Rome: Total War (PC Strategiespiel) Testberichte
Auf yopi.de gelistet seit 01/2007
Tests und Erfahrungsberichte
-
Activision: Rome – Total War!!
5Pro:
Klasse Grafik Super Sound Geiler Spieleffekt
Kontra:
Vllt. der Preis
Empfehlung:
Ja
Activision: Rome – Total War!
Allgemein:
Heute schreib ich mal über eines meiner besten Erwerbungen der letzten Jahre im PC-Spiele-Bereich. ROME – TOTAL WAR .
In der Schule hatte sich schon sehr viel herumgesprochen über dieses Spiel und wie es heutzutage einfach ist: Wenn man mitreden will, muss man mitreden können! Deshalb habe ich mir das Spiel vor gut 2 Monaten bei Media Markt geholt. Ich glaube es hat damals über 40 Euro gekostet. Jedenfalls bekommt man es heute etwas günstiger, z.B. :
www.alternate.de : 38 Euro
www.amazon.de : 39,99 Euro
Media Markt und Saturn müssten bei 35-40 Euro liegen momentan!
Nun zum Spiel selber:
Das Spiel ist echt super! Ich versuche euch mal zu vermitteln was mir so genau daran gefallen hat! Ich denke, dass alle Fans von Echtzeit-Strategie- und Verwaltungsspielen, im Civilation / Call to Power Stil, bei ROME – TOTAL WAR vollstens auf ihre Kosten kommen!
Als Spieler kann man hier die Eroberungskriege des alten Roms und anderer großen Mächte spielen und den Aufstieg Roms von 260 (1. Punischer Krieg) bis 14 vor Christus erleben. Hier merke ich aber auch gleich an, dass das Speil mehr auf Rom fixiert ist als auf die anderen Stämme! Jedoch kann man auch die anderen in Kampagnen spielen! Während dieser Zeit trifft der Spieler auf klassische Gegner der Römer: Griechen, Gallier, die in Mitteleuropa ansässigen Barbarenvölker, Ägypter oder Katharger inklusive Hannibal und seiner Elefantenherde.
Als Spieler bzw. Feldherr sollte man niemals die anderen Nationen unterschätzen! Ich selber habe zum Beispiel die Spanier sehr unterschätzt… Der Krieg dauerte 29 Jahre und am Ende waren meine ganzen Ressourcen total ausgeschöpft!
Auf jeden Fall muss man in diesem Spiel sein eigenes Imperium erschaffen! Es durch Kriege ausweiten und dem Senat Stück für Stück mehr Macht entlocken, um seine eigene zu vergrößern! Das Ziel ist es Imperator Roms und der ganzen ( damaligen bekannten ) Welt zu werden!
Eines der schönsten Dinge an dem Spiel ist seine Flexibilität:
Entweder man kämpft als einer der legendären Generäle der Geschichte wie Julius Caesar, Spartakus oder Hannibal oder man kämpft gegen diese!
Im ROME TOTAL WAR, kann man die Geschichte nach eigenem Ermessen und Belieben neu gestallten!
Ein TOP muss ich an die Grafiker aussprechen! Man kann als Kaiser von Rom Armeen mit bis zu 10000 einzeln dargestellten und höchst detaillierten Individuen ( Soldaten, Pferde, Elefanten, Hügel und alles andere! )
Die Vielfalt der einzusetzenden Truppen ist unendlich groß!
~Legionäre
~Hopliten
~Barbarenhorden
~Gladiatoren mit spezieller Ausrüstung
~Kriegselefanten aus dem fernen Afrika
~Streitwagen , teilweise mit Bogenschützen
~ Kriegsmaschinen wie Rammböcke, Katapulte mit Feuerladung, Onager, Belagerungstürme, selbst Tunnel und Leiter!
ROME – TOTAL WAR bietet mehr als 10.000 einzigartiger Schlachtfelder, auf denen man immer und immer wieder neues erleben kann!
Extrem reale Landschaften werden hier einem offenbart! Vom Mittleren Osten (Persien) bis nach Portugal, Marokko und Irland!
Toll finde ich auch, dass man nicht nur öde Kriege führen muss, sondern auch politisch recht aktiv sein sollte! Denn wenn das Volk nicht hinter einem steht, dann hat man nach einigen Runden mehr Gefahr aus dem Volk zu befürchten als vor dem Feind! Deshalb sollte immer für das Volk gesorgt sein, zum Beispiel durch Gladiatorenspiele, die man dann entweder täglich, monatlich oder jährlich laufen lassen kann! Auf jeden Fall sollte man es dringlichst vermeiden, diese Spiele aus Kostengründen auszulassen! Die Bevölkerung wird sich schnell dafür revanchieren! ( Ich sprech da aus Erfahrung *gg* ).
Aber es gibt auch Sachen und Katastrophen, denen man leider nicht vorbeugen kann! Da gibt es Seuchen wie die Pest…. Vulkanausbrüche am Ätna… oder auch Brände! Jedenfalls sollte man immer für einen guten Lebensstandart sorgen! Ein Paar Truppen in den einzelnen Städten wären auch nicht schlecht! Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser ;)
Zu den Systemvoraussetzungen:
Minimum-Systemanforderungen:
Windows 98SE/ME/2000/XP
Pentium III 1.0 Ghz oder Athlon 1.0 Ghz
256 MB RAM
2.9 GB unkomprimierter Festplattenspeicher
Direkt X 9.0 b (enthalten)
ATI Radeon: 8500, 9000, 9500, 9600, 9700, 9800
Alle Nvidia GeForce 3 oder höher
Es gibt hier bei ROME – TOTAL WAR die Möglichkeit sowohl selber alle Schlachten Live mitzuerleben, oder diese durch den Computer schnell ausführen zu lassen! Letzteres muss manchmal angewendet werden, ansonsten würden ein paar Schlachten wahrscheinlich Stunden dauern ;) . Wenn man sich aber jedoch dafür entscheidet die Schlachten selbst zu entscheiden braucht man vorher viel Übung und Feingefühl! Denn nicht jede Einheit greift gleich an! Man muss immer bedenken, ob nun Kavallerie oder Bogenschützen besser geeignet sind gegen Infanterie!
Zum Laden der Szenarien muss ich sagen, dass die Erfinder das sehr sehr gut gelöst haben! Man bekommt immer neue römische ( antike ) Sprichwörter zu lesen, von Cicero, Tacitus, Nero und anderen antiken Persönlichkeiten! Die Übergangszeiten sind nicht immer sehr lang, kommt meiner Meinung nach immer erst auf die Systemanforderungen an!
Man beginnt eigentlich immer mit einer oder zwei Provinzen. Der Spieler selbst ist das Familienoberhaupt und zudem meistens auch der fähigste Kommandant! ( Ein fähiger Kommandant steigert den Kampfgeist und die Moral der Truppen! )
Wenn man als Rom spielen möchte hat man 3 römische Familien zur Verfügung! ( Zumindest ist es so in der Kampagne! )
~ Das Haus der Julier
~ Das Haus der Brutii
~ Das Haus der Scipionen
Ich habe keine grundlegenden Verschiedenheiten zwischen den 3 „Parteien“ entdeckt! Nur einige Truppenmöglichkeiten und Spezialeinheiten sind verschieden!
Jedes Haus stößt in eine andere Richtung vor! Durch den Computerspieler ( SENAT ) S.P.Q.R. wird der jeweiligen Seite ein Auftrag gegeben! Darunter fallen Eroberung und Rückeroberung der einzelnen Städte, Hafenblockaden und andere Sachen! Wenn man so eine Befehl verweigert sinkt dass Ansehen im Senat und man wird zunehmend mehr gehasst vom Senat! So etwas sollte man erst dann machen, wenn man sich wirklich bewusst ist, dass man alleine, ohne die Hilfe des Senates und seiner Aliirten (Am Anfang sind alle Römischen Seiten miteinander aliirt) überleben kann! Außerdem ist man am Anfang auf die Hilfe des Senates angewiesen! Durch jede erfüllte Mission gibt es mehr Geld und Einheiten! Und natürlich auch Vertrauen!
Die Julier werden nach Westeuropa ( von Trier bis nach Lissabon ) geleitet und müssen gegen Spanier, Gallier, Briten und Germanen kämpfen!
Die Brutii müssen nach Osten und gegen Makedonen, Griechen und Skythen kämpfen!
Die Scipionen sind für Ägypten und Karthago zuständig!
Ab und An werden bestimmte Heeresreformen, oder Rechtsreformen im Spiel angekündigt, welche Historisch bedingt sind!
Man muss auch für seine Familie arbeiten! Für die Töchter geeignete Männer aussuchen und selber Adoptivsöhne auswählen! Diese gehören dann alle zur Famile und man kann einen der männlichen Familienmitlieder zum Erben erklären. Dieser wird dann nach dem Tot des Familienoberhauptes der Anführer!
Schlau ist es immer, seine eigenen zuverlässigen Familienangehörigen in den einzelnen Städten als Stadtverwalter einzusetzen! So hat man eine größere Sicherheit! Die Fähigkeiten der eigenen Leute kann man durch jahrelange Erfahrung und gewonnen Schlachten steigern! Somit erhalten zum Besipiel Kommandeure der Familie goldene Sterne! Ein 7 Sterne General kämpft somit logischerweise besser als einer mit 3!
Die Schlachtschreie sind bemerkenswert und sehr gut gemacht, wie der Übrige Sound!
Alles in allem denkt man bei ROME – TOTAL WAR, man wäre mitten drin und man selbst wäre der Anführer, der seine Seite zum Krieg führen muss!
Ich kanns wirklich nur weiterempfehlen!
Für 17,50 kann man sich bei Amazon.de den "Rome: Total War: Prima Official Game Guide" kaufen! Der ist hilfreich beim Bau von einigen Gebäuden und gibt dem Spieler hilfreiche Tips... Allerdings denke ich, dass man das alles auch auf eigene Faust entdecken kann und nicht nochmal soviel Geld für so einen Guide ausgeben muss! weiterlesen schließen -
In Schildkrötenformation zu Angriff
Pro:
Detaillierte Animationen, Abwechslungsreich dank Multiplayer
Kontra:
Bis zum ersten Spielstart dauert es ein wenig.
Empfehlung:
Ja
Rome Total War
Kluge Strategen und gewaltige Armeen entscheiden in diesem Meisterwerk über Sieg und Niederlage.- Preis: ca. 40 €
- Lieferumfang: 3 CDs, Handbuch, Übersichtskarte
- Systemvorrausetzungen: Windows ab 98SE, P III 1,0 GHz, 256 MB Ram, 3 GB Festplattenspeicher, DirectX 9 kompatible Grafikkarte
Spielbeschreibung und Eindrücke:
Sehr positiv überrascht war ich von der schweren CD-Hülle. Ok, 3 CDs aber zusätzlich noch eine große Übersichtskarte (größer als DIN A3) und eine richtig ordentliche und verständliche Anleitung (79 Seiten, deutsch). So etwas habe ich schon lang nicht mehr in der Hand gehabt. Sonst gab’s das wenn überhaupt nur per PDF auf der Disk. Man sollte sich das Handbuch bei Gelegenheit auch ruhig mal durchlesen, da dort wertvolle Tipps und Versteckte Funktionen erklärt werden.
Die Installation läuft reibungslos aber recht zeitaufwändig. Besser hätte man statt 3 CDs, die man so wechseln muss, ruhig alles auf eine DVD pressen können. Zum Spielen benötigt man dann nur die eine Spiele-CD. Mit den Einstellungen von Grafik und Sound muss man ein weinig herumspielen, bis man die Optimalen werte erreicht hat. Dann läuft aber alles flüssig.
Nun zum Spiel selbst; Rome Total War (kurz Rome TW) ist ein Rundenbasiertes Spiel, komplett in 3D. In einem Prolog kann man die grundlegende Steuerung von Rome TW erlernen. Während dieses Prologes stehen 2 Berater an der Seite des Spielers. Im weiteren Spielverlauf erscheinen sie auch von Zeit zu Zeit um wertvolle Tipps zu geben. Sollten sie nerven, kann man sie ganz einfach rauswerfen.
Kampagne:
Gestartet wird mit nur wenigen Siedlungen und ein paar Truppen auf der Kampagnenkarte. Diese ist in 3D. Man hat hier den Überblick über die damals bekannte Welt (Europa, Teile Asiens und Afrikas). Zu Beginn ist jedoch ein Großteil der Karte nicht detailliert aufgedeckt, sonder man erkennt nur die geologischen Gegebenheiten wie Gebirge, Flüsse, Meere usw.... Um die Lage von Siedlungen, Armeen und Flotten ausfindig zu machen, muss man die unbekannten Gebiete erst mit Spionen, Diplomaten oder Armeen erforschen oder feindliche Siedlungen einnehmen.
