Pro:
- fantasievolle Handlung
- klasse Umsetzung
- hervorragende Darsteller
Kontra:
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Empfehlung:
Ja
Titel: Schräger als Fiktion
Originaltitel: Stranger than fiction
Spieldauer: 108 Minuten
Bonusmaterial: Audiokommentare, Dokumentationen über Schauspieler, Team, Story und Harolds (Hauptfigur) Zahlenwelt, Hinter den Kulissen, Entfallene und verlängete Szenen
Sprachen: Deutsch und Englisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Sound: Dolby Digital 5.1
Hauptdarsteller: Will Ferrell, Maggie Gyllenhaal, Dustin Hoffman, Queen Latifah, Emma Thompson
Regie: Marc Forster (Monster´s Ball, Wenn Träume fliegen lernen)
Die Story:
Harold Crick (Will Ferrell)führt ein ebenso geordnetes wie langweiliges Leben. Er steht jeden Tag zur selben Zeit auf, geht zur selben Zeit ins Bett, zählt beim Zähneputzen die Bürstenstriche und beim Weg zum Bus die Schritte. Doch Harold hat auch durchaus Fantasie - so denkt er beim Geräusch von Akten beim Herausziehen - Harold ist Steuerprüfer - an Meeresrauschen. Und er ist ein mathematisches Genie.
Harolds treuster Begleiter ist seine Armbanduhr.
Doch schlagartig ändert sich Harolds Leben, als er eine Stimme in seinem Kopf hört, eine Frauenstimme, die er noch nie zuvor gehört hat. Diese Stimme erzählt, was er tut, jedoch nicht ständig.
Irritiert sucht Harold Rat bei einer Psychologin, die Schizophrenie diagnostiziert. daran will Harold jedoch nicht glauben, sondern sucht Rat bei einem Literaturprofessor (Dustin Hoffman). Dieser versucht, zusammen mit Harold heraus zu finden, in welcher Art Geschichte er sich befindet, auch wenn er zunächst nicht glauben kann, dass dieser langweilige Steuerberater überhaupt als Romanfigur taugt.
Bald finden sie heraus, dass die Stimme zu Autorin Karen Eiffel (Emma Thompson) gehört. Die kettenrauchende Autorin hat vor 10 Jahren das letzte Buch geschrieben und steckt mitten in einer Schreibblockade, weswegen ihr nun eine Assistentin (Queen Latifah) helfen soll. Doch das ist nicht das größte Problem - Karen Eiffel ist dafür bekannt, alle ihre Hauptfiguren sterben zu lassen, und ihr gegenwertiges Problem ist, dass sie nicht weiß, wie sie Harold Crick töten soll.
Dabei wird Harolds Leben gerade so schön interessant - vor allem, als er die rebellische Anna (Maggie Gyllenhaal) kennenlernt - dummerweise in seiner Eigenschaft als Steuerprüfer, denn Anna hat einen Teil ihrer Steuern nicht bezahlt, da sie gewisse Dinge wie z.B. militärische Aufrüstung nicht finanzieren möchte.
Natürlich nicht gerade die ideale Voraussetzung für Harold, der sich in Anna verliebt.
...
So viel zur Story, mehr will ich nicht verraten, um die Spannung nicht heraus zu nehmen.
Umsetzung und darstellerische Leistung:
Meiner Meinung nach ist der Film bis in die kleinste Nebenrolle perfekt besetzt. Will Ferrell kannte ich bisher nicht, aber er hat mich in seiner Rolle als Harold komplett überzeugt. Auch Emma Thompson ist genial wie immer, und ich war überrascht, sie mal als relativ heruntergekommene Kettenraucherin zu sehen. Die leicht verrückte Autorin Karen Eiffel spielt sie sehr überzeugend. Auch Maggie Gyllenhaal als rebellische Bäckerin ist wunderbar. Mein persönliches Highlight jeodh ist Dustin Hoffman als Literaturkritiker - fantastisch.
Was den Film besonders macht, ist zum einen die ebenso kreative wie verrückte Story und zum anderen die fantasievolle und humorvolle Umsetzung. Die Stimme der Erzählerinnen kommentiert Harolds Leben auf ebenso poetische wie humorvolle Art und trägt einen großen Teil zum gelingen dieses Filmes bei.
Wie schon in "Wenn Träume fliegen lernen" hat Regisseur Marc Forster hier seine Fantasie spielen lassen.
Fazit:
Dieser Film hat mich schon beim ersten Sehen begeistert und gehört definitiv zu meinen Lieblingsfilmen.
Wer Komödien mag, dabei aber auf seichte Stories gerne verzichtet und Humor auf einem gewissen Niveu schätzt, dem kann ich diesen Film nur wärmstens empfehlen. weiterlesen schließen
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