Pro:
Gründlich, leise, Lieferumfang, Ausstattung
Kontra:
Langhaarschneider, Folgekosten
Empfehlung:
Ja
Nachdem mein Panasonic-Rasierer in den wohlverdienten Ruhestand gegangen ist, war es Zeit für eine Nachfolge. Diese fiel auf einen Philips – den Philips Speed XL HQ8170. Meine Erfahrungen schildere ich nun einmal.
Den Bericht möchte ich so gliedern:
1. Kaufort/-preis
2. Technische Merkmale/Lieferumfang
3. Design/Bedienung
4. Schnittleistung
5. Akkuleistung
6. Reinigung
7. Folgekosten
8. Fazit
1. Kaufort/-preis
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Den Rasierer habe ich im Mediamarkt für 189€ gekauft. Also kein Schnäppchen. Da es ein Weihnachtsgeschenk für mich sein sollte kam ich noch in den Genuss von 16% Mehrwertsteuer. Unter Umständen könnte das Gerät nun noch teurer sein.
2. Technische Merkmale/Lieferumfang
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So jetzt heißt es Fakten, Fakten, Fakten
2-Klingen-Schnittsystem
Reflex Action-Rasursystem
Einzeln federnd gelagerte Scherköpfe
3 fach Scherkopf
gefederter Langhaarschneider
Akkuanzeige mit 5 LEDs
Reinigungserinnerungs- und Scherkopfwechsel-LEDs
Kabel-/kabelloser Betrieb
Wasserdicht
Lieferumfang: Neben dem Rasierer ist eine Reinigungsstation inkl, eine Flasche Reinigungsflüssigkeit, eine nettes Reiseetui und ein kleiner Reinigungspinsel dabei.
3. Design/Bedienung
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Ein kleines Bild ist angefügt. Der Philips HQ8170 ist, wie zu sehen in schwarz-silber gehalten, wobei der Anteil der Farbe Schwarz überwiegt. Am Kopf, an den Seiten und die Umrahmung der LEDs an der Vorderseite sind in Silberfarben gefasst. Der gesamte Rasierer ist in einem robusten Kunststoffgehäuse verpackt und liegt durch seine S-artige Form und seinen angenehmen Gewicht sehr gut in der Hand. Es gibt dabei keine Unterschiede, ob man ihn mit rechts oder mit links hält. An den Seiten des „Griffsstücks“ je eine profilierte Fläche, damit man nicht abrutscht. Bei großen Händen, wie ich sie habe, könnte es dennoch passieren, dass man, wie ich, beim Rasieren plötzlich auf den Schalter kommt und das Gerät ausgeht. Mit eine wenig Vorsicht lässt sich das aber verhindern. Der Langhaarrasierer ist auf der Rückseite des Gerätes und federt nach Drücken des entsprechenden Knopfes fast geräuschlos heraus. Insgesamt gefällt der Rasierer in Optik und Bedienung
Die Reinigungsstation ist ja ebenfalls auf dem Bild zu erkennen. Diese ist in simplen Weiß gehalten und recht klobig ausgefallen. Aber ich habe Platz im Bad, deswegen stört mich das nicht.
4. Schnittleistung
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Nun zum Hauptteil meines Berichtes – die Leistung.
Der Philips besitzt drei einzelne Scherköpfe mit je einem 2-Klingen-Schnittsytem. Jeder Scherkopf ist einzeln gefedert und soll sich so perfekt den Gesichtkonturen anpassen.
Das Ergebnis vorweg - die Schnittleistung ist wirklich sehr gut. Laut Beschreibung soll man mit kreisenden Bewegungen über die Haut gehen – gesagt, getan. Mit leisen Schnurren geht der Philips zu Werke. Wirklich erstaunlich wie leise ein Rasierer sein kann. Auch beim Aufsetzten auf die Bartstoppeln erhöht sich die Lautstärke nur unwesentlich – sehr schön.
Die drei Scherköpfe verrichten ihre Arbeit wirklich gut. Ich brauch nur ein oder zweimal über die zu rasierende Fläche gehen und schon ist alles glatt. Auch Problemstellen, wie der Halsbereich meistert der Philips ziemlich gut, auch bedingt durch die gefedert gelagerten Scherköpfe, die wirklich gut den Gesichtkonturen nachgehen.
Auch an der Präzision kann ich nix aussetzen. Zunächst habe ich gedacht durch den großen Rasierkopf lässt es sich schlecht genau rasieren, aber es funktioniert. Man kann ja den Philips drehen und wenden wie man möchte – ich habe keine Einschränkungen festgestellt. Falsches Rasieren gibt es also nicht
Dies sind die Erfahrungen, wenn man sich jedem Tag rasiert. Was ist wenn man mal 2 oder mehr Tage auslässt und einen schnellen Bartwuchs, wie ich es habe besitzt. Auch da überzeugt das Gerät im Großen und Ganzen. Klar die Geräuschkulisse wird schon etwas lauter und man merkt das der Philips zu tun hat. Mit ein wenig mehr Zeit, um doch noch mal 1-2-mal mehr über die Haut zu gehen, bekommt man auch hier ein sehr gutes Ergebnis hin.