Während man sich auf der Kampagnenkarte befindet, kann man mehrere Dinge tun:
Städte ausbauen/verwalten:
Solange man genug Geld in der Staatskasse besitzt, kann man seine Siedlungen ausbauen. Sollte es an Geld mangeln empfiehlt es sich die Steuern in Siedlungen hochzusetzen. Aber Vorsicht, das schadet der Stimmung der Bevölkerung. Dadurch sinkt der Bevölkerungszuwachs und man läuft Gefahr einer zivilen Revolte. Baut man z.B. Tempel so verbessert sich das Klima bald. Im laufe des Spiels wachsen Siedlungen zu (Groß-)Städten. Diese bringen z.B. mehr Einnahmen und bessere Truppen zum Vorschein.
Einheiten ausbilden:
In Siedlungen und Städten kann man neue Einheiten in Auftrag geben. Eine Einheit besteht aus bis zu 120 Mann. In Rome TW gibt es vier verschieden Typen von Armeen: Infanterie, Kavallerie, Attilerie und Flotten. Jeder dieser Typen untergliedert sich in viele verschiedene Armeeverbände wie z.B. Speerträger, Legionäre, Bogenschützen, Leichte Kavallerie und schwere Balisten.... Zusätzlich gibt es noch Einzeleinheiten, wie Diplomaten, Spione und Attentäter.
Sowohl die Rekrutierung, als auch Unterhalt von Truppen gehen ins Geld.
Fortbewegung:
Jede Runde hat eine Einheit einen bestimmten Bewegungsspielraum, den sie marschieren kann. In unebenen, feindlichen, bergigen Gelände kommt man natürlich langsamer voran, als im eigenen Land auf ausgebauten Hauptstraßen. Aus sind z.B. Reiter schneller als Infanterie.
Belagerung, Vorbereitung zum Angriff:
Statt zu marschieren kann man gegnerische Siedlungen belagern oder den Angriff auf Truppen vorbereiten. Eine belagerte Siedlung hält ein paar Runden stand und geht dann kampflos zu eigenen Seite über, es sei den der Feind macht einen Ausfall oder erhält Verstärkung von außerhalb. In diesem Fall kommt es wie beim direkten Angriff einer Siedlung oder gegen Armeen zur Schlacht auf dem...
Schlachtfeld:
Das Schlachtfeld ist das Highlight des Spiels. Man kann sich frei im riesigen 3D-Raum bewegen, zoomen. Zu Beginn werden die eigenen Truppen in Position gebracht. Die gegnerischen Truppen sieht man hierbei noch nicht, es sei denn man hat den Gegner in einen Hinterhalt gelockt oder macht einen Ausfall.
Unterhalb der 3D-Schlachtfeldansicht ist die Steuerungsleiste für die Armeen. Hier kann man die Einheiten schnell anwählen oder ihnen Befehle zum Angriff, Verteidigung oder anderen Aktionen geben. Die eigentliche Bewegung und Befehlssteuerung läuft direkt per Maus in der 3D Ansicht.
Ziel ist es den Gegner in die Flucht zu schlagen oder komplett auszulöschen, oder Siedlungen mit Hilfe von schwerem Belagerungsgerät einzunehmen :)
Bis zu 10.000 Soldaten kämpfen gleichzeitig auf dem Schlachtfeld! Das ist eine richtig krasse Atmosphäre in der man schon mal den Überblick verliert, wenn man ganz nah ans Kampfgeschehen zoomt und den einzelnen sehr gut animierten Kämpfern zuschaut. Dann schnell wieder herauszoomen und sich einen Überblick über die Gesamtlage verschaffen.
Spielmodi:
1. Kampagnen: Mann kann die Kampagne mit vielen unterschiedlichen Völkern bestreiten. Dadurch startet man immer mit anderen Siedlungen. Auch diverse Schwierigkeitsstufen können angepasst werden
2. Eigene Schlachten: Hier kann man eigene Schlachten aus der Kampagne wiederholen oder sich individuelle Schlachten zusammenstellen.
3. Mehrspieler: Auch online kann man gegen bis zu 7 Menschliche Gegner in Schlachten antreten. Dabei ist eine gute Taktik das aller Wichtigste! Man kann hier auch zwischen den meisten Völkern auswählen, die man spielen möchte. Jede haben verschiedene Einheitentypen. Gespielt wird dann ganz normal auf der 3D-Kampagnenkarte.
Fazit: Atemberaubendes Strategiespiel
Durch den Strategischen Teil auf der Kampagnenkarte und den Action geladenen Teil der Schlachten ist Rome Total War immer abwechselungsreich. Man muss sowohl strategisch planen als auch gut kämpfen um den Sieg davon zu tragen. Durch immer neue Überraschungen wie unvohersehbare Katastrophen oder Boni wie Weltwunder hat RTW hohe Langzeitmotivation – Spitze! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
- Preis: ca. 40 €
-
Wollt ihr den totalen Krieg?
Pro:
Fast alles
Kontra:
Man muss die perfekte Grafikeinstellung für seinen PC finden
Empfehlung:
Ja
Dieser Bericht ist mein Erstbericht bei yopi. Ich hoffe der Bericht gefällt euch. Der Protagonist ist das Spiel „Rome – Total War“. Vorneweg möchte ich allerdings erwähnen, dass ich die Importversion aus den USA besitze und deshalb nur von den englischen Begriffen für die einzelnen Punkte schreiben kann. Was allerdings nicht viel ausmacht, da ja das Spiel gleich ist, nur die Sprache anders. ;) Viel Spaß noch!
1. Verpackung
2. Lieferumfang
3. Systemanforderungen
4. Worum geht’s? (grob)
5. Worum geht’s? (detailliert)
6. Grafik
7. Sound
8. Einheiten/Gebäude/Völker
9. Modi
10. Specials
11. Fazit
Verpackung:
---------------
Die Verpackung der US-Version ist eine Retail-Box (darunter versteht ein normaler Erdenbürger eine Pappschachtel ;)) auf der das Logo des Spiels zu sehen ist und ein römischer Feldherr übergehend in eine große Armee Römer. Die meist verwendete Farbe dabei ist rot. Auf der Rückseite befinden sich, wie auf jeder Packung diverse Infos zum Spiel und auch Bilder.
Soweit ich weiß, befindet sich die deutsche Version in einer DVD-Hülle, was ich persönlich praktischer und vor allem Platzsparender finde.
Lieferumfang:
---------------
Trotz der großen Verpackung ist doch enttäuschend wenig in der Packung enthalten. Es befinden sich in der Packung: 2 Jewel-Cases mit 3 CDs und eine Bedienungsanleitung.
Die 3 CDs sind, wie schon erwähnt, nochmals in CD-Hüllen verpackt. Diese Lösung finde ich praktisch, aber dennoch unsinnig, da man gleich eine DVD-Hülle hätte verwenden können. Die Bedienungsanleitung ist nicht besonders dick und leicht verständlich.
Diese 3 Teile sind ebenfalls mit dem Bild der Verpackung versehen. Da haben es sich die Hersteller sehr einfach gemacht. ;)
Systemanforderungen:
---------------
Die Minimumanforderungen sind relativ niedrig, was ich gut finde, da so auch Leute mit etwas schlechteren PCs dieses geniale Spiel spielen können.
Microsoft Windows 98SE/ME/2000/XP
Pentium 3 1Ghz/Athlon 1 Ghz oder höher
256 MB RAM
8-fach CD-Laufwerk
2,9 GB freier Speicher
DirectX 9.0b
16-bit Soundkarte
Nvidia Geforce 3 oder höher
Worum geht’s? (grob)
---------------
Hier die einfache Version für die, die keine Zeit haben. Ein Kapitel weiter gibt es die ausführliche Version davon.
Im Prinzip geht es um die Erschaffung eines großen Reiches, Verwaltung der Städte und Führen von Kämpfen.
Worum geht’s? (detailliert)
---------------
Jetzt möchte ich einzelne Punkte (die 3 eben genannten) aufführen und näher erläutern, damit ihr auch versteht wo es wirklich drum geht. =)
»Erschaffung eines großen Reiches«: Jeder kennt ja das riesige römische Reich, das vor knapp 2000 Jahren herrschte. Darum geht es im Prinzip auch im Spiel. Dies ist aber nur im „Imperial Campaign“-Modus möglich. Tja, un wie erschafft man nun ein Reich? Ganz einfach! Indem man Kriege führt und Städte besetzt und übernimmt. Dadurch steigt das Einflussterritorium und das Reich wächst und wächst. Mit diesen Städten kann man dann alles machen was man will und schon kommen wir zur …
»Verwaltung«: Ja, die Städte kann man nicht einfach übernehmen und dann links liegen lassen und sagen: „Macht mal schön!“ Bei Rome müsst ihr euch um eure Städte kümmern, wichtig dabei ist, dass in der Stadt ein Herr und auch ein Heer ist. Mit dem Herren könnt ihr Steuern (und somit euer Einkommen) bestimmen und auch Gebäude bauen, welche wichtig für den Status eurer Stadt ist. Das Heer ist wichtig, da es für Ruhe in der Stadt sorgt. Je weniger Soldaten in der Stadt sind, desto heftiger ist die Revolte gegen euch. Natürlich müsst ihr auch Handel betreiben, was durch einfache Gespräche deines Diplomaten mit dem des anderen Staates einfach geregelt ist. Mehr braucht ihr euch nicht darum zu kümmern.
»Führen von Kämpfen«: Wenn man ein mehr oder weniger gutes Heer hat, kann es losgehen mit den Schlachten. (Schlachten kann man in allen Modi führen.) Erklären kann man eigentlich wenig, außer, dass eine Schlacht gut durchdacht werden und nur zu wirklich wichtigen Zwecken dienen sollte. Damit meine ich, dass das größte Heer nicht unbedingt das Beste ist. Kavallerie macht nämlich mit Infanterie schnellen Prozess. Hunde und Speerwerfer allerdings mit Pferden. Und wichtig ist eine Schlacht nur um einen Feind vom Leib zu halten und eine Stadt einzunehmen. ;)
Grafik:
---------------
Zur Grafik reicht eigentlich nur ein Wort aus: Fantastisch! Die Figuren, Gebäude und auch die Landschaft ist super gestaltet. Selbst, wenn man ganz nah ranzoomt Erkennt man noch alles und die Figuren wirken noch lebhafter. Die Figuren sind keineswegs eckig, sondern schön wohlgeformt. Und auch die Gebäude und die Landschaft sind nur eckig, wenn sie es auch wirklich sein sollen. Und auch die Farben kommen super rüber. Spiegelungen gibt es keine, was dem Spiel allerdings in keiner Weise schadet. Allerdings sind die Größenverhältnisse nicht unbedingt die, de man sich vorstellt. Die Gebäude sind oft zu groß im Gegensatz zu den Soldaten.
Sound:
---------------
„Ach du meine Güte, was kommt denn da?“ *rumdreh* …So geht es wahrscheinlich vielen Rome-Spielern in letzter Zeit. Aber keine Angst, da kommen keine Kriegselefanten samt Kavallerie, sondern der Sound ist nur so überzeugend, dass man meint es geschähe direkt bei einem selbst. Zu dem gibt es die perfekte Musikbegleitung, die natürlich nicht in den Schlachten dabeidudelt. Aber wenn man während einer Schlacht hereinzoomt, meint man wirklich man sei von hunderten von Soldaten umgeben. Noch intensiver wirkt dies, wenn man eine 6.1-Anlage besitzt, die das Spiel herzlich unterstützt. Die Pferdehufe, das Armeegetrampel und letztlich auch die Rede des Generals wirken so täuschend echt, dass man meint einen Zeitsprung von 2200 Jahren erlebt zu haben.
Einheiten/Gebäude/Völker:
---------------
Es gibt sehr viele Einheiten, da es auch sehr viele Völker gibt. Aber im Prinzip unterscheiden sie sich nur beim Namen. Bei einigen Völkern gibt es noch einige Einheiten mehr, was aber nicht weiter stört, da sie dann andere Einheiten nicht haben. Sie alle aufzuzählen wäre zu viel, aber ich nenne im etwa die Beschreibung. Es gibt: Schwertkämpfer (leicht/schwer/sehr schwer), Lanzenkämpfer, Speerwerfer (l/s/ss), Bogenschützen (l/s/ss), Axtkämpfer, Kavallerie mit Lanze (l/s/ss), mit Speer (l/s/ss), mit Schwert (l/s/ss), Streitwagen, Elefanten, Kriegselefanten (mit Bogenschützen), brennende Schweine, Kampfhunde, Onager (l/s) und Ballisten.
