Pro:
Musik, Schauspieler, Stunts
Kontra:
Handlung
Empfehlung:
Nein
---STORY---
Der junge FBI-Agent Johnny Utah (Keanu Reeves) steht am Anfang seiner Karriere und ist schon jetzt beauftragt zusammen mit seinem Partner nach Bankräubern zu suchen, die verkleidet als die ehemaligen US-Präsidenten eine Reihe von Banküberfällen begangen haben ohne sich dabei erwischen zu lassen. Durch einige Hinweise werden diese Räuber im Surfer-Millieu vermutet und um sich dort einzuschleusen benutzt er die Surferin Tyler (Lori Petty), die ihm das Surfen beibringen soll. So lernt er nicht nur Surfen sondern auch Tylers Ex-Freund, ein waghalsiger Surfer, Bodhi (Patrick Swayze) kennen und freundet sich mit ihm an. Dieser zeigt Johnny durch seine sorglose Art eine neue Welt und bald hat sich Johnny in der neuen Gruppe gut eingelebt, bis dieser erfährt wer die gesuchten Verbrecher sind und nun muss er sich zwischen seinem Job und seinen Freunden (v.a für Tyler) entscheiden.
---SCHAUSPIELER---
Johnny Utah - Keanu Reeves (Matrix 1-3, Constantin, Das Haus am See, Hardball, Außer Kontrolle, Speed, Dem Himmel so nah, Im Auftrag des Teufels, Bodycheck)
Bodhi - Patrick Swayze (Dirty Dancing 1+2, Outsiders, Mord im Pfarrhaus, 11:40, Road House, Bodycheck, Ghost-Nachricht von Sam, Kidnapper, Donnie Darko)
Gary Busey (Payback, Die Firma, Bonanza)
Lori Petty (Out of time, Tank Girl, Route 666)
John McGinley (Scrubs, Sieben, Highlander 2)
Julian Reyes, John Philbin, James le Gros, Christopher Pettiet
----INFOS-----
DREHBUCH: W.Peter Iliff (Gefährliche Brandung 2, Die Stunde der Patrioten, Under Suspicion)
REGIE: Kathryn Bigelow (K-19, Blue Steel, Strange Days, Near Dark)
FSK: 16
SPIELDAUER: ca.117 min
LAND: USA
ERSCHEINUNG: 1991
GENRE: Action, Thriller
MUSIK: Marc Isham (Next, L.A Crash, Sag kein Wort, Save the last dance, Blade)
-----MEINUNG&FAZIT------
Gefährliche Brandung - bescheuerte Handlung, das trifft auf diesen Film wirklich zu. Zwar mag sich die Geschichte sehr spannend und interessant anhören, jedoch ist die Umsetzung total daneben gegangen. Das einzig gute an der Umsetzung sind die Stunts (beim Surfen) und die Luftaufnahmen (beim den Fallschirmsprüngen). Aber zum Film gehört nun mal mehr als nur gute Stunts und gute Schauspieler, was hier ein Pluspunkt wäre. Wäre der Film nicht mit so guten Schaupielern besetzt gewesen hätte ich ihn sowieso sofort ausgeschaltet, denn die Handlung zieht sich ewig hin und das schlimmste daran ist eigentlich das idiotische Handeln der Hauptfigur Johnny, das ich teilweise nicht nachvollziehen konnte. Seine kindliche Dummheit, die den Film unnötig verlängert und deswegen nicht spannender macht, kann einem nach einiger Zeit wirklich auf die Nerven gehen. Er macht einen dummen Fehler nach dem anderen und irgendwie konnte ich während des ganzen Films nicht wirklich verstehen ob sich die Hauptfigur nun auf die Seite der Surfer geschlagen hat oder nicht. Auch ist es am Ende seltsam, das er seine FBI-Marke wegwirft (und wahrscheinlich damit andeutet, das er seinen Job aufgibt und sich dem Surfen zuwenden möchte), denn wer würde schon am Anfang seine Karriere an den Nagel hängen, nur um sich seinem Hobby zu widmen? Auch ist es übertrieben welche Fehler Johnny nur für seine Freundin Tyler macht, denn im Film sieht diese Beziehung nicht gerade wie die große Liebe aus, sondern eher wie eine kleine Affäre. Hier hätte man vielleicht auch eher auf diese Beziehung eingehen sollen, damit der Zuschauer das Handeln der Personen besser nachvollziehen kann. Meiner Meinung nach ist das Handeln der Hauptfiguren meistens nicht nachvollziehbar, unlogisch und eher aus der Luft gegriffen. Der Film geht eigentlich nicht sehr genau auf die Hauptpersonen ein (man erfährt nicht sehr viel über die Personen), vielmehr bezieht sich die Handlung eher auf das Surfen, was eigentlich sehr schade ist. weiterlesen schließen
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