringe - Die zwei Türme" angeschaut. Davon möchte ich euch heute berichten.
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Vorgeschichte
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Da der Film eine Fortsetzung zu "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" ist, möchte ich am Anfang etwas zur Vorgeschichte sagen. Im ersten Teil machte sich Frodo Beutlin, ein Hobbit aus dem Auenland, mit seinen Freunden Sam, Merry und Pippin auf nach Bruchtal, um den Ring abzugeben. Auf dieser Reise begegnen sie Streicher (ein Waldläufer, der eigentlich Aragorn heißt), der sie nach Bruchtal führt. Leider wird Frodo auf dem Weg dorthin von schwarzen Reitern verletzt. In Bruchtal wird dann das Bündnis der neun Gefährten geschlossen: Frodo, Sam, Merry, Pippin (alle Hobbits), Gandalf der Graue (Zauberer), Boromir und Aragorn (Menschen), Legolas (Elb) und Gimli (Zwerg). Sie machen sich auf, den Ring zu zerstören. Dabei müssen sie durch Moria, wo sie von einer Armee Orks angegriffen werden. Beim Kampf am anderen Ende von Moria mit einem Dämon, stürzt Gandalf mit ihm in die Tiefe und kommt dabei ums Leben. Die Gefährten ziehen weiter und kommen nach Lórien, dem Land der Elben. Danach machen sie sich mit der Ausrüstung, die ihnen von den Elben geschenkt wurde, auf nach Mordor. Sie kommen aber nicht weit. Denn während sie rasten, kommt es zum Streit um den Ring zwischen Frodo und Boromir, wobei Frodo den Beschluss fasst, alleine weiterzureisen. Boromir kommt in einem Kampf, bei dem er Merry und Pippin vor angreifenden Uruk-Hai beschützen will, ums Leben. Als Sam merkt, dass Frodo alleine weiterreisen will, läuft er ihm nach. Aragorn, Legolas und Gimli machen sich auf den Weg, um Merry und Pippin zu retten, nachdem sie gemerkt haben, dass Frodo und Sam heimlich gegangen sind. Damit endet der erste Teil.
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Story des zweiten Teils
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Es sind nun drei Gruppen unterwegs: Merry und Pippin, die von Uruk-Hai entführt wurden; Aragorn, Legolas und Gimli, die Merry und Pippin befreien wollen; und schließlich noch Frodo und Sam, die auf dem Weg nach Mordor sind, um den einen Ring zu vernichten. Wer das Buch gelesen hat, weiß ja, wie es weitergeht. Für alle, die es nicht gelesen haben, möchte ich noch etwas sagen, aber nicht zu viel, weil sonst ist ja die ganze Spannung weg. Frodo und Sam haben einen Verfolger: Gollum bzw. Smeagol, wie er früher hieß. Sie zwingen Gollum, sie nach Mordor zu führen. Dabei sind sie aber zweigeteilter Meinung: Frodo, der Gollum vertraut, weil er keinen anderen Weg sieht, nach Mordor zu kommen, und auch Mitleid mit ihm hat, weil er weiß, wie es ist vom Ring gefangen zu sein, und Sam, der ihm absolut nicht vertraut. Aragorn, Legolas und Gimli kommen nach Rohan und Merry und Pippin können auf Grund eines Angriffs auf die Uruk-Hai in den Fangorn-Wald entkommen, wo sie Baumbart treffen. So, das dürfte jetzt genug sein.
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Schauspieler
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Klar, als Fortsetzung ist die Besetzung gleich geblieben. Elijah Wood als Frodo, Sean Astin als Sam, Ian McKellen als Gandalf, Dominic Monaghan als Merry, Billy Boyd als Pippin, Viggo Mortensen als Aragorn, Orlando Bloom als Legolas, Liv Tyler als Arwen, Christopher Lee als Saruman, Cate Blanchett als Galadriel, John Rhys-Davies als Gimli, Andy Serkis als Gollum (spielte die Bewegungen vor und wurde durch die Computeranimation ersetzt), Berhnard Hill als Théoden, Brad Dourif als Schlangenzunge, Hugo Weaving als Elrond und Miranda Otto als Eowyn. In weiteren Rollen sind Marton Csokas (Celeborn), Karl Urban (Eomer) und David Wenham (Faramir) zu sehen. Sie sind alle perfekt für ihre Rolle gemacht. Sie haben sich in ihre Rolle richtig gehend reinversetzt und bringen die Geschichte glaubhaft an das Publikum. Die einzige Fehlbesetzung ist in meinen Augen Cate Blanchett als Galdriel. Galdadriel wird im Buch als die schönste Frau der Welt beschrieben. Alle Männer liegen ihr zu Füßen. Gut, das tun sie auch im Film, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das im wirklichen Leben tatsächlich ein Mann täte. Naja, das ist ja schließlich Geschmackssache und vielleicht liegt es ja auch am Make-Up.
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Der Regisseur
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Regisseur Peter Jackson ist gleichzeitig auch der Drechbuchautor. Er hat den Film gut verarbeitet und in meinen Augen richtig in den Film reinversetzt (wie die Schauspieler), den sonst hätte er den Film niemals so gut umsetzen können. Er war als Regisseur bereits an "Bad Taste", "Heavenly Creatures", "Braindead", "The Frighteners" und "Meet the feebles" beteiligt.
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Das Buch
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Als Vorlage für den Film dient die Trilogie "Der Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien. Es wurde sehr gut umgesetzt, auch wenn ein paar Szenen wirklich stark vom Buch abweichen. Kann auch sein, dass ich mich nicht mehr so gut an das Buch erinnere, aber bei manchen Szenen fällt das wirklich auf. Gut, ich sage immer, bei so einem langen Buch muss man einfach ein paar Szenen abändern, aber doch nicht sinnentstellend.
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Der Autor
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John Ronald Reuel Tolkien schrieb auch "Der kleine Hobbit". Er wurde am 3.1.1892 in Südafrika geboren, zog nach dem Tod seines Vaters nach England in die Nähe von Birmingham. 9 Jahre nach dem seiner Mutter heiratet Tolkien 1913 Edith Bratt. 1937 erscheint dann "The Hobbit" ("Der kleine Hobbit") und in den Jahren 1954 und 1955 erscheint "The Lord of the Rings" ("Der Herr der Ringe"). Er stirbt am 2.9.1973 im Alter von 81 Jahren.
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Musik
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Die Musik ist einfach erste Sahne. Wenn ich im Kino sitze und diese Musik von allen Seiten kommt, fühle ich mich richtig in den Film hineinversetzt. Bei manchen Stellen durchzieht mich dann ein richtiges Kribbeln im Bauch. Howard Shore ist ein wahrer Glückstreffer (naja, sie wollten ihn, also ist es ja eigentlich kein Glück) für das Team um Jackson. Für mich zählt er zusammen mit John Williams (Harry Potter) zu den besten Filmmusik-Komponisten der heutigen Zeit.
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Effekte, Animationen und FSK 12 Jahre
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Die Effekte und Animationen sind ein wahres Paradies für Augen. Ohne sie wäre der Film nicht mal halb so gut, ja eigentlich gar nicht machbar gewesen. Denn die ganzen Orks mussten mit dem Computer erstellt werden. Auch Gollum ist rein am Computer erstellt. Unvorstellbar, wie das aussähe, wenn es Computer nicht gäbe. Ich hab's mal versucht mir vorzustellen, aber es war unmöglich. FSK 12 ist hier absolut angebraucht, denn durch die Brutalität ist der Film nicht für unter 12 geeignet.
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Urteil
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"Wow!" Das war der erste Gedanke nach dem Film. Dieser Film ist erste Klasse. Wer kann, sollte sich diesen Film auf jeden Fall im Kino anschauen, denn als Video im Stereo-Soundsystem und auf einem Fernseher ist das einfach halb so schön. Durch die Musik, Animationen und die Schauspieler, die den Film glaubhaft an das Publikum bringen, wird der Film für mich zum Oskarpreistäger. Auch der Humor fehlt hier nicht, auch wenn es nicht viel gibt: Gimli bringt hin und wieder witzige Sprüche, über die man lachen kann. J.R.R. Tolkien wäre stolz auf diesen Film gewesen!
