Pro:
interessantes Thema
Kontra:
Story versandet, DVD ist mangelhaft
Empfehlung:
Ja
Ich war in der Bibliothek. Ich bin wohl einer der wenigen Studenten, der seine Bibliothek kennt. Eigentlich wollte ich nur ein Buch über Kanalkodierung ausleihen – ach wie spannend – aber ich habe letztens gesehen, dass auch AV-Medien angeboten werden. Und so habe ich mal nach DVDs gestöbert. Tja irgendwie habe ich nur eine DVD finden können – es gab zwar noch einige aber mehr Dokumentarfilme – und über dieses Film möchte ich heute einmal berichten.
The Skulls.
Zum Film
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In den USA und sicherlich auch in anderen Ländern auf dieser Welt gibt es Geheimbünde. Sie wählen sich aus der Menge von Studenten an Unis eine kleine Zahl aus, die sie bei sich aufnehmen wollen. Sie werden unterstützt, sie bekommen Hilfe, sind aber ihr ganzes Leben dem Geheimbund verpflichten. Die Rede ist hier nicht von irgendwelchen Studentenvereinigung, die nur Partys zusammen feiern und wenn die Studentenzeit vorbei ist, ist auch die Verbindungszeit vorbei.
The Skulls ist so ein Geheimbund. Es ist nicht viel bekannt sonst wäre es ja kein Geheimbund. Deshalb ist so ein Bund vielleicht auch noch so reizvoll. Man hört nichts Schlimmes und erfährt nur, dass die Mitglieder unterstützt werden und zum Beispiel ihr Studium bezahlt wird. Das ist doch eine Kleinigkeit für den Bund. Als Opfer muss man seine lebenslängliche Verbundenheit und ein Teil des Erbes zusagen.
Luke McNamara ist ein intelligenter, sportlicher Kerl, den der Ehrgeiz gepackt hat. Da ist der Sieg in einem Ruderwettbewerb schon das Geringste. Doch er will Anwalt werden. Und wie es nun einmal so ist, hat er dazu kein Geld. Selbst wenn er viel arbeiten würde und Stipendien bekäme, würde dies noch lange nicht reichen. Macht dies die Skulls reizvoll für ihn?
Aber man kann ja nicht einfach hingehen und sagen: Jungs ich will mitmachen, da müssen sie schon den ersten Schritt machen und den Tun sie auch und Luke geht auch den Schritt ihnen entgegen.
Nach einem kleinen Test ist er drin, bekommt seinen Schlüssel und sein Regelbuch. Aber da ist nicht Schluß. Nach einem Blick auf seinen Kontostand könnte er Luftsprünge machen und auch sein neues Gefährt ist nicht von schlechten Eltern.
Doch dies alles gefällt seinen Freund und Mitbewohner gar nicht, Willy warnt Luke vor den Skulls. Dies sorgt natürlich für Streit zwischen den beiden. Wovon Luke nichts weiß, ist dass Willy Nachforschungen anstellt über The Skulls und einen Artikel schreiben will. Und eines Abends ist er tot. Erhängt. Oder auch nicht? Morder oder Selbstmord das ist da die Frage.
Als Betrachter hat man da schnell einen in Verdacht und so ist es auch bei Luke, denn er findet Willys Unterlagen von den Skulls und darunter ist auch eines der Regelbücher eines der Mitglieder.
Kommen seine Zweifel nun zu spät? Es ist doch klar, dass er dem Bund nun negativ gegenübersteht, denn er glaubt nicht an einen Selbstmord und stellt den mutmaßlichen Mörder auch zur Rede, doch dieser wiegelt ab, es war ein Unfall.
Luke gibt sich damit aber nicht zufrieden und will mehr wissen, will die Videobänder haben und begibt sich da immer mehr in Gefahr.
Meinung
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Es ist immer wieder interessant zu erfahren welche Machenschaften es überall auf der Welt gibt. Leider erfährt man hier zu wenig darüber, welchem genauen Zweck das ganze dient. Man kann es nur erahnen, denn der Ratsvorsitzende hat das Ziel einen Sitz im so genannten Surpreme Court zu erhalten und auch ein Senator ist unter den Mitgliedern.
Was wollen Männer die Macht haben? Ja sie wollen natürlich noch mehr Macht haben. Vielleicht ist das Gerücht um die Skulls in den USA doch ausgeprägter und die Kinozuschauer in den USA können mit dem Thema doch mehr anfangen.
