Pro:
schnelle Zubereitung, guenstig
Kontra:
schmeckt nicht nach Vanille
Empfehlung:
Nein
So, vielleicht haben schon einige mein Erdbeertorten Rezept gelesen und wie angekündigt habe ich den Boden soeben gebacken und auch gleich dazu den Vanillepudding, der ja unter die Erdbeeren kommt. Ich habe diesmal den Vanillepudding zum Kochen von Ruf genommen.
~~Verpackung und Inhalt~~
In dünner durchsichtiger Folie stecken 5 so Art Papiertütchen, so wie z.B. auch Backpulver und Vanillezucker verpackt sind. Die Tütchen sind aber größer, ca. 13 x 9 cm. Mit dem Tütchen zusammen gewogen sind es 40 g. Ich habe es selbst gewogen, da auf dem Tütchen selbst keine Gewichtsangabe steht.
Das Papiertütchen ist überwiegend blau, vorne sieht man einen gestürzten Vanillepudding in Gugelhupfform, nur ohne Loch. Drum zu und oben drauf einige rote Beerenfrüchte. Desweiteren sieht man das rote Ruf-Zeichen, in dunkelblau "Pudding", darunter in einem roten Kästchen in weißer Schrift "Vanillegeschmack".
Auf der Rückseite findet man dann die Zubereitungsanleitung, was man hinzufügen muss, einen Rezepttipp, die Zusammensetzung des Pulvers und woher das ganze kommt.
~~Hersteller~~
RUF Lebensmittelwerke KG
D-49610 Quakenbrück
www.ruf-lebensmittel.de
~~Preis~~
Be kommt man in fast allen Verbrauchermärkten, Preis war glaub ich 0,49 Euro, ist schon etwas länger her, dass ich das Paket gekauft habe. Es war auf keinen Fall über 1 Euro.
~~Zutaten~~
Stärke, Salz, Aroma, Farbstoffe ( Riboflavin, Norbixin ). Es sind Farbstoffe eingesetzt, die auch in der Natur vorkommen. Kann Spuren von Gluten und Soja enthalten ( Interessant für Allergiker ). Kühl und trocken lagern.
OK, dann habe ich mich mal an die Zubereitung gemacht. Dazu benötigt man 500 ml Milch und 3 EL Zucker, also ca. 40 g.
Man nimmt von den 500 ml Milch 5 EL Milch ab und vermengt das Puddingpulver und Zucker damit. Restliche Milch kocht man auf.
Mich störte beim Vermengen des Pulver schon, dass es wirklich zäh war und lange dauerte, bis ich eine geschmeidige Masse hatte, Klümpchen musste ich mit dem Löffel zerdrücken. Das Pulver ist im trockenen Zustand weiß, wird aber wie Eigelb gelb, wenn man es mit der Milch vermischt. Nach Vanille roch es irgendwie nicht wirklich, hatte eher einen Stich wie Eierlikör, es biß irgendwie wirklich wie Alkohol in der Nase.
Nun denn, Milch war am Kochen, Topf vom Herd, Masse schnell einrühren. Das ging soweit wunderbar, dann nochmal kurz aufkochen, fertig. Der heiße Pudding zeigte keine Klümpchen, war auch nicht angebrannt, das also gut.
Topf wieder vom Herd und nun den Pudding in kleine Förmchen einfüllen. Der Pudding wurde beim langsam kälter werden ( er war ja noch im heißen Topf ) ziemlich schnell fester. Die erste Form sah schön aus, also von oben der Pudding schön glatt. Die nächsten sahen aber von oben schon hügeliger aus.
Als der Topf fast leer war, habe ich alte Naschkatze die Reste mit einem kleinen Löffel herausgekratzt und mal probiert...und war mehr als schwer enttäuscht...schmeckte cremig, aber kaum süß und wirklich irgendwie Richtung Eierlikör...
Nun kühlt das ganze im Kühlschrank und ich bin gespannt, wie das Ergebnis in kalt ist...werde den Bericht dann mal ergänzen.
Ich hoffe nun, es wird den Geschmack von meiner Erdbeertorte insgesamt nicht kaputt machen. zumindest werde ich diesen Pudding weder für Kuchen, noch als Dessert weiter verwenden. Ich denke mal, selbst wenn man noch mehr Zucker oder Vanillezucker hinzutut, wird das Ergebnis nicht überwältigender sein. Ich greife demnächst somit lieber auf den etwas teureren Pudding von Oetker zurück, dass ist mir guter Geschmack schon wert, gerade bei meiner Erdbeertorte.
So, im kalten Zustand ist der Pudding verdammt fest....und geschmacklich unverändert nicht nach Vanille sondern irgendwie nach Chemie / Eierlikör... weiterlesen schließen
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