Pro:
interessant
Kontra:
Ende ist verbesserungsfähig,
kein sensationeller Film
Empfehlung:
Ja
Liebe Yopianer!
Nach einer krankheitsbedingten Pause melde ich mich hier wieder
mit einem neuen Bericht über einen Streifen aus meiner Filmkiste.
Letztes Wochenende, als ich wieder bei meiner Familie war und wir
noch zusätzlich Besuch hatten, wollten wir einen DVD-Abend machen.
Prompt fiel die Wahl auf den Film "Open Water 2", welcher die
Fortsetzung vom gleichnamigen Film "Open Water" ist.
Kenntnisse aus dem ersten Teil benötigt man jedoch nicht.
Um was für einen Film es sich hierbei handelt und ob er mir
gefallen hat, das erfährt ihr jetzt alles hier in diesem Bericht.
.....allgemeine Info.....
Titel: Open Water II
Genre: Thriller
Dauer: 91 Minuten
Regie: Hans Horn
Schauspieler/innen: Susan May Pratt, Richard Speight Jr., Niklaus Lange, Ali Hillis,
Cameron Richardson,Mattea Gabarretta, Alexandra Raach, Wolfgang Raach, Eric
Dane und Kelly Wagner
FSK: ab 12 Jahren
Ton: Dolby Digital 5.1
DVD-Extras: Bonusmaterial wie ein Interview,ein Blick hinter die Kulissen,
DVD-Menü mit Sound
Preis: für 9,99€ bei Saturn gekauft
.....Handlung.....
Sechs Freunde treffen sich auf einer Luxusjacht , um den Geburtstag eines alten
Freundes zu feiern. Mit dabei ist ein junges Ehepaar mit gemeinsamen Baby.
Die jungen Freunde trinken, feiern und ein paar von ihnen springen ins kühle Wasser.
Eine von ihnen, Amy, leidet unter einer Wasserphobie und bleibt mit ihrem Baby
und dem Geburtstagskind Dan an Bord - doch nicht länger, denn dieser springt
kurze Zeit später mit Amy zusammen auch ins Meer. Nur blöd, dass sie die Bootsleiter
vergessen haben. Nun ist niemand mehr außer dem Baby an Bord und etliche Kletterversuche
helfen auch nicht. Werden die Freunde es schaffen, sich aus dem kühlen Nass zu befreien?
.....Umsetzung.....
Die Darsteller kannte ich alle noch gar nicht. Sie sind zwar alle hübsch, jung und knackig
aber bekannt waren mir die Gesichter nicht. Man muss sie auch gar nicht kennen, weil
die schauspielerische Leistung jetzt auch nicht so prickelnd war. Weinen, schreien
und jammern können diese Schauspieler ja alle, aber das gewisse Etwas hat keiner von ihnen.
Das Geschehen findet ausschließlich an Bord der Luxusjacht und im Wasser statt.
Der Spannungsaufbau- und die Entwicklung sind einheitlich. Das Prinzip, nach dem Herr
Horn "Open Water II" geplant und gedreht hat, ist auch kein ungewöhnliches.
Eine Menschengruppe kommt in ungünstige, schlimme Umstände und nach und nach wird
die Zahl der Menschen in der Gruppe reduziert. Es sterben immer mehr Menschen, bis auf
ein bis zwei auffällige Charaktere unter ihnen. Das der Film so verläuft, ist leider auch
vorabsehbar. Da der Film jedoch auf wahren Begebenheiten basiert, reizt es den
Zuschauer trotz der Vorabsehbarkeit noch mehr, ihn zu Ende zu gucken.
.....Meine Meinung.....
Die ersten 10-15 Minuten von "Open Water II" haben mir überhaupt nicht gefallen, weil die
Dialoge zwischen den alten Freunden und dieses Geflirte an Bord ziemlich künstlich waren.
In diesen Minuten ist das einzige, was den Zuschauer vom Wegschalten abhält, die Wasser-
phobie von Amy, die nur mit großen Hemmungen die Luxusjacht betreten konnte.
Bewegung und Spannung kommen erst, als alle sich im Wasser befinden und der Zuschauer
weiß, dass sie nicht mehr zurück auf das Schiff kommen können. Denn genau in dem Moment
beginnt der harte Kampf gegen das endlose Blau. Der Zuschauer fragt sich, ob und wie
sie sich retten können. Hin und wieder nervt eine jammernde Dame im gelben Bikini mit
ihrer unerträglichen Heulerei, doch das hört irgendwann auch auf, weil das "10 kleine Negerlein"-
Prinzip früh genug eintritt und die Situation sich immer mehr zuspitzt, je mehr von der
Gruppe im Wasser umkommen. Spannung und Neugier münden dann aber schließlich in
ein etwas unlogisches und enttäuschendes Finale, der das Filmniveau dann in letzter Sekunde
noch erheblich senkt.
Daher nur 3 von 5 Sterne!
Danke für alle Lesungen, Bewertungen und Kommentare! weiterlesen schließen
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