Pro:
gut, vielseitig verwendbar, hat fast jeder auf dem Rechner
Kontra:
ggf. der Preis
Empfehlung:
Ja
Ist diese Version ein Fluch oder ein Segen ?
Ich gebe Ihnen hier meine klare und eindeutige Antwort darauf !!
Es muss jeder für sich selbst entscheiden.
Was ist denn nun drin bzw. dran, an der MS Office 2003 Basic Edition ?
Sie enthält folgende Feature:
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MS Word 2003
Die sicherlich meistverkaufte, auf jedem Fall jedoch die meist installierte Textverarbeitung, die mit ein wenig „Geduld und Spucke“, ein wenig „Links-Herum-Denken“ und ein wenig Geschick im Umgang mit der Software m. E. sehr nahe an professionelle DTP-Programme (Desktop-Publishing-Programme) herankommt.
Vom Schreiben einfacher Texte, Erstellen von Tabellen, der Seriendruckoption bis hin zur sehr guten Layout-Gestaltung (mit Spaltensatz und / oder Textfeldern), kombiniert mit Grafiken blei-ben keine Wünsche des „Otto-Normal-Verbrauchers“ unerfüllt.
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MS Excel 2003
Der Rechenkünstler im Office-Team. Neben der Erstellung und Verwaltung immer wiederkeh-render Berechnungen, dem Analysieren von Daten, der Diagrammerstellung und Gestaltung lassen sich hier mit Hilfe von Makros recht einfach immer wiederkehrende Schritte automatisiert erledigen.
Selbst eine kleine Datenbankverwaltung ist integriert. Zwar kommt diese auf gar keinem Fall an MS Access heran; jedoch für die einfach Adress- oder Vereinsverwaltung reichen die Möglichkei-ten vollkommen aus.
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Der Dritte im Bunde ist MS Outlook 2003
die integrierte Lösung für das Verwalten von E-Mails, die Terminplanungen, Aufgabengestaltung mit Notizfunktionen etc. Die wesentlichen Verbesserungen m. E. sind hier der neue Zwischen-speichermodus, die automatische Gruppierung von Nachrichten und der Umgang mit Junk-E-Mails.
Da es ja unter den Leserinnen und Lesern einige Technikfreaks gibt, dürfen natürlich die wich-tigsten Eckdaten nicht fehlen.
Das Office-Paket wird üblicher Weise auf CD ausgeliefert.
Als minimal erforderlicher Festplattenspeicher werden 260 MB vorausgesetzt. (Bei mir sind in 1.091 Dateien, 46 Ordnern 159 MB Festplattenspeicher verwandt worden.
Als Mindestvoraussetzung sollen 128 MB Arbeitsspeicher ausreichen. Ich persönlich empfinde dies als Witz. Klar, Office läuft mit dieser Minimalausstattung. Ich habe es selbst getestet.
Ich würde jedoch Office 2003 nur installieren, wenn minimal wenigstens 256 MB, besser 512 MB Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen würden. Das Programm „läuft“ sonst wie zählflüssiger Leim. Windows XP bzw. Windows 2000 mit installiertem ServicePack 3 als Betriebssysteme sind Grundvoraussetzung.
MS Office 2003 Basic besteht – wie bereits erwähnt - aus MS Word 2003, MS Excel 2003, MS Outlook 2003, sowie einigen Zusatzsfeatures.
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>>> allgemeines Information <<<
An dieser Stelle nun eine detaillierte Aussage zu allen Einzeländerungen / Verbesserungen auf-zulisten, geschweige denn zu geben, ist aufgrund des Umfangs absolut nicht realisierbar.
Es würde auch den Rahmen des Möglichen sprengen.
ich habe mich daher lediglich auf einige Highlights bzw. m. E. wichtige Eckpunkte zu Word und Excel versteift. Outlook 2003 habe ich gänzlich aus und vor gelassen, da die Änderungen und Ergänzungen hier m. E. rein sicherheitstechnischer Natur sind.
Doch zuerst einmal eine kurze Information allgemeiner Art:
Beim Stöbern war ich absolut erstaunt darüber, dass hier so wenig an Informationen zu den Office-Paketen veröffentlicht worden sind. Ganz besonders im Hinblick auf das derzeit aktuellste Paket 2007.
(Hier gilt wahrscheinlich das Gleiche, wie bei Windows Vista: erst einmal abwarten und vorhan-dene Fehler bereinigen lassen. Wer so denkt, hat meine Hochachtung. Genau so sehe ich das nämlich!!)
Einerseits verständlich; das Office-Paket in einer der verschiedenen Variationen befindet sich auf fast jedem PC. Andererseits ist es – egal welche Version genutzt wird - so umfangreich, dass man gar nicht weiß, wo man wie anfangen soll.
Nicht nur beruflich bin ich mit MS Office bzw. vorher mit dem kleinen Bruder MS Works „groß“ geworden.