Natürlich gibt es auch viele Gebäude, die dem Ruhm und der Größe der Stadt helfen. Je mehr man baut, desto größer wird auch die Stadt, logischerweise. Ich werde nun die Gebäude vorstellen, allerdings frei aus dem englischen übersetzt und immer nur die erste und die letzte Stufe. dazwischen kommen immer 3-4 andere Stufen. Die Gebäude sind: Palisade => epische Steinmauer, Baracken => Stadtbaracke, Stall => Circus Maximus, Übungsfläche =>Belagerungstrainer, kleiner Marktplatz => Kurie, Schmied => Gießerei, Hafen => Werft, Kloake => sanitäre Einrichtung, Landrodung => Latifundia, Weg => Hauptstraße, Akademie => Ludus Magna, Arena => Kolosseum.
Völker gibt es insgesamt 20. Das ist eine ganze Menge, wie ich finde. Da hat sich Activision wirklich Mühe gegeben. Die Völker zähle ich nun auch auf. Auch hier wieder übersetzt. Familie der Julier (römisch), Familie der Bruti (römisch), Familie der Scipionen (römisch), SPQR (römisch), Mazedonier, Ägypter, Seleukiden, Karthago, Parthische, Leute von Pontos, Gallier, Deutsche, Briten, Armenier, Daker, Griechen, Nomaden, Skythen, Spanier, Thraker. Die Völker sind sehr unterschiedlich in Sachen Armee und aussehen. Das finde ich gut, da dadurch keine Langeweile aufkommt und man immer etwas neu entdeckt.
Modi:
---------------
Zuerst komme ich zu den Single Player-Modi.
»Prolog«: Im Prolog bekommt man alles Wichtige zu Kämpfen und Verwaltung erklärt. Er ist sozusagen das Tutorial des Spiels. Zuallererst gelangt man auf die wundervoll gestaltete Hauptkarte, dann aber sofort aufs Schlachtfeld. Dort bekommt man die wichtigsten Befehle gezeigt und muss dann auch eine Schlacht führen. Dann kommt man wieder auf die Hauptkarte und man bekommt erklärt, wie man ein Reich erobert und, wie man Städte verwaltet.
»Imperial Campaign«: Das ist nun sozusagen das „Hauptspiel“. Hier geht es darum als eine der drei römischen Herrscherfamilien (Julei, Brutei, Scipei) ein großes Reich zu gründen. Dabei muss man Städte erobern, sie verwalten, Diplomatien eingehen und natürlich Schlachten führen. Welche Städte man erobern will und kann, steht einem frei zur Verfügung, jedoch stellt der Senat des römischen Reiches Aufgaben, die man nach Möglichkeit lösen sollte, da man dadurch Ansehen und Geld bekommen kann.
»Historical Battles«: Hier kann man, wie der Name schon sagt, historische Schlachten führen. Diese sind originalgetreu und schön dargestellt. Sie reichen von der Schlacht am Fluss Trebia bis zu der im Teutoburger Wald. Also kurz gesagt alle wichtigen Schlachten des römischen Reiches.
»Custom Battle«: Hier kann man eine Schlacht nach eigenen Wünschen führen. was das heißt? ganz einfach. Am Anfang kann man sich eine Landschaft (von 33) auswählen und auch die Art des Kampfes. „Last Man Standing“ oder „Scored Resolution“. Dann kann man bis zu 6 Völker auswählen die miteinander kämpfen. Minimum 2, denn ihr müsst ja auch gegen jemand kämpfen. ;) …Danach wird das Kapital von euch bestimmt (5000 bis 100000 Denarii), das ihr braucht um Einheiten zu kaufen. Ihr könnt euch dann bis zu 20 Einheitengruppen kaufen. Dabei müsst ihr jedem Volk eine Truppe geben. Dann könnt ihr noch Rüstung und Stärke bestimmen und auch die Erfahrungspunkte. Dann geht sie endlich los die Schlacht, zu der ich wohl nichts mehr sagen muss. ;)
»Quick Battle«: Wenn es einer kaum abwarten kann einen Kampf zu führen, gibt es noch diese Variante der Schlacht. Dabei wird vom PC bestimmt, wer gegen wen kämpft und mit wie vielen Einheiten und auch wo. Allerdings gibt es dort nur „Einer gegen Einen“-Kämpfe.
Kommen wir nun zum Multiplayer-Modus. Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie Multiplayer gespielt habe und deshalb meine Infos nicht so genau sind, da ich noch nicht den 1.1 Patch heruntergeladen habe, der für das Multiplayerspiel notwendig ist.
»Online Battles«: Bei dieser Art führt man, wie der Name schon sagt, online Schlachten. Dort können bis zu 8 Spieler gegen- und auch miteinander kämpfen. man braucht dafür einen CD-Key. Sobald, aber einer denselben CD-Key hat, wie ein Anderer (passiert bei heruntergeladenen Spielen oft), dann kann man nicht zusammen Schlachten führen.
»LAN Battles«: Dieser Modus ist eigentlich genau, wie der „Online Batlles“-Modus, nur dass man nicht über das Internet spielt, sondern über das LAN-Kabel bzw. W-LAN spielt.
Specials:
---------------
hier führe ich jetzt einige Punkte auf, die mir besonders gut gefallen haben und auch positiv auffallen.
Ein Punkt davon ist, dass während den Menüpunkten im Hintergrund ein kleines Filmchen läuft, welches eine Schlacht zeigt. man könnte fast meinen es wäre ein Kinofilm. Noch dazu gibt es während den Ladezeiten über dem Ladebalken immer einen Spruch, ein Sprichwort oder ein Zitat von einem Menschen, der in der Zeit gelebt hat, welcher auch namentlich erwähnt wird. Das peppt ein bisschen auf und man hat während der Ladezeit auch etwas zu tun. ;)
Was mir besonders aufgefallen ist, ist, dass die Optionen sehr vielfältig sind. Z.B. kann man verschiedene Auflösungen für Schlachtfeld und Hauptkarte einstellen. Auch gibt es einen Button, der die Desynchronisation der Animation erlaubt, was das Spiel und die Menschen etwas lebendiger erscheinen lässt. Auch kann man die Details der Vegetation bestimmen. Auch schöne Effekte, wie Rauch oder Reflektionen kann man einstellen.
Gut finde ich auch die relativ einfache Steuerung, die eine komplette Konzentration auf das Spiel ermöglicht. Viele finden sie kompliziert, aber ich nicht, denn viele Tasten benötigt man nicht so oft, dass man sie alle im Kopf haben müsste.
Fazit:
---------------
Ich hoffe ich konnte euch das Feeling des Spiels vermitteln. Ich fasse noch einmal zusammen. „Rome – Total War“ ist ein Spiel mit super Grafik und einem Sound der Spitzenklasse, dass man sich wirklich fühlt, wie im damaligen Rom. Die Einheiten sind perfekt ausgewählt und die Völkervielzahl erlaubt einem ein atemberaubendes Spektakel. Auch die Gebäude sind schön nachempfunden und bringen einen weiteren Hauch Leben in das Spiel. Die Modi sind gut ausgesucht und dulden keine Langeweile.
Fehler gibt es eigentlich keine. Die eigenen Einheiten sind schlau (rennen nicht gegen Gegenstände) und auch die Gegner haben eine super KI. Wie ich eben schon erwähnt habe wird das Spiel Dank der vielen verschiedenen Modi nicht langweilig.
Es dauert ein wenig die perfekte Einstellung der Grafik zu finden, dass das Spiel nicht beginnt zu ruckeln (bei jedem PC anders), aber ich stelle euch als Bild mal eine Tabelle von der Gamestar rein, die zeigt, wie man das Spiel aufmotzt.
Die Spieltiefe ist auch nicht zu knapp. Man schafft es schon einmal 6 Stunden am Stück zu spielen und es nicht einmal zu bemerken. Das weist wieder auf eine Glanzleistung von Activision hin.
Trotz allem erfordert das Spiel eine gewisses Vorwissen in Sachen Strategiespiele. Es ist nicht für jeden einfach, aber mit der Zeit bekommt es auch ein Anfänger hin.
Was soll ich noch anderes sagen, außer: Kauft es! Und zwar sofort!“ ;)
© Painta
19.10.2004 als Painta bei ciao!
5.5.2005 als PaintaB bei yopi weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
-
-
saboger, 06.05.2005, 11:18 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
...drin, alles dran an Deinem Bericht. Weiter so!
-
rene2005, 05.05.2005, 23:56 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Sehr nützlich ich werde mir das Spiel mal angucken. Gruß René
-
Michuri, 05.05.2005, 20:47 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Ein toller und ausführlicher Erstbericht! Weiter so :-) LG Michuri
-
-
Ist das Spiel wirklich so gut......... natürlich :)
Pro:
man hat viele möglichkeiten in diesem Spiel
Kontra:
Grafik ist nicht gerade die beste
Empfehlung:
Ja
Jetzt möchte ich über ein Spiel berichten was erst neu auf dem Markt gekommen ist....ich hab mir das Spiel vor 2 Wochen gekauft und der Preis war nicht gerade günstig hab 40.00 uro für das Spiel gezahlt.Ich habe vorher auch bei Ebay reingeschaut aber es war genauso teuer und da dachte ich mir ,das es egal ist wo ich das Spiel kaufen den überall kostet es zur Zeit gleich...also zum Spiel....
Erstmal zu den Dateils:
Altersbescgränkung; ist auf 12 Jahre
Anspruch:Fortgeschrittene-Profis
ist ein Strategiespiel
Sprache Deutsch
Das Spiel:Der InhaLT
Die Antike gehört Ihnen: "Rome - Total War" im Test
Die Römer feiern ihren Senat: Toll, die alten Herren bringen der ganzen Welt römische Ordnung und Kultur - und sonnen sich tagein, tagaus im Jubel des Volkes. Kein Wunder, die Drecksarbeit machen im Strategiehit "Rome -Total War" schließlich Sie: Als Oberhaupt einer römischen Familie unterwerfen Sie die Gallier, handeln Bündnisse mit Ägypten aus, versenken die griechische Flotte oder lassen germanische Kriegsherren meucheln. Am besten alles gleichzeitig - denn der Senat fordert die Alleinherrschaft Roms über das antike Europa
Herrscher und Feldherr
"Rome" verlangt von Ihnen sowohl strategisches als auch taktisches Geschick. Rundenweise verschieben Sie auf der Strategiekarte Armeen, rekrutieren Truppen, bauen Städte aus und verhandeln mit fremden Völkern. Jeder zweite Zug spielt im Winter: Dann bewegen sich Ihre Truppen langsamer, Alpenpässe ohne Straße werden unpassierbar. Die Karte protzt mit Details: Schiffe sausen übers Meer, Planwagen rollen über Straßen - je mehr Verkehr, desto lukrativer ist ein Handelsweg.
Wenn eines Ihrer Heere auf den Feind trifft, können Sie das Gefecht selbst austragen oder einem KI-General überlassen. Der schlägt sich meist wacker und verschenkt nur selten sicher geglaubte Siege. Mit etwas Übung erzielen Sie jedoch schnell bessere Ergebnisse als die KI-Kommandanten. Es lohnt sich daher, die Truppen selber zu befehligen - auch wenn jeder Kampf rund zwanzig Minuten dauert, in denen Sie nicht speichern dürfen. Seeschlachten müssen Sie jedoch immer auswürfeln lassen.
Wenn Sie die Truppen selbst ins Gefecht führen, schaltet das Programm in eine 3D-Nahansicht, welche die Landschaft der Hauptkarte genau umsetzt. Wenn Sie etwa im Strategiemodus über einen Fluss angreifen, müssen Sie in der Schlacht eine enge Brücke stürmen. Armeen im Umland kämpfen als KI-Verbände auf Ihrer oder der feindlichen Seite mit. Sie müssen also genau planen, wo Schlachten stattfinden sollen.
Sturm der Details
Vor Schlachtbeginn stellen Sie im Pause-Modus Ihre Truppen auf: Wenn der Feind mit Fußsoldaten anrückt, warten Reiter beispielsweise abseits und fallen dem Gegner später in die Flanke. Sobald Sie das Gefecht starten, marschieren die detaillgetreu dargestellten 3D-Truppen flüssig animiert über das Schlachtfeld: Legionäre schleudern dem Feind Wurfspieße entgegen, bevor sie mit erhobenem Schwert losstürmen. Reiter sprengen in Keilformation durch Schlachtreihen. Elefanten schleudern Elite-Gardisten wie Spielzeug in die Luft.
