Pro:
ohne großen Aufwand Extraverdienst
Kontra:
NICHTS
Empfehlung:
Ja
Da ich für den Führerschein spare und auch ein neues Cello (teuer!) brauche, bin ich schon seit langem auf der Suche Geld zu verdienen. Über einen Bericht von Ciao kam ich schließlich auf die Idee, mein Glück im Internet zu versuchen, und zwar über Paidmailer. paidkohle.de ist solch ein Dienst.
-----Was sind Paidmailer?-----
Paidmailer kann man nicht essen, sie sind nicht weich und riechen nicht nach Schlüsselblumen. Paidmailer sind Internetdienste, die angemeldeten Usern Werbe-Emails zuschicken, die je nach Unternehmen unterschiedlich vergütet werden. Die Anmeldung ist meist kostenlos. Durch das Anklicken von Links in den Emails öffnet sich ein Werbefenster, das man eine bestimmte Zeit lang geöffnet haben muss, damit Punkte oder Cents vergütet werden. Zusätzlich kann man durch Werben neuer Mitglieder (Refs) oder durch Klicken auf Paidbanner Geld verdienen, das ab einer bestimmten Auszahlungsgrenze auf das Konto als Bares überwiesen wird *jippii*
-----Paidkohle-----
Design der Homepage: Die Seite besticht durch klare Übersichtlichkeit. Ein blauer Rand verleiht Seriösität, Werbebanner wirken nicht zu aufdringlich, mittig stehen die Konditionen für Neulinge, links und oben verläuft die Menüleiste mit folgenden Punkten: Startseite, News, Ref-Ralley, Faq, Regeln, Impressum, Kontakt, Anmelden, Member-Login, Chat, Password-vergessen?, dann folgt das Sponsoren-Menü. Die Seite ist wirklich schlicht (auch wenn einem dauernd zwei blinkende Euro-Münzen entegenlachen *g*), aber das ist auch wirklich angemessen.
Mitglieder: Die Vorteile für die Mitglieder preist paidkohle.de folgendermaßen an:
=> 50 Cent Startguthaben => 2 Cent für Bestätigung von Mails=> 1 Cent für Paidklicks=> 0,5 Cent Login-Vergütung (Reloadsperre)=> 10 Cent pro Geworbenen in der 1 Ebene => Vergütung auf 10 Ebenen (10%,9%,8%,7%,6%,5%,4%,3%,2%,1%)=> Mails 14 Tage gültig=> Guthaben kann in Werbung getauscht werden=> Auszahlung ab 10 EURO per Überweisung oder Moneybooker=> Urlaub kann eingestellt werden
Meine Erfahrungen:
Die Anmeldung erfolgte problemlos, einfach auf „Anmelden“ klicken. Dann wurde ich nach Name, Username(ruhig mal kreativ sein), Passwort (zweimal zur Kontrolle) nach Wohnort, Straße, Postleitzahl, Land, Geburtsdatum, email und Geschlecht (was war das nochmal) gefragt und ob ich die Regeln akzeptiere. Im Verhältnis zu anderen Paidmailern ist das sehr wenig. Immerhin haben sie die Farbe der Unterwäsche ausgelassen, und auch Interessensgebiete musste ich nicht nennen. Gleich hatte ich mich auf mein Mailpostfach gestürzt – und siehe da, schon kam eine Email, die ich bestätigen musste und schon konnte ich mich mit stolz geschwellter Brust „Mitglied bei paidkohle“ nennen ;-)
Zu den Emails:
Die Emails treffe ich immer wieder häufig in meinem Postfach an, im Durchschnitt eine jeden zweiten Tag, je nach Auftragslage mehr oder weniger. Die Links führen mich zu den unterschiedlichsten Seiten, wobei ich auch schon interessante Entdeckungen gemacht habe. Wenn ich merke, dass die Seite mich nicht interessiert, kann ich in der Zeit, die ich warten muss, ja etwas anderes am Computer machen. Sobald die Zeit um ist, muss ich auf einen Buchstaben, der angezeigt wird, klicken. Dies dient der Qualitätswahrung des Paidmailers. Dazu dient auch, dass man nur eine Paidmail auf einmal bestätigen kann. Jede dieser Mails wird mit 2 Cent vergütet, was verdammt viel ist und dich schnell zu den 10 Euro anhäuft.
Weitere Verdienstmöglichkeiten ist das Login. Jedes Login wird mit einem halben Cent vergütet. Es gibt auch einige Bonusaktionen, doch sind die eher selten. Aber das vorhandene reicht mir voll und ganz aus.
Wenn ich mich eingeloggt habe, kann ich auch meine vergessenen Emails nachbestätigen, und wenn ich alle Emails bestätigt habe, lacht mich ein blauer Spruch an, meine Rate läge bei 100 Prozent. Wenn dem so ist, erhält man in unregelmäßigen Abschnitten einen Sonderverdienst von 25 Cent. Wenn ich aber als User inaktiv werde, so wird mir erst etwas vom Guthaben abgezogen, dann werde ich gelöscht.
Ein kleines Sahnehäubchen: man kann seine Referals anschreiben, durch die man sowieso prozentual mitverdient. Auch die Refralleys bieten einiges an Geld.
Der Support antwortet generell schnell, gut und vernünftig. Probleme werden in kürzester Zeit behoben. Wenn ich mein Passwort vergessen habe, erhalte ich schnell wie der Wind eine Email mit meinen Zugangsdaten. Auch die Auszahlung erfolgte schon nach zwei Wochen. Da freut sich das Sparschwein.
Der Chat ist das einzige, was nicht zu empfehlen ist. Meist sind dort nur wenige Leute anzutreffen, interessante Unterhaltungen findet man woanders. Aber was solls? Ich will ja schließlich nicht chatten, sondern verdienen. (Hey, wie kriegt man diese Dollarzeichen aus den Augen wieder raus? *lach*)
-----Fazit.....
Das Design wird zwar keinen Schönheitspreis gewinnen, aber es ist zweckmäßig un ökonomisch. Support und Hilfe bieten einen EinsA Service und das wichtigste: man erält interessante Emails und verdient damit sogar wirklich noch Geld. Es ist wirklich diese Zuverlässigkeit, der diesen Paidmailer schätzen lässt. Es gibt zwar andere mit höheren Versprechungen, die aber nie auszahlen oder plötzlich verschwunden sind. Paidkohle zählt für mich aber eindeutig zur Nummer Eins der deutschen Paidmailanbieter.
P.S.: Bei Fragen schmiert einfach euren Senf in mein Gästebuch oder lasst es Kommentare regnen. Wer sonst noch interessiert an diesem Thema ist, melde sich einfach bei mir. War der Artikel zu lang, zu unübersichtlich? Habe ich vergessen das Impressum zu zitieren? Für Anregungen und Kritik bin ich immer offen :-) Liebe Grüße, eure Sarah :-) weiterlesen schließen
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