Pro:
-Schauspieler
-Musik
-Story
Kontra:
-NICHTS
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leser. Heute ist es mal wieder an der zeit, einen Bericht über einen Film in meiner Sammlung zu schreiben. Dieses Mal geht es aber nicht um Sport oder Horror, sondern es dreht sich um einen Musikfilm. Einen Kultfilm wenn ich das mal so sagen darf. Der Oliver Stone Streifen über den Werdegang von Jim Morrison und natürlich auch über the DOORS.
- Bandgeschichte der DOORS
- Kurzbeschreibung des Films (DVD Aufdruck)
- Allgemeine Daten über die DVD
- Bonusmaterial
- Meine Meinung über den Film
- Fazit
### Bandgeschichte der DOORS ###
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Die Band The Doors wurde 1965 von Jim Morrison und Ray Manzarek am Strand von Venice Beach (Kalifornien) gegründet. Der Name entstand in Anlehnung an das Essay von Aldous Huxley The Doors of Perception (Die Pforten der Wahrnehmung), da Morrison die Erfahrungen seines Meskalinkonsums als Erweiterung seiner Wahrnehmung empfand. Aldous Huxley entnahm den Titel seines Essays einem Zitat von William Blakes The Marriage of Heaven and Hell. Darin heißt es:If the doors of perception were cleansed every thing would appear to man as it is, infinite (Würden die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, würde den Menschen alles so erscheinen, wie es wirklich ist: Unendlich/unerschöpflich). Nachdem Morrison Manzarek einige seiner Kompositionen vortrug (unter anderem Moonlight Drive), war dieser von Morrisons poetischem Potential so beeindruckt, dass er ihm die Gründung einer Band vorschlug.
Morrison und Manzarek, letzterer hatte bereits Erfahrungen als Bandmitglied (mit seinen Brüdern gründete er Rick and the Ravens), begannen mit der Suche nach passenden Musikern, da nach einigen Monaten die Brüder Manzareks die Band verließen (offensichtlich kamen sie mit Morrison nicht klar). Nach längerer vergeblicher Suche trafen sie zufällig Robbie Krieger und John Densmore bei einem Esoterikkurs; diese spielten genau die zur Vervollständigung erforderlichen Instrumente: Gitarre und Schlagzeug. Die Beschaffenheit der Gruppe sollte die eines Diamanten sein, weshalb Ray Manzarek das Fehlen eines Bassisten dadurch kompensierte, dass er beidhändig Orgel und Orgelbass zugleich spielte, Ausdruck gediegenen Könnens. Krieger wiederum konnte besonders Morrison durch die klanglichen Möglichkeiten seines Bottleneck-Spiels beeindrucken.
Nach Gestaltwerdung der Band arbeiteten die Musiker hart. Der Weg zum Erfolg war steinig, das Abschließen eines Plattenvertrages, vielmehr das Finden, erwies sich als schier unmöglich. Nach endlosen Anfragen bei Plattenfirmen, saßen Morrison und Manzarek wieder einmal im Büro eines großen Studiobosses. Als der ihnen -nach Anhören des mitgebrachten Tapes- unbeeindruckt entgegen maulte, nichts davon benutzen zu können, stand Morrison auf und meinte höflich: Das ist schon in Ordnung, wir wollen ohnehin nicht benutzt werden. Auch die Inszenierung erster profitabler Gigs erwies sich als widrig.
Nach einigen Auftritten als Vorbands (unter anderem von Sonny and Cher), oder auf Geburtstagsfeiern und Hochzeiten unterschrieben sie einen Vertrag bei Columbia, die damals auch Künstler wie Bob Dylan unter Vertrag hatten. Allerdings kam keine Platte zustande, denn die Bosse von Columbia entschieden, nichts von den Doors herauszubringen. Kurz darauf wurde deshalb der Vertrag, durch eine Entscheidung von Jim Morrison, fristlos wieder aufgelöst. Für Manzarek brachte der Vertrag allerdings immerhin eine nagelneue Vox-Continental-Orgel, die er im Werk von Vox-Continental abholen konnte. Robbie Krieger wiederum nahm die Möglichkeit eines neuen Vox-Gitarrenverstärkers nicht wahr. Sein Fender war ihm zufolge zu dieser Zeit wohl einer der lautesten Verstärker.
