Pro:
Grafik, Musik, Spaß, Welten, Abwechslung, Waffen, Einfallsreichtum
Kontra:
eventuell das Dekodieren oder Weltraum-Ballern
Empfehlung:
Ja
Da ich bereits viel positives über Ratchet & Clank gelesen habe und mir Insomniac Games mit der Resistance Trilogie positiv aufgefallen ist, habe ich beschlossen mir auch einen Teil dieses Videospiel-Abenteuers zu Gemüte zu führen. Die Wahl war gar nicht so leicht, gibt es mittlerweile doch schon ganze 11 Teile dieser Spielserie. Die Einschränkung auf PS3 half etwas und nach einigen Berichten habe ich mich schließlich für Ratchet & Clank – Tools of Destruction entschieden, von dem dieser Bericht handelt.
== ALLGEMEINES ==
Ich hatte keinerlei Erfahrung von dem Duo und nur den ein oder anderen flüchtigen Blick auf irgend einen PS2 Teil erhascht, das war bei Tools auch nicht wirklich nötig und ich nehme an auch die anderen Teile erfordern keinerlei Vorkenntnisse. Wäre auch ein gewaltiger Aufwand alle Teile der Reihe nach ab zu spielen.
Ich bin mir nicht ganz sicher zu welchem Genre R+C gehört, sicherlich Jump and Run, aber eigentlich auch ein klarer Shooter, wenn auch nicht mit den typischen, nicht jugendfreien Waffen und Brutalität.
Ich griff also zu Tools, da hier Story und Gameplay wieder gut gelungen sein sollen, so habe ich nach kurzer Zeit eine gebrauchte Version um 9 Euro (inkl. Versand) ergattert. Hier handelt es sich um eine Platinum Version, was wir auch unschwer an der gelben Markierung am Cover erkennen. Weiters sehen wir neben dem Logo mit einem Zahnrad und dem Titel die Hauptfiguren des Spieles, allen voran natürlich Ratchet, dem gelben Lombax.
Das Spiel ist zugelassen ab 12 Jahren, aber macht sicherlich auch Erwachsenen Spaß.
Die Rückseite zeigt einige Screenshots, nebst kurzer Beschreibung des zu erwartenden Abenteuers und weist auf die damals atemberaubende Next-Generation-Grafik (PS3) hin. Als Exklusivtitel für Playstation wurde Tools of Destruction als (ich glaube) erster Titel für PS3 im Jahre 2008 von Insomniac Games heraus gebracht.
Die Covers sind schon recht bunt, und genau das – und eine Menge Spaß – erwartet einen auch beim Spiel.
Ein Überlebenshandbuch, wie es genannt wird, befindet sich im Inneren mit den nötigsten Infos und natürlich darf auch die Disc nicht fehlen, die schon wartet ins Laufwerk gelegt zu werden.
Während es auch Mehrspieler-Teile gab, ist Tools ein Abenteuer für Einzelspieler. Nur gut 100kB benötigt das Spiel auf der Platte, endlich wieder mal Speicher sparend, und natürlich wird auch der Sixaxis Bewegungs-Controller unterstützt. 720P sorgen für eine farbenprächtige, detaillierte HD-Auflösung.
Die USK12 Beschränkung habe ich oben schon erwähnt.
Selbstredend gibt es wieder zahlreiche Infos und Videos im Net unter den bekannten Spiele- und Videoseiten zu finden.
== START ==
Die Installation ist schon eine Weile her, so kann ich mich an den Ablauf nicht mehr richtig erinnern. Auf Grund des Speicher Bedarfs aber sicherlich super schnell erledigt. In jedem Falle landet man danach im Hauptmenü, wo man Ratchet und Clank herum basteln sieht.
Sehr simpel gestaltet sich darunter eine Auswahl in der man ein neues Spiel starten, ein altes laden oder fortsetzen und die gewünschten Optionen zu Ton, Bild und Steuerung auswählen kann.
Dort findet man auch Extras, von denen es ein paar zu erwähnen gilt – mehr dazu weiter unten.
Ich beginne ein Spiel in der mittleren Schwierigkeitsstufe und sehe eine kleine Einführungsanimation, die uns direkt ins Geschehen geleitet . . .
== STORY ==
Es handelt sich um ein Abenteuer von Ratchet, einem Lombax mit gelben Fell und dessen Roboterfreund Clank. Die beiden haben schon manche Abenteuer bestanden und in Tools of Destruction eilt man am Anfang dem grünen Quark zu Hilfe.
