Pro:
Kind hat Spaß am schieben, weiß ich nicht da ich nicht drauf saß :-), gute Qualität
Kontra:
mein faules Kind
Empfehlung:
Ja
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Da das Dreirad als ein weiteres unnützes Möbelstück zur Zeit in meinem Schlafzimmer rum steht, kann ich so nebenbei auch mal drüber schreiben, um ihm ein Sinn zu geben. Erfahrungen habe ich, beziehungsweise sein Fahrer genug damit gesammelt. Es ist schon eine Weile her, aber mein Kind sass sehr oft auf dem Dreirad und ließ sich durch die Gegend schieben. Mittlerweile ist mein Spross 5 Jahre alt und fährt wie jeder wilde 5-jährige Fahrrad. Ich muss aber mal sagen, dass das Fahrrad fahren schneller klappte, als das Dreirad fahren.
Das Dreirad ist von Puky. Wie viel es damals gekostet hat weiß ich nicht, da mein Kind es zu Weihnachten bekommen hatte. Mittlerweile habe ich es bei Ebay verkauft, nun wartet es auf seinen neuen Besitzer, von daher ist es wohl auch um einiges günstiger zu bekommen als im Handel.
Beschreibung
An dem Dreirad ist nicht mehr dran als gebraucht wird. Ein Sitz, ein Lenker, Pedale, ein Gerüst, Räder, eine Bremse und eine Schiebestange. Und natürlich die Quietsche Biene, welche ich aber selber dran gemacht habe. Die Schiebestange ist durch Druckknöpfe in der Höhe verstellbar, oder auch ganz abzumachen. Allerdings nicht bis unten, denn da bleibt ein Stück vom roten Metall Rohr zurück. Der Sitz ist ebenfalls verstellbar. Man kann ihn weiter vorne anbringen, oder auch weiter hinten. Je nach dem, wie lang oder wie kurz die Beine vom Fahrer sind. Der Lenker ist zum lenken da und auch noch etwas in der Höhe verstellbar. Die Funktion der Bremse ist klar für den Erwachsenen, verleitet das Kind aber dazu, sie öfter zu betätigen als nötig durch den großen Knüppel. Die Pedale sind eigentlich zum treten da, was so manches Kind nicht für nötig halten wird, da es die liebe Mama zum schieben gibt :-)
Das Gerüst vom Dreirad ist aus Metall, der Sitz und die Griffe vom Lenker sind aus Plaste. Das Dreirad ist nicht luftbereift sondern mit ganz normalen harten Rädern ausgestattet. Den Unterschied merkt man natürlich beim fahren, da solche harten Räder Krach machen und man das Kind bereits von weitem hört.
Mein Raser auf dem Dreirad
Mein kleiner Flitzer war 2 Jahre alt, als er es bekommen hatte. Dieses Alter empfand ich genau richtig. Er freute sich, setzte sich drauf und freute sich weiter. Die Funktion der Pedale hat er lange Zeit nicht begriffen. Er stellte die Füße drauf und das war´s :-) Mama durfte schieben. Das schieben artete Anfangs in Schwerstarbeit aus. Kleiner Kinder haben anfangs Probleme mit dem lenken und lenken meist nur im Kreis, das heißt, Mama muss von hinten gegen lenken um in die richtige Richtung zu kommen. Wenn man nur so gegenlenkend durch die Gegend läuft, kann es sein das die rechte oder die linke Hand irgendwann einen Krampf erleidet. Der Griff war aber sehr angenehm anzufassen. Er hat eine schöne Dicke, ist nicht glatt, sondern hat eine raue Oberfläche.
Den Sitz habe ich dann auf das dritte Loch geschoben, ganz nach hinten und mein Kind kam so in genau dem richtigen Abstand an die Pedale ran. Er betätigte sie nur nicht, sondern lies sich weiter schieben. Erst als ich die Stange abgemacht hatte kam mein Kind auf die Idee, dass er da treten muss. Als er dann etwas über 3 Jahre war, konnte er super Dreirad fahren :-) Nur leider ist man mit 3 fast schon wieder zu alt für ein Dreirad und das erste Fahrrad ist an der Reihe. Das klappte dafür auf Anhieb. Mama war wie immer sehr geduldig, doch Junior hatte sein erstes Fahrrad so ziemlich gleich im Griff und konnte es. Manche Kinder brauchen anscheinend kein Dreirad, sondern gleich ein Fahrrad. Ist halt was für Babys und faule kleine Kinder, welche sich gerne schieben lassen :-)
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Das Dreirad hat eine sehr gute Qualität und ist bestens verarbeitet. Es wird mit sehr großen Schrauben und Muttern zusammen gehalten, welche sich angenehm lockern lassen, um zum Beispiel den Sitz zu verstellen. Die Pedale lassen sich auch leicht treten, wenn man diese Funktion als kleiner Zwerg dann auch nutzen möchte. Die Funktion der Schiebestange finde ich jetzt im nachhinein absolut blöd. Die sollte man am besten gleich ablassen, so wird man nicht zum Dauerschieber. Es ist so, denn auch kleine Kinder schmieden Pläne und wenn da wer ist der sie schiebt, brauchen sie sich keine Mühe zu machen und selber treten.
Ich habe es natürlich auch mal versucht zu wiegen und meine Waage zeigte mir ein ungefähres Gewicht von 8 Kilo an. Es gibt leichtere Dreiräder, aber die sind dafür auch nicht so stabil und sehr gut verarbeitet. Manchmal fällt es auch um beim fahren und dabei sollte es nicht gleich kaputt gehen. Das ist bei dem Puky Dreirad absolut nicht der Fall, denn es hält eine Menge aus. Das Material lässt sich auch sehr gut reinigen, nur einmal abwischen und es sieht wieder aus wie neu.
Bis auf seinen Fahrer habe ich an dem Dreirad nichts zu bemängeln :-) Das Dreirad ist gut, aber mein Kind war einfach zu faul zum treten. Dafür fährt er nun perfekt Fahrrad :-)
5 Sterne dafür und viele Grüße, Sonnenblume125 weiterlesen schließen
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