Pro:
Preis, Geschmack, Kalorienreduziert
Kontra:
Aussehen, Verpackung
Empfehlung:
Ja
Ja! Frische fettarme Milch 1,5%
Hallo Freunde
Viele von euch kennen bestimmt auch dieses deprimierende Erlebnis, nicht mehr in seine Hose zu passen. Natürlich ist die Waschmaschine schuld. Nachdem sie jeden zweiten Socken in ihren unendlichen Eingeweiden verdaut hat lässt sie, anscheinend, zu meinem Leidwesen auch immer wieder meine Hosen um zwei Nummern schrumpfen.
Vielleicht liegt es auch an meiner Liebe zum Essen? Der erste Schritt ist für mich immer, ab zum Kühlschrank und die „Übeltäter“ demaskieren. Und da war sie, die Milch 3,5% in meinem Müsli usw. Ich bin kein Light, leicht, fettarm Pilger, aber hier ist wohl die Notbremse angebracht. Also ab in den Laden und hin ans Kühlregal. Was die verschiedenen Milchanbieter verlangen ist schon unverschämt und mal ehrlich, dafür dass das Fett raus und der Rahm runter ist soll ich auch noch mehr zahlen? Ha, mit mir nicht. Das billigst Produkt im Laden war die Hausmarke von Ja! und ich habe ja gesagt und ihr ein neues Zuhause in meinem Kühlschrank gegeben.
Im folgenden die Infos zum Produkt dann das Urteil.
Verpackung:
Tetrapack
Weiß mit roter Aufschrift. Eine Milchkanne etwas Hintergrund. Auf den Seiten die Inhaltstoffe und der Hersteller. Nichts übertriebenes, keine lachende Kuh, keine dralle Sennerin. Einfach nur das minimale Ja! – Design.
Abreißlasche zum Ausschütten
Inhalt:
Milch (welche Überraschung)
Fettarm 1,5%
pasteurisiert und homogenisiert
Preis:
0,59 Euro im Angebot 0,55 Euro
(minimal Markt)
Der Geschmack ist wirklich gut, nicht so süß wie bei normaler 3,5%iger Milch. Wenn ich ehrlich bin, ist dieser Punkt vollkommen egal, wenn das Müsli damit ersäuft wird. Wenn man die Milch allerdings pur in ein Glas gibt erscheint das weiß der Milch doch ziemlich durchsichtig: Ich möchte fast sagen verdünnt. Am Glas ist nach dem leeren keine weißer Rand zu erkennen und das Reinigen gestalte sich sehr viel leichter als bei herkömmlicher Milch.
Den größte Unterschied habe ich beim anfertigen von Kartoffelbrei festgestellt. Nachdem die Milch erhitzt war und das Kartoffelbreipulver aus der Packung mit einem Teelöffel Salz zusammengegeben wurde, entstand keine cremige Masse sondern eine eher dickflüssige Kartoffelsuppenähnliche Konsistenz. Das scheint der fehlende Fettanteil zu sein. Man kann dieses Defizit bestimmt durch die Variation der Menge an Milch kompensieren. Aber für den ersten Versuch war es doch sehr ernüchternd.
Was die Verpackung angeht bin ich überzeugt das ein besonders cleverer Marketingexperte dieses Design ersonnen hat. Leicht wiederzuerkennen und trotzdem als günstig zu erkennen. Alle Ja!-Produkte sind in diesem Stil gehalten und so kann man sie im Regal auch unter allen anderen schnell erkennen ohne auf den Preis zu sehen. Ansehnlich sind sie nicht, aber diese Kosten sind am Ende nicht auf den Kunden abgewälzt worden. Hier an dieser Stelle Danke.
Zur Verpackung möchte ich noch sagen das die Abreißlasche zum Ausschütten tunlichst an seinem Ort bleiben sollte. Beim Abreisen an der gestanzten Linie kann man die Öffnung nicht variieren, d. h. entweder zu oder eine riesige Öffnung. Aus Erfahrung habe ich gemerkt , das eine zu weit geöffnete Packung schneller verdirbt als eine mit einer kleinerer Öffnung. Also lieber zur Schere greifen und sich zum besseren Ausgießen eine zusätzliche Öffnung in der Oberseite machen( z. B. die spitze der Schere einmal kurz einstechen). Dann fließt die Milch ohne „Luftholen“ in der gewünschten Menge ab.
Mein abschließendes Urteil ist einfach. Fetthaltige Milch ist besser, ganz klar. Aber als kalorienreduzierte Variante ist diese Milch wirklich zu empfehlen. Abstriche in Geschmack und Aussehen sind nicht sooooo groß das man den Appetit verliert und für eine gute Figur kann man schon mal etwas zurückstecken.
Ich hoffe ihr habe einige Antworten auf einige Fragen bekommen und wir lesen uns demnächst wieder.
Eure Anette weiterlesen schließen
Bewerten / Kommentar schreiben