Pro:
riesige Spielvielfalt, Gebäudekauf möglich, mehr Fahrzeuge und Waffen, gute Radiosender, geile Autos usw.
Kontra:
zu wenig Motorräder, viel zu wenig Einstellungsmöglichkeiten vor allem im Bereich Grafik,keine Fahhrräder,Person kann nicht schwimmen.
Empfehlung:
Ja
Moin yopifreunde!!!!
ich freue mich, dass ich endlich über mein absolutes Lieblings-PC Spiel schreiben darf: GTA Vice City
Da ich von dritten Teil ja schon so fasziniert war, musste ich Vice City unbedingt haben. Ich habe das Spiel inzwischen durchgespielt, jedenfalls zum grössten Teil, denn so ein Spiel wie GTA Vice City kann man ja praktisch nicht durchspielen, und will Ciao sofort meine Meinung sagen.
WORUM GEHT’S?
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In GTA Vice City steuert man die Figur Tommy Vercetti, mit der man auch schon im dritten Teil gespielt hat. Er hat vor einen großen Deal abzuwickeln, allerdings geht das, wie man im Intro des Spiels sehen kann, ziemlich in die Hose: die anderen Beteiligten werden von einem Spezialkommando erschossen, Tommy Vercetti kann – natürlich – flüchten.
Danach geht’s dann los, er wird auf Vice City losgelassen, die riesige Stadt, alle Möglichkeiten stehen frei. Er setzt sich zum Ziel alleiniger Boss der Stadt zu werden, wobei ihm aber noch ein steiniger Weg bevorsteht. Wer nicht weiss, wie das in GTA-Spielen so abläuft, hier eine kurze Erklärung:
GTA steht für Grand Theft Auto. Im ersten und zweiten Teil, damals noch in 2D, wie auch im dritten und vierten ist das Prinzip gleichgeblieben. Man spielt einen Einzelgänger, der bei verschiedenen Banden und Personen (kriminelle) Arbeit finden kann, wobei es keine Level gibt, sondern das Geschehen in einer riesigen Stadt stattfindet, in der man sich frei bewegen kann, was einfach unglaublich vielfältig ist, da es so viel zu entdecken gibt.
DIE SPIELVIELFALT
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Die Fahrzeuge:
GTA Vice City ist dem Vorgänger in einigen Punkten überlegen. So wurde die Anzahl an fahrbaren Vehikeln um eine Autoklasse erweitert, nämlich die Motorräder, ausserdem kann man jetzt Hubschrauber steuern.
Es gibt nun 3 mal so viel Autos und einige Motorräder, ausserdem 3 Helikoptertypen, ein Wasserflugzeug und natürlich die Schiffe. Die Autos finde ich ähnlich wie in GTA 3, einige sind auch gleich geblieben, z.B. lässt sich immer noch der Cheetah, Infernus, Esperanto, Idaho oder Rumpo finden. Die neuen Fahrzeuge sind zwar interessant, doch im Grossen und Ganzen keine atemberaubende Neuerung. Was toll ist, sind die Motorräder, da gibt es eine Harley, eine schnelle Yamaha-Maschine, eine klassische Vespa und ein Geländemotorrad. Man kann auch auf dem Hinterrad und Vorderrad fahren und es macht schon um einiges mehr Spass auf einem Motorrad durch die Stadt zu fahren, als auf einem Auto. Das ist manchmal allerdings ein bisschen gefährlich, denn man fliegt öfter auf die Schnauze als im Auto. Trotzdem sind die Motorräder ein bisschen zu wenig, 4 Stück sind wirklich nicht viel und da hätten es wirklich einige mehr sein können.
Mein absolut favorisiertes Transportmittel im Spiel ist aber der Helikopter, den man auf seinem Anwesen, das man später im Spiel bekommt, auf seinem Dach finden kann. Mit dem Helikopter kommt man schnell und leicht zu jedem Ort und kann locker auf jeder Strasse landen. Das ist Vice City auch positiv anzurechnen, das sich jetzt alle Fluggeräte viel leichter steuern lassen – so macht es richtig Spass zu fliegen und ein Bodenfahrzeug kommt einem richtig veraltet vor.