Die brillant inszenierten Gefechte möchte man stets in der höchsten Zoomstufe genießen - auch wenn's Übersicht kostet. Die dreh- und zoombare 3D-Kamera fordert allerdings viel Eingewöhnung. Immerhin bietet "Rome" drei Steuerungsmodi - am besten lässt sich die Perspektive mit einem Mix aus Maus und WSAD-Tasten ausrichten.
Packende Musik und erstklassiger Sound tragen zur dichten Atmosphäre bei: Die Lautsprecher dröhnen, wenn hundert Legionäre an die Front stampfen. Zudem sind die Surround-Effekte spielerisch sinnvoll: Sturmangriffe hinter Ihrem Rücken orten Sie am Geschrei. Vor der Schlacht motiviert Ihr General sein Heer mit einer Ansprache, die sich an die aktuelle Situation anpasst - wer hinhört, bekommt Taktik-Tipps. Zum Beispiel brüllt der Anführer: »Die feigen Briten wollen uns in die Wälder locken!« In diesem Fall sollten Sie Forste meiden und den Feind lieber aus der Distanz beschießen.
Stellenweise stören allerdings die unrealistischen Größenverhältnisse: Im Vergleich zu Pflanzen oder Gebäuden sind Ihre Soldaten winzig. Das nimmt die Übersicht, etwa wenn Sie im Wald nach einem Trupp suchen und die Bäume die Sicht verdecken. Außerdem wirken die detailarmen Schlachtfelder steril, Zivilisten oder Tiere fehlen.
Mitten in die Flanke
Ohne die richtige Taktik haben Sie in Schlachten keine Chance, denn alle Truppentypen sind erstklassig ausbalanciert: Selbst Roms starke Prätorianer-Garde verliert gegen Kavallerie, die ihr in den Rücken fällt. Griechische Phalangen erledigen Reiter, bilden jedoch aufgrund ihrer Langsamkeit ein Ziel für Schützen. Truppen in Wäldern sind für den Feind unsichtbar und legen Hinterhalte. Im Pause-Modus erteilen Sie in Ruhe Befehle.
Bei Belagerungen lassen Sie Ihr Heer vor Ort Rammen, Leitern oder Türme errichten (notfalls mehrere Runden lang), um die Wälle zu stürmen. Alle Geräte sind liebevoll animiert: Legionäre müssen Belagerungstürme erst zur Mauer schieben. Wenn die Truppen am Bollwerk ankommen, klettern sie im Turm nach oben und stürmen die Mauer - wo meist bereits feindliche Nahkämpfer warten.
Jede Division besitzt einen Ausdauerwert: Wenn Sie die Truppen dauernd per Doppelklick sprinten lassen, werden sie müde und kämpfen schlechter. Verluste schlagen den Soldaten aufs Gemüt: Wenn die Schlacht schlecht läuft, verliert die Armee ihre Moral und flieht. Flüchtende Einheiten kann der General per Kriegshorn sammeln. Bestimmte Truppentypen schlagen Gegner in die Flucht - etwa Kriegselefanten. Wer das nicht mag, aktiviert "Arkade"-Gefechte, damit Moral und Ausdauer fehlen
Aufbau Rom
Für den Unterhalt großer Armeen brauchen Sie Geld. Wichtigste Einnahmequelle ist der Handel: Über Straßen und Häfen exportieren Ihre Siedlungen Güter zu eigenen und befreundeten Provinzen. Handelserträge und Steuergelder investieren Sie in Einheiten sowie Gebäude. Zum Ausheben frischer Truppen brauchen Sie Infanteriekasernen, Bogenschießplätze und Kavallerieställe. Waffen- und Rüstschmiede verbessern die Ausrüstung der Soldaten. Hohe Steuersätze machen Einwohner unglücklich, Tempel und Arenen besänftigen die Massen.
Familiensache
In "Rome" sind Sie das Oberhaupt einer Familie. Männliche Angehörige können Sie als Generäle einsetzen, denn nur von Familienmitgliedern geführte Armeen dürfen auf der Strategiekarte Forts (dienen als Garnison außerhalb von Städten) und Wachtürme (erhöhen die Sichtweite) bauen. Der Kommandowert der Anführer steigt durch Siege, wodurch ihre Soldaten fortan effektiver kämpfen. Alternativ verwalten Ihre Angehörigen als Statthalter die Provinzen des Reiches. Dann reifen sie zwar mit der Zeit zu talentierten Kaufleuten heran, werden jedoch auch faul oder gar zu unbeliebten Alkoholikern - was die Bürger zu Revolten anstachelt. Heiratsanträge an ihre Töchter akzeptieren Sie, um fähige Männer in die Familie zu holen.
Verhandeln und morden
Wenn Sie Diplomaten zu anderen Völkern schicken, können Sie komplexe Verhandlungspakete schnüren: Bündnisse inklusive Handelspakt und Kriegserklärung gegen ein drittes Volk arrangieren Sie in Windeseile. Zudem können die Abgesandten Armeen und Siedlungen bestechen: Truppen lösen sich dann auf, Städte treten zu Ihrer Seite über. Wer lieber heimlich agiert, erledigt feindliche Generäle, Abgesandte oder Statthalter mit Attentätern. Spione wiederum haben eine hohe Sichtweite und spähen die Zusammensetzung feindlicher Armeen aus.
Zu dritt gegen alle
In der Kampagne dürfen Sie zunächst nur die drei römischen Familien übernehmen: Julier, Brutii und Scipionen. Unterschiedliche Einstiegszeiten fehlen, Sie beginnen stets 270 vor Christus mit einigen Provinzen und müssen weitere erst erobern. Die Wahl der Fraktion hat große Auswirkungen auf Ihre Spielweise. Denn die Römer verfügen zwar weitgehend über gleiche Truppen und Gebäude, stehen jedoch 17 grundverschiedenen Feinden gegenüber. Die Julier kämpfen in Westeuropa gegen gallische und germanische Barbaren. Brutii stoßen nach Osten vor und unterwerfen die Griechen, Scipionen erobern Karthago. Historische Ereignisse wie die Heeresreform des Marius (Einführung der Legion) lockern die Kampagne auf.
Der Senat gibt Ihnen mit Missionen die Marschrichtung vor. Als Julier etwa sollen Sie zunächst die gallischen Städte erobern. Jeden Auftrag müssen Sie in einer bestimmten Zeit erfüllen, zur Belohnung gibt's Gold oder einen Beliebtheits-Bonus beim Senat. Fair: Wer versagt, erhält weitere Chancen.
Um die Kampagne zu gewinnen, müssen Sie Rom jedoch stürmen, den Senat auflösen und sich zum Kaiser krönen. Dann verbünden sich die beiden anderen Familien gegen Sie, es gibt Bürgerkrieg. Den müssen Sie gewinnen, um die zweite Siegbedingung zu erfüllen: 50 Provinzen erobern. Alternativ spielen Sie eine verkürzte Kampagne und erobern 15 Landstriche.
Das Spiel enthält drei disc das heißt das das Spiel sich in die länge zieht.Die Grafik ist auch nicht gerade das beste ich weiß jetzt nur nicht ob das an meinem Rechner liegt oder ob das normal ist.Dieses Spiel wird wirklich ausführlich erklärt.Ich finde das Spiel sehr spannend.Wo ich noch nicht mit klar komme ist die Seitenansicht aber das klappt auch irgendwann wenn, man will geht alles :)
xxx_ZICKE_xxx weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
-
hasentier, 14.12.2004, 13:12 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Soll gut sein, würde ich gerne mal zocken.
-
-
Rome Total War - Ära eines neuen Strategiespiele-Zeitalters ?
Pro:
genial Grafik, Sound, etwas neue Spielart zu anderen bekannten Strategiehits, Multiplayer
Kontra:
komplexe Installation, Zu wenig Modi, nach einiger Zeit zu eintönig
Empfehlung:
Ja
Vorgeschichte
Als ich zum ersten einen Bericht über "Rome Total War" gelesen habe war ich relativ erstaunt. Die Grafik und Features die man einem versprach klangen einfach super.
Obwohl es nur ein paar kleinere Tests waren und das Spiel erst in einem Viertel Jahr herauskommen sollte dachte ich mir, dass ich dieses Spiel haben muss.
Und als es dann herauskam war ich so schnell wie möglich. Ich fuhr zum nächsten Computerladen, ging zum PC Spiele Regal und ergatterte das letzte Exemplar von "Rome".
Zuhause installierte ich es dann gleich. Aber zuerst war ich ein wenig "schokiert". Ich legte die 1. von drei CD's in das oberste Laufwerk die 2. darunter. Bei der Installation zeigten sich noch keine großen Probleme, doch als ich das Spiel starten wollte kamen Fehler.
Also Deinstallierte ich das Spiel und installierte es neu, diesmal aber legte ich alle CD's nacheinander in das gleiche Laufwerkein und siehe da, es funktionierte.
Im Spiel war ich dann so fasziniert, dass ich nicht mehr davon wegkam.
Die einzelnen Truppen, die Möglichkeiten für einen Angriff auf einen Feind, ganz zu Schweigen von der Atemberaubenden Grafik.
Es schien eine ganz neue ära der Strategiespiele, nach Age Of Empires und Stronghold, zu sein. Die Spielart, die Grafik, die Sounds, einfach fantastisch ...
Genauere Angaben:
Systemanforderungen
Mircrosoft Windows 98SE/Me/200/XP
Pentium 3 1,0GHz oder Athlon 1,0GHz oder höher
min. 256MB RAM
8x CD-ROM-Laufwerk
2,9GB unkomprimierter Festplattenspeicher (plus 500MB für Windows Auslagerungsdateien)
DirectX 9,0b(enthalten)
Allgemeine Angaben
Genre: Strategiespiel
Multiplayer: Ja über Internet
Spielmodi: Einzel, Kampagne (wählbar zwischen kurze und normale), Internetmultiplayer, Historischer Kampf
Es gibt massig verschieden Arten von Einheiten und "Rassen", sprich Römer, Gallier, Karthago und und und.
Grafik und Sound
Zur Grafik gibt es nicht relativ viel zu sagen.
Es ist eine der besten Grafiken die ich bei einem Strategiespiel je gesehen habe. Gut detailierte Böden, auch verschiedene Böden.
Das einzige was ein wenig stört ist, dass es nach einiger Zeit ein wenig eintönig und langweilig wirkt.
Die Hintergrund-Musik ist oft die gleiche was teils ein wenig langweilt.
Das störte mich aber nicht sonderlich da die Musik relativ gut zur Stimmung passte, sprich ein wenig schnellere Musik für Kämpfe.
Multiplayer im Internet
Ich finde den Multiplayer relativ gut.
Einziger Nachteil, ich musste mir ersteinmal einen Patch herunterladen und des öfteren konnte ich nicht in ein Spiel einsteigen, lag aber eher am Host.
Eigene Meinung
Meine Meinung von diesem Spiel ist die folgende:
Wer Strategiespiele liebt, und besonders die, die im Mittelalter spielen, sollte sich dieses Spiel unbedingt zulegen solange man es noch nicht hat, denn es ist ein Meilenstein unter den Strategiespielen.
Nach einiger Zeit wird es jedoch ein wenig eintönig und immer das selbe. weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
-
gacblu, 28.03.2005, 15:35 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Für den ersten Versuch nicht schlecht. Allerdings ist das noch ein bisschen wenig und nicht so gut unterteilt. Guck dir mal noch andere Bewertungen an.
-
-
Rome : Total War - Das römische Imperium in ihren Händen !
Pro:
geniale Grafik , Hunderte von Einheiten auf dem Schlachtfeld , Mix aus Aufbau und Strategie
Kontra:
teilweise ein wenig monoton
Empfehlung:
Ja
Einmal Macht haben , einmal die Geschichte miterleben , einmal Herr des römischen Imperiums sein und all das ist nur einmal Rome : Total War kaufen gehen entfernt ! Doch was genau ist Rome : Total War und was macht gerade dieses Spiel so einzigartig ? Alle Details verrate ich in meinem Bericht !
Rome : Total War ... :
----------------------
ist der Name des neuesten Strategie-Knüllers aus dem Hause Activision , mit dem neue Maßstäbe im Métier der Strategiespiele gesetzt werden sollen und an so manchem Punkt haben die Entwickler ihre Ziele auf jeden Fall erreicht , denn Total War bietet einen sehr gelungen Mix aus verschiedenen Spielgenres und vereint sie unter einem Dach .
