Pro:
Schmerzfreie und einfache Anwendung
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Heute mal was ganz anderes von mir.
Ich war vor ein paar Wochen bei meiner Hautärztin und habe die Gelegenheit ergriffen, mir meine Muttermale untersuchen zu lassen. Die sind bei mir nur sehr spärlich zu finden, aber da meine Geschwister es auch schon gemacht haben und bei ihnen bis zu vier Stück vorsichtshalber entfernt wurden, dachte ich mir: sicher ist sicher.
Auch bei mir sollte nun einer weg.
Das ganze ist jetzt zwei Wochen her und in dieser Zeit musste die Stelle mit Jod (in der Fachsprache wird vor allem die Schreibweise Iod verwendet) und Pflastern versorgt werden.
Nun habe ich genügend Erfahrung um über das Puderspray Freka-Cid von Stada zu berichten.
Zum Hersteller:
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Das Mittel wird von der Stada GmbH (Stadastr. 2-18, 61118 Bad Vilbel) hergestellt.
Stada (Abkürzung für: Standardarzneimittel Deutscher Apotheker) wurde, wie auf der Firmen Homepage nachzulesen ist, 1895 in Dresden als Apothekergenossenschaft gegründet. 1970 wurde die STADA in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
Stada hat sich auf die Herstellung von Generika (wirkstoffgleiche Kopien) spezialisiert. Bekannte Produkte sind z.B. Paracetamol Stada, Grippostad-C, oder Ladival (Sonnenschutzmittel).
Bei weiterem Interesse an der Firma kann ich die Homepage von Stada empfehlen. Sie lautet: http://www.stada.de/
Preis und Aussehen:
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Das Puderspray wird in 50 ml zu einem Preis von ca. 7 € in der Apotheke verkauft.
Die Spraydosen sind in weiß gehalten und werden mit einem orangen Deckel verschlossen. Neben dem Namen und dem Hersteller -Logo findet man auf der Vorderseite des Sprays, sowie auf der Pappschachtel in der es verkauft wird, folgende Hinweise: Zur Wunddesinfektion, Wirkstoff: Povidon-Iod.
Die Angaben auf der Rückseite werdet ihr im weiteren Text wiederfinden.
Wann kann man das Mittel anwenden?
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Das Puderspray wird als Desinfektionsmittel (Antiseptikum) auf die geschädigte Haut gesprüht. Ihr könnt es bei oberflächlichen Wunden und Verbrennungen, Druckgeschwüren (Dekubitus), Unterschenkelgeschwüren (Ulcus cruris), sowie infizierten und superinfizierten Hauterkrankungen verwenden.
Also hat mit die Apothekerin bei meiner kleinen Wunde genau das richtige verkauft.
Zusammensetzung:
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Als Wirkstoff ist in der Packungsbeilage Povidon-Iod (1,35 g) angegeben.
Ich habe im Internet Angaben zum Povidon-Iod gefunden, die in etwa so lautet: Eine umfassende bakterizide, fungizide, viruzide und protozoizide Wirksamkeit. Eine Resistenzentwicklung gegen Povidon-Iod ist bisher nicht nachgewiesen. Löst kaum Allergien aus. Im Povidon-Iod-Komplex verliert Iod seine lokal reizenden Eigenschaften.
f Schilddrüsenparameter8,9
Sonstige Bestandteile sind: nichtquellbare Stärke, Polyglycerololeat, Pentan (Kälte- und Lösemittel), Propan (Treibmittel), Dimethylether (Treibgas), 2-Methylpropan und Butan (Treibgas).
Die Angaben in den Klammer sind von mir im Internet gefundene Erklärungen, zu den ganzen Fremdwörtern.
Wann sollte man das Mittel nicht, bzw. erst nach Rücksprache mit dem Arzt, anwenden?
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Laut Packungsbeilage, sollte man nach Schilddrüsenerkrankungen oder im Fall eines Kropfes das Spray, wenn es sich um eine großflächige, langandauernde Anwendung handelt, erst nach der Rücksprache mit dem Arzt verwenden.
Auch bei einer Lithiumtherapie sollte das Spray nicht regelmäßig anwendet werden.
Schwangeren ist ebenfalls von der Verwendung abzuraten bzw. es sollte nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes sehr beschränkt angewendet werden.