Die Schiffe darf man natürlich auch nicht vergessen, hier gibt es nach wie vor Rennboote, allerdings gibt’s jetzt auch schön etwas schönere Motorboote. Einige neue Schiffe sind eben dazu gekommen, aber im Großen und Ganzen ist das gleichgeblieben. Was ich mal versucht habe war ziemlich lustig, hab nämlich von einer Brücke den Fahrer einer kleineren Yacht abgesnipet und bin dann mit dem Helikopter über dem Schiff abgesprungen und am Steuer gelandet ;-) Ich wusste nicht wo ich das Schiff woanders herbekomme.
Die Waffen:
Es kamen auch viel mehr Waffen hinzu, wobei man nicht alle auf einmal tragen kann, denn es gibt Waffenklassen:
- Die Faust ;-)
- Schlagwaffen (wie Baseballschläger, Machete, Kettensäge, Fleischerbeil, Schlagring usw....)
- Pistole (Sixshot Colt, normale Pistole)
- Kleinere Schusswaffen (Mac-Maschinenpistole, Uzi, MP5)
- Gewehre (Kruger-Angriffsgewehr, M4)
- Shotguns (S.P.A.S. 12, normale Shotgun)
- Schwere Waffen (schweres tragbares MG, Flammenwerfer, Raketenwerfer usw...)
- Wurfwaffen (Granaten, Fernzündgranaten, Molotow-Cocktails)
Man kann nur eine Waffe aus jeder Waffenklasse tragen, nicht alle gleichzeitig. Das sorgt auch für Abwechslung, selbst wenn man eine Lieblingskonfiguration hat, macht es Spass die Waffen oft zu wechseln.
Die Waffen machen aber mehr Spass als im dritten Teil ;-) die Explosionen sind zwar gleich geblieben, sowieso die ganze Grafik, aber dazu komme ich später noch. Auf jeden Fall ist die S.P.A.S. 12 der absolute Hit, das ist eine Shotung mit 5 Ausläufen, also 5 Schuss pro Runde, und das gute dran ist, dass die vollautomatisch schiesst! Insgesamt ein Magazin von 7 Runden, je 5 Schuss, also 35 Schuss, und das in ca. 1 Sekunde – im Nahkampf unschlagbar. Auch das neue grosse MG gefällt mir sehr, man kann damit zwar nicht rennen, aber ein paar Schuss und jedes Auto fliegt in die Luft . Was mir auch gefällt ist die Vielzahl an den Maschinenpistolen, mit der Mac kann man laufen und dabei schiessen, was mit der Uzi und der MP5 nicht geht, hier ist man ein leichteres Ziel. Und da man beim Stehenbleiben ja eh eine schwerere Waffe, wie die M4 nehmen kann, bringt eine Uzi oder MP5 meiner Meinung nach nicht viel. Höchstens dass sie mehr Schlagkraft besitzen, wenn man aus dem Auto oder vom Motorrad schiesst, da ist es nützlich. Ich werde jetzt mal nicht auf jede einzelne Waffe eingehen, nur noch bemerken, dass wirklich viele neue Waffen hinzugekommen sind und diese wirklich Spass machen.
Die Stadt:
Wichtiger als die Fahrzeuge und die Waffen ist aber die Stadt, wo alles stattfindet. Vice City soll Miami in den 80er Jahren darstellen, und das ist wirklich gelungen. Von der Grösse her ist Vice City ungefähr 2 mal so gross wie Liberty City aus dem Vorgänger. Es gibt eigentlich nur 2 Stadtteile, eine rechte lange und eine linke lange Insel, die dritte Insel ist sehr klein und liegt zwischen den beiden grossen Inseln. Es gibt noch andere Inseln, aber diese drei sind die, die freigeschaltet werden, wenn man im Spiel vorankommt. Die Stadt ist wirklich toll gemacht, die 2 grossen Inseln sind überhaupt nicht in Reich- oder Armenviertel zu unterteilen, sondern sind mit allen verschiedenen Gebieten bevölkert, lediglich Starfish Island, die mittlere Insel ist voller Villen.
