Pro:
keine
Kontra:
Verspätung
Ungepflegte, verdreckte Züge.
Empfehlung:
Nein
Wenn man von der DB spricht assoziiert man gleichzeitig Verspätungen, Reparaturen, Renovierungen und ein schlechtes Schienennetz, das täglicher Schönheitspflege bedarf.
Kaum zu glauben und das alles mitten in Deutschland.
Was für ein Unternehmen ist die Deutsche Bahn?
Eines der ältesten Deutschlands, und das macht sich am Service merklich.
Alles ist veraltet und kaputt, Geld einstecken, keinen Service bieten und alle Kunden im Stich lassen.
Schließlich hat die Bahn das Monopol und kann sich dies alles leisten - schließlich sind wir im Entwicklungsland Deutschland, was die DB und andere Kleinigkeiten angeht!
Meine Erlebnisse mit DB fingen heute am 26.08.2010 an und endeten abrupt auch am gleichen Tag.
Ich begab mich zu der Zeit von Ozeanien zum Hauptbahnhof X, Richtung München für eine planmäßige Fahrt zzgl., Zwischenstopps von ca. 120 Min. mit einer angegebenen Zeit von 09:08 - 10:53
Das erste Problem:
Der Zug wurde wegen Überfüllung geschlossen. Es hatten sich ein paar mehr Leute erlaubt, den Zug über zu belegen und in den Gängen zwischen ZU STEHEN - das ging schon mal gar nicht!
Die wurden durch mehrmaligen Aufrufen fortgejagt und in andere Züge umquartiert. Stehend über eine lange Strecke befördert werden? - Das ist ein Unding!
Der Zeitverlust dieser Aktion betrug 25 Minuten. Nicht nur dass die stehende Zugbevölkerung aus Sicherheitsgründen gegangen worden sind, die Zugtüren ließen sich auf einmal nicht mehr schließen. Das bedeutete weitere 15 Minuten Verspätung und den Zorn des Götterboten Hermes, zzgl., den der sitzenden Passagiere und meiner Einer Gelassenheit, die spätestens in München nach der saftigen Verspätung verflog.
Auch wenn ich einen Sitzplatz und einen netten wortkargen Mitfahrgast neben mir wohnlich sitzen hatte, hatte ich auch mit Schienenproblemen zu kämpfen. Die Weichen in Kinding(Altmühltal), taten ihren Dienst nicht so wie sie sollten. Es kam zum Stocken, Staunen, emotionsgeladenen Querelen und runterschlucken der Probleme mit der DB.
Wahn und Wahnsinn im Schienenverkehr von Deutschlands Vorzeigeunternehmen DB.
Was geschieht hier, wieso, weshalb und warum?
Auch wenn die meisten Fahrgäste desinteressiertes Verhalten an den Tag des 26.08.2010 legen mussten und viele auch willentlich legten, feste Termine und Anschluzüge konnte niemand so wahrnehmen.
Die Rückfahrt gestaltete sich indes Unproblematischer, denn da fuhr der Zug recht planmäßig von München ab, wenn auch wieder mit geringfügiger Verspätung und war weitaus weniger überfüllt, als bei dem von heute Morgen.
Obwohl: die Plätze waren wieder mal bis zum letzen besetzt.
Die Sauberkeit an der es mangeln lässt, genauso wie man sie sich vorstell:
Gleich dem DB Personal unverschämt, desinteressiert und abwesend UND unverschämt abwesend.
Im Gegenteil zur Hitze, die da nur verschämt anwesend ist.
Irgendwann vor kurzem gab es an einer wissenschaftlicher TV-Sendung einen Bericht über die überhitzte Luft am Zuginneren mit dem Ergebnis, der langfristigen Schädigung am Menschen, gesundheitlicher Natur.
Wie wahr!
Die Hitze in den zwei DB-Zügen ist tatsächlich wenig erträglich.
Aber: Niemand ist schuld!
Der Kunde ist der letztendliche Verlierer in aller Linie, sei es an Verspätungen wegen unvorhergesehen Dingen die kontinuierlich täglich stattfinden und nie abgeschafft werden oder an der Hitze im Sommer und der kalten Kälte im Winter.
Begrenzte finanzielle Mittel neigen zur Sparsamkeit und das Abteil zweiter Klasse kann auf Dauer auch Sexy sein.
Sexy:
Steht dieses Wort nicht für alles was aufregend schön, schön verpackt ist und man sich nicht leisten kann?
Sicher, man kann es nur nicht glauben.
Das Abteil zweiter Klasse war und ist auf ewig der ständige sexy Begleiter aller mit knapper Kasse. Gemütlich, toll und überfüllt.
Entsprechend stiegen alle Passagiere morgens wie auch Abends wie die Rindviecher ein, um sich einen Platz zu ergattern.
Aussteigenden Fahrgästen wurde der Weg versperrt, andere wurden getreten, geschupst, verschupst, Schönheiten verhunzt, Kleider zerrissen und ich Wasio mittendrin.
Mittendrin herumwuselnd ergatterte ich mir letztendlich einen Sitzplatz, bissig begafft von den übrig gebliebenen stehenden DB-Fahrgästen.
Die Rückfahrt gestaltete sich ruhiger und der Schaffner desinteressierter über Verspätung und Beschwerden.
Meine Bemühungen um Schadensbegrenzung war auch vergebens. Vom Sericepoint des DB ließ ich mir am gleichen Abend eine Bestätigung über die Zugverspätung geben, die ich am nächsten Morgen per E-Mail an entsprechender Stelle als Nachweis sandte. Das keine Reaktion zu erwarten war habe ich mir schon gedacht, denn ich bekam auch keine.
Am nächsten Morgen ging ich direkt zum Kundenreklamationsschalter, brachte mein Anliegen schriftlich und mündlich vor und bekam eine weitere Single-Karte für einen Tag, bzw., Wochenende, die ich binnen eines Jahres einzulösen habe. Geld wird keines herausgegeben. Den Hohn der DB-Angestellten und die dämlichen Blicke ihrer Kollegen musste ich mir auch noch antun.
Die Verspätung vom heutigen Morgen hat ihre Spuren in meinem Leben hinterlassen, denn alles hätte nicht sein sollen.
Und was lernen wir daraus:
Künftig jede DB Verspätungen immer einplanen!
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