Schnell kommt man in Kontakt mit dem Hauptkonkurrenten des Spieles – Imperator Tachyon – der auch den letzten aller Lombaxe vernichten möchte. Logisch, dass wir das zu Verhindern wissen – man spielt übrigens im Spiel die meiste Zeit Ratchet, darf aber zwischendurch auch mal Clank steuern.
Die Lombaxe sind von Natur aus Erfinder und schrauben und basteln wo sie nur können. Viele der echt schrägen Waffen und Maschinen im Spiel sind auch durch sie entstanden.
So beginnt eine lange Reise zwischen verschiedensten Planeten, ja sogar Galaxien, bis es schließlich zum Endkampf mit Tachyon kommt. Bis dahin stellen sich aber eine ganze Reihe weiterer Gegner bis hin zu Piraten in den Weg!
== SPIEL / EINDRÜCKE ==
Gleich zu Beginn wird man mit einer gelungenen, witzigen Animation hinein geworfen in eine surreale, sehr bunte Umgebung in der die Entwickler ihrem Einfallsreichtum so richtig freien Lauf gelassen haben.
Anfangs war ich fast etwas erschlagen von den voll geladenen Level, aber bald gewohnt man sich daran und man erwartet gar nichts anderes mehr als eine große Anzahl an Gegnern, Gegenständen, Kisten die zertrümmert werden wollen, unzählige Bolts die es zu sammeln gilt um wiederum Upgrades für die ebenfalls zahlreichen Waffen zu erhalten.
Insomniac hat sich echt viel Mühe gegeben das Spiel so abwechslungsreich wie möglich zu gestalten. Fast jeder Level ist wieder völlig unterschiedlich zu den voran gegangenen, auch die Spielabläufe sind sehr unterschiedlich. Mal geht es zu Fuß, mal per Raumschiff. Es gibt Abschnitte, die mit einem Flugrad bereist werden wollen und wieder andere in denen man mit Magnetstiefel der Schwerkraft strotzt.
Wären nur alle Entwickler so einfallsreich!
Die einzelnen Level sind teilweise sehr groß und stellen meist einen eigenen Planeten an, den man im Laufe des Spieles bereist. Manche Planeten muss man später ein weiteres mal anfliegen, natürlich hat man aber auch die Wahl wieder auf einen bereits bereisten Planeten zurück zu fliegen, auch wenn das die Handlung des Spieles nicht vorantreibt.
Zwischendurch gibt es meist eine recht gelungene, meist witzige Animation mit einigen Lachern und guten Meldungen. Inzwischen lädt das Spiel den Level, die Ladezeiten sind soweit in Ordnung und man kann sich die Animationen auch später nochmals ansehen.
Wenn man nur den nötigen Spielablauf durch spielt benötigt man geschätzt wohl zwischen 10 und 15 Stunden, was schon recht ordentlich ist. Ich bin sicherlich 15 Stunden gesessen, bis ich das Ende erreicht hatte. Will man alle Schätze finden, alle Geheimnisse und versteckten Winkel dann wird man gefühlsmäßig wohl auch mit 30h nicht das Auslangen finden.
Ich glaube es waren etwa um die 20 Planeten, wobei man an manchen teilweise bis zu einer Stunde spielt.
Hat man das Spiel bis zum Ende geschafft wird übrigens ein höherer Schwierigkeitsgrad freigeschaltet, der manchen Zocker/in sicherlich zum erneuten Spielen einlädt.
Die einzelnen Planetenlevel sind aufgeteilt in Zwischenabschnitte. Wie bereits erwähnt muss man gewisse Hauptmissionen erledigen um im Spiel voran zu kommen (diese sind jederzeit im Menü sichtbar), und eine ganze Reihe von zusätzlichen Missionen die man nach Belieben abhandeln kann. Bei neuen Planeten wird immer automatisch gespeichert, weiters gibt es einige Respawn Punkte an die man zurück gesetzt wird, sofern man erledigt worden ist. Teilweise empfand ich diese Punkte als relativ schwierig gesetzt.
Zwischen den Planetenabschnitten muss man ab und an mal im Weltraum einige Ballersequenzen im Raumschiff absolvieren. Ich muss zugeben, dass mir diese am wenigsten zugesagt haben.
Man steuert Ratchet oder auch Clank in der 3rd-Person, wie man es auch bei Shootern gewohnt ist. Ein generelles Fadenkreuz fehlt an dieser Stelle, was Anfangs etwas ungewöhnlich ist. Statt dessen taucht, je nach verwendeter Waffe, ein bewegliches Fadenkreuz im Raum auf, das man auf gewünschte Position oder Gegner lenken muss, bevor man feuert.