Auch wenn der Film manchmal arg vom Buch abweicht, gilt folgendes: diesen Film sollte man gesehen haben!
Also, rein in den Film!!!
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-12-26 10:06:49 mit dem Titel Tolkiens Werk - Er wäre stolz darauf
Vor kurzem war ich mal wieder im Kino und habe mir "Der Herr der Ringe - Die zwei Türme" angeschaut. Davon möchte ich euch heute berichten.
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Vorgeschichte
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Da der Film eine Fortsetzung zu "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" ist, möchte ich am Anfang etwas zur Vorgeschichte sagen. Im ersten Teil machte sich Frodo Beutlin, ein Hobbit aus dem Auenland, mit seinen Freunden Sam, Merry und Pippin auf nach Bruchtal, um den Ring abzugeben. Auf dieser Reise begegnen sie Streicher (ein Waldläufer, der eigentlich Aragorn heißt), der sie nach Bruchtal führt. Leider wird Frodo auf dem Weg dorthin von schwarzen Reitern verletzt. In Bruchtal wird dann das Bündnis der neun Gefährten geschlossen: Frodo, Sam, Merry, Pippin (alle Hobbits), Gandalf der Graue (Zauberer), Boromir und Aragorn (Menschen), Legolas (Elb) und Gimli (Zwerg). Sie machen sich auf, den Ring zu zerstören. Dabei müssen sie durch Moria, wo sie von einer Armee Orks angegriffen werden. Beim Kampf am anderen Ende von Moria mit einem Dämon, stürzt Gandalf mit ihm in die Tiefe und kommt dabei ums Leben. Die Gefährten ziehen weiter und kommen nach Lórien, dem Land der Elben. Danach machen sie sich mit der Ausrüstung, die ihnen von den Elben geschenkt wurde, auf nach Mordor. Sie kommen aber nicht weit. Denn während sie rasten, kommt es zum Streit um den Ring zwischen Frodo und Boromir, wobei Frodo den Beschluss fasst, alleine weiterzureisen. Boromir kommt in einem Kampf, bei dem er Merry und Pippin vor angreifenden Uruk-Hai beschützen will, ums Leben. Als Sam merkt, dass Frodo alleine weiterreisen will, läuft er ihm nach. Aragorn, Legolas und Gimli machen sich auf den Weg, um Merry und Pippin zu retten, nachdem sie gemerkt haben, dass Frodo und Sam heimlich gegangen sind. Damit endet der erste Teil.
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Story des zweiten Teils
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Es sind nun drei Gruppen unterwegs: Merry und Pippin, die von Uruk-Hai entführt wurden; Aragorn, Legolas und Gimli, die Merry und Pippin befreien wollen; und schließlich noch Frodo und Sam, die auf dem Weg nach Mordor sind, um den einen Ring zu vernichten. Wer das Buch gelesen hat, weiß ja, wie es weitergeht. Für alle, die es nicht gelesen haben, möchte ich noch etwas sagen, aber nicht zu viel, weil sonst ist ja die ganze Spannung weg. Frodo und Sam haben einen Verfolger: Gollum bzw. Smeagol, wie er früher hieß. Sie zwingen Gollum, sie nach Mordor zu führen. Dabei sind sie aber zweigeteilter Meinung: Frodo, der Gollum vertraut, weil er keinen anderen Weg sieht, nach Mordor zu kommen, und auch Mitleid mit ihm hat, weil er weiß, wie es ist vom Ring gefangen zu sein, und Sam, der ihm absolut nicht vertraut. Aragorn, Legolas und Gimli kommen nach Rohan und Merry und Pippin können auf Grund eines Angriffs auf die Uruk-Hai in den Fangorn-Wald entkommen, wo sie Baumbart treffen. So, das dürfte jetzt genug sein.
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Schauspieler
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Klar, als Fortsetzung ist die Besetzung gleich geblieben. Elijah Wood als Frodo, Sean Astin als Sam, Ian McKellen als Gandalf, Dominic Monaghan als Merry, Billy Boyd als Pippin, Viggo Mortensen als Aragorn, Orlando Bloom als Legolas, Liv Tyler als Arwen, Christopher Lee als Saruman, Cate Blanchett als Galadriel, John Rhys-Davies als Gimli, Andy Serkis als Gollum (spielte die Bewegungen vor und wurde durch die Computeranimation ersetzt), Berhnard Hill als Théoden, Brad Dourif als Schlangenzunge, Hugo Weaving als Elrond und Miranda Otto als Eowyn. In weiteren Rollen sind Marton Csokas (Celeborn), Karl Urban (Eomer) und David Wenham (Faramir) zu sehen. Sie sind alle perfekt für ihre Rolle gemacht. Sie haben sich in ihre Rolle richtig gehend reinversetzt und bringen die Geschichte glaubhaft an das Publikum. Die einzige Fehlbesetzung ist in meinen Augen Cate Blanchett als Galdriel. Galdadriel wird im Buch als die schönste Frau der Welt beschrieben. Alle Männer liegen ihr zu Füßen. Gut, das tun sie auch im Film, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das im wirklichen Leben tatsächlich ein Mann täte. Naja, das ist ja schließlich Geschmackssache und vielleicht liegt es ja auch am Make-Up.
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Der Regisseur
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Regisseur Peter Jackson ist gleichzeitig auch der Drechbuchautor. Er hat den Film gut verarbeitet und in meinen Augen richtig in den Film reinversetzt (wie die Schauspieler), den sonst hätte er den Film niemals so gut umsetzen können. Er war als Regisseur bereits an "Bad Taste", "Heavenly Creatures", "Braindead", "The Frighteners" und "Meet the feebles" beteiligt.
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Das Buch
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Als Vorlage für den Film dient die Trilogie "Der Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien. Es wurde sehr gut umgesetzt, auch wenn ein paar Szenen wirklich stark vom Buch abweichen. Kann auch sein, dass ich mich nicht mehr so gut an das Buch erinnere, aber bei manchen Szenen fällt das wirklich auf. Gut, ich sage immer, bei so einem langen Buch muss man einfach ein paar Szenen abändern, aber doch nicht sinnentstellend.
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Der Autor
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John Ronald Reuel Tolkien schrieb auch "Der kleine Hobbit". Er wurde am 3.1.1892 in Südafrika geboren, zog nach dem Tod seines Vaters nach England in die Nähe von Birmingham. 9 Jahre nach dem seiner Mutter heiratet Tolkien 1913 Edith Bratt. 1937 erscheint dann "The Hobbit" ("Der kleine Hobbit") und in den Jahren 1954 und 1955 erscheint "The Lord of the Rings" ("Der Herr der Ringe"). Er stirbt am 2.9.1973 im Alter von 81 Jahren.
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Musik
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Die Musik ist einfach erste Sahne. Wenn ich im Kino sitze und diese Musik von allen Seiten kommt, fühle ich mich richtig in den Film hineinversetzt. Bei manchen Stellen durchzieht mich dann ein richtiges Kribbeln im Bauch. Howard Shore ist ein wahrer Glückstreffer (naja, sie wollten ihn, also ist es ja eigentlich kein Glück) für das Team um Jackson. Für mich zählt er zusammen mit John Williams (Harry Potter) zu den besten Filmmusik-Komponisten der heutigen Zeit.
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Effekte, Animationen und FSK 12 Jahre
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Die Effekte und Animationen sind ein wahres Paradies für Augen. Ohne sie wäre der Film nicht mal halb so gut, ja eigentlich gar nicht machbar gewesen. Denn die ganzen Orks mussten mit dem Computer erstellt werden. Auch Gollum ist rein am Computer erstellt. Unvorstellbar, wie das aussähe, wenn es Computer nicht gäbe. Ich hab's mal versucht mir vorzustellen, aber es war unmöglich. FSK 12 ist hier absolut angebraucht, denn durch die Brutalität ist der Film nicht für unter 12 geeignet.