Dabei kann der Spieler einzelne Städte auf- und ausbauen , Einheiten rekrutieren und Steuern eintreiben , ganz wie in einem Aufbauspiel . Geht man auf die Weltkarte dann sieht das ganze schon viel strategischer aus und man kann seine Truppen aufteilen , zusammenfügen und umher bewegen , hier kommen wir dem Begriff Strategie schon näher . Wenn man schlussendlich ein Dorf angreift und in den Kampfmodus wechselt , dann erlebt man strategische Action in feinster Grafik , ein perfekter Mix aus allem oder eher ein wenig von allem ?
Die Grafik ... :
----------------
präsentiert sich eindeutig mit vielen Details und großer Benutzerfreundlichkeit . So kann man im Spielmenü etliche Details einstellen und auf die Möglichkeiten des heimischen PCs abstimmen um nervige Ruckelorgien zu vermeiden oder sich den vollen Grafikgenuß zu genehmigen , denn dieser ist in Total War auf jeden Fall garantiert wenn man den entsprechenden PC dazu hat . Die Ansicht , speziell in den Kämpfen , lässt sich frei drehen und zoomen , dabei nimmt die Grafik an Details zu , je mehr sie nach innen zoomen , was vor allem bei großen Gefechten sehr imposante Eindrücke hinterlässt . Die Umgebungen , Städte und Einheiten sind sehr liebevoll animiert und erfreuen den Spieler mit hohem Detailreichtum.
Die Hardwareanforderungen ... :
-------------------------------
variieren je nach eingestellten Grafikoptionen erheblich ! Während man auf einfachsten Einstellung laut Angaben lediglich 1Ghz (1000Mhz) und 256MB RAM , bei mittlerer Grafikkarte benötigt , sieht es bei HighEnd-Einstellungen gleich ganz anders aus , denn spätestens dann muss auch ein entsprechender PC parat sein um die unzähligen Einheiten und Details ohne spürbare Probleme darstellen zu können . Mit 1.5-2.0Ghz , 512MB RAM und einer neueren Grafikkarte sollte dem Spielgenuß allerdings nicht mehr zuviel im Wege stehen .
Das Spiel ... :
---------------
bietet auch Anfängern genügend Möglichkeiten langsam in das Spielgeschehen vorzudringen . Nach Installation des 3CD großen Spiels , kann man sich erst einmal an einem Introvideo sattsehen , das einen gleich darauf in das Hauptmenü des Spiels überführt . Dort finden sich die typischen Auswahlmöglichkeiten für Spieleinstellungen , Einzelspieler und Mehrspieler wieder . Klickt man auf Einzelspieler dann kann man mittels Prolog eine Art Spielerklärung starten , die einen vollautomatisch durch die ersten Schritte und Kapitel des Spiels begleitet und bei den ersten Gehversuchen mit Rat und Tat zur Seite steht , ein Feature das heutzutage einfach zu einem guten Spiel dazugehört aber leider viel zu oft vernachlässigt wird .
Abwechslungsreich ... :
-----------------------
gestaltet sich das Spiel auf jeden Fall , denn mit Aufbau- , Strategie- und Kampfpart beinhaltet es doch einen guten Mix aus sehr guten Genres , doch leider schleicht sich im Verlauf des Spiels die eine oder andere Langeweile ein , denn die Abläufe sind irgendwann einfach die gleichen und was man kann , das kann man eben , allerdings hat man dieses Problem auch bei anderen spielen , weswegen ich nicht zu sehr darauf rumreiten möchte .
Der Aufbaumodus bietet wie bereits erwähnt die Möglichkeit ein Dorf mit Erweiterungen aufzurüsten , so werden Garnisonen zur Rekrutierung von Militärpersonal hochgezogen oder Tempel gebaut um die Effizienz und Zufriedenheit der Bevölkerung zu erhöhen . Jede Runde entspricht hierbei 6 Spielmonaten und beeinflusst das Spiel in seinem Ablauf zusätzlich , denn immer wieder werden neue Aufträge des Senats verteilt und schließlich wollen sie auch irgendwann auf den Thron aller Throne und regieren und nicht nur Befehle ausführen .
Ausserdem bietet das Spiel den Kampfmodus , mit diesem hat man die Möglichkeit seine Truppen in einer Schlacht selbst aufzustellen und zu kommandieren . Dabei kommt die geniale Grafik noch besser zur Geltung und die Steuerung ermöglicht einfaches bedienen der Truppen und navigieren auf der Karte , die Entwickler haben an einiges gedacht !
Strategie ... :
---------------
ist ein wesentlicher Punkt von Rome : Total War , denn nur wer die richtige Strategie hat , landet am Ende auf dem heißersehnten Herrscherthron . Vor allem in den Gefechten ist es sehr wichtig die entsprechenden Truppenkombinationen parat zu haben . So öffnen Rammböcke und Schleudern die feindlichen Stadttore um danach den restlichen Truppen den Weg freizugeben , doch auch dann geht es strategisch weiter .
Bogenschützen sind Reitertruppen beispielsweise kampflos ausgeliefert und sind in sekundenschnelle besiegt , wenn sie jedoch mächtige Lanzenträger davor positionieren , dann werden sich die Reiter so manchen Zahn ausbeißen und letztendlich verlieren . Allerdings sollten sie ihre linke Seite nicht unbeaufsichtigt lassen , denn dort stürmt soeben ein Infanterieregiment und zerlegt ihre Truppen , als sie sich gerade noch so genüsslich über den Sieg ihrer eigenen Bogenschützen ergötzten .
So in etwa sehen Kämpfe in Rome : Total War aus , nur mit viel Taktik und vorsichtigem Vorgehen kann man eine Schlacht ohne große Verluste gewinnen und den Feind in die Flucht schlagen oder die Stadt lang genug erobert halten .
Mein Fazit ... :
----------------
ist das Rome : Total War einen sehr gelungenen Bogen zwischen verschiedenen Genres zu schlagen versucht , allerdings nur der Action-Part so richtig ausgeprägt ist , denn der Aufbaupart ist mehr ein Nebenjob , als die Hauptaufgabe .
Die Story und die galante Einführung für Anfänger bekommen von mir saftige Pluspunkte und die Grafikengine die auch mal gern ein paar Hundert Truppenteile auf dem Schlachtfeld gekonnt in Szene setzt ist einfach beeindruckend . Schade nur das das Spiel an einigen Stellen ein wenig schwächelt und noch einen Tick abwechslungsreicher sein könnte .
Wer auf strategische Action zur Zeiten der Römer steht , einen entsprechenden PC zum grafischen Genuß daheim stehen hat und nicht weiß was er mit seinen 40 Euro anstellen soll , dem kann ich den Kracher aus dem Hause Activision nur ans Herz legen ! weiterlesen schließenKommentare & Bewertungen
-
knudly, 27.03.2005, 13:22 Uhr
Bewertung: sehr hilfreich
Dein Bericht ist super! Ich wünsch dir schöne Ostertage!
-
-
Macht[des Spielers] ist besser als Caesar!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
System: Windows Me, Windows 2000, Windows XP
Medium: Computerspiel
Sprachversion: Deutsch
Systemvorraussetzungen:
PIII 1Ghz CPU
256MB RAM
8fach CD- bzw. DVD-ROM-Laufwerk
Erscheinungsdatum: 29. September 2004
ASIN: B00009P51J
USK Einstufung: Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG
Entwickeln, regieren, erobern und manipulieren Sie die Römische Republik und das Römische Reich und werden Sie der "Imperator" von Rom in diesem preisgekrönten Spiel der ausgezeichneten Total War-Reihe. Kämpfen Sie wahlweise als oder gegen die legendären Generäle der Geschichte wie Julius Caesar, Hannibal und der Rebell Spartakus.
Von den Punischen Kriegen gegen Karthago bis zum Tode von Augustus kontrollieren Sie als erster Kaiser von Rom Armeen mit bis zu 10.000 vollständig aus Polygonen dargestellten und höchst detaillierten Motion-Capture-Kriegern in dramatischen Panorama-Schlachten in Echtzeit. Unter Ihrer Führung sind Hunderte verschiedener Truppen von Legionären, Hopliten, Barbarenhorden, Kriegselefanten, Gladiatoren und Streitwagen bis hin zu Kriegsmaschinerie wie Belagerungstürme, Rammböcke und Katapulte mit Brandgeschossen.
Mehr als 10.000 einzigartige Schlachtfelder, die auf der realen Topographie von Europa und Nordafrika basieren, warten darauf, von Ihnen betreten zu werden.
Der Konflikt mit dem Senat und dem Volk von Rom ist nicht der einzige Weg zum Ziel, denn auch die Politik, Diplomatie und Gladiatorenspiele nehmen eine Schlüsselrolle auf Ihrem Weg zum Imperator ein. Regieren Sie eines der mächtigsten Reiche der Geschichte.
Features:
Extrem aufpolierte Grafik
Bis 10.000 Einheiten auf dem Screen
Verbesserte Bedienbarkeit
Gewaltige Schlachten mit Kinoatmosphäre Komplett neu gestaltete Kampagnenkarte
Ort des Kriegsschauplatzes bestimmt Aussehen des Schlachtfeldes (Stadtmauern, Berge, Vulkane)
Meine Meinung
Rome:Total War ist eine weitere Fortsetzung in der "TotalWar"-Reihe, von der ich Shogun:TotalWar als erstes Spiel entdeckte. Dementsprechend war ich begeistert, als ich hörte, dass es ein auf dem Spielprinzip beruhende Version geben soll, die grafisch wie auch technisch auf dem neusten Stand ist.
Rome hat mich in dieser Hinsicht nicht enttäuscht.
Die Kampagnen sind einerseits für Strategen wie geschaffen, denn es obliegt einem selbst, ob man den Computer automatisch entscheiden lässt oder die Schlacht selbst schlägt. Oft sind die Ergebnisse sehr weit voneinander entfernt.
Die Aufgabe ist recht klar, als eines der römischen Häuser muss man sich die Beliebtheit des Volkes sichern und mit genügend Rückhalt in der Bevölkerung im Rahmen eines Bürgerkrieges Rom einnehmen, den Senat stürzen und sich selbst zum Kaiser ausrufen.
Doch bis es soweit ist, ist es ein langer Weg und nicht alle Wege führn nach Rom. Während man stets die Balance zwischen "zuckerbrot und Peitsche" halten muss, überfallen einen doch glatt die Galier, die Germanen oder eines der anderen Völker, brechen Bündnisse, vergrößern ihr Gebiet oder mischen sich sonst irgendwie in das ruhige Leben des Möchtegern-Kaisers. Also ran an die Waffen, eine Armee ausgehoben und ran an den Feind.
Ob die Armee nur aus einer kleinen ungepanzerten Speerwerfer -Truppe besteht, die vor den gegnerischen Streitkräften reiß aus nimmt oder ob man gar mit den Prätorianern in den Krieg zieht, die an Erfahrung und Kampfgeist ungeschlagen sind....all das begründet sich auf dem Städtebau.
"Schaffe, Schaffe, Häusle baue"
Auch im alten Rom war es von Nöten, seine Infrastruktur zu verbessern um ein kleines Provinznest in eine glorreiche Stadt zu verwandeln. Während man zu Beginn noch eine kleine Holzpalisade baut, die "die Kühe kaum vom Streunen abhält" kann man mit wachsendem Einfluss und wachsender Bevölkerung gar imposante Mauern hochziehen. Das diese Mauern nicht unzerstörbar sind, zeigen so manche Einheiten wie Rammböcke, Onager (Katapulte der damaligen Zeit) und so manch anderes Kriegsgerät. Der Computer reagiert angemessen auf die Stärke der Truppe und ergreift, wenn nötig, eher die Flucht als sich sinnlos abmetzeln zu lassen.
Allgemein. macht das spiel sehr viel Spaß und verbindet gekonnt die Elemente Städtebau auf der Kampagnenkarte mit Echtzeit-Strategie im Schlachtenmodus. Vor meinem Kauf dieses Spieles habe ich aufgrund der hohen Rechenleistung ein aufwendiges Rahmenszenario erwartet. Die Rechenpower liegt aber vor allem im Aufbau der Schlacht (-landschaft), die ich erst mit etwas Anwendungserfahrung interessant fand. Das Grundprinzip war mir mit dem Erobern der Landkarte etwas gewöhnlich, Spieltiefe entsteht im Herausfinden von Taktiken während der Schlachten.
Fazit:
Vorsicht ist geboten - Die Macht über ein weltumspannendes Imperium zu besitzen kann schnell an den PC fesseln! Langer Spielspaß ist garantiert!
