Pro:
Nette kurzweil
Kontra:
Langatmiges eintauchen in das Spiel
Empfehlung:
Ja
Eigentlich bin ich ja im Laufe der Jahre ein ausgemachter Spielemuffel geworden, was das Internet betrifft. Aber in letzter Zeit beginnen mich diese Online Spiele zu interessieren. Angefangen hat alles mit dem Steinzeitmännchen. Dieser Seite konnte ich mich allerdings noch entziehen. Ebenso dem Wurzelimperium. Aber mit dem Pennergame brach eine neue Zeit an.
'''Ein weiteres Online Spiel'''
Durch Internet Bekannte verführt, meldete ich mich kurzerhand bei Travian an. Die suchen immer neue Häuptlinge für ihre Dörfer. natürlich wählte ich auch hier den Namen Wasserstange. So mit bleiben meine Anmeldungen übersichtlich. Die Startstart ist natürlich in den Favoriten gespeichert. Also kaum Aufwand, um hin und wieder einmal nach meinem Dorf zu sehen.
'''Die Elemente des Spieles'''
Alles beginnt damit, dass sich der Spieler, in diesem Fall Wasserstange, auf einem freien, unbebauten Platz wieder findet, auf dem Getreide gedeiht und einige Rohstoffe zur weiteren Verwendung abgebaut werden können. Da hat es Holz und Eisen zum Bau von Gebäuden. Anfangs erntet man erst einmal die Früchte und Rohstoffe, die in reichem Maße vorhanden sind. Aber mit der Zeit fragt man sich - wohin damit?
An dieser Stelle kommt das Dorf ins Spiel. Es will gebaut werden. Rund um das Rathaus herum lassen sich Getreidespeicher, Rohstofflager, Verstecke, eine Botschaft ... bauen. Allerdings müssen immer genug Rohstoffe vorhanden sein. Sowohl Rathaus als auch Gebäude lassen sich in immer höheren Stufen ausbauen. So beginnt das Spiel den Häuptling langsam zu beschäftigen.
'''Soziale Kontakte'''
Denkt man anfangs, man sei der einzige Dorfhäuptling - Menschen denken oft so - so wird man im Laufe der Zeit eines besseren belehrt. Umherstreunende Bande rauben die Rohstoffe. Unweigerlich wird einem die eigene Unfähigkeit bewusst. Was dazu führt, dass man Allianzen eingeht, Freunde sucht und mit diesen ebenfalls nach leichten Opfern sucht, die man ausplündern kann. Dabei hilft eine Übersichtskarte, die den Zusammenhang und die Lage der Dörfer erklärt. Auch Handel kann getrieben werde, wie im richtigen Leben. Das Spiel beginnt sich langsam zu entwickeln. Pausenlos ist der Häuptling mit dem Ausbau seines Dorfes beschäftigt, kümmert sich um Rohstoffe und handelt was das Zeug hält. Freunde werden wichtig für Ihn. Denn allein kann er das Ganze unmöglich bewältigen.
'''Die Steuerung des Spiels'''
Einige wenige Seiten und Symbole genügen, um die verschiedenen Funktionen des Spieles darzustellen. Die Rohstoffplätze, das Dorf, die Übersichtskarte und natürlich die Foren und Nachrichtenzentren zur Kommunikation mit Freunden und Feinden. Der Faktor Zeit lässt den Neuling langsam in die Situation wachsen, die in den ersten zwei Wochen noch recht harmlos ist, dann aber immer unübersichtlicher wird. Jede Seite wird von einem Übersichtsmenü begleitet, sodass man sich nicht verirren kann.
'''Eine Zusammenfassung und meine Meinung'''
Bei Travian handelt es sich also um eine Variante der allseits bekannten Siedler. Weniger aufwendig aber trotzdem angenehm. Das Spiel besicht mit:
* Gut strukturierten Elemente
* Simpler Menüführung
* Lebensnaher Aufgabengestaltung
* Stabilität
Man kann sich, wie bei allen Browsergames, auf jedem PC der Welt um sein Dorf kümmern. Zeitintensive Betreuung ist nicht erforderlich. Hin und wieder kümmert man sich um die möglichen Aktionen. Der intensive Spieler allerdings kann ganze Schlachtpläne entwerfen und tief in das Spiel eintauchen. Derartige Beschäftigungen werde ich allerdings meiden. Als nette Bereicherung neben dem täglichen Einerlei ist das Spiel für mich eine Empfehlung wert. Es ist unter http://www.travian.de zu finden. weiterlesen schließen
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