Pro:
Die Story, die Schauspieler und die tolle Landschaft.
Kontra:
Ungereimtheiten, die sehr ins Auge springen.
Empfehlung:
Ja
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Kurzbeschreibung:
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Der Wind peitscht mit über 160 km/h. Die Temperatur stürzt auf fast 85 Grad minus! Die Natur zeigt sich von ihrer härtesten Seite und macht den Menschen der Amundsen-Scott-Forschungsstation in der Antarktis das Leben schwer. Genauso wie der geheimnisvolle Killer, der den ersten Mord auf dem fernsten aller Kontinente überhaupt begangen hat ... und garantiert erneut zuschlagen wird.
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Mein Eindruck:
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Der Film spielt in der Antarktis, genauer gesagt in der Amundsen-Scott-Forschungsstation. Hier herrschen Temperaturen bis minus 85 Grad und es stürmt teilweise so stark, dass jeder der sich nach draußen begibt, sich mittels Haken an den Sicherheitsseilen festmachen muss um nicht einfach weggetragen zu werden!
Und unter diesen "lieblichen" Bedingungen soll U.S.-Marshal Carrie Stetko hier den Mord an dem Geologen Anton Weiß untersuchen, der fernab bekannter Routen und ohne Ausrüstung gefunden wurde.
Ich schätze mal, es läuft unter der Rubrik "Thriller", denn gleich zu Beginn ihrer Untersuchungen rennt Carrie ein vermummter Typ mit einer Spitzhacke hinterher und hat wohl die Absicht sie zu töten. Das wirkt aber so unglaubwürdig, dass man nicht weiß soll man lachen oder sich fürchten *g*
Das Fürchten beginnt aber als ein abgestürztes Flugzeug mit mehreren Toten aufgefunden wird, aus dem eine geheimnisvolle Fracht gestohlen wurde. Und auch noch aus heiterem Himmel ein Typ vom FBI auftaucht (gespielt von Gabriel Macht - lecker anzusehen ;), der den Fall ebenfalls untersucht. Und Carrie dämmert nun, hier geht es nicht mehr um den Tod eines Geologen sondern um eine viel größere Sache! Womit sie auch Recht hat. Und obwohl die Forschungsstation für die nächsten sechs Monate komplett geräumt werden soll, ist sie nicht bereit die Station zu verlassen ohne den Mörder gefasst oder den Fall gelöst zu haben.
Mit ihr zusammen buddeln nun auch noch der FBI-Fuzzi Robert Pryce, ein Pilot und der Arzt (Tom Skerrit) im Dreck bzw. Eis um den/die Mörder zu finden. Aber Carrie weiß nicht mehr, wem sie noch trauen kann (und wir Zuschauer auch nicht).
Der Teil "ich misstraue jedem" ist ganz spannend inszeniert, zumal es Rückblenden gibt in denen gezeigt wird, dass Carrie von einem Ex-Partner aufs Kreuz gelegt wurde (er hat sie gegen viel Schmiergeld hintergangen und hätte auch ihr Leben dafür aufs Spiel gesetzt, und daran hat sie immer noch zu knabbern).
Von der Grundidee her hätte das ein super spannender Film werden können, leider hapert es etwas an der Umsetzung! Speziell das Verhalten einzelner Darsteller gibt einem immer wieder Rätsel auf. Ich meine bei einem dermaßen rauen, eiskalten Wetter und Schneestürmen bis 160 km/h (!) ist es nachvollziehbar, dass die Leute sich an das Sicherunsseil anketten müssen um nicht davongetragen zu werden. Aber sobald sie angekettet sind, "spazieren" sie fast am Seil entlang als wäre das ein Nachmittagsausflug. Hallo??!!
Oder dass sie sich zu dritt in eine bestimmte Gegend begeben um nach verschollenen Forschern zu suchen und dann *krachbumm* bricht Carrie genau an der richtigen Stelle in den metertiefen Schacht ein, der anscheinend von den vermissten Forschern gebuddelt worden ist und sie landet in einem abgestürzten Flugzeug das im Eis begraben wurde.
Ihr passiert nichts (ja nee, is' klar) und der Pilot und der FBI-Mann klettern auch noch runter (wie doof kann man denn sein?) - uuuuund, es geht ja noch weiter - füllt sich genau dieser Schacht dann mit Schnee, sodass alle eingesperrt sind!
Aber der Film ist hier noch nicht vorbei, nein, einer von denen ist natürlich ein verkappter MacGyver und schafft es mit einfachsten Mitteln die "Dachluke" des Flugzeugs aufzusprengen, und auch noch die Schnee- und Eismassen direkt drüber sind weg sodass ein Schacht in die rettende Freiheit entsteht.
Boah ey! Und aus diesem meterhohen Schacht gelangen sie dann ins Freie! Nur wie, wird leider nicht gezeigt! Soll ich noch etwas dazu sagen..??!! *augenverdreh*
Solch unglaubwürdige Szenen gibt es leider mehrere, und diese machen den Film nicht spannender sondern man ertappt sich immer wieder dabei nach Ungereimtheiten zu suchen statt einfach die Handlung zu genießen.
Auf diese Details hätte man achten müssen, bzw. den Schauspielern auch genauere Anweisungen geben sollen wie man sich bei gefühlten 85 Grad minus und Schneesturm verhalten muss damit das ganze etwas echter wirkt. Denn mit den Schauspielern, der Story und dieser tollen verschneiten Landschaft unter diesen Bedingungen hätte es ein sehr spannender Film werden können.
Ich möchte jetzt nicht zu harsch bewerten, denn bis auf wenige Ungereimtheiten hat mir der Film ja doch gefallen. Deshalb von mir auch wohlwollende 3 Sterne und eine Empfehlung.
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Die Fakten:
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Darsteller: Kate Beckinsale, Gabriel Macht, Tom Skerritt
Regisseur: Dominic Sena
Format: Dolby, PAL, Surround Sound, Widescreen
Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
Studio: Warner Home Video - DVD
Erscheinungstermin: 26. März 2010
Produktionsjahr: 2008
Spieldauer: 97 Minuten weiterlesen schließen
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