Mittig oberhalb sehen wir unsere Gesundheitspunkte, die man mit verschiedenen Möglichkeiten wieder aufladen kann.
Links oben wird die aktuell gewählte Waffe + Munition, sowie die Ausbaustufe (max. 5) angezeigt und rechts oben sehen wir die vorhandenen Bolts.
Bolts erhält man ständig und zahlreich durch Aufschlagen von unzähligen Kisten oder durch Erledigen von Gegnern. Die Bolts sind sozusagen die Währung, mit denen wir uns Ausrüstung, Geräte, Waffen und Upgrades kaufen können.
=== Steuerung ===
Die Steuerung hat man nach einer Eingewöhnungsphase relativ schnell intus. Beziehungsweise wird einem diese im Laufe des Spieles Schritt für Schritt erklärt. Handbuchlesen wird somit hinfällig.
Mit dem linken Stick laufen wir, der rechte Stick lässt unseren Blick schweifen. L1 lässt uns auf Gegner oder Objekte zielen und R1 feuert. Die X-Taste lässt unseren Lombax springen, in Verbindung mit R2 sogar etwas höher. Hält man die X-Taste, hat Clank, der auf dem Rücken von Ratchet angebunden ist, einen kleinen Hubschrauber, mit dem wir ein Stück weiter schweben können.
L2 ist praktisch zum seitlichen Ausweichen und die Dreieck-Taste bringt uns ins Waffenwechsel-Menü.
Das waren die wichtigsten Tasten, wobei es natürlich noch eine ganze Reihe von Combos gibt, die sich der geübte Ratchet Spieler sicherlich aneignen wird.
In einigen Abschnitten muss man mit dem Sixaxis Controller fliegen, einfach in die Richtung neigen in die man möchte – eine recht gelungene Abwechslung, nur dumm, wenn man keinen Original Controller hat ohne Bewegungssensoren. Aber für diesen Fall könnte man die Funktion in den Optionen auch aus schalten.
In Summe ist die Steuerung sehr gelungen und man kann sich aufs Spiel konzentrieren. Wahrscheinlich ist man nach einer längeren Pause auch wieder schnell im Geschehen, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase.
Nicht vergessen sollten wir auch die Taste, die uns eine Karte des Levels öffnet, während uns die Taste ins Menü bringt.
Kurz – die Steuerung ist recht gut gelungen, und schnell erlernt. Etwas störend waren nur einzelne Kameraschwenks, wenn man ganz nahe an Wänden steht – die verwirren dann kurzzeitig etwas.
=== Waffen / Utensilien ===
Klar dass auch ein sonst friedlicher Lobax zu seiner Verteidigung ein paar Waffen braucht. Und auf so manche Waffe darf man sich wirklich freuen, sind sie doch nicht so auf ernst und brutal wie bei normalen Shootern gestaltet, sondern so wie die Level mit viel Einfallsreichtum.
Jede Waffe ist übrigens in 5 Stufen aufrüstbar und bekommt so meist mehr Schaden, Schnelligkeit, Reichweite und sonstige Add-Ons hinzu.
Da gäbe es zum Beispiel den Magna Brenner (eine normale Kanone). Schmelzbomben sind die Lobax-Variante von Granaten, während der Raptor Werfer eine Lenkrakete ist. Diese Waffen kennen wir in abgeänderter Form ja auch von Shootern.
Viel interessanter wird da schon der Blitzzerstörer, eine elektrische Peitsche.
Einen Nano Schwärmer feuert man sicherlich auch nicht jeden Tag ab – aus einem Kegel kommen viele kleine Nano Insekten, die unsere Gegner eine Zeit lang angreifen.
Taifun Werfer hört sich wild an, ist er auch – ein Wirbelsturm wird losgelassen, den man mit dem Sixaxis Controller bewegen kann. Alle Gegner in seiner Nähe werden aufgesaugt und er richtet sogar bei größeren Gegnern richtig Schaden an. Auch Plasma Bestien können recht hilfreich sein – grüne Schleimbatzen werden in Richtung Gegner geworfen, aus denen eine Bestie aufsteigt und sich auf selbigen stürzt.
Die Waffen sollte man gezielt einsetzen, manche Waffen haben bei bestimmten Gegnern auch keine / kaum Wirkung, während sie bei anderen Gegnern richtig punkten.