Die Doors spielten einige Zeit für wenig Geld im London Fog, entwickelten dort aber ihren unverkennbaren Musik- (Jim seinen Bühnen-)Stil. Es heißt, Jim Morrison sei zuerst zu schüchtern gewesen, gar den Gesangspart der Band zu übernehmen und sich später auf der Bühne zum Publikum umzudrehen. Lange Zeit wandte er der versammelten Menge den Rücken zu. Kaum vorstellbar, wenn man an seine späteren Auftritte denkt. Danach wechselten sie ins prestigeträchtige Whiskey-A-Go-Go, in dem schon bekannte Bands aus Los Angeles wie Love gespielt hatten. Nach einigen routinierten Monaten des Auftretens griff Morrison tief ins theatralische Nähkästchen und fügte dem bis dato eher harmlosen Lied The End jene legendären Zeilen an, die später zu seiner Berühmtheit erheblich beitragen sollten. Dem Besitzer des Whiskeys wars zu (drogen)bunt und er schmiss sie nach dem Auftritt raus.
Das sollte sie wenig stören, denn kurz darauf nahm Elektra Records die Doors unter Vertrag.
Trotz weiterer Drogenerfahrungen, besonders in der Anfangszeit der Doors, bewahrte Manzarek eine gewisse Distanz zu den zu dieser Zeit teilweise üblichen Exzessen, wenngleich er Drogen nie kategorisch verurteilte. Robbie Krieger hatte im Großen und Ganzen auch nichts dagegen, ab und an mal ein Teil einzuwerfen. John Densmore war den Ausschweifungen schon etwas mehr abgeneigt, überhaupt war er wohl das Mitglied der Band, welches anscheinend am wenigstens in das Gefüge zu passen schien. Eine Anekdote aus dem Buch von Ray Manzarek (Light my fire, nach dem gleichnamigen Hit) erzählt, wie Jim Morrison sich nach einem Konzert für den Rauswurf Densmores ausspricht und Manzarek ihn noch beschwichtigen kann.
Ray Manzarek gelang es, durch sein besonders kraftvoll-stimmiges Orgelspiel der Musik der Band seinen Stempel aufzudrücken, gleichsam brillierte er im dynamischen Zusammenspiel mit dem Gitarristen Krieger. Die aktive Zeit als Doors-Keyboarder war für Manzarek eine Zeit der höchsten Erfüllung, obschon er manchen Exzess und besonders die stärker werdende Persönlichkeitsspaltung des Leadsängers Morrison kritisch betrachtete. Bei den Live-Auftritten konnte Manzarek zumeist sogar über ein eigenes Mikrophon ins Geschehen eingreifen, weshalb seine tiefe, markige Stimme in vielen Live-Aufnahmen zu hören ist. Bei der Interpretation von Close To You singt er sogar komplett selbst! Dennoch verdankt die Band vor allem dem charismatischen Sänger Jim Morrison, der sowohl damals wie heute der Gruppe ein Gesicht verlieh, seine große Popularität. Markant für The Doors war die von Improvisation und Morrisons ekstasenhaftem Auftreten geprägte Bühnenshow.
Nach dem Tod von Jim Morrison im Jahre 1971 in Paris brachten die restlichen Band-Mitglieder noch zwei Alben heraus, die aber keine großen Erfolge wurden. Im April 1973 löste sich die Band auf. Zu einem Reunion-Konzert traten die drei überlebenden Doors-Mitglieder jedoch am 26. September 2000 nochmals zusammen, gemeinsam mit mehreren Sängern (darunter Ian Astbury), die Morrisons Part übernahmen.
Das Jahr 2002 brachte wieder Bewegung in die Bandgeschichte. Mit Ian Astbury von der 80er-Jahre-Kult-Band The Cult gingen die Doors zunächst in den USA wieder auf Tournee, wobei sie allerdings den Bandnamen in Doors of the 21st Century geändert hatten. Im Jahre 2004 folgte eine Welttournee. Hintergrund für die Namensänderung ist ein in den USA anhängiger Rechtsstreit, der von John Densmore und den Eltern Jim Morrisons gegen die übrigen Bandmitglieder eingeleitet wurde. Anstelle von John Densmore spielt jetzt Ty Dennis Schlagzeug, und anders als früher tritt die Band mit einem eigenen Bassisten auf (Angelo Barbera). Am 22. Juli 2005 verbot der Los Angeles Superior Court Manzarek und Krieger die Benutzung des Namens The Doors und des Doors-Logos. Außerdem ordnete das Gericht an, dass Manzarek und Krieger alle Gewinne aus den Doors of the 21st Century an die ursprüngliche Doors-Partnerschaft herauszugeben haben. Nach dem Gerichtsurteil will die Neuformierte Band unter dem Namen Riders On The Storm weiter auf Tournee gehen.
