Pro:
günstig, laminiert gut, 2 Jahre Garantie
Kontra:
nicht für Dauerbetrieb geeignet
Empfehlung:
Ja
Heute soll es mal wieder um ein (kleines) technisches Gerät gehen, dass für mich während des Studiums und vor allem in den diversen Praktikas an Schulen unverzichtbar geworden ist, nämlich das
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TCM Laminiergerät
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Wie der Name schon verrät, stammt das Gerät aus dem Hause Tschibo. Doch bevor ich zum eigentlichen Produkt komme, noch kurz etwas zum Laminieren allgemein.
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Laminieren? Was ist das?
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Laminieren ist ein Vorgang, bei dem Dokumente (oder in meinem Fall vor allem Arbeitsanweisungen oder Zeichungen) in eine Folientasche eingeschweißt werden. Durch die Hitze, die im Laminiergerät entsteht, verschmilzt der Klebstoff der Folie mit dem Dokument. Das Dokument wird also wasserfest und dadurch abwaschbar und knickt nicht so schnell. Zudem wird das Dokument resistenter gegen Sonneneinstrahlung und andere Witterungseinflüsse.
Auch bei Laminiergeräten gibt es natürlich noch technische Unterschiede. Speziell billigere Laminiergeräte arbeiten mit der sogenannten Carrier-Technik. Dabei benötigt man neben der Laminierfolie noch einen speziellen Karton, um ein Dokument laminieren zu können. Obwohl auch das Gerät von TCM mit 15 Euro sehr günstig war, arbeitet dieses nicht mit der Carrier-Technik, was sehr vorteilhaft ist.
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Facts zum Produkt
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Ich habe das Produkt leider nicht selbst gekauft. Vor einigen Monaten musste ich für den Schwimmunterricht einige Zeichnungen laminieren und da bekam ich dieses Gerät von meinem Vater geschenkt. Daher hab ich die Verpackung nicht, aber einiges konnte ich trotzdem in Erfahrung bringen.
Preis: ca. 15 Euro
gekauft bei: Tschibo GmbH
Überseering 18
22297 Hamburg
Abmessungen: ca. 35 x 10 x 8 cm
Auf der Unterseite findet man einen Aufkleber, der einem verrät, dass Laminiergerät TÜV-geprüft ist und nicht im normalen Mülleimer entsorgt werden soll
Zusammen mit dem Laminiergerät bakm man noch 30 Folien in 3 verschiedenen Größen. Maximal DIN A 4 Dokumente können laminiert werden.
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Optik
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Das Gerät ist sehr handlich und etwa 35cm breit. Durch die blaue, leicht transparente Farbe ist das Gerät meiner Meinung nach ein Hingucker. Es sieht wirklich sehr schick und modern aus.
Vorne ist ein Spalt, der etwa 2 cm abgesetzt ist und in den man das Dokument samt Laminierfolie steckt. Oben rechts sind zwei Lampen. Die rote gibt an, wenn das Gerät eingesteckt und angeschalten ist, das grüne Licht signalisiert, dass das Gerät aufgeheizt und betriebsbereit ist.
Das Stromkabel befindet sich an der Rückseite des Geräts und ist sehr stabil, der Kippschalter zum Ein- und Ausschalten befindet sich an der rechten Seite.
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Technisches
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Eingangsspannung: 230 V ~, 50 Hz
Nennleistung: 350 W, 1.6 A
Betriebsdauer: 2 Std. an, dann 30 min aus
Es kann bis zu 2x125 Mikron Folien laminieren. Mikron ist dabei die Stärke der Laminierfolie. 2x daher, da die Folie unter und über dem zu laminierenden Blatt liegen muss.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das Gerät wirklich 2 Stunden ohne Unterbrechung benützen kann. Ich habe meist nur drei, vier Folien hintereinander laminiert, doch einmal mussten es 14 Dokumente sein und da kam das Gerät an seine Grenzen. Soll heißen, es wurde sehr heiß und die Leistung ließ nach, es bildeten sich kleine Blasen und das, obwohl es sich zwischendurch wieder aufheizte...
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Wie verwende ich das Gerät?
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Zuerst mal einstecken und am Kippschalter einschalten ;-) Hat man das geschafft, brennt schon mal die rote Lampe. Nun erhitzt sich das Laminiergerät, was etwa 2 bis 3 Minuten dauert, so wie es der Hersteller auch verspricht. Hat das Gerät Betriebstemperatur, brennt unter der roten nur auch die grüne Lampe.
Solange, wie sich das Gerät aufheizt, kann man schon mal das Dokument, das man laminieren möchte in die Folie einlegen. Das ist am Anfang gar nicht so einfach. Die Folie besteht nämlich eher aus zwei Hälften, die an der Oberseite zusammenhängen. Man klappt also die Folienhälften auf, legt das Blatt Papier ein und klappt die Folie zu. Da die Folie etwas klebrig ist, ist das gar nicht so einfach und man muss das Dokument hin und her schieben, bis es richtig "sitzt". So in der Zwischenzeit hat sich das Gerät auch aufgeheizt.
Nun legt man das Dokument mit der Seite, an der die Folienhälften zusammenhängen, leicht in den Schlitz. Dabei ist es wichtig, wirklich die richtige Seite vorne zu haben, da dadurch die Blasen herausgestrichen werden können bzw. sich gar nicht erst bilden. Das Gerät zieht das Dokument nun automatisch durch.
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Meine Erfahrungen
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Das erste Mal habe ich das Gerät verwendet, als ich für den Schwimmunterricht Schaubilder des Kraulstarts benötigt habe. Da es im Schwimmbad mit 20 Jugendlich schon mal ganz schön nass werden kann, kann man reines Papier nicht verwenden, das wäre sofort durchweicht und unbrauchbar. Nicht mit laminierten Dokumenten. Die sind absolut wasserfest. Gut ist auch, dass man mit Folienstiften darauf schreiben kann und das Geschriebene wieder abwischen kann, ohne dass das Dokument darunter leidet.
Auch wenn ich Stationenarbeiten in Mathematik oder Biologie geplant habe, war das Laminiergerät äußerst wertvoll. Arbeitsaufträge oder -blätter, die laminiert sind, knicken nicht und können anders als Blätter auch nicht zerissen werden. So überleben sie einmal angefertigt auch mehrere Schulklassen.
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Folgekosten
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Tja, die fallen leider an, wenn die mitgelieferten Folien aufgebraucht sind. Allerdings finde ich die Preise nicht allzu hoch, wenn man sich ein wenig im Internat umschaut. So gibts bei ebay 100 DIN A 4 Folien schon ab etwa 4 Euro, was meiner Meinung nach ein fairer Preis ist.
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Fazit
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Wer Dokumente hat, die er gegen Wasser, Sonneneinstrahlung oder Knicken schützen möchte, der ist mit einem Laminiergerät gut beraten. Der Vorteil des Gerätes von Tschibo ist sicherlich der unschlagbare Preis. Dafür ist die gelieferte Qualität wirklich sehr gut, das Gerät ist gut verarbeitet und obendrauf gibt es 2 Jahre Garantie. Das Design ist auch ansprechend.
Ich bin absolut zufrieden mit dem Gerät und kann es nur weiterempfehlen. weiterlesen schließen
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