Pro:
man hat das Gefühl nicht ausgeliefert zu sein, sondern etwas tun zu können
Kontra:
es sind zusätzliche Spritzen die man in Kauf nehmen muss.
Empfehlung:
Ja
Hallo,
ich berichte über das homöopathische Produkt Cerebrum Compositum, welches bei diversen Störungen angewendet werden kann:
Anregung der Abwehrsysteme bei Entwicklungsstörungen der Kinder, Legasthenie, vegetativer Dystonie, Depressionen, Arteriosklerose; nach Commotio cerebri; nach Enzephalitis; bei Neuralgien, Erregungszuständen, amyotrophischer Lateralsklerose, multipler Sklerose, Parkinsonscher Schüttellähmung, Gedächtnisschwäche, nervöser Erschöpfung, bei sonstigen geriatrischen
Indikationen.
##### meine Erfahrung #####
In meinem Fall griff ich auf das Mittel zurück da ich seit meinem 18. Lebensjahr mit der Diagnose einer Multiplen Sklerose lebe. Als ich vor 4 Jahren einen Schub hatte - bei dem ich unter Neuralgien im linken Arm litt - war ich auf der Suche nach einer Linderung.
Neuralgien sind "Nervenschmerzen", d. h. mein linker Arm tat ohne zutun weh, nichts half dagegen. Da Neuralgien vermehrt in Ruhe auftreten plagten sie mich zumeist nachts. So lag ich oft lange wach und konnte vor Schmerzen nicht wieder einschlafen.
Nachdem der akute Schub abgeklungen war blieb mir die Neuralgie leider noch länger erhalten. Das Medikament wird in Ampullen dargereicht. Diese müssen in Spritzen aufgezogen werden und dann injiziert werden. Das geht sub cutan (s.c. = unter die Haut), intra muskulär (i.m. = in den Muskel), intra cutan (i.c. = in die Lederhaut) oder intra venös (i.v. = in die Vene).
Als ich das Medikament bekam wurde ich wegen der MS noch mit Rebif therapiert, ein Medikament was 3 mal die Woche s.c. gespritzt wird, daher entschied ich mich auch hier für diese Methode.
Gespritzt wird das Cerebrum 1-3 mal in der Woche. Mein Arzt empfahl mir die 1 mal wöchentliche Injektion. Die Spritzen ließen sich gut aufziehen, auch die Injektion war problemlos. Sicherlich war ich hier auch schon einiges gewöhnt, da ich bereits vom Rebif Fibrome unter der Haut hatte tat es mitunter weh zu injizieren, aber ich hoffte ja, dass es half.
Nachdem ich das Medikament 3 Monate regelmäßig injiziert hatte waren die Neuralgien fast zur Gänze wieder verschwunden. Daher muss ich davon ausgehen, dass es gewirkt hat. Das zusätzliche Spritzen wurde aber immer mehr zur zusätzlichen Belastung und meine Fibrome wurden schlimmer - das aber eher wegen des Rebif. Nachdem die Symptome so gut zurück gegangen waren setzte ich das Cerebrum wieder ab. Außerdem habe ich mittlerweile auf eine Therapie mit i.m.-Injektion gewechselt, meine Haut hat sich gut - wenn auch nicht vollständig - wieder erholt.
##### Zusammensetzung #####
1 Ampulle zu 2,2 ml enthält: Arzneilich wirksame Bestandteile: Cerebrum suis Dil. D8, Embryo suis Dil. D10, Hepar suis Dil. D10, Placenta suis Dil. D10, Kalium phosphoricum Dil. D6, Selenium Dil. D10, Thuja Dil. D6, Ignatia Dil. D8, Acidum phosphoricum Dil. D10, China Dil. D4, Sulfur Dil. D10, Kalium bichromicum Dil. D8,
Gelsemium Dil. D4, Ruta Dil. D4, Arnica Dil. D28, Aesculus Dil. D4, Manganum phosphoricum Dil. D8 aquos, Magnesium phosphoricum Dil. D10, Anacardium Dil. D6, Conium Dil. D4, Hyoscyamus Dil. D6, Aconitum Dil. D6, Cocculus Dil. D4, Ambra Dil. D10 jeweils 22 μl. Die Bestandteile 1-16 und 18-24 werden über die letzten 2 Stufen mit Wasser für Injektionszwecke gemeinsam potenziert. Sonstige Bestandteile: Wasser für Injektionszwecke, Natriumchlorid.
##### Die Einzelbestandteile #####
Acidum phosphoricum (Phosphorsäure)
A conitum (Eisenhut)
Aesculus (Rosskastanie)
Ambra grisea (Grauer Amber)
A nacardium (Malakkanuss)
Arnica (Bergwohlverleih)
China (Chinarinde)
Cocculus (Kockelskörner)
Conium (Gefleckter Schierling)
Gelsemium (Wilder Jasmin)
Hyoscyamus (Bilsenkraut)
Ignatia (Ignatiusbohne)
Kalium bichromicum (Kaliumdichromat)
Kalium phosphoricum (Kaliumphosphat)
Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat)
Ruta (Weinraute)
Selenium (Selen)
Sulfur (Schwefel)
Thuja (Lebensbaum)
##### Fazit #####
Ich gehe davon aus, dass das Medikament vor allem auch deshalb geholfen hat, weil ich das Gefühl hatte, etwas tun zu können und nicht bloß abzuwarten. Ich nehme es nicht bei jedem Schub, dazu ist mir das zusätzliche Spritzen einfach zu sehr eine Belastung. Hätte ich erneut Neuralgien würde ich aber wohl wieder darauf zurückkommen. weiterlesen schließen
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