Pro:
hilary swank
ich bin optimist
Kontra:
schulalltag sieht dort wohl anders aus
Empfehlung:
Ja
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Freedom Writers
DVD
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Hilary Swank und Patrick Dempsey als Darsteller, als ich das auf der Rückseite gelesen habe, musste ich hier zugreifen. Im Clint Eastwood Film "Million Dollar Baby" hat Hilary Swank mich begeistert und Dempsey "Mr.Dreamy" aus Greys Anatomy in einer anderen Rolle zu sehen ist sicher interessant...
DVD Details
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Darsteller: Hilary Swank, Patrick Dempsey, Scott Glenn, Imelda Staunton
Regisseur: Richard LaGravenese
Komponist: Mark Isham
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Türkisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
Studio: Paramount Home Entertainment
Produktionsjahr: 2006
117 min Spieldauer
um die 9,95 Euro
Specials
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Kommentar vom Regisseur und Hilary Swank selbst
Entfernte Szenen (Kino: Schindlers Liste, Evas Abgang,...)
Erschaffung eines Traums
Die Familie des Freedom Writers
Kinotrailer
Realer Hintergrund
Fotogalerie
Also neben der Sprachauswahl mal reichlich und sehenswertes Specialmaterial...
Menüführung
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kurz vor Beginn der allg. Trailer muss man schnell sein und aufs Menü drücken...dann kanns losgehen... die übliche Navigation Sprache, Kapitel (gut bebildert und beschrieben...man findet gesuchte Szenen)
Kurzinhalt
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Englischlehrerin Erin Gruwell steht vor ihrer neuen Klasse an der nach den Rodney-King-Unruhen "rassenintegrierten" High School von Long Beach. In gut leserlicher Schreibschrift hat sie breit lächelnd ihren Namen auf der Tafel vermerkt. Doch das scheint keinen der Schüler zu interessieren. Die hängen gelangweilt in ihren Stühlen, unterhalten sich lautstark, streng nach ethnischer Zugehörigkeit getrennt: Schwarze, Asiaten, Latinos und ein einziger Weißer. Es gilt erst mal an die taffen Ghettokids ranzukommen - nur wie?
Inhalt etwas ausführlicher
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eine junge Lehrerin (Hilary Swank) hat ihren ersten Lehrauftrag nach der Ausbildung gerade an einer Klasse "hoffnungsloser Fälle angetreten. Begeistert durch das frühere Engagement ihres Vaters ist sie voller Enthusiasmus. Mit breitem Lächeln und Perlenkette trifft sie auf ihre 9.Klasse. Die ignoriert sie anfangs nicht einmal. Ihre Scherze zum Auflockern der Stimmung wie zB folgender Dialog
Erin: Heute nehmen wir Homers Odyssee durch.
Schüler: Ich kenn nur Homer Simpson.
Erin: Vielleicht war der Homer genau so ein Glatzkopf.... Kommen eher gar nicht an bei den Schülern.
Die Schüler begegnen ihr mit Ablehnung und in Evas Fall sogar mit Hass. Warum? Weil sie weiß ist und weiße Polizisten ihren Vater abgeholt haben. Warum? Weil sie es konnten...
Erst als sie während eines Elternsprechtages (zu dem anscheinend kein einziger Elternteil ihrer Schüler kam) Aufsätze ihrer Schüler durchliest, in denen es um erlittenes Leid und den alltäglichen Kampf ums Überleben geht, beginnt sie zu verstehen...Anfangs völlig fassungslos hilft ihr eine "Linie" Zutritt ins Schülerleben zu bekommen... Sie läst die Schüler bei verschiedenen Fragen über eine quer durch den Klassenraum gezogenen Linie treten, wenn die Antwort "JA" ist ... Hier beginnt sie ganz sacht mit Fragen wie: "Wer kennt den neuesten Song von..." und endet mit "Wer hat schon einen Freund durch eine Schießerei verloren...?" "2 Freunde" 3 oder mehr...?" und plötzlich dämmert es den bislang verfeindeten Gruppen der Klasse, das sie alle ähnliches erleben. Mexikaner, Schwarze, und Koreaner... sie sitzen in einem Boot.
Über das Thema Holocaust (ausgelöst durch eine Karikatur eines Schülers) kommt sie den Schülern näher... sie besuchen gemeinsam ein Museum, den Film Schindlers Liste (in der ausgemusterten Szene mit 63 Schülern im Kino), ein anschließendes Essen in einem Restaurant, wo Erin zwischenzeitlich zu arbeiten beginnt, um Geld für diese Extraausgaben zu beschaffen treffen sie auf Holocaustüberlebende und dann lesen sie noch das Buch der Anne Frank und die Schüler möchten Mies kennen lernen, dazu organisieren sie Sammelaktionen und als diese wirklich in der Klasse erscheint ist zu sehen, dass die Klasse eine Familie geworden ist.... Das Medienecho erzeugt Neid/Unmut bei den anderen Lehrern und auch Erins Ehe bleibt auf der Strecke (Scheidung)... aber zum Schluss schreiben sie gemeinsam sogar ein Buch "Titel: Die Freedom Writers" nach der Geschichte der schwarz-weißen Busfahrt quer durch das Rassengetrennte Amerika der 50er Jahre....alle Schüler erzählen darin ihre eigene Geschichte.
Fazit
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Geniale Geschichte mit guter Musik im Hintergrund, sehr berührend, wenn auch überzeichnet... Sind die Schüler wirklich so leicht von Ablehnung zur Vergötterung bereit, kann ein Buch wirklich eine Schülerin dazu bringen eine Zeugenaussage gegen die eigene Gang zu ändern, wenn es um Mord geht...und sind die anderen Lehrer wirklich immer so ablehnend, wenn sie ein von der Regierung eingesetztes Programm zur Förderung von Minderheiten nur als Qualitätsverlust für die Schule sehen....? Vielleicht. Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten und wenn ich dazu noch erfahre, dass die Schüler von Laiendarstellern so hervorragend herübergebracht werden, kann ich nur 5 Sterne vergeben....
Hier zahlt sich das Ansehen der Specials wirklich aus... weiterlesen schließen
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