Pro:
liegt gut in der Hand, sehr präzise
Kontra:
kleine Schwächen in der Software, Preis
Empfehlung:
Ja
***Vorwort***
Wie kam ich zu Razer Deathadder? Frühjahr 2007: Ich zocke mit meiner G5 von Logitech und bin rundum zufrieden. Eines Tages lasse ich mich aber für ein Abo meiner Lieblings-PC-Hardware-Zeitschrift werben und da mein Vater als Werber nichts mit der Prämie anfangen kann, schenkt er mir selbige: Die Razer Deathadder.
***Erfahrungen***
Und wenn man schon so ein schickes Teil für lau kriegt, muss man es auch testen.
Also, PC an und die Deathadder installiert, direkt Firmware und Treiber aktualisiert und los gehts.
Aber der Reihe nach: Die Installation selber ist kinderleicht: Einstecken (USB-Port), Treiber installieren, fertig! Oder auch nicht, denn bei Gamer-Mäusen wie der Deathadder liegt in der Regel eine Software bei, mit der man die Maus an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.
Konkret lassen sich hier die vier Tasten und das Scrollrad individualisieren. Hier gibt es leider 2 negative Beobachtungen gegenüber meiner alten G5: Zum einem ist die Software zwar gut und auch recht einfach zu bedienen, aber halt doch schlechter als die der G5. Zum anderen hatte die G5 zwei Tasten, die speziell für die Einstellung der Auflösung/Empfindlichkeit gedacht waren. Diese Tasten fehlen der Deathadder. Will man also nicht darauf verzichten, so muss man (leider) die Seitentasten verwenden, die dann für andere Funktionen fehlen.
Okay, schade, aber da ich meistens eh auf der höchstmöglichen Auflösung spiele, kann ich den Schwachpunkt verkraften.
Jetzt also endlich ans Spielen: Die Deathadder liegt sehr gut in der Hand und sammelt hier aufgrund Ihrer leichteren und kompakteren Bauform gegenüber der G5 zu punkten.
Auch in Sachen Empfindlichkeit bzw. Reaktion ist die Deathadder der G5 meines Erachtens überlegen. Zwar ist die maximale Auflösung mit 1600 dpi niedriger als die der G5 (2000 dpi), dafür reagiert die Deathadder ruhiger auf hektische Bewegungen und spricht insgesamt sehr gut an.
Insgesamt zockt es sich mit der Deathadder präziser, ruhiger und angenehmer als mit der G5, die mir in Extremsituationen nicht ganz so gut gefiehl.
Kurzum: Ich habe die Deathadder behalten und die G5 verkauft!
***Optik***
Auch über die Optik möchte ich ein paar Worte verlieren: Die Deathadder ist aus schwaren Kunststoff gefertigt und verfügt über ein blau pulsierendes Razer-Logo, das zwar auf Wunsch auch deaktiviert werden kann, in meinen Augen aber einen absoluten Blinkfang darstellt udn gut zu meiner beleuchteten G15-Tastatur passt.
***Technik in Kürze***
USB 2.0-Anschluss, Auflösung zwischen 400 und 1600 dpi wählbar, 4 Tasten (davin zwei seitlich), Scrollrad, Tasten programmierbar
***Fazit***
Die beste Maus, die ich bislang hatte. Hätte ich sie zahlen müssen, hätte ich aber wahrscheinlich doch noch meine G5, denn ca. 50 bis 60 € sind nun nicht gerade ein Schnäppchen.
Trotzdem: Technisch ist die Maus absolut gelungen, spielt sich gut und die kleinen Schwächen kann man verkraftet.
Wer eine gute "Zocker-Maus" sucht und nicht unbedingt nach dem Preis schauen will oder muss, der sollte zuschlagen.
Aufgrund des hohen Preises und den kleinen Schwächen gebe ich "nur" 4 Sterne, spreche aber eine klare Empfehlung aus.
Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren!
Marc
P.S.: Ich schreibe auch bei Ciao unter selbem Namen weiterlesen schließen
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