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Urteil
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"Wow!" Das war der erste Gedanke nach dem Film. Dieser Film ist erste Klasse. Wer kann, sollte sich diesen Film auf jeden Fall im Kino anschauen, denn als Video im Stereo-Soundsystem und auf einem Fernseher ist das einfach halb so schön. Durch die Musik, Animationen und die Schauspieler, die den Film glaubhaft an das Publikum bringen, wird der Film für mich zum Oskarpreistäger. Auch der Humor fehlt hier nicht, auch wenn es nicht viel gibt: Gimli bringt hin und wieder witzige Sprüche, über die man lachen kann. J.R.R. Tolkien wäre stolz auf diesen Film gewesen!
Auch wenn der Film manchmal arg vom Buch abweicht, gilt folgendes: diesen Film sollte man gesehen haben!
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The Lord of the Films!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Am 18.12.2002 war es endlich soweit. Nach einem Jahr Pause, zugestopft mit DVD, DVD deluxe und super DVD zum Film plus diversion merchandising Artikeln, kam nun endlich eine Minuten nach Mitternacht der neue Herr der Ringe „Die zwei Türme“ die Kinos unserer Erde.
[ FAKTEN ]
Originaltitel:
The Lord of the Rings: “The Two Towers
Produktion:
USA, Neuseeland 2002
Darsteller:
Christopher Lee, Viggo Mortensen, Elijah Wood, Sean Astin, Cate Blanchett, Orlando Bloom, Ian Holm, Ian Mckellen, Andy Serkis, Liv Tyler
Regie:
Peter Jackson
Drehbuch:
Philippa Boyens, Peter Jackson, Stephen Sinclair, Frances Walsh
Kinostart:
18.12.2002
FSK:
Ab 12
Länge:
179 Minuten
Genre:
Abenteuer, Fantasy
Verleih:
Warner Bros. Film
[ FIGUREN ]
In diesem Abschnitt werden die wichtigsten Personengruppen und davon die wichtigsten Charaktere in gekürzter Weise vorgestellt.
- Hobbits
Frodo Beutlin
Frodo ist der Neffe von Bilbo Beutlin bei dem er aufwächst. Schon in seiner Jugend träumt er von der Welt außerhalb vom Auenland und wandert oft allein durch dieses. Durch die Übergabe des Ringes von Bilbo beginnt sein wohl wichtigstes Abenteuer.
Bilbo Beutlin
Bilbo – für viele ein sehr wunderlicher Hobbit – zog schon in jungen Jahren mit dem Zauberer Gandalf und einer Gruppe von Zwergen zum Berg Erebor. Da halt er den Zwergen den mächtigen Drachen Smaug zu besiegen. Während dieser Reise fand er durch Zufall in den Tiefen von Moria einen Zauberring. Er bemerkte schnell, dass der Ring magische Kräfte hat, denn als er ihn trug, wurde Bilbo durch selbigen unsichtbar. Dies rettete sein Leben, da er nur so dem seltsamen Wesen Gollum entkommen konnte, dem dieser Zauberring einst gehörte
Sam Gamdschie
Sam, der Sohn von Bilbo Gärtner ist Frodos treuster Freund und verhindert das dieser allein das Tal verlässt, in dem er Merry und Pippin von dessen Vorhaben erzählt. Zusammen hecken sie einen Plan aus, wie sie Frodo bei seiner Reise begleiten können. Eine Begegnung mit den Elben ist Sams größter Wunsch und erfüllt sich als er durch Lothlorien, das sagenhafte Waldkonigreich der Elben reist.
Meriadoc "Merry" Brandybock
Merry, der Jugendfreund von Frodo, Sam und Pippin reist mit ihnen zusammen nach Bruchtal und nimmt da an dem Rat teil, der über den weiteren Weg des Ringes entscheidt. An den Raurosfällen gerät er und Pippin in die Hände der Orks, die sie quer durch Rohan zum Zauberer Saruman nach Isengart bringen. Dennoch gelingt ihnen am Rand des Waldes Fangorn die Flucht.
- Elben
Elrond
Elrond, als Herr vom Bruchtal und Vater von Arwen, Elladan und Elrohir, lässt in seinem Heim den Rat zusammen treten, der entscheidet, was mit dem "Einen Ring" geschehen soll. Auf seinen Beschluss hin wird die Gemeinschaft der neun Gefährten gegründet.
Arwen Undomiel oder Abendstern
Arwen ist Elronds Tochter und Enkelin von Galadriel und gilt zudem als schönste aller Elben.
Galadriel
Galadriel ist die Herrscherin über das Waldreich Lothlorien und die Großmutter von Arwen.
Legolas
Legolas, Sohn des Elbenkönigs Thrandil aus dem Düsterwald und einer der neun Gefährten freundet sich auf der Reise mit dem Zwerg Gimli an.
- Menschen
Aragorn, auch Streicher genannt
Aragorn, ein Waldläufer aus dem Stamm der Dunedain, trifft die Hobbits Frodo, Sam, Merry und Pippin in Bree. Er begleitet die Hobbits nach Bruchtal und beim Rat um den "Einen Ring" enthüllt er schließlich seine wahre Identität: Er ist der letzte Nachfahre Isildurs und damit rechtmäßiger König von Gondor.
Boromir
Boromir ist der Sohn von Denethor, dem Truchsess von Gondor. Dieser zog nach Bruchtal, nachdem er einen rätselhaften Traum hatte.
König Theoden
Theoden kämpft in der Schlacht um die Hornburg, in der sich das Volk Rohans versammelt hat, und verhandelt mit Saruman und fällt in der Schlacht um Minas Tirith.
Èomer
Èomer ist der Neffe König Theodens von Rohan und der Bruder von Eowyn. Er ist oberster Marschall und wird schließlich nach Kriegsende König von Rohan.
Eowyn
Eowyn ist die Nichte König Theodens von Rohan und die Schwester von Eomer.
Denethor
Denethor regiert als Truchsess in Gondor und nimmt sich während des Kampfes um die Stadt das Leben.
- Zauberer
Gandalf, der Graue
Gandalf begleitete Bilbo und die Zwerge auf deren Reise zum Orodruin, wo sie den Drachen Smaug besiegten. Als er von dem "Einen Ring" erfuhr, vermutete er schnell, dass es sich um Saurons Ring handelt muss.
Saruman, der Weiße
Saruman ist der Anführer der Zauberer von Mittelerde und fiel den Einflüsterungen Saurons zum Opfer und versucht in der folgenden Zeit, den "Einen Ring" für sich selbst zu gewinnen.
- Zwerge
Gimli
Gimli ist der Sohn von Gloin, der zusammen mit Bilbo reiste. Er wird als Abgesandter der Zwerge zu einem der neun Gefährten. Auf der Reise entwickelt sich zwischen ihm und dem Elben Legolas eine tiefe Freundschaft
- Dunkle Gestalten
Sauron
Sauron, der dunkle Herrscher, schmiedete vor Jahrhunderten den "Einen Ring", welcher ihm einen Großteil seiner Macht verlieh. Er herrscht über das Land Mordor, wo der Schicksalsberg, in dem das einzige Feuer brennt, liegt.
Gollum
Gollum besaß den "Einen Ring" viele Jahre lang und lebte in den dunklen Gängen von Moria. Er verlor den Ring, und der Hobbit Bilbo fand ihn schließlich.
Orks
Die Orks sind dunkle Kreaturen, die Sauron dienen. Sie wurden als düsteres Abbild der Elben geschaffen.
Ringgeister
Die neun Ringgeister waren ursprünglich Könige der Menschen. Durch die Ringe, die sie von Sauron bekamen, fielen sie unter dessen Macht und wurden zu einer Art Schatten.
[ DAS BUCH ]
Der „Herr der Ringe“ ist das meistverkaufte Fantasy-Werk der Welt. Allein in Deutschland wurden bisher mehr als 3,5 Millionen Exemplare verkauft. Weltweit gesehen haben sich über 50 Millionen Leser ihr eigenes Bild über Mittelerde machen können.