Wie gut die Gebäude aussehen und wie sie gestaltet sind, da komme ich im Grafikteil dazu, ich werde jetzt erstmal auf die Gestaltung der Stadt eingehen.
Wirklich gut in Vice City sind die langen Strassen, die am Ufer entlangführen, zwar nicht direkt am Ufer, aber in der Nähe vom Strand. Gut finde ich auf jeden Fall, dass alles jetzt ein bisschen grösser geworden ist, Gebäude sind eindeutig höher, länger und breiter als im dritten Teil. Auch Starfish Island, die mittlere Insel, hat eindeutig grössere Swimmingpools und Gärten bei den Villen zu bieten, und im dritten Teil der Stadt hat man jetzt einen viel grösseren Flughafen und Dock. Ausserdem ist jetzt eine Militärbasis vorhanden, wo man unter anderem einen Kampfhubschrauber fliegen und damit Bürgerwehr-Missionen machen kann, da ist man so gut wie unbesiegbar.
Die Missionen:
Doch wie in jedem Spiel gibt es auch in Vice City Missionen. Die Missionen sind wie im dritten Teil wieder mehr auf einzelne Personen, als auf Banden konzentriert. So hat man seine Auftraggeber in der Stadt verstreut und kriegt typisch für GTA Spiele ziemlich krasse Missionen. Trotzdem sind es im Prinzip nicht wirklich neue Missionen, allerdings machen die immer noch genau so viel Spass. Verfolgungsjagden, Attentätermissionen, Zeitmissionen, Demolierung, Rennen, alles ist dabei. Natürlich kann man wieder Telefonmissionen annehmen, das sind allerdings ganz wenige. Obwohl es mehrere Banden gibt (Kubaner, Haitianer, Biker usw.), wird denen nicht viel Bedeutung zugemessen, man kann zwar Missionen bei denen machen, aber nicht allzu viele, und zur Hauptstory tragen die auch nicht bei, da sie unabhängig von den normalen Auftraggebern sind.
Es gibt natürlich wieder die Missionstypen wie Bürgerwehr und Ambulanz und Taximissionen. Neu hinzugekommen ist jetzt der Job des Pizzalieferanten, hier muss man auf einem Pizaroller steigen und, während man durch die Stadt rast, den Kunden die Pizzen zuwerfen.
Die Schwierigkeit der Missionen ist mir genau recht, so hat man das Spiel nicht gleich nach 2 Tagen durch, sondern bei 3-4 Stunden am Tag vielleicht in einer knappen Woche. Man kann das Spiel auch nicht einfach so durchspielen, denn bevor man die letzten beiden Missionen machen kann, muss man die Stadt zu einem bestimmten Grad unter seiner Kontrolle haben, das heisst bestimmte Gebäude komplett zu besitzen, so dass man dort Geld abholen kann.
Was ich gut finde ist, dass man sich wirklich von einer unbedeutenden Person in Vice City zum Herrscher der Stadt aufschwingen kann, das wird vor allem etwas symbolisch, nachdem man ab einer bestimmten Mission, in der man einem „cholerischen Fettsack“ namens Diaz das Licht ausknipsen soll, dessen Villa auf Starfish Island bekommt – das ist wirklich ein riesiges Grundstück! Und eine wirklich tolle Villa. Leider fängt Tommy Vercetti, sobald man dort wohnt, an die Villa mit Pizzaschachteln und Dosengetränken zu verschmutzen, die liegen dann nämlich einfach so auf dem Boden herum ;-)
Als Missionen zu bezeichnen sind wahrscheinlich auch die ganzen versteckten Sachen, die man in der Stadt noch so finden kann. Das heisst die Amokläufe, die versteckten Päckchen, die Stuntstellen usw... Hier gibt es wirklich einiges zu entdecken, was mich auch motiviert das Spiel noch auf lange Zeit weiterzuspielen. Die Päckchen sind diesmal nämlich wirklich hart versteckt, das kann ich euch sagen, da müsst ihr lange suchen.