Ein weiterer Prozess gegen die Urmitglieder der Band wurde von dem Ex-Police Drummer Stewart Copeland angestrengt, der zunächst als Schlagzeuger für die Neuformierte Band vorgesehen war.
Am 5. Januar 2005 verstarb der ehemalige Manager der Doors, Danny Sugerman.
### Kurzbeschreibung des Films (DVD Aufdruck) ###
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Die beiden Studenten Jim Morrison und Ray Manzarek gründen am Strand von Venice The Doors. Nach einigen skandalumwitterten Auftritten gelingt der Rockband im Summer of Love der Durchbruch. Doch Jim Morrison lebt ziemlich exzessiv: harte Drogen, Unmengen an Alkohol, Sexexzesse und immer wieder neue Groupies. Unter diesem ausschweifenden Leben leidet mit der Zeit auch die Musik der Doors. Nach einem Konzert in Florida 1969 verlässt Morrison die Band. Er ist völlig ausgebrannt und will in Paris auf den Spuren Baudelaires wandeln. Im Juli 1971 findet man Jim Morrison in seinem Hotel tot auf. Er wurde nur 27 Jahre alt.
### Allgemeine Daten über die DVD ###
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° Erschienen: 15.10.2002
° EAN: 4006680023113
° Mitarbeiter: Olivia Barash
° Regie: Oliver Stone
° Drehbuchautor: Randall Jahnson, Oliver Stone
° Darsteller: Val Kilmer, Kathleen Quinlan, Michael Wincott, Michael Madsen, Josh Evans, Dennis Burkley
° Erschienen bei: Arthaus
° Stilrichtung: Musikfilm/Drama
° Sprachen: Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Holländisch, Spanisch)
° Bildformat: 16:9 anamorph
° Freigegeben: ab 16 Jahren
° Tonformat: Englisch Dolby Digital 5.1, Deutsch Dolby Surround, Spanisch Stereo
° Spieldauer: 168 Minuten (136 Minuten Film plus 32 Minuten Bonusmaterial)
° Preis: 19.90 sFr 11.45 Euro
### Bonusmaterial ###
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° Trailer
° Teaser
° Making of
° Behind the Scenes
° Interviews
° Audiokommentar von Oliver Stone
° Musikvideo Break on Through
° Songs
### Meine Meinung über den Film ###
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Betrachtet auf der Ebene der Schauspieler ist die Auswahl einfach perfekt getroffen! Val Kilmer gibt einen Jim Morrison, der dem echten Jim vom Aussehen her wie ein Ei dem anderen gleicht. Meg Ryan als Pam dasselbe. Auch die anderen Schauspieler bringen in Punkto Aussehen und Verhalten eine unglaubliche Leistung auf die Mattscheibe. Ich habe zwar die DOORS nie live gesehen, habe aber einige DVDs von Konzerten, von daher denke ich mal, ich kann mir diese Aussage sehr wohl erlauben.
Was die Story angeht, so wirkt der Film auf mich an einigen Stellen zwar etwas schwerfällig, jedoch NIE langweilig. Es sind praktisch alle Fassetten vorhanden, die in einem Film sein können: wilde Sexszenen, Psychoterror, geile Musik, pure Romantik und Trauer.
In meinen Augen hat Oliver Stone ein für viele heiliges Thema sehr gut und in allen Punkten überzeugend auf die Leinwand gebracht. Der Film wirkt auf mich an einigen Stellen sehr provokant, vor allem was den Umgang mit Drogen und auch die Sexszenen angeht. Und genau das macht diesen Film für mich so unglaublich Spannend.
Es ist wohl nicht übertrieben, diesen Film ein Meisterwerk zu nennen!
### Fazit ###
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Mein Fazit fällt dieses mal sehr kurz aus. Ich kann nur sagen, wer ein wahrer Fan der DOORS ist, der hat diesen Film auch zu Hause! Ein Meisterwerk, mehr kann man einfach nicht dazu sagen.
Danke für Euer Interesse an diesem genialen Film
(1615 Worte)
Für Yopi @swissflyer, 6.4.2006
Für Ciao @swissflyer, demnächst
Für Dooyoo @swissflyer, demnächst weiterlesen schließen
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