J. R. R. Tolkien legte mit dieser Trilogie den Grundstein für die derzeitige moderne Fantasy-Literatur. Durch die Neuübersetzung von Wolfgang Krege – veröffentlicht durch Klett-Cotta - im Jahr 2000, trauern viele Leser der alten Fassung von Margaret Carroux nach.
[ TEIL 1: „Die Gefährten“ „The Fellowship of the Ring“ ]
Im Dezember 2001 begann mit der Premiere von „Die Gefährten“ der ersten Teiles der Trilogie. Seit 18. Dezember hat es nunmehr „Die zwei Türme“ zum erfolgreichsten Film aller Zeiten in Deutschland gemacht, denn nie zuvor wurden so schnell so viele Tickets verkauft wie diesmal. Und auch in 365 Tagen wird der dritte und letzte Teil „Die Rückkehr des Königs“ für volle Kassen und endlich befriedigte Zuschauer sorgen.
kurze Inhaltsangabe:
Der erste Teil begann in der Heimat der pausbackigen Halblinge, den Hobbits, die den 111. Geburtstag ihres großen Abenteurers Bilbo Beutlin feiern. Nach diesem entschließt sich der Hobbit Bilbo Beutlin schweren Herzens, einen magischen Ring an seinen Neffen Frodo zu übergeben. Der große Zauberer Gandalf betraut Frodo mit der Aufgabe, den Ring in das Reich des nach der Herrschaft über Mittelerde strebenden Magiers Sauron zu bringen. Dort soll er ihn im Magma des Schicksalsberges vernichten. So macht sich Frodo in Begleitung von Gandalf, seinen Hobbit-Freunden, einem Zwerg sowie menschlichen und elbischen Gefährten auf die gefährliche Reise.
Oscar-Auszeichnung 2001
für Andrew Lesnie (Beste Kamera); Jim Rygiel, Randall William Cook, Richard Taylor, Mark Stetson (Beste Visuelle Effekte); Peter Owen, Richard Taylor (Bestes Make Up); Howard Shore (Beste Musik)
Oscar Nomierungen 2001
Für Bester Film; Ian McKellen (Bester Nebendarsteller); Peter Jackson (Bester Regie); Grant Major und Dan Hennah (Beste Ausstattung); Fran Walsh, Philippa Boyens, Peter Jackson (Beste Drehbuch-Adaption); Ngila Dickson, Richard Taylor (Beste Kostüme); Christopher Boyes, Michael Semanick, Gethin Creagh, Hammond Peek (Bester Ton); John Gilbert (Bester Schnitt); Enya, Nicky Ryan, Roma Ryan für „May It Be“ (Bester Song)
[ Teil 2: „Die zwei Türme“ „The Two Towers ]
Nach Boromirs Tod ist unter den Gefährten die Trauer ausgebrochen und Mittelerde verfinstert sich zusehends. Im zweiten Teil haben sich zu Beginn die Gefährten aufgeteilt. Frodo (Elijah Wood) und Sam (Sean Austin) sind nach Mordor aufgebrochen, wo sie den allmächtigen Ring des bösen Herrschers Sauron vernichten wollen.
Die anderen Gefährten befinden sich derzeit auf dem Weg nach nach Isengard, wo sie sich dem mächtigen Zauberer Saruman (Christopher Lee) und dessen Armee – die sogenannten Orks - zum Kampf stellen wollen.
Das zweite Abenteuer bietet im Vergleich zu Teil eins wesentlich mehr direkte Action. Durch die ständigen Kämpfe rückt der Gedanke an den mächtigen Ring bei Frodo in den Hintergrund. Die durch am Computer entstandene Figur des Gollum, tritt in diesem Teil als ehemaliger Ringträger in den Vordergrund. Dieser schließt sich, da er seinen Schatz – den Ring – selber wieder besitzen will, Frodo und Sam an und führt sie die schreckliche Kulisse von Mordor. Weitere am Computer entstandene Figuren, wie die Ringeisters oder die überdimensionalen Elefanten haben im Film ihren Auftritt. Auch bei den gigantischen Landschaft der PC der Macher kräftig mitgeholfen und das ohne Nachteil.
Epische Schlachten und etliche Computertricks bilden so das Herzstück von "Die zwei Türme". Da in diesem Teil mehreren Fronten gekämpft wird, gerät meiner Meinung nach die Übersicht etwas verloren. Besonders für Zuschauer, die den ersten Teil nicht gesehen, werden dem einen oder anderen nicht folgen können.
Im Endeffekt wird diesmal eine große Schlacht geschlagen. Wie, mit wem und mit welchen Resultat kann nur ein Kinogang zeigen.
[ FAZIT ]
Um nicht die Spannung vorwegzunehmen, fällt die Kritik um jetzigen Film etwas mager aus. Denn nicht umsonst wurden mehrere hundert Millionen US $ in die Produktion der Mega-Filme gesteckt.
So ging auch ich gestern ins Kino, schaute 30 Minuten Werbung, wurde mit den Rest des Publikums 10 Minuten angebettelt Eis oder andere Snacks doch noch zu kaufen und schließlich das Epos zu schauen.
Da ich den ersten Teil auf DVD gesehen habe und das noch nicht all zu lang her ist, konnt ich dem Film gut folgen, auch wenn er – wie oben schon erwähnt – teilweise schon recht wirr war.
Die brilliante optische Darstellung, die Charaktere und der Umsetzung sowie die gute Story machen diesen wie den letzten Teil, wie wahrscheinlich auch den kommenden Teil zu einem noch nie dagegewesen Meisterwerk.
Ich fand im Nachhinein meine 7,5 € gut angelegt und kann den Film jeden nur an Herz legen, der nicht so auf 0815-Hollywood-Filme-mit.Vorhersehbarem.Ende steht.
In diesem Sinne schließt Euch Frodo und Co auf der Reise zum Ziel an und stürmt wie anderen Millionen die Kinos und lasst Euch verzaubern.
URLs:
http://www.herrderringe-film.de (Deutsche Seite zum Film)
http://www.lordoftherings.net (US-Seite zum Film)
(c) NEWON 2002 weiterlesen schließen -
Ring frei für den sensationellen zweiten Teil!
22.12.2002, 15:18 Uhr von
filmorama.de
Bin ein absoluter Film-Freak. Und deshalb schreibe ich auch nur über Filme. Mit gleichem User-Nam...Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Story:
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Die Gemeinschaft des Ringes ist nach Boromirs Tod und dem Ork-Angriff zerfallen. Während Frodo und Sam ihren Weg nach Mordor fortsetzen, um den Ring im Feuer des Schicksalsbergs zu zerstören, folgen Aragorn, Gimli und Legolas den Spuren der Uruk-Hai-Orkhorde, die Merry und Pippin entführt haben, um sie zu Saruman nach Isengart zu bringen. Dazu fliehen die Orks über die Ebene von Rohan, wo sie allerdings von den Rittern Eomers, des Feldmarschalls der Mark Rohan aufgerieben werden. Merry und Pippin können in den Wald Fangorn fliehen, wo sie den Baumhirten und Ent Baumbart kennenlernen, während ihre drei Retter dem wieder zum Leben erwachten Gandalf begegnen, der sie in die goldene Halle von Rohan mitnimmt, wo König Theoden unter dem Einfluß seines Beraters Schlangenzunge dahinsiecht. Doch Gefahr droht, denn Saruman will mit einem Handstreich über Rohan hinwegfegen. Notgedrungen ziehen sich die Menschen in die Hornburg von Helms Klamm zurück, um einen scheinbar aussichtslosen Kampf zu führen.
Währenddessen machen Frodo und Sam die Bekanntschaft ihres Verfolgers: es ist Gollum, der ehemalige Besitzer des Rings, der von ihnen "gezähmt" wird, sie zum schwarzen Tor von Mordor zu bringen...