Die Gebäude:
Was jetzt eine ernsthafte Neuerung im Spiel ist, ist dass man nun einige Gebäude betreten und auch kaufen kann bzw. muss, um die Story weiterzubringen. Wenn man eine spezielle Mission im Spiel abgeschlossen hat, dann kann man Gebäude kaufen, denn Tommy Vercetti hat sich zum Ziel gesetzt die Stadt unter seine Kontrolle zu bringen. Man kann unter anderem ein Taxiunternehmen, eine Druckerei, einen Tanzclub, eine Stripbar, ein Autohaus usw. kaufen. Man besitzt diese Gebäude dann nicht nur, sondern kann bei denen auch Missionen annehmen und sonstige Sachen tun. Wenn man die Missionen eines Gebäudes durch hat, dann besitzt man es endgültig und es fängt an Geldbeträge zu generieren, die man sich dort regelmäßig abholen kann. Wenn man dann so alle Gebäude besitzt kommt man sich ziemlich bedeutend und wichtig vor, und das gefällt mir ;-).
Das Innere der Gebäude ist von der Grafik her auch genau so wie das Äußere, allerdings ist es eine interessante Sache endlich Gebäude betreten zu können, das ist schon was anderes.
Die Spielfigur:
Man merkt ganz klar ab einem bestimmten Punkt, dass Tommy Vercetti vorhat, die Stadt unter seine Kontrolle zu bringen. Er kann jetzt auch sprechen, im dritten Teil hat man nämlich nie ein Wort von ihm gehört. Vercettis Charakter tritt nun eindeutig mehr in Erscheinung, als im vorherigen Teil. Er hat hier ein eindeutiges Ziel, einen klaren Willen. Nach den vielen Fehlschlägen gönnt man es ihm ja auch, dass er endlich nach den vielen Fehlschlägen und seiner Knastzeit zum erfolgreichen Gangsterboss aufsteigt ;-)
GRAFIK
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Der Punkt wäre dem Spiel eigentlich nicht negativ anzurechnen – wäre da nicht schon der Vorgänger gewesen. Denn dessen Grafik sah exakt genauso aus wie die von GTA Vice City. Die Personen sind gleich gestaltet, die Autos und Häuser wurden zwar vielleicht schöner gemacht, aber nur von der Erscheinung und nicht von der grafischen Qualität her. Bei den Personen sind immer noch die Ecken zu sehen, und die Autos sehen auch lange nicht so gut aus wie die fast echt aussehenden Rennwagen aus z.B. Colin McRae Rally 2.
Die Gebäude sind vom Design her zwar schöner gestaltet, aber von der grafischen Qualität her, also die Texturen, sind sie gleich geblieben. Alles wurde ein bisschen grösser und eindrucksvoller gemacht, aber eigentlich sieht alles noch genauso aus wie in GTA 3.
Ich finde es ausserdem wirklich nicht gut, dass in den Grafikeinstellungen die Effekte nicht einstellbar sind. Man kann nur die Auflösung einstellen – das zwar sehr variabel – aber Effekte und anderes grafisches Finetuning ist nichts einzustellen. Es gibt zwar den Frame Limiter, der dafür sorgt, dass die FPS (= Frames per Second, dt. Bilder pro Sekunde) verringert wird und das Spiel flüssiger laufen soll, allerdings ist mir der viel zu allgemein. Ich meine, ich will die grafischen Effekte schon selber einstellen und nicht durch so eine bloße Einstellung, die man nicht mal als vernünftige Funktion bezeichnen kann, verändern lassen. Auswirkungen habe ich in meinem Fall nur geringe bzw. auch komische gespürt, war der Frame Limiter aus, hat er zwar manchmal mitten im Spiel irgendwas geladen, das heisst er war schon ausgelasteter, aber was der noch so anstellt ist unglaublich:
Manchmal verschwinden ganze Strassenteile und ich komme mir vor als würde ich auf durchsichtigem Boden fahren – dabei sollte ohne Frame Limiter die Grafikqualität ja verbessert werden. Wird sie aber nicht, komischerweise treten mit angeschaltetem Frame Limiter die Probleme nicht auf und die Grafik sieht meiner Meinung nach ein bisschen besser aus, was mir total unverständlich ist.