Ich kenne diverse Textverarbeitungsprogramme noch aus der sog. DOS-Zeit. Hier ist vor allen Dingen WordPerfect zu erwähnen.
Als dann Windows „funktionsfähig“ wurde, ging es weiter mit MS Works 3 (bereits eine sehr komfortable Textverarbeitung, eine recht gute Tabellenkalkulation, und ein Datenbankpro-gramm beinhaltend).
Nach Works 3 kam für mich Office 95, das m. E. dann doch noch einige „Macken“ besaß. Es folgte die 97-er Version, die eigentlich schon Alles bot, was für den „Normal-Nutzer“ erforderlich und wichtig ist. Als dann die 2000-er Version veröffentlicht und eingesetzt wurde, hatte ich be-reits gedacht, jetzt muss doch langsam das Ende erreicht sein. Viel kann nun wirklich nicht mehr verbessert werden. Es wurde dann die 2003-er Version veröffentlicht, die ich nun seit einigen Jahren privat und mittlerweile auch beruflich im Einsatz habe.
Berichten will ich nun über die beiden von mir ständig genutzten Programmteile Word und Ex-cel, da hier einige Neuerungen eingebaut worden sind, die ich für erwähnenswert erachte.
Zur Installation, die wie fast alle Programme bei aktivierter „Autorun“-Funktion, automatisch ausgeführt wird, sei an dieser Stelle nur soviel zu berichten, dass es selbstverständlich die sog. Standard als auch die benutzerdefinierte Installation gibt (Auswahl der zu installierenden Fea-ture, des Speicherorts etc.). Einige Klicks, einige Bestätigungen, fertig ist die Installation.
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>>> MS Word 2003 <<<
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Beim ersten Start des Programms fällt sicher sofort der sog. Aufgabenbereich im rechten Be-reich des Bildschirms auf. Darin untergebracht ist eine weitere Neuerung, nämlich die Dateisu-che – auch zu finden im Menü Datei, die sich neben Dokumenttypen, Speicherorten auch z.B. auf die Eigenschaften einstellen lässt.
Bei der Zwischenablage (Menü Bearbeiten – Zwischenablage) hat sich Einiges getan. Wusste man früher bei mehreren Zwischenablagewerte so ohne Weiteres nicht, welche Infos sich wo-hinter verbergen, wird nun ein Teilbereich direkt angezeigt.
Ein weiteres „Highlight“ ist für mich das sog. Lesemoduslayout. Man stelle sich diese Anzeige wie ein aufgeschlagenes Buch vor, in dem direkt Korrekturen, Überarbeitungen und Änderun-gen vorgenommen werden können. Er gleicht der sog. Seitenvorschau, allerdings mit einigem Mehr an Potential.
Aber auch an der Sicherheit wurde gearbeitet. So lässt sich nun – ohne ein Patchprogramm oder ein Zusatztool – direkt einstellen, dass persönlichen Informationen aus den Dokumentei-genschaften automatisch entfernt werden können.
Bei der Makrosicherheit gibt es nun 4 Stufen (niedrig, mittel, hoch und sehr hoch).
Auch an die Zukunftssicherheit wurde gedacht, indem eine digitale Signatur eingebaut worden ist. Für Privatpersonen m. E. derzeit noch uninteressant, da das Verfahren noch viel zu kost-spielig ist.
Beim Passwortschutz bzw. stehen nun Schlüssel bis zu einer Länge von 128 Zeichen in einer Auswahlliste zur Verfügung.
Einige in den Vorgängerversion bereits eingebaute bzw. bekannte Feature sind erweitert bzw. verbessert worden, so sei hier beispielhaft nur der Grafikbereich erwähnt. Eingebaute Grafiken lassen sich nun wahlweise komprimieren bzw. in der Auflösung ändern (Web / Anzeige = 96 DPI, Druck 200 DPI). Es ist zwar nicht viel. Hat man aber nur das Office-Paket zur Hand, ist auch dies schon wieder als recht ordentlich zu betrachten.
Wo Licht ist, ist allerdings auch Schatten.
M. E. ist der Bereich der Serienbrieffunktion wirklich „verschlimmbessert“ worden. Hier ist vor-nehmlich die Kombination Excel = Datenquelle zu Word = Serienbrief anzusprechen.
Es werden nur noch reine Daten, also keine Formatierungen mehr übergeben. Hier muss dann entweder in Excel direkt mit Hilfszellen „getrickst“ oder in Word manuell nachgearbeitet wer-den.
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>>> MS Excel 2003 <<<
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Excel war für mich ab der Version 97 immer schon ein Programm, das eigentlich keine Wünsche offen ließ.
Man musste zwar hin und wieder – wie bereits erwähnt – „ein wenig Links-herum-denken“, aber das macht ja auch den Reiz aus.
Persönliche Anmerkung:
Ich wurde / werde von Kolleginnen und Kollegen immer wieder gefragt, woher ich die angeblich recht umfangreichen Excel-Kenntnisse habe.