Kritik:
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Genau ein Jahr nach "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" durften die Tolkien und Fantasy-Fans nun endlich die Kinokassen stürmen, um sich den zweiten Teil anzuschauen und somit erfahren, wie der Kampf um Mittelerde weitergeht. Doch kommt "Die zwei Türme" an den ersten Teil heran, der von vielen - und auch von mir - als den besten Film des Jahrhunderts gesehen wird?
Zu erst mal fällt doch sehr stark auf, dass dieser Film gänzlich anders ist als "Die Gefährten", sei es nun von der action-lastigkeit her oder von den vielen neuen vorkommenden Personen. Dieser Film wirkt im Gegensatz zum Vorgänger wie eine Art Anti-Kriegsfilm bespickt mit einzelnen Comedy-Einlagen und ein paar Love-Story Inhalten. Doch wird dieses so derart genial gezeigt vom Kult-Regisseur Peter Jackson, dass dieses perfekt in die Story hineinpasst und es fast niemanden stört. Einen riesigen Erfolg kann Jackson mit seiner komplett computer-animierten Figur Gollum verbuchen, denn diese schizophrene, sehr wichtige Figur sieht fast immer wirklich real aus und ich denke, hierfür allein haben die Special-Effects Profis schon einen Oscar verdient.
Ein Plus gibt es auch für die weitergeführten Charaktereigenschaften der Hauptfiguren. So sind zum Beispiel die drei Gefährten: der Zwerg Gimli, der Mensch Aragorn und der Elbe Legolas Freunde geworden, die sich für den anderen einsetzen und hier und da ein paar urkomische Slapstick-Einlagen zeigen.
Außerdem wiedergekehrt ist der verschollen geglaubte graue/weiße Zauberer Gandalf, der sich gleich am Anfang des Films wieder der Gruppe anschließt.
Das wirklich atemberaubendste an diesem Film sind die unglaublichen Schlachtensequenzen und die sensationellen Special-Effects, die die Effekte aus "Die Gefährten" mehr als nur in den Schatten stellen.
Fazit:
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Peter Jackson hat mit diesem Stück Filmgeschichte selbst seinen "Herr der Ringe"-Vorgänger als "besten Film des Jahrhunderts" übertrumpft. Die Darsteller überzeugen allesamt - allen voran Gandalf Darstelller, der letztes Jahr bereits für die "beste männliche Nebenrolle" nominiert wurde und den Oscar auch gewann.
"Die zwei Türme" ist ein poetisches, actiongeladenes, spannendes, von Special-Effects nur so protzendes, atemberaubendes und ein episches Meisterwerk der Superlative. Sensationell durch die Natur-Aufnahmen in Neuseeland in Szene gesetzt.
Bei der nächsten Oscar-Verleihung wird die Juri wohl dieses mal nicht herum kommen, mehr als vier Preise zu vergeben.
Doch in Folge dieses Streifens wird das Warten auf den entscheidenden Film, "Die Rückkehr des Königs", der Weihnachten 2003 in die Kinos kommen wird, für viele Fans wohl unerträglich.
Bewertung: 94%
Film-Daten:
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Herstellungsland: USA/Neuseeland
Laufzeit: ca. 179 Minuten
Regie: Peter Jackson
Darsteller: Ian McKellen, Viggo Mortensen, Orlando Bloom, Eliah Wood, etc...
Produktionsfirma: Warner Brothers weiterlesen schließen -
Die Schlacht um Mittelerde beginnt...
22.12.2002, 02:17 Uhr von
Angel05
Ich habe leider nur noch wenig Zeit für Yopi. Aber ich werd immer mal wieder reinschauen, was sic...Pro:
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Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Nach - meiner Meinung nach - viel zu langer Wartezeit von einem Jahr kam nun endlich der zweite Teil der Herr der Ringe-Trilogie in unsere Kinos. Und ich war natürlich eine der ersten, die ihn sich angesehen hat. Und ich kann Euch sagen: Auch der zweite Teil hat all meine Erwartungen übertroffen. Aber lest selbst...
Zum Inhalt
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Am Ende des ersten Teils sah man zuletzt, wie die Gemeinschaft des Ringes auseinanderbrach. Frodo und Sam machten sich allein auf den Weg nach Mordor, während Aragorn, Gimli und Legolas - die nun noch als einzige der restlichen Gruppe zusammen sind, machen sich gemeinsam auf den Weg, um die von den Uruk`hai entführten Hobbits Pippin und Merry zu retten. Der Film springt immer wieder mal zwischen den verschiedenen Schauplätzen hin und her, ich werde jedoch eine Story nach der nächsten kurz erzählen.
Angefangen bei Frodo und Sam. Ohne den genauen Weg zu kennen, machen sie sich allein auf, um nach Mordor zu gehen und den Ring im Feuer des Schicksalsberges zu vernichten. Bis dahin haben sie aber noch einen sehr langen Weg vor sich. Zunächst müssen sie ein riesiges Gebirge durchqueren, in dem sie sich jedoch ständig verlaufen. Sie werden zudem noch von Gollum verfolgt, dem Wesen, das den Ring vor Bilbo Beutlin besessen hat und ihn immer noch wiederhaben möchte. Außerdem weiß man bei Gollum nicht so genau, ob er nicht vielleicht für Sauron arbeitet. Andererseits erschient es zunächst als Glück für die Hobbits, das Gollum ihnen gefolgt ist, denn nachdem sie ihn gefangen genommen haben, wird er zu ihrem Führer gen Mordor, schließlich kennt er den Weg. Frodo beginnt sogar, ihm ein wenig zu vertrauen, während Sam ihm immer misstrauisch gegenübersteht.
Zunächst geht auch alles gut. Gollum führt die beiden Hobbits sicher durch das Gebirge und auch das dahinterliegende Sumpfland. Er rettet Frodo sogar im Sumpf das Leben. Nach einem harten Weg erreichen Sie schließlich eines der schwarzen Tore, die die Grenzübergänge zu Mordor bilden. diese sind jedoch viel zu schwer bewacht und Frodo und Sam werden beinahe von Saurons Dienern gefangen genommen. dieser Gefahr entkommen, geraten sie jedoch sofort in die nächste: Faramir - der Bruder Boromirs, der im ersten Teil zu den Gefährten des Ringes gehörte - nimmt sie gefangen. Er will den Ring dem Herrscher von Gondor - seinem Vater - zum Geschenk machen, um die Truppen Mordors, die bereits begonnen haben anzugreifen, abzuwehren. Er erkennt jedoch rechtzeitig, dass er einen großen Fehler begeht. Nachdem sie die Schlacht um die Stadt Osgiliath - eine Stadt, die dicht an der Grenze zu Mordor liegt - überlebt haben, lässt er sie frei. Weiterhin unter der Führung Gollums setzen die beiden Hobbits ihre Reise fort. Sam bekommt jedoch dabei immer mehr Probleme mit Frodo, da sich der Ring immer stärker seines Trägers bemächtigt. Ohne Sam hätte Frodo wahrscheinlich schon die ein oder andere Situation gar nicht überlebt. Man darf gespannt sein, welche Hindernisse sie im letzten Teil noch zu überwinden haben. denn Gollum beginnt, ein falsches Spiel mit ihnen zu treiben.