Es gibt zwar eine Option, bei der man die Distanzdarstellung erhöhren, bzw. erniedrigen kann, was aber gar nichts bringt! Es ist sogar so, dass wenn man in weiter Ferne ein Fahrzeug kommen sieht, dieses wieder verschwunden ist, wenn man sich herumdreht und wieder zurückschaut - von wegen Distanzdarstellung, das nützt absolut gar nichts.
Gerade durch das viele Grafikkarten-Hin-und-Her, dass sich ATI und Nvidia im Moment leisten, sollte jedes Spiel genug an grafischen Einstellungen zu bieten haben. Ich finde es eine Frechheit, dass das nicht so ist.
Das soll aber ja nicht heissen dass die Grafik schlecht ist – sie ist gut, eben so wie im Vorgänger! Eben nichts neues. Mir fehlt es halt nur an grafischen Einstellungen, das ist alles.
SOUND
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Hier haben sich einige kleinere Erweiterungen im Spiel ergeben, dennoch muss ich wieder über die Einstellungsfreiheit meckern. Ich habe bei mir zu Hause ein 5.1-Boxensystem und benutze in den meisten Spielen EAX, das ist eine Funktion, die das Spiel realer erscheinen läßt (geht nur mit Dolby Surround, glaube ich). In den Optionen lässt sich nur „2 Boxen“ und „Mehr als 2 Boxen“ einstellen – ist das zu fassen???? Jedes Billigspiel hat EAX und 2- und 4-Boxenmodus als Einstellung verfügbar. Das ist auch eine Frechheit.
Aber nicht, dass ihr das wieder falsch versteht, das war nur die Kritik an den Optionen, der Sound im Spiel und die Neuerungen sind gut geworden. So sind wieder neue Radiosender da, diesmal insgesamt 3 mal die Hörlänge wie in GTA 3. Songs und Klassiker aus den 80er Jahren sind passend zusammengestellt und in das Radioprogramm der vielen Sender eingefügt worden. Hier ist wirklich etwas für jeden dabei, es gibt wieder die Dance-Rock-Pop Radios (Flash FM, Wave 103, Fever 105), hier ist übrigens auch „99 Luftballons“ von Nena im Radioprogramm mit enthalten, die Chatsender (KCHAT, VCPR), einen Rocksender (VROCK), in dem übrigens Lazlo aus der Chatterbox von GTA 3 moderiert, den Softie-Sender „Emotion 98.3“, moderiert von Fernando Martinez, der übrigens auch aus der Chatterbox des dritten Teils bekannt ist, ausserdem den spanisch-südamerikanischen Sender „Espantoso“. Kann sein, dass ich einen vergessen habe, aber auf jeden Fall sind die Radiosender sehr gut gelungen, hier gibt es nichts zu bemängeln.
Man hat auch wie im Vorgänger wieder die Möglichkeit seinen eigenen Radiosender zu machen, das heißt dann einfach MP3 Player im Spiel, hier kann man seine eigenen MP3s, keine andere Dateiart, in den Ordner MP3 einfügen und sich im Spiel als Radiosender anhören.
Die Soundeffekte im Spiel bei den Waffen, Autos und Umgebungsgeräuschen sind eigentlich immer noch gleich, was neu hinzugekommen ist, sind Tommy Vercettis Kommentare, z.B. wenn er ein Auto klaut „I need this now“, natürlich gibt es viel zu viel um es aufzuzählen.