Ich bin mir dessen zwar nicht bewusst, es wird aber trotzdem immer wieder behauptet. Nun gut, ich nehme es so hin, obwohl ich mich immer wieder wie ein „Waisenknabe“ fühle, wenn ich eine größere, kompliziertere Aufgabe in Excel vor der Brust habe.
Meine Standardantwort besteht dann immer aus folgenden Sätzen: Stellt euch die tiefste Stelle des Bodensees vor (ca. 250 Meter). Ihr lernt gerade schwimmen, ich kann mittlerweile im Bo-densee 5 cm tief tauchen. Das ist der einzige Unterschied.
Nun zurück zu einigen Excel-Highlights …
Einige der Highlights, die ich für den Bereich MS Word 2003 bereits geschildert habe, gelten in vollem Umfang auch für den Excel-Bereich. Auch MS Excel bietet nun eine erhöhte Sicherheit in der 2003-er-Version an.
Die digitale Signatur fehlt auch hier nicht.
Die Fehlerprüfung (fehlerhafte Formeln und Funktionen) ist gegenüber den Vorgängerversionen erheblich erweitert worden. Es lassen sich nun Regeln für z.B. zweistellige Jahreszahlen vorge-ben, die in Textformeln enthalten sind. Nicht gesperrte Zellen enthalten Formeln. Dies kann nun mit Hilfe einer Regel abgefangen werden. Gleiches gilt für den Part: Formeln beziehen sich auf leere Zellen.
Jeder, der schon einmal etwas intensiver mit Excel gearbeitet hat, kennt diese Probleme.
Für alle, die sich darunter nichts vorstellen können, folgende Kurzinfo: Ein Excel-Arbeitsblatt enthält neben Zahlen etc. auch Formeln, die für automatische Berechnungen erforderlich sind. Grundsätzlich werden Bereiche des Arbeitsblattes, in denen sich Formeln und Funktionen befin-den, gegen unbeabsichtigte Veränderungen geschützt. Bleiben nun diese Bereiche ungeschützt, kann der Nutzer die vorhandenen Formeln und Funktionen mit festen Werten überschreiben. Als Fazit ist dann festzuhalten, dass die komplette Berechnung danach auf falschen Vorausset-zungen aufbaut und somit falsch ist.
Worauf Excel-Fans sehr lange gewartet haben: das Einfärben der Tabellenregister ist nun mög-lich.
Der sog. Blattschutz ist um Einiges erweitert worden und m. E. nicht mehr so starr wie in den Vorgängerversionen.
Leider ist die Beschränkung immer noch auf 65536 Zeilen bzw. 254 Spalten vorhanden.
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>>> abschließendes Fazit <<<
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Die Vorstellung einiger Highlights zu Word und Excel machen nur einen geringen Teil dessen aus, was man mit den Programmen so anstellen kann. Ich entdecke auch bei dieser Version 2003 immer wieder einige Dinge, die ich noch nicht wusste bzw. die – wenn auch nur in weni-gen Details – weiter verbessert worden sind.
Meine eingesetzte Basic Version 2003 hat vor Jahren ca. 240,00 Euro gekostet. Lt. Recherche im Internet liegen die aktuellen Preise derzeit bei ca. 130,00 Euro aufwärts.
Für „Otto-Normal-Verbraucher“ reicht m. E. die Basic Edition mit Word und Excel völlig aus, da damit eigentlich fast alle Bereiche „erschlagen“ werden können. In der möglichen Kombination Word / Excel / Seriendruckfunktion kann ein Teilbereich von MS Access als dem Datenbankpro-gramm abgedeckt werden.
Selbst musste ich vor einiger Zeit einmal eine „Präsentation“ umstricken und als abgespeckte Version mit Word durchführen, da das installierte Präsentationsprogramm PowerPoint auf dem Rechner eine „Macke“ aufwies und auf die Schnelle nichts Anderes mehr verfügbar war.
Im Hinblick auf den Datenaustausch, auf die Kompatibilität zu anderen Programmen und die sog. Rückwärtskompatibilität zur früheren Versionen habe ich persönlich noch nichts Besseres als das Office 2003 Basic Paket gefunden.
Ich bin mit der Version absolut zufrieden. Für mich als Normal-Nutzer deckt diese Edition alle erforderlichen Bereiche ab.
Es gibt zwar kostengünstigere bzw. sogar kostenfreie Alternativen, aber, wer so lange wie be-reits mit MS Office gearbeitet hat, kann sich nur sehr schwer umstellen.
Ich kann die Kaufempfehlung zur Microsoft Office 2003 Basic Edition für alle geben, die noch keine Office-Version besitzen. Allen Anderen rate ich, ggf. auf bereinigte 2007-er Versionen zu warten. Die lassen sich sicherlich kostengünstig upgraden. weiterlesen schließen
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