Und hier etwas für den kleinen Spaß zwischendurch oder um einfach die Rechnerleistung auszureißen, indem bei Option das Häkchen „Eigenständige Bewegung“ gemacht wird das heißt für jede Figur auf den Schlachtfeld wird eine zufällige Bewegung errechnet.
Hier noch ein paar kleine Helfer:
Drücke während des Spiels [~] bzw. [^] und gib einen der folgenden Cheats ein:
Cheatcode Wirkung
bestbuy billigere Einheiten
oliphaunt Größere Elefanten
jericho Wälle stürzen ein
add_money 20000 20000 Denaren erhalten
toggle_fow Nebel des Krieges an/aus
capture_settlement # Stadt # übernehmen
process_cq # Alle Gebäude in # fertigstellen
process_rc # Alle Einheiten in # fertigstellen weiterlesen schließen -
Rome - Total War: Und totaler Spielspaß?
16.02.2005, 20:00 Uhr von
Malde23
Ich bin noch Schüler, spiele gerne Pc-Spiele, gehe aber auch gerne mit meiner freundin oder Freun...Pro:
Einsteigerfreundlich dank Tutorial und Berater gute Grafik bei Soldaten und Strategiekarte
Kontra:
Der Kampagne ist nicht sehr abwechslungsreich
Empfehlung:
Ja
Darum geht es in Rome:
Sie wollten schon immer Kaiser des antiken römischen Reiches werden, tausende von Soldaten in die Schlacht führen und Europa erobern?
In „Rome Total War“ von „Creative Assembly“ („Medieval Total War”) haben Sie nun die Gelegenheit dazu.
In „Rome Total War“ wählen sie zu Beginn eine der drei römischen Familien.
Zur Auswahl stehen Julier, Brutii und Scipionen. Je nachdem für welche Familie sie sich entscheiden haben sie einen anderen Ausgangspunkt in Italien und andere Anfangsziele.
Denn zu Beginn erhalten sie vom römischen Senat einige Aufträge so wie etwa eine Stadt einzunehmen oder einen Hafen zu blockieren. Leider wiederholen sich diese Aufträge oft und hier hätten die Entwickler ein wenig mehr Abwechslung hineinbringen können. So ziehen die Julier in den kalten Norden um dort gegen Germanen, Gallier und andere Barbarenvölker zu kämpfen.
Die Scipionen müssen nach Afrika um die dortige Bedrohung, die Karthager, zu besiegen und die Brutii versuchen Griechenland einzunehmen.
Ihr Hauptziel bleibt allerdings immer gleich und zwar Rom zu erobern, den Senat zu stürzen und zum Kaiser des römischen Reiches zu werden.
Als Belohnung für einen erfüllten Auftrag erhalten sie vom Senat Geld oder einen bestimmten Truppentyp. Nebenbei steigern die erfüllten Aufträge ihr Ansehen beim Senat und bei der römischen Bevölkerung.
Wenn sie nach einiger Zeit genug Macht besitzen, können sie versuchen den Senat zu stürzen.
Sobald sie dem Senat den Krieg erklären sind sie auch mit den beiden anderen römischen Familien verfeindet, die natürlich ihren Plan den Senat zu stürzen durchschauen und ihnen die Macht nicht alleine überlassen wollen.
Wann sie es dann nach etlichen Spielstunden zum Kaiser geschafft haben können sie sich daran machen den restlichen Teil Europas einzunehmen.
In „Rome Total War“ brauchen sie strategisches sowie taktisches Geschick. Auf der Strategiekarte, welche Europa, einen kleinen Teil von Asien und den Norden Afrikas beinhaltet verschieben sie ihre Armeen Rundenweise, geben neue Truppen und Gebäude in Auftrag, legen die Steuern fest und machen noch vieles mehr.
Durch geschicktes Handeln auf der Strategiekarte umzingeln sie so feindliche Armeen oder besetzen wichtige strategische Punkte wie zum Beispiel Brücken.
Denn anders als in den Vorgängern bewegen sie ihre Truppen nicht mehr von Provinz zu Provinz á la Risiko sondern ihre Männer haben einen Bereich in welchem sie sie bewegen können.
Die Entfernung die ihre Armee zurücklegen kann hängt ab vom Terrain, von der Jahreszeit und auch von den Truppentypen in ihrer Armee.
So marschiert eine Truppe mit Belagerungswaffen wesentlich langsamer als eine Gruppe Kavallerie.
Falls sich zwei feindliche Armeen zu Nahe kommen wechselt das Spiel auf ein Schlachtfeld das dem genauen Terrain der Strategiekarte entspricht.
Das heißt wenn ihre Armee auf der Strategiekarte das Meer im Rücken hat ist es am Schlachtfeld genauso.
Am Schlachtfeld stehen sich dann bis zu 10.000 Soldaten gegenüber und warten auf ihre Befehle.
Jedes Volk besitzt seine eigenen Einheiten wobei einige wohl bekannt sind, sowie die karthagoschen Kriegelefanten, die griechischen Hopliten und natürlich die römischen Legionäre.
Die meisten Einheiten besitzen noch Spezialfähigkeiten wie zum Beispiel die Legionäre die Schildkröten-Formation.
In den imposanten Schlachten ist viel taktisches Vorgehen notwendig um zu gewinnen, denn wenn man seine Armee einfach nur auf den Gegner zustürmen lässt und nicht auf Moral und Ausdauer seiner Männer achtet hat man kaum eine Chance auf einen Sieg.
Nur wer seine Einheiten richtig einsetzt und auch Flankenangriffe durchführt wird als Sieger das Schlachtfeld verlassen.
Denn auch wenn man bei „Rome“ zwischen vier Schwierigkeitsstufen wählen kann so ist die leichteste Stufe vor allem für Neulinge die keinen Vorgänger der „Total War“ - Reihe gespielt haben schwer zu meistern.
Eine gute Idee der Entwickler ist, dass man den Schwierigkeitsgrad für die Schlachten unabhängig vom Schwierigkeitsgrad der Strategiekarte wählen kann.
Für Neulinge haben die Entwickler ein erstklassiges Tutorial gefertigt in welchem Steuerung und andere Grundlegende und wichtige Funktionen erklärt werden.
Wer will kann auch während des Spiels auf Knopfdruck einen Berater fragen, der dem Spieler dann zum Beispiel verrät welches Gebäude als nächstes am sinnvollsten zu bauen wäre.
Sobald sie die römische Kampagne erfolgreich zu Ende gespielt haben dürfen sie auch als eines der acht anderen Völker wie zum Beispiel Griechen oder Germanen versuchen Europa zu unterwerfen.
Die Entwickler haben auch noch einige Historische Schlachten mit eingebaut und sie können sich ihre eigenen Schlachten bequem selbst erstellen.
Was den Entwicklern sehr gelungen ist, ist die Diplomatie.
So schicken sie ihre Diplomaten zu einem anderen Volk und verhandeln über Waffenstillstände, Handelsrechte, Bündnisse, Karteninformationen und vieles mehr.
Grafik und Sound:
Grafisch setzt „Rome“ neue Maßstäbe.
Noch nie gab es solche gewaltigen Massenschlachten mit solchen detaillierten Soldaten, alle lebensecht animiert.
Auch die Strategiekarte ist sehr schön doch leider wirken die Landschaften in den Schlachten etwas öde.
Doch trotzdem sind die Schlachten sehr spektakulär wenn tausende Soldaten gegeneinander kämpfen oder wenn Elefanten durch eine Legion rennen und die Soldaten meterhoch weggeschleudert werden.
Musikalisch hat „Rome“ nichts falsch gemacht.
Die Hintergrundmusik passt zur Situation und es hört sich einfach genial an wenn zwei Armeen schreiend aufeinander zustürmen und der Boden zu beben scheint.
Bedienung:
Die Bedienung auf der Strategiekarte ist einfach. Jede Funktion ist mit wenigen Klicks erreichbar und unter den Städten steht eine kleine Leiste mit den wichtigsten Informationen zu den Siedlungen.
In den Schlachten ist die Steuerung der Truppen auch recht einfach auch wenn es manchmal kleine Steuerungsprobleme der Truppen gibt.
Die Kamerasteuerung am Schlachtfeld ist gewöhnungsbedürftig aber recht einfach.
Um mit der Zeit nicht die Übersicht über alle Siedlungen zu verlieren können diese komplett von der KI verwaltet werden inklusive Gebäudebau und die Rekrutierung der Einheiten.
Umfang:
„Rome“ bietet durch die lange Kampagne, durch die vielen verschiedenen Völker und durch die Historischen Schlachten eine Spielzeit von zirka 60 bis 70 Stunden.
Durch die große Strategiekarte, die vielen Truppentypen und den unzähligen taktischen Möglichkeiten kommt selten Langeweile auf.
Multiplayer:
Im Multiplayer treten bis zu acht Spieler gegeneinander an.
Allerdings kann man im Multiplayer nur Schlachten austragen, die Strategiekarte fehlt.
Jeder Spieler wählt zu Beginn sein Volk und rekrutiert danach seine Truppen die dann gegen den Gegner antreten.
Man kann zwischen vielen verschiedenen Karten wählen und auch Belagerungen sind möglich.
Die Schlachten machen zirka 15-20 Stunden Spaß verlieren mit der Zeit immer mehr den Reiz.
Ausstattung:
Die Ausstattung von „Rome“ ist eine DVD-Box mit drei CDs einem 80 Seiten Handbuch und einer Landkarte Europas mit den eingezeichneten Provinzen.
Last but not least das Fazit:
„Rome Total War“ ist ein ausgezeichnetes Strategiespiel welches sehr viele strategische und taktische Möglichkeiten bietet.
Ein Spiel das diejenigen begeistern wird die bereit sind einige Zeit ins Spiel zu investieren.
Diejenigen die ein Strategiespiel á la Warcraft erwarten werden bitter enttäuscht sein.
Die Grafik von „Rome“ ist wirklich sehr gut und die Schlachten machen sehr viel Spaß.
Durch das erstklassige Tutorial finden auch Neulinge schnell ins Spiel und das Diplomatiesystem ist sehr gut ausgearbeitet.
Durch die große Strategiekarte und die vielen Völker kommt kaum Langeweile auf. weiterlesen schließen -
Veni,vidi,vici
Pro:
Spielspaß
Kontra:
---
Empfehlung:
Ja
Rome Total War
Inhaltsverzeichnis:
1.) Systemvoraussetzungen
2.) Installation
3.) Inhalt
4.) Bedienung
5.) Urteil
1.) Systemvoraussetzungen
Minimum-Systemanforderungen:
Betriebssystem: Windows 98SE/ME/2000/XP
Pentium III 1.0 Ghz oder Athlon 1.0 Ghz
256 MB RAM
2.9 GB unkomprimierter Festplattenspeicher
Direkt X 9.0 b (enthalten)
ATI Radeon: 8500, 9000, 9500, 9600, 9700, 9800
Alle Nvidia GeForce 3 oder höher
2.) Installation
Bei der Installation dürfte es keine Schwierigkeiten geben. Außer für die, die noch nie ein Spiel Installiert haben. Wenn man einen Autostart drin hat muss man einfach auf Installieren gehen. Aber wenn man keinen Autoplay drin hat, geht man einfach auf dem Arbeitsplatz und startet die CD. Und geht dann auf Installieren, und folgt den einzelnen schritten. Also ganz einfach!
3.) Inhalt
„Veni, vidi, vici – ich kam, sah und siegte!“ Dieses Zitat aus dem Mund des bekannten römischen Imperators Julius Cäsar kennt wohl jeder, der schon einmal „Asterix“ gelesen hat. Entstanden ist es, weil Cäsar für das Römische Reich weite Teile Europas eroberte und seinem Imperium einverleibte, unter anderen Gallien.
Auf den Spuren des großen Feldherrn können sie jetzt auch wandeln – mit „Rome Total War“. Sie leiten die Geschicke einer römischen Familie, der Bruti, der Scipionen, oder eben der Julier, aus deren Clan Cäsar stammte, und versuchen aus einem kleinen Reich in der Nähe Roms ein großes Imperium zu formen und dann sogar als Alleinherrscher auf den Thron zu steigen. Doch um das zu schaffen, haben sie viel Verwaltungsarbeit zu erledigen, viele Töchter zu verheiraten und natürlich – viele siegreiche Schlachten zu schlagen.
