Pro:
-
Kontra:
Unsympathische Charaktere, schlechte Bildqualität (soll an die 70er Jahre Kinovorstellungen erinnern), keine richtige Story
Empfehlung:
Nein
Mit Quentin Tarantino Filme kann ich irgendwie nicht viel anfangen. Pulp Fiction und die Kill Bill Filme waren okay, aber auch nichts besonderes, Inglourious Basterds eine Katastrophe, und auch Death Proof ist kein guter Film, auch wenn Kurt Russel mal wieder schauspielert.
Film:
Originaltitel: Death Proof
Jahr: 2007
FSK: 16
Laufzeit: ca. 109 Minuten
Regie: Quentin Tarantino
Darsteller: Kurt Russel, Rosario Dawson, Rose McGowan, Zoe Bell, Vanessa Ferlito, Quentin Tarantino, Sydney Tamiia Poirtier
Story:
Vier junge Mädchen sitzen mit ihren Freunden in einer Bar und trinken. In der Bar sitzt auch Stuntman Mike (Kurt Russel), der ein Auge auf die Mädchen, insbesondere auf eines, geworfen hat. Später fährt er ihnen nach und tötet sie, indem er mit seinem Stuntwagen auf die Mädchen in ihrem Auto zufährt und beide zusammenstoßen. Nur Stuntman Mike überlebt verletzt. 14 Monate später will er dieses mit einer anderen vierköpfigen Frauengruppe machen, doch diese setzen sich zur Wehr.
Darsteller:
Kurt Russel wurde bekannt durch die Rolle des Snake Plissken in "Die Klapperschlange". Weitere Filme sind "Tango und Cash", "Dark Blue", "Big trouble in little China", "Poseidon" oder "Tequila Sunrise".
Rosario Dawson spielte in "Men in black 2" oder "Sin City" mit.
Rose McGowan spielte in der Serie "Charmed" mit, sowie den Filmen "Planet Terror","Scream", "Monkeybone" und dem denächst erscheinenden "Machete". Angeblich wird sie auch in der Neuverfilmung von "Red Sonja" die Hauptrolle spielen, aber dieses ist nicht sicher.
Zoe Bell spielte auch in "Gamer" mit Gerard Butler mit.
Vanessa Ferlito spielte in der Serie "CSI: New York" und ist demnächst in der Fortsetzung zu "Wall Street" zu sehen.
Quentin Tarantino (auch Regisseur) führte auch bei "Pulp Fiction", "Reservoir Dogs", "Kill Bill 1 und 2" sowie "Inglourious Basterds" Regie und schauspielert auch ab und zu wie z. B. in "Desperado".
Sydney Tamiia Poitier ist die Tochter von Sidney Poitier und spielte in der Serie "Knight Rider" von 2008 mit.
Meinung:
Obwohl Tarantino Regie führte, hatte ich auf einen einigermaßen guten Film gehofft, denn Kurt Russel sehe ich gerne. Allerdings ist der Film absolut schlecht, jedenfalls nach meiner Meinung. Action gibt es kaum zu sehen, erst nach 45 Minuten und dann am Ende in Form von Autostunts. Gut, Tarantino ist nicht für Action bekannt, aber der Rest des Filmes besteht nur aus langweiligen Gesprächen, die den Film überhaupt nicht weiterbringen. Es wird nur geredet und geredet, wobei das F... Wort nicht fehlen darf. Ich weiß nicht, wie es im Original ist, aber auf Deutsch wird das Wort sehr oft verwendet, so, als ob es cool wäre, dies jedesmal zu sagen.
Die Frauen sind alle unsympathische Charaktere, die einem mit ihrem Gerede nur auf die Nerven gehen. Dies trifft auf die Gruppe in der ersten Hälfte, sowie auf die Gruppe in der zweiten Hälfte zu. Kurt Russel als Stuntman Mike kann da auch nicht mehr viel reißen, zumal man sich den ganzen Film über fragt, wieso er die Frauen umbringt, aber das wird nie geklärt. Auch Tarantino darf als Barkeeper schauspielern und bekam in der deutschen Fassung eine nicht passende Synchronstimme.
Optisch soll der Film an die 70er Jahre Kinovorstellungen erinnern. Jedenfalls habe ich dies so gehört. Somit gibt es Tonhänger, Schnittsprünge oder die Farbe fehlt, wobei die zweite Hälfte des Filmes qualitätsmäßig besser ist als die erste Hälfte. Aber irgendwann nervt dies nur noch, warum den Film nicht normal drehen?
Musikalisch kriegt man größtenteils 70er Jahre Musik zu hören. Da sagte mir bis auf wenige Ausnahmen kein einziger Song richtig zu.
Auch der Schluss ist merkwürdig. Der Film endet einfach, als hätte man bemerkt, was man da für einen schlechten Film gedreht hat und wollte diesen nun beenden.
Death Proof würde ich niemanden empfehlen. Vielleicht ist der Film auch nur was für Quentin Tarantino Fans, aber unsympathische Charaktere, schlechte Bildqualität sowie langweiliges Gerede machen den Film zu einem sehr langweiligen Streifen. weiterlesen schließen
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