Gleiches gilt für Neugeborenen und Säuglingen bis 6 Monate. Auch eine zufällige Einnahme muss unbedingt verhindert werden. Sollte es trotzdem geschehen, muss die Schilddrüsenfunktion kontrolliert werden.
Auch ältere Menschen sollten vorsichtig sein. Hier besteht, laut Packungsbeilage, die Gefahr einer Schilddrüsenüberfunktion.
Weitere Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise:
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Durch das Povidon-Iod können verschiedenen Diagnoseinstrumente falsche Ergebnisse liefern, wie z.B. Hämoglobin- oder Glukosebestimmungen im Stuhl oder Urin.
Die Iod-Aufnahme in der Schilddrüse kann beeinflusst werden, was ebenfalls Auswirkungen auf die ärztliche Diagnostik haben kann.
Das Mittel darf man nicht in die Augen sprühen.
Der Behälter sollte vor Sonnestrahlen und Temperaturen über 50°C geschützt werden, man darf ihn nicht gewaltsam öffnen oder das Mittel in Flammen sprühen.
Ebenfalls sollte das Spray von Kindern ferngehalten werden.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln
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Es kann durch verschiedene Mittel zu einer Abschwächung des Sprays kommen, z.B. silberhaltige Desinfektionsmittel oder Eiweiße.
Das Puderspray darf nicht zusammen mit quecksilberhaltigen Desinfektionsmitteln verwendet werden, da sich dann ein hautschädigender Stoff bilden kann.
Ebenfalls sollte bei einer Lithium Einnahme auf Freka-Cid verzichtet werden.
Nebenwirkungen:
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Auch bei diesem Medikament können Nebenwirkungen auftreten z.B. Überempfindlichkeiten oder eine "nennenswerte" Iodaufnahme bei großflächiger und lang andauernder Behandlung. Außerdem sind bei großflächigen Anwendungen Elektrolyt- und Sensumosmolaritäts-Störungen (was immer das sein mag), eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion sowie eine Übersäuerung des Blutes beschrieben worden.
Anwendung
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So nach dem "Lesen" der Packungsbeilage, die ja auch wichtig ist, nun endlich zu Anwendung und meinen Erfahrungen mit dem Puderspray.
Das Spray solltet ihr vor der Anwendung schütteln, dann den Verschluss abnehmen und die verletzte Hautstelle aus einiger Entfernung (ca. 20 cm) besprühen.
Die Entfernung könnt ihr aber am Besten der Größe eurer Wunde anpassen. Bei mir ist es nur eine kleine Stelle und ich gehe etwas näher ran, damit das Pflaster noch hält.
Das Spray verteilt sich sehr gleichmäßig, mit einer dunkelbraunen Färbung auf der Haut.
Im ersten Moment ist es noch flüssig, aber nach ca. 1 Sekunde verwandelt es sich in Puder, das man von der Haut pusten könnte. Es haftet dennoch gut an der Haut.
Ich verwende meist zwei Sprühstöße, bis ich das Gefühl habe jeden Keim abgetötet zu haben.
Ein Geruch ist beim Auftragen nicht wahrnehmbar.
Man verspürt beim Auftragen keinerlei brennen, daher ist das Spray besonders für Kinder zu empfehlen.
Ich bin von der einfachen Anwendung begeistert. Kein umständliches Auftragen von Salben und auch an Stellen, an die man nicht so einfach herankommt wie z.B. den Rücken, kann ich mir eine problemlose Anwendung gut vorstellen.
Auch wenn ich an andere Situationen, wie eine noch nicht gut verheilte Wunde oder Verbrennungen denke, hat dieses Spray sich er große Vorteile. Durch das sprühen muss man die Wunde nicht berühren und fügt sich selber oder anderen so keine Schmerzen zu.
Dann sollte ein Pflaster aufgeklebt oder ein Verband angelegt werden.
Ich verwende das Spray einmal täglich, es kann bei Bedarf aber auch öfter angewendet werden.
Laut Packungsbeilage weist eine zunehmende Entfärbung auf eine Erschöpfung der Wirksamkeit hin.
Das Spray kann über den Zeitraum verwendet werden, so lange Anzeichen einer Entzündung bestehen. Sollte keine Besserung eintreten kann man nach 2-5 Tagen den Arzt befragen.
Ich hingegen verwende das Spray nun schon zwei Wochen zur Vorbeugung von Entzündungen.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren. weiterlesen schließen
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