Szenenwechsel: Aragorn, Gimli und Legolas machen sich auf, um die von dem bösen Zauberer Saruman ausgeschickten Orks zu verfolgen und Merry und Pippin zu retten. Während ihrer Verfolgungsjagd kommen sie ins Land Rohan und treffen dort auf eine Gruppe von Rohans Reitern, die die gejagten Orks am Abend zuvor getötet und ihre Leichen verbrannt haben. Die drei befürchten, dass auch die Hobbits in diesem Gefecht umgekommen sind. Dem ist jedoch nicht so. Merry und Pippin ist es gelungen, sich in diesem Gefecht aus dem Staub zu machen. Sie sind in den Wald Fangorn geflohen, in dem sie auf Baumbart treffen - einen so genannten Ent, ein Lebewesen, das aussieht, wie ein Baum. Und noch eine zweite Überraschung wartet auf die beidem im Fangorn: Gandalf ist wieder da, aber diesmal als "Der Weiße". Ihm ist es tatsächlich gelungen, das Balrog zu besiegen und mit einer gesteigerten Macht wiederzukehren. Er überlässt Merry und Pippin der Obhut Baumbarts. Auf der Suche nach den beiden Hobbits treffen auch Aragorn, Gimli und Legolas auf Gandalf und begleiten diesen zu König Theodin von Rohan. Theodin steht stark unter dem Einfluss Sarumans, da sein Berater – genannt Schlangenzunge – für Saruman arbeitet. Er hat deshalb sein Königreich lange im Stich gelassen und ist sich nicht der Gefahr bewusst, die von Sarumans Herrschaaren für Rohan drohen. Gandalf befreit ihn jedoch und er ergreift sofort notwendige Maßnahmen, um sein Volk zu schützen. Die gesamte Stadt begibt sich – entgegen dem Rat Gandalfs - nach Helms Klamm, einer angeblich uneinnehmbaren Festung Rohans. Diese Festung widersteht jedoch dem Angriff des 10000 Orks starken Heeres von Saruman nicht lange. Nach einem erbitterten Kampf um die Festung, zu der die Elben den Menschen von Rohan noch zur Hilfe eilen, werden sie fast besiegt. Im letzten Moment taucht jedoch Gandalf mit einem Heer von Menschen auf und die Schlacht wird so doch noch gewonnen. Aber trotz des kurzzeitig einkehrenden Friedens wissen alle, das der Angriff der Dunkelheit erst begonnen hat.
Und noch ein Szenenwechsel: Merry und Pippin versuchen, die Ents für den Krieg gegen Sauron zu gewinnen. Aufgrund dessen ruft Baumbart eine Versammlung der Ents ein, bei der sie jedoch entscheiden, das die Ents der Krieg nichts angeht. Als diese jedoch sehen, wie Saruman um seine Festung Isengard herum den Wald – also ihre Baumkollegen - hat abholzen lassen, greifen sie doch ein und vernichten die Kriegsmaschinerie Sarumans. Seine Orks, die sich noch bei seiner Festung befinden, kommen um und Saruman wird erheblich geschwächt.
Meine Meinung
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Der erste Teil „Die Gefährten“ war schon beeindruckend. Aber der zweite Teil „Die zwei Türme“ hat mich noch mehr in den Bann Tolkiens gezogen. Der gesamte Film ist ebenso detailgetreu gestaltet, wie der erste, jedoch wesentlich rasanter. Die drei Stunden, die auch er wieder lang ist, vergehen wie im Flug. Dabei ist es wiederum gut gelungen, die Phantasien von Mittelerde, die man als Leser des Buches hatte, in eine Welt aus Bild und Ton umzusetzen. Und das, obwohl es auch diesmal in der story einige Abweichungen von der Buchvorlage gab. Aber das sind wir ja schon aus dem ersten teil gewohnt.
„Die zwei Türme“ weisen jedoch neben dem wesentlich schnelleren Tempo – was natürlich an der sich immer weiter zuspitzenden Story liegt – noch einen zweiten Unterschied: Der Film bietet recht häufig die Gelegenheit zum schmunzeln. Und Grund dafür ist der Zwerg Gimli, der eine sehr erheiternde Figur in diesem Teil spielt, was im Buch nicht immer so auflockernd rüberkam.
Die Schauspieler
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Der Großteil der Schauspieler ist bereits aus dem ersten Teil bekannt. Es kommen jedoch noch ein paar wichtige Charaktere dazu, die auch im dritten teil noch eine Rolle spielen werden: Faramir, der Sohn des Königs von Gondor und Boromirs Bruder, Eowyn, die Nichte König Theodins von Rohan, die auch als Frau gut mit einem Schwert umgehen kann, König Theodin und Gollum, das Wesen, das Frodo und Sam nach Mordor führt. Die schauspielerische Leistung ist meiner Meinung nach durchweg sehr gut. Die Charaktere wurden optisch stark in Anlehnung an die Beschreibungen Tolkiens ausgewählt, so dass man sie bereits oft im Film erkennt, bevor man weiß, wen man vor sich hat. Außerdem merkt man, das jeder stark in seiner Rolle aufgeht und dem Film so noch etwas mehr von dem Charakter verleiht, den man als Leser des Buches schon kennt.
Mein Fazit
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Unbedingt ansehen. Egal ob man das Buch bereits kennt, Tolkien-Fan ist oder einfach nur gut gemachte Fantasy mag, der Film ist einfach ein Knaller. Ich fand es ganz hilfreich, sich vorher noch mal den ersten teil anzusehen, da verschiedenen Geschichten innerhalb des Films doch sehr stark ineinander greifen. Ich habe mir den ersten teil sogar noch mal im Kino angesehen, im so genannten Premieren-Doppel-Feature, also 6 stunden Herr der Ringe pur. Ob ich euch das jedoch empfehlen kann, weiß ich nicht. Es war doch sitztechnisch schon ein sehr grenzwertiges Vergnügen. Aber „Die zwei Türme“ solltet Ihr Euch auf gar keinen Fall entgehen lassen.
Vielen Dank für´s Lesen und Bewerten und bis bald. weiterlesen schließen -
Die mythische Kraft und das „Faktische“
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mythos meint eine Art Ursprung. Mythos meint aber auch eine Art Versicherung, Entlastung von Ängsten, dem Unerklärbaren, dem, dem man nicht beikommen kann. Mythen sind vor allem und zuerst Ursprungsmythen über die Entstehung der Götter, der Welt bzw. des Menschen (theogenische, kosmologische und anthropologische Mythen). Daneben besitzen Mythen auch erlösenden oder endzeitlichen Charakter (soteriologische und eschatologische Mythen). Indem Mythen den Ursprung und das Gemeinsame einer sozialen Gruppe, einer Gesellschaft zu begründen versuchen, kommt ihnen vor allem eine integrative Kraft zu. Für das Mittelalter und die Neuzeit war in erster Linie die christliche Mythologie – in unseren Breiten – die, in unterschiedlicher Ausprägung und Interpretation, bedeutendste mythologische Erzählung. Mythen sind eben vor allem auch Erzählungen, in deren Zentrum ein irgendwie gearteter Kampf zwischen Gut und Böse steht. Daraus ergeben sich Verhaltensrichtlinien und Werte, nach denen Menschen ihr Handeln bestimmen. Der Wahrheitsgehalt eines Mythos – im Sinne wissenschaftlicher Überprüfbarkeit – ist völlig unerheblich. Sie werden als wahr hingenommen. Das Entscheidende des Mythos ist seine Bedeutung, seine Aussagekraft, seine Essenz für das soziale Zusammenleben, für die identitätsbildende Sinnstiftung in einer Gemeinschaft, seine orientierende Kraft.
So gesehen ist ein Mythos auch der Versuch, in einer sich ständig verändernden Raumzeit etwas Bedeutendes, Sinnstiftendes zu fixieren, gegen die Unbill des Lebens vorzuführen. Mythen werden zwar aufgeschrieben, aber ihr Ursprung ist eher die permanente Überlieferung. Dabei verändern sich Mythen. Der klassische Mythos – selbst die ältesten bekannten Mythen des europäischen Raums wie die „Odyssee“ oder die „Ilias“ von Homer sind keine Ursprungsmythen, sondern durch Poesie angereicherte Erzählungen der Vergangenheit – ist zwar niedergeschrieben, aber nicht Produkt einer dichterischen Erfindung.