Historisch hält sich das Spiel dabei weitgehend an Tatsachen. So wird um 270 v.Chr. – dem Spielbeginn der Kampagne – Rom noch vom Senat regiert, der es gar nicht gern sieht, wenn Adelsfamilien zu mächtig werden. Karthago ist noch ein großes Reich im Nordwesten Afrikas, und Gallien herrscht über ganz Westeuropa. Alles Dinge, die sie nach Möglichkeit ändern sollten. Da sie wenigstens den Rücken frei haben – mit den anderen römischen Adelshäusern besteht zu Beginn ein Bündnis - , können sie sich sofort auf mögliche Feinde konzentrieren, erste Soldaten in ihren Städten rekrutieren und einen fähigen General an die Spitze der Armee setzen. Wen sie allerdings angreifen, entscheidest meist ein anderer für sie: der römische Senat. Er fordert bestimmte Erfolge von ihnen, z.B. die Hafenblockade von Sparta, die Einnahme einer Rebellenstadt oder ein Handelsabkommen mit Spanien. Schaffen sie das Gewünschte, hat das in der Regel positive Folge: Ihr Ansehen in Rom steigt, sie bekommen ein Geldgeschenk oder neue Einheiten. Später im Spiel müssen sie aber auch mit Erpressungsversuchen des Senats rechnen. Je mächtiger ihr Reich wird, desto mehr sind die Mitglieder des Senats ihnen gegenüber misstrauisch und schicken sie unter Drohungen in neue Kämpfe. Gewinnen sie nicht, dann verliert ihre Familie mühsam erworbene Ämter – oder alles.
Dennoch können sie auch selbst entscheiden, welchen Nachbarn sie gern in ihr Reich einbauen möchten, indem sie ihn einfach angreifen. Nur zu viele Gegner auf einmal sollten s sich nicht zumuten, sonst könnte es mit ihren Imperator – Ambitionen bald vorbei sein.
In Städten können sie männliche Familienmitglieder als Verwalter einsetzen, sie können aber auch grob vorgehen, wie die Stadt sich entwickeln soll und den Rest dem PC überlassen. Besser ist es aber, wenn sie zumindest in den wichtigen Städten selbst entscheiden, welche Gebäude gebaut und welche Truppen rekrutiert werden sollen.
Ein wichtiger Faktor im Spiel sind natürlich die Schlachten, von denen sie allerdings nicht eine einzige wirklich spielen müssen, wenn sie nicht wollen. Ob sie selber kämpfen oder einfach den PC ausrechnen lassen, wer gewinnt – das liegt ganz bei ihnen. Es genügt, wenn sie die Schlacht in einer Zehntelsekunde berechnen lassen, sie können aber auch jede Truppe selbst in den Kampf schicken und 15 bis 30 Minuten lang befehle erteilen, um zu gewinnen. Wem es Spaß macht, der sollte das tun. Wichtig für den Gesamtsieg ist es aber nicht, denn eine große Armee mit einem fähigen General wird die Schlacht für sie ähnlich gut gewinnen wie sie selbst. Und da selbst ein Spielsieg ohne eigene Schlachten Tage dauert, werden wohl viele darauf verzichten, selber zu kämpfen. Was zumindest unter grafischen Gesichtspunkten sehr schade ist, denn wen sich 4000 Mann auf dem Schlachtfeld begegnen und sie mitten ins Getümmel blicken können, dann sieht das schon sehr beeindruckend aus. Römische Legionen, gallische Barbaren, karthagische Elefanten: Alles das können sie während der Schlacht genau ansehen und steuern – und jede Einheit hat noch besondere Eigenschaften, die sie möglichst sinnvoll für den Sieg entsetzen sollten. Da ist es fast ein bisschen schade, daß sie es nicht müssen – und wahrscheinlich irgendwann auch nicht mehr tun werden.
Ansonsten erwartet sie mit „Rome Total War“ ein Strategie – Brocken erster Güte der in seiner Komplexität mit Spielen wie „Civilisation 3“ oder dem kürzlich erschienen „Knights of Honor“ vergleichbar ist. Denn Krieg zu führen ist nicht alles. Daneben müssen sie Städte aufbauen und verwalten, Diplomaten, Spione und Attentäter sinnvoll einsetzen, Neueroberungen verwalten oder versklaven, Senatsmissionen erfüllen, auf Todesfälle in der Familie reagieren und ihr Reich stetig vergrößern, bis sie 50 Provinzen der bekannten Welt kontrollieren und nach dem Thron des römischen Kaisers greifen können...
4.) Bedienung
Die Steuerung ist für ein so komplexes Spiel sehr einfach und gut geraten. Wer bereits Strategie – Erfahrung mitbringt, wird nach wenigen Sekunden bereits seine Armeen und Städte im Griff haben und Befehle erteilen – und auch alle anderen kommen nach ein paar Minuten sicher gut zurecht: Es geht alles mit der Maus.
5.) Urteil
Was ich im letzten Bericht über „Knights of Honor“ geschrieben habe, stimmt hier erst recht: Geschmackssache. „Rome Total War“ ist überhaupt nichts für Gelegenheitsspieler, die mal ein halbes Stündchen Entspannung vor dem PC suchen. Sie werden in Wochen und Monaten nicht viel bewegen können und irgendwann sicher frustriert aufgeben. Nein, hier sind erfahrene Strategen oder zumindest „Wadenbeißer“ gefragt, die sich in ein Spiel „einfuchsen“ wollen und nach Tagen des Kampfes und der Diplomatie dann auch verdient den Titel des Kaisers für sich beanspruchen können. Natürlich können sie auch nur mal eine Schlacht schlagen – gegen den Computer oder einen Gegner im Internet – aber das wirkliche Spiel ist die Kampagne und damit der Kampf um die Macht im römischen Reich. Und dazu brauchen sie Zeit, Geduld und vor allem Spaß am Vorrausplanen und Taktieren. Wenn sie etwas davon mitbringen, dürften sie mit diesem sehr guten Spiel ausgezeichnet über den Winter kommen.
Ave Cäsar
Euer Robin weiterlesen schließen -
Ich kam, sah und siegte
Pro:
filmreife Atmosphäre, langer Spielspaß
Kontra:
mäßige KI, Einheiten nicht immer gut ausbalanciert
Empfehlung:
Ja
Nach Shogun Total War und Medieval Total War steht nun mit Rome Total War der dritte Ableger der Total War Reihe in den Regalen. Grund genug für mich als alten Fan der Serie mir das gute Stück einmal genauer anzusehen.
Die deutsche Version von Rome Total War kommt in einer roten, prall gefüllten DVD-Box die neben 3 CD noch ein umfangreiches Handbuch und eine Karte des Mittelmeerraumes des Altertums samt Entwicklungsbaum der Römischen Fraktion enthält.
Die minimalen Hardwarevoraussetzungen:
Microsoft Windows 98SE oder höher
Prozessor mit 1GHz
256 MB RAM
2,9 GB freier Speicher
Radeon/Geforce 3 oder besser
Spielziel/Spielmodi:
Pinkie: „Brain, was machen wir heute Abend“
Brain: „Wir werden die Weltherrschaft an uns reißen“
Das ist es eigentlich auch schon worum es bei Rome Total War geht. Ziel des Spiels ist Eroberung des Mittelmeerraumes, genauer gesagt Rom + 49 Provinzen.
Nach kurzem Suchen in den Menüs wird der Spieler auf den Punkt Prolog stoßen, hinter dem sich ein umfangreiches Tutorial verbirgt, das den Spieler in die Bedienung des Spiels einführt.
Erfahrene Total War Recken werden das gut gemachte Tutorial jedoch schnell abbrechen um selber das Zepter in die Hand zu nehmen. Nach Auswahl einer der 3 anfänglich möglichen Römerparteien (Julier, Bruti, Scipionen)gilt es nun, nach einem kurzen Intro das auf die bevorstehenden Aufgaben einstimmt, im Namen Roms die bekannte Welt des Altertums zu erobern.
Neben den namensgebenden Römern kann der Spieler nach erfolgreichem Abschluss der Römerkampagne auch auf Seiten der Barbarenvölker, Ägypter, Griechen, Karthager und so weiter die Weltherrschaft anstreben.
Die Einzelnen Völker unterscheiden sich dabei nicht nur im Einheitenaussehen, sondern bieten dem Spieler komplett unterschiedliche Spielweisen. So ist es nur fortgeschrittenen Völkern wie den Römern möglich ihre Städte zu Metropolen auszubauen und Hippodrome zu bauen. Die völlig unterschiedlichen Einheiten der Völker erfordern andere Vorgehensweisen während der Schlachten. Die Parther, als Reitervolk, verfügen beispielsweise über eine sehr starke Kavallerie aber über eine geradezu lächerlich schwache Infanterie. Die Römer als Gegenstück verfügen mit ihren Legionen über die zweifellos beste Infanterie des gesamten Spiels während ihre Kavallerie bestenfalls mäßig ist.
Neben der Kampagne gibt es noch die Möglichkeit berühmte Schlachten nachzuspielen, sich ein Gefecht zu erstellen oder im Multiplayermodus via Gamespy mit anderen Spielern zu messen. Der Multiplayermodus beschränkt sich dabei allerdings auf die taktischen Schlachten.
Während der Kampagne unterscheidet das Spiel 2 Grundsätzliche Spielmodi.
Den rundenbasierten strategischen Modus in dem der Spieler sein Reich verwaltet und den Echtzeittaktikmodus in dem die Schlachten ausgetragen werden.
Die Strategiekarte:
Jedes Jahr umfasst in Rome 2 Spielzüge(Sommer,Winter)wobei die Jahreszeiten mehr als nur kosmetische Auswirkungen haben. So wird die Ernte nur im Sommer eingefahren während im Winter Schnee die Fortbewegung der Armeen behindert und barbarische Feldherren einen Kampfbonus erhalten.
Die einzige Ressource in Rome Total War ist Gold. Dies wird durch die Landwirtschaft, Steuern und den Handel in die Kasse des Spielers gespült und dient zur Finanzierung des Armeeunterhalts, dem Aufbau neuer Armeen und dem Ausbau der Städte.
Die Möglichkeiten beim Ausbau der Städte sind relativ komplex, wobei die Baumöglichkeiten immer von der Stadtgröße abhängen. So ist es etwa einem Dorf nicht möglich einen Aquädukt zu bauen. Die Städte wachsen im Laufe der Jahre wobei das Wachstum vom Standort, dem Ausbau der Farmen und dem Verschmutzungsgrad abhängen.
Die Baumöglichkeiten in den Städten lassen sich grob in 3 Kategorien gliedern: Militärgebäude(Kaserne etc.),Gebäude die die Zufriedenheit steigern(Tempel etc.) und Gebäude die das Einkommen erhöhen(Marktplatz etc.). Dabei haben viele Gebäude noch zusätzliche Effekte die der Spieler in seinen Planungen berücksichtigen muss um erfolgreich zu sein.
Die Rekrutierungsmöglichkeiten richten sich nach den vorhanden Militärgebäuden sodass es nur römischen Metropolen mit gut ausgebauter militärischer Infrastruktur möglich ist die schlagkräftige Stadtkohorte auszubilden während ein kleines Dorf bestenfalls Bauern ausheben kann.
Alles in allem bietet der Entwicklungsbaum von Rome Total War dem Spieler ein mehr als ausreichendes Betätigungsfeld zur Entwicklung seiner eigenen Strategie.
Während des Spielverlaufs erhalten Römische Feldherren immer wieder Aufträge vom Senat, die bei rechtzeitiger Erfüllung Belohnungen nach sich ziehen während ein wiederholtes Nichterfüllen Strafen zur Folge hat. Diese Aufträge reichen dabei von Handelsabschlüssen über Blockaden bis zu Eroberungsaufträgen und tragen einen nicht unbedeutenden Teil zur Atmosphäre des Spiels bei.
Die anderen Völkern müssen leider auf diese Aufgaben verzichten. Hier wäre mehr drin gewesen.
Einen weiteren wichtigen Punkt stellen die Familienmitglieder dar. Wichtig deshalb weil das Spiel mit dem Tod des letzten Familienmitgliedes verloren ist und weil sie die Generäle in den Schlachten stellen. Ein General der in eine Stadt bewegt wird, wird dort zum Stadthalter ernannt und kann die Stadtentwicklung positiv/negativ beeinflussen. Die Generäle gewinnen im Laufe ihres Lebens je nach Einsatz positive/negative Eigenschaften die ihre Wirksamkeit beeinflussen.
Anders als bei den Vorgängern werden Armeen nicht mehr Regionenweise versetzt sondern müssen Regionen tatsächlich durchqueren. Die Armeen bewegen sich je nach Untergrund, Truppenart, Jahreszeit und Ausbau der Region unterschiedlich schnell fort und können nun Schlüsselpositionen(Gebirgspässe,Brücken etc.) auf der Karte besetzen.
