Pro:
Netters Design, Vorgeschnittenes wird einigermaßen zerkleinert
Kontra:
Der Preis, wenn man es nicht geschenkt bekam sowie das nervige Vorschneiden.
Empfehlung:
Ja
Für die Zubereitung eines Essens muss man in der Regel das eine und andere vorbereiten, worunter an oberster Stelle das Schneiden der unterschiedlichsten Sachen steht, damit alles schön bissgerecht ist und natürlich auch der Geschmack sich schön entfalten kann.
Solange es sich um Größeres handelt, das man so schnell geschnitten hat wie Fleisch, Kartoffeln und einiges an Gemüse und Salat, gibt es auch viele kleinere Dinge, die das Schneiden doch recht mühsam erscheinen lassen, allen voran die Zwiebeln, Knoblauch, Pilze, Essiggurken, Cocktailtomaten usw.
Um dieses Problem zu erleichtern, gibt es zahlreiche praktische Küchenhelfer wie unter anderem den Happy Chef der Marke Tupperware.
Man bekommt den Zerkleinerer in zahlreichen Kaufhäusern und Haushaltswarengeschäften sowie natürlich online in erster Linie bei tupperware.de, wo man für das Teil 26,90 Euro bezahlt. Ich selbst hab ihn von einer Bekannten geschenkt bekommen, die ihn selbst nicht benötigte.
- Outfit des Happy Chefs -:
Das dosenförmige Utensil aus Kunststoff, in Blautönen gehalten, hat ein einfaches aber durchaus schönes Design. Es fasst rund 300 ml bei einem Durchmesser von 10,8 cm und einer Höhe von 9 cm.
Der Happy Chef selbst setzt sich aus drei Teilen zusammen. Zum einen ist da der runde dunkelblaue leicht durchsichtige Behälter in dessen Mitte sich der wichtigste Teil befindet, nämlich der Schneideeinsatz mit zwei Klingen, die in entgegengesetzter Richtung
platziert sind.
Verschlossen wird der Behälter mit einem bläulich milchigen Deckel, der gummiert und mit zwei seitlichen Kerben für einen besseren Halt versehen ist.
Auf dem Deckel befindet sich zudem eine Art Querschiene mit der man durch Drehen die Klingen zum Laufen bringt und damit den Zerkleinerungsmechanismus auslöst.
- Handhabung -:
Sofern sich der Schneideeinsatz bereits in dem Behälter befindet, kann man einen Teil des zu zerkleinernden Materials hineingeben. Der Behälter wird dann wieder geschlossen und man kann dann mit dem Zerkleinern durch Drehen des Deckels beginnen, indem man gleichzeitig den Behälter fest auf dem Tisch hält.
Hat man den Schneideeinsatz fürs Säubern vorher mal herausgenommen, muss er logischerweise vor dem Zerkleinern wieder auf den Drehpol gesetzt und fixiert werden.
Je nach dem, was gerade zerkleindert wird und für welchen Zweck dies auch sein soll, kann man sich während des Zerkleinerns entscheiden, ob das Ganze nun eher feiner oder gröber sein soll. Dabei muss man je nach dem die Geschwindigkeit beim Drehen erhöhen.
Nach Beendigung wird der Behälter geleert, der Inhalt in ein entsprechendes kleines Gefäß oder gleich in das Essen gegeben und gegebenenfalls die nächste Zerkleinerungsaktion gestartet.
- Reinigung -:
Sofern man das Teil nicht mehrmals in der Woche benötigt, bietet es sich an das ganze Teil inklusive Schneidemechanismus auseinanderzunehmen, gründlich im Spülbecken mit etwas Geschirrspülmittel zu reinigen und dann wieder zusammen zu setzen.
Wenn man den Zerkleinerer öfters einsetzt, dann würde ich ihn nur unter Wasser heben und mit etwas Spülmittel und einer kleinen Bürste durchfahren, wobei ich da dann auch vorsichtig an den Messern entlangfahren würde.
- Hersteller -:
Produziert wird dieses Teil von der Firma Tupperware Deutschland GmbH, Praunheimer Landstraße 70, 60488 Frankfurt/Main. Weitere Infos bekommt man unter anderem telefonisch unter 069/76802-0 oder unter der URL www.tupperware.de.
- Erfahrung -:
Da ich vor dem Erhalt schon einige Zerkleinerer ausprobiert hatte, die vielleicht jetzt nicht ein ganz so apartes Design hatten, war ich beim ersten Einsatz schon mal gespannt wie sich das Gerät so machen würde, wobei ich mich für Zwiebeln entschieden hatte.
Nachdem ich das Gerät geöffnet hatte, sah ich aber schon, dass man da nicht allzu viel hineinpacken konnte und schon gar nicht eine größere Zwiebel, die man vorher zudem noch geteilt und geviertelt hatte. Ich schnitt diese also noch mal etwas kleiner und gab dann zwei kleinere Teilchen hinein, die ich dann auch zerkleinert bekam.
Dann probierte ich es mit kleinen Pilzen aus der Dose, sowie auch mit Cocktailtomaten. In beiden Fällen wurden diese entsprechend zerkleinert. Bei Essiggurken, Paprika oder Knoblauch ging ich ähnlich wie bei Zwiebeln vor, dass ich nämlich vorher diese etwas zuschnitt, bevor ich sie dann in dieses Teil gab. Auch hier funktionierte das Zerkleinern.
Mit dem Ergebnis grundsätzlich war ich allerdings nicht besonders zufrieden, gerade, weil man überhaupt erstmal ziemlich viel vorschneiden musste, damit da was zerkleinert werden konnte aufgrund des geringen Platzes.
- Fazit -:
Obgleich ich von Tupper schon einige nützliche Sachen habe, die ich auch wirklich gut finde, konnte mich dieses komische Teil nicht sonderlich überzeugen, weil man mit manuellem Zerkleinern wirklich mehr erreicht als damit. Ich würde es jedenfalls für diesen Preis selbst nicht kaufen und kann es so auch nur sehr bedingt empfehlen. weiterlesen schließen
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