Pro:
sicher, schnell, praktisch, schicke Optik
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Bei uns ist es schon Traditon, mindestens einmal zum Jahresende, ein Fondue zu genießen. Entweder Weihnachten oder am Silvesterabend. Das ist besonders günstig, da man durch dieses gesellige Essen, den manchmal etwas langen Abend, verkürzen kann. Ich besitze ein Fondue, das noch mit Petroleum brennt, habe mir aber aus Sicherheitsgründen und weil es einfach schneller geht und praktisch ist, ein elektrisches Fonduegerät zugelegt.
Das Gerät:
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Es ist das elektrische Fonduegerät Severin FO 2400. Das Gerät hat eine Leistung von 800 Watt und kostete 39,90 Euro.
Das Gerät besitzt zunächst einmal einen hitzebeständigen Unterteil aus Kunststoff, der schwarz ist. Vorn auf dem Teil sitzt ein elektrischer Temperaturregler, mit dem ich die gewünschte Hitzezuführung einstellen kann. Ich beginne zu Anfang, wenn das Fett schnell aufgelöst werden muss, mit Stufe 5, das ist die höchste Stufe und kann dann die Hitze herunterstellen und je nach Bedarf die 1- 4 Stufen wählen. Die 0- Stellung bedeutet, das Gerät ist abgeschaltet. Das untere Teil hat natürlich auch ein langes, schwarzes Kabel, das zur besseren Aufbewahrung unter dem Gerät aufgewickelt werden kann.
Dann ist da noch der glänzende und schicke Topf aus Edelstahl. Er hat eine etwas bauchige, sehr gefällige Form und zwei Griffe, damit ich ihn auch sicher transportieren kann. Die Griffe werden nach längerer Zeit etwas heiß; ich nehme aber sowieso immer vorsichtshalber Topflappen beim Anfassen. Klasse ist der separate Spritzschutz, der genau in den Topf integriert wird. Dieser Spritzschutz verhindert, dass jemand von eventuell mal herausspritzenden Fetttropfen verletzt werden könnte. Aber er hat auch noch eine andere Funktion. Er besitzt nämlich 8 Schlitze für die zum Essen benötigten Gabeln. So kann jeder seine Gabel in einem Schlitz „parken“, und man kommt sich nicht in die Quere. Bei 8 Personen wird es in dem Topf nämlich ganz schön eng!
Die Gabeln sind sehr lang und setzen sich aus einer langen Edelstahlstange und einem Kunststoffgriff zusammen. Mit den beiden spitzen Gabelenden wird das Fleisch aufgespießt und in den Topf versenkt. Dann heißt es warten, bis das Fleisch gar ist. Die Gabeln haben oben am Ende eine Markierung in Form eines farbigen Punktes. Jeder merkt sich seine Farbe und schon kann es nicht mehr passieren, dass einer vom anderen das Fleisch mopst. *gg*
Ein Überhitzungsschhutz ist heute bei allen elektrischen Geräten Pflicht, so auch bei dem Fondue. Das Gerät schaltet, bei zu hoher Hitzezuführung, einfach ab.
Das Reinigen ist völlig problemlos. Das Unterteil wische ich nur feucht ab, das war es hier schon. Den Topf, die Gabel und den Spritzschutz stelle ich in die Spülmaschine und fertigt! Mit der Hand spüle ich das nicht, weil es ja doch eine recht fettige Angelegenheit ist.
So ein elektrischer Fonduetopf ist ganz besonders sinnvoll, wenn Kinder mitessen sollen. Es ist einfach viel sicherer, als mit einer offenen Flamme und schnell brennendem Brennöl zu hantieren. In meinem Bekanntenkreis hat ein Kind im Alter von 5 Jahren, durch das sich entzündende Öl, schwere Gesichtsverletzungen davon getragen. Heute ist sie 16 und leidet immer noch darunter. Deshalb kann ich solch ein elektrisches Gerät nur empfehlen.
Liebe Grüße
Catty weiterlesen schließen
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