Die Moderne kennt daher keine Ursprungsmythen im klassischen Sinn. Seit der Aufklärung haben wir es mit Versuchen der Mythen-Konstruktion zu tun. Warum? Weil die „exakten“ Naturwissenschaften und die ihrem Vorbild nachgebildeten „exakten“ Sozialwissenschaften mit allem „Spuk“ gründlich aufgeräumt haben bzw. versucht haben, den Mythos in den Bereich des Unwissenschaftlichen, Quasi-Religiösen zu verbannen. Der Versuch ist gescheitert. Jedenfalls gab es immer wieder Versuche, sich der mythologischen Tradition gewahr zu werden. Der moderne, konstruierte Mythos unserer Zeit lebt fort in den Bildern des Sciencefiction (der „Star Wars“-Saga etwa), allgemein in vielen Bildern des Kinos. Der moderne Mythos hat seinen Ursprung in den intellektuellen „Kaderschmieden“. Er handelt nicht so sehr vom Ursprung des Daseins oder den Göttern, sondern ist eher soteriologischer und eschatologischer Mythos. Er befasst sich mit dem möglichen oder drohenden Ende der Welt und / oder der Befreiung, der Erlösung. So auch „Der Herr der Ringe“.
Es ist erstaunlich, wie ein Schriftsteller wie Tolkien schon durch sein literarisches Epos eine Wirkung und Kraft, einen Einfluss entfalten konnte, der sich jeder rationalistischen Kritik entziehen kann, entziehen muss und tatsächlich entzieht. Die Welt, die Tolkien konstruiert, ist eine „fremde“ Welt und doch so hautnah unsere Welt, dass die „exakten“ Wissenschaften – man nehme, welche man will – keine Chance haben, ihrer habhaft zu werden. Diese Phantasie-Welt ist nicht zerstörbar, weil sie einem Bedürfnis entspricht, das die wissenschaftliche Welt nicht befriedigen kann, und sich mit (Ur-)Ängsten beschäftigt, die höchstens der Psychologie zugänglich sind.
Peter Jackson hat das meiner Meinung nach verstanden. Seine auf neun Stunden angelegte Adaption der Tolkien-Saga ist ein im Sinne moderner Mythen gelungener Versuch in diese Richtung. Die Frage ist nur, welche „Halbwertszeit“ moderne Mythen, das heißt Mythen der Moderne überhaupt haben. Denn auch sie können sich zwar der wissenschaftlichen Kritik entziehen (wie Religion und „Glauben“ im allgemeinen), aber kaum der Raumzeit, der Schnelllebigkeit der Moderne, dem permanenten Verfall von Werten und Normen bzw. deren Umwertung und Bedeutungswandel. Immerhin: „Der Herr der Ringe“ „lebt“ seit fast siebzig Jahren im Bewusstsein von Millionen von Menschen. Und trotzdem ist die sozial- und sinnstiftende Funktion des modernen Mythos stark gefährdet durch das Verständnis des Menschen als einem historischen Wesen.
Inhalt
Gandalf (Ian McKellen) stürzte in die Schlucht von Khzad-Dûm, die Gefährten werden auseinander gerissen. Frodo (Elijah Wood) und sein treuer Freund Sam (Sean Astin) sind auf dem Weg nach Mordor, aber sie kennen den Weg nicht. Frodo gerät zunehmend in Gefahr, von dem Ring beherrscht zu werden. Als Gollum, der frühere Smeagol, (Andy Serkis) sie verfolgt, um in den Besitz des Rings zu gelangen, können ihn Frodo und Sam überwältigen und legen ihn an die Leine. Frodo hat Mitleid mit Gollum, der den beiden Hobbits verspricht, sie nach Mordor zu führen. Dafür lassen sie ihn frei laufen. Frodo weiß, was der Ring und die Gier nach ihm aus dem armen Smeagol im Laufe der Zeit gemacht haben.
Derweil erhalten die beiden anderen Hobbits Merry (Dominic Monaghan) und Pippin (Billy Boyd), die von den Uruk-hai gefangenen gesetzt wurden, unerwartet Hilfe von den sprechenden Bäumen im Wald von Fangorn.
Die anderen Gefährten - Aragorn (Viggo Mortsensen), der Elb Legolas (Orlando Bloom) und der Zwerg Gimli (John Rhys-Davies) – versuchen, die Uruk-hai einzuholen. Das allerdings gelingt ihnen nicht. Sie kommen nach Rohan, in dem früher ein stolzer König herrschte, Théoden (Bernard Hill), der unter dem Einfluss von Sarumans (Christopher Lee) Helfershelfer Grima Schlangenzunge (Brad Dourif) uralt und willenlos geworden ist. Saruman plant, die Einwohner von Rohan zu vernichten. Doch das Schicksal will es zunächst, dass Gandalf – wieder zurückgekehrt, weil es das Schicksal so wollte –, der zuvor Merry und Pippin aus den Klauen der Uruk-hai befreit hat, auch Schlangenzunge vertreibt und Théoden vom Fluch Sarumans befreit.
Saruman hat zur Vernichtung von Elben und Menschen ein Heer von über 10.000 Kämpfern zusammengestellt. Théoden will keinen Krieg, aber er sieht sich gezwungen, sein Volk in die Festung von Helms Klamm zu führen. Weit und breit scheint keine Unterstützung für Théoden, Aragorn und die anderen in Sicht. Faramir nimmt Frodo, Sam und Gollum gefangen. Wie sein Bruder Boromir glaubt er nicht nur an die Macht des Rings, sondern will seiner habhaft werden. Die Elben unter Elrond (Hugo Weaving) wollen über das Meer in ein heiliges Land. Nur Arwen (Liv Tyler) spürt, dass sie den Menschen helfen müssten. Die Liebe zu Aragorn gibt ihr die Kraft, an das Gute auch weiterhin zu glauben, an das Überleben von Mittelerde und an den Sieg über Saruman ...
Inszenierung
Ich will vermeiden – aus gutem Grund –, irgendwelche Vergleiche zwischen der Romanvorlage und der filmischen Adaption des Stoffs durch Jackson anzustellen. Es sollte bekannt sein, dass Literatur und Film anderen Regeln folgen. Es gibt sicherlich – einige „absolute“ und „werkgetreue“ Tolkien-Fans werden das zuhauf feststellen – Unterschiede, Abweichungen usw. zwischen Buch und Film. Doch die Wirkung des Films ist ausschließlich aus ihm selbst zu ermitteln, nicht aus diesen Differenzen. Wirkung von Bildern im Kino und Wirkung von selbst erzeugten Bildern aufgrund eines literarischen Textes folgen jeweils eigenen Wegen. Jackson und seine Drehbuchautoren standen vor der schwierigen Aufgabe, den „Mittelteil“ der Geschichte im Abstand von einem Jahr zum ersten Teil und zum dritten Teil umzusetzen. „Der Herr der Ringe“ ist ein dichtes, in sich geschlossenes, einheitliches Werk; umso komplizierter war die Aufgabe.
Manche meinen, man könne diesen zweiten Teil nicht verstehen, ohne den ersten zu kennen. Diese Behauptung enthält sicherlich ein gutes Stück Wahrheit. Umso mehr hat mich erstaunt, wie „selbständig“ dieser zweite Teil dennoch inszeniert wurde. Jackson baut drei parallel erzählte Handlungsstränge auf: den Weg Frodos und Sams mit Gollum, den Weg Merrys und Pippins aus der Gefangenschaft der Uruk-hai und ihre Begegnung mit den Ents, den sprechenden Bäumen, und drittens den Weg Aragorns, Gimlis und Legolas zu Théoden. Die Bilder wechseln oft schnell zwischen diesen drei Handlungssträngen, doch die dramaturgische Einheitlichkeit der drei Handlungen bleibt geschlossen, in sich erhalten. Von Anfang an ist auch deutlich ablesbar, dass sich die Gesamthandlung auf die von Saruman geplante Vernichtung des Volks von Rohan zuspitzen wird: Alles konzentriert sich auf den Showdown in der Festung von Helms Klamm.
Die Bilder Andrew Lesnies sind überwältigend. Die Szenarien wechseln zwischen den abwechslungsreichen Landschaftsaufnahmen (Neuseelands) und fiktiven Landschaften wie etwa dem Moor, durch das Gollum Frodo und Sam führt. Dabei gewinnen die Bilder jedoch nie die Oberhand: die Geschichte und deren Zuspitzung in der Schlacht in der Festung bleiben primär.
