Pro:
schnelle Ermittlung der Messwerte
einfache Handhabung
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Heute möchte ich euch gerne ein Blutzuckermessgerät vorstellen und bei der Gelegenheit noch etwas über Diabetes informieren.
Diabetes ist ein typisches Volksleiden, Schätzungen sagen, dass ca. sechs Millionen Deutsche an der Stoffwechselstörung erkrankt sind. Leider ist die Dunkelziffer derjenigen, die es nicht wissen hoch, da nur 4 Millionen Erkrankte gemeldet sind.
Als erstes komme ich mal zum Roche Accu Chek. Dieses Gerät erweist mir jeden Tag im Berufsalltag treue Dienste.
Gerätedaten:
Display – LCD Display
Abschaltautomatik – nach 2 Minuten
Stromversorgung – 3 Volt – Lithiumbatterie
( Typ CR 2032 )
Schutzklasse - III
Gerätetyp - Das Accu- Chek Blutzuckermessgerät ist für den Dauerbetrieb geeignet
Messbereich - 10 – 600 mg/dL ( bzw. 0,6 – 33,3 mmol/l )
Probenart - frisches Kapillarvollblut
Messdauer - 5 Sekunden
Betriebsumgebung - + 6°C bis + 44°C
10 bis 90 % relative Luftfeuchtigkeit
Lagerbedingungen - Temperatur - 25°C bis + 70°C
Messwertspeicher - 500 Messwerte mit Uhrzeit und Datum
Größe - 9,4 x 5,3 x 2,2 cm ( LBH )
Gewicht - ca. 60g ( mit Batterie )
Ausführung - Handgerät
Als Erstes erfolgt die Codierung des Gerätes , dies ist immer vor der ersten Messung mit einer neuen Packung Teststreifen Notwendig ( Jedes Teststreifenröhrchen hat einen eigenen Code ), damit das Gerät den richtigen Code der Teststreifen hat.
Schritte der Codierung:
1. das Gerät muss ausgeschaltet sein
2. an der Rückseite links den alten Code – Chip entfernen
3. Code – Chip so halten, dass die Code – Nummer von ihnen weg zeigt. Codezeigt.zeigt. Code – Chip bis
zum Anschlag in das Messgerät stecken ( nicht mit Gewalt ! )
4. Der Code – Chip bleibt nur im Gerät, bis sie eine neue Teststreifenröhre anbrechen
( nach 50 Messungen )
Dann bei der Erstinbetriebnahme sollte man die Uhrzeit und das Datum einstellen, das ist wichtig für die Speicherung der Messwerte. Diesen Schritt muss man bei jedem Batteriewechsel vornehmen.
Nun kanns losgehen,die Messung kann beginnen.
Zur Messung benötigt man:
das Messgerät
einen Teststreifen
1 Lanzette
1.Schritt
Führen sie den Teststreifen in Pfeilrichtung ins Messgerät ein. Das Messgerät schaltet sich ein.
2.Schritt
Überprüfen sie, ob die Code – Nummer im Display mit der Code – Nummer auf der Teststreifenröhre übereinstimmt.
3.Schritt
Im Display erscheint das Teststreifensymbol und ein blinkender Blutstropfen
4. Schritt
nun mit der Lanzette ins Ohr oder in die Fingerkuppe stechen, dann sanft drücken, bis ein Blutstropfen kommt ( vor dem Stechen nicht desinfizieren, das verfälscht die Werte )
5.Schritt
Berühren sie mit dem Blutstropfen den vorderen Rand des gelben Fensters des Teststreifens. Sobald eine Eieruhr auf dem Display blinkt, wurde eine ausreichende Menge Blut in den Teststreifen eingesogen.
6.Schritt
Das Gerät zeigt das Messergebnis an, es werden automatisch 500 Messwerte gespeichert
Das war schon die ganze Messung, schnell und einfach.
Sicherheitshinweise
Starke elektromagnetische Felder können die Gerätefunktion beeinträchtigen. Verwenden sie das Messgerät nicht in der Nähe von Quellen starker elektromagnetischer Strahlungen.