Zusätzlich wird das Spielgeschehen durch zufällige Ereignisse wie Seuchen, Vulkanausbrüche etc. aufgelockert wobei sich die Seuchengefahr durch den Bau bestimmter Gebäude verringern lässt.
Die Schlachten:
Die taktischen Gefechte sind sicherlich der Kernpunkt des Spiels und nehmen auch den größten Teil der Spielzeit ein.
Kommt es zur Schlacht unterscheidet das Spiel zwei unterschiedliche Arten. In der ersten handelt es sich um eine Feldschlacht bei der es darum geht alle Feinde vom Feld zu vertreiben. Die zweite ist eine Belagerung mit dem Ziel der Besetzung des Stadtzentrums, wobei hier in aller Regel erst einmal die Stadtmauer mit Hilfe von Belagerungsgeräten wie Rammböcken etc. zu überwinden ist.
Diese Schlachten finden in Echtzeit statt, die sich allerdings jederzeit pausieren lässt um auch ungeübten Feldherren eine Chance zu geben.
Eingeleitet werden die Schlachten durch eine Ansprache des Generals die an die Gegebenheiten der Schlacht mehr oder weniger angepasst ist. Diese Ansprachen heben die Atmosphäre deutlich wiederholen sich jedoch im späteren Spielverlauf recht oft.
Auf der taktischen Karte angekommen bietet sich dem Spieler erst einmal ein atemberaubender Anblick auf den ich unter Grafik näher eingehe. Hier erwarten den Spieler alle Finessen die in Taktikspielen der letzten Jahre umgesetzt wurden. So können sich Einheiten in Wälder verstecken und erhalten Kampfboni gegen Kavallerie während auf Hügeln postierte Bogenschützen weiter schießen können und Einheiten die Bergab kämpfen im Vorteil sind. Auch die Wirkung von Flankenangriffen sowie die Auswirkung von Erschöpfung der Einheiten im Gefecht wurde vorbildlich umgesetzt. Die Soldaten werden übrigens nicht einzeln gesteuert sondern werden zu Einheiten zusammengefasst die sich komfortabel steuern lassen. Die Einheiten lassen sich Echtzeittypisch zu Gruppen zusammenfassen und Formationen ähnlich eines Gummibandes unkompliziert ändern.
Die wichtigste Einheit auf dem Spielfeld ist definitiv der General. Er entscheidet über Sieg und Niederlage. Selbst deutlich unterlegene Einheiten können mit einem 6 Sterne General einen glorreichen Sieg erringen. Fällt ein General in der Schlacht so hat dies in aller Regel die sofortige Flucht seiner Einheiten zur Folge.
Die Eigenheiten der unterschiedlichen Einheiten wurden sehr gut herausgearbeitet, so fallen barbarische Bauern im Pfeilhagel gleich dutzendweise während gepanzerte Legionäre vielleicht mal einen Soldaten verlieren. Jede Einheit hat ihre Vor-und Nachteile wobei der Spieler durch sinnvolle Kombination der einzelnen Verbände die Schlagkraft erheblich steigern kann. Zusätzlich bieten viele Einheiten Spezialmanöver. So können römische Legionäre die Testudo bilden während Spartaner als Phalanx auftreten. Den wichtigsten Part nimmt allerdings die Kavallerie ein, neben den üblichen Aufgaben wie dem Feind in die Flanke zu fallen, fällt ihr die Aufgabe zu fliehende Truppen zu verfolgen und auszuschalten was leider den mit Abstand entscheidendsten Anteil an den Schlachten ausmacht. So ist es keine Seltenheit das während der Kampfhandlungen vielleicht 50 Feindsoldaten fallen in der darauffolgenden Flucht dann allerdings 900 Feinde getötet werden. Es lässt sich feststellen das die Truppen insbesondere ohne General viel zu früh flüchten und dadurch zur leichten Beute werden, denn flüchtende Soldaten wehren sich nicht. Im Vergleich zu den Vorgängern ist festzuhalten das die Schlachten nun deutlich kürzer ausfallen was zum einen am erhöhten Spieltempo liegt, zum anderen jedoch an der deutlich kürzeren Standzeit der Einheiten bis zur Flucht.
Während der Spieler in den Landschlachten selber die Hand anlegen darf so werden die Seegefechte automatisch ausgewürfelt. Überhaupt spielt die Marine in Rome Total War nur eine eher untergeordnete Rolle.
Grafik:
Die Grafik ist sicher eine der großen Stärken von Rome Total War.
Die Strategiekarte ist liebevoll mit Details und kleinen Animationen ausgeschmückt und auch die Menüs wissen zu gefallen. Als einzigen kleinen Kritikpunkt wäre die etwas zu niedrige Auflösung der Karte zu nennen wodurch sie ein wenig verschwommen aussieht.
Auch und gerade der Taktikmodus kann von der grafischen Seite in Gänze überzeugen. Bis auf die etwas niedrig aufgelösten Bodentexturen herrscht in grafischer Hinsicht eitel Sonnenschein. Zogen die Vorgänger noch noch als platte Bitmaps in den Krieg so dürfen sich die Einheiten nun über einen voluminösen 3d Körper freuen. Wer einmal ein Schlacht mit mehreren tausend Einheiten in Rome gesehen hat fühlt sich unvermittelt an Filme wie Gladiator oder Troja erinnert. Da sind marschierende Einheiten in einer Staubwolke verhüllt, der Himmel verdunkelt sich im Pfeilhagel und brennende Onagergeschoße ziehen Rauchfahnen hinter sich her während Einheiten nach einem Treffer effektvoll auseinanderfliegen. Nur Blut oder abgerissene Körperteile wird der Spieler nie zu Gesicht bekommen und das ist auch gut so, denn Rome ist schliesslich keine Metzgerei.
Einziger großer Kritikpunkt der ansonsten tadellosen Grafik sind die teilweise missglückten Größenverhältnisse. Es ist zwar bekannt das die Bäume damals höher wuchsen aber das jeder Baum direkt über hundert Meter erreichte wage ich hier mal zu bezweifeln. Auch behaupte ich das es nicht jeder 30000 Einwohner Stadt im Altertum gegönnt war Mauern von der Dicke der Chinesischen Mauer zu erbauen. Diese falschen Größenverhältnisse zerstören doch einiges an der Illusion des Spiels und hätten bei dem eigenen Realismusanspruch des Spiels besser vermieden werden sollen.
Sound:
Neben der zweifellos wunderschönen Grafik ist der Sound einer der ganz großen Pluspunkte von Rome Total War. Es erweist sich für den Spieler als sinnvoll, auch wenn er dann auf den 5.1 Sound verzichten muss, auf Kopfhörer auszuweichen falls er Konfrontationen mit den Nachbarn vermeiden will. Während der taktischen Schlachten erklingen äußerst realistische Marsch, Lauf und Schlachtgeräusche im Spielerohr während orchestrale Musik ihn zu Höchstleistungen antreibt. Wenn dann noch Pferde und Elefanten ins Spiel kommen ist das Hörerlebnis perfekt. Selten zuvor erlebte man eine derartig stimmige Atmosphäre am PC.
Der Strategieteil wird von einer ruhigen Musik begleitet die zwar etwas in den Hintergrund rückt allerdings auch nach längeren Hören den Spieler nicht zum abschalten bewegt.
Trotz allem hätten es durchaus noch ein oder zwei Musikstücke mehr sein dürfen.
Die KI:
Die KI ist ganz klar einer der großen Schwachpunkte des Spiels. Dies traf im taktischen Modus auf bisher alle Teile der Total War Reihe zu, betrifft in Rome Total War diesmal allerdings insbesondere den Strategiemodus.
Es lässt sich leider zu keinem Zeitpunkt des Spieles eine Siegstrategie der KI ausmachen. Sie beschränkt sich auf Störattacken gegen den Spieler. Der Schwierigkeitsgrad wird nicht über bessere Züge seitens der KI sondern über Produktionsboni und Aggressivität gegen den Spieler gesteigert. So ist es auf höchster Schwierigkeitsstufe kein Problem innerhalb weniger Runden mit allen Nachbarn im Krieg zu liegen.
Die gegenüber den Vorgängern groß angepriesenen erweiterten Diplomatischen Funktionen verpuffen somit in ihrer Wirkung. Ist auf einem leichten Schwierigkeitsgrad noch eine gewisse Sinnhaftigkeit erkennbar, so wird es bei höheren Schwierigkeitsgraden absurd. Es ist keine Seltenheit das ein Land mit 3 Provinzen das sich bereits im Krieg mit Nachbarn befindet dem Spieler (mit in meinem Fall 30 Provinzen) grundlos den Krieg erklärt. Auch passiert es oft das man ein Friedensangebot erhält und in der nächsten Runde von eben jenem Land wieder angegriffen wird.
Zusammenfassend lässt sich über die strategische KI sagen das sie in aller Regel auf die Aktionen des Spielers (hilflos) reagiert und nicht agiert. Beispielsweise lässt sich die Belagerung einer eigenen Stadt in 90% der Fälle dadurch beenden das man einfach eine Stadt des Gegners belagert (egal wie klein die eigene Armee ist), wodurch sich die KI gezwungen sieht die Belagerung der Spielerstadt abzubrechen.
Die taktischen Schlachten sind selbst im schwierigsten Modus relativ leicht zu gewinnen und Siege von 20:1000 sind keine Seltenheit. Dabei ist die taktische KI gar nicht einmal so schwach, jedoch sind ein Großteil der gegnerischen Armeen ohne Generäle unterwegs was aufgrund der starken Betonung der Generäle(Kampfboni) fast immer zur schnellen Flucht selbst deutlich überlegener feindlicher Kräfte führt die dann in der folgenden Verfolgung regelrecht abgeschlachtet werden. Zusätzlich kennen Armeen ohne Generäle in aller Regel nur ein Manöver und das heißt Frontalangriff wie sinnlos dieser auch immer sein mag. Hier wirkt sich wieder einmal die schwache strategische KI aus die es versäumt ihren Armeen Generäle mitzugeben. Schlachten gegen Armeen mit Generälen gestalten sich in aller Regel schwieriger wenn der General sich nicht wieder einmal todesmutig in die feindlichen Reihen stürzt. Die Feindeinheiten sind deutlich standfester und es werden auch einmal Umfassungsmanöver oder ähnliches versucht.
Hardware:
Rome lässt sich mit 256 MB gut spielen allerdings trüben einige Aussetzer während der Schlachten das Spielerlebnis. Mit 512 MB ist dieses Problem jedoch behoben.
Die Grafikkarte hat nach meiner Erfahrung nur einen sehr geringen Einfluss auf die Spielgeschwindigkeit. Jede halbwegs moderne Grafikkarte (ab GF 4MX) reicht aus Rome flüssig zu spielen.
Knackpunkt von Rome Total War ist eindeutig der Hauptprozessor. Zwar ist es über die Einheitengrösse (Anzahl von Soldaten je Einheit) möglich Rome bis zur Minimalkonfiguration flüssig zu gestalten. Allerdings ist das Spielerlebnis mit Einheitengrösse KLEIN kaum vergleichbar mit dem überwältigenden Eindruck bei Einheitengrösse GROSS/RIESIG.
Alle anderen Optionen haben einen relativ geringen Einfluss auf die Spielgeschwindigkeit wobei bestenfalls die Einheitendetails noch einen gewissen Geschwindigkeitsschub versprechen.
Eine Sinnvolle Kombination für Rome wäre ein Rechner ab 2GHz, mit 512 MB und halbwegs aktueller Grafikkarte.
Fazit:
Trotz der Schwächen der KI ist Rome Total War ein äußerst motivierendes Spiel das auch erfahrene Strategen wenn auch nur durch Benachteiligung des Spielers immer wieder herausfordert. Grösster Pluspunkt sind die atemberaubenden Schlachten die in dieser Qualität bisher noch nie auf dem PC zu sehen waren. Jeder der mit den KI Mängeln leben kann und auch nur geringfügiges Interesse an derartigen Spielen verspürt sollte sich diese Perle nicht entgehen lassen. weiterlesen schließen
Informationen
Die Erfahrungsberichte in den einzelnen Kategorien stellen keine Meinungsäußerung der Yopi GmbH dar, sondern geben ausschließlich die Ansicht des jeweiligen Verfassers wieder. Beachten Sie weiter, dass bei Medikamenten außerdem gilt: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Bewerten / Kommentar schreiben