Bezüglich der Personen hat sich Jackson für eine extrem unterschiedliche Behandlung bezüglich der Charakterentwicklung entschieden. Während auf die Personen Théoden, seine Nichte Éowyn (Miranda Otto), die sich in Aragorn verliebt, Gollum, und auch Aragorn und Gimli – der zumeist für trockenen Humor zuständig ist – viel Zeit verwendet wird, bleiben Saruman, Faramir und Schlangenzunge in der charakterlichen Darstellung eher zurück. Nicht nur das. Der zweite Teil der Saga hat einen wesentlich höheren Anteil an Pathetischem als der erste. Besonders deutlich wird dies an der Entwicklung von Théoden, der zunächst an einem Krieg vorbeikommen will, später aber immer stärker angesichts des drohenden Untergangs in den Bann des Pathos gezogen wird. Auch die Dreiecks-Liebesgeschichte zwischen Aragorn, Arwen, die ihm im Traum erscheint, und Éowyn hat leicht pathetische Züge.
Die dementsprechende Aussage des Films ist ebenso eindeutig: Solange man noch etwas Gutes sieht, ist Hoffnung angesagt, und solange lohnt es sich, dafür zu kämpfen – auch wenn man dabei verliert und untergeht. Entsprechend auffällig ist, das in „Die zwei Türme“ das Böse fast nur am Rande vorkommt. Saruman wird in den drei Stunden gerade einmal ein paar wenige Minuten ins Bild gerückt. Das Böse manifestiert sich ansonsten in der Masse seiner Kämpfer.
Andererseits gewinnt auch das Pathos keine Überhand, weil Jackson es immer wieder in die konkrete Handlung zurückführt und es nicht in Rührseligkeit oder Kitsch ausarten lässt. So verbleibt das Pathos als Teil eines modernen Individualismus, der sich dem scheinbar Unvermeidlichen, Schicksalhaften widersetzt: Keiner der Gefährten dreht um, kehrt zurück. In der Beziehung zwischen Frodo und Sam manifestiert sich dies besonders klar: Frodo, unter dem immer stärker werdenden Einfluss des Rings, steht Sam sozusagen als ausgleichendes Korrektiv gegenüber. Er sagt Frodo z.B., dass er Gollum nicht traue. Er bringt seinen Freund immer wieder zurück „auf den Boden der Tatsachen“. Andererseits macht Frodo Sam verständlich, dass es ein Fehler wäre, ins Auenland zurückzukehren, weil das Auenland früher oder später ebenso von Saruman vernichtet werden würde.
Gut und Böse existieren in Reingestalten, mit zwei Ausnahmen. Faramir, der zwischen der Anziehungskraft des Ringes und der Einsicht, sich gegen Saruman zu wehren und Frodo zu helfen, hin und her schwankt (wie vorher schon sein Bruder Boromir), und vor allem Gollum, in dem „zwei Personen“ hausen, eben Gut und Böse, die einander bekämpfen.
Die CGI- und anderen Effekte passen sich überwiegend optimal in den Film, auch die Landschaftsaufnahmen, ein. Das gilt vor allem für Andy Serkis, der Gollum darstellt und digital „umgesetzt“ wurde, aber auch für die Ents oder die fliegenden Untiere der Nazgul und die nur kurz auftauchenden Olifanten.
Insgesamt gelang Jackson damit eine fulminante, an den ersten Teil nahtlos anschließende Fortsetzung der mythischen Geschichte – und er weiß ein Millionenpublikum hinter sich. Das hat andere Gründe als die, die kurzfristig Millionen in sogenannte „Kassenschlager“ treiben, die dann doch bald wieder vergessen sind. Der Mythos lebt von einer Aussage gegen die rationalistische Fortschrittsmetaphorik: Es gibt keine letztendlichen Siege des Guten über das Böse. Die großen oder auch kleinen Verbrechen der Vergangenheit sind keine „Betriebsunfälle“ der Geschichte, wir – die wir uns zu aufgeklärten Menschen deklarieren (z.B. in Abgrenzung zum so genannten „finsteren“ Mittelalter) – leben nicht in einer Zeit des ewigen Fortschritts, des Immer-Weniger-Bösen. Der Mythos – selbst eine Art ideologische Fixierung – unterscheidet sich von den modernen Ideologien dadurch, dass er mehr Realitätsgehalt dadurch gewinnt, in den emotionalen Tiefen der Menschen danach zu suchen, statt in den äußeren Faktoren des (technologischen) Fortschritts, und dadurch, dass er keine teleologischen Endzeitparadiese konstruiert, kein Schlaraffenland und keine klassenlose Gesellschaft, kein ewiges Reich Gottes nach dem Jüngsten Gericht und keine tausendjährigen Reiche. Das macht den Mythos unausrottbar.
Fazit
Wie schon die Romantik in einer enormen Gegenbewegung zur Aufklärung den absoluten Herrschaftsanspruch des rationalistischen Diskurses konterkarierte, belegen moderne Mythen wie „Der Herr der Ringe“ den tiefsitzenden Zweifel an einer solchen Diktatur des Verstandes.
Jackson hat diese Funktion und Bedeutung des Mythos erkannt, auch wenn solche Epen in sich brüchig erscheinen und die Feindbilder des Films manchmal allzu sehr denen des realen Lebens angepasst scheinen. Wahrscheinlich lässt sich das nicht gänzlich verhindern, da der Einfluss der gegenwärtigen Kultur (und nicht zuletzt auch der Produktionsgesellschaften) eben doch seine Spuren hinterlässt.
Gollum / Smeagol steht – in seiner psychisch wie physisch lädierten Gestalt – nicht nur für die Doppelexistenz von Gut und Böse, sondern eben auch für die spezifische Verletzlichkeit des einzelnen in unserer Kultur. In gewisser Weise steht er im Zentrum des zweiten Teils der Geschichte. Und überhaupt kommt das Dunkle, Mysteriöse, Drohende in „Die zwei Türme“ wesentlich stärker zum Ausdruck als im ersten Teil – konterkariert von einer Lichtgestalt: Gandalf.
Wertung: 10 von 10 Punkten.
Der Herr der Ringe – Die zwei Türme
(The Lord of the Rings: The Two Towers)
USA, Neuseeland 2002, 179 Minuten
Regie: Peter Jackson
Drehbuch: Frances Walsh, nach dem Roman von J. R. R. Tolkien
Musik: Howard Shore
Director of Photography: Andrew Lesnie
Schnitt: Michael Horton, Jabez Olssen
Produktionsdesign: Grant Major, Dan Hennah, Joe Bleakley, Rob Otterside, Phil Ivey, Mark Robins
Hauptdarsteller: Elijah Wood (Frodo), Ian McKellen (Gandalf), Liv Tyler (Arwen), Viggo Mortsensen (Aragorn), Sean Astin (Samwise „Sam“ Gamgee), Cate Blanchett (Galadriel), John Rhys-Davies (Gimli), Bernard Hill (König Théoden von Rohan), Christopher Lee (Saruman), Billy Boyd (Peregrin „Pippin“ Took), Dominic Monaghan (Meriadoc „Merry“ Brandybuck), Orlando Bloom (Legolas), Hugo Weaving (Elrond), Miranda Otto (Éowyn aus Rohan), David Wenham (Faramir), Brad Dourif (Gríma Schlangenzunge), Andy Serkis (Gollum / Smeagol), Karl Urban (Éomer), Bruce Hopkins (Gamling), Nathaniel Lees (Uglúk)
Offizielle Homepage: http://www.derherrderringe-film.de
Internet Movie Database: http://german.imdb.com/Title?0167261
Weitere Filmkritik(en):
„Chicago Sun-Times“ (Roger Ebert):
http://www.suntimes.com/output/ebert1/cst-ftr-lord18f.html
„Movie Reviews“ (James Berardinelli):
http://movie-reviews.colossus.net/movies/l/lotr2.html
„NZZ-Online“ (Michael Bodmer):
http://www.nzz.ch/2002/12/18/fe/page-article8KYUH.html
„Die Zeit“ (Georg Seeßlen):
http://www.zeit.de/2002/52/Mystery
© Ulrich Behrens 2002 für
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