Für die groben Arbeiten gibt es dann noch den Langhaarschneider. Und hier gibt es auch mal was Negatives zu berichten. Dieser ist mir nämlich, vor allem im Vergleich zu meinen alten Panasonic, etwas schwach auf der Brust. Zwar ist auch er leise, aber ich hätte eine höhere Lautstärke gerne mit einer höheren Leistung getauscht. Vor allem beim dichten Haar braucht es schon Geduld, bis das gewünschte Ergebnis herauskommt. Da ich aber den Langhaarschneider sehr selten benutze, fällt dieser Punkt nicht schwer ins Gewicht.
Gespannt war ich auch auf die Hautverträglichkeit. Laut Hersteller kann es bei den ersten Rasuren zu Hautirritationen kommen. Dies war selbst bei meiner recht empfindlichen Haut nicht der Fall. Die Scherköpfe/Klingen sind sehr sanft und hinterlassen ein angenehmes Hautgefühl.
Die Sauberkeit während der Rasur ist auch gewährleistet. Alle Barthaare werden aufgefangen und landen nicht im Waschbecken oder Badboden.
5. Akkuleistung
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Laut Verpackung reicht eine Stunde laden, um sich 17 mal zu rasieren. Das ist natürlich alles relativ – bleiben wir bei Zahlen. Ladet man eine Stunde hält der Akku 55 Minuten laut Hersteller. Auch wenn ich nicht mit Stoppuhr bei Rasieren da stehe, gehe mit den Zahlen mit.
Über die fünf Akku-LEDs wird man auf dem Laufenden gehalten. Bei vollem Akku leuchten alle fünf Lichter schön grün und mit schwindendem Akku erlischt eins nach dem anderem.
Beim Laden zeigt dann eine Lade-LED ringsum den On/Off-Knopfes an, wann der Akku wieder voll ist. Die Ladedauer ist maximal 1 Stunde. Es passiert aber auch nix, wenn der Rasierer länger am Netz bleibt.
Die Rasiererleistung bleibt mit abnehmender Akkuleistung voll vorhanden. Ich habe ehrlich gesagt auch nix anderes erwartet.
Sollte man doch mal vergessen haben zu laden. Der Philips läuft auch bei normalen Netzbetrieb.
6. Reinigung
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Die Notwendigkeit der Reinigung zeigt der Philips ja über eine LED an. Bei der Reinigung gibt es drei verschiedene Möglichkeiten.
1.Möglichkeit:
Die bequemste und wahrscheinlich sauberste ist die mitgelieferte Reinigungsstation. Dazu stellt man den Rasierer mit dem Kopf nach unten in die Station. Im unteren abnehmbaren Teil der Station befindet ein Becken mit der Reinigungsflüssigkeit, welche man vorher bis zur Markierung auffüllen muss. Nun die Station ans Netz (Achtung: Netzkabel ist für Station und Rasierer), anschalten und los geht’s. Der Rasierer wird nun automatisch in die Flüssigkeit eingetaucht und eingeschaltet, dann wieder herausgeholt. Dies geschieht ca. 3-4 mal. Das ganze Prozedere dauert ca. 1 Stunde. Das es seine Zeit dauert bis der Rasierer wieder trocken ist, sollte man die Reinigung gleich nach dem Rasieren vornehmen, damit bis zur nächsten Rasur trocken ist. Die Flüssigkeit soll man nach Anleitung alle zwei Wochen austauschen. Es reicht nach eigener Erfahrung auch alle 3-4 Wochen.
2. Möglichkeit:
Als zweite Möglichkeit bietet sich die Reinigung und dem Wasserhahn an. Einfach den Scherenkopf aufmachen und unters Wasser halten. Ein bisschen ausschütteln und idealerweise zum Trocknen in die Station stellen.
3. Möglichkeit:
Die dritte Möglichkeit ist die Trockenvariante. Mit dem mitgelieferten kleinen Pinsel die abrasierten Haare bei geöffnetem Rasierer wegpinseln. Zwar nicht so sauber, aber falls mal kein Strom oder Wasser zu Hand ist.
7. Folgekosten
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Folgekosten kommen vor allem durch die Reinigungsflüssigkeit zustande. Eine Flasche reicht für zwei Füllungen der Reinigungsstation. Eine neue Flasche gibt es in den meisten Elektroläden für 6-7€. Des Weiteren sind irgendwann neue Scherköpfe fällig. Diese schlagen dann mit 13-15€ je Scherkopf zu Buche – kein Pappenstiel.
8. Fazit
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Der Philips Speed XL HQ8170 bietet was für sein Geld. Er ist leise, gründlich und sauber. Das Gerät lässt leicht bedienen und ist ergonomisch hervorragend. Der umfangreiche Lieferumfang inkl. Reinigungsstation macht einen weiteren Pluspunkt aus. Negativ fallen der etwas schwache Langhaarschneider und die Folgekosten ins Gewicht. Dennoch verdient sich der Philips ein gutes Ergebnis und bekommt von mir 4 von 5 Sternen.
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