Parallel zu den Waffen gibt es aber auch noch weitere hilfreiche Utensilien. Da wären zum Beispiel die Geräte die man kombiniert mit den Waffen einsetzt. Egelbomben, die dem Gegner Energie entziehen und die eigene steigern. Transmorpher, der kleinere Gegner in putzige Pinguine verwandelt. Eine Groovitron – Discokugel, bei der alle Gegner für eine gewisse Zeit das Tanzbein schwingen müssen und in diesen Sekunden hilflos sind. Mein Lieblings-Gerät ist aber sicherlich Mr. Zurkon – ein kleiner Kampfroboter, der uns kräftig unterstützt und uns die Gegner vom Leib hält, während er lustige Kommentare abgibt.
Weiters gibt es sogenannte Apparate, die unsere Fähigkeiten erweitern. Mit Schwunghaken können wir entlang von Seilen hinab rutschen, während wir mit Heli Pads ein kurzes Stück fliegen können. Die Grind Schuhe lassen uns auf elektrischen Schienen gleiten, während Schwerkraftstiefel uns Wände hoch gehen lassen. Der Gelanator spuckt geleeartige Würfel aus, die wir als Sprungpads nutzen können. Recht lustig ist sicher auch die Holo-Piratenverkleidung mit der wir uns als Pirat verkleidet bei manchen Piratenlevel vorbeischwindeln können. Manche Türen kann man übrigens auch nur als Pirat öffnen – dabei muss man den Jig tanzen im Rhythmus der weiteren Piraten.
Im Inventar sammeln sich auch noch ein paar weitere Dinge wie Sauerstoffmaske, Kistenbrecher, ein Kreiselrad oder Robotflügel zum fliegen oder ein Dekodierer zum Hacken von Zugängen (in denen steuert man eine Kugel – ein kleines Geschicklichkeitsspiel zusätzlich).
Waffen und Inventare bzw. Geräte kann man unbegrenzt tragen. Man kann sie nach Belieben auf Drehkreuzen legen, damit man sie im Falle schnell wechseln und zur Hand hat. Auch hier hört sich alles etwas komplizierter an, als es in Wirklichkeit ist.
=== Infos / Statusmenü ===
Mit und kann man jederzeit alle nötigen Infos einholen, unser Inventar erkunden, sich Missionsziele und Zusatzziele ansehen. Es gibt auch zu allen Dingen eine kurze Beschreibung, beispielsweise zu den Waffen, wo und wie man sie am besten einsetzt. Auch die Steuerungen oder neu erlernten Fähigkeiten werden gespeichert und sind jederzeit nachlesbar – manche vergisst man sicherlich immer wieder.
=== Gegner / Mitstreiter ===
Bei den Gegnern tu ich mich jetzt echt schwer. Irgendwie sind die kaum zu beschreiben. Sehr fantasiereich gestaltet und meist mit Witz hinterlegt sind sie einzigartig.
Unser Hauptgegner ist Imperator Tachyon, ein kleines, durchgeknalltes Wesen mit großem Kopf, der sicherlich manche Komplexe hat. Ständig hat man mit seinen Knechten und Horden zu kämpfen, wobei er sicherlich einige zum Kampf zwingt.
Viele Gegner sehen gar nicht böse aus, meist wirken sie eher lustig, übertrieben, bunt aufgepeppt, aber auch nicht richtig comicmässig. Ein ganz eigener, sehenswerter Stil, den da die Entwickler eingebracht haben.
Doch alle wollen uns ans Leder, oder besser gesagt den gelben Pelz. Geballert wird kräftig und wir müssen uns dementsprechend schützen.
Ein weiterer wichtiger Gegner ist auch Kapitain Slug, der Piratenboss. Auch er will im Laufe des Spieles bewältigt werden.
Während die meisten Gegner nicht viel größer sind als Ratchet selbst, gibt es zwischendurch auch immer wieder richtig große Zwischenbosse. Diese sind übermächtig und können nur durch die richtige Taktik bezwungen werden.
Aber wir haben nicht nur Feinde im Spiel sondern auch eine ganze Reihe von Freunden, die uns im Kampf bei stehen.
Neben dem treusten Mitstreiter Clank (der Roboter, den wir auch immer mal steuern können), gibt es Unterstützung von Quark, einem Mädchen und zwei durchgeknallte, angerostete Kampfroboter. Auch die Zoonies (kleine Helfer-Roboter, die nur Clank sehen kann), sind an vielen Stellen sehr hilfreich. Teilweise kämpft man so mit bis zu 4 Mitstreiter gleichzeitig gegen die zahlreichen Gegner.