SONSTIGES
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Vielleicht der Punkt Steuerung, hmmm... ich glaube den muss ich nicht weiter erwähnen. Maus und Tastatur eben und die individuelle Konfiguration lässt sich in den Optionen einstellen.
Schade ist auch, dass für das Spiel immer noch kein Multiplayermodus verfügbar ist, das wäre wirklich der Hammer! Und es ist technisch auch möglich mit einem Spiel wie GTA Vice City, das habe ich schon in anderen Spielen gesehen, die ähnlich komplex waren, aber die Entwickler haben anscheinend einfach keine Lust.
Ich gehe mal kurz auf die Bewertungskriterien ein, die Ciao unten angeben hat. Ich finde es zwar komisch, dass man Punkte wie Grafik und Sound nicht bewerten kann, aber was soll’s:
Verarbeitung:
Damit ist wohl die Verpackung gemeint, ja sie ist gut geworden, aber nicht sehr gut, sieht typisch für Vice City genauso aus wie vom dritten Teil ;-) Viele Gesichter und comicartige Bilder in mehreren quadratischen Bilderrahmen. Ich werde jetzt mal nicht auf die Rückseite eingehen, das wird mir hier dann doch zu genau.
Zuverlässigkeit:
Damit ist wohl die Stabilität des Spiels gemeint, hier gibt’s nicht viel zu sagen: Es läuft stabil und stürzt nie ab
=> ausgezeichnet.
Funktionsvielfalt:
Da habe ich mich im Bericht ja schon genug darüber beschwert, so auch meine Bewertung in diesem Punkt.
Software-Ausstattung:
Eben die CDs und das Handbuch. Geht so.
Installation:
So wie bei jedem anderen Spiel, also kinderleicht.
Festplatten-Kapazität:
1,54 GB bei mir, also ich denke mal das ist ein normaler Wert, denn die heutigen Spiele sind ja fast alle so und es hat ja jeder mindestens eine 40 GB-Platte.
Benutzerfreundlichkeit:
Die Steuerung ist kinderleicht einzustellen und das Spiel stürzt nie ab. Das ist der positive Punkt, der aber eigentlich auch selbstverständlich ist, der schwerwiegendere negative Punkt ist aber der absolute Mangel an Grafik- und Soundeinstellungen. Deswegen gibt es hier eine schlechte Bewertung.
Treiber & Treiber-Update:
Wahrscheinlich sind damit Patches gemeint, also ich habe keine gebraucht, da bei mir keine Spielfehler aufgetreten sind. Und wenn, dann sind von Rockstar Games sicherlich welche verfügbar. Von daher gibt’s hier die Höchstbewertung.
Bedienungsanleitung:
Also wenn ich ehrlich bin ... ich hab nicht mal in die Bedienungsanleitung reingeschaut, sowas benutze ich schon lange nicht mehr bei Spielen. Aber sie ist bestimmt idiotensicher ausgeführt und gut verständlich.
Support/Service:
Da habe ich bis jetzt keinen Anspruch drauf nehmen müssen, aber ich kann mich noch gut an die Krise bei GTA 3 erinnern, als das Spiel damals bei vielen Leuten geruckelt hat, obwohl die sehr gute PCs hatten. Da hat Rockstar Games / Take 2 dann einen Patch rausgebracht, der alles behoben hat. Das ist bei GTA Vice City bestimmt nicht anders.
FAZIT
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Das war ja ein ziemlich langer Bericht über ein Computerspiel. Aber ich hatte einfach viel zu sagen. Mein Fazit mache ich kurz und knapp:
Trotz der kleineren Mängel in den Einstellungen ist GTA Vice City wohl mit Abstand das am meisten Spass machende und beeindruckendste Spiel, das in den letzten Monaten herausgekommen ist. Wenn man sich die schwache Konkurrenz auf dem Spielemarkt ansieht, dann ist es kein Wunder, dass GTA Vice City sich so gut verkauft.
GTA ist und bleibt eine der besten, wenn nicht sogar die beste Spielreihe überhaupt!
Danke fürs Lesen, Bewerten und eure Kommentare
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