Um elektrostatische Entladung zu vermeiden, benutzen sie das Messgerät nicht in sehr trockener Umgebung, insbesondere bei gleichzeitig Vorhandensein von synthetischen Materialien.
Hersteller:
Roche Diagnostics GmbH
Deutschland 68298 Mannheim
Diabetiker bekommen dieses Messgerät vom Arzt verschrieben, daher brauchen sie nur die Gesetzliche Zuzahlung leisten 5-10 Euro.
Meine eigene Erfahrung :
Aufgrund meines Berufes ( Krankenschwester ) , habe ich täglich damit zu tun. Ich bin sehr begeistert, es ist leicht zu bedienen und die Messung ist sehr schnell, was für mich wichtig ist, da die Zeit in der Pflege ja immer knapper bemessen ist ( leider ). Durch die Speicherung von 500 Messwerten, brauche ich sie mir auch nicht nach jeder Messung gleich notieren.
Ein wesentlicher Vorteil ist,dass auch ältere Menschen mit dem Gerät gut umgehen können, da die Handhabung so einfach und verständlich ist. Das ist ein sehr wichtiger Faktor, da viele ältere Menschen noch zu hause leben und selbständig messen müssen sowie spritzen.
So und nun möchte ich euch die Erkrankung Diabetes noch etwas näher bringen
Diabetes – Diabetes mellitus
Vereinfacht ausgedrückt, versteht man unter Diabetes eine chronische Stoffwechselstörung, die sich in dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten äußert. Der Organismus kann den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker ( Kohlenhydrate ) nicht mehr so verarbeiten, wie bei gesunden Menschen.
Diabetes hängt eng mit dem Insulinhaushalt zusammen. Dieses Hormon wird in der Bauchspeicheldrüse
( Pankreas ) gebildet und ist das einzige Instrument des Körpers, mit dem er Zucker aus dem Blut in die Körperzellen schleusen kann, wo er benötigt und verarbeitet wird. Bei Diabetikern bleibt der Zucker also im Blut und richtet dort auf Dauer Schäden an, die den ganzen Körper betreffen können.
Typ 1 Diabetes
Betrifft ca. 10 % er tritt meist bei jüngeren Menschen auf und wird oft schnell erkannt
Typ 2 Diabetes
über 90% der Diabetiker haben diese Form. Hier vergehen meist fünf bis zehn Jahre bis er entdeckt wird. Betrifft meist ältere Menschen, daher auch oft Altersdiabetes genannt.
Ursachen:
erbliche Faktoren
Bewegungsmangel
ungesunde Ernährung
Übergewicht
durch einen Virus ausgelöst ( betrifft eher Typ1 )
Symptome:
Appetitlosigkeit
Erhöhte Infektionsanfälligkeit
Häufiges Wasser lassen
Juckreiz der Haut
Starker Durst
Müdigkeit und Abgeschlagenheit
Mundtrockenheit
Nachlassende Sehkraft
Wundheilungsstörungen
Therapie:
Typ1 – Gabe von Insulin durch Injektionen ( Spritzen) oder Insulinpumpe
Typ2 – Orale Antidiabetika ( Tabletten ) oder Injektionen
Zur Unterstützung der Therapien erfolgt eine Nahrungsumstellung auf Diabetekerkost.
Diagnostik:
Urinprobe
Blutabnahme
Blutzuckermessung mittels des oben aufgeführten Gerätes
Folgen eines nicht erkannten oder falsch behandelten Diabetes:
Sehverlust bis hin zur Blindheit
chronische Wunden ( Diabetisches- Fußsyndrom )
Durchblutungsstörungen
Gefäß- und Nervenschäden
Schlaganfall
Herzinfarkt
Nierenerkrankungen
So das war es jetzt, wenn ihr bei euch Symptome feststellt, geht zu eurem Arzt und last euren Blutzucker kontrollieren, um so früher es erkannt wird um so besser.
Liebe Grüße Rebekka weiterlesen schließen
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