Die meisten Gegner sind nach einer Eingewöhnungsphase leicht zu knacken, doch es gibt auch zahlreiche Stellen an denen man sich schon ordentlich anstrengen muss. Zudem sind ein paar Respawn Punkte etwas weit auseinander gesetzt, sodass man im Falle eines Absturzes wieder ein gutes Stück zurück gesetzt wird.
=== Zwischensequenzen ===
Zwischensequenzen gibt es zahlreiche, wie bereits erwähnt immer beim Flug zu neuen Planeten oder um die Story etwas voran zu treiben. Die meisten sind echt gut gelungen, abgedreht, lustig, schräg und bunt gestaltet. Diese kann man sich später natürlich jederzeit nochmals ansehen.
== GRAFIK / SOUND ==
An Grafik uns Sound kann man bei diesem Spiel nicht meckern.
Die Grafik ist absolut schnell und flüssig. Ruckelfrei trotz mächtiger Level mit viel Gegnern und Inhalt. Die Level sind wie gesagt sehr bunt gestaltet und teilweise empfand ich sie sogar als zu überladen. Leute die sich auf einzelne Objekte und Gegner konzentrieren wollen, werden hier wohl weniger ihre Freude haben, bei Ratchet und Clank kommen die Gegner in Scharen und Kisten wollen stapelweise zerbrochen werden. In jedem Fall kann sich die Grafik sehen lassen und viele Dinge fand ich auch recht innovativ, bzw. für mich neu. Durch die verschiedene Levelgestaltung wird die Grafik auch nie eintönig oder langweilig. Man darf sich wirklich auf liebevoll gestaltete Welten freuen in denen man auch mal Kontakt zu Dinosaurier ähnlichen Wesen oder Piraten hat.
Auch die Musik ist super passend und wurde nie langweilig oder sogar störend. Im Piratenlevel bekommt man zum Beispiel eine Musik zu hören, die stark an Fluch der Karibik erinnert. Ständig darf man über lustige Kommentare unserer Mitstreiter oder Gegner schmunzeln. Auch die Gespräche zwischen Ratchet und Clank locken manchen Lacher hervor, wenn auch die deutsche Synchronisation nicht lippenkonform ist – das macht überhaupt nichts.
== BONUS ==
Im Vergleich zu vielen anderen Spielen wurden hier kräftig Boni rauf gepackt. Da gibt es zum Beispiel Stilpunkte für gewisse Aktionen (die ich eher zufällig erhalten habe). Diese kann man später wiederum zum Freischalten von Grafikentwürfen, Videos oder Cheats verwenden.
Ich habe leider nur wenige Stilpunkte erhalten, daher auch nur ein paar Dinge freischalten können – Jäger nach Trophäen, oder Stilpunkte werden hier auf jeden Fall genügend zu tun bekommen.
In den Leveln sind auch spezielle Gold-Bolts versteckt. Mit denen kann man sich andere Outfits freischalten lassen. Schon mal als Schneemann gespielt? Natürlich sind auch andere Figuren aus dem Spiel möglich.
In Summe ein Umfang an Boni, die sich sehen lassen können – natürlich braucht man dafür eine Weile Zeit bis man alles nötige zum Freischalten gefunden hat.
== ZUSAMMENFASSUNG ==
Ratchet & Clank – Tools of Destruction ist ein absolut gelungenes Spiel. Ein Jump and Run mit viel Action, Gegnern in dem man läuft, springt, fliegt uvm. Die Level sind ebenso bunt und einfallsreich wie die Gegner und die ganze Story ist verpackt in einen tollen Ablauf mit viel lustigen Kommentaren, schrägen Gegnern und packenden Kämpfen.
Ratchet & Clank ist für Einzelspieler ab 12 Jahren, das sicherlich auch viele Erwachsene begeistern wird.
Eltern die auf der Suche nach einem guten Spiel für ihre Kinder ab 12 Jahren sind, können an dieser Stelle ohne Bedenken zugreifen.
Mir selbst hat Ratchet & Clank / Tools super gefallen und viele Stunden amüsiert. Ob ich es aber nochmals spielen werde, wage ich zu bezweifeln – bin ich doch eher der FSK18-Shooter-Fan. Wahrscheinlich wird es wieder den Weg in die Auktionshäuser finden, doch der Bewertung tut das keinen Abbruch!
Volle Punkte für den gelben Lombax und seinen kleinen Roboterfreund. Tools of Destruction ist ein absolut gelungener Teil, der ein offenes Ende mit einem kleinen traurigen Touch hat.
Besten Dank fürs Lesen dieses Spieleberichtes und viel Erfolg im Kampf gegen Imperator Tachyon . . .
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