Gut ich gebe mich damit zufrieden, das Thema ist doch recht interessant. Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut und der Spannungsbogen spannt sich bis zum Schluss und es gibt überraschende Wenden – leider gibt es die Wenden nur, weil die Hauptperson doch nicht ganz so intelligent ist, wie man gedacht hat ;-) In den einen Szenen beweisen sie Geist und in anderen stellen sie sich dumm an und man selbst würde ganz anders handeln.
Das Ganze wird von toller Musik unterstützt, kaum ist in der Handlung Ruhe, nimmt schnell die Musik den Raum ein und unterhält gleichermaßen wie sonst die Handlung. Es sind doch bekannte Lieder dabei, zu mindestens nach dem Klang her. Ich habe zu wenig Ahnung, um hier Beispiele zu nennen Zu mindestens kommt so nie Langeweile auf.
Die Schauspieler sind alle samt toll – na sagen wir gut. Die beiden Hauptpersonen werden gespielt von Joshua Jackson und Paul Walker, beide spielen die Rolle des Kollegestudenten doch recht gut, obwohl ich das Mimikspiel von Walker manchmal als mangelhaft bewerten würde. Insgesamt machen sie ihre Sache doch recht gut und glaubwürdig und auch die weibliche Nebenrolle wird gut gespielt. Alle anderen haben zu wenig Anteil an der Handlung, um dem Film ihren Stempel aufzudrücken bzw. um sich speziell hervorzuheben.
Die DVD
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Sprachlich hat die DVD sehr wenig zu bieten. Man kann den Film in deutscher und englischer Sprache abspielen. Das einen kommt einem in Dolby Digital ins Haus. Einblenden kann man sogar nur deutsche Untertitel. Der Stimmen sind aber klar verständlich und es ist kein Rauschen zu vernehmen. Das Bild ist ebenfalls annehmbar, nicht das beste, da man doch Flächenrauschen erkennen kann.
Die Menüs sind ansprechend gestaltet, es werden Szenen aus dem Film abgespielt und die passende Musik läuft dazu.
Der Film ist in 21 Szenen unterteilt, welche man in einem Menü alle anwählen kann, dazu sind die Szenen auf mehrere Seiten verteilt.
Kommen wir zu den Extras. Als erstes gibt es den Audiokommentar von Regisseur Rob Cohen, muss man nicht unbedingt gehört haben. Dann gibt es die Trailer zu dem Film, man hat die Wahl zwischen der deutschen und der englischen Version, beide sind spannend gestaltet, sollte man sich vielleicht vor dem Film anschauen ;)
Ein Making of befindet sich ebenfalls auf der Scheibe, es dauert nicht ganz 14 Minuten. Die beteiligten Personen erzählen einige Dinge zur Produktion des Film, dieses Extra ist in englischer Sprache mit deutschem Untertitel.
Dann gibt es noch einen Zusammenschnitt von Szenen, die es nicht in den Film geschafft haben. Dabei hat man sich weder nicht die Mühe gemacht einen deutschen Untertitel zu stellen, noch wurde ein Kommentar dazu geboten. Das finde ich etwas schwach, zu mindestens ein Untertitel auf Deutsch ist Pflicht, da doch nicht alle perfektes Englisch beherrschen.
Zum Schluss gibt es noch einige Trailer von interessanten Filmen: Frequency (1:45), Eiskalte Engel (1:55), Final Destination (2:10), Eine wie Keine (2:00), The Faculty (1:55) und Scream 3 (1:35). Leider keine aktuellen Filme, aber die DVD selbst ist ja auch schon etwas alt. Die Trailer sind allesamt auf deutsch.
Insgesamt sind die Extras doch etwas lustlos zusammengestellt, nach dem Motto: Hauptsache ist, es ist etwas drauf. Mal auf deutsch, dann mal englisch ohne Untertitel. Aber man freut sich ja, dass wenigstens etwas drauf ist. Aber das hat man schon einmal besser gesehen.
Filmdaten
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Bild: 16:9 widescreen 1:1,85
Ton: Dolby Digital 5.1
Sprache: Deutsch und Englisch
Laufzeit: ca. 102 Minuten
Darsteller: Joshua Jackson, Paul Walker, Hill Harper, Leslie Ribb, Christopher McDonald, Steve Harris, William Peterson, Craig T. Nelson
Regie: Rob Cohen
Fazit
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Ein Film befasst sich mit einem recht interessanten Thema. Für mich persönlich ist das leider nicht so tiefgründig, da man ja nicht im Stoff drinsteckt. Dem Film mangelt es teilweise auch an Logik. Die DVD kann dann auch nicht vollends überzeugen. Der Film ist kein Muss, aber man kann ihn mal gesehen haben.
Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, Bewertung und Kommentare. weiterlesen schließen
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