Pro:
?
Kontra:
keine Lacher in der Komödie, keine Story, nicht interessant, nicht fesselnd
Empfehlung:
Nein
letztens hat mich meine Schwester überredet, mir einen Film anzusehen, den sie mir aus der Bücherei mitgebracht hat. Außerdem meinte sie, ich könne ja dann auch gleich einen Bericht darüber schreiben und somit würde das zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Tja, und nun tue ich das eben.
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Der Film, von dem ich euch erzählen möchte, heißt ‚Muriels Hochzeit’, einer Komödie von P.J.Hogan, die 1994 erschien. Schon als ich die ersten Minuten sah, dachte ich, dass es ein alter Film sein musste. Die Kameraführung scheint recht simpel, die Bilder sind ziemlich dunkel und auch die Tonqualität des Videos ist nicht wirklich die beste. Aber ich möchte mich nicht lange mit unwichtigen Einzelheiten aufhalten, und werde euch deswegen gleich mal etwas mehr über den Verlauf der ‚Geschichte’ erzählen, die uns 105 min des Films begleitet...
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Muriel (gespielt von Toni Colette, bekannt aus The 6th sense) ist ein junges, wenig selbstbewusstes Mädchen, das gemeinsam mit seiner Familie in der kleinen australischen Stadt Porpoise Spit wohnt. Sie hat keinen Job, ist ein wenig pummelig, und wird deswegen weder von ihrer Familie, noch von ihren vermeintlichen Freundinnen besonders geschätzt. Ihre Familie scheint mir allerdings recht verdreht und unsympathisch, vielleicht auch nicht ganz richtig im Kopf, während ihre ‚Freundinnen’ sich für die Schönsten halten und mit ihrer Arroganz auch nicht unbedingt groß glänzen können.
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Muriel wird vorgeworfen, ein Kleid geklaut zu haben, welches sie bei der Hochzeit einer ihrer Freundinnen getragen hat. Daraufhin klaut sie einen Scheck von ihren Eltern und verschwindet nach Sydney, wo sie sich ein völlig neues Leben erhofft. Dort verbringt sie auch viel Zeit mit einer ehemaligen Bekannten aus der Highschool und die beiden werden dicke Freunde. Leider trifft Rhonda, die High School Freundin, dann aber ein echter Schicksalsschlag, denn sie bekommt Krebs und muss operiert werden. Nach der Operation sitzt sie im Rollstuhl und es besteht kaum eine Chance, dass sich dieser Zustand je wieder ändern wird.
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Im Verlauf der Geschichte stellen wir fest, dass Muriels einziger Wunsch ist, eine Braut zu werden und eine richtig schöne Hochzeit zu feiern. Es kommt einem manchmal so vor, als würde sie das nur tun wollen, um ihr Selbstbewusstsein etwas zu stärken und zu sagen ‚Da, seht ihr. Ich hab geheiratet. Es gibt sehr wohl einen Mann, der mich will!’. Deshalb probiert sie auch sämtliche Hochzeitskleider in ganz Sydney an, lässt Fotos davon machen und klebt sie in ihr Hochzeitsalbum – alles ohne Bräutigam, versteht sich.
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Wie sich ihre Suche nach einem Bräutigam entwickelt, was aus ihrer Freundschaft zu Rhonda wird und ob sie je wieder Kontakt zu ihren Eltern bekommt, die sie ja bestohlen hat...das werde ich euch jetzt noch nicht verraten. Nach meinem Fazit, oder falls euch die Story jetzt schon fesselt, könnt ihr euch den Film ja mal leihen...
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Neben Toni Colette sind noch Rachel Griffiths (als Rhonda) und Bill Hunter (als Muriels Dad) in den Hauptrollen zu sehen. Der Rest der Schauspieler spielt eher unbedeutende Rollen und ist auch nicht weiter hervorzuheben. Toni Colette hat ihre Rolle recht gut rübergebracht... erst schüchtern, verletzlich und unbeliebt – dann selbstbewusst, offen und (zumindest nach außen hin) lebensfroh. Rachel Griffiths spielt die Rolle der Rhonda sehr gut. Man kann mitfühlen, wenn sie ihr Schicksal bewältigt, sie spielt sehr emotional und auch die Freundschaft zu Muriel gibt sie toll wider. Bill Hunter spielt den exzentrischen Vater ebenfalls recht gut, macht sich durchweg unsympathisch und man denkt, ihm sei die Rolle wie auf den Leib geschrieben.
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Die Story des Films, wenn es denn überhaupt eine erkennbare gibt, zieht sich ewig hin. Es gab während der ganzen ‚Komödie’ keine einzige Stelle, an der ich lachen musste (vielleicht bin ich auch humorlos...), die Story war nicht im geringsten fesselnd, es passierten immer wieder neue Dinge, aus denen man vielleicht für sich eine Geschichte hätte machen können, aber alles in allem passte es einfach nicht zusammen. Mich hat der Film wirklich enttäuscht, ich würde ihn mir nicht noch einmal ansehen, und ich bin froh, dass ich ihn nicht gekauft habe. Die paar Mark kann ich definitiv besser investieren. Die schauspielerischen Leistungen waren wirklich okay, aber das kann leider auch nichts mehr aus der langweiligen Story rausholen. Diesmal kann ich absolut keine Empfehlung aussprechen und vergebe mein Sternchen